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Der Dom als Dienstleister? :)


En****

Empfohlener Beitrag

vor 13 Stunden, schrieb Windgust:

keine Unterwerfung. Das ist der vereinbarte Rahmen

Ich habe das so formuliert weil aus meiner Erfahrung der Maso den Schlussstrich zieht. Der Sado hätte in der Regel noch gerne mehr, kann er aber nicht haben.

Ist nur meine Erfahrung. Andere Menschen haben vielleicht andere Erfahrungen 

(bearbeitet)
vor 18 Stunden, schrieb Windgust:

Ein Einkaufszettel dient dazu sich zu organisieren. Die Öfnnungszeiten sind zu beachten, sonst kommt man nicht rein. Hier den Begriff "Unterwerfung" zu benutzen ist m. E. absurd.

Ich unterwerfe mich nicht meinem großen Zeh, nur weil ich manchmal seinen Nagel schneiden muss.

Aus meiner Sicht ist das ...

keine Unterwerfung. Das ist der vereinbarte Rahmen, in dem man interagiert.

Sicher, Dom sein ist kein Freibrief für Egoismus und Rücksichtslosigkeit. Das hat einfach nichts damit zu tun. Wenn sich jemand unterwirft und jemand führt ist das eine Symbiose. Yin und Yang, gegensätzliche Prinzipien ergänzen sich zu einer Einheit. Trotzdem bleiben sie klar voneinander getrennt (auch wenn die Personen evtl. die Rollen wechseln, wie bei Switchern).

 

Ich mag im Zusammenhang mit BDSM den Begriff "Unterwerfung" nicht.

Devotion wird im Deutschen mit "Unterwerfung" erklärt, im englischen aber mit "Hingabe" übersetzt.

"Unterwerfung" hat für mich etwas mit Zwang zu tun, weil es aus Gründen nicht anders möglich ist. (Wie Öffnungszeiten, auch wenn das nicht der passende Begriff ist, war es für mich ein Beispiel). Das ist passiv, weil keine andere Möglichkeit besteht.

"Hingabe" ist für mich aber freiwilliger Natur. Die Hingabe ist "aktiv", auch wenn man sich dabei vielleicht Wünschen "unterwerfen" mag, ist es selbst gewählt.

Unterwerfung klingt für mich sehr negativ und eher nach häuslicher Gewalt und ***igung und weniger nach Lust und frei gewählter Entscheidung. 

Wenn es nicht frei gewählt und so abgesprochen ist, ist die Grenze zur Gewalt sehr klein. 

Also möchte ich das in dem Zusammenhang eher "Hingabe" nennen.

 

bearbeitet von Enja781
Anonymes-Mitglied-2

Neurotisches Frauengeschwurbel, um den Wert, das Gewicht, oder die Deutung von Worten, ist grenzenlos. :confused:

Am 1.1.2026 at 22:15, schrieb Cleo91:

Ich find’s schade, wenn „Sub“ und „Sklavin“ als Synonyme verwendet werden. Das nimmt (unbeabsichtigt) von vornherein so viele Facetten aus der Diskussion aus.

Ja, da hast Du sicher Recht. Genau wie "Dominanz" oder "Dom".

Da sieht man oft, wie "falsch" diese Begriffe verstanden werden.

 Aber das weiter auszuführen, wäre im EP zu lang geworden. Irgendwelche Begriffe muss man aber nehmen, um darüber sprechen zu können.

In dem Fall vom EP habe ich quasi ein Zitat aus einer Krimiserie genommen, das ich interessant fand. Da wurden entsprechende Begriffe benutzt.

Ich bin weder devot noch dominant, oder Beides :). Je nach Situation. 

 

vor 11 Minuten, schrieb Enja781:

Unterwerfung klingt für mich sehr negativ und eher nach häuslicher Gewalt und ***igung und weniger nach Lust und frei gewählter Entscheidung. 

Wenn es nicht frei gewählt und so abgesprochen ist, ist die Grenze zur Gewalt sehr klein. 

Sub = Submissive = Unterwürfig

Das ist im BDSM der übliche, einvernehmliche Sprachgebrauch. Da brauchst du dir keine Sorgen machen.

Allerdings bin ich bei Devot genau deiner Meinung. Ich habe schon Menschen kennengelernt, die meinten sie seien devot, also hingebungsvoll, aber niemals unterwürfig.

Devot = Unterwürfig, halte ich im deutschen für einen Fehler im Wörterbuch. Es müsste heißen: Devot = Hingebungsvoll

Aber die Duden Redaktion liest hier wohl leider nicht mit.

Man soll doch mal die Bedeutung der Rollen nicht vertauschen! Der Dom ist ganz klar der bestimmende Part. Sie hat sich zu unterwerfen. Damit sind die Rollen klar verteilt. 

Und sie muss damit klarkommen, dass ER bestimmt, was gemacht wird. Natürlich geht er damit nicht zu weit, denn er hat auch die Verantwortung. Die gibt sie dagegen vollkommen ab. Sie will gerade nicht dominieren, sondern dominiert werden.

Alles andere ist Gewäsch!

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