Jump to content

Altmark-Träume: Wo die Lust die Liebe fand 5/10


Th****

Empfohlener Beitrag

Der Text ist zu heiß

Um weiterlesen zu können benötigst Du einen Account.
Jetzt kostenlos registrieren!

Jetzt registrieren

5. Zwei Arten von Schmutz

Der Freitag kam mit einem Gewitter. Die Luft war elektrisch geladen, als Torsten sich nach Einbruch der Dunkelheit zur alten Ziegelei aufmachte. Der Regen setzte gerade ein, große, warme Tropfen, die auf das Blätterdach prasselten und den Weg in einen schlammigen Pfad verwandelten. Diesmal war er nicht nervös, sondern entschlossen. Anna's emotionellen Forderungen hatten eine Klarheit in ihm geschaffen. Er wollte zurück in die Anonymität der Schweinerei. Er wollte benutzt werden, ohne dass danach jemand seine Seele einforderte.  In der Ruine brannte wieder die Gaslaterne. Bernd und Susanne waren da, in wetterfester Kleidung, die sie bereits ablegten. Ines stand etwas abseits, in einem durchsichtigen schwarzen Regenmantel über einem Lederkorsett und engen Hotpants. Sie sah aus wie eine Parodie eines Film-Noir-Vampirs und doch ungeheuerlich echt in dieser Umgebung.
„Da bist du ja“, sagte Bernd, ohne ein Lächeln. „Trocken bleibst du hier heute nicht.“ Er deutete auf den Boden, wo bereits Pfützen vom undichten Dach standen.
„Ines hat die Idee“, sagte Susanne. Sie klang aufgekratzt. „Wir finden, du bist zu sehr Zuschauer geworden. Du lässt Dinge mit dir machen. Aber heute… heute wirst du aktiv. Du wirst benutzen.“. Torsten blinzelte verwirrt. „Ich?“. Ines trat vor. Ihr Make-up war perfekt, trotz der Feuchtigkeit. „Ja, du. Du hast immer davon geträumt, Befehle zu geben, nicht wahr? Zu sagen, wer was mit wem macht?“ Sie lächelte, ein kühles, berechnendes Lächeln. „Heute ist dein Tag. Du bist der Regisseur. Aber pass auf…“ Sie kam näher, ihr Parfüm mischte sich mit dem Geruch von nassem Stein. „…ein Regisseur muss auch mal mitspielen. Und wir entscheiden, wann.“
Die Vorstellung traf Torsten unvorbereitet. Die Macht zu haben, ihnen zu befehlen? Susanne zu befehlen, Bernd den Schwanz zu lutschen? Ines anzuweisen, sich von Bernd ficken zu lassen? Es war eine verlockende, beängstigende Verkehrung der Rollen.
„Also?“, drängte Bernd. „Was ist dein erster Befehl? Fang an.“
Torsten holte tief Luft. Der Regen trommelte auf das Metalldach. Er fühlte die Blicke der drei auf sich gerichtet, fordernd, herausfordernd. Dies war sein Ausweg aus Annas emotionalem Sumpf. Hier war alles klar. Hier ging es nur um den Akt.  „Susanne“, sagte er, und seine Stimme klang fester als erwartet. „Zieh dich aus. Komplett. Dann kniet euch vor Bernd und blas ihm einen, bis er hart ist.“. Susanne zögerte keinen Moment. Ein breites Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Endlich mal was Neues.“ Sie streifte ihre Kleider ab, bis sie nackt dastand, ihre Haut goosepimpled in der kühlen, feuchten Luft. Dann ging sie zu Bernd, der sich bereits auf einen umgestürzten Betonblock gesetzt hatte, und kniete sich zwischen seine Beine. Sie öffnete seine Hose und nahm seinen halbsteifen Penis in den Mund.  Torsten beobachtete es, und eine seltsame Macht durchflutete ihn. Es funktionierte. Sie gehorchten.  „Und jetzt du“, sagte Ines leise zu ihm. „Dein zweiter Befehl?“. „Bernd“, sagte Torsten, während er Susannes rhythmische Bewegungen beobachtete. „Fick Susanne in den Arsch. Hier, über den Block gebeugt.“. Bernd stöhnte unter Susannes Mundarbeit auf, aber seine Augen blitzten auf. Er zog Susanne hoch, drehte sie grob um und beugte sie über den kalten, nassen Beton. Er spuckte in seine Hand, rieb es grob an ihrem Anus und drang mit seinem bekannten brutalen Stoß in sie ein. Susanne schrie auf, ein Laut reinen Einverständnisses.
„Gut“, sagte Ines. Sie stand jetzt direkt hinter Torsten, ihre Hände auf seinen Schultern. „Aber ein Regisseur steht nicht nur rum.“ Ihre Hände glitten nach vorne, öffneten seine Hose und holten seinen bereits harten Schwanz heraus. „Jetzt befiehl mir etwas.“. Torstens Gedanken rasten. Der Anblick vor ihm, die Geräusche, die kalte Feuchtigkeit in der Luft und Ines‘ Hände an ihm – es war überwältigend.  „Ines“, keuchte er. „Nimm mich in den Mund. Jetzt.“. Sie lächelte und sank vor ihm auf die Knie, ohne sich um den schmutzigen Boden zu kümmern. Ihr Mund umschloss ihn, warm und geschickt, während vor ihnen Bernd Susanne hart in den Arsch fickte.
Für einen Moment war Torsten der König. Er gab Befehle, und sie wurden ausgeführt. Er war der Nutznießer. Doch dann spürte er Ines‘ Hand, die sich zwischen seine Beine schob, einen Finger mit Spucke benetzte und ohne Vorwarnung gegen seinen Anus drückte.  „Ah!“, fuhr er zusammen.
