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Ist Sex der wahre Gradmesser jeder Beziehung?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Ich denke, wenn in einer Beziehung wirklich alles stimmt, ist der Sex mit zunehmenden Alter mehr im Hintergrund. Aber er sollte immer heiß und ausgiebig sein

Echt, das findet jemand geheim?
Ich finde, es liegt auf der Hand.
Sex ist wichtig in einer Beziehung und wenn der auf Dauer nicht kompatibel ist, können wir hier täglich lesen, dass 90% noch untertrieben sind, wenn es nicht passt.

Beim Sex zeigt sich wie offen jemand ist, wie er/sie auf Dich eingeht und mit Dir umgeht nochmal von einer ganz anderen Seite als im Alltag. Auch da will jeder gehört, verstanden werden und sich einfach verdammt gut fühlen dürfen. Ist das nicht so hat es zwangsläufig Einfluss auf die Beziehung. Das ist nicht schwarz/weiß gemeint, aber schlechter Sex bleibt im Kopf hängen. Wer sich traut versucht darüber zu sprechen und schon bringt es den anderen in die Situation zu überdenken und zu handeln. Kann gut ausgehen, kann belasten. Letztendlich haben alle Lebensbereiche und jedes Verhalten in einer Beziehung irgendwo Einfluss aufeinander.

vor 16 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Also Butter bei die Fische:
Ist Sex in Wahrheit der heimliche Gradmesser einer Beziehung – und wir sind nur zu romantisch (oder zu verklemmt), das offen zuzugeben?

Ja, ich denke schon, auch wenn es sich sehr oberflächlich anhört ;)

Aber am mangelnden Sex und den Folgen daraus scheitern ja sehr viele Beziehungen, wenn nicht sogar die meisten

Ob DAS der wahre Gradmesser ist, muss jederSCHLUCKAUFinnen für sich selbst entscheiden.
Meine persönlichen Erfahrungen haben gezeigt, daß daran zwar nicht alles, aber schon eine ganze Menge hinsichtlich der Qualität einer Beziehung abzulesen ist.
Was dabei Ursache und Wirkung ist und wie diese interagieren halte ich diesbezüglivh für seeeehr variabel bis hin zu dynamisch.
Wenn gar nix mehr geht, is' latürnich das Wort Beziehung mehr als fragwürdig.

Ich denke, diese Ansicht wechselt mit den Jahren, wenn es nur um den SEX geht. Also wenn die üblichen Ehe-Alltags-Probleme mal ausgelassen werden.

Ich find's schon schön und wichtig, dass Sex in ner Beziehung eine wichtige Rolle spielt.

Wobei für mich halt Sex auch wesentlich mehr als nur Penetration ist.

Für mich ist Sex tatsächlich irgendwie Balsam für die Seele, es ist Entspannung, Spaß, absolute Nähe und Vertrautheit.

Schmusen, kuscheln, sich mal so richtig heiß küssen, knutschen, sich mal einfach bei ner erotischen, intimen Massage so richtig entspannen, gegenseitig mit Händen, mit Mund mit allen Sinnen zu befriedigen...

Diese Lust nie ganz zu verlieren finde ich in einer Beziehung schon wichtig.

In Beziehungen gibt's sicher immer wieder mal Zeiten, wo's wichtiger ist und dann vielleicht mal auch weniger- hoffentlich sehen es beide Partner ähnlich und gleichzeitig so.

 

Ich glaube schon, dass Sex ein zentrales und sehr häufiges Problem bei Trennungen ist.

Neben finanziellen, materiellen Dingen.

Mal ist er falsch, mal zu viel, mal zu wenig, mal zur falschen Zeit...

Das zeigt auch die Bedeutung von Sex für mich.

 

Wenn's sexuell nicht für beide Seiten "läuft", oder auch nur für Eine, sollten definitiv die Alarmglocken läuten.

Ausser es kommen halt beide Seiten tatsächlich und Wahrhaftig ganz ohne aus.

Für mich ne ziemlich grausame Vorstellung.

Mal von schweren physischen oder psychischen Krankheiten, die Sex komplett unmöglich machen abgesehen.

 

 

Ich würde nie eine Beziehung eingehen, in der der Sex nicht befriedigend ist, denn diese Unzufriedenheit wirkt sich auf die ganze Beziehung aus. Ändert sich der Sex in der Beziehung, sollte man Lösungen finden, denn für mich ist er ein Bestandteil einer Beziehung.

Ich behaupte einmal, dass ich realistisch bin, was Sex betrifft, und auch nicht verklemmt bin, aber und das ist ganz wichtig für mich: Ich muss über alles reden können und ernst genommen werden.

Warum sollte eine Beziehung nur auf Sex gebaut werden? Dann kann ich auch ne Freundschaft (akzeptieren...eine Beziehung ist mehr,Vertrauen, Sicherheit....OK,bei der Generation unserer Eltern und Grosseltern ist der Sex weit hinten,da stehen dann andere Dinge Vordergrund....und ich glaube auch,dass es Menschen gibt,die kommen auch mit weniger Sex aus....

Es gab auch Momente, da hatte ich Lust, aber ER nicht. Dann habe ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich spare mir die Lust für später auf, oder ich mache es mir selbst. Das ist situativ.

Auf jeden Fall habe ich dadurch "gelernt", dass man Männern das auch zumuten kann 🤣. Männer können ebenso ohne Sex leben oder "es" selbst in die Hand nehmen.

Es ist eine Unverschämtheit die Verantwortung für Befriedigung auf den Partner zu übertragen!

Es sollten schon Beide Lust haben und was genau Lust macht, ist auch wieder individuell! Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich keine Lust habe, wenn ich gerade sauer bin oder wenn Sex erwartet wird! Deswegen ist reden eigentlich super, aber nicht, wenn es heißt "entweder Sex oder ich trenne mich". Würde das jemand zu mir sagen, wäre ich sofort weg. Ich könnte einfach nie wiede Sex mit dieser Person haben. Sex ist nicht kochen oder putzen, oder Löcher in die Wand bohren. Sex ist Körperkontakt und wenn die Lust fehlt, ist es unangenehm . Es hat etwas von Missbrauch, wenn es nur gemacht wird, weil Konsequenzen folgen könnten. Welche Art von Mensch würde sowas einem geliebten Partner antun wollen?!?.

MITeinander zu reden ist eine Kunst! 

 

 

 

 

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