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Ist Sex der wahre Gradmesser jeder Beziehung?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Das glaub ich nicht, warum sollte der Frau Sex unwichtiger sein als dem Mann? Es geht um definition, um ein match...und ja...wenn alle stricke reißen sollte man sich trennen...

vor 2 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Hallo liebe Popper / Popperinnen :)
Ich habe letztens folgendes Zitat von einer Sexualthe***utin gelesen:

Wenn der Sex gut ist, macht er 10 % der Beziehung aus.
Wenn er schlecht ist, macht er 90 % aus.

Ehrlich gesagt glaube ich, dass an diesem Satz mehr Wahrheit steckt, als viele zugeben wollen.
Solange im Bett alles läuft, redet kaum jemand darüber.
Aber sobald es dort nicht stimmt, frisst es sich durch alles , durch Nähe, Stimmung, Selbstwert und Streitkultur.

Wie viele Beziehungen halten wirklich schlechten oder gar keinen Sex auf Dauer aus , ohne dass Frust, Affären oder stille Resignation entstehen?

Also Butter bei die Fische:
Ist Sex in Wahrheit der heimliche Gradmesser einer Beziehung – und wir sind nur zu romantisch (oder zu verklemmt), das offen zuzugeben?
Oder ist das eine völlig übersexualisierte Sicht auf Partnerschaft?

Ich bin auf eure Antworten gespannt :)

Ich denke, das ist individuell. Es mag Menschen geben - ich fürchte nicht wenige - für die Sex das wichtig(st)e an einer Beziehung ist. Aber zum Glück gibt es auch die, für die Liebe mehr ist als Sex. Es kann viele Gründe geben, warum die Bedeutung oder auch die Möglichkeit der Sexualität verschwindet. Und ja, es gibt auch Paare, deren Liebe keinen Sex braucht. Es gibt auch andere Dinge, die Menschen verbinden können. 

vor 3 Minuten, schrieb AnfangsSproede:

Ich hoffe, dir geht es wieder besser. :flushed:

Lieben Dank für die Nachfrage 🥰

Mittlerweile brauche ich immerhin kein Cortison mehr! Und ich habe seit ein paar Wochen endlich ein Notfallmedikament! 💪🏼
 

Wenn er über die Jahre nur einem Partner fehlt? Gespräche nichts bringen?Dann wird's schwer.Trotzdem.Wegen fehlender Erotik verlassen ist auch keine Option.

Schwierige Frage! Ja und Nein!
Ein Gradmesser ist es auf keinen Fall für mich aber es kann die Beziehung und einen selbst schon schwer belasten. Ich glaube für jeden hat der Sex einen anderen Stellenwert.
In meiner Beziehung spielt Sex z.B. keine Rolle mehr. Ist aber von keinem so gewollt.
Anfangs war das schon sehr schwierig, besonders wenn man nicht darüber spricht. Offenheit ist dafür ein gutes Rezept und es funktioniert seit vielen Jahren sehr gut.

Ich hätte da auch eine andere These zu diesem Thema.
Wenn Sex eine zu große Rolle in einer Beziehung spielt... also der Gradmesser ist, dann wird sie in den meisten Fällen nicht sehr lange halten.
So sehe ich das jedenfalls.

Die Theorie ist interessant. Ob man sie auf sich selbst, auf seine Beziehung anwenden will/kann ist doch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. 

Ich glaube, jeder Mensch kann sich in den Zahlen wieder finden. Hat er eine glückliche Beziehung, wird er immer die 10% haben. Läuft sie aus einem Grund schlecht, wird er sich in den 90% wieder finden. 

Ich hatte das Glück auch schon beide Zustände zu erfahren. Denn das macht am Schluß das Leben aus. Es gibt immer Höhen und Tiefen. 

Sex ist wichtig, ja. Aber in einer Beziehung definitv nicht alles.

essenziell auf jeden Fall und ein wichtiger Kitt zwischen dem paar.

vor 3 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Also Butter bei die Fische:
Ist Sex in Wahrheit der heimliche Gradmesser einer Beziehung – und wir sind nur zu romantisch (oder zu verklemmt), das offen zuzugeben?

Ja

Nein

Vllt 

vor 3 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Oder ist das eine völlig übersexualisierte Sicht auf Partnerschaft?

Ja

Nein 

Vllt 

vor 3 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ist Sex in Wahrheit der heimliche Gradmesser einer Beziehung – und wir sind nur zu romantisch (oder zu verklemmt), das offen zuzugeben?

