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Hunger auf etwas anderes?


Guile79

Empfohlener Beitrag

Für Fremdgehen kann es nur nen Grund geben wenn man Rückgratlos ist und nicht mit dem Partner reden kann 🤷‍♂

vor 24 Minuten, schrieb Funbird1980:

Wenn eine Beziehung intakt ist und super läuft, dann gibt es zum fremdgehen keinen Grund...

Es braucht auch keinen. Menschen tun es trotzdem, einfach weil Sex generell Spaß macht und sie Lust drauf haben. Dass Sex mit dem Partner Spaß macht, schließt ja nicht aus, dass es mit jemand anderem auch Spaß machen kann. Das gilt für alles andere, das eine Frau mit dem Partner (oder ein Mann mit seiner Partnerin) macht, genauso. Ansonsten dürfte man in Beziehungen nur noch ausschließlich mit dem Partner ausgehen, Restaurants besuchen, tanzen, ins Kino gehen usw., einfach weil manche Menschen behaupten, dass sowas nur geht, wenn es mit dem Partner nicht läuft.

Wenn man etwas mit anderen unternimmt, bedeutet das aber nicht automatisch, dass man das gleiche mit dem Partner nicht auch gerne tut. Das gilt für Sex genauso wie für alles andere, auch wenn wir das gerne anders sehen wollen.

 

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es gibt aber leute die dennoch nach Gründen suchen um fehltritte zu rechtfertigen

Machen die wenigsten, weil es gar nicht nötig ist, sich irgendwelche Gründe auszudenken.

Wenn alles tutti ist, begehrt man nichts anderes.
Ist das nicht der Fall, trenne ich mich eher anstelle Fremd zu gehen, auch mit Erlaubnis wäre das nichts für mich.
Hunger auf was anderes habe ich jeden Tag, wobei ich manche Dinge auch mehrmals hintereinander essen kann😁

Ich kann mir nicht vorstellen fremd zu gehen.
Wenn ich das Bedürfnis hätte, würde wohl was in der Beziehung nicht stimmen und dann gilt es das offen anzusprechen.

Gar nicht - wenn ich Lust auf nen anderen Mann habe dann stimmt was in meiner Beziehung nicht. Dann wird geredet und wenn das nichts bringt trenn ich mich 🤷🏼‍♀️

vor 1 Stunde, schrieb LacusLenitatis:

Es braucht auch keinen. Menschen tun es trotzdem, einfach weil Sex generell Spaß macht und sie Lust drauf haben. Dass Sex mit dem Partner Spaß macht, schließt ja nicht aus, dass es mit jemand anderem auch Spaß machen kann. Das gilt für alles andere, das eine Frau mit dem Partner (oder ein Mann mit seiner Partnerin) macht, genauso. Ansonsten dürfte man in Beziehungen nur noch ausschließlich mit dem Partner ausgehen, Restaurants besuchen, tanzen, ins Kino gehen usw., einfach weil manche Menschen behaupten, dass sowas nur geht, wenn es mit dem Partner nicht läuft.

Wenn man etwas mit anderen unternimmt, bedeutet das aber nicht automatisch, dass man das gleiche mit dem Partner nicht auch gerne tut. Das gilt für Sex genauso wie für alles andere, auch wenn wir das gerne anders sehen wollen.

 

Machen die wenigsten, weil es gar nicht nötig ist, sich irgendwelche Gründe auszudenken.

Jetzt mal ernsthaft, man sollte schon grundlegend unterscheiden können,  was man ausschließlich nur mit dem Partner oder Partnerin macht und was man allgemein mit jedem machen kann...dann sollte  man klar unterscheiden können warum und weshalb ist man ausgerechnet mit dieser person in einer Beziehung und nicht mit jemand anderes...ins Restaurant zu gehen, oder ins Kino gehen, selbst mal auf Veranstaltungen oder Partys zu gehen, sowas kann man im Prinzip mit jedem machen, aber das war es dann auch schon... du solltest vielleicht auch mal deine Definition von spaß überdenken... denn wenn du durch die welt geschichte vögeln willst und das mit deiner Partnerin klar kommuniziert hast und ihr eine offene Beziehung beidseitig führt, dann habt ihr da eine klare Regelung gefunden, das hat dann aber nichts mit fremdgehen zu tun... von daher man sollte auch klar unterscheiden können, was fremdgehen überhaupt ist...

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Funbird1980:

Jetzt mal ernsthaft, man sollte schon grundlegend unterscheiden können,  was man ausschließlich nur mit dem Partner oder Partnerin macht und was man allgemein mit jedem machen kann...

Du beschreibst in deiner Erwiderung zu meinem Beitrag lediglich das von uns gesellschaftlich akzeptierte Normverhalten: Was allgemein als korrekt angesehen wird und was allgemein als verpönt gilt. Diese "gesellschaftliche Norm" haben wir eben mehrheitlich verinnerlicht und betrachten sie (ebenfalls mehrheitlich) als unsere individuelle Meinung.

