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Ghosting und sitzen lassen


Fr****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 19 Stunden, schrieb Bolero2000:

Aber aufgrund des Themas interessiert mich der Unterschied schon...wo kann ich die vollständige Definition finden?

bei Leuten, die sich damit seit Jahren professionell auseinandersetzen, u. a.:

  • LeFebvre, L.E.; Allen, M.; Rasner, R.D.; Garstad, S.; Wilms, A.; Parrish, C. Ghosting in emerging adults’ romantic relationships: The digital dissolution disappearance strategy. Imagin. Cogn. Personal. 2019
  • Leckfor, C.M.; Wood, N.R.; Slatcher, R.B.; Hales, A.H. From close to ghost: Examining the relationship between the need for closure, intentions to ghost, and reactions to being ghosted. J. Soc. Pers. Relatsh. 2023

Das Phänomen wird  im professionellen (teils auch wissenschaftlichen) Kontext auf enge Beziehungskontrukte wie Liebesbeziehungen und Freundschaften beschränkt, weil das Wort "Ghosting" eben für genau diese Beziehungsformen geschaffen und verwendet wurde und wird. Als der Begriff populärer wurde, hat die breite Masse ihn für sich umdefiniert bzw. ausgeweitet - wobei es tatsächlich einen sehr weichen, fließenden Übergang zu lockeren Bekanntschaften gibt und man keine ganz klare Grenze ziehen kann, ab wann eine Beziehung so gefestigt ist, dass man von Ghosting sprechen könnte, wenn sich eine Person zurückzieht.

Trotzdem gilt natürlich, dass ein Kontaktabbruch nach ein paar hier geschriebenen Nachrichten (selbst mit Verabredungsvereinbarungen) bei weitem nicht als Ghosting bezeichnet werden kann bzw. sollte. Wer hierbei von Ghosting spricht, hat sich selbst in etwas verrannt und dramatisiert im Anschluss seine Situation, indem er den losen Kontakt mit der Relevanz einer Liebesbeziehung gleichsetzt. Am besten noch, indem dem Kontaktabbrecher das ebenso inflationär verwendete Adjektiv "toxisch" zugedacht wird.

Ich kann über sowas nur etwas müde schmunzeln.
Und darauf hinweisen, dass wieder einmal ein Begriff falsch verwendet wird.

bearbeitet von LacusLenitatis

Das wird immer so sein. Es gibt einfach Menschen, die so ticken. Hab leider erst vor kurzem die Erfahrung gemacht. Er hat sich einfach nicht mehr gemeldet, da habe ich für mich die Konsequenz gezogen. Wenn du nicht willst, will ich auch nicht. Fertig. Es gibt genug andere Männer.

(bearbeitet)


Ghosting oder nicht ghosting, das ist hier (für viele) die Frage.

Es ist erstaunlich, wie absolut sich hier manche über die breite Masse hinwegsetzen und meinen, die einzig wahre Definition gepachtet zu haben.

Die breite Masse kann das aber ignorieren und sich getrost an den Duden halten:
"überraschender völliger Kontaktabbruch (ohne erkennbaren Grund), einseitige Einstellung jeglicher Kommunikation ohne Ankündigung"
Cambridge Dictionary geht auch:
"Eine Methode, eine Beziehung mit jemandem plötzlich zu beenden, indem man jegliche Kommunikation mit ihm einstellt."

All diese großen Wörterbücher wie das Oxford Dictionary oder Cambridge Dictionary, die die reale Sprache abbilden, definieren Ghosting auch für den Abbruch nach nur einem einzigen Date oder in der Anbahnungsphase.

Die Definition von Ghosting wird durch unseren allgemeinen Sprachgebrauch und durch Wörterbücher geprägt. Nur dit is maßjeblich. Wissenschaftliche oder literarische Quellen besitzen keine fckng Deutungshoheit über den Begriff .
Eine nachträgliche Untersuchung des Phänomens durch Experten entzieht dem Begriff nicht die alltägliche Verwendung und setzt sich schon gar nicht über die Wörterbücher hinweg.

