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Ist Sex der wahre Gradmesser jeder Beziehung?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Was schrieb letztens noch jemand! Was ist das schönste Kompliment für eine Frau? Wenn "Er" bei ihrem Anblick eine Beule in der Hose hat, dann fühlt sie sich von ihm begehrt. Ich denke mal das gegenseitige Verlangen ist ausschlaggebend und nicht die Menge oder Häufigkeit.

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Beständig ist nur der Wandel.
Wenn eine Beziehung oder Ehe sich über mehrere Jahrzehnte hinzieht, dann durchläuft auch der Sex ganz viele Phasen. Anfangs macht er bestimmt 90% und mehr aus. Irgendwann wird es ruhiger und andere "Projekte" werden bedeutender. Es kommt Nachwuchs, man baut ein Haus, einer oder beide Partner sind beruflich sehr stark belastet. Es passieren Rückschläge, beruflich, krankheitsbedingt, Verlust von geliebten Verwandten usw. usw. Der Sex entwickelt sich weiter. Man experimentiert gemeinsam an neuen Praktiken. Die Menschen selber entwickeln sich weiter. Idealerweise parallel, ungünstigenfalls in entgegengesetzte Richtungen.
In meinem bisherigen Leben gab es Abschnitte, in denen der Sex nur eine untergeordnete Nebenrolle spielte und welche, wo man praktisch wochenlang nicht aus der Kiste kam und sich alles primär um Sex drehte.

bearbeitet von Radreisender-1960
(bearbeitet)

Guter Sex ist immer beidseitig/im beiderseitigen  Interesse , natürlich eingebettet im gemeinsamen 
Zusammenleben (jetzt nicht wohnlich gemeint, man kann auch getrennt wohnen, sondern die zeitliche, harmonische  Interaktion zueinander).

Man hat einfach jeweils Lust auf sinnliche Erwachsenenzeit/Nähe/Zuneigung mit seinem Partner.

Ich finde Sex jedweder Art /Nähe/Zuneigung macht in einer guten Beziehung mehr als 10% aus.
Ich persönlich würde sagen:

Ein Drittel: Lust auf gemeinsamen Sex jedweder Art/körperliche Nähe/Zuwendung

Ein Drittel: Kommunikation/Vertrauen/Integrität/Freiheit

Ein Drittel: Gemeinsamkeiten, eine gemeinsame(r) Blickrichtung/Weg, gleiche ähnliche Interesse wohin.

Fazit für mich persönlich:

Sex spielt schon eine große Rolle, nicht die Hauptrolle, da die anderen Faktoren auch stimmen müssen.

Gemeinsamer Sex schweißt  zusammen, killt Stress ist definitiv gut für die Beziehung.

Er sagt aus: "Ich mag Dich mit Haut und Haaren"

In einer gesunden Beziehung haben beide Lust auf Sex/Nähe/Zuneigung.

bearbeitet von SensualMarc
(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ehrlich gesagt glaube ich, dass an diesem Satz mehr Wahrheit steckt, als viele zugeben wollen.
Solange im Bett alles läuft, redet kaum jemand darüber.
Aber sobald es dort nicht stimmt, frisst es sich durch alles , durch Nähe, Stimmung, Selbstwert und Streitkultur.

Ich glaube nicht an einen Gradmesser in der Hinsicht, aber ich glaube daran, dass Sex ein Symptom sein kann.

Er spiegelt vielleicht die Beziehung wieder. 

Ich habe auch keine Lust auf Sex, wenn ich gerade, aus völlig anderen Gründen, sauer auf meinen Partner bin. Sowas muss dann schnellstmöglich geklärt werden. Wird es aber bei vielen oft nicht, und dann staut sich das auf. Die Wut, die Enttäuschung und dann wird er im Bett abgelehnt und ist auch sauer und enttäuscht, was sich wiederum im Alltag widerspiegelt. Und schon haben wir einen perfekten Teufelskreis....

Ob Sex als gut oder schlecht empfunden wird, ist individuell. Mit Wut im Bauch und ohne richtige Lust ist Sex vielleicht nicht ganz so toll.

Ich glaube also, dass die Beziehung gut läuft, wenn der Sex gut läuft und es Probleme gibt, wenn der Sex nicht gut läuft. Natürlich meine ich damit nur Beziehungen, die nicht nur auf Sex basieren.

bearbeitet von Enja781

Dem stimme ich absolut zu. Wenn in der Kiste nichts läuft, ist die Beziehung über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt. Eigene Erfahrung.