Ich beschrieb allerdings ganz neutral den Aspekt, welches Verhalten ich als ein tatsächliches Problem im Beziehungsmiteinander empfinde und welches Verhalten des Partners lediglich als Problem empfunden wird, obwohl sich im harmonischen Miteinander überhaupt nichts verändert. Das sehen wir überall in der Gesellschaft u.a. daran, dass Beziehungen über Jahre (und Jahrzehnte) hinweg stabil laufen und von beiden Beteiligten als gut empfunden werden, aber sobald ein bestimmter Aspekt bekannt wird, der dem Partner nicht gefällt, werden die als gut empfundenen Jahrzehnte durch dieses Einzelereignis, das ggf. sogar Jahre zurück liegt, als katastrophal bewertet und die Beziehung wird gerne mal schlagartig beendet.

Kurz: Eine Beziehung läuft gut, solange ich nichts von einem Seitensprung (oder etwas anderem, das ich an der Partnerin absolut nicht leiden kann) erfahre. Erfahre ich aber irgendwann mal von solchen Begebenheiten, dann läuft die Beziehung unfassbar schlecht, und zwar nicht erst ab diesem Moment, sondern rückwirkend über den langen Zeitraum, der seit dem Ereingnis vergangen ist.

 

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ins Restaurant zu gehen, oder ins Kino gehen, selbst mal auf Veranstaltungen oder Partys zu gehen, sowas kann man im Prinzip mit jedem machen, aber das war es dann auch schon...

Es gibt durchaus auch Menschen, die ihren Partnern einen bestimmten Umgang auch in solchen Fällen nicht gestatten möchten, also die von dir genannten Aktivitäten keinesfalls "mit jedem" erlauben. Das muss nicht mal der Ex-Lover sein, mit dem sie essen geht, sondern kann auch der Saufkumpel des Partners sein, den die Freundin nicht leiden kann. Auch hier gilt das gleiche wie oben: Egal wie gut die Beziehung läuft, wenn die Partnerin oder der Partner etwas tut, was der/die andere doof findet, dann gibt es gerne mal Stress, selbst wenn sich in der Beziehung bis zu diesem "Bekenntnis", was man unternommen hat, alles ganz wunderbar anfühlte und die Beziehung ganz wunderbar gelebt wurde.

 

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du solltest vielleicht auch mal deine Definition von spaß überdenken... denn wenn du durch die welt geschichte vögeln willst und das mit deiner Partnerin klar kommuniziert hast und ihr eine offene Beziehung beidseitig führt, dann habt ihr da eine klare Regelung gefunden, das hat dann aber nichts mit fremdgehen zu tun...

Wenn das so wäre, dann hättest du in mittelgroßen Teilen Recht.
Da das aber nicht so ist, liegst du falsch.

Ich habe in meinem Leben noch nie eine offene Beziehung geführt und habe mit einer Partnerin noch nie vereinbart, dass wir mit anderen nach eigenem Ermessen vögeln können. Ich sehe und erfahre aber im Laufe meines Lebens überall, dass das Fremdgehen allgegenwärtig ist und die meisten dieser Begebenheiten überhaupt keine Störung verursachen, meistens weil sie gar nicht thematisiert wurden und die Beziehungen deshalb ganz wunderbar weiter liefen. Ich war als Single selbst heimlicher Seitensprung, manchmal auch Affäre von gebundenen Frauen, die meist ganz tolle (monogam vereinbarte) Beziehungen führten.

Ich habe auch selbst schon nach einem Seitensprung einer eigenen Partnerin mit ihr geklärt, welche Relevanz dieser für sie hatte und ob mein Gefühl für unsere (nach meinem Empfinden gut geführte) Beziehung trügt. Das Ergebnis war, dass die Beziehung keinerlei Probleme hatte und über Jahre störungsfrei fortgesetzt werden konnte. Den anderen Fall gab es allerdings auch: dass in einer anderen Beziehung bereits (m)ein Problembewusstsein vorhanden war und das Fremdgehen meiner Partnerin lediglich dazu kam und ihr Gesamtverhalten einem Loslösen aus der Beziehung entsprach. Da war das Fremdgehen aber auch nur ein einzelnes Symptom ihres bröckelnden Beziehungsgefühls, die Beziehung also gescheitert.

Das ist aber nicht immer und bei jedem Fremdgehen so.
Mein persönliches Fazit ist also, dass üblicherweise nicht die Art einer einzelnen Aktivität zum Problem wird, sondern die innere Einstellung einer Person zu ihrer Beziehung zum Problem werden kann - und zwar ganz unabhängig davon, ob die Person fremdgeht oder nicht.

Dass du das anders siehst und bestimmte Aktivitäten immer als problemlos, bestimmte andere immer und zwingend als Problem ansiehst, ist auch okay. Ich finde, beide Sichtweisen sind in Ordnung, und jeder lebt mit seiner Variante so, wie er es möchte. Wenn du mir nun zugestehst, dass ich in einer Beziehung viele Jahre glücklich weiter leben kann, wenn ich im Seitensprung meiner Partnerin (falls er stattfindet) nach unserer gemeinsamen Klärung keine Relevanz für unser gemeinsames Leben sehe, dann wäre das schön.

Mir gleichtun musst du es nicht und das verlangt ja auch niemand.
Mir würde ein gewisses Maß an Akzeptanz und Toleranz gegenüber (m)einer anderen Sichtweise reichen.