Ick kann da echt nur schmunzeln, wat manch Flitzpiepe und Fatzke hier aus der Etage janz oben referieren, wat anjeblich stimmt. Keene Haare uff’m Kopp, aba ’n Kamm inner Tasche. Die denken wohl, der Bär scheißt ihnen joldene Knöppe.

Die meisten Kommentator:innen hier verwenden das Wort vollkommen legitim und korrekt.
Sprache ist wandelbar. sie gehört den Bürger:innen und es gab bereits hunderte oder tausende begriffe die sich in den letzten 2 Jahrhunderten massiv gewandelt haben.

Ghosting ist nunmal kein geschützter klinischer Fachbegriff, sondern nur `n Popkultur-Phänomen unseres geilen digitalen Dating-Zeitalters.
Die Wissenschaft hat diesen Begriff erst nachträglich aufgegriffen, um das Verhalten zu untersuchen.

Sprache entwickelt sich von unten nach oben und nicht aus dem Elfenbeinturm herab.

In einer chaotischen Welt kann es selbstverständlich hilfreich sein, sich an Definitionen und mehrere hundert Seiten Abhandlungen zu klammern, um nicht ganz orientierungslos dazustehen oder einfach auch nur, um den eingebildeten eigenen Status einer wasauchimmer-Überlegenheit zu zementieren.



 

bearbeitet von Leise_statt_Laut
Vor 4 Stunden, schrieb Leise_statt_Laut:


Ghosting oder nicht ghosting, das ist hier (für viele) die Frage.

Es ist erstaunlich, wie absolut sich hier manche über die breite Masse hinwegsetzen und meinen, die einzig wahre Definition gepachtet zu haben.

Die breite Masse kann das aber ignorieren und sich getrost an den Duden halten:
"überraschender völliger Kontaktabbruch (ohne erkennbaren Grund), einseitige Einstellung jeglicher Kommunikation ohne Ankündigung"
Cambridge Dictionary geht auch:
"Eine Methode, eine Beziehung mit jemandem plötzlich zu beenden, indem man jegliche Kommunikation mit ihm einstellt."

All diese großen Wörterbücher wie das Oxford Dictionary oder Cambridge Dictionary, die die reale Sprache abbilden, definieren Ghosting auch für den Abbruch nach nur einem einzigen Date oder in der Anbahnungsphase.

Die Definition von Ghosting wird durch unseren allgemeinen Sprachgebrauch und durch Wörterbücher geprägt. Nur dit is maßjeblich. Wissenschaftliche oder literarische Quellen besitzen keine fckng Deutungshoheit über den Begriff .
Eine nachträgliche Untersuchung des Phänomens durch Experten entzieht dem Begriff nicht die alltägliche Verwendung und setzt sich schon gar nicht über die Wörterbücher hinweg.

Ick kann da echt nur schmunzeln, wat manch Flitzpiepe und Fatzke hier aus der Etage janz oben referieren, wat anjeblich stimmt. Keene Haare uff’m Kopp, aba ’n Kamm inner Tasche. Die denken wohl, der Bär scheißt ihnen joldene Knöppe.

Die meisten Kommentator:innen hier verwenden das Wort vollkommen legitim und korrekt.
Sprache ist wandelbar. sie gehört den Bürger:innen und es gab bereits hunderte oder tausende begriffe die sich in den letzten 2 Jahrhunderten massiv gewandelt haben.

Ghosting ist nunmal kein geschützter klinischer Fachbegriff, sondern nur `n Popkultur-Phänomen unseres geilen digitalen Dating-Zeitalters.
Die Wissenschaft hat diesen Begriff erst nachträglich aufgegriffen, um das Verhalten zu untersuchen.

Sprache entwickelt sich von unten nach oben und nicht aus dem Elfenbeinturm herab.

In einer chaotischen Welt kann es selbstverständlich hilfreich sein, sich an Definitionen und mehrere hundert Seiten Abhandlungen zu klammern, um nicht ganz orientierungslos dazustehen oder einfach auch nur, um den eingebildeten eigenen Status einer wasauchimmer-Überlegenheit zu zementieren.



