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Magic Stockings


Ch****

Empfohlener Beitrag

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Geschrieben

 

Magic Stockings – Crissie

 

„So ein Mist, wieder nichts Vernünftiges dabei!“, fluchte Crissie Michaels, während sie frustriert die Stellenanzeigen ihrer Tageszeitung durchblätterte.

Sie suchte nach irgendetwas, was sie konnte und nicht viel zu weit unter ihrem Vorstellungen von einem Job lag. Und dabei waren ihre eigenen Vorstellungen in den letzten Jahren schon erheblich auf ein weit niedrigeres Niveau gesunken.

Eine Ausbildung zur Bürokauffrau hatte sie zwar mal hinter sich gebracht, aber nur einmal für kurze Zeit eine Stelle in diesem Bereich gefunden. Leider war die Firma pleite gegangen und ihr Job futsch. Und dann hatte es angefangen, dass die Jobs und auch die Bezahlung immer schlechter wurden.

Ihre letzte Stelle war als Kellnerin gewesen, doch auch den hatte sie nicht lange behalten. Der schmierige Wirt war aufdringlich geworden und nach der ehrlich verdienten Klatsche, hatte man sich schnell darauf geeinigt, lieber in Zukunft getrennte Wege zu gehen.

Und daher war Crissie nun wieder ohne Anstellung, und das war in London ein echtes Problem. Die Stadt war teuer, sehr teuer sogar und bei den letzten beiden Jobs hatte es auch nicht für viel mehr als die Miete gereicht.

Daher war es schon ein recht armseliges Drecksloch, in dem Crissie hauste, denn Wohnen konnte man es kaum mehr nennen. Sie hatte auch nicht viel Mobiliar, denn seitdem sie ihre Eltern verlassen hatte, um in London groß zu verdienen, war nicht viel dazugekommen. Eher hatte sie sogar etwas verkaufen müssen.

Es sah nicht gut aus, fast schon hoffnungslos. Doch zu ihren Eltern in den kleinen Vorort von Plymouth zurück zu kehren, kam gar nicht in Frage. Sie hatte das Leben in der Kleinstadt, die fast schon nur ein Dorf war, gehasst wie die Pest. Schon immer hatte sie in der Großstadt leben wollen und sich mit 18 Jahren ihren Traum auch erfüllt. Doch leider war es danach nur bergab gegangen und mit ihren nun 23 Lenzen war guter Rat teuer.

Zwar hätte Crissie die Zeitung schon am liebsten in die Ecke geworfen, aber sie las weiter. Auch in den kleineren Anzeigen konnte sich noch etwas Brauchbares verbergen. Und tatsächlich, Crissie stieß auf etwas.

„Junge Frau für Putzarbeiten gesucht, kurze Arbeitszeiten bei guter Bezahlung.“

„Hmmm“, sagte sie zu sich.

Als Putzfrau hatte sie noch nicht gearbeitet. Aber da waren wir bei dem Niveau. Und putzen war immer noch besser als unter einer Brücke zu pennen. Denn ihr Vermieter wartete schon seit zwei Tagen auf die fällige Miete, und die bekam Crissie einfach nicht zusammen.

Die Adresse in der Anzeige deutete auf Kensington hin, das Nobelviertel in London, und finanziell so weit weg von Crissie. Aber räumlich nicht ganz so weit, das würde sich gut machen lassen. Allerdings war der Text natürlich auch verdächtig. Gute Bezahlung bei kurzen Arbeitszeiten, wer mochte das nicht? Aber meistens war da irgendwo ein Haken dahinter, aber wo?

Durch das Starren auf die kurze Anzeige würde Crissie ihn jedenfalls nicht herausfinden können. Daher kramte sie ihr Handy heraus, um die angegebene Nummer anzurufen.

Eine Frau meldete sich, deren Alter Crissie nur schlecht schätzen konnte. Nach ein paar höflichen Floskeln kam Crissie jedenfalls gleich zum Thema.

„Gnädige Frau, ich rufe an wegen der Stelle als Putzkraft, ist die noch zu vergeben?“

„Ein paar Interessenten hatte ich heute bereits, einige waren auch schon da, aber ausgewählt habe ich noch niemanden. Daher haben Sie auch noch alle Chancen.“

„Das freut mich.“

„Wie alt sind Sie, meine Liebe?“

„23.“

„Oh, so jung noch, das ist schön. Die anderen Bewerberinnen waren meistens 40 und aufwärts, nur eine Ende 30. Wir dachten da schon eher an ihr Alter, das steigert ihr Chancen.“

„Was kann ich tun …?“

„Können Sie morgen früh vorbeikommen, so gegen 10 Uhr? Wir können dann alles Weitere besprechen, auch das Finanzielle. Wenn wir uns da einigen, und das werden wir bestimmt, könnten Sie sogar gleich im Anschluss anfangen. Sind Sie damit einverstanden?“

„Bin ich, bis morgen dann.“

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Crissie war wirklich froh, die Aussicht auf eine neue Stelle zu haben. Die Frau am Telefon hatte sehr nett geklungen und so schlimm würde es schon nicht werden mit dem Putzen. Allerdings hatte sie auch immer noch die Sache mit viel Geld für wenig Arbeit im Hinterkopf. Aber zu pessimistisch und kritisch wollte sie ihr Bewerbungsgespräch besser nicht angehen.

Mit dem Zug fuhr sie nach Kensington, die letzten paar Meter ab der Station musste sie laufen. Das war aber nicht schlimm, es war Mai, die Sonne schien fast schon wie im Sommer und überall sah man Menschen mit guter Laune auf den Straßen. Auch Crissie ging es so, bis sie vor ihrem Ziel stand.

„Boah“, war ihre erste Reaktion und es war schon ein Glück, dass ihre Äuglein nicht herauskugeln konnten.

Das Haus war der Hammer. Haus? Nein, es war eine Villa. Und was für eine. Das Teil wäre auch in Beverly Hills zwischen den Villen der Superreichen nicht weiter aufgefallen. Da sollte sie arbeiten? Sie hätte ja nicht einmal damit gerechnet, so einen Prunkbau jemals zu betreten.

Darauf lief es aber hinaus und zu lange durfte Crissie nicht mehr staunen, denn es war gerade 10 Uhr. Und noch vor der Einstellung zu spät zu kommen, machte bestimmt keinen guten Eindruck.

So ging die junge Frau die Auffahrt hoch, in der ein deutscher Mercedes und ein italienischer Sportwagen standen. Crissie wusste nicht, ob es nun ein Lamborghini oder ein Ferrari war, doch das spielte ja auch nicht die entscheidende Rolle. Geld mussten die jedenfalls wie Heu haben.

Vor der Haustür, die ebenfalls einen prunkvollen Eindruck machte, blieb Crissie stehen, um auf die Klingel zu drücken. Augenblicklich ertönte drinnen eine laute Melodie, selbst für eine normale Türklingel waren die wohl zu reich, dachte sich Crissie noch.

Dafür dauerte es etwas, bis jemand kam. 10, 15 Sekunden vergingen und Crissie war schon fast versucht, erneut auf den Summer zu drücken. Doch das konnte sehr leicht als eine aufdringliche Aktion ausgelegt werden. Daher war sie froh, als sie endlich Schritte vernahm und wenige Sekunden später die Tür geöffnet wurde.

So groß und vornehm, wie das Haus aussah, hatte Crissie sogar mit einem ihr die Tür öffnenden Butler gerechnet, doch es war eine Frau. Keine ältere Lady, sie mochte in den frühen Vierzigern sein und sah noch richtig gut aus.

Halblange, gelockte, blonde Haare und noch keine Spur von grau. Ihre Figur war makellos und wurde von den schwarzen Nylons, den dezenten blauen Pumps und dem dazu passenden, wadenlangen Kleid noch unterstrichen. Ein wenig Schmuck noch an den Ohren, den Fingern, dem linken Handgelenk und um ihren Hals rundeten das grandiose Bild ab.

Crissie bekam gar  nicht mit, wie sehr sie die Lady angestarrte. Erst als diese ihre Position wechselte, bemerkte Crissie ihr ungebührliches Benehmen. Doch anstatt böse zu sein, lächelte die Frau nur freundlich und bat Crissie hinein.

„Sie müssen Crissie sein“, sagte sie dabei nur, während sie die junge Frau in die Bibliothek führte, die links vom Eingang lag.