 

bearbeitet von LacusLenitatis
(bearbeitet)
vor 15 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

Du beschreibst in deiner Erwiderung zu meinem Beitrag lediglich das von uns gesellschaftlich akzeptierte Normverhalten: Was allgemein als korrekt angesehen wird und was allgemein als verpönt gilt. Diese "gesellschaftliche Norm" haben wir eben verinnerlicht und betrachten sie als unsere individuelle Meinung.

Ich beschrieb allerdings ganz neutral den Aspekt, welches Verhalten ich als ein tatsächliches Problem im Beziehungsmiteinander empfinde und welches Verhalten des Partners lediglich als Problem empfunden wird, obwohl sich im harmonischen Miteinander überhaupt nichts verändert. Das sehen wir überall in der Gesellschaft u.a. daran, dass Beziehungen über Jahre (und Jahrzehnte) hinweg stabil laufen und von beiden Beteiligten als gut empfunden werden, aber sobald ein bestimmter Aspekt bekannt wird, der dem Partner nicht gefällt, werden die als gut empfundenen Jahrzehnte durch dieses Einzelereignis, das ggf. sogar Jahre zurück liegt, als katastrophal bewertet und die Beziehung wird gerne mal schlagartig beendet.

Kurz: Eine Beziehung läuft gut, solange ich nichts von einem Seitensprung (oder etwas anderem, das ich an der Partnerin absolut nicht leiden kann) erfahre. Erfahre ich aber irgendwann mal von solchen Begebenheiten, dann läuft die Beziehung unfassbar schlecht, und zwar nicht erst ab diesem Moment, sondern rückwirkend über den langen Zeitraum, der seit dem Ereingnis vergangen ist.

 

Es gibt durchaus auch Menschen, die ihren Partnern einen bestimmten Umgang auch in solchen Fällen nicht gestatten möchten, also die von dir genannten Aktivitäten keinesfalls "mit jedem" erlauben. Das muss nicht mal der Ex-Lover sein, mit dem sie essen geht, sondern kann auch der Saufkumpel des Partners sein, den die Freundin nicht leiden kann. Auch hier gilt das gleiche wie oben: Egal wie gut die Beziehung läuft, wenn die Partnerin oder der Partner etwas tut, was der/die andere doof findet, dann gibt es gerne mal Stress, selbst wenn sich in der Beziehung bis zu diesem "Bekenntnis", was man unternommen hat, alles ganz wunderbar anfühlte und die Beziehung ganz wunderbar gelebt wurde.

 

Wenn das so wäre, dann hättest du in mittelgroßen Teilen Recht.
Da das aber nicht so ist, liegst du falsch.

Ich habe in meinem Leben noch nie eine offene Beziehung geführt und habe mit einer Partnerin noch nie vereinbart, dass wir mit anderen nach eigenem Ermessen vögeln können. Ich sehe und erfahre aber im Laufe meines Lebens überall, dass das Fremdgehen allgegenwärtig ist und die meisten dieser Begebenheiten überhaupt keine Störung verursachen, meistens weil sie gar nicht thematisiert wurden und die Beziehungen deshalb ganz wunderbar weiter liefen. Ich war als Single selbst heimlicher Seitensprung, manchmal auch Affäre von gebundenen Frauen, die meist ganz tolle (monogam vereinbarte) Beziehungen führten.

Ich habe auch selbst schon nach einem Seitensprung einer eigenen Partnerin mit ihr geklärt, welche Relevanz dieser für sie hatte und ob mein Gefühl für unsere (nach meinem Empfinden gut geführte) Beziehung trügt. Das Ergebnis war, dass die Beziehung keinerlei Probleme hatte und über Jahre störungsfrei fortgesetzt werden konnte. Den anderen Fall gab es allerdings auch: dass in einer anderen Beziehung bereits (m)ein Problembewusstsein vorhanden war und das Fremdgehen meiner Partnerin lediglich dazu kam und ihr Gesamtverhalten einem Loslösen aus der Beziehung entsprach. Da war das Fremdgehen aber auch nur ein einzelnes Symptom ihres bröckelnden Beziehungsgefühls, die Beziehung also gescheitert.

Das ist aber nicht immer und bei jedem Fremdgehen so.
Mein persönliches Fazit ist also, dass üblicherweise nicht die Art einer einzelnen Aktivität zum Problem wird, sondern die innere Einstellung einer Person zu ihrer Beziehung zum Problem werden kann.

Dass du das anders siehst und bestimmte Aktivitäten immer als problemlos, bestimmte andere immer und zwingend als Problem ansiehst, ist auch okay. Ich finde, beide Sichtweisen sind in Ordnung, und jeder lebt mit seiner Variante so, wie er es möchte. Wenn du mir nun zugestehst, dass ich in einer Beziehung viele Jahre glücklich weiter leben kann, wenn ich im Seitensprung meiner Partnerin (falls er stattfindet) nach unserer gemeinsamen Klärung keine Relevanz für unser gemeinsames Leben sehe, dann wäre das schön.