 

Cool

Anonymes-Mitglied-4
Vor 4 Stunden, schrieb Leise_statt_Laut:


Ghosting oder nicht ghosting, das ist hier (für viele) die Frage.

Es ist erstaunlich, wie absolut sich hier manche über die breite Masse hinwegsetzen und meinen, die einzig wahre Definition gepachtet zu haben.

Die breite Masse kann das aber ignorieren und sich getrost an den Duden halten:
"überraschender völliger Kontaktabbruch (ohne erkennbaren Grund), einseitige Einstellung jeglicher Kommunikation ohne Ankündigung"
Cambridge Dictionary geht auch:
"Eine Methode, eine Beziehung mit jemandem plötzlich zu beenden, indem man jegliche Kommunikation mit ihm einstellt."

All diese großen Wörterbücher wie das Oxford Dictionary oder Cambridge Dictionary, die die reale Sprache abbilden, definieren Ghosting auch für den Abbruch nach nur einem einzigen Date oder in der Anbahnungsphase.

Die Definition von Ghosting wird durch unseren allgemeinen Sprachgebrauch und durch Wörterbücher geprägt. Nur dit is maßjeblich. Wissenschaftliche oder literarische Quellen besitzen keine fckng Deutungshoheit über den Begriff .
Eine nachträgliche Untersuchung des Phänomens durch Experten entzieht dem Begriff nicht die alltägliche Verwendung und setzt sich schon gar nicht über die Wörterbücher hinweg.

Ick kann da echt nur schmunzeln, wat manch Flitzpiepe und Fatzke hier aus der Etage janz oben referieren, wat anjeblich stimmt. Keene Haare uff’m Kopp, aba ’n Kamm inner Tasche. Die denken wohl, der Bär scheißt ihnen joldene Knöppe.

Die meisten Kommentator:innen hier verwenden das Wort vollkommen legitim und korrekt.
Sprache ist wandelbar. sie gehört den Bürger:innen und es gab bereits hunderte oder tausende begriffe die sich in den letzten 2 Jahrhunderten massiv gewandelt haben.

Ghosting ist nunmal kein geschützter klinischer Fachbegriff, sondern nur `n Popkultur-Phänomen unseres geilen digitalen Dating-Zeitalters.
Die Wissenschaft hat diesen Begriff erst nachträglich aufgegriffen, um das Verhalten zu untersuchen.

Sprache entwickelt sich von unten nach oben und nicht aus dem Elfenbeinturm herab.

In einer chaotischen Welt kann es selbstverständlich hilfreich sein, sich an Definitionen und mehrere hundert Seiten Abhandlungen zu klammern, um nicht ganz orientierungslos dazustehen oder einfach auch nur, um den eingebildeten eigenen Status einer wasauchimmer-Überlegenheit zu zementieren.



 

Für dich wohl auch

vor 16 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-4:

Für dich wohl auch  .... rufts aus der Dunkelheit


Haste extra Dein’ Anonym-Mantel anjezogen, um mir so ’nen müden Spruch vorn Latz zu knallen? 
Kroße Klappe im Dunkeln, aber kleech Schiss uff de Buchse, wenn de Farbe bekennen sollst!
Ick halte mich an den Duden und die Realität, Du Dir an Dein' Elfenbeinturm.
Merkste selber, wer hier de Wahrheit jepachtet haben will, wa? 

Jeh mir also nich uff’n Zeiger mit Deiner Pseudo-Überlegenheit. Deine Worte sind so dünne wie die Suppe meiner Omma im Kriek.
Wenn de kradeoos de Meinung sag´n willst, dann mach det Visier hoch. Ansonsten weiterspielen!

 


 

 

Am 7.6.2026 at 13:12, schrieb Klopfer:

"Duden"
Cool

Der Duden ist eben kein Lexikon, sondern ein Rechtschreib-Kompendium der Deutschen Sprache und simplifiziert eine exakte Definition, indem er sie auf eine kurze Ein-Satz-Beschreibung eindampft, die einem Begriff dann eben auch nicht immer gerecht wird.

