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Altmark-Träume: Wo die Lust die Liebe fand 3/10


Th****

Empfohlener Beitrag

Der Text ist zu heiß

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3. Die Hitze des Verlangens

Der Sommer 2025 kam mit einer brutalen Wucht über die Altmark. Die Felder um Gardelegen standen hoch und gelb, die Luft flimmerte über dem Asphalt der Landstraßen, und in den engen Gassen des Ortsteils herrschte eine drückende, fast feindselige Stille. Die Hitze schien die letzten Geheimnisse aus den Backsteinmauern zu pressen. Die Vorhänge hingen schlaff in den Fenstern, und das Leben spielte sich, sofern möglich, im kühlen Halbdunkel der Häuser oder in den schattigen Gärten ab.
Für Torsten war der Sommer nicht nur eine Jahreszeit, sondern ein innerer Zustand. Ein permanentes, klebriges Brennen unter der Haut. Die Erinnerung an den Novemberabend mit Bernd und Susanne hatte sich nicht abgekühlt, sondern war wie ein unterirdisches Schwelbrandfeuer in ihm weitergeglüht, genährt von monatelanger Isolation und ungestillter Gier. Ingrids Desinteresse war mittlerweile eine feste, undurchdringliche Wand geworden. Ihre Berührungen waren funktional, ihre Gespräche oberflächlich. Sie lebten nebeneinander her, zwei Möbelstücke in einem zu ordentlichen Haus.
Torstens Zuflucht war, mehr denn je, das digitale Fenster zur verbotenen Welt. Das Profil von Ines78 hatte er dutzende Male besucht. Ihr Bild – immer nur der Ausschnitt mit dem geschminkten Mund, dem makellosen Hautstück am Hals – war ihm vertraut wie das Gesicht eines imaginären Geliebten. Ihre Texte, in denen sie von Selbstakzeptanz, von der Freude am eigenen Körper und der Lust auf neue Begegnungen schrieb, ließen seine Fantasie explodieren. Sie war kein abstrakter Traum mehr; sie war ein konkretes Ziel, das pulsierende Zentrum all seiner nächtlichen Selbstbefriedigung.
Die Toilette im Erdgeschoss, ein schmales, fensterloses Kabuff neben dem Heizungsraum, war zu seinem Tempel geworden. Mehrmals am Tag verschwand er dort unter dem Vorwand, „mal kurz zu müssen“. Das dumpfe Brummen des alten Boilers übertönte jedes Geräusch. Auf dem klapprigen Plastikdeckel sitzend, das Smartphone in der Hand, surfte er zu Ines78 oder durchforstete die expliziten Foren. Seine linke Hand wanderte währenddessen in seine Hose, entfesselte seine ständig präsente, quälende Erektion und bearbeitete sie mit einer routinierten, fast wütenden Heftigkeit. Die Bilder vor seinem geistigen Auge waren nicht mehr nur die von Ines. Sie vermischten sich mit den grellen, feuchten Erinnerungen an Susannes Finger in ihm, an Bernds raue Kommandos, an den Geschmack und den Geruch ihrer Körper. Er kam schnell, heftig, und mit einem Schuldgefühl, das sich sofort in noch größere Gier verwandelte. Sein Sperma spritzte gegen die kalten Fliesen oder in ein Stück Klopapier, das er anschließend hastig in der Schüssel verschwinden ließ. Er fühlte sich danach nicht erleichtert, sondern nur noch leerer, durstiger.  Die Nachricht von Bernd kam an einem dieser schwülen Nachmittage, als Ingrid bei ihrer Schwester zum Kaffee war. Sie war kurz und traf Torsten mit der Wucht eines Faustschlags ins Solarplexus:

„Samstag. 21 Uhr. Alte Ziegelei am Kiesteich. Komm allein. B&S.“

Keine Frage. Keine Diskussion. Eine Anordnung. Die alte Ziegelei lag abseits, verfallen, umgeben von einem kleinen Waldstück und dem trüben, tiefen Wasser des Kiesteichs. Ein perfekter Ort für alles, was im Verborgenen bleiben musste. Torstens Hände zitterten, als er die Antwort tippte: „Komme.“. Der Samstag war die Hölle. Die Hitze stand wie eine Wand in den Räumen. Ingrid war den ganzen Tag über gereizt, was Torstens Nerven noch mehr strapazierte. Er lief wie ein Gejagter durchs Haus, überprüfte ständig die Uhr, trank Wasser, um seinen trockenen Mund zu befeuchten, und konnte doch nichts hinunterschlucken. Die Vorstellung, Bernd und Susanne wiederzusehen, ließ seinen Magen sich zusammenkrampfen und seinen Schwanz gleichzeitig hart werden. Es war eine ekstatische Angst.