Mir gleichtun musst du es nicht und das verlangt ja auch niemand.
Mir würde ein gewisses Maß an Akzeptanz und Toleranz gegenüber (m)einer anderen Sichtweise reichen.

 

Vertrauen ist das wichtigste in einer Beziehung und es reicht schon ein Ereignis in dem das Vertrauen missbraucht wurde um den Charakter eines Menschen in frage zu stellen... deshalb Vertrauen, Ehrlichkeit und Loyalität sind die wichtigsten Säulen einer Beziehung und wenn nur eine davon Risse bekommt, ist die Grundlage weg auf die eine Beziehung aufgebaut ist... daher ist es vollkommen egal, wer was oder wie macht, wer die Grundlagen einer Beziehung verletzt muss mit den möglichen Konsequenzen leben, die in den meisten Fällen eine Trennung ist... und sowas liegt nicht an der Person die so ein Verhalten nicht toleriert und dessen Vertrauen missbraucht wurde, sondern an die person die bewusst fremdgeht, Vertrauen missbraucht hat oder einfach nicht genug arsch in der Hose hatte um ehrlich zu sein... man kann viele Gründe für die Rechtfertigung von Fehltritten suchen, aber Fakt ist der der einen Fehltritt begeht, sollte für die Konsequenzen selber gerade stehen und nicht die Schuld bei Leuten suchen die so ein Verhalten nicht tolerieren... wenn das Vertrauen weg ist, dann ist auch jegliche Grundlage einer Beziehung weg..

bearbeitet von Funbird1980

Fremd gehen, was ist das? Ich würde niemals auf den Gedanken kommen! Ich bin Single, und hab schon kein Bock drauf.

(bearbeitet)
vor 36 Minuten, schrieb Funbird1980:

Vertrauen ist das wichtigste in einer Beziehung und es reicht schon ein Ereignis in dem das Vertrauen missbraucht wurde um den Charakter eines Menschen in frage zu stellen...

Du schreibst deine Argumente immer so, als seien sie Gesetzte, an die sich die gesamte Weltbevölkerung halten müsste. Das suggeriert eine moralische Überlegenheit, die du nicht hast - zumindest nicht der gesamten Menschheit gegenüber. (Das habe ich auch nicht, aber ich tu auch nicht so, als hätte ich sie.)

 

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deshalb Vertrauen, Ehrlichkeit und Loyalität sind die wichtigsten Säulen einer Beziehung und wenn nur eine davon Risse bekommt, ist die Grundlage weg auf die eine Beziehung aufgebaut ist... daher ist es vollkommen egal, wer was oder wie macht,

Ich vertraue meiner Partnerin, dass sie mit Herz, Hirn, Körper und dem ganzen Pipapo den Rest unseres Lebens gemeinsam mit mir so großartig verbringen möchte, wie wir es bisher tun. Das ist meine individuelle Vertrauensbasis. Wenn sie in ihren Gefühlen zu mir ehrlich und loyal ist, dann steht das ganz im Sinne deiner "Definition". Trotzdem wird dir meine Art dieser Vertrauensbasis nicht gefallen, weil sie in einem "Krisengespräch" nach einem Seitensprung die bedingungslose körperliche Treue nicht einschließen würde - eine Treue, die sich die meisten von uns vielleicht wünschen, die aber (nach den Metaergebnissen aller möglichen Umfragen und Studien) etwa die Hälfte aller Beziehungen nicht halten können, weil mindestens einer von beiden schon mal fremdgegangen ist oder das noch tut.

Für dich gehört die körperliche Ausschließlichkeit zum Dreiklang Vertrauen/Ehrlichkeit/Loyalität dazu. Das ist in Ordnung. Geht ja den meisten Menschen unseres Kulturkreises so.

 

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wer die Grundlagen einer Beziehung verletzt muss mit den möglichen Konsequenzen leben, die in den meisten Fällen eine Trennung ist... und sowas liegt nicht an der Person die so ein Verhalten nicht toleriert und dessen Vertrauen missbraucht wurde, sondern an die person die bewusst fremdgeht, Vertrauen missbraucht hat oder einfach nicht genug arsch in der Hose hatte um ehrlich zu sein...

Meine Meinung ist eine gänzlich andere. Für mich liegt eine Trennung in der Verantwortung beider. Wenn meine Partnerin fremdgeht, mir das bekannt macht und ich mich dann reflexartig trenne, weil ich nicht (wie hast du es so schön formuliert) "den Arsch in der Hose habe", zu schauen, ob es ein tatsächliches Beziehungsproblem gibt oder wir gemeinsam miteinander klären können, was dieser Seitensprung bedeutet und ob er eine Trennung rechtfertigt, dann würde ich eine alleinige Verantwortung für die Trennung auf mich bürden - was ich niemals täte.

Ich würde in jedem Fall erst die Gefühle meiner Partnerin zu mir und ihre Vorstellung von unserer Beziehung abklären, also an meinem Maßstab von Loyalität/Vertrauen messen, um mit ihr gemeinsam festzustellen, ob es ein tatsächliches Problem gibt. Täte ich das nicht, dann würde ich mit wesentlich weitreichenderen Folgen eine alleinige Entscheidung treffen als sie es mit dem Seitensprung getan hat. Ganz allein ohne Verständnis für die tatsächliche Situation über eine Trennung zu entscheiden, ist für mich eine Kamikaze-Aktion, nicht verhältnismäßig und würde bedeuten, dass ich meine Loyalität aufkündige, obwohl sie ihre (allein bezüglich des Erhalts unserer Beziehung) womöglich aufrecht erhalten hat - trotz Seitensprungs.