„Ja, Madam.“

„Oh, Madam ist doch so förmlich. Mein Name ist Agnes, Agnes Winthrope. Aber Sie dürfen mich Agnes nennen, wenn ich Crissie zu Ihnen sagen darf.“

„Selbstverständlich, Madam, …., Agnes.“

„Gut. Sie suchen also einen Anstellung in unserem Haus. Haben Sie denn Referenzen?“

Aua, das war eine Frage, die Crissie nicht gerne hörte.

„Referenzen habe ich natürlich, allerdings muss ich Ihnen gestehen, dass ich zuvor noch nie als Putzfrau bzw. Hausmädchen gearbeitet habe.“

„Oh, noch nie? Trauen Sie sich denn zu, das zu schaffen?“

„Ja, sicherlich. Ich bin fleißig und sehr lernwillig und lernfähig.“

„Das ist gut, das gefällt mir. In Ordnung, Sie bekommen die Stelle.“

Das ging ja noch viel schneller und einfacher als Crissie erwartet hatte. Dementsprechend überrascht musste sie auch gewirkt haben, als sie nachfragte.

„Wirklich? Das ist super, Sie werden es nicht bereuen, Madam, äh Agnes.“

„Sie gefallen mir Crissie, da kommt es nicht auf Lebensläufe, Zeugnisse, Referenzen und Erfahrungen an. Und so schwer ist die Arbeit wirklich nicht.“

„Ja, was soll ich denn überhaupt tun?“

„Sie können gerne kommen, so oft Sie wollen. Ihre Arbeit sollten Sie in 10-15 Stunden pro Woche erledigen können, daher ist mir recht egal, ob Sie das in 3, 6 oder 7 Tagen schaffen. Das können Sie von Tag zu Tag selbst entscheiden, ich muss es nicht einmal vorher wissen. Kommen Sie bitte mit, ich zeige Ihnen einfach erst mal das Haus.“

Agnes führte Crissie durch die ganze Villa. Allerdings sagte sie gleich dazu, dass Crissie gar nicht für alle Räume zuständig wäre. Die beiden Badezimmer, das Schlafzimmer der Winthropes und das Gästeschlafzimmer sollten neben der Küche ihre Hauptaufgabengebiete werden. Die Zimmer der Kinder Jeffrey und Angelique würden die Kinder selbst in Ordnung halten.

„Sie sehen, es ist nicht viel zu tun. Das Arbeitszimmer meines Mannes und die Bibliothek gehören zu den Aufgaben des Butlers, ebenso wie die meisten anderen Räume noch. Den Garten hält der Gärtner in Schwung und ein bis zwei Mal die Woche kommt auch eine Köchin, gerade wenn wir Besuch erwarten.“

Crissie nickte nur, sie wusste nicht so recht, was sie sagen sollte. Das erkannte auch ihre zukünftige Chefin und fügte schnell noch etwas hinzu.

„Ach ja, das hatte ich fast vergessen. Wir bezahlen 12 Pfund die Stunde, bei maximal 15 Stunden die Woche. Ich hoffe, das ist in Ordnung für Sie?“

„Ja, sicher. Ich habe gar nicht so viel erwartet.“

„Wir bezahlen unser Personal immer sehr gut, dafür erwarten wir ehrliche, zuverlässige und motivierte Kräfte. Und wir sorgen dafür, dass sich alle bei uns wirklich wohl fühlen.“

„Das hört sich sehr gut an. Ich nehme die Stelle.“

Crissie machte dabei eine kurze Pause und betonte das letzte Wort, so dass Agnes leicht heraushören konnte, dass ihre neue Putzkraft noch eine Frage hatte.

„Gut. Aber Sie haben noch Fragen?“

„Ja, zwei. Zum einen sagten Sie, dass sie mehrere Bewerbungen hatten, ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet, den Job zu kriegen.“

„Stimmt, ein paar andere Frauen waren schon hier, um sich vorzustellen. Aber die waren deutlich älter als Sie und gefielen mir auch nicht so richtig.“

„Aber bei der eher übersichtlichen Arbeit und der guten Bezahlung müssten Sie sich doch vor Bewerbern kaum retten können?“

„Ja, das ist richtig. Letzte Woche hat unser letztes Mädchen gekündigt, weil sie kurz vor ihrer Heirat stand und nun neue Prioritäten setzen wollte. Wir hatten auch schon viele Hilfskräfte hier in den letzen Jahren. Manchen gefiel die Arbeit nicht so, manche gefielen meiner Familie nicht und andere wollten auch irgendwann mal was Anderes erleben. Es ist ja auch eher ein Nebenjob, nicht wahr?“

„Das stimmt.“

„Wann möchten Sie denn anfangen?“

„Gerne sofort, wenn Ihnen das Recht ist, Agnes?“

„Selbstverständlich. Wir haben auch noch einen extra Raum für unser Personal, wo sie sich umziehen können und eine Schürze und Handschuhe für die Arbeit. Ich führe sie kurz hin und zeige Ihnen alles.“

Gesagt, getan. Es dauerte auch nicht lange, bis sich Agnes von ihrer jungen neuen Arbeitskraft verabschiedete, um sich selbst etwas um ihre wohltätige Stiftung zu kümmern und andere wichtige Sachen zu erledigen, wie sie sagte. Vorher hatte sie Crissie noch auf den Weg gegeben, sich heute vorrangig um die Schlafzimmer und die Badezimmer zu kümmern.

Damit wollte Crissie dann auch anfangen, doch vorher musste sie sich umziehen. Etwas verwundert war sie schon über ihre Arbeitskleidung, aber das hatte sie ihrer Chefin nicht so direkt sagen wollen. Denn es war mehr ein Kostüm, als eine Arbeitskleidung. Und zwar ein Kostüm, wie man es aus diversen Filmen kennt, vor allem aber aus Sexfilmchen. Aber als Putzmädchen war es vielleicht einfach normal, so einen Fummel zu tragen.

Jedenfalls war es nicht ganz so furchtbar kurz und auch nicht durchsichtig. Es war ein Oberteil, eine Schürze und dabei ein paar schwarze Handschuhe. Immerhin hatte es den Vorteil, dass Crissie so nicht die eigenen Sachen dreckig machen würde.

Trotzdem kam sie sich ein wenig entblößt vor, als sie ihre Arbeitskleidung angelegt hatte. Nicht nackt, aber doch ein wenig zur Schau gestellt. Doch das war nur ein verschwind geringes Manko, wenn man die recht leichte Arbeit und gute Bezahlung im Vergleich dazu betrachtete.

Also machte sich Crissie an die Arbeit. Sie hatte zwar noch nie so richtig als Putzfrau bzw. Hausmädchen gearbeitet, aber trotzdem hatte sie in ihrer Kindheit schon Erfahrungen sammeln können.

Ihre Mutter war als Alleinerziehende berufstätig gewesen, nachdem ihr Gatte sie nach dem vierten Kind verlassen hatte. Und da Crissie die älteste von den Vieren war, hatte sie sich um das Haus und die Erziehung ihrer Geschwister zu einem großen Teil kümmern dürfen. Auch ein Grund, weshalb sie mit dem Beginn ihrer Volljährigkeit das Weite gesucht hatte, um diese Aufgabe an die Nächste zu übergeben.

Zwei Beziehungen hatte sie in der Zeit auch schon gehabt, doch die beiden Kerle waren es kaum wert gewesen, überhaupt über sie zu reden. Der eine war faul und ließ sich von Crissie mit durchziehen, der andere krankhaft eifersüchtig, fast schon ein Fall für die Klapsmühle.

Das lag zwar schon länger zurück, aber es nagte noch an der jungen Frau. Mit Beziehungen hatte sie noch kein Glück gehabt, aber vielleicht ging es jetzt wieder etwas aufwärts. Jedenfalls wusste sie noch, wie man sauber machte, daher ging sie ihre neue Arbeit selbstbewusst an.

Es war zwar keine schöne Arbeit, den Dreck anderer Leute wegzumachen, aber es gab Schlimmeres und wurde gut bezahlt. Und die Winthropes waren offenbar gut erzogen. Zwar wischte Crissie im Hauptbadezimmer wirklich über alle Flächen drüber, aber wirklich dreckig war es nirgends. Auch die Toiletten waren in einem sehr guten Zustand, so dass Crissie nach nicht einmal 25 Minuten mit dem ersten Zimmer fertig und zufrieden mit ihrer Arbeit war.

Sie wollte sich nun erst um das Schlafzimmer der Winthropes kümmern, das weit größer war als Crissies Schlafzimmer und Wohnraum zusammen. Wobei natürlich auch die begehbaren Einbauschränke besonders viel Platz einnahmen. Einer der Schränke stand offen und so konnte Crissie ganz vorsichtig mal um die Ecke schielen und einen Blick auf die Kleider werfen.

