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Rückehr des Partners?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Ich verstehe nicht warum man von seinem Partner enttäuscht ist.
Offenbar hatte man in so einem Fall Vorstellungen von dem Partner oder dessen Verhalten, die in der Realität sich als falsch herausgestellt haben. In den allerseltensten Fällen wird der Partner es gewesen sein, der diese Vorstellung in meinen Kopf gepflanzt hat. In aller Regel bin ich für meine Vorstellungen vom Partner zuständig und damit auch verantwortlich. Ich habe mich entschieden zu glauben, das XYZ ...

Wofür also braucht man diesen Glauben? Den Glauben, das der Partner (jetzt folgen Beispiele) treu, stets ehrlich usw. ist?

Ich kann in der Tat nicht nachempfinden warum Menschen aus alles Wolken fallen, wenn der vermeintlich überaus treue Partner fremdgegangen ist. Ich in der Situation würde mich über mich selbst ärgern, weil ich etwas übersehen habe und es deshalb nicht habe kommen sehen. Ich war unaufmerksam gegenüber meiner Partnerin in jenem Fall.

Es gab schon Situationen, wo ich es für wahrscheinlich hielt, das sie "fremdgeht", weil die Umstände so waren, das es eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür gab. Wenn es dann passiert wäre, wäre ich nicht enttäuscht von ihr gewesen. Denn ich oblag nicht der Täuschung, das sie sowas ganz bestimmt nicht tun wird.

Ich habe nicht die Erwartung an meine Partnerin, das sie unwahrscheinliches Verhalten an den Tag liegt.
Es mag sein, das es daran liegt, das ich eine sehr technische Sicht auf das Menschliche Miteinander habe und keine auf Idealen basierende Sicht.

Wer einmal lügt dem glaubt man nicht,auch wenn er die Wahrheit spricht,wer einmal betrügt in welcher Form auch immer,der betrügt wieder,noch eine Sache und zwar die Schlimmste..wer einmal schlägt, schlägt immer wieder..glaubt mir,das hab ich alles hinter mir...ich hatte dem Partner immer wieder eine Chance gegeben nur um wieder enttäuscht zu werden.....daher mach ich lieber einen Schlussstrich, für mich gibt es kein Zwischending

(bearbeitet)

Das mit dem Vertrauen und dem Vertrauensmissbrauch hatte ich schon mal. Hab versucht es zu akzeptieren, hat sich aber wie Wundbrand immer wieder gefressund und nach eineinhalb Jahren kam es dann doch zur Trennung. Mittlerweile habe ich in deine sprichwörtliche Mauer eine Tür eingebaut. Auf der Tür steht Notausgang, sie ist nicht verschlossen und ein Schild besagt, dass das blockieren der Tür mit "Gedankenmüll" verboten ist.

bearbeitet von Beachballs
(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb ElliPyrelli:

Ich habe schon gelogen, um einen geliebten Menschen zu schützen! 

Du hast jemanden betrogen und ihn dann belogen, um ihn zu schützen und das nennst Du dann, ihn aus Liebe schützen für Dich selber und vor anderen?

Darauf bezog sich mein Kommentar und nicht auf die gefühlt 1000 anderen Gründe, aus denen man, ich und Du lügen. 
Das ist doch das Thema, betrügen und lügen 🤥 

bearbeitet von Supernova_69
vor 6 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Hallo zusammen, mir fällt in letzter Zeit vermehrt auf, dass in Diskussionen über Partnerschaften und Krisen oft eine ganz entscheidende Kategorie komplett übersehen wird: die des ehrlichen, bedingungslosen Fundaments nach einem tiefen Vertrauensbruch.

Oft dreht sich alles nur um die Frage: Liebt man sich noch oder nicht? Doch dabei wird völlig ausgeblendet, dass es eine Zwischenkategorie gibt – eine Grauzone, in der eine Frau (oder natürlich auch ein Mann) zwar emotional noch komplett im alten Band hängt und kämpfen will, aber gleichzeitig gegen eine Mauer aus wiederholten Lügen und emotionalem Rückzug anrennt.

Mich beschäftigt dieses Thema, weil das klassische Raster („Entweder man ist zusammen oder getrennt“) für solche komplexen Dynamiken oft viel zu eng ist. Daher stelle ich mir – und euch – dazu folgende Fragen:

 

Die vergessene Kategorie: Gibt es einen Zustand in Beziehungen, in dem man emotional noch voll drinsteckt, obwohl das logische Fundament längst beschädigt ist – und wie nennt man diesen Schwebezustand?