Nach deiner bisherigen Argumentation gehe ich davon aus, dass du diese Sichtweise nicht wirklich nachvollziehen kannst, aber auch das macht nichts. Du bist in deinen Ausführungen eben sehr strikt und eng begrenzt, sodass dich eine andere Sichweise und ein anderes Relevanzempfinden bezüglich Loyalität und Vertrauen vielleicht nicht erreicht.

Umgekehrt fällt es mir sehr leicht, deine Sicht (und die vieler anderer) nachzuvollziehen und zu tolerieren.

 

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einfach nicht genug arsch in der Hose hatte um ehrlich zu sein...

Nun ja. Wenn ich dich richtíg verstehe, würdest du dich auch trennen, wenn deine Partnerin ehrlich ist und dir erklärt, dass und wie es zu einem Fremdgehen kam. So zumindest nehme ich das von dir wahr, und so liest und hört man es ja oft von denjenigen, die meinen, dass ein Fremdgehen immer das Scheitern einer Beziehung bedeuten müsste.

Insofern würde deiner Partnerin ihre Ehrlichkeit nicht viel nützen.

bearbeitet von LacusLenitatis
vor 17 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

Du schreibst deine Argumente immer so, als seien sie Gesetzte, an die sich die gesamte Weltbevölkerung halten müsste. Das suggeriert eine moralische Überlegenheit, die du nicht hast - zumindest nicht der gesamten Menschheit gegenüber. (Das habe ich auch nicht, aber ich tu auch nicht so, als hätte ich sie.)

 

Ich vertraue meiner Partnerin, dass sie mit Herz, Hirn, Körper und dem ganzen Pipapo den Rest unseres Lebens gemeinsam mit mir so großartig verbringen möchte, wie wir es bisher tun. Das ist meine individuelle Vertrauensbasis. Wenn sie in ihren Gefühlen zu mir ehrlich und loyal ist, dann steht das ganz im Sinne deiner "Definition". Trotzdem wird dir meine Art dieser Vertrauensbasis nicht gefallen, weil sie in einem "Krisengespräch" nach einem Seitensprung die bedingungslose körperliche Treue nicht einschließen würde - eine Treue, die sich die meisten von uns vielleicht wünschen, die aber (nach den Metaergebnissen aller möglichen Umfragen und Studien) etwa die Hälfte aller Beziehungen nicht halten können, weil mindestens einer von beiden schon mal fremdgegangen ist oder das noch tut.

Für dich gehört die körperliche Ausschließlichkeit zum Dreiklang Vertrauen/Ehrlichkeit/Loyalität dazu. Das ist in Ordnung. Geht ja den meisten Menschen unseres Kulturkreises so.

 

Meine Meinung ist eine gänzlich andere. Für mich liegt eine Trennung in der Verantwortung beider. Wenn meine Partnerin fremdgeht, mir das bekannt macht und ich mich dann reflexartig trenne, weil ich nicht (wie hast du es so schön formuliert) "den Arsch in der Hose habe", zu schauen, ob es ein tatsächliches Beziehungsproblem gibt oder wir gemeinsam miteinander klären können, was dieser Seitensprung bedeutet und ob er eine Trennung rechtfertigt, dann würde ich eine alleinige Verantwortung für die Trennung auf mich bürden - was ich niemals täte.

Ich würde in jedem Fall erst die Gefühle meiner Partnerin zu mir und ihre Vorstellung von unserer Beziehung abklären, also an meinem Maßstab von Loyalität/Vertrauen messen, um mit ihr gemeinsam festzustellen, ob es ein tatsächliches Problem gibt. Täte ich das nicht, dann würde ich mit wesentlich weitreichenderen Folgen eine alleinige Entscheidung treffen als sie es mit dem Seitensprung getan hat. Ganz allein ohne Verständnis für die tatsächliche Situation über eine Trennung zu entscheiden, ist für mich eine Kamikaze-Aktion, nicht verhältnismäßig und würde bedeuten, dass ich meine Loyalität aufkündige, obwohl sie ihre (allein bezüglich des Erhalts unserer Beziehung) womöglich aufrecht erhalten hat - trotz Seitensprungs.

Nach deiner bisherigen Argumentation gehe ich davon aus, dass du diese Sichtweise nicht wirklich nachvollziehen kannst, aber auch das macht nichts. Du bist in deinen Ausführungen eben sehr strikt und eng begrenzt, sodass dich eine andere Sichweise und ein anderes Relevanzempfinden bezüglich Loyalität und Vertrauen vielleicht nicht erreicht.

Umgekehrt fällt es mir sehr leicht, deine Sicht (und die vieler anderer) nachzuvollziehen und zu tolerieren.