Mein Gott, waren das viele und alles so hochwertig. Jedes einzelne war wahrscheinlich teurer gewesen, als Crissies ganze Garderobe. Gerne hätte sie das eine oder andere Stück anprobiert, aber gerade an ihrem ersten Tag wollte sie natürlich überhaupt kein Risiko eingehen und gleich den Job wieder verlieren.

So riss sie sich von Kleidern los und verschaffte sich erst mal einen Überblick über den restlichen Raum. Das Bett war nicht gemacht und auch ein wenig Wäsche lag noch herum. Der Boden machte keinen dreckigen Eindruck, aber Staubsaugen war trotzdem Pflicht. Ein wenig Aufräumen und Abstauben, viel Arbeit würde das nicht werden. Vom Putzen der Fenster hatte Agnes nichts gesagt, aber auch das würde bestimmt zu Crissies neuen Aufgaben zählen. Aber heute musste das noch nicht sein, selbst im Licht der hereinfallenden Sonne waren keine Schlieren zu entdecken.

Sie wollte gerade den Staubsauger aus ihrem Arbeitsraum holen, als ihr Blick auf die gegenüberliegende Wand fiel. Auf die hatte sie bisher nicht so geachtet, doch nun fiel ihr etwas auf.

Da war erst einmal die Holzleiste, die ungefähr auf der Höhe von einem Meter an der Wand entlang lief. Eine Ablagefläche. Darauf standen verschiedene Teile, wie eine sehr hübsche Puppe, eine Flasche Wasser, ein wenig Schmuck und noch ein paar andere Sachen, für die sich Crissie nicht so interessierte. Ihr war etwas anderes aufgefallen, und das hing über der Leiste, festgemacht an kleinen Befestigungen, vielleicht sogar Nägeln. Es waren mehrere Paare Nylons, Stockings oder Strumpfhosen.

Das war ungewöhnlich, denn ihre Kleidung und auch ihre restliche Wäsche bewahrte Frau Winthrope sicherlich in den Schränken auf. Weshalb hingen die Stockings also hier draußen? Und dann noch in einer so exponierten Lage? Sie machten auf Crissie den Eindruck als wären sie was Besonderes, die wie in einem Museum ausgestellt wurden.

Zwar hatte sie eigentlich den Staubsauger holen wollen, aber nun musste sie erst noch einmal genauer hinschauen. Was waren das für Stockings, und warum waren sie bloß so besonders?

Es waren fünf, nein sogar sechs Paare, die dort an der Wand hingen. Dabei waren alle Arten dabei, mal als Strumpfhosen, mal nur halblang und dabei entweder ganz halterlos oder mit einem Strumpfband versehen. Farblich dominierte zwar schwarz, aber jeweils einmal waren auch weiß, pink und ein hautfarbenes Material dabei.

Crissie hatte sich ihr Leben lang nicht viel aus Nylons gemacht, sie rissen leicht und waren teuer als andere Materialien. Zwar war sie sich ihrer besonderen Wirkung auf das menschliche Geschlecht bewusst, aber bisher war Crissie auch so durchs Leben gekommen. Doch diese Stockings waren was ganz Spezielles und zogen auch Crissie in ihren Bann.

Und tatsächlich, da stand es sogar. Magic Stockings las sie auf einer sehr kleinen Tafel über den Ausstellungsstücken, wirklich fast wie in einem Museum. Und darunter noch kleiner ein Hinweis, sie weder zu berühren noch anzuziehen.

Magische Strümpfe? Lächerlich, dachte sich Crissie. Sie waren toll, das stimmte schon. Vor allem das schwarze Paar Halterloser reizte Crissie. Es war mit einem speziellen Material überzogen, das leicht glitzerte und den Stoff wie mit Diamanten überzogen aussehen ließ.

Crissies Hand ging bereits nach vorne, um die Strümpfe zu berühren und den Stoff zu erfühlen, doch im letzten Moment fiel ihr die Warnung wieder ein. Nicht berühren! Also zog sie die Hand so schnell wieder zurück, als hätte ihr jemand mit dem Rohrstock darauf geschlagen. Sie war enttäuscht, als hätte man ihr ein Spielzeug weggenommen, aber nun galt es Disziplin zu beweisen.

Es fiel ihr zwar schwer, aber Crissie riss sich von dem Anblick der wunderschönen Wäschestücke los, um doch endlich den Staubsauger zu holen. Zwar kam sie nicht darum herum, noch einen letzten Blick zurück zu werfen, doch Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.

Aber die Strümpfe gingen ihr auch nicht aus dem Kopf, als sie durch das Haus marschierte. Ihr war ein wenig so, als hätte sie die Stockings dabei bereits an, als umschmiegten sie bereits ihre Haut. Gleichzeitig lag eine Nebelwand um ihren Kopf herum, so dass sie gar keinen klaren Gedanken fassen konnte. Magie? Die gab es nicht, aber etwas seltsam war das alles schon. Aber auch anregend.

Konzentrieren konnte sie sich zwar nicht, aber den Staubsauger fand sie trotzdem und trug ihn den Weg wieder zurück. Er war klein, handlich und mit einem Akku versehen, so dass er nicht einmal eingestöpselt werden musste. Bestimmt war er recht teuer, aber trotz seiner Handlichkeit sehr saugkräftig und effektiv. Was würde wohl passieren, wenn er einen von den Strümpfen ansaugen würde?

Verdammt, was für ein Blödsinn, dachte sich Crissie. Die Dinger machen mich noch verrückt. Mit aller Kraft konzentrierte sie sich wieder auf die Arbeit, doch als sie das Zimmer erneut betrat, fiel ihr erster Blick sofort wieder auf die Stockings. Sie waren noch da, was keine wirkliche Überraschung war.

Es war wie ein Drang, wieder zu ihnen zu gehen. Gerade das besondere schwarze Paar schien förmlich nach Crissie zu rufen. Doch die Arbeit ging vor. Schweren Herzens riss sich Crissie zusammen und begann mit dem Staubsaugen.

Sie machte ihre Arbeit gewissenhaft und saugte den Teppich und den Bettvorleger und auch noch bis in die letzten Ecken hinein. Doch auf einmal stoppte sie. Sie hatte ein komisches Gefühl an den Beinen. Ein Kribbeln, so fühlte es sich an. Doch da war nichts. Sie selbst trug keine langen Strümpfe, sondern nur Füßlinge. Es war ja auch warm genug. Aber ihre Haut kribbelte ohne ersichtlichen Grund.

Erst als Crissie drüber strich, ließ das Kribbeln nach, doch dafür schien ein kleiner Elektroschock durch ihren Körper zu fahren. Minimale Stromstärke, sehr viel weniger als wenn man einen Elektrozaun berührt, wie sie oft die Wiesen von Kühen umspannen. Aber doch spürbar. Was war das?

Es fiel der jungen Frau immer schwerer, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Mit dem Staubsaugen war sie so gut wie durch, nur eine letzte Ecke noch. Doch kaum hatte sie angefangen, spürte sie wieder das Kribbeln. Diesmal stellte Crissie den Staubsauger zur Seite, es reichte auch. Und wieder passierte es genau so. Kaum hatte sie die Stelle auf ihrer Haut berührt, da hörte das Kribbeln auf und der leichte Stromstoß war zu verspüren.

Verdammt, was ist das? Sie konnte es sich nicht erklären. Konnte es an den Strümpfen liegen? An den magischen Stockings? Unvorstellbar, es gab doch keine Magie und zumindest glaubte im hoch technisierten 21. Jahrhundert niemand mehr an so etwas. Aber was war es sonst, was das gerade mit ihr passierte? Sie fühlte sich dabei so stark von den Stockings angezogen, wie selten von etwas anderem zuvor.

Sie erinnerte sich daran, wie sie als Kind im zarten Alter von fünf Jahren zu Weihnachten eine besonders schöne Puppe geschenkt bekommen hatte. Auch die hatte eine fast magische Wirkung auf das Kind gehabt, als sie nur halb verpackt unter dem Weihnachtsbaum lag. Doch diese Anziehung was anders und noch viel stärker als damals. Und sie selbst war nun schließlich auch erwachsen. Woher kam also diese Anziehungskraft bloß?

