Jump to content

Was wollen Männer bieten?


Mi****

Empfohlener Beitrag

Anonymes-Mitglied-3
vor 8 Minuten, schrieb SuppenkOma:

 

Du hast offenbar nicht die feinen Antennen einer Frau, daher kannst Du es nicht verstehen.

Wo sind denn die feinen Antennen einer Frau wenn sie zum x-ten mal einem Mann auf den Leim geht, der sie nur verarscht? 🤣🤣🤣

Da muss man nichts verstehen, es ist eingebildeter Blödsinn und reines Wunschdenken. Deine jämmerlichen Versuche solche Aussagen zu verteidigen verraten dich. 😉

Vor 2 Minuten , schrieb :

Wo sind denn die feinen Antennen einer Frau wenn sie zum x-ten mal einem Mann auf den Leim geht, der sie nur verarscht? 🤣🤣🤣

Da muss man nichts verstehen, es ist eingebildeter Blödsinn und reines Wunschdenken. Deine jämmerlichen Versuche solche Aussagen zu verteidigen verraten dich. 😉

Warum und vor allem was hätte ich denn zu verteidigen?

Ehrliche Antwort: Wenn es passt dann weiss man das. Das Energielevel, die gleiche Schwingung, was auch immer Du denkst dass zwei Menschen kurz oder lang verbindet, das ist für beide bereichernd. Leider sind viele Beziehungen der letzten Jahrzehnte ohne genau diesen Anspruch entstanden, daher tun sie auf Dauer auch nicht gut.
Meine Erfahrung: Mann muss nichts besonderes tun, sich nicht "anstrengen", ist es in dir kommt es automatisch, das gilt für beide Partner. Schade dass man die eigene Schwingung nicht mit ins Profil aufnehmen kann, das matching wäre um Welten besser :-D

vor 4 Stunden, schrieb Enja781:

Genau das sehe ich anders. Okay, ich gehe auch, von möglichst "richtigem" Habdeln aus. Handeln kann auch völlig falsch sein ;). Ich denke, dass ich die Regeln, die Gefahren, die Möglichkeiten kennen muss oder sollte, um in sekundenbruchteilen unbewusst "richtig" zu entscheiden. Ohne Information kann ich doch gar nicht "richtig" reagieren. Also nicht immer. Irgendwoher muss das Wissen schonmal gekommen sein. Vielleicht muss es nicht völlig bewusst sein, um ins Unterbewusstsein integriert worden zu sein, aber es muss schon erlebt, gesehen, gehört, erklärt  worden sein.

Jetzt bist Du ganz nah dran!

Ja, Du musst es vorher gelernt haben. Es geht ja nicht um Hellseherei, sondern unbewusstes Handeln.

Das Wissen ist längst da - und Du kannst auch bewusst darauf zugreifen.

Aber wenn es weit genug wirklich VERINNERLICHT ist, dann klappt das auch unterbewusst und Du handelst „richtig“, ohne Dir dessen bewusst zu sein. Ohne zu wissen, warum. Ohne es überhaupt zu merken.

Das mit dem Radschlag ist zwar fast rein motorisch - aber letztlich SEHR ähnlich. Und Du kannst beides verknüpfen - was spätestens im Vollkontaktkampfsport absolut essenziell wird. Unterschied zwischen „Sparring“ und „Ernst“. Oha, nein… die Abzweigung nehmen wir jetzt nicht. (Übrigens… damit dem Üben ist grundsätzlich richtig, aber nicht ganz so rigide. Wenn Du 5 ähnliche Techniken wirklich im Schlaf beherrschst, kann auch eine sechste, spontan ausgedachte, die den anderen sehr ähnelt, aber nicht identisch ist, auch beim ersten Mal komplett klappen. Aber das nur am Rande)

Das mit dem Autofahren ist eigentlich ein perfektes Beispiel. Das mit „richtig oder falsch“ basiert auf individueller Basis auf den Verkehrsregeln und der persönlichen Einschätzung (situativ und langfristige Erfahrung mit der Strecke). Und das ist dann wirklich dasselbe, wie sich auf einen anderen Menschen einzustellen und anhand seiner allgemeinen Werte und Regel(Modifikationen)n zu handeln. Ohne sich dessen in der Situation bewusst zu sein.