 

Nun ja. Wenn ich dich richtíg verstehe, würdest du dich auch trennen, wenn deine Partnerin ehrlich ist und dir erklärt, dass und wie es zu einem Fremdgehen kam. So zumindest nehme ich das von dir wahr, und so liest und hört man es ja oft von denjenigen, die meinen, dass ein Fremdgehen immer das Scheitern einer Beziehung bedeuten müsste.

Insofern würde deiner Partnerin ihre Ehrlichkeit nicht viel nützen.

Du hast absolut null von meinem Kommentar verstanden... ein Seitensprung ist z.b. ein klares hintergehen des Partners bzw der Partnerin, was wiederum die vertrauensbasis verletzt, wer tatsächlich ehrlich zu sich selber ist und vorallem seiner Partnerin gegenüber, würde vorher mit ihr reden bzw klare Verhältnisse schaffen... dazu haben viele nicht den arsch in der Hose, zu Ehrlichkeit...

Fakt ist ich und meine Partnerin haben ein Verhältnis in dem wir uns alles sagen können und es würde definitiv niemals zu einem Seitensprung kommen, denn bevor sowas überhaupt Thema werden würde, würden wir über Gründe und Probleme reden und mögliche Kompromisse finden... aber Ehrlichkeit und Vertrauen ist das wichtigste, das was bei vielen halt absolut keine Bedeutung hat... Ehrlichkeit fängt schon weit vor einem Fehltritt an, wer erst nach einem Fehltritt anfängt nachzudenken, sorry aber der ist es nicht wert sich über diese person weiter gedanken zu machen... erst denken bevor man handelt und nicht nach dem handelt rum jammern und die Schuld bei anderen suchen..

vor 1 Minute, schrieb Funbird1980:

Du hast absolut null von meinem Kommentar verstanden... ein Seitensprung ist z.b. ein klares hintergehen des Partners bzw der Partnerin, was wiederum die vertrauensbasis verletzt, wer tatsächlich ehrlich zu sich selber ist und vorallem seiner Partnerin gegenüber, würde vorher mit ihr reden bzw klare Verhältnisse schaffen... dazu haben viele nicht den arsch in der Hose, zu Ehrlichkeit...

Wie oft in solchen Diskussionen bewegen wir uns aber mit deiner Vorstellung vom Fremdgehen nun weg von den breit gefächerten Varianten, WIE Seitensprünge stattfinden. Es ist eben NICHT so, dass ein Fremdgehen immer erst dann stattfindet, wenn in der Beziehung etwas im Argen ist, das man vorher der Ehrlichkeit wegen besprechen und klären müsste.

Seitensprünge finden eben auch dann statt, wenn eine Beziehung gut läuft und keine Defizite oder gar Beziehungsprobleme spürbar sind, und genau das ist doch durch den Eingangsbeitrag so formuliert worden und genau dies habe ich doch mehrmals aufgegriffen: Selbst in Beziehungen, die stabil sind und die Beteiligten absolut loyal und gut miteinander umgehen, kommt es zu Begebenheiten, in denen einer von beiden spontan etwas tut, was nicht vereinbart war.

Du forderst hier also etwas, was oftmals gar nicht im Vorfeld möglich ist, weil du Fremdgehen grundsätzlich mit einem bereits im Planung befindlichen Ausbruch aus der Beziehung verknüpfst, den man vorab besprechen müsste, und weil du meinst, dass ein Fremdgehen immer eine lang geplante Aktion wäre. Damit liegst du aber falsch. Beim geplanten Seitensprung, der bereits länger vorbereitet wird, wäre ich ganz bei dir, und ich halte das ebenfalls für einen Vertrauensbruch (so wie oben bei meinem zweiten Beispiel aus meinem eigenen Leben). Aber wie gesagt: Viel problematischer empfand ich dieses schleichende Loslösen aus der Beziehung als den Seitensprung selbst. Der war lediglich eine Begleiterscheinung ihres gesamten unloyalen Verhaltens.

 

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Fakt ist ich und meine Partnerin haben ein Verhältnis in dem wir uns alles sagen können

Das können wir auch, und mit den Erfahrungen und den Beobachtungen, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben, können wir auch ganz ehrlich zueinander sagen, dass wir glauben, dass die wenigsten Menschen wirklich hundertprozentig ausschließen können, dass sie jemals einen Seitensprung vollziehen werden. Wenn ich nur daran denke, wie viele Menschen allein mir begegnet sind, die es ursprünglich kategorisch ausgeschlossen hatten und es dann doch situativ und spontan getan haben - teils mit mir erlebt, teils mir beschrieben. Das Potential steckt in fast jedem Menschen, egal was er sich vornimmt. Und es ist eben nicht jedes Mal ein vorab geplanter Beziehungsbruch.

Wenn man erkannt hat, dass Seitensprünge auch in gut funktionierenden Beziehungen passieren, ohne dass es die Gefühle zum Partner und den Festhaltewunsch zur Beziehung stört, dann macht man sich deutlich weniger Sorgen in der eigenen monogam gelebten Beziehung. Wir kümmern uns ganz wesentlich um einander, und wenn diese Bindung von uns gut gepflegt wird und keinerlei Wünsche offen lässt, dann übersteht sie sehr leicht auch eine Begegnung, die einer von beiden vielleicht anderswo hatte, ohne dass der andere reflexartig die Flucht ergreift. (Selbst so erlebt.)