Wieder kostete es sie sehr viel Überwindung, aber Crissie schaffte es, sich erneut von dem magischen Anblick ab zu wenden. Sie musste das Bett noch machen, was aber schnell gehen würde. Zwar war sich Crissie nicht sicher, ob ihre Arbeit so die volle Zustimmung ihrer Auftraggeberin finden würde, doch besser wusste es die junge Frau nicht.

Zuletzt strich sie noch die letzten Falten aus der Bettoberfläche heraus und an die Seiten, wo man sie nicht mehr bemerken würde. Dabei bekam sie schon wieder ein so komisches Gefühl, als sie über das Bettlaken strich. Ihr kam es so vor, als wären es die Stockings, über die sie strich, aber die hingen an der Wand hinter ihr. Wieso das? Oder war es nur wieder ein Signal ihrer Anziehungskraft auf die junge Frau.

Jetzt bin ich es aber Leid, sagte Crissie irgendwann leise zu sich selbst. Mit diesen Worten stand sie auf und schritt erst zur Tür, um sie leise ins Schloss zu drücken. Sie tat es wie ein kleines Kind, das gerade etwas Verbotenes tun wollte oder schon getan hatte und nicht entdeckt werden wollte.

War es etwas Verbotenes? Irgendwie schon, schließlich stand dort ja etwas von nicht berühren oder anziehen. Doch wozu waren Stockings denn sonst da? Es würde schon nicht so schlimm sein, sie mal ganz kurz anzuziehen, berührt hatte Crissie sie ja auch schon fast. Und außerdem musste es ja niemand merken. Trotzdem kribbelte es überall in Crissie, also sie sich den merkwürdigen Objekten an der Wand wieder näherte.

War das nun das Gefühl etwas Verbotenes zu tun oder die Anziehungskraft der Strümpfe? Crissie konnte es nicht sagen. Etwas kämpfte in ihr, wehrte sich verzweifelt, aber verlor immer mehr an Boden.

Noch einmal überlegte sie, ob sie die Stockings wirklich berühren sollte. Sie dachte an dieses seltsame Gefühl. Es war sehr ungewöhnlich, aber schön gewesen und gleichzeitig wie ein Versprechen auf mehr. Und mehr wollte Crissie. Sie wollte dieses Gefühl, und sie wollte herausfinden, was an diesen Stockings so besonders war. Und sie riskierte es.

Diesmal nahm sie die Objekte ihrer Begierde von der Wand herunter, und zwar wieder die schönen schwarzen. Sie lagen dort nur auf einigen kleinen Haken und hätten eigentlich dreckig sein müssen. Aber sie waren sauber, rochen sogar noch gut und frisch, wenn auch nicht nach Waschpulver. Der Geruch war ein anderer, aber einordnen konnte Crissie ihn nicht.

Anziehen wollte sie die Stockings noch nicht, erst einmal in ihrer Hand spüren. Dabei kam ein Kribbeln über sie, aber nicht dieses extreme Gefühl wie eben. Sie waren fast wie zwei normale Stücke Stoff. Aber nur fast, denn es war wieder so, als würde ein ganz schwacher Strom durch den Stoff, durch Crissie Hände und ihrer ganzen Körper strömen.

Wie war das möglich? Elektrische Aufladung? Klar doch, davon hatte sie mal gelesen. Stand man auf Teppichböden, dann konnte man sich aufladen. Berührte man dann etwas, konnte man einen Schlag bekommen. Aber das galt vor allem für Metalle und es war kein Stromschlag, was Crissie spürte. Es war ein fast konstanter Fluss von Elektrizität, der durch ihren Körper fuhr, also war ihre ganze Theorie wieder hinfällig.

Ein wenig scheute sie sich davor, die Strümpfe genauer zu untersuchen. Das gehörte nicht zu ihrer Arbeit und schon am ersten Tag wollte Crissie nicht unangenehm auffallen. Würde sich ihre Disziplin durchsetzen? Es war vielleicht ihre letzte Chance, die Stockings wieder an die Wand zu hängen.

Nein, denn sie wollte prüfen, ob sich dieses seltsame Gefühl wiederholen würde, sie musste es einfach tun. Sie strich über die Stockings mit ihrer rechten Hand, während ihre linke beide festhielt.

„Ouhhhh“, plätscherte es aus der jungen Frau heraus.

Gleichzeitig wurden ihre Knie weich und sie schaffte es nur noch sich aufrecht zu halten, weil sie sich mit ihrer rechten Hand an der Wand abstützte. Was war das bloß gewesen? Es war nicht nur wie ein Strom, der durch ihren Körper floss, es war viel mehr. Aber nicht unangenehm, denn er brachte eine starke Erregung mit sich.

Ja, es war sexuelle Erregung, die sich noch stärker anfühlte, als es Crissie mit ihren verschiedenen Freunden in den letzten Jahren erlebt hatte. Und sie war ganz stark in ihr drin, als hätte jemand ihren ganzen Körper gleichzeitig berührt und in sexuelle Erregung versetzt.

Crissie merkte wie sie feucht geworden war, und das ging auch noch weiter, während sie nur darüber nachdachte. So stark, so, …..

Sie fand keine Worte mehr, sondern stöhnte nur leise. Sie war kurz davor, sich selbst zu berühren, aber konnte sich noch davon abhalten. Mit den Stockings in der Hand an ihrem ersten Tag im Schlafzimmer der Chefin bei der Masturbation entdeckt zu werden? Das war unvorstellbar und hielt Crissie noch einmal zurück.

Auch ihre Gefühle hatten sich wieder beruhigt. Sie strich nicht mehr über den Stoff der Stockings oder ihren Körper, ihr Gehirn versuchte wieder Herr der Lage zu werden. Doch das Gefühl war so schön gewesen.

Und wie musste es erst sein, wenn sie die Strümpfe anziehen würde? Alleine der Gedanke daran, machte Crissie wieder feucht. Wie unglaublich musste das sein? Doch das konnte sie nicht machen, es war gefährlich. Würde sie sich dabei überhaupt noch kontrollieren können?

Nun setzte eine Trotzreaktion bei ihr ein, natürlich konnte sie sich kontrollieren. Magie gab es nicht, es war dieser seltsame Stoff gepaart mit Elektrizität in einer sehr guten Dosierung. Dieses Paar Stockings würde jede Frau glücklich machen können, es war eine grandiose und wahrscheinlich recht neue Erfindung, aber doch nicht mehr. Und jetzt wollte Crissie erst recht herausfinden, was dahinter steckte.

Mit den Strümpfen in der Hand ging sie zurück zum Bett, um sich vorsichtig auf eine freie Stelle neben dem Kopfkissen zu setzen. Schließlich wollte sie ihre Arbeit nicht noch einmal machen, aber diese Nylons würde sie nun anziehen und ihre Magie entzaubern.

Ihre Gedanken rotierten dabei und mit jeder Sekunde, die verging, verschwand der Glaube ein wenig mehr, Herr über die Stockings zu sein. Es waren viel mehr die Vorfreude, die Neugier und einfach die Lust auf Sex, die Crissie weitermachen ließen.

Ihre Ballerinas konnte sie mit der linken Hand, von den Füßen streifen, während die rechte immer noch den seltsamen Stoff in der Hand hielt. Es fiel ihr sogar schwer, einen der Stockings zur Seite zu legen, während sie den anderen raffte, um ihn über den linken Fuß zu ziehen.

Er passte wie angegossen, schon beim ersten Versuch. Crissie musste ihn nicht gerade ziehen, nicht an den Zehen noch etwas bewegen. Auch die Halterung passte optimal, sie musste nicht mehr nachjustiert werden. Das war Crissie noch nie passiert, konnte es das überhaupt geben? Es war so, als wäre dieses Stück Stoff nur für sie gemacht worden. Doch mehr passierte nicht.

Crissie hatte auf die Elektrizität, die Erregung, auf ihren ganzen Körper achten wollen, doch nichts geschah. War die Wirkung dahin? War das Ganze nur ein Trick, ein Fake gewesen? Doch wie hatte er funktioniert, dachte sie sich, während sie auf den zweiten Strumpf schaute? Er sah so schön aus. Wenn es ein Trick oder eine Täuschung gewesen war, warum schien sie dieses Stück Nylon trotzdem regelgerecht anzuschauen und sie zu bitten, ihn auch anzuprobieren?

Und Crissie tat es. Auch der zweite Strumpf passte perfekt.Aber nichts geschah. 3, 4 Sekunden verstrichen, bis sich Crissie entschied, einmal aufzustehen. Die Strümpfe berühren dabei erstmals in ihren Füßen den Boden und in der gleichen Sekunde ging es los.