Das Ganze ist aber kein Problem, denn der Duden war ja nie ein Lexikon, sondern immer nur dafür gedacht, eine korrekte Rechtschreibung/Grammatik nachschlagen zu können, was bedeutet ....
WIE schreibt man etwas.
Und nicht:
Welche vollständig beschriebene Bedeutung hat ein Begriff.

Letzteres findet man in guten Lexika, nicht aber im Duden.

vor 1 Stunde, schrieb LacusLenitatis:

"Duden"


 

Achnee, jetz is der Duden Thema.
Offiziell hier `n  Zampano markieren und im März uffm Forenmarktplatz schreien, dat de mich ignorierst, aber dann hintenrum mein Zitat über Bande anjucken. Dit ham wa ja jerne!
Mal uff janz jepflegtem Hochdeutsch: Du willst offiziell nicht mit mir diskutieren, diskutierst aber faktisch meine Argumente. Konsequentes Ignorieren sieht aber janz anders aus, meen Bester.

Aba wat soll dat mit dem Duden?
Der Kollege "cool" oben hat sich uff meen’ janzen Kommentar bezogen.
Warum pickst Du Dir da jetz nur dat Wort „Duden“ raus und verschweigst Kontext und Oxford- und Cambridge Dictionary?

Ick meine, ick liefere hier ’n janzes Paket an Argumenten, aber bei Dir bleibt am Ende jenau der eine Krümel übrig, den man sich am bequemsten uff de Gabel packen und wegdiskutieren kann.
Dit nennt man jemeinhin billjes Rosinenpicken, meen Bester, und dit hat mit ’ner echten Diskussion so jar nüscht zu tun. 
Dit is einfach nur dünne.

Und wat den Duden betrifft, is der längst nich bloß ’n Rechtschreibheftchen. Da stehen ooch Wortbedeutungen drin. Sonst müsste man ja konsequenterweise behaupten, der Duden könne überhaupt keene Begriffe erklären.
Ick bin ja och janz bei Dir, dat der Duden keene wissenschaftliche Doktorarbeit abliefert. Aber wenn Du hier schon den Foren-Professor mimst, müssteste mir mal janz kurz erklären, warum dat Cambridge Dictionary in jenau dieselbe Richtung rennt wie der Duden.
Ham die ooch alle keene Ahnung oder passt Dir dit bloß nich ins Ghosting-Konzept, um das es ja hier jeht?

 

Anonymes-Mitglied-5
vor 17 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

warum dat Cambridge Dictionary in jenau dieselbe Richtung rennt wie der Duden.



Tut es nicht. Der Duden ist maßgeblich das deutsche Wörterbuch für Rechtschreibung, Grammatik und Sprachgebrauch. Cambridge Dict. ist ein englisches Wörterbuch für Wortgebrauch, Bedeutung und Aussprache.

Und hier noch mal die wesentlichen Unterschiede: 

Duden --> Deutsche Rechtschreibung und Normen
Cambridge Dict. --> Englisch, besondere Definitionen, Aussprache und Beispiele.

 

 

(bearbeitet)
Am 4.6.2026 at 17:54, schrieb LacusLenitatis:

Wir lernen als Gesellschaft also von der Mehrheit, die Begriffe falsch verwendet, und prägen uns diese Begriffe dann falsch ein, weil wir der Mehrheit glauben
:smiley:

Radioaktive Strahlung zum Beispiel oder Atomkraftwerk.

bearbeitet von TVNicole
vor 6 Minuten, schrieb TVNicole:

Radioaktive Strahlung zum Beispiel oder Atomkraftwerk.

???
Zählt das gemeine Volk die jetzt auch schon zum Ghosting?
Und wer ghostet dann wen?