Die Last der Vergangenheit: Reicht der pure Wille, jemanden zurückzuhaben, aus, um die ständige Angst vor erneuten Enttäuschungen zu überwinden, wenn diese spezielle Kategorie nie richtig aufgearbeitet wurde?

Die Täter-Verantwortung: Welche Voraussetzungen müsste ein Partner überhaupt erfüllen, der durch Lügen das Vertrauen zerstört hat, um diesen Fehler wiedergutzumachen?

Der Schutz der eigenen Person: Wo verläuft die Grenze zwischen kämpfen für die Liebe und sich selbst in einer toxischen Schleife zu verlieren?

Mich würde eure ehrliche Einschätzung dazu sehr interessieren – vor allem, ob ihr diese fehlende Kategorie in Beziehungsmodellen auch so seht.

Wenn das Fundament einer Beziehung beschädigt ist, dann ist die Beziehung auch kaputt... selbst wenn man noch emotional voll drin steckt, das ist nur ein Zeichen dafür, das man es nicht wahr haben will... es gibt nur zwei Möglichkeiten für eine Beziehung, entweder sie funktioniert oder sie ist am Ende... dazwischen gibt es nichts... im übrigen, eine Beziehung heist immer auch daran arbeiten und jede Beziehung hat Höhen und Tiefen...ganz nebenbei, einen Vertrauensbruch kann man durch nichts wieder gut machen.. Vertrauen was einmal weg ist, wird sich definitiv nie wieder so herstellen lassen...

Man kann durch Reflektion, Persönlichkeitsarbeit und Entwicklung ein anderer Mensch werden. Das ist nicht allgemeingültig und kategorisch ausgeschlossen - einmal - immer....

(bearbeitet)

Ich hab nur bis Vertrauensbruch gelesen......Da vorne hat der Maurer ein Loch in der Wand gelassen, Tschüss........Und wenn Ende, dann Ende. Charakter kann man nicht ändern....Ist meine Meinung dazu

bearbeitet von 2_Meter_Typ
vor 49 Minuten, schrieb DirthyHH:

zurück zum Partner das ist ein NO GO alster schwan bringt es auf den punkt

Danke 

Wenn das Vertrauen zerstört ist fehlt die Basis für ein "Weiter so". Ich behaupte, ein großer Teil derjenigen die "kämpfen" kämpfen nicht um den Partner sondern um den Beibehalt des bisherigen Status Quo. Ich persönlich würde, sobald die Vertrauensbasis weg ist, den Anderen nie mehr vertrauen können. Somit ist die Partnerschaft beendet, auch wenn diverse Schwäne wie Haus etc dran hängen. Die Inkonsequenz vieler Menschen finde ich armselig. Die Frage, inwieweit das emotional belastend ist, muss sich Jeder selbst stellen, aber auch die Frage ob und wie eine Partnerschaft ohne Vertrauen funktionieren kann.

DerLustvolle22

Für mich ist vorbei auch vorbei da gibts kein Zurück und schon garnicht wenn gelogen und betrogen wurde.

Vor 5 Stunden, schrieb Smanw:

und sie unumstösslich sind. Was einem nicht gut tut, fliegt aus dem Leben (Drogen, Alkohol, Nikotin, Situationen oder Personen).
Viel Erfolg!🍀

Du fragst, wie man diesen Schwebezustand nennt:
traumatische Bindung (Trauma Bonding), toxische Fixierung oder auch emotionale Abhängigkeit

vor 6 Stunden, schrieb Supernova_69:

Man lügt aus Feigheit! Nie aus Liebe 

Eine Bekannte belügt ihren dementen Mann schon lange, weil es für sie - und vermutlich auch ihn - nicht wirklich wichtig ist, ob er nun noch weiß, dass sie ihn betrügt. Und ja, wir sind sicher, dass sie ihren Mann liebt. 

 

vor 10 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Welche Voraussetzungen müsste ein Partner überhaupt erfüllen, der durch Lügen das Vertrauen zerstört hat, um diesen Fehler wiedergutzumachen?

Welche Art von Lügen? Zu welchem Thema? Wenn mein Partner sagt, dass mir das neue Kleid super steht und ich später feststelle, dass er es hässlich findet, würde ich sicher herausfinden wollen, warum er mir das nicht sagen konnte. Wenn er mir täglich vermittelt, ins Büro zu gehen, obwohl er schon Monate arbeitslos ist, würde ich mich fragen, wieso er mich das nicht wissen lassen konnte. 

Meine Vorstellung ist, dass ich meine Beziehung unbedingt erhalten will. Dafür bin ich bereit, über alles zu reden und vieles zu akzeptieren (Gewalt ausgeschlossen). 

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