Vor 24 Minuten , schrieb lustmolchx1:

Krankheit spielt keine Rolle. Diese Frau die das sagte meinte auch die Frauen sollten es öfters den Männern machen, das gehört in eine gut Beziehung.

Wie bitte? Wenn sie sich z.B. wegen der Menstruation oder Wechseljahre nicht wohlfühlt oder sonst eine Krankheit hat, dann soll sie sich darum kümmern, dass er zum Zug kommt? Verstehe ich das richtig?

Vor 26 Minuten , schrieb Whistler65:

Was schrieb letztens noch jemand! Was ist das schönste Kompliment für eine Frau? Wenn "Er" bei ihrem Anblick eine Beule in der Hose hat, dann fühlt sie sich von ihm begehrt. Ich denke mal das gegenseitige Verlangen ist ausschlaggebend und nicht die Menge oder Häufigkeit.

Das kann auch ins Gegenteil führen, wenn die beiden in keinem Beziehungsverhältnis stehen. Dann ist das maximal unangenehm (vermutlich für beide oder mind. einen).

vor 3 Minuten, schrieb SuppenkOma:

 

Das kann auch ins Gegenteil führen, wenn die beiden in keinem Beziehungsverhältnis stehen. Dann ist das maximal unangenehm (vermutlich für beide oder mind. einen).

Ich gehe natürlich davon aus das sie in einer Beziehung stehen. Alles andere wäre ja dann Kontrollverlust und da sehe ich auch nur eine Person der es unangenehm sein wird. 

Das zu verallgemeinern halte ich für grundlegend falsch!

Es gibt sicher Menschen, auf die das zutrifft. Aber mindestens genauso viele, für die diese Aussage nicht weiter von der Realität entfernt sein könnte.

Außerdem hängt das auch sehr vom Parner ab. Jeder hat seine individuellen Vorzüge. Während bei dem einen Partner 90% der anziehung auf Sex basiert, brauch man mit einem Anderen vielleicht gar keinen.

Ich behaupte, egal welche Meinung man vertritt, ist diese trotzdem falsch, weil man mit dem nächsten Partner vermutlich ganz anders darüber denkt.

vor einer Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ist Sex in Wahrheit der heimliche Gradmesser einer Beziehung – und wir sind nur zu romantisch (oder zu verklemmt), das offen zuzugeben?

Nein, sehe ich nicht so.

 

vor einer Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Oder ist das eine völlig übersexualisierte Sicht auf Partnerschaft?

Ja und "völlig übersexualisiert" ist sogar noch untertrieben.

für mich ist der Sex in einer Beziehung schon wichtig und aus Erfahrung weiß ich wenn Körperliche nähe und der Sex gegen 0 gehen , geht auch die Beziehung gegen 0 .   Die gegenseitige Anziehungskraft führt einefch zum Sex in der Beziehung. Ist Selbige weg...  wars das in der Regel auch.  Schaltet man dann den Kopf ein gibt es eine menge Gründe das gemeinsam Aufgebaute auch zu halten und zusammen zu Leben  wenn das gut funktionert.

Sex auf Ansage oder gar nach Plan halte ich für vollkommenen blödsinn weil die Lust auf den Partner entscheidet.

Ich bin da wohl ziemlich Altmodisch aber so ist es halt bei Mir.   

Lebt man sich dann noch auseinadner   trennt man sich auch.

Sex ist nicht alles im Leben, auch nicht in einer Beziehung. Sexualität und Erotik wird in dieser Zeit völlig überbewertet, als wenn das zwingend dazu gehört. Es gibt bei weitem ganz andere Dinge, die in einer Beziehung besonders wichtig sind.

Warum sollte Streitkultur, Nähe oder Stimmung in einer sexuell ausgefüllten Partnerschaft soviel weniger Wichtung finden, als in einer nicht sexuell Ausgefüllten? Das macht ja gar keinen Sinn. Zusammengehörigkeit ( in jeder Gruppe) benötigt gemeinsame Träume oder eben auch gemeinsame Feindbilder. Wenn man das Feindbild auf den eigenen Partner richtet, ist der Grund dahinter völlig egal. Lust ist nicht, sondern sie wird.

vor einer Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Wenn der Sex gut ist, macht er 10 % der Beziehung aus.
Wenn er schlecht ist, macht er 90 % aus.