Wie gesagt: Es geht nicht um geplante Affären, weil man unzufrieden ist oder sonst ein Defizit herrscht. Die sind eine andere Dimension.

 

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und es würde definitiv niemals zu einem Seitensprung kommen, [...]

Das glaube ich dir.
Trotzdem haben sehr viele andere Menschen das auch schon so gesagt und trotzdem irgendwann einen Seitensprung gehabt.

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[...] denn bevor sowas überhaupt Thema werden würde, würden wir über Gründe und Probleme reden und mögliche Kompromisse finden

Siehe oben: Oftmals gibt es keine Gründe und Probleme, über die man vorher hätte sprechen können, um Kompromisse zu finden. Siehe Startposting dieses Threads. Auch wenn viele sich hier darüber verwundert geäußert haben, passieren Seitensprünge oftmals auch in solchen Situationen:

Am 9.5.2026 at 08:06, schrieb Guile79:

Es ist alles schön und supi.

In deiner Beziehung nicht.
In meiner auch nicht.
Bei einigen anderen hier ebenfalls nicht.
Aber es gibt sie.

Und ich versuche nicht, auch diese Begebenheiten als von langer Hand geplante Betrügereien zu bezeichnen, mit denen jemand ein Problem auslagern möchte, statt es mit dem Partner zu lösen. Die Eingangsfrage, so wie sie gestellt ist, muss natürlich "scheitern", weil niemand mit Herz und Verstand schon im Voraus sagen kann: "Ja klar. Wenn nur dies und das passiert, dann gehe ich auch fremd, obwohl die Beziehung absolut toll ist." Jeder wird das abstreiten (seltenste Ausnahmen mag es geben). Dass es im Leben mancher aber trotzdem anders kommt, ist die andere Seite der Medaille.

vor 9 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

Wie oft in solchen Diskussionen bewegen wir uns aber mit deiner Vorstellung vom Fremdgehen nun weg von den breit gefächerten Varianten, WIE Seitensprünge stattfinden. Es ist eben NICHT so, dass ein Fremdgehen immer erst dann stattfindet, wenn in der Beziehung etwas im Argen ist, das man vorher der Ehrlichkeit wegen besprechen und klären müsste.

Seitensprünge finden eben auch dann statt, wenn eine Beziehung gut läuft und keine Defizite oder gar Beziehungsprobleme spürbar sind, und genau das ist doch durch den Eingangsbeitrag so formuliert worden und genau dies habe ich doch mehrmals aufgegriffen: Selbst in Beziehungen, die stabil sind und die Beteiligten absolut loyal und gut miteinander umgehen, kommt es zu Begebenheiten, in denen einer von beiden spontan etwas tut, was nicht vereinbart war.

Du forderst hier also etwas, was oftmals gar nicht im Vorfeld möglich ist, weil du Fremdgehen grundsätzlich mit einem bereits im Planung befindlichen Ausbruch aus der Beziehung verknüpfst, den man vorab besprechen müsste, und weil du meinst, dass ein Fremdgehen immer eine lang geplante Aktion wäre. Damit liegst du aber falsch. Beim geplanten Seitensprung, der bereits länger vorbereitet wird, wäre ich ganz bei dir, und ich halte das ebenfalls für einen Vertrauensbruch (so wie oben bei meinem zweiten Beispiel aus meinem eigenen Leben). Aber wie gesagt: Viel problematischer empfand ich dieses schleichende Loslösen aus der Beziehung als den Seitensprung selbst. Der war lediglich eine Begleiterscheinung ihres gesamten unloyalen Verhaltens.

 

Das können wir auch, und mit den Erfahrungen und den Beobachtungen, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben, können wir auch ganz ehrlich zueinander sagen, dass wir glauben, dass die wenigsten Menschen wirklich hundertprozentig ausschließen können, dass sie jemals einen Seitensprung vollziehen werden. Wenn ich nur daran denke, wie viele Menschen allein mir begegnet sind, die es ursprünglich kategorisch ausgeschlossen hatten und es dann doch situativ und spontan getan haben - teils mit mir erlebt, teils mir beschrieben. Das Potential steckt in fast jedem Menschen, egal was er sich vornimmt. Und es ist eben nicht jedes Mal ein vorab geplanter Beziehungsbruch.

Wenn man erkannt hat, dass Seitensprünge auch in gut funktionierenden Beziehungen passieren, ohne dass es die Gefühle zum Partner und den Festhaltewunsch zur Beziehung stört, dann macht man sich deutlich weniger Sorgen in der eigenen monogam gelebten Beziehung. Wir kümmern uns ganz wesentlich um einander, und wenn diese Bindung von uns gut gepflegt wird und keinerlei Wünsche offen lässt, dann übersteht sie sehr leicht auch eine Begegnung, die einer von beiden vielleicht anderswo hatte, ohne dass der andere reflexartig die Flucht ergreift. (Selbst so erlebt.)

Wie gesagt: Es geht nicht um geplante Affären, weil man unzufrieden ist oder sonst ein Defizit herrscht. Die sind eine andere Dimension.

