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Der schmale Grad - Zwischen Lust und Frust


Ho****

Empfohlener Beitrag

Manch einer ist eben mit dem erreichten Level zufrieden und kann gut damit leben, Dieses höher, weiter, schneller scheint in unserer Gesellschaft zum Spiel mutiert zu sein. Und ich mag meine Komfortzone auch wenn ich sie mitunter verlasse.

Worüber man sich, sexuell gesehen, so Gedanken macht ist schon seltsam. Weder Level noch Komfortzone, einfach leben was beide wollen. Ich brauche keine Level zur Befriedigung. 

Nach mehrmals lesen ist mir der EP zu kryptisch und die Antworten der TE auch.

(bearbeitet)

Hab hier kein Frust und Lust ist bei so machen Leuten Beiträgen und Kommentaren sehr schnell weg 🤷

 

Warum sollte ich meine Komfortzone überhaupt verlassen? Der ein neues Level erreichen?

 

Doch es ist eine Grenze überschreiten was ich nicht möchte oder das Bedürfnis nicht habe....ich muss such nix neues probieren wen das alte mir sehr gut gefällt. 

bearbeitet von DerLustvolle22
vor 7 Stunden, schrieb Horizon2026:



Und dabei geht es nicht darum „Grenzen“ zu überschreiten sondern einfach der Neugierde nachgegeben. 

VG
Horizon

Welcher Neugierde! Deiner Neugierde?...:coffee_morning:

(bearbeitet)

In einer gesunden Beziehung spricht man natürlich auch vertrauensvoll miteinander über seine (aufkeimenden /neuen/wieder aufkommenden) Wünsche, Träume und Vorstellungen.

Das ist ja das was eine gute  Beziehung zueinander  ausmacht.

Frei sprechen zu können und seine positiven, wie belastenden Dinge einen Mitmenschen/der Partnerin mitteilen zu können.

Wenn diese kein absolutes eigenes Tabu sind, werden diese natürlich auch umgesetzt.

Man will ja nicht nur im Alltag das Beste für seine Partnerin, sondern auch im sexuellen Bereich.

Hat man ein erfülltes, tolles Sexleben ist das gut für die Beziehung zueinander. Es schweißt einen noch besser zusammen.

Die persönlichen Grenzen zu wahren finde ich persönlich sehr wichtig.

Wenn ich weiss, irgendetwas ist ein Tabu für meine Partnerin, dann komme ich sexuell nicht mal in Nähe dieses Tabus.

(Neue) Sex-Dinge passieren selbstverständlich nur im gegenseitigen Einvernehmen.

bearbeitet von SensualMarc

Ich mag Grenzen. Und Tabus. Ich muss auch nicht über irgendeine "Komfortzone" raus gehen.

Was ich auch nicht brauche, einen der mir was von "nächsten Level" der Lust erzählt. Will ich was leveln, spiel ich Diablo oder was anderes. Bin ich auf was Neugierig, dann kann ich selbst entscheiden, ob ich dem nachgehe. Beim essen bin ich auf ganz vieles Neugierig. Beim Sex? Ich hab früh probiert was ich probieren wollte. Fertig. Bin beim Best-of. Das reicht mir vollkommen. Ich muss beim Sex nicht mehr höher, schneller und weiter gehen. 

 

Nun ja; mit zwanzmich bis reizmich war ich tatsächlich gewaltig neugierig auf Neues, und zwar um Klassen mehr als heute. Ob das nun Komfortzone heißt, ist mir völlig wumpe.

Und wenn Du irgendwie zu kurz gekommen sein magst, ist es Dein und nicht deines Liebhabers Problem. Dennoch bleibt Dir immer die Möglichkeit, ihm zu zeigen, was Du magst und möchtest. Wenn er darauf nicht anspringt, so versichere ich Dir , daß ein "Komm', lass' uns das mal soooo machen!" durchaus Wunder bewirken kann. Viel Erfolg!

 

(bearbeitet)
vor 9 Stunden, schrieb Horizon2026:

Wie schon geschrieben,… ich habe das Gefühl, dass man früher beim Spiel noch gemerkt hat ob das was man macht „gefällt“ und es zumindest Vorwarnungen gab, dass es dem Partner nicht gefällt was gerade geschieht. 
 

mein erleben ist, dass diese Signale einfach weniger werden und ein direktes umschalten geschieht. Also ein: Passt mir nicht, ich mag jetzt nicht mehr.