Du möchtest, dass Dein Partner sich wohlfühlt / Du möchtest diese Strecke schnellstmöglich schaffen

Du nimmst an der Körpersprache wahr, dass er unruhig ist / da ist absolut kein Verkehr auf den nächsten 2km gerader Strecke, aber Tempo 70

Du legst den Arm um ihn / beschleunigst auf 110 und lässt dann ausrollen

Und von all dem bekommst Du nur mit, dass Dein Partner sich entspannt / Du am Ende der einsehbaren Strecke verlangsamst

vor 4 Stunden, schrieb Enja781:

„Unbewusstes Handeln setzt Bewusstsein voraus - das ist paradox." 
Genau das sehe ich anders.

Nicht ärgern… Aber das ist jetzt wirklich lustig. Warum glaubst Du, heißt das Wort „UNbewusst“?

Wir sind längst beieinander. Mit allem, was Du beschreibst, zeigst Du, dass Du die einzelnen Bausteine kennst. Nur den gedanklichen Automatismus mit wirklich unbewusstem Handeln zu verknüpfen und zu akzeptieren, dass das Wissen zwar vorhanden, aber in dieser Situation nicht im Bewusstsein ist… das komische ist, dass Du es sogar beschreibst… aber trotzdem bestreitest. Ich muss zugeben… das irritiert mich.

Da ist nur noch eine lächerliche Milchglasscheibe, die noch zertrümmert werden muss. 

(bearbeitet)

Also ich habe jetzt nicht alles mit gelesen erst mit dem Beispiel zu dem Auto und vielleicht kann ich was dazu beitragen wenn nicht dann bitte einfach vergessen. 

Es gibt sowas was man vielleicht so interpretieren könnte und zwar das das Gehirn sieht manchmal etwas was gar nicht da ist es vervollständigt ein Bild es gib dafür Beispiele aber mir fällt leider im Moment gar keins dazu ein, möglicherweise ist es das? Ich glaube das ist irgend so eine Art schutzmechanismus oder um einfach sehr schnell reflexartig Entscheidungen zu treffen zu können

bearbeitet von thomas-8836
Vor 36 Minuten , schrieb thomas-8836:

Also ich habe jetzt nicht alles mit gelesen erst mit dem Beispiel zu dem Auto und vielleicht kann ich was dazu beitragen wenn nicht dann bitte einfach vergessen. 

Es gibt sowas was man vielleicht so interpretieren könnte und zwar das das Gehirn sieht manchmal etwas was gar nicht da ist es vervollständigt ein Bild es gib dafür Beispiele aber mir fällt leider im Moment gar keins dazu ein, möglicherweise ist es das? Ich glaube das ist irgend so eine Art schutzmechanismus oder um einfach sehr schnell reflexartig Entscheidungen zu treffen zu können

Nein, Mustervervollständigung ist etwas anderes - und das, worüber wir in diesem Seitenstrang schreiben läuft auf unbewusste Verhaltensmuster, in denen die Persönlichkeit sich zeigt, hinaus. In Abgrenzung zu bewussten, aktiven und zielgerichteten Handlungen, mit denen man auch wissentlich etwas bezweckt.
Was auf dasselbe hinauslaufen kann, aber nicht muss - und was, wenn es unbewusst erfolgt, mitunter vom Gegenüber auch als natürliche Handlung wahrgenommen werden kann. Ist also nicht mal off-Topic (für die, die den Faden verloren haben 😉)

 

Man muss nicht viel bieten können.