Sex ist nicht alles, aber für mich sehr wichtig. 

Wenn es mit Sex nicht passt und alles oder vieles andere passt sehr gut, dann wäre sie eine tolle und sehr wertvolle Kumpeline für mich, aber es langt mir nicht für eine partnerschaftliche Beziehung. 

Wir sind hier bei poppen.de-keine Frage. Aber wenn Sex allein über die Qualität einer Beziehung entscheiden, die Liebe und innere Verbindung zu einem Menschen bestimmen würde, dann gute Nacht, Marie! Und da lasse ich auch keine andere Meinung gelten.

vor 3 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ist Sex in Wahrheit der heimliche Gradmesser einer Beziehung – und wir sind nur zu romantisch (oder zu verklemmt), das offen zuzugeben?

Erst mal um Sex zu haben, muss man nicht zwingend in einer Beziehung sein. Es gibt wohl nicht wenig Menschen auf der Welt, die einfach nur bisschen ficken wollen, ohne das ganze Beziehungsgerüst drumherum. Andere haben nur eine "Fick Beziehung" und teilen ansonsten eben nichts. Gut dann wird der Sex mit Sicherheit gut sein. 

Dann gibt es natürlich noch die Paare, die ihre Beziehung "geöffnet" haben und Sex mit anderen zu haben. Paare die auch nach Jahren immer noch "guten" Sex haben. Und eben andere, wo nichts mehr geht. Aus Gründen.

Beziehungen sind so Individuell wie die Menschen, die sie führen. Für die einen ist Sex also wichtig, für andere vollkommen unwichtig. Ich hab schon gern Sex in einer Beziehung. Aber mit Sicherheit ist das nicht mein Gradmesser. Mir sind dann schon andere Dinge wichtiger. Da zeigt sich nämlich eins, wenn diese "anderen Dinge" nicht mehr passen, hab ich auch kein Bock mehr auf Sex. 

vor 3 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Oder ist das eine völlig übersexualisierte Sicht auf Partnerschaft?

Gefühlt wird heute zu vieles "übersexualisiert".

DerLustvolle22

Sex ist ein Teilnehmer der Beziehung ein großer Teil finde ich er ist wichtig allerdings nicht das wichtigste.

Ich messe keine Beziehung am Sex könnte aber in keiner Beziehung sein ohne Sex oder auf Dauer schlechten Sex

(bearbeitet)

Oxytocin 🤷‍♂️

Natürlich kann man jetzt Seiten über Romantik, Wertschätzung, Vertrauen und rosa Brillen füllen. Letztlich ist der Mensch aber auch nur ein weiteres Tier und definitiv instinktgesteuerter, als die Meisten sich eingestehen wollen.

Wofür ist es da und wie wird die Ausschüttung von Oxytocin erreicht?

Und ja werte Frauen, auch Männer brauchen es und schütten es aus. Allerdings nur schwerlich bei Geburt und beim Stillen. Den Rest dürft Ihr Euch gerne selbst erdenken.

Wer möchte, dass seine Beziehungen stabil laufen, dem ist definitiv damit geholfen, wenn er den Oxytocinspiegel in seinem Partner hoch hält 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer

Ich denke, dass Intimität zu Sex führen kann, und nicht Sex die einzige Möglichkeit der Intimität in einer Beziehung ist. Ich will es nicht wissenschaftlich erklären, und die Wissenschaft mit ihren Ausschüttungen und wer wem irgendetwas ausschüttet, ist mir auch gleichgültig. 

Wir haben sehr schönen und intimen Sex, wenn einer von uns bemerkt und ausspricht, dass wir in dieser Woche (nur als Beispiel) noch keinen hatten. Meine Standardantwort, wenn sie mich fragt "wann haben wir zum letzten Mal... ?" ist " warum fragst du mich das und hast deine Kleider noch am Leib?" . 

Wir brauchen es nicht, es ist einfach schöner mit als ohne. Der Gradmesser der Beziehung ist für uns aber eher die Offenheit, mit Lust und auch der Nicht-Lust umzugehen. Ein Vorwurf, dass wir "mal wieder schon ewig keinen Sex hatten" wird kaum ihre Libido entfachen. Vielleicht dachte sie auch nur wegen irgendeiner Verhaltensweise meinerseits, dass ich keine Lust habe und war schon bereit, zurückzustecken bis morgen früh, wenn ich arbeite und sie sich in ihrer Spielzeugschublade bedienen kann. Ehrlichkeit und gute Gespräche sind der Gradmesser, nicht der Sex. Vor allem nicht, wenn der bestenfalls mittelmäßig ist, weil man Sex nur deshalb macht, weil das zu einer guten Beziehung gehört.