Ich habe jetzt alle Deiner Beiträge in diesem Thread gelesen, verstehe aber noch nicht ganz, was genau Dein Anliegen ist.

Also ich kenne das auch, dass sich etwas gut anfühlt und wenn man genau so weiter macht, könnte es langweilig werden, überreizen, schmerzhaft werden o.ä. Das ist (bei mir) durchaus ein schmaler Grat. Na ja, je besser man sich gegenseitig kennt, desto leichter ist es natürlich das vorherzusehen.

Bzw. ist es gut das auch zu kommunizieren..

Ich weiß aber nicht, was das mit der Komfortzone zu tun haben soll. Ich habe auch extra nochmal nach der Definition gegoogelt, um zu überprüfen, ob meine ersten Gedanken dazu "richtig" sind. 

Wie gesagt, ich weiß aber nicht, was Du damit meinst.

Wenn die "Komfortzone" bedeutet, dass man z.B. aus Scham nicht über Sex reden kann oder klare Signale setzen oder "Anweisungen" geben kann (z.B. nicht so fest), vergibt man sich selber etwas, ja. Sich selbst und dem Anderen. Aber das geht nicht mal "eben". 

Wenn es darum geht etwas Neues zu probieren, muss eine Motivation vorhanden sein und die Umstände (der Partner)  müssen passen. Das Risiko muss gering gehalten werden.

Angenommen eine Frau ist mit überzogenen Moralvorstellungen aufgewachsen. Sex nur zur Fortpflanzung und das nur im Dunkeln, unter der Decke und in Missionarstellung..Sex wird eher ertragen, als lustvoll erlebt. Lust darf aber nicht empfunden werden. Das geht gegen das innere System und bereitet Schuldgefühle. 

Was dann? Dann ist es natürlich die Komfortzone. Obwohl der Sex nicht gut ist, gibt es Sicherheit. Es gibt klare "Regeln". Aber sowas ändert man nicht mal eben aus dem Nichts. Dafür bräuchte es einen Partner, der ganz langsam, vielleicht über Jahre, die selbst auferlegten Grenzen "erweitert". Z.B. angefangen mit Licht von einem Teelicht...

Dafür braucht es einen passenden Partner und unendlich viel Geduld. Auch nur über Sex zu reden, ist für viele schon sehr schwer. Daher ist bei poppen.de vielleicht das falsche Klientel für diese Frage. Wenn nicht grundsätzliches Interesse (und sei es nur die Theorie) an Sex und Lust bestünde, würde sich wohl niemand hier anmelden.

Für Sex finde ich die "Komfortzone" gar nicht so verkehrt. Immerhin soll man sich ja sicher fühlen und wohl fühlen. Wenn dann die Lust oder wenigstens die Bereitschaft aufkommt, doch etwas Neues zu probieren (und sei es nur, Sex auf dem Küchentisch zu haben, statt im Bett), ist man selbst bereit dazu. Dem gegenüber stehen aber oft Ängste oder Moralvorstellungen. Z.B. fühlt man sich unattraktiv und will nicht gesehen werden. Dafür braucht es wieder einen sehr verständnisvollen, liebevollen und aufmerksamen Partner. Von alleine und einfach mal eben, ändert man das nicht.

Sex ist in dem Zusammenhang anders zu bewerten, als anderweitig etwas Neues zu probieren und die Komfortzone zu verlassen.

Im "Alltag" kann man ein neues Kochrezept ausprobieren. Selbst, wenn es dann nicht schmeckt, passiert nicht wirklich was "schlimmes". (Außer ggf. das Gefühl versagt zu haben, mit der Möglichkeit daraus zu lernen). 

Aber sowas wollen wir beim Sex doch nicht! Wir wollen doch nicht, dass es schief geht und überfordert werden oder jemanden überfordern.

Deswegen ist es ein verdammt schmaler Grat zwischen Frust und Lust.

Die Frage ist, wie man das ändern soll :)

Ich rede jetzt auch nicht von ausgefallenen Sexpraktiken, sondern eher davon z.B. nur mitzuteilen, wie man sich fühlt, was genau so bleiben soll, oder was anders gemacht werden sollte.