Minimalanspruch ist für mich zuhören und verstehen können, um einander kennenzulernen und Konflikte zu bestehen.

Letztlich haben doch alle verschiedene Bedürfnisse und Ansprüche an das Gegenüber.

Idealerweise sollte man keine haben und mit sich selbst im Reinen und glücklich sein. 


Brauch man Beziehung (zur Eigenregulation) oder will man Beziehung? Daran entscheidet sich alles.
 

vor 16 Stunden, schrieb Immersion:

Nicht ärgern… Aber das ist jetzt wirklich lustig. Warum glaubst Du, heißt das Wort „UNbewusst“?

Wir sind längst beieinander. Mit allem, was Du beschreibst, zeigst Du, dass Du die einzelnen Bausteine kennst. Nur den gedanklichen Automatismus mit wirklich unbewusstem Handeln zu verknüpfen und zu akzeptieren, dass das Wissen zwar vorhanden, aber in dieser Situation nicht im Bewusstsein ist… das komische ist, dass Du es sogar beschreibst… aber trotzdem bestreitest. Ich muss zugeben… das irritiert mich.

Da ist nur noch eine lächerliche Milchglasscheibe, die noch zertrümmert werden muss. 

Ja, ich weigere mich 🤣.

Ich kann auch gar nicht genau formulieren, was mich genau daran stört. Vielleicht ist das ja unbewusst 🤣.

Ich hatte mich mal mit einem Mann mit Asperger unterhalten. Er erklärte mir, dass er nicht intuitiv Gesichtsausdrücke lesen kann. Er machte sich quasi alles bewusst. Z.B. "Sie hat ein leicht gerötetes Gesicht. Sie könnte körperlich angestrengt sein, weil sie sich beeilt hat oder aufgeregt sein (Date). Vielleicht auch Beides oder etwas völlig anderes. Dann kommen weitere Faktoren hinzu, die zur Interpretation hinzugezogen werden können. Viele verschiedene Faktoren.

Wenn jemand immer auf eine bestimmte Art geguckt hat, wenn er/sie traurig war (was ich dann ja schon verifiziert habe), weiß ich das für diesen Menschen und muss mir nicht erst noch bewusst machen, dass dieses Mensch gerade traurig ist. Ich weiß es einfach. Ein anderer Mensch, der ähnlich guckt, muss aber gerade nicht traurig sein. Vielleicht ist das der Gesichtsausdruck für "was koche ich morgen?". 

Ich habe da auch ein paar Schwierigkeiten Gesichtsausdrücke zu deuten, aber ich nehme Stimmungen oft sehr gut wahr. Ja, vielleicht ist das unbewusst.

Ich glaube, dass mich dieses "richtig" oder "falsch" verhalten stört. Also dieses "intuitiv richtig". Das ist für mich ein Lernprozess, der immer wieder neu verifiziert werden muss. 

Bei meinem Sohn wusste ich, in gewissen Situationen, immer, was er dachte. Er hat es mir wortlos entgegengeschrien und ich habe danach immer nochmal gefragt. "In der Situation, als Person X, das und das sagte, hast Du Y gedacht" :).

Aber das war ein Lernprozess! Ich versuche so wenig wie möglich nur zu interpretieren, was wir ja eigentlich immer tun. Ich versuche es zu hinterfragen und zu verifizieren. Wenn ich falsch liege kann ich daraus lernen und dann, irgendwann kann man mehr und mehr verstehen und "richtig" handeln. Unbewusst, intuitiv. 

Ich mag es aber auch sehr, wenn man einfach fragt. "Was brauchst Du jetzt?". "Was kann ich für Dich tun?". Wenn ich jemanden in den Arm nehmen will, weil er/sie weint, muss das noch lange nicht das sein, was diese Person jetzt möchte. Das muss dann nicht falsch sein, aber eben auch nicht "richtig" oder das, was die Person jetzt wirklich braucht. 