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Es war wie ein Sturm, der durch ihren ganzen Körper fuhr, die Windstärke hätte jeden Hurrikan neidisch gemacht. Aber er hatte die Frau nicht umgeweht, sie stand noch immer auf den magischen schwarzen Stockings, aber sie wankte bedenklich. Es war aber kein Wind, es war ihr Körper, der sie ins Schwanken brachte.

Ihr ganzer Körper stand unter Strom, da wurde keine Stelle ausgelassen. An den Beinen war es besonders stark, wie kleine Nadeln an jeder Stelle der Zehen, der Knie und überall, wo der Stoff saß. Dabei war es nicht unangenehm, sondern sandte eine ungeheure Erregung überall in ihren Körper.

Ihre Wangen glühten, ihr Kopf fühlte sich an, als hätte sie sich gerade 100 Mal schnell um die eigene Achse gedreht. Ihre Nippel wurden hart und schrien nach einer Berührung, doch noch stärker reagierte ihre Pussy. Sie wurde unheimlich schnell feucht und schien immer noch mehr Feuchtigkeit zu produzieren, und mit jedem Tropfen stieg die Erregung. Crissie stand schon kurz vor einem Orgasmus, doch so weit ließen es die Stockings nicht kommen.

Crissie legte sich stattdessen auf das Bett, wobei ihr nicht einmal klar war, ob das eine bewusste Handlung war. Oder hatten es ihr die Stockings befohlen? Sie hätte es nicht sagen können. Jedenfalls fuhren noch immer kleine Stromschläge durch den Körper der Putzfrau, aber sie hatten sich verändert.

Sie brachten zwar immer noch Erregung mit sich, aber sie veränderte auch Crissie. Die hatte inzwischen ihren Kopf auf das Kopfkissen gelegt, was auch gut war, denn sonst wäre sie umgefallen. So konnte Crissie zwar nicht mehr sehen, was mit ihrem Körper geschah, aber sie fühlte es und sie wusste auch, was dort geschah, als ob sie es hätte sehen können.

Als erstes veränderte sich der Stoff der Nylons. Er wurde noch durchsichtiger und dünner. Gleichzeitig schob er sich in die Länge und immer weiter nach oben. Erst über die Oberbeine und die Hüften, weiter über das Becken, den Magen und bis zu den Brüsten. Es war ein seltsames, aber auch schönes Gefühl. Es war wie 1000 kleine Berührungen mit zärtlichen Händen, wobei Hände niemals so zärtlich sein konnten, wie der Stoff der Nylons.

Weiter hoch schob sich der immer dünner werdende Stoff. Wie eine zweite Haut überspannte er den Körper, nun auch die Brüste, wobei er sich unter der Kleidung hindurch ausbreitete. Crissie stöhnte auf, als sie die Berührungen an den Brüsten spürte, aber sie konnte vor lauter Erregung ohnehin kaum noch Laute von sich geben.

Weiter ging es nach oben, die Schultern und zwischendurch auch die Arme und Finger, schließlich auch den Hals, das Kinn und immer weiter über das Gesicht. Crissie bekam kurzfristig Angst, keine Luft mehr zu bekommen, doch sie brauchte sich nicht zu fürchten. Zwar umspannte der Stoff schließlich auch ihr ganzes Gesicht inklusive der Haare, aber so dünn, dass die Luft problemlos hindurchströmen konnte.

Aber das war noch nicht alles, denn jetzt veränderte der Stoff sich selbst und auch Crissie. Es begann an den Brüsten, die noch ein Stück wuchsen. Hatte Crissie vorher ein kleines B gehabt, so wuchsen sie nun auf Größe D, oder noch etwas mehr.

Und es ging weiter. Wo vorher noch die strumpfbesetzten Füße gewesen waren, bildeten sich plötzlich wunderschöne, schwarze High Heels mit einem kleinen Loch für die Zehen und einem Band oben drüben. Crissie konnte die Schuhe an ihren Füßen spüren, sie saßen eng, aber nicht zu eng und rundeten das Erscheinungsbild optimal ab. Aber das war immer noch nicht alles, denn zuletzt war ihre Vagina dran.

Der Stoff drang in sie ein und verteilte sich überall, über die Haut und über den Stoff ihres Höschens, der immer mehr verschwand und nur noch die durchsichtige schwarze Haut der Nylons erkennen ließ. Kurz hatte es sich angefühlt wie ein männlicher Schwanz, der in sie eingedrungen war. Aber dieses Gefühl ließ sofort wieder nach. Es fühlte sich nun so an, als wäre die Veränderung komplett und als würden die Stockings auf irgendetwas warten.

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Auch Crissie wartete gespannt, denn sie konnte sich nicht rühren. Nicht einmal den kleinen Finger. Dabei war sie nicht gefesselt, aber ihr ganzer Körper war wie paralysiert, auf Signale aus ihrem Gehirn reagierte er einfach nicht. Und so konnte sie halt nur warten, was denn passieren würde.

Und es dauerte nicht lange, da hörte sie Schritte. Jemand kam auf sie zu, in Richtung auf das Schlafzimmer. Wer mochte es sein? Crissie konnte die Geräusche nicht ausreichend identifizieren, aber ihre Chefin schien es nicht zu sein. Und tatsächlich, sie war es nicht. Denn die Tür ging auf, es war ein junger Mann.

Sie konnte aus ihrer Position heraus gut die Tür einsehen und dort stand ein junger Mann, fast noch ein Kind. Vielleicht 18 bis 20 Jahre alt, noch jung und unerfahren wahrscheinlich, aber doch erwachsen. Was wollte er? Crissie wollte ihn fragen, aber sie bekam keinen Ton heraus. Störten die Stockings auch ihr Sprachzentrum? Alles andere hatten sie ja schon lahm gelegt.

„Na, endlich!“, hörte sie den jungen Mann sagen, während er bereits näher kam.

Was sollte das heißen? Hatte er damit gerechnet, dass Crissie in diesen Zustand geraten würde? Woher konnte er das wissen? Wusste er über die Stockings Bescheid? Und woher konnte er dann wissen, dass Crissie sie überhaupt anziehen würde?

Fragen über Fragen und dementsprechend ratlos musste Crissie auch aus der Wäsche geguckt haben. Das hatte auch der Fremde erkannt, der nun neben dem Bett stand und so gar nicht überrascht wirkte, wie Crissie es erwartet hatte.

„Dein erster Tag, nicht wahr? Meine Mutter hatte mir beim Frühstück erzählt, dass wir wieder eine neue Putzfrau kriegen würden. Immerhin hast du etwas länger durchgehalten als die letzte, die hatte schon nach ein paar Minuten so herum gelegen.“

Das waren immerhin Antworten auf ein paar von Crissies Fragen gewesen, aber neue Fragen waren aufgetaucht. Und das erste Mal ein wirkliches Unbehagen. Bisher hatte die sexuelle Erregung, die Vorfreude oder die Erwartung jegliche Angst vertrieben. Aber nun fühlte sie ein Beklemmen, denn sie lag halbnackt vor diesem jungen, ihr noch völlig unbekannten Mann.

Der betrachtete Crissie erst noch ein wenig, was Crissies Unbehagen noch weiter steigerte. Ihre aufreizende Aufmachung war schon ziemlich demütigend, aber obendrein waren ihre Brüste noch gewachsen, sexy Schuhe trug sie, das Nylon am ganzen Körper und ihre Körpermitte lag fast frei, nur noch von ihrem Arbeitskleidchen verdeckt, über das Crissie auch keine Kontrolle mehr hatte.

„Ich finde, du siehst besser aus, als die letzten Mädchen, die wir hatten. Ich weiß zwar, die Stockings haben noch etwas nachgeholfen, aber Wunder vollbringen sie auch nicht, sie passen nur das Material etwas an. Und das gefällt mir. Wahrscheinlich war sonst noch niemand bei dir, so ist das Ganze völlig neu für dich. Eigentlich sollte ich dich aufklären, aber das ist nicht meine Aufgabe, das kann meine Mutter später machen. Ich möchte nur ein wenig Spaß haben.“

Crissie wollte aufbegehren, schreien oder sich wenigstens irgendwie bemerkbar machen. Aber sie schaffte es nicht, kein Ton kam heraus. Sie brauchte sich auch nicht mehr zu fragen, was er vorhatte, das verstand sie. Aber die Zusammenhänge waren ihr noch nicht klar. Doch die waren jetzt nicht so wichtig, was nun passierte, war viel wichtiger.