Aber beim Sex ist man auf den Partner angewiesen! Es braucht das Vertrauen nicht wegen Ängsten oder Wünschen verachtet zu werden, oder dass der Andere sich nicht erniedrigt fühlt.

Das ist noch viel komplexer, als "nur'  etwas Neues zu probieren, dass man selbst in der Hand hat. Wie kochen, oder ein neues handwerkliches Projekt zu beginnen, oder ein neues Hobby o.ä. Bei diesen Dingen hat man "Erfolg" oder "Misserfolg" selbst in der Hand. Allerdings geht es natürlich auch darum sich kleine, erreichbare Ziele zu setzen. Wenn ich malen lernen will, kann ich "Strichmännchen" vermutlich sehr gut, würde bei der Kopie eines "Picasso Gemäldes" aber völlig versagen. 

Es ist gut, sich selbst aus der Komfortzone zu holen, und "neue" Dinge zu probieren. Ja :)!

Nur so kann man auch  Erfolgserlebnisse haben und dadurch reicher an Erfahrung werden und auch mehr Selbstwertgefühl zu entwickeln. Auch wenn das natürlich Wissen und Techniken bedarf, die Andere mir zur Verfügung stellen, möchte ich Sex nicht damit gleichsetzen.

 

bearbeitet von Enja781

Es ist ja auch ein Unterschied, ob man Sex in einer Beziehung hat, einen ONS oder eben sich nur mal so zum Sex trifft.
Meine Komfortzone verlasse ich höchstens, wenn ich in einer festen Beziehung bin und man gemeinsam etwas besprochen hat. Und dann muss das Vertrauen eben auch da sein.
Dieses "nächste Level" Gequatsche finde ich völlig daneben, erst recht in Bezug auf "Komfortzone verlassen". Und es ist eben doch eine überschreiten der Grenzen, wenn man seine Wohlfühlzone verlassen soll. Das hat nichts mit Neugierde zu tun, sondern mit Limits die man sich gesetzt hat. Und nur weil man das jetzt aufgeben soll, muss der Sex noch lange nicht mega toll werden. Genauso kann das Gegenteil eintreten.

Wenn du Menschen kennen lernst, die nicht weiter gehen und experimentieren wollen,dann wird es eben nicht passen. Warum hälst du dich dann da auf? Klar, dass es Frust auslöst.
Um dies zu vermeiden, muss ich selber schauen,wer zu mir passt und offen für Lust ist.
Ich würde mich nie mit Menschen einlassen, die mir Frust bringen. Sie sind in ihrem Modus zufrieden. Da können sie bleiben. Warum soll ich mich da einmischen?
Ich finde schon, daß es viele Menschen gibt, die experimentieren und offen für neue Lust sind. Nur muss man sie suchen.

vor 15 Stunden, schrieb Horizon2026:

Gerade, weil es zumindest so vorkommt, dass es Menschen nicht mehr zulassen über ihre Komfortzone hinaus zu gehen. Auch wenn es darum zu geht einen „nächsten Level“ der Lust zu erreichen. 

Was genau meinst du eigentlich? Für viele hier ist die Tastatur die Komfortzone, welche nicht verlassen wird. Und der nächste Levele der Lust wäre dann realer Sex mit anderen Menschen. Ok, diesen Level erreichen nach eigenen Angaben  viele Foristi nicht.

KarlaLangenfeld

Wenn ich mich hier so umschaue bei Poppen.de sehe ich sehr viele neugierige Menschen. Herren die sich in mit Brusthaar und Corsage zeigen.

Bi Männer die ihre Neigungen endlich ausleben wollen...

Frauen die ihre devote Ader ausleben wollen...

Gesucht werden Personen für den ersten Dreier/ Vierer /Fünfer....

Das erste mal Sex an der Raststätte und und und...

Also die Komfortzone wird da schon verlassen!

 

Tja und ich bin jetzt 63 und will meine Komfortzone nicht mehr verlassen! Ich bin beim SEX auch nicht mehr neugierig!

Ich weiß genau was mich zum klingeln bringt und da muss ich auch nicht mehr herum experimentieren!

Manchmal habe ich das Gefühl die Menschen suchen suchen suchen und werden nie sexuell zufrieden sein.