Als es endlich dunkel wurde, sagte er Ingrid, er müsse noch schnell zu Werner, dem Nachbarn, um sich einen Akkuschrauber zu leihen – eine notdürftige Ausrede, die sie mit einem müden Nicken quittierte. Er zog eine dunkle Jeans und ein schlichtes schwarzes T-Shirt an, Dinge, die im Schatten verschwinden würden.  Die Fahrt zur alten Ziegelei war eine Reise in eine andere Welt. Die Landstraße war menschenleer, nur sein eigenes Auto war unterwegs. Der Mond, fast voll, warf ein gespenstisches, bläuliches Licht über die Felder. Als er den unbefestigten Weg zum Kiesteich einbog, fuhr er die Scheinwerfer aus. Er parkte zwischen einigen umgestürzten Bäumen, weit genug entfernt, um nicht vom Weg aus gesehen zu werden.  Der Weg zum verlassenen Ziegelgebäude führte durch ein kleines Waldstück. Das Geräusch seiner eigenen Schritte auf knisterndem Laub und Ästen klang unerträglich laut. Der Geruch von feuchtem Moder, warmem Holz und stehendem Wasser lag in der Luft. Dann sah er das Gebäude: eine Ruine aus rotem Backstein, deren Dach teilweise eingestürzt war. Ein Fensterloch, dunkel wie eine leere Augenhöhle, starrte ihn an.
Aus dem dunklen Eingang trat eine Gestalt. Bernd. Er rauchte eine Zigarette, deren Glut in der Dunkelheit wie ein wütendes Auge aufleuchtete.
„Pünktlich“, sagte Bernd, seine Stimme klang flach, beinahe gelangweilt. „Komm rein. Und sei leise.“  Torsten folgte ihm durch die eingestürzte Tür in das Innere der Ruine. Der Raum war groß, die Wände mit Graffiti besprüht, der Boden bedeckt mit Schutt, leeren Flaschen und kondomverpackungen – ein Hinweis darauf, dass dieser Ort auch von anderen für geheime Treffen genutzt wurde. Eine tragbare Gaslaterne stand in einer Ecke und warf zuckende, lange Schatten. In ihrem Licht sah Torsten Susanne. Sie lehnte an einer halb zerfallenen Mauer, trug nur einen kurzen, engen Lederrock und ein bauchfreies Top. Ihre Beine waren lang und blass im fahlen Licht. Neben ihr stand eine andere Person.   Torsten blieb der Atem stehen. Es war Ines.
Sie war größer als er es sich vorgestellt hatte, schlank und elegant in einer engen schwarzen Hose und einem einfachen, aber gut sitzenden Top. Ihr Haar, eine perfekte, dunkle Welle, fiel ihr über die Schultern. Ihr Gesicht war makellos geschminkt, die Lippen in einem tiefen Rot gezeichnet, die Augen betont. Sie wirkte wie ein Geschöpf aus einer anderen, urbaneren Welt, das hier in dieser verfallenen ländlichen Ruine fehl am Platz war. Und doch strahlte sie eine ruhige, selbstbewusste Präsenz aus, die Torsten sofort faszinierte und einschüchterte.