(Fortsetzung folgt. Muss kurz weg)

 

 

Du hast es!

Alle Puzzleteile sind da, liegen am richtigen Platz - sie sind nur an manchen Stellen noch nicht zusammengesteckt.

vor einer Stunde, schrieb Enja781:

Ich kann auch gar nicht genau formulieren, was mich genau daran stört. Vielleicht ist das ja unbewusst 🤣.

Ja. Genau das. Wahrscheinlich… wenn Du es nicht nur nicht formulieren, sondern auch nicht gedanklich erfassen kannst, warum genau es Dich stört. Das ist unterbewusst - oder unbewusst. Das wird schon seinen Grund haben, in irgend einer gedanklichen Verknüpfung, die Du irgendwann verinnerlicht hat und mit dieser einen anderen Verknüpfung nun unvereinbar ist. Solche Paradoxa liebe ich ja… 

Ok, diese Blockade bekommen wir hier nicht aufgelöst, aber Du hast es begriffen. Hattest Du die ganze Zeit schon .

vor einer Stunde, schrieb Enja781:

Ich hatte mich mal mit einem Mann mit Asperger unterhalten. Er erklärte mir, dass er nicht intuitiv Gesichtsausdrücke lesen kann. Er machte sich quasi alles bewusst.

Perfektes Beispiel, um es durch die Umkehrung zu erklären!

vor einer Stunde, schrieb Enja781:

Ich glaube, dass mich dieses "richtig" oder "falsch" verhalten stört. Also dieses "intuitiv richtig". Das ist für mich ein Lernprozess, der immer wieder neu verifiziert werden muss. 

Auch das. Gib dem „richtig oder falsch“ nun nur noch eine ein wenig andere Bedeutungsnuance. Ja natürlich verändert sich das. Es verschiebt sich - weil es ein heuristischer Prozess ist. Ich vermute, Altersstarrsinn könnte in mancher Hinsicht auch damit zusammenhängen.

Nimm zum ersten Mal in Deinem Leben einen Würfel in die Hand, würfele 2 Mal… Du bekommst zwei Mal eine 1. Du hast gelernt: Es kommt immer eine 1.
Bei den nächsten 3 Würfen kommen zwei Zweien und wieder eine 1. ok, auch Zweien sind möglich, aber meistens ist es eine 1.
Nach dem 50. Wurf kommt die erste 6. Und bislang liegt die 1 mit über 70% vorne. Offenbar ist die 1 absolut vorherrschend.
Erst hundert Würfe später beginnt es sich langsam der Gleichverteilung anzunähern - und da sickert ganz langsam der Verdacht ein, dass die 1 vielleicht doch nicht vorherrschen könnte. Aber bis das auch komplett eingesickert ist und Du nicht mit einer 1 rechnest, sobald Du würfelst, dauert es noch etwas.

Mit dem, was man als „richtig und falsch“ empfindet, ist es auf abstrakterer Ebene genauso. Und das nicht nur auf ethischer, moralischer Ebene - sondern auch die Einschätzung, welche Handlung auch gemessen an einem allgemeinen (bewussten oder unbewussten) Ziel eher GEEIGNET oder eher UNGEEIGNET ist. 

„Richtig oder falsch“ hat dann nicht direkt etwas damit zu tun, ob es moralisch oder logisch richtig ist. Als Ergebnis eines unterbewussten Prozesses ist es das mit einer Handlung oder Einschätzung verbundene Gefühl. 
„Bis zu dem Mast sind es etwa 50m - diese Schätzung fühlt sich richtig an“
“Die Vorstellung, diesem Vollidioten den Stuhl über den Kopf zu Trümmern, fühlt sich absolut richtig an“
“keine Ahnung, wo wir sind… aber an der Kreuzung nach links zu gehen, fühlt sich richtig an“
“ihre Hand zu nehmen, fühlt sich richtig an“

×
×
  • Neu erstellen...