Ehrlich gesagt glaube ich, dass an diesem Satz mehr Wahrheit steckt, als viele zugeben wollen.
Solange im Bett alles läuft, redet kaum jemand darüber.
Aber sobald es dort nicht stimmt, frisst es sich durch alles , durch Nähe, Stimmung, Selbstwert und Streitkultur.

Ich deute dieses Zitat aus einem anderen Blickwinkel. Sex kann nur so gut sein, wie die Beziehung, die Beide führen. Fühlen sich Beide gesehen, respektiert, gewertschätzt und sind happy mit dem jeweils Anderen, hat man häufig Sex, einfach weil man sich wohlfühlt miteinander und ein Bedürfnis nach Nähe hat. Da man es oft tut und Jeder damit (vermutlich) zufrieden ist, muss man darüber nicht groß diskutieren, läuft ja. Geht die Beziehung den Bach runter, hat man (ich zumindest als Frau) keinen Bock mehr auf Sex mit dem Partner, weil man sich permanent ärgert, oder sauer ist. Dann wird Sex zum großen Thema, weil er nicht mehr existent in der Beziehung ist. Man könnte jetzt versuchen zu schauen, was dem Partner in der Beziehung fehlt, um dann zu kitten, oder sich zu trennen, wenn es unüberwindbar ist. Oder man geht den einfachen Weg und meldet sich hier an. 

Die Häufigkeit des Vögelns wird keine Beziehung retten und wenn ein Partner sich über den Anderen dauerhaft ärgert, wird er sich wohl auch nicht zu mehr Sex überreden lassen. Ich glaube, das dieses Zitat nichts mit reiner Fickerei zu tun hat, sondern damit, wie stabil und glücklich eine Beziehung ist. Ich kann soviel Sex haben wie ich wöllte, wenn ich mich in der Beziehung unglücklich fühle, weil der Partner ein Idiot ist, kann ich durch mehr Sex nicht glücklicher werden, es sei denn, mein Unglück wäre einzig und allein zuwenig Sex, was unrealistisch ist.

(bearbeitet)

Ist quasi wie die Schraube, die alles zusammen hält.
- Nur ein kleines Teil, aber wenn es fehlt...

bearbeitet von GreyC
(bearbeitet)

Ich als Nicht-Sexthe***uuut (nun gut, ich wäre als Privatperson bereit einen passenden Mitmenschen physisch zu "heilen" "Heile mich bitte, Marc" ) denke beziehungstechnisch Mann zu Frau/Frau zu Mann " Sex ist nicht alles, aber ohne Sex ist alles nichts".

bearbeitet von SensualMarc

Fakt ist, kein Sex kann ich auch alleine haben, da brauch ich keine Beziehung für. Und für kaum Sex und dazu noch schlecht weil ein Part nie Lust hat ist genauso schlimm. Also ja, Sex ist sehr wichtig und hält eine Beziehung auf Dauer zusammen.

Es kommt doch immer darauf an, wie wichtig dem einzelnen Sex ist und wie alt das Paar ist und wie lange es zusammen ist.
Eine richtig gute Beziehung braucht keinen Sex, um richtig gut zu sein. Er kann aber ganz sicher eine große Bereicherung sein.

Der Spruch stammt von Susanne Wendel, sie ist Sexualwissenschaftlerin, Oecotrophologin, Buchautorin, Sprecherin, aber keine Sexualthe***utin!!! Sie macht im Jahr viele Vorträge, tritt live und bei diversen Podcasts auf. Und da gehören eben entsprechende Sprüche dazu.
Pauschal macht sowas wenig Sinn. Ansonsten müssten sich ältere Menschen ja reihenweise trennen, wenn der Sex nicht mehr funktioniert...oder bei Krankheiten, usw.
Mir wäre es viel zu Oberflächlich, die Qualität einer Beziehung nur am Sex festzumachen.

vor 15 Minuten, schrieb AnfangsSproede:

Ich deute dieses Zitat aus einem anderen Blickwinkel. Sex kann nur so gut sein, wie die Beziehung, die Beide führen. Fühlen sich Beide gesehen, respektiert, gewertschätzt und sind happy mit dem jeweils Anderen, hat man häufig Sex, einfach weil man sich wohlfühlt miteinander und ein Bedürfnis nach Nähe hat. Da man es oft tut und Jeder damit (vermutlich) zufrieden ist, muss man darüber nicht groß diskutieren, läuft ja. Geht die Beziehung den Bach runter, hat man (ich zumindest als Frau) keinen Bock mehr auf Sex mit dem Partner, weil man sich permanent ärgert, oder sauer ist. Dann wird Sex zum großen Thema, weil er nicht mehr existent in der Beziehung ist. Man könnte jetzt versuchen zu schauen, was dem Partner in der Beziehung fehlt, um dann zu kitten, oder sich zu trennen, wenn es unüberwindbar ist. Oder man geht den einfachen Weg und meldet sich hier an. 