„Das ist Ines“, sagte Susanne mit einem schiefen Lächeln. „Sie war neugierig auf dich.“. Ines musterte Torsten mit einem langen, unverhohlenen Blick. Ihre Augen waren dunkel und intelligent. „Torsten“, sagte sie. Ihre Stimme war weicher, als er erwartet hatte, aber klar und direkt. „Bernd und Susanne haben mir von dir erzählt. Von deiner… Neugier.“
Torsten konnte nur nicken. Seine Kehle war wie zugeschnürt. Die Kombination aus der unheimlichen Umgebung, der Anwesenheit der drei und der erdrückenden Hitze, die auch hier in der Ruine noch stand, machte ihn schwindelig.  „Wir dachten, heute Abend könnte ein schöner, gemeinsamer Abend werden“, fuhr Bernd fort. Er warf seine Zigarette zu Boden und trat sie aus. „Ein Abend, an dem wir alle unsere… Facetten ausleben können. Ohne Hemmungen. Ohne Grenzen.“ Er trat auf Torsten zu, bis er dicht vor ihm stand. Sein Atem roch nach Tabak und Bier. „Du hast gesagt, du willst dich fallen lassen. Benutzen lassen. Feucht, schmutzig, verdorben. Stimmt das?“. Torstens Stimme versagte ihm. Er nickte erneut, heftiger diesmal.
„Dann ist hier die Regel: Es gibt keine Regeln“, sagte Susanne. Sie kam näher, ihr Parfüm vermischte sich mit dem modrigen Geruch der Ruine. „Was wir sagen, wird getan. Was du willst, kannst du verlangen. Aber pass auf…“ Sie strich mit einem Finger über seine Wange. „…wir nehmen dich beim Wort. Ganz.“. Ines sagte noch nichts. Sie beobachtete die Szene mit einer fast analytischen Distanz, aber ihre Augen glänzten im Licht der Laterne.  „Zieh dich aus“, befahl Bernd. Es war kein lauter Befehl, sondern eine ruhige, unausweichliche Anweisung.  Seine Hände zitterten, als er sein T-Shirt über den Kopf zog, die Jeans öffnete und herunterstieg. Bald stand er nackt vor den drei bekleideten Menschen. Seine Erektion war unübersehbar, peinigend aufrecht in der schwülen Luft. Er fühlte sich extrem verletzlich, ausgeliefert – und wahnsinnig erregt.
„Schön“, murmelte Ines zum ersten Mal. Sie trat einen Schritt auf ihn zu. Ihre Nähe war elektrisierend. „Du bist nervös. Das ist gut. Das macht es ehrlicher.“. Susanne griff nach der Gaslaterne und stellte sie auf einen umgedrehten Eimer, sodass das Licht den freigeräumten Boden in der Mitte des Raums besser ausleuchtete. „Leg dich hin“, sagte sie zu Torsten und deutete auf den schmutzigen, mit Staub und kleinen Steinchen bedeckten Boden.   Torsten legte sich hin. Der Untergrund war hart und uneben, kleine Steine drückten sich in seinen Rücken. Die Luft roch nach Erde, Schimmel und dem süßlichen Duft von Ines‘ Parfüm, das jetzt dominanter wurde.
Bernd kniete sich neben seinen Kopf. „Jetzt hör gut zu. Susanne und Ines werden sich um dich kümmern. Du bewegst dich nicht. Du tust, was man dir sagt. Verstanden?“. Torsten nickte, sein Herz hämmerte gegen seine Rippen.
Susanne und Ines tauschten einen Blick, ein kurzes, verständnisvolles Lächeln. Dann kniete Susanne sich zwischen Torstens gespreizte Beine, während Ines sich zu seinem Oberkörper herabbückte.
Susannes Hände waren zuerst da. Kühl und bestimmt umfassten sie seine Eier, drückten sie sanft, dann fester. Gleichzeitig beugte sich Ines über ihn. Ihr Gesicht war nur Zentimeter von seinem entfernt. „Du willst also wissen, wie es ist… mit jemandem wie mir“, flüsterte sie. Ihr Atem roch nach Minze. Dann, ohne weitere Vorwarnung, küsste sie ihn. Es war kein zärtlicher Kuss. Es war fordernd, invasiv, ihre Zunge drang sofort in seinen Mund ein, erkundete ihn, besetzte ihn. Torsten stöhnte in den Kuss hinein.