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-5:

Tut es nicht. Der Duden ist maßgeblich das deutsche Wörterbuch für Rechtschreibung, Grammatik und Sprachgebrauch. Cambridge Dict. ist ein englisches Wörterbuch für Wortgebrauch, Bedeutung und Aussprache.Und hier noch mal die wesentlichen Unterschiede: Duden --> Deutsche Rechtschreibung und Normen
Cambridge Dict. --> Englisch, besondere Definitionen, Aussprache und Beispiele.

Natürlich is Cambridge englisch und der Duden deutsch.  Na juten Morgen ooch!
Meinste ernsthaft, dat ein Begriff wie "Ghosting“ im Deutschen plötzlich eine völlig andere, magische Bedeutung bekommt, nur weil er im Duden steht? Erklärt der Duden etwa die Rechtschreibung von `nem Wort, dessen Bedeutung er nich kennt? Und isser nich mehr als nur een Schinken, sondern eine Reihe, die och nen Bedeutungswörterbuch enthält? Nutzt Duden-Online, was hier sicher viele nutzen,  nicht das Duden-Universalwörterbuch, das als Top-Bedeutungswörterbuch hierzulande gilt? 

Wenn Cambridge laut Dir für `n realen Wortgebrauch (O-Ton: Bedeutung) da is, warum ignorierst de dann, dat jenau dieses Wörterbuch dat Verhalten so beschreibt, wie es die breite Masse hier nutzt?

Also mal so unter uns Durskursliebhaber:innen, wat is denn nun Ghosting, wenn wa den Duden mal janz jepflegt beiseite schieben und uns an die anderen dicken Schinken wagen, die ja laut Dir für de Bedeutung zuständig sind?
Welches großes Nachschlagewerk fordert denn nu ausdrücklich mehr als nur`n laufenden Kontakt?
Und sach mal, wo im Thread wurde Ghosting Deiner Ansicht nach im falschen Kontext benutzt?

Ick bin wirklich interessiert, wat de dazu zu sagen hast, dann sind wa ooch wieder näher beim Thema und müssen uns nich am Duden als popliges Beiwerk in dem janzen Argumentations-Jeflecht weiter abrackern. 


 

vor 1 Stunde, schrieb TVNicole:

Radioaktive Strahlung zum Beispiel oder Atomkraftwerk.

 

vor 1 Stunde, schrieb LacusLenitatis:

???
Zählt das gemeine Volk die jetzt auch schon zum Ghosting?
Und wer ghostet dann wen?


Ick seh dit schon bildlich vor mir, wie die dicken Türme nachts heimlich ihre Koffer packen, die Nummern überkleben und sich einfach aus’m Staub machen! Dat nenn ick dann mal "hartes Ghosting“ inner Netzausbaukrise.

Aber mal Butter bei de Fische, wat is denn nu eigentlich Ghosting?
A) Hat die Mehrheit den Begriff über Jahre hinweg janz dusselig falsch übernommen, obwohl Duden, Cambridge und andere große Nachschlagewerke dit ähnlich beschreiben?
B) Isses vielleicht möglich, dat einige den Begriff inzwischen enger auslegen als die Wörterbücher und der allgemeine Sprachgebrauch?

Ick frag ja nur, weil die Antwort für manche um den Duden kreist, aber nich um die eigentliche Bedeutung von Ghosting.
Hab ick nen Telefonjoker?

 

bearbeitet von Leise_statt_Laut
Am 7.6.2026 at 08:59, schrieb Leise_statt_Laut:

Sprache entwickelt sich von unten nach oben und nicht aus dem Elfenbeinturm herab.

Zählt das auch fürs gendern? 

(bearbeitet)

Wer an einer fundierten und sachlichen Einordnung von Begriffen interessiert ist, der sei das DWDS empfohlen.

Das steht für Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache und ist Kernstück des Zentrums für digitale Lexikographie der deutschen Sprache.
Es wird von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften betrieben.

Es handelt sich hierbei um ein wissenschaftlich anerkanntes Langzeitprojekt der akademischen Sprachwissenschaft, das im Gegensatz zu reinen Publikumswörterbüchern den tatsächlichen, zeitgenössischen Sprachgebrauch auf Basis einer krass fetten Textsammlung empirisch untersucht und dokumentiert. Diese Textkorpora is jenauso unvorstellbar wie 1.000.000.000 von irjendwatt.