Jeffrey, dieser Name war Crissie wieder eingefallen, zog sich seine Schuhe, den Pullover und die Hose aus, um nur noch im Hemd und Unterhose vor der Wehrlosen zu stehen. Die Unterhose streifte er auch noch ab, nicht ohne sein bestes Stück vorher und nachher noch kräftig zu kneten.

Crissie konnte es gut erkennen, sie hatten auch schon mehrere verschiedene Schwänze in sich gehabt. Er war normal, mittelgroß und schon fast hart. Das ging bei Jeffrey offenbar sehr schnell, wahrscheinlich hatte er schon länger darauf gewartet. Weiteren Input an Erregung brauchte er jedenfalls nicht mehr und schob sich nun auf die vor ihm liegende Crissie zu.

„Übrigens, wenn du dich konzentrierst und anstrengst, kannst du auch sprechen und dich ein wenig bewegen. Es macht dann noch mehr Spaß, glaube ich. Im Moment ist das nicht so wichtig, wahrscheinlich wirst du gleich eher stöhnen oder schreien.“

Crissie wollte schreien, aber noch brauchte sie keinen Ton heraus. Sie stand kurz vor einer ***igung, zum ersten Mal in ihrem Leben. Aber sie fühlte sich nicht so. Ihr Körper war angespannt, aber auch immer noch leicht erregt. Er schien nur zu warten, als würde ihm noch etwas fehlen. Und das war Jeffrey.

„Ooooh“, brach es in diesem Moment aus Crissie heraus.

Jeffrey hatte sie das erste Mal berührt. Und selbst seine leichte Berührung nur an der Schulter hatte sie fast in Ekstase versetzt. So eine Erregung hatte Crissie noch nie gespürt, nicht bei allem Sex in ihrem Leben. Und es war nur die Schulter gewesen.

Jetzt glitten Jeffreys Hände von beiden Seiten erst die Arme einmal herunter und dann wieder herauf. Er war zärtlich, aber jeder Kontakt schien sich bei ihr in etwas Unendliches an Erregung zu potenzieren. Er strich über Crissies Hals, ihre Lippen, ihre Stirn und kam schließlich bis zu den Brüsten.

Sie lagen noch unter dem Kleid verborgen und trotzdem stöhnte und keuchte Crissie bereits. Sie hielt es kaum noch aus, dabei hatte das Vorspiel kaum angefangen. Alles schien nur noch durch einen Schleier zu geschehen, klare Gedanken konnte die Frau schon lange nicht mehr fassen.

Nur am Rande bekam sie noch mit, wie Jeffrey auch ihre untere Körperhälfte streichelte und dabei ihre Pussy freilegte. Er war kein toller Liebhaber, er wollte es schnell und war ungestüm wie viele junge Männer. Trotzdem bekam Crissie schon fast den ersten Orgasmus, bevor sein Schwanz überhaupt in die Nähe seines Zieles kam. Und mit jeder weiteren Sekunde wurden die Gefühle noch intensiver und Crissies Sinne schwanden immer mehr.

Wie in einem großen Nebel stehend bekam sie noch am Rande mit, wie der Junge sie nahm. Es dauerte nicht lange, ein paar Minuten mochten es gewesen sein, die Crissie trotzdem wie Stunden vorkamen. Drei Orgasmen hatte sie dabei erfahren, vielleicht auch mehr, so sehr gingen die Gefühle schon ineinander über.

Jedenfalls bekam sie erst wieder richtig Luft, als Jeffrey von ihr abließ. Crissie hatte dabei gar nicht gemerkt, wie viel sie geschrien hatte, das ganze Haus musste sie gehört haben. Aber gekommen war niemand, Jeffrey hatte in aller Ruhe seinen Spaß haben können, während er sich gerade wieder anzog.

„Das war schön, meine Kleine. Wie heißt du denn?“

„Crissie“, stammelte sie nur, weil sie immer noch völlig neben sich stand.

„Crissie, ein schöner Name. Wir werden noch viel Spaß haben, aber für heute habe ich genug. Du bestimmt noch nicht, oder?“

Er erwartete keine Antwort, sondern lächelte Crissie nur wissend an, während er das Zimmer verließ.

Mein Gott, dachte Crissie, was war das bloß gewesen? Der Sex ihres Lebens, das stand außer Frage. Aber warum hatte Jeffrey sie nicht befreit? Sie hätte gerne etwas getrunken oder sogar gegessen, um wieder zu Kräften zu kommen. Warum also war sie noch immer wie angekettet? Sie suchte nach einer Antwort, als sie schon wieder Schritte vernahm.

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Diesmal klangen sie noch etwas leiser. Entweder war die Person leichter oder trug keine Schuhe wie der Junge. Oder beides? Auch möglich. Wer mochte bloß kommen und würde diese Person Crissie aus dieser Lage befreien? Oder was würde sonst geschehen?

„Hallo“, hörte sie nur die leise, helle Stimme einer Frau.

Es war eine junge Frau, jünger als Agnes. Das musste Angelique sein, ihre Tochter. Sie war vielleicht noch ein oder zwei Jahre jünger als Jeffrey, eventuell nicht einmal volljährig. Würde sie das wehrlose Opfer endlich befreien?

Es sah nicht so aus. Angelique kam näher und dabei konnte Crissie sie auch endlich besser erkennen. Angelique war klein und zierlich, noch nicht völlig ausgewachsen. Sie trug ein dünnes, fast durchsichtiges weißes Kleid, das ihre schöne Figur sehr gut umspielte, die noch kleinen Brüste, die weiche Taille und die zarten Beinchen, die in weißen Nylons steckten.

Nylons, schrie es in Crissie auf, schon wieder Nylons. Angelique hatte die Reaktion bemerkt und auch richtig gedeutet.

„Gefallen dir meine Nylons? Sie sind schön, oder? Nicht so schön wie deine und vor allem nicht so magisch. Aber ich könnte gar nicht mehr ohne Nylons leben, und du bald auch nicht mehr.“

Dabei kletterte Angelique zu der immer noch wehrlosen Crissie auf das Bett und betrachtete sich ihr Opfer ebenso wie Jeffrey. Oder doch etwas anders, mit den Blicken einer Frau halt. Darin war auch die Lust zu erkennen, aber nicht so dieser fast ***ische Trieb.

Sie sah gut aus, doch eigentlich stand Crissie nicht auf Frauen. Sie hatte auf einer Party mal eine geküsst, so richtig mit Zunge, aber das war schon ein paar Jahre her. Lesbische Tendenzen gab es nicht, doch dieses Mädchen erregte sie. Oder waren es nur wieder die Stockings? Crissie konnte es nicht sagen, sie wusste gar nicht mehr, was mit ihr geschah.

Jedenfalls wollte Angelique ihre neue Putzfrau auch nicht aus der Zwangslage befreien, sondern sie ausnutzen. Konnte man es ihr verdenken? Wahrscheinlich schon, aber Crissie war über diese Frage weit hinaus. Erst recht, als Angelique begann, ihre Sexpartnerin zu streicheln.

Waren die Berührungen von Jeffrey schon zärtlich und sehr schön gewesen, so war das hier noch einmal eine ganz andere Dimension. Zwar vielleicht unerfahren und ein wenig scheu, aber dafür sehr zärtlich und mehr auf den gemeinsamen Lustgewinn ausgelegt. Und der war da, und steigerte sich, und steigerte sich, und steigerte sich.

Schon im Vorspiel kam Crissie zwei Mal, was ein wenig unfair war. Angelique bekam noch keinen Orgasmus, auch wenn das Mädchen offenbar durch die Stockings und ihre Berührungen am ganzen Körper auch viel mehr erregt wurde als normal. Doch das Monopol auf die meiste Erregung hatte Crissie. Und das gefiel ihr.

Mit den Händen und mit der Zunge wurde Crissie verwöhnt, bis sie so feucht war, dass ansonsten sich kein Tropfen Wasser mehr in ihrem Körper befinden konnte. Das hatte Angelique erreichen wollten, die nun ihr Kleid über den Kopf zog und ihren mädchenhaften, zarten Körper der immer noch oder schon wieder hoch erregten Crissie präsentierte.

In der nächsten Sekunde schob sie sich und ihren Körper vor, um ihn seitlich auf Crissies Muschi zu setzen. Es war ein unglaubliches Gefühl für beide, zwei Frauenkörper so eng verbunden, wie es sonst nur Mann und Frau konnten. Und doch war es anders, zärtlicher, intimer und erregender als mit einem Mann. Und es steigerte sich noch, denn Angelique begann sich zu bewegen.