 

Das glaube ich dir.
Trotzdem haben sehr viele andere Menschen das auch schon so gesagt und trotzdem irgendwann einen Seitensprung gehabt.

Siehe oben: Oftmals gibt es keine Gründe und Probleme, über die man vorher hätte sprechen können, um Kompromisse zu finden. Siehe Startposting dieses Threads. Auch wenn viele sich hier darüber verwundert geäußert haben, passieren Seitensprünge oftmals auch in solchen Situationen:

In deiner Beziehung nicht.
In meiner auch nicht.
Bei einigen anderen hier ebenfalls nicht.
Aber es gibt sie.

Und ich versuche nicht, auch diese Begebenheiten als von langer Hand geplante Betrügereien zu bezeichnen, mit denen jemand ein Problem auslagern möchte, statt es mit dem Partner zu lösen. Die Eingangsfrage, so wie sie gestellt ist, muss natürlich "scheitern", weil niemand mit Herz und Verstand schon im Voraus sagen kann: "Ja klar. Wenn nur dies und das passiert, dann gehe ich auch fremd, obwohl die Beziehung absolut toll ist." Jeder wird das abstreiten (seltenste Ausnahmen mag es geben). Dass es im Leben mancher aber trotzdem anders kommt, ist die andere Seite der Medaille.

Jeder der halbwegs einen normalen Verstand hat, wird niemals etwas unüberlegtes tun... und genau da fängt es ja schon an... wer vor seinem Handeln überlegt und seinen Verstand benutzt, wird niemals etwas tun für das er sich später rechtfertigen muss... jeder muss im leben selber wissen was ihm wichtig ist oder nicht... von daher, lassen wir die Diskussion einfach, denn wer das Risiko bewusst in Kauf nimmt seine Beziehung zu riskieren, dem kann nicht all zu viel an der Beziehung liegen und wer seine Partnerin auch noch hintergeht, dem kann an der Partnerin nicht viel liegen ... daher endet auch fast jede Beziehung nach einem Seitensprung bzw fremdgehen mit einer Trennung früher oder später... das ist nun mal eine Tatsache.. also lassen wir das thema einfach so stehen, du hast deine meinung und ich hab meine..

Am 9.5.2026 at 08:06, schrieb Guile79:

Ich habe eine Frage an die Damenwelt...
Stellt euch vor, ihr seid in einer längeren Partnerschaft. Es ist alles schön und supi. Wie hoch ist die Chance, das ihr fremdgeht?

Ja/Nein/Vielleicht/Gründe

Öffne deine Ehe/Beziehung für beide. Wenn Fremd gehen, dann für alle.

vor 6 Minuten, schrieb Funbird1980:

Jeder der halbwegs einen normalen Verstand hat, wird niemals etwas unüberlegtes tun...

Doch. Passiert andauernd.
Auch ganz unabhängig von Seitensprüngen.

 

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und genau da fängt es ja schon an... wer vor seinem Handeln überlegt und seinen Verstand benutzt, wird niemals etwas tun für das er sich später rechtfertigen muss...

Es geht nicht ums Rechtfertigen.
Es geht darum, dass etwas, das in unserer Gesellschaft weit verbreitet ist und auch unter Menschen, die bei Verstand sind, durchgeführt wird, von manchen einfach als das angenommen wird, was es für sie ist: eine Begebenheit, die nicht zwingend ein Problem für die eigene Beziehung darstellt. Probleme, sofern es sie gibt, liegen üblicherweise ganz woanders als nur in dem Akt eines Seitensprungs - es sei denn, man definiert Seitensprünge grundsätzlich ein Problem, was du selbstverständlich darfst.

 

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wer das Risiko bewusst in Kauf nimmt seine Beziehung zu riskieren, dem kann nicht all zu viel an der Beziehung liegen

Pauschales Aburteilen per "wenn so, dann gilt auch" funktioniert nicht, weil du alles über denselben Kamm scherst und nicht zu differenzieren oder zu verstehen bereit bist. Deine vermeintliche moralische Überlegenheit, die du nun mehrfach darstellen möchtest, ohne auf die unterschiedlichen Aspekte einzugehen, existiert nicht. Du diffamierst meine Beziehung, indem du meine Entscheidungen, die ich in meiner eigenen Beziehung treffe, abzuwerten versuchst. Das ist in Bezug auf einen angemessenen Umgange miteinander moralisch eher problematisch.

 

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daher endet auch fast jede Beziehung nach einem Seitensprung bzw fremdgehen mit einer Trennung früher oder später... das ist nun mal eine Tatsache.

Nein, das stimmt nicht. Die meisten Beziehungen laufen nach Seitensprüngen ganz normal weiter, ohne dass es Störungen gibt, und zwar, weil derjenige, der fremdgegangen ist, die Beziehung, an der ihm etwas liegt, fortführen will, und weil er deshalb dafür sorgt, dass das auch störungsfrei passieren kann.

Was du meinst ist, dass viele Beziehungen auseinander gehen, wenn ein Seitensprung berichtet wird, selbst wenn er, ganz sachlich betrachtet, keinerlei spürbare Auswirkungen auf die Beziehung hatte.

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