Die Häufigkeit des Vögelns wird keine Beziehung retten und wenn ein Partner sich über den Anderen dauerhaft ärgert, wird er sich wohl auch nicht zu mehr Sex überreden lassen. Ich glaube, das dieses Zitat nichts mit reiner Fickerei zu tun hat, sondern damit, wie stabil und glücklich eine Beziehung ist. Ich kann soviel Sex haben wie ich wöllte, wenn ich mich in der Beziehung unglücklich fühle, weil der Partner ein Idiot ist, kann ich durch mehr Sex nicht glücklicher werden, es sei denn, mein Unglück wäre einzig und allein zuwenig Sex, was unrealistisch ist.

Ganz genau so! 😎

Die Frage ergibt doch gar keinen Sinn...definiere Beziehung...wenn im vorfeld der Beziehuhung keiner (einer) nicht ehrlich war dann ja...stimmt was ned...ist man mit jemanden jahre in ner Beziehung oder nur nen Monat?... Es ändert sich das Umfeld, das Alter es gibt Todesfälle, die Kinder werden älter etc...der Sex geht durch höhen und tiefen...aber 10%, 90%...???...zu pauschal...drn The***ut kannst Dir meiner Meinung dparen.

Anonymes-Mitglied-3

ich denke, dass es eher den Männern wichtig ist und Frauen oft auch eine sehr schöne gute Ehe/ Beziehung haben können ohne Sex.... aber natürlich ist Nähe und Zärtlichkeit sehr wichtig. Wenn eine Beziehung scheitert, nur weil der Sex weniger wird, dann ist es keine gute Beziehung und besser wenn man sich trennt

vor 1 Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Hallo liebe Popper / Popperinnen :)
Ich habe letztens folgendes Zitat von einer Sexualthe***utin gelesen:

Wenn der Sex gut ist, macht er 10 % der Beziehung aus.
Wenn er schlecht ist, macht er 90 % aus.

Ehrlich gesagt glaube ich, dass an diesem Satz mehr Wahrheit steckt, als viele zugeben wollen.
Solange im Bett alles läuft, redet kaum jemand darüber.
Aber sobald es dort nicht stimmt, frisst es sich durch alles , durch Nähe, Stimmung, Selbstwert und Streitkultur.

Wie viele Beziehungen halten wirklich schlechten oder gar keinen Sex auf Dauer aus , ohne dass Frust, Affären oder stille Resignation entstehen?

Also Butter bei die Fische:
Ist Sex in Wahrheit der heimliche Gradmesser einer Beziehung – und wir sind nur zu romantisch (oder zu verklemmt), das offen zuzugeben?
Oder ist das eine völlig übersexualisierte Sicht auf Partnerschaft?

Ich bin auf eure Antworten gespannt :)

Frauen haben Sex mit dem Partner, wenn die Beziehung gut ist!

Für Männer ist die Beziehung gut, wenn man Sex miteinander hat!

Ich denke schon, dass Sex ein Gradmesser von mehreren sein kann, aber nicht der einzige Parameter ist.

Sex ist den individuellen Menschen unterschiedlich wichtig, auch abhängig von bestimmten Lebensphasen und Situationen.

Ich hatte in den letzten drei Monaten massive Asthmaprobleme. Da ist mir das Überleben schon wichtiger als Sex 😉 Eheprobleme hatten wir deswegen nicht!

 

vor 1 Minute, schrieb Luderwicht:

Frauen haben Sex mit dem Partner, wenn die Beziehung gut ist!

Für Männer ist die Beziehung gut, wenn man Sex miteinander hat!

Ich denke schon, dass Sex ein Gradmesser von mehreren sein kann, aber nicht der einzige Parameter ist.

Sex ist den individuellen Menschen unterschiedlich wichtig, auch abhängig von bestimmten Lebensphasen und Situationen.

Ich hatte in den letzten drei Monaten massive Asthmaprobleme. Da ist mir das Überleben schon wichtiger als Sex 😉 Eheprobleme hatten wir deswegen nicht!

 

Ich hoffe, dir geht es wieder besser. :flushed:

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