Mit ihrer Pussy rieb sie sich in der von Crissie, die stöhnte, die keuchte und vor Erregung gar nicht richtig mitbekam, was mit ihr passierte. Die jeweilige Klitoris von beiden jungen Frauen bekam so unglaubliche Signale, dass die Gefühle und die Erregung alles überstiegen, was Crissie jemals erlebt hatte.

Und immer schneller ging es hin und her, fast wie bei Jeffrey und doch viel zärtlicher. Hätte jemand ein Bild von den beiden Frau gemalt, es wäre unbezahlbar gewesen. Crissie bekam Orgasmus über Orgasmus, aber sie hielt mit aller Kraft einen Rest von Spannung in ihrem Körper aufrecht, denn auch Angelique sollte noch kommen. Zwar fiel es Crissie immer schwerer, aber da war eine Verantwortung, die sie spürte, und der musste sie gerecht werden.

Schließlich kam Crissie in einem letzten Orgasmus, der alles bisherige noch einmal weit übertraf und auch Angelique wie magisch ansteckte. Vor Erschöpfung und mit einem tiefen Stöhnen fiel sie über ihrer Sexpartnerin in sich zusammen und blieb erst einmal an Ort und Stelle liegen.

Das Gefühl für Zeit hatte Crissie bereits völlig verloren, daher konnte sie auch nicht sagen, für wie lange Angelique auf ihr gelegen hatte. Irgendwann kam jedenfalls wieder ein wenig Bewegung in sie und wieder war sie unheimlich zärtlich, wie sie sich von Crissie herunter rollte, ohne dabei das Berühren der wichtigsten Stellen zu vergessen.

Die Erregung blieb erhalten, obwohl sich Crissie bereits fragte, ob sie jemals noch einmal solch ein Gefühl würde erleben können. Sie kam sich vor wie tot, wie ausgetrocknet, aber gleichzeitig auch so erfüllt, zufrieden und befriedigt. Sie hatte nie gewusst, dass man körperlich so tiefgehend stimuliert werden könnte.

Aber das war noch nicht alles, denn auch Angelique dachte nicht daran, Crissie zu befreien. Sie flüsterte der neuen Putzkraft sogar ein „Viel Spaß noch“ mit einer Kusshand zu, während sie das Zimmer verließ.

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Ruhe. Endlich kehrte Ruhe ein, damit sich Crissie erholen konnte. Wie viel Aufregung und Erregung konnte ein Mensch überhaupt aushalten? Wenn es da eine Grenze gab, so stand Crissie jedenfalls ganz kurz davor. Eigentlich fühlte sie sich sogar eher so, als wäre sie schon meilenweit drüber.

Aber noch immer hatte ihr Martyrium kein Ende gefunden. Auch Angelique hatte ihre Sexpartnerin nicht aus deren misslichen Lage befreit. Im Gegenteil, sie hatte ihr sogar noch viel Spaß gewünscht. Was konnte da bloß noch kommen?

Und die Antwort kam sofort, denn wieder waren Schritte zu vernehmen. Crissie konzentrierte sich, das musste ein Mann sein. Dominant, beherrschend, sich seiner Vormachtstellung bewusst. Und das war auch nicht schwer, so wehrlos wie Crissie war.

Was kam da bloß auf sie zu? Sie fürchtete sich, japste bereits wieder, aber auf der anderen Seite war da auch etwas in ihr, was sich danach sehnte. Dieser seltsame Stoff hielt die junge Frau auch jetzt noch unter Spannung, er ließ sie nicht los. Sie köchelte zwar auf kleiner Flamme, aber konnte auch sofort wieder explodieren.

„Oh, eine neue Putzfrau“, hörte sie eine männliche, erwachsene Stimme sagen.

Sie brauchte sich nicht umzudrehen, es war klar, das musste der Hausherr sein. Und auch er war in keinster Weise überrascht, sondern schritt ganz bestimmt auf sein Opfer zu. War Crissie ein Opfer? Irgendwo ja, aber sie fühlte sich nicht so. Sie genoss es, auch wenn sie sich manchmal etwas mehr Erholung gewünscht hätte.

Doch alleine bei dem Gedanken, was nun passieren würde, wurde sie schon wieder feucht, ihre Nippel hart und in ihrem Mund lief der letzte Rest von Feuchtigkeit zusammen.

„Du bist bestimmt Crissie, meine Frau hat mir von dem Termin erzählt. Ja, sie fangen alle bei uns an. Und sie enden alle so wie du, manche schneller, manchmal dauert es auch etwas länger. Aber bei allen ist es gleich.“

Dabei fuhren seine Blicke über die halbnackte, gefesselte Frau, allerdings waren sie anders als die des Sohnes. Bewundernd, anerkennend, auch ein wenig analysierend. Auch etwas Vorfreude steckte darin, doch nicht dieses unbändige jugendliche Verlangen.

„Ich habe leider nicht viel Zeit heute, ich muss gleich zu einem wichtigen Termin. Aber natürlich möchte ich mir das nicht nehmen lassen, he, he.“

Gleichzeitig hatte er angefangen, mit der einen Hand über Crissies Körper zu streichen, während er sie mit der anderen Hand auszog. Und wieder gaben die Nylons die Berührungen um einiges verstärkt an die Wehrlose weiter, die selbst bei den kleinsten Berührungen zusammenzuckte, sich hin und her wand, stöhnte und fast schrie. Aber nicht vor Schmerz, sondern vor Freude und Erregung.

Es war furchtbar, als ihr Chef seine Hände von ihrem Körper nahm, um auch Schuhe und Hose abzulegen. Sofort war es wie ein Entzug, aber der dauerte nicht lange. Mr. Winthrope kletterte zu ihr auf das Bett und zwischen Crissies Beine, dabei sah sie zum ersten Mal sein bestes Stück.

Das waren sicherlich mehr als 20 Zentimeter und gute 5 Zentimeter Breite. Für Crissie unglaublich, solche Länge hatte sie noch nie in Natura gesehen, nur in schlechten Pornos. Ihre Lover hatten im Vergleich dazu kurze Stummelchen gehabt und dementsprechend durchschnittlich war auch der Sex mit ihnen gewesen.

Aber Mr. Winthrope hatte nicht nur eine mächtige Latte, sie stand auch sofort wie eine Eins und er wusste, wie er sie einzusetzen hatte. Einige Male setzte er ganz langsam und vorsichtig an, um seine Sexpartnerin mit seinem Gerät nicht zu überfordern. So konnte Crissie jedes Mal etwas mehr spüren, was da auf sie zukam. Bei jedem Mal weitete der Mann sie etwas mehr, bis er es nicht mehr aushalten konnte.

Mit einem Stoß drang er ganz tief in Crissie ein, die dabei laut aufschrie, so überraschend und schmerzhaft war es dann doch gewesen. Doch zum Ausruhen kam sie nicht, denn es ging direkt weiter. Erst stieß er nur langsam zu, doch dann wurde er immer schneller. Crissie fühlte sich gefüllt wie nie zuvor, ihr ganzer Unterleib schien zu explodieren und die Stockings übertrugen die Gefühle noch einmal viel stärker als normal.

Sie bekam gar keine Luft mehr, so intensiv waren die Stöße und die Gefühle, die inzwischen von Schmerz in ekstatische Erregung umgeschlagen waren. Ihre Pussy hatte so etwas noch nie erlebt, nicht mit dem größten Schwanz und nicht mit dem dicksten Dildo. Das übertraf alles. Und dabei kam Crissie mit dem Stöhnen gar nicht mehr nach, denn ihr Chef steigerte das Tempo immer noch mehr.

Ein Orgasmus durchfuhr die junge Frau, noch einmal anders und intensiver als zuvor. Doch es ging weiter. Der Mann ließ sich von ihren Orgasmen überhaupt nicht aufhalten, so dass nur Sekunden später bereits der nächste kam. Das Tempo wurde immer schneller und ein Orgasmus nach dem anderen durchfuhr die junge Frau, die inzwischen gar nicht mehr Stöhnen konnte vor lauter Erregung.

Und dann endete alles in einem kräftigen letzten Höhepunkt, in dem auch Mr. Winthrope kam und seine heiße Ladung in den durchgefickten, schwitzenden Körper schoss. Auch das war viel mehr als sonst, damit hätte man Gläser füllen können, solche Mengen waren es.