Währenddessen hatte Susanne ihren Mund um seine Schwanzspitze geschlungen. Ihre Zunge spielte mit der Öffnung, leckte das austretende Präejakulat auf. Dann nahm sie ihn tiefer, bis zum Anschlag, und würgte absichtlich theatralisch, ein gurgelndes, nasses Geräusch, das durch die stille Ruine hallte.  Bernd beobachtete von oben, seine Arme vor der breiten Brust verschränkt. „Siehst du? Sie machen dich fertig. Du bist nur ihr Spielzeug.“. Ines unterbrach den Kuss und richtete sich etwas auf. Mit eleganten Fingern öffnete sie ihr Top, ließ es zu Boden fallen. Sie trug keinen BH. Ihre Brüste waren klein, perfekt geformt, mit rosigen, aufrechten Nippeln. Sie beugte sich vor und drückte eine ihrer Brustwarzen gegen Torstens Mund. „Saug dran“, befahl sie leise. „Zeig mir, wie sehr du es willst.“. Torsten gehorchte, umschloss die Brustwarze mit seinen Lippen und saugte gierig. Susanne arbeitete derweil unerbittlich an seinem Schwanz weiter, ihre Hand wanderte nach hinten, knetete seine Pobacken, drückte dann wieder gegen seinen Anus.  Die Überstimulation war überwältigend. Der Kuss von Ines, ihr Geschmack, ihre Brust in seinem Mund; der nass-warme, saugende Druck von Susannes Mund; die schmutzigen, obszönen Kommentare, die Bernd jetzt in einem stetigen Flüstern von oben herab sprudelte („Ja, lutsch seinen Schwanz, du geile Fotze… siehst du, wie er nach deiner Titte lechzt, die kleine Transe hat ihn ganz verrückt gemacht…“) – es war zu viel und doch nicht genug.  Dann zog Susanne sich abrupt zurück. „Jetzt reicht’s mir mit ihm. Ich will was für mich.“ Sie stand auf, schüttelte ihr Haar und sah Bernd an. „Schatz, ich will gefickt werden. Und zwar hart.“. Bernd grinste. „Dein Wunsch ist mir Befehl.“ Er zog sich schnell aus, sein kräftiger, haariger Körper wirkte im flackernden Licht noch massiver. Er schob Susanne grob um, beugte sie über einen halbhohen Mauerrest, zog ihr den Lederrock hoch und ihr Höschen zur Seite. Ohne jedes Vorspiel drang er mit einem tiefen Grunzen in sie ein.
Das Klatschen von Haut auf Haut, Susannes gellender Schrei der Lust, Bernds keuchendes Stöhnen – der Raum füllte sich mit dem brutalen, ***ischen Soundtrack des Sex. Torsten lag immer noch auf dem Rücken, sein Körper zuckte vor ungestillter Erregung. Ines beobachtete das Paar für einen Moment, dann wandte sie sich wieder Torsten zu. Ihr Gesicht war jetzt ernst, fast nachdenklich.
„Sie sind laut, nicht wahr?“, sagte sie, während sie ihre Hose öffnete und langsam herunterzog. Darunter trug sie ein aufwendiges, spitzenbesetztes Bustier und einen String. „Aber manchmal geht es nicht um Lautstärke. Sondern um… Intimität.“ Sie kniete sich wieder neben ihn, nahm seine Hand und führte sie zwischen ihre Beine, über den spitzenbesetzten Stoff des Strings. Torsten konnte die Form, die Festigkeit spüren, die sich darunter verbarg. Seine Augen wurden groß.
„Du weißt, was ich bin“, flüsterte Ines, ihr Mund wieder an seinem Ohr. „Du hast es dir gewünscht. Jetzt ist es hier. Fass mich an.“
Mit zittrigen Fingern zog Torsten den spitzenbesetzten Stoff zur Seite. Was er berührte, war weich, aber anders. Die Haut war glatt, rasiert, und darunter spürte er eine Festigkeit, eine Erektion, die nicht die seine war. Der Schock, die pure, unverfälschte Realität des Moments, traf ihn wie ein Stromschlag. Es war gleichzeitig faszinierend und beängstigend.
„Ja…“, hauchte Ines und drückte ihre Hüften gegen seine Hand. „So ist es. Jetzt… will ich dich.“ Sie stand auf, zog den String komplett aus und stand nun nackt vor ihm, ihre eigene Erregung deutlich sichtbar. „Auf die Knie.“
Torsten rappelte sich hoch, seine Glieder fühlten sich wie Gummi an, und kniete vor ihr. Der Geruch ihrer Haut, ihres Parfüms, ihrer Erregung umfing ihn .  „Du hast gesagt, du willst einen Schwanz lutschen“, sagte sie, ihre Stimme war jetzt rauer, dominanter. „Hier ist er. Mach ihn nass. Mach mich geil.“. Torsten blickte hinunter. Die Realität war anders als jede Fantasie. Sie war konkret, duftend, verlangend. Er beugte sich vor, schloss die Augen und nahm sie in den Mund. Der Geschmack war salzig, leicht säuerlich, fremd und vertraut zugleich. Die Textur unter seiner Zunge war weich und hart gleichzeitig. Ines stöhnte leise auf, eine Hand griff in sein Haar und zog seinen Kopf fester an sich.