Ines ließ von seinem Schwanz ab und sah zu ihm hoch. „Der Regisseur hat Pause“, sagte sie süßlich. „Jetzt sind wir dran.“ Sie stand auf. „Bernd! Susanne! Er ist dran.“. Bernd zog seinen Schwanz aus Susanne heraus, ließ sie keuchend über den Block gesunken liegen. Gemeinsam mit Ines gingen sie auf Torsten zu. Ihre Blicke waren nicht mehr unterwürfig, sondern hungrig.  „Du hast gut befohlen“, sagte Bernd. „Jetzt ist Zahltag.“
Sie packten ihn, Bernd an den Armen, Ines drückte ihn nach vorne.
„Auf den Boden. Auf alle Viere“, befahl Susanne, die sich jetzt ebenfalls erhoben hatte und mit funkelnden Augen dazukam.  Torsten tat wie ihm befohlen. Der kalte, schlammige Boden drückte sich in seine Knie und Handflächen.  „Du wolltest doch immer sehen, wie es ist, richtig benutzt zu werden“, sagte Ines hinter ihm. Sie kniete sich hin. Er spürte ihren Mund an seinem Anus, ihre Zunge leckte über den empfindlichen Ringmuskel – eine sensation so intim und demütigend, dass er schrie.  Gleichzeitig kniete sich Susanne vor ihn und nahm seinen Schwanz wieder in den Mund, während Bernd sich hinter Ines positionierte und anfing, sie von hinten zu nehmen. Die Szene war ein Wirrwarr aus Körpern, ein triefendes Knäuel aus Lust und Machtspielen. Torsten war nicht mehr der Regisseur. Er war das Zentrum eines Sturms aus Berührungen, ein Objekt, das von allen Seiten benutzt wurde.  Ines‘ Zunge wurde durch einen Finger ersetzt, dann durch zwei. Die Vertrautheit der Penetration war da, aber der Kontext war anders – roher, öffentlicher, demütigender.
„Siehst du?“, keuchte Bernd über Ines‘ Schulter hinweg zu Torsten. „Du gibst Befehle, aber am Ende bist du immer der, der es nimmt. Weil du es so willst. Weil du der geile Kerl bist, der ausgebeutet werden will.“
Die Worte trafen ins Schwarze. Sie waren wahr. Bei Anna wurde er benutzt, um ihre emotionale Leere zu füllen – eine Rolle, die er ablehnte. Hier wurde er benutzt für den reinen, schmutzigen Kick – eine Rolle, in die er vollständig eintauchte. Hier gab es keine Illusion von etwas anderem. Es war ein ehrlicher Handel: Er bekam seine perversen Fantasien erfüllt und bezahlte damit, dass er zum Spielball wurde.  Der Höhepunkt kam wie eine Naturgewalt über sie alle – ein ineinander verschränktes Stöhnen und Schreien, das im Donnern des Gewitters unterging. Torsten kam auf den schmutzigen Boden, sein Körper zitterte vor Erschöpfung und Ekstase.
Später, als sie sich notdürftig anzogen und das Gewitter nachließ, standen sie für einen Moment gemeinsam in der ruinierten Tür und blickten auf den abziehenden Regen.  „ Und?“, fragte Susanne und zündete sich eine Zigarette an. „Besser als deine kleine Supermarktschlampe?“
Torsten zuckte zusammen. Wie wussten sie von Anna? Aber natürlich wussten sie es vielleicht nicht konkret, aber sie rochen die Verzweiflung, die Konflikte an ihm.  „Hier… ist es ehrlicher“, brachte er hervor.
Ines nickte langsam. „Ja. Wir wollen nichts von dir außer deiner Geilheit und deiner Unterwerfung aber auch wenn Du deine Macht ausspielst. Und du willst nichts von uns außer unserer Skrupellosigkeit. Das ist ein sauberer Deal.“. Bernd klopfte ihm grob auf die Schulter. „Genau. Keine Gefühlsduseleien. Nur Geilheit und hemmungslosen Sex. Das verstehst du doch, oder?“. Torsten verstand. Bei Anna wurde er als Person benutzt – für Zuneigung, für ein Gefühl von Normalität neben dem Abartigen. Das war gefährlich und erstickend.  Bei Bernd, Susanne und Ines wurde er als Körper benutzt – für Lust, für Tabubrüche, für den Rausch der Grenzüberschreitung. Das war ehrlich und befreiend in seiner eigenen, perversen Art.  Auf der Rückfahrt durch den jetzt klaren, gewaschenen Nachtwald wusste er, was er zu tun hatte. Er würde Annas Nachricht beantworten. Kurz und klar. Er würde sagen, dass es vorbei sein muss. Dass es zu riskant wird. Sie würde weinen, vielleicht drohen. Das war ein Risiko, das er eingehen musste.
Denn seine wahre Heimat war jetzt nicht mehr das saubere Reihenhaus mit seinen emotionalen Forderungen, sondern die schmutzige, ehrliche Ruine am Kiesteich. Wo er benutzt wurde, wie er es brauchte: rücksichtslos, schmutzig und ohne die lästige Forderung nach Liebe. Er war besser aufgehoben bei den geilen Sexmonstern die ihn mittlerweile kannten – weil er selbst eines geworden war.

naja auf zwei hochzeiten kann man nicht tanzen. geil wirds weiter gehen?? und ich wüßte nicht für welche seite ich mich entscheiden würde. ehrlich

×
×
  • Neu erstellen...