Crissie bekam gar nicht mehr mit, wie Mr. Winthrope sein bestes Stück hervor zog, vom Bett stieg und sich wieder anzog. Jegliches andere Gefühl schien aus ihrer herausgefickt worden zu sein, Crissie kannte nur noch Sex, Erregung und Orgasmen.

Aber noch immer war nicht Schluss, denn als Mr. Winthrope das Zimmer verließ, lief er seiner Frau in die Arme. Kam es jetzt zu einem Ehestreit? Schließlich hatte der Hausherr gerade das Dienstmädchen im gemeinsamen Ehebett gevögelt. Doch es kam ganz anders.

„Na, Liebling, gefällt sie dir?“

„Ja, sie ist toll, mein Schatz. Du hast wie immer gut ausgewählt. Wollen wir nur hoffen, dass sie länger durchhält als so manche andere.“

„Wir werden sehen, ich kümmere mich jetzt noch ein wenig um sie. Bis später, Schatz, ich hoffe, du hast heute Abend noch etwas Energie für mich übrig?“

„Bestimmt, du kennst das ja. Es ist wie ein Jungbrunnen für mich.“

Er drückte ihr noch einen Kuss auf die Lippen, drückte ihren gut geformten Körper kurz an sich und verschwand dann schnellen Schrittes, um nicht zu spät zu seinem Termin zu kommen.

Agnes schaute ihm nur kurz, mit einem Lächeln auf den Lippen hinterher, sie wollte zu ihrem neuen Putzmädchen, das noch immer regungslos auf dem Bett lag. Die paar Sekunden Ruhe hatten Crissie gereicht, wieder halbwegs auf einen normalen Level zu kommen, jetzt plagte sie ihr Durst. Aber Agnes war darauf vorbereitet.

„Ach, mein liebes Kind, du musst völlig erschöpft und halb verdurstet sein. Ich habe dir etwas Wasser mitgebracht.“

Sie half der Regungslosen beim Trinken, wie man es bei einem kranken Kind machen würde. Und noch immer bekam Crissie kaum einen Ton heraus, auch das "Danke" war nicht mehr als angedeutet. Aber ihr dankbarer Blick war für Mrs. Winthrope Entlohnung genug.

„Und, hat es dir gefallen bisher?“, wollte Agnes als nächstes wissen.

Was sollte Crissie sagen? Wenn sie es überhaupt gekonnt hätte, aber was wären die richtigen Worte gewesen? Ihr Körper was ausgelaugt, wie es nach 10 Marathons nicht schlimmer hätte sein können und auch ihr Geist kam ihr wie gefickt vor. Aber trotzdem waren der Sex und die Erregung schöner gewesen als alles andere je zuvor.

„Ah, ich sehe schon, dir fehlen die Worte. Das überrascht mich nicht. Es ist so überwältigend beim ersten Mal mit den Magic Stockings. Ist es nicht ein toller Stoff?“

Das war eine rhetorische Frage, das spürte Crissie sofort, denn Agnes ließ ihre Hände über den Stoff der Stockings gleiten. Und zwar überall.

Mal langsam, mal etwas schneller, mal ganz sanft, mal mit etwas mehr Druck. Mal spielte sie mit dem, was sie vorfand. Zum Beispiel mit Crissies Brüsten, ihren Lippen und ihren Schenkeln. Erst danach ging sie tiefer.

Crissie war kurz vorm Ausflippen. So zärtlich, so bestimmt und gleichzeitig auch so erfahren waren die Berührungen dieser Frau, die für ihr fortgeschrittenes Alter noch so unheimlich gut aussah. Crissie hätte die Berührungen gerne erwidert, aber sie konnte nicht. Nicht nur weil sie gefesselt war, die Anspannung und die Erregung waren so extrem, dass sie sich wahrscheinlich auch gar nicht hätte bewegen können.

„Gefällt es dir?“, wisperte Agnes ihrem wehrlosen Sexobjekt ins Ohr.

Crissie bekam keinen Ton heraus, aber ihr Blick gab die Antwort. Und die hieß Ja.

Agnes änderte nun ihre Position, klettere auf Crissies regungslosen Körper, aber falsch herum. Wie eine 6 auf einer 9 liegen würde. Gleichzeitig begann sie Crissies Pussy zu verwöhnen und drückte ihre eigene immer weiter nach unten. Crissie wollte es, aber sie konnte auch gar nicht anders und erwiderte die Liebkosungen.

Zeit spielte keine Rolle mehr und Crissie hätte hinterher nicht sagen können, ob es ein paar Minuten oder Stunden waren, die in dieser Stellung vergingen. Jedenfalls erlebte sie sexuelle Stimuli an Stellen, wie sie die nicht erahnt hätte. Und Agnes war erfahren, immer wieder brachte sie Crissie kurz vor den Höhepunkt. Aber ab da spielte sie mit ihr, ließ sie entspannen, bevor es den Gipfel wieder langsam hinauf ging.

Agnes steuerte so nicht nur Crissies Erregung, sondern auch ihre eigene. Ohne die Stockings dauerte es länger bis zu größten Erregung und Agnes wollte alles, den gleichzeitigen Orgasmus und die totale Ekstase. Und die bekam sie.

In einem gewaltigen Gebrüll, mit dem man jeden Löwen hätte verscheuchen können, kamen die beiden Frauen auf die Sekunde gleichzeitig. Wie von einer Kugel geschossen fiel Agnes dabei von der unten ihr liegenden Crissie herunter und landete völlig erschöpft neben ihr auf dem Bett.

So lagen sie nebeneinander, verschwitzt und verklebt von ihren eigenen Säften und total ausgelaugt. Irgendwann fand Agnes als Erste wieder zu Kräften, um nach Crissie zu schauen. Die ältere Frau wusste, wie sich ihre Sexpartnerin nun fühlen musste, doch jeder reagierte auch ein wenig anders auf die Stockings. Crissie aber fühlte sich wohl, denn ein zufriedenes Lächeln lag auf ihren Lippen.

„Ich glaube, das reicht für heute. Dann will ich dich mal aus dieser Lage befreien.“

Mit diesen Worten begann sie, Crissies Bauchnabel leicht zu drücken, dazu sprach sie ein paar Worte in einer Sprache, die Crissie nicht verstand. Es war wohl eine Art Zauberformel, denn gleichzeitig zog sich der Stoff von Crissies Körper zurück.

Es war ein seltsames Gefühl. Wie eine Befreiung, aber gleichzeitig entstand eine Leere, sofort fehlte ihr etwas. Crissie wusste nicht, welchen Zustand sie eher herbeisehnen wollte, diesen oder den vorherigen. Sie hatte aber keine Wahl. Es kamen auch wieder normale Gefühle in ihre Glieder und die sexuelle Anspannung ließ immer weiter nach.

„Bleib noch einen Augenblick liegen, bitte, ich mache den Rest auch noch!“

Crissie gehorchte und spürte, wie die Stockings wieder auf das normale Maß zurückgeschrumpft waren. Nun konnte ihre Chefin sie ganz leicht herunterrollen, bis sie schließlich vom Körper schlüpften. Den Kopf konnte Crissie inzwischen auch wieder richtig bewegen und dabei zuschauen.

Mrs. Winthrope nahm die magischen Stockings und hing sie wieder an die Wand, wo sich zuvor auch befunden hatten. Es war wieder alles wie zuvor. War es nur ein Traum gewesen?

„Zieh dich in Ruhe an, Crissie, für heute hast du genug gearbeitet. Ich warte unten auf dich.“

Damit verließ Agnes das Zimmer und ließ eine Person mit vielen Fragen zurück. Doch auf der anderen Seite, was brachten die Fragen? Was Crissie gerade erlebt hatte, war so unglaublich, es verblasste alles daneben. So zog sie sich in Ruhe an, brachte auch noch den Staubsauger an seinen üblichen Platz zurück und ging schließlich zur Haustür, wo Agnes bereits auf sie wartete.

„Ich sehe dir an, dass du viele Fragen hast, nicht wahr?“

„Ja, aber ich weiß gar nicht, ob ich sie stellen sollte.“

„Jedenfalls nicht heute, das war genug für einen Tag.“

„Sind Sie denn mit meiner Arbeit zufrieden?“

„Ja, sehr, und meine Familie auch.“

„Dann darf ich wiederkommen?“

„Selbstverständlich. Es gibt noch viel zu erleben. Wir haben gerade mal erst an der Spitze des Eisbergs gekratzt, mein Kind.“

„Das ist schön. Na, dann, bis Morgen.“

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