Ursache und Wirkung werden hier gerne schnell und Oberflächlich verwechselt oder bewusst vertauscht. Ist die Beziehung schlecht, weil ich keinen Sex habe oder gibt es keinen Sex, weil die Beziehung schlecht ist ? Wäre die Beziehung mit mehr Sex automatisch besser oder würde ich mich nur in einer schlechten Beziehung besser fühlen, weil ich viel Sex habe?  

(bearbeitet)
vor 5 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Hallo liebe Popper / Popperinnen :)
Ich habe letztens folgendes Zitat von einer Sexualthe***utin gelesen:

Wenn der Sex gut ist, macht er 10 % der Beziehung aus.
Wenn er schlecht ist, macht er 90 % aus.

Ehrlich gesagt glaube ich, dass an diesem Satz mehr Wahrheit steckt, als viele zugeben wollen.
Solange im Bett alles läuft, redet kaum jemand darüber.
Aber sobald es dort nicht stimmt, frisst es sich durch alles , durch Nähe, Stimmung, Selbstwert und Streitkultur.

Wie viele Beziehungen halten wirklich schlechten oder gar keinen Sex auf Dauer aus , ohne dass Frust, Affären oder stille Resignation entstehen?

Also Butter bei die Fische:
Ist Sex in Wahrheit der heimliche Gradmesser einer Beziehung – und wir sind nur zu romantisch (oder zu verklemmt), das offen zuzugeben?
Oder ist das eine völlig übersexualisierte Sicht auf Partnerschaft?

Ich bin auf eure Antworten gespannt :)

Diese Theorie finde ich ist nicht wirklich richtig, denn wenn es so wäre, warum bleiben dann soviele Leute dennoch zusammen, obwohl da nichts mehr läuft? Das größte problem liegt nämlich daran, daß viele von diesen Leuten wo nichts mehr läuft, selber schuld daran sind z.b. durch fehlende Kommunikation , oder weil sie den Partner bzw Partnerin nicht mehr so sehen wie noch am anfang der beziehung oder aber sie es zulassen das sich der Alltag breit macht... Fakt ist solche Probleme entstehen nicht von heut auf morgen und wer nicht an Lösungen für Probleme arbeitet, lässt es zu das Probleme größer werden... wenn man Probleme nicht gemeinsam aus der Welt schaffen kann,  dann muss man halt getrennte Wege gehen...von daher, sex ist nicht der Maßstab für eine gute beziehung, der Maßstab fängt schon weit davor an... 

bearbeitet von Funbird1980

Sex und Liebe sind 2 Paar Schuhe. Ich habe einmal ein Versprechen aus Liebe gegeben,, in guten wie in schlechten Zeiten,,. Meine Frau ist seit 15 Jahren ein Pflegefall und ich pflege Sie zu Hause, wir hatten von Anfang an eine offene Beziehung und somit habe ich seit 14 Jahren eine feste Beziehung zu meiner zweiten großen Liebe. Aus Sex wurde Liebe und somit liebe ich nun 2 Frauen und bin für Beide da.

Vor 1 Stunde, schrieb kushimo:

Oxytocin 🤷‍♂️

Natürlich kann man jetzt Seiten über Romantik, Wertschätzung, Vertrauen und rosa Brillen füllen. Letztlich ist der Mensch aber auch nur ein weiteres Tier und definitiv instinktgesteuerter, als die Meisten sich eingestehen wollen.

Wofür ist es da und wie wird die Ausschüttung von Oxytocin erreicht?

Und ja werte Frauen, auch Männer brauchen es und schütten es aus. Allerdings nur schwerlich bei Geburt und beim Stillen. Den Rest dürft Ihr Euch gerne selbst erdenken.

Wer möchte, dass seine Beziehungen stabil laufen, dem ist definitiv damit geholfen, wenn er den Oxytocinspiegel in seinem Partner hoch hält 

Das ist das typische Bindungshormon oder zumindest stärkt es die Bindung zu jemandem.

Warum ist der Partner dafür zuständig, den Spiegel für den anderen hochzuhalten? Dazu gehören doch immer noch zwei?
Und es gibt verschiedene Wege und Möglichkeiten, durch die unser Körper Oxytocin ausschüttet. Sex kann eine Möglichkeit sein, muss es aber nicht. Erreicht man auch durch andere Alternativen. Selbst ohne Partner, nur für sich selbst.

