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Polyarmore Beziehungen?


Yi****

Empