Co**** Geschrieben am Samstag um 11:30 Vor 23 Minuten , schrieb Donna_R_Wetter: Warum ist es wenn es weiblich ist destruktiv und bei Männern ganz normales sexuelles Verhalten? Von ganz normalen männlichen Verhalten war nicht die Rede..... Vielleicht ist destruktiv auch nicht ganz das richtige Wort. Vermutlich passt dysfunktional besser, weil die Bedingungen für eine Funktionalität der Interaktion zwischen Mann und Frau untergraben werden.
Co**** Geschrieben am Samstag um 11:33 PS: was meinst du mit normal eigentlich? Es gibt normal als statistisch übliche Reaktion auf etwas. Und es gibt normal als allgemein anerkanntes Handeln. Beides zu unterscheiden ist wichtig. Wenn ich von normal reden ist in der Regel eine statistisch übliche Handlungsweise gemeint. Die kann auch total blöd sein, sie muss halt nur häufig anzutreffen sein, damit sie normal ist.
Co**** Geschrieben am Samstag um 12:00 Und noch ein Aspekt ist entscheidend: Wir delegieren Bedürfnisse, ständig. Ich lese in Frauenprofilen nie "Ich wünsche mir berührt zu werden, ich wünsche mir verstanden zu werden, ich wünsche mir XYZ. Ich habe eine tiefe Sehnsucht danach XYZ zu erfahren." Sondern: "Ich suche einen Mann, der XYZ ist (der obengenannten Bedürfnisse vollautomatisch befriedigt)." Bei den Männern nimmt dies auch zu. Auch deshalb der Wunsch nach einer dominanten Frau, die dann vollautomatisch das macht, was Mann möchte." Wir nehmen Bedürfnisse ja auch nicht mehr als Dysbalance in unserer Psyche wahr, also z.Bsp. ich brauche eine Streicheleinheit um wieder psychologisch in Waage zu sein. Das ist leider eine Konsequenz aus dem Konsumdenken. Bedürfnisse werden zum Produkt, und man sucht nach einem Lieferanten mit den besten Konditionen. Ich glaube, das ist, weil wir uns von unser bedürftigen Seite abkehren. Ich mache ja auch so eine Entwicklung durch, weil ich die Hoffnung auf die Erfüllung so einiger Bedürfnisse aufgegeben habe. Ich finde nicht, das mir diese Entwicklung gut getan hat, obwohl ich jetzt quasi unabhängiger bin als je zuvor. Das der Drang nach Buhlerei um die Zuwendung durch eine Frau weg ist, hat oft etwas befreiendes. Aber diese Freiheit hat seinen Preis. Ich lebe im Ungleichgewicht. Deswegen ist dieses Muster dysfunktional. Und deshalb früher oder später auch für die Frau. Gerade bei Dom/Dev geht es darum das aus eigenen Bedürfnissen Verantwortung für den Anderen entsteht. Das sehe ich auch als Hintergrund das devote Männer dominante Frauen suchen.
Wi**** Geschrieben am Samstag um 13:40 vor 2 Stunden, schrieb Constans: Dabei setze ich die Emanzipation nur konsequent um. Aus der Frau wird eine Person wie alle anderen auch. Was meinst du wie bockig Frauen können wenn meine Aufmerksamkeit haben wollen aber es ist alles abgeschafft worden was sie aus einer grauen Masse herausheben könnte. Warum tust du es denn @Constans? Du unterwirfst dich einem bestimmten Denken von völliger Gleichheit der Geschlechter, obwohl du durchschaust, wie künstlich das ist. Also ich für mein Teil stehe auf ungezähmter Männlichkeit und tiefer Weiblichkeit. Das zusammen erst ergibt ein Ganzes. Was andere dazu denken, oder wie sie das handhaben, ist deren Angelegenheit.
jo**** Geschrieben am Samstag um 13:52 (bearbeitet) Ein Thread von einem jetzt gelöschten Benutzer. Da hat wohl jemand vergessen seine Frau zu fragen ob er diesen Thread überhaupt eröffnen darf und jetzt Angst bekommen vor der eigenen Courage. bearbeitet am Samstag um 14:11 von jooe50
Co**** Geschrieben am Samstag um 14:33 Vor 53 Minuten , schrieb Windgust: Warum tust du es denn @Constans? Du unterwirfst dich einem bestimmten Denken von völliger Gleichheit der Geschlechter, obwohl du durchschaust, wie künstlich das ist. Also ich für mein Teil stehe auf ungezähmter Männlichkeit und tiefer Weiblichkeit. Das zusammen erst ergibt ein Ganzes. Was andere dazu denken, oder wie sie das handhaben, ist deren Angelegenheit. Die Verschiedenheit von Geschlechtern ist eine Möglichkeit, aber nicht die Einzigste. Man könnte es wie ein Spiel sehen. Was fatal ist, ist nicht das wir nicht mehr dieses oder jenes Spiel spielen. Sondern das immer mehr Spielteilnehmer das Spiel verlassen während ein anderer Teil sich auf das Gewinnen fokussiert. Beides sorgt dafür, das die Interaktion immer weniger wird. Was passiert mit einer Gruppe, die nicht mehr untereinander interagiert? Welches Spiel (in deinem Fall Mann/Frau) nicht mehr gespielt wird, ist irrelevant. Wollen wir wieder gelingend miteinander spielen (positiv konmotiert als Umgang Miteinander), müssen möglichst alle mitspielen. Heißt möglichst wenige Spielverweigerer als auch möglichst wenig permanente Spielverlierer. Das Spiel wäre auf Bestand und nicht auf Gewinnen aufgebaut. Ich habe die Erfahrung gemacht das die Essenz des Weiblichen gar nicht so weit weg ist vom männlichen . Es gäbe also nicht zwingend die Notwendigkeit das Spielfeld Männlichkeit/Weiblichkeit zu bespielen. Aber es wäre eine Möglichkeit. Und in diesem Spiel wäre dann die männliche Seite die Aktive. Eine weibliche dominante Seite wäre dann nicht wider die Natur, sondern nur in den Spielregeln nicht vorgesehen. Quasi die Skatkarte auf einem Schachbrett. Und die Hoffnung auf eine Dominante Frau wäre dann schon ein Ausbruch aus den Spielregeln, weil man vermehrt merkt das das Spiel nicht mehr gut funktioniert. Ich selber mag das traditionelle Spiel auch nicht mehr. Das Wortpaar ist nicht geben/nehmen . Sondern geben/empfangen. Ich habe eine Sehnsucht mal empfangen zu dürfen. Ich habe diesen ständigen Wettbewerb satt. Kein "Ich geb es dir, ich nehm es mir". Kein Verdienen. Ich kann also verstehen, warum immer mehr Männer ausbrechen aus den Pfaden, glaube aber nicht, das es die Lösung ist.
Luderwicht Geschrieben am Samstag um 14:37 vor 3 Stunden, schrieb Constans: Das größte Problem an Männern ist das sie noch ein altes Spiel spielen, nämlich "Was kann ich tun damit ich einer Frau gefalle". Schau mal die vielen Threads von Männern lassen sich damit ganz gut erklären. Nur das Spiel von damals funktioniert nicht mehr. Auf den ersten Blick ist es ein Erfolg der Emanzipation. Auf den zweiten Blick sieht es anders aus. Das größte Problem an Frauen ist, das sie mögen, wenn um sie geworben wird. Und sie reduzieren gerade die Punkte, wo erfolgreiches Werben ausgelöst wird. Die konsequente Umsetzung von entsexualisierten Brüsten bedeutet nicht nur das keiner dir auf die Brüste schaut, sondern das niemand sich für deine Brüste interessiert. Die Abkehr vom alten Spiel ohne ein neues zu etablieren bedeutet: Du bist uninteressant. Werben lohnt sich nur dann, wenn Gefallen ausgelöst wird. Wenn der Mann erstmal in breiter Masse verstanden hat, das Gefallen unerreichbar oder unrealistisch ist, wird er das Werben einstellen. Noch hat er es in breiter Masse nicht verstanden und hofft auf glücklichem Zufall. Mir wird schnell misogynes Verhalten unterstellt. Dabei setze ich die Emanzipation nur konsequent um. Aus der Frau wird eine Person wie alle anderen auch. Was meinst du wie bockig Frauen können wenn meine Aufmerksamkeit haben wollen aber es ist alles abgeschafft worden was sie aus einer grauen Masse herausheben könnte. Deswegen schrieb ich von destruktiver Weiblichkeit. Erst trifft es den Mann, dann die Frau. Für eventuelle beim Lesen dieses Beitrages aufkeimende Gefühle bin ich nicht verantwortlich. Denn ich schreibe nicht über Emotionen. Ich schreibe über psychologische Kausalitäten, also technische und logische Abfolgen sowie über Wahrscheinlichkeiten. Also nix Emotionen. Wenn jemanden nicht passt, was ich schreibe und das Empörungslevel steigt: Emotionen ändern eine Situation nicht. Und auch nicht die Kausalitäten und damit die Zukunft nicht. Und dies ist auch kein Plädoyer für früher. Sondern nur die Aussage, das die Herangehensweise zur Veränderung einer nicht guten Situation nicht hilfreich ist und vermutlich mehr schadet, als hilft. Heißt: andere Herangehensweise wäre klug. Viel zu viel „Frauen sind so“ und „Männer sind so“ 😐 Dazu kommt, dass Emanzipation selbstverständlich sein muss, es aber doch total überspitzt und entsprechend unangemessen ist, wenn Menschen meinen, sich für irgendetwas revanchieren zu müssen/wollen/können, was in vielen Bereichen früher richtig elendig war, und heute „nachgeholt“ werden soll (geht gar nicht) und sogar ins Gegenteil persifliert wird, weil sich wieder Andere nicht gerecht behandelt fühlen! 🙄 Die Lösung kann eigentlich nur sein, dass jeder Mensch als Individuum wahrgenommen wird und seine „Rolle“ in den jeweiligen Situationen findet und er selbst sein darf! Beim Sex habe ich es gerne, wenn mein Mann die Führung übernimmt, selbstverständlich nimmt er dabei Rücksicht auf die Bedürfnisse, die ich in dem Moment habe! Das ist eine Sache zwischen uns und hat überhaupt nichts mit irgendwelchen Prinzipien zu tun! Prinzipienreiter sind mir auch zu nervig und zu anstrengend 🤔
So**** Geschrieben am Samstag um 14:42 (bearbeitet) vor 17 Stunden, schrieb Gelöschtes Profil: Ich finde das Thema irgendwie faszinierend: Warum kann es für manche Männer so aufregend sein, einer selbstbewussten Frau bewusst die Führung zu überlassen? Und mich interessiert vor allem die weibliche Sicht darauf: Wie fühlt es sich für euch an, wenn ein Mann euch freiwillig die Kontrolle überlässt? Macht ihn das für euch interessanter – oder verliert er dadurch eher an Attraktivität? Was denkt ihr: Ist ein Mann, der sich einer Frau unterordnen kann, eigentlich selbstbewusster, als man auf den ersten Blick vermuten würde? Und an die Frauen hier: Würdet ihr gerne einmal erleben, wie weit ein Mann tatsächlich bereit wäre, euch die Führung zu überlassen? 😉 Ich stolper bei Lesen ziemlich durch den Text, es beschreibt ein Szenario Beschreibt für mich eher eine ungesunde Art Grenzen zu brechen und Macht auszuleben. Das ist keine Führung, sondern Arroganz. Dieser Mann möchte keine Führung sondern Ernierigung und gleichzeitig bedient werden und sie Macht(spiele). Gleichzeitig beschreibt deine Aussage die verdrehte Welt erzwungener Gleichheit zwischen Mann und Frau, die es meiner Meinung nach nicht gibt. Nein, ich möchte keinen Mann an meiner Seite haben, der den Blick senkt, den Rücken beugt und auf die Knie geht. -- Blick in die Augen, Rücken gerade und trotzdem darf er sich hingeben... ....irgendwie so. Zu viele komplexe Themen wurden da zu einem Eontopf verkocht, meine ich. * Gedankenkarussel bekonme bearbeitet am Samstag um 14:44 von Soulwhisper
Wi**** Geschrieben am Samstag um 14:44 Ich verstehe leider nicht wovon du schreibst @Constans. Wie gesagt, für mich ist das eine Ergänzung, kein aufrechnen oder verdienen. Yin und Yang bilden die Einheit. So passt männlich und weiblich zusammen, ganz natürlich und natürlich auch in unzähligen Schattierungen und Varianten. Mit/ohne Dominanz, männliche Dominanz, weibliche Dominanz. Ein Geschlechermix, bei dem sich die Energien ergänzen, statt bekämpfen oder neutralisieren.
Su**** Geschrieben am Samstag um 15:02 Das Thema war so faszinierend, dass er schon wieder verschwunden ist. Bye bye, Babe 🤘🍻
Gelöschter Benutzer Geschrieben am Samstag um 15:04 Autor vor 1 Minute, schrieb SuppenkOma: Das Thema war so faszinierend, dass er schon wieder verschwunden ist. Bye bye, Babe 🤘🍻 Selbstverständlich mit der Option innerhalb von 30 Tagen zurück zu kehren.
Co**** Geschrieben am Samstag um 15:12 Vor 28 Minuten , schrieb Windgust: Ich verstehe leider nicht wovon du schreibst @Constans. Wie gesagt, für mich ist das eine Ergänzung, kein aufrechnen oder verdienen. Yin und Yang bilden die Einheit. So passt männlich und weiblich zusammen, ganz natürlich und natürlich auch in unzähligen Schattierungen und Varianten. Mit/ohne Dominanz, männliche Dominanz, weibliche Dominanz. Ein Geschlechermix, bei dem sich die Energien ergänzen, statt bekämpfen oder neutralisieren. Für dich gibt es die Einteilung Yin/Yang, mit den entsprechenden Zuschreibungen. Das ist eine mögliche Einteilung. Es wäre aber auch möglich andere Rollenverteilungen zu machen. Blond/dunkelhaarig, groß/klein. Auch dann wieder mit unzähligen Schattierungen. Entscheidend ist, ob wir unsere Bedürfnisse in diesem Miteinander unterbringen können und das genügend Menschen da sind, die nach den Regeln dieses Miteinanders interagieren. Wie @Luderwicht das beschrieb, ist Individualität ist Individualität eben keine Hilfe. Individualität ermöglicht mir zwar einen eigenen Standpunkt, aber auf Kosten der Kompatibilität. Quasi als wäre das hier eine große Spielveranstaltung und jeder spielt sein eigenes Spiel. Letztenendes wird es so mühsam einen kompatibles Gegenüber zu finden. Etwas, was ja eben ein großes Thema hier ist, trotz 50000% mehr Auswahl als die sie ältere Generationen gehabt haben. Interessant wäre in dem Zusammenhang auch noch, warum dieses Thema ein Thema ist. Das dem devoten Mann solche Dinge wie Arroganz unterstellt wird sehe ich als natürliche Reaktion auf einen Gedankengang, der wider die alten Spielregeln sind. Weil die Reaktionen auf "dev Mann sucht dom Frau" grundlegend anders ausfallen als "Dom Mann sucht dev Frau". In einer individuellen Welt wären die Reaktionen darauf völlig gleich und gleichermaßen gleichgültig (soll doch jeder machen was er will). Das die Reaktionen so ausfallen wie sie ausfallen legt den Schluss nahe, das wir das Spiel (die zugewiesenen Rollen) ablehnen, aber an den Spielregeln (Wer was erwarten kann/darf) festhalten. Ob irgendein Mann dominant oder devot ist, ist scheinbar nicht egal, selbst wenn wir gar nicht betroffen sind......
He**** Geschrieben am Samstag um 16:26 (bearbeitet) vor einer Stunde, schrieb Gelöschtes Profil: Selbstverständlich mit der Option innerhalb von 30 Tagen zurück zu kehren. Kennst dich ja bestens mit aus. Machst du ja auch sehr oft. 😂😂 bearbeitet am Samstag um 16:28 von HerzensheimatBerlin
Yw**** Geschrieben am Samstag um 16:47 vor 1 Stunde, schrieb Gelöschtes Profil: Selbstverständlich mit der Option innerhalb von 30 Tagen zurück zu kehren. Aha, du scheinst dich auszukennen 🙄. Morgen bist du bestimmt wieder da. Völliger "Blödsinn "!🤷♀️
Dr**** Geschrieben am Samstag um 17:03 Nun ist er weg und vielleicht wollte er sich, hier von den ganzen Frauen nicht unterordnen lassen. Oder aber war damit einfach überfordert. Egal.
Wi**** Geschrieben am Samstag um 17:28 vor 2 Stunden, schrieb Constans: In einer individuellen Welt wären die Reaktionen darauf völlig gleich und gleichermaßen gleichgültig (soll doch jeder machen was er will). Das die Reaktionen so ausfallen wie sie ausfallen legt den Schluss nahe, das wir das Spiel (die zugewiesenen Rollen) ablehnen, aber an den Spielregeln (Wer was erwarten kann/darf) festhalten. Ob irgendein Mann dominant oder devot ist, ist scheinbar nicht egal, selbst wenn wir gar nicht betroffen sind...... Das sehe ich anders. Am weitesten verbreitet ist die Partnerschaft auf Augenhöhe. Von Dominanz und Unterwerfung verstehen daher die meisten nichts. Dass finde ich nicht schlimm, sie sind ja auch nicht betroffen. Ich z. B. verstehe von den meisten Dingen nicht viel. Nur in meinem engen Interessen-Korridor kenne ich mich wenigstens teilweise gut aus. Deshalb werden, gerade hier in einem allgemeinen Sex-Forum, auch unfundierte Meinungen und Vorurteile geäußert. So what? Warum sollte man sich mit Leuten beschäftigen, die keine Ahnung haben? Das ist einfach irrelevant. Soweit man trotzdem die Freiheit hat so zu leben wie man möchte und das ist bei uns Gott sei Dank, weitgehend der Fall.
Hi**** Geschrieben am Samstag um 18:03 FührungsFrage... Ich sehe eine Frau vor allem als das, was sie ist - ein weibliches Wesen... Wie ihr Wesen sich schließlich auch zeigen mag - ob devot oder dominant - bespielt ganz andere Seiten... Sexuelle Anziehung ist für mein Gefühl nun fern etwaiger Unterordnung...
Luderwicht Geschrieben am Samstag um 19:14 vor 3 Stunden, schrieb Constans: Für dich gibt es die Einteilung Yin/Yang, mit den entsprechenden Zuschreibungen. Das ist eine mögliche Einteilung. Es wäre aber auch möglich andere Rollenverteilungen zu machen. Blond/dunkelhaarig, groß/klein. Auch dann wieder mit unzähligen Schattierungen. Entscheidend ist, ob wir unsere Bedürfnisse in diesem Miteinander unterbringen können und das genügend Menschen da sind, die nach den Regeln dieses Miteinanders interagieren. Wie @Luderwicht das beschrieb, ist Individualität ist Individualität eben keine Hilfe. Individualität ermöglicht mir zwar einen eigenen Standpunkt, aber auf Kosten der Kompatibilität. Quasi als wäre das hier eine große Spielveranstaltung und jeder spielt sein eigenes Spiel. Letztenendes wird es so mühsam einen kompatibles Gegenüber zu finden. Etwas, was ja eben ein großes Thema hier ist, trotz 50000% mehr Auswahl als die sie ältere Generationen gehabt haben. Interessant wäre in dem Zusammenhang auch noch, warum dieses Thema ein Thema ist. Das dem devoten Mann solche Dinge wie Arroganz unterstellt wird sehe ich als natürliche Reaktion auf einen Gedankengang, der wider die alten Spielregeln sind. Weil die Reaktionen auf "dev Mann sucht dom Frau" grundlegend anders ausfallen als "Dom Mann sucht dev Frau". In einer individuellen Welt wären die Reaktionen darauf völlig gleich und gleichermaßen gleichgültig (soll doch jeder machen was er will). Das die Reaktionen so ausfallen wie sie ausfallen legt den Schluss nahe, das wir das Spiel (die zugewiesenen Rollen) ablehnen, aber an den Spielregeln (Wer was erwarten kann/darf) festhalten. Ob irgendein Mann dominant oder devot ist, ist scheinbar nicht egal, selbst wenn wir gar nicht betroffen sind...... Kompatibel ist es doch, wenn es passt 😉 Man wechselt die Rollen nicht wie Unterwäsche, jeder Mensch besitzt ein gewisses Kontingent, ganz individuell. Innerhalb dieses K. bin ich überhaupt idL, mich bewegen zu können und zu wollen. Zudem reagiert man (unbewusst) immer auf sein Gegenüber, quasi als non-verbale Kommunikation. Dabei bringt jeder Mensch sein eigenes Verhalten, seine Erfahrungen, seine Bedürfnisse und seine Gefühle mit ein. Ich finde devote Menschen grundsätzlich schwierig und hätte auch mit einer devoten Frau keinen Sex oder eine engere Freundschaft. Dass ich mich meinem Mann beim Sex „unterwerfe“, ist ein Spiel, in dem wir uns miteinander bewegen! Vollkommen losgelöst von Rollenbildern, nur zu unser beiden Bedingungen, wenn uns gerade danach ist. Mir hilft es, zur Ruhe zu kommen, nicht denken zu müssen (zumindest nicht so viel), mich fallen lassen zu können, weil ich weiß, dass er mich hält, und weil er meine Grenzen einhält! Er weiß, wann es passt, oder es eben nicht passt. Das ist über zwanzig Jahre gewachsen. Ich bin nicht befähigt, mich auf einer Plattform anzumelden, und mir jemand Fremden zu suchen, der das erfüllen könnte/dürfte. Das findet man nirgends mal eben! So gesehen ist es hier vielleicht eine große Spieleveranstaltung, bei der jeder sein eigenes Spiel spielt, bis man auf den kompatiblen Mitspieler trifft. (Das kann natürlich überall geschehen!) Heutzutage, in einer Zeit, in der man in Europa aus Liebe zusammenfinden möchte und darf, nicht unbedingt nach neutralen Gesichtspunkten entscheidet, ist es selbstverständlich viel schwieriger, einen passenden Partner zu finden. Besonders, da jeder Mensch jede Position einnehmen kann/darf, die er (innerhalb seiner Möglichkeiten) einnehmen möchte! Was bin ich froh darob 😅 Meine Mutter hat sich für mich irgendeinen Schnösel gewünscht 🥶 Daher: Soll doch jeder machen, was er will! Die Grenzen folgen automatisch durch das Leben 🤷🏼♀️ Nennt sich „natürliche Konsequenzen“!
Ti**** Geschrieben am Samstag um 19:33 vor 21 Stunden, schrieb Gelöschtes Profil: Was denkt ihr: Ist ein Mann, der sich einer Frau unterordnen kann, eigentlich selbstbewusster, als man auf den ersten Blick vermuten würde? Unterordnen? Ehrlich gesagt halte ich weder im normalen Leben noch beim Sex etwas von Domimanz und Unterordnen. Ich mag es, wenn beide einen geraden Rücken machen, im Zweifel in der Sache hart streiten, dabei aber immer respektvoll bleiben. Und beim Sex kann ich mit dominant und devot nichts anfangen. Mal gibt sie sich hin, mal ich. Das ist doch kein Ritus erst recht kein Machtspiel - jedenfalls nicht für mich. Ich finde das dann eher befremdlich. Außerdem.... Wahre Macht ist es, Gnade walten zu lassen, obwohl die Schuld zweifelsfrei feststeht.
Ge**** Geschrieben am Samstag um 20:27 vor 51 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza: Wahre Macht ist es, Gnade walten zu lassen, obwohl die Schuld zweifelsfrei feststeht. Diese Art Gnade kann aber auch beschämen. Diese Art von beschämen, die gleichzeitig beflügelt, weil sie dir zeigt, dass jemand an dich glaubt. Schwer nachzuvollziehen, wenn du sie nie erfahren hast.
1N**** Geschrieben am Samstag um 21:15 vor 23 Stunden, schrieb Gelöschtes Profil: Und mich interessiert vor allem die weibliche Sicht darauf: Wie fühlt es sich für euch an, wenn ein Mann euch freiwillig die Kontrolle überlässt? Macht ihn das für euch interessanter – oder verliert er dadurch eher an Attraktivität? Ich habe für diese Art von Hingabe ziemlich viel übrig. Dabei reizen mich ausschließlich Männer, die über mindestens genauso viel Souveränität verfügen, wie ich und diese bewusst temporär zurückstellen, um meine Bedürfnisse in den Fokus zu rücken.
Dr**** Geschrieben am Samstag um 21:23 Will ich einen Jungen, den ich führen muss, bekomme ich noch ein Kind. Erwachsene Menschen sollten keine "Führung" brauchen. Halte ich für äußerst ungesund.
Ka**** Geschrieben am Samstag um 23:01 "Führung / unterordnen"...alles so Begriffe die ich total blöd finde. Besonders wenn es darum geht wer was beim Sex macht. Muss denn vorher immer ein Drehbuch geschrieben werden ? Jede/r weiss doch dass es im Idealfall kein grosses Gelaber oder irgendwelche Rollenverteilungen vorher braucht damit es (gut) läuft.
Fe**** Geschrieben am Samstag um 23:35 Ich finde, dass eine ältere Person allein deshalb Höflichkeit, Respekt und gute Manieren verlangt. Das sollte Teil jeder guten Erziehung sein. Zudem Lebenserfahrung sicherlich eine gute Führung beinhaltet.
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