„Tiefer“, befahl sie. „Lutsch, du willst es doch so sehr. Zeig mir, wie versaut du bist.“. Hinter ihnen erreichten Bernd und Susanne ihren Höhepunkt mit einem gemeinsamen, heiseren Schrei. Das Klatschen und Stöhnen verebbte zu schwerem Atmen. Torsten, völlig in der Welt seines eigenen Aktes gefangen, hörte es nur wie aus weiter Ferne. Seine ganze Welt war in diesem Moment der Mund voll, der fremd vertraute Geschmack, die Hand in seinem Haar und die schmutzigen, aufmunternden Worte, die Ines über ihn ausspuckte.  „Ja, genau so… du geiler Hund… schluck meinen Schwanz… willst du mich kommen sehen? Willst du mein Sperma schlucken?“
Torsten konnte nicht antworten, nur nicken und weiterlutschen, seine eigene Erregung war ein brennender Schmerz in seinem Unterleib. Er war völlig gefangen, benutzt, seiner Fantasie erlegen.  Plötzlich zog Ines ihn hoch. „Genug. Dreh dich um.“
Verwirrt gehorchte Torsten. Er drehte sich, so dass er jetzt auf allen vieren vor ihr kniete. Er sah zu Bernd und Susanne hinüber, die sich jetzt auf dem Boden ausruhten, ihre Körper glänzten wie damals vor Schweiß und waren mit Staub und Schmutz bedeckt. Sie beobachteten ihn mit halb geschlossenen Augen, müde, aber zufrieden.  Dann spürte er Ines‘ Hände an seinen Hüften. Sie positionierte sich hinter ihm. Er wusste, was kommen würde. Eine Welle panischer Angst durchflutete ihn, vermischt mit einer so intensiven Gier, dass ihm schwindelig wurde.
„Entspann dich“, flüsterte Ines hinter ihm. Ihre Hände waren sanft, aber bestimmt. Sie spuckte in ihre Hand, rieb sich ein, dann spürte Torsten den Druck an seinem Anus. Es brannte, es war ein invasiver, ungeheuerlicher Schmerz. Er stieß einen erstickten Schrei aus.
„Still“, befahl Bernd von der Seite. Seine Stimme ließ keinen Widerspruch zu. „Du wolltest es. Jetzt nimm es.“. Ines drang weiter vor, langsam, unerbittlich. Der Schmerz verwandelte sich langsam in ein tiefes, fremdes Gefühl der Fülle, der völligen Hingabe. Torsten vergrub sein Gesicht in den staubigen Armen, sein Körper zitterte unter der doppelten Anstrengung von Schmerz und extremer Erregung.  „So ist’s recht“, murmelte Ines, während sie einen rhythmischen, tiefen Stoß nach dem anderen setzte. „Du bist jetzt ganz unser. Verdorben. Geil. Feucht.“. Die Welt schrumpfte auf diesen Punkt zusammen: den Druck in seinem Inneren, den Geruch von Schweiß und Sex, das Keuchen der anderen, die schwüle Hitze der Ruine und das schmutzige, obszöne Geflüster, das ihn umgab. Er war am Ziel. Er war gefallen. Er ließ sich benutzen, völlig, schmutzig, verdorben. Und es war, in all seiner Hässlichkeit und Intensität, unerträglich geil.  Als Ines mit einem leisen, zitternden Stöhnen in ihm kam und er kurz darauf, von ihrer Hand stimuliert, sein eigenes Sperma auf den schmutzigen Boden spritzte, war er nur noch ein leerer, zitternder Haufen Mensch. Ausgeliefert. Erfüllt. Und wissend, dass dieser Sommer der Anfang von etwas war, das er nie mehr würde kontrollieren können – oder wollen.

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