Vielleicht weil 2026 alles möglich ist....:confused:

Vor 12 Stunden, schrieb Horizon2026:

Wie schon geschrieben,… ich habe das Gefühl, dass man früher beim Spiel noch gemerkt hat ob das was man macht „gefällt“ und es zumindest Vorwarnungen gab, dass es dem Partner nicht gefällt was gerade geschieht. 
 

mein erleben ist, dass diese Signale einfach weniger werden und ein direktes umschalten geschieht. Also ein: Passt mir nicht, ich mag jetzt nicht mehr.

Nur als Tipp: wenn man nicht in der Lage ist blumig umschrieben rüber zu bringen was man sagen will, muss man es auf den Punkt bringen. Ich glaube keiner weiß so richtig, was du meinst, ich übrigens auch nicht. Wenn ich es so für mich interpretiere sagst du, dass deine Sex Partner nicht gleich aufhören sollen, wenn Ihnen was missfällt. Sondern aushalten und schauen, ob sie es doch noch über sich ergehen lassen können. Ich hoffe sehr, dass ich es falsch interpretiert habe, denn ansonsten... WTF?! Zu sich selbst zu stehen und zu sagen "Das war mir zu viel, ich will jetzt gar nicht mehr" ist etwas Gutes, es ist Selbstbestimmung, Erkennen des eigenen Selbstwerts. Doch, es geht dabei exakt um Grenzen überschreiten, denn die Grenze war überschritten als deine Sexpartner das beenden mussten. Deren Neugierde wurde ausgereizt und überschritten. Und eine weitere Grenze überschreitest du, dass du das öffentlich in Frage stellst. Wenn man dann noch in Betracht ziehst, dass du aus einer Dom/SUB Dynamik kommst und dann meckerst, dass deine Sexpartner nicht genug aushalten... Großer Gott. In anderen Fällen würde man das Missbrauch nennen, sag ich so wie es ist.

Der nächste Level wäre Bondage und anderes. Lustigerweise interessiert mich das nicht und neugierig macht es mich ebenfalls nicht. Da gibt es nichts zu leveln.
Sorg doch in deiner Beziehung für Aufregung und nörgel nicht an anderen herum. Vermutlich ist deine Partnerin der Endgegner. Wenn du die schon nicht überzeugen kannst...

Wenn ich Lust hab, hab ich keinen Frust.
Selbst ist die Frau
Schöner ist es wenn der passende Sexpartner mitmachen kann. Aus Zeitgründen nicht immer möglich.
Ist nun mal so.
Wenn man spezielle Wünsche hat, muss man miteinander unbedingt reden - eventuell Kompromisse finden ! Dann gibt es keinen Frust !

Ich hab beim Sex keine Komfortzonen, höchstens Lustzonen, die muss ich auch nicht aufleveln, weil ich mittlerweile sehr genau weiß, was meinen Lustzonen gut tut und was nicht.

Was bringt es mir, "ihn" untenrumschrubben zu lassen, weil er es nicht blickt? Bin ich Schulpferd? Nö! Wers nicht draufhat,  kriegt ein liebevolles, aber striktes "Danke, reicht!" und gut ist 😂

Lieber TE, vielleicht kannst du bei Menschen ohne Ahnung noch punkten, bei allen anderen gibt's halt ein "Game over". Vielleicht vermisst du es, dass du in diesem Spiel nur ein Leben hast ... tja, das hat aber jeder. Wenn Sie dich nicht auflevelst, hast dus halt wohl nicht draufgehabt ... einfach weitersuchen und besser machen beim nächsten Mal 👍

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Die größte Lust empfinde ich innerhalb meiner Komfortzone, dazu muss ich diese nicht verlassen. Ich hatte auch noch nie die Absicht irgendein Level zu erreichen. Soll er 1ml mehr spritzen und sie bis zur Zimmerdecke squirten? Nö, mir reicht es, wenn alle Beteiligten Spaß haben und genießen.

Äh..beim Sport verstehe ich, dass mal über seine Komfortzonen hinweg gehen muss, aber beim Sex...? OK, jeder wie er's mag, aber wenn nicht hier, wann dann sollte man sich komfortabel fühlen?

Dieses Höher-schneller-weiter finde ich persönlich manchmal schon problematisch, aber wie gesagt, jeder soll so glücklich werden, wie er's mag.

Wat denn für 'Level' Ich verstehe nicht was damit gemeint ist. Ausserhalb meiner Komfortzone? Sex findet NUR in meiner Komfortzone statt. Ich mache doch nichts, was mich stresst.

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