Darum verstehe ich den Hinweis "ja, werte Frauen" nicht. Mensch brauchen es (möglicherweise). Gibt auch Menschen, die das weniger brauchen, aber wenn dann natürlich geschlechtsunspezifisch, keine Frage.

Oder hab ich Dich falsch verstanden?

Vor 19 Minuten , schrieb SuppenkOma:

Das ist das typische Bindungshormon oder zumindest stärkt es die Bindung zu jemandem.

Warum ist der Partner dafür zuständig, den Spiegel für den anderen hochzuhalten? Dazu gehören doch immer noch zwei?
Und es gibt verschiedene Wege und Möglichkeiten, durch die unser Körper Oxytocin ausschüttet. Sex kann eine Möglichkeit sein, muss es aber nicht. Erreicht man auch durch andere Alternativen. Selbst ohne Partner, nur für sich selbst.

Darum verstehe ich den Hinweis "ja, werte Frauen" nicht. Mensch brauchen es (möglicherweise). Gibt auch Menschen, die das weniger brauchen, aber wenn dann natürlich geschlechtsunspezifisch, keine Frage.

Oder hab ich Dich falsch verstanden?

Hast Du.
Auch wenn es andere, obgleich "minderwertige" Wege gibt, den Hypothalamus zur Ausschüttung von Oxytocin zu animieren, gilt Hautkontakt (ob dies nun unbedingt beim Sex geschehen muss, sei gerne dahingestellt) als die adäquateste Methode und nein, sich selbst den Bauch zu streicheln hilft nicht.
Nach meinen Beobachtungen, auch in den Beziehungen innerhalb meines Umfeldes, und den unzähligen entsprechenden Bemerkungen in diesem Forum (ER soll sich mehr Mühe geben, ER soll sich mehr um sie kümmern, ER soll mehr investieren usw) läuft es nur allzu oft nach dem Schema ab, dass ER für ihre Oxytocinausschüttung verantwortlich ist, während seine niemanden interessiert.
Nachdem dann irgendwann der Punkt erreicht ist, an dem seinerseits das Aufrechterhalten der "gemeinsamen" Beziehung zu einer rationalen Entscheidung verkommen ist, kann SIE ihn nicht mehr fühlen und degradiert ihn zum Arschloch.
Meldet sich besagtes "Arschloch" dann auf Seiten wie dieser an, wird ihm hier dann auch noch erzählt, was für ein Arschloch er doch ist, er soll sich doch lieber mehr um seine Frau kümmern.
Ein Teufelskreis ....

vor 4 Stunden, schrieb Assassins84:

Aber genau das steht doch auch im Zitat.

Absolut richtig 👍🏻, aber wie man es an den unterschiedlichen Kommentaren sieht, kann man es halt auch sehr unterschiedlich verstehen/auslegen 😉. Wie so ziemlich alles im Leben um gebau zu sein 😅 

Ich finde, an dem Zitat ist schon etwas dran.Wenn der Sex gut läuft, ist er selten Thema. Wenn er schlecht ist oder fehlt, belastet das oft die ganze Beziehung.
Trotzdem glaube ich nicht, dass Sex der eigentliche Maßstab für eine Beziehung ist. Wichtiger ist, wie man miteinander umgeht. Ob man reden kann, ob man sich respektiert und ob man Probleme gemeinsam angeht.
Es gibt Paare, die auch mit wenig oder keinem Sex gut klarkommen, solange beide damit zufrieden sind. Schwierig wird es erst, wenn einer leidet und der andere es ignoriert.
Für mich zeigt Sex oft, wie es der Beziehung insgesamt geht. Er ist wichtig, aber nicht alles.

Sexualität ist sehr wichtig.
Wenn beide unterschiedlich ticken, gibt's irgendwann mal ein Konflikt.
Da helfen auch keine Gespräche mehr.
Wichtig wäre es, dies zu erkennen, Gespräche offen darüber führen.
Wenn ein Part meint, ihm ist Sexualität nicht so wichtig und dem anderen ist dies aber der Motor,der ihn in der Beziehung antreibt, tja, dann wird diese Beziehung nie funktioniert.
Meine Partnerschaften, fingen immer mit Sex an. War man kompitabel, liefen die Beziehungen über Jahre.

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