 


***

 

bearbeitet von Pop-MOD-Sunshine
Dialekt entfernt
vor 18 Stunden, schrieb LacusLenitatis:

???
Zählt das gemeine Volk die jetzt auch schon zum Ghosting?
Und wer ghostet dann wen?

Lies richtig und alles. Es ging um die Aussage, dass Wörter von der Mehrheit falsch übernommen werden.

(bearbeitet)


🌸🌼🌺🌻🌸🌼🌺🌻🌸🌼🌺🌻🌸

༺═────────────═༻

Bei all dem Definitonsgequatsche sollten wir vielleicht das Wichtigste nicht vergessen.

Egal, ob man das nun Ghosting nennt oder nicht, weh tun tut so 'n plötzlicher Kontaktabbruch trotzdem.
Je mehr Herz Du da reingesteckt hast, desto doller zieht das erst mal am Karton.
💔🥺❤️‍🩹🩹🖤🥀

Aber eine Sache zeigt son Abgang am Ende ja meistens doch.
Die Person war einfach nicht de Richtige für Dich.
Denn wer wirklich zu Dir passt, der verkrümelt sich nich klammheimlich wien schlechter Zauberer ganz hinten im Nebel, sondern der kriegt im Zweifel noch nen geraden Satz raus.

Das macht den Schmerz zwar nicht gleich weg, aber dem Herz hilft der Gedanke manchmal ganz ungemein.
❤️‍🩹😌🌱

Gebt nicht auf. zwinkersmiley

 

vor 15 Stunden, schrieb B-Jayyy:

Zählt das auch fürs gendern? 


Ick verstehe ehrlich gesagt nich, was Gendern mit der Diskussion über Ghosting zu tun haben soll. 

Dein Einwurf wirkt uff mich wie ein klassischer roter Hering. 

Wenn Dich das Thema Gendern interessiert, findet es sicher in einem eigenen Thread ausreichend Raum zur Diskussion. Ich wäre dann auch voll mit dabei. *zwinkersmiley*

Hier ging es allerdings um die Bedeutung und Verwendung des Begriffs Ghosting. 
Magst Du vielleicht etwas zu den vorgebrachten Argumenten zum Begriff des Ghostings sagen?

bearbeitet von Leise_statt_Laut
vor 3 Stunden, schrieb Leise_statt_Laut:

Ick verstehe ehrlich gesagt nich, was Gendern mit der Diskussion über Ghosting zu tun haben soll. 

Dein Einwurf wirkt uff mich wie ein klassischer roter Hering. 

Wenn Dich das Thema Gendern interessiert, findet es sicher in einem eigenen Thread ausreichend Raum zur Diskussion. Ich wäre dann auch voll mit dabei. *zwinkersmiley*

Hier ging es allerdings um die Bedeutung und Verwendung des Begriffs Ghosting. 
Magst Du vielleicht etwas zu den vorgebrachten Argumenten zum Begriff des Ghostings sagen?

Ich habe doch nur deinen Elfenbeinturm-Gedanken aufgegriffen. Mehr war und ist an dieser Stelle gar nicht nötig.

*zwinkersmiley* 

vor 2 Minuten, schrieb B-Jayyy:

Ich habe doch nur deinen Elfenbeinturm-Gedanken aufgegriffen. Mehr war und ist an dieser Stelle gar nicht nötig.

*zwinkersmiley* 


Oookaayyy. Verstanden. Dann war Dein Einwurf also als Übertragung des allgemeinen Spracharguments auf das Thema Gendern gemeint.

Mit Ghosting hatte er dann allerdings weiterhin nichts zu tun. Deshalb wirkte er auf mich wie ein Themenwechsel.

Aber jut, dann hab ick zumindest verstanden, worauf Du hinaus wolltest.

Und haste ooch noch wat zum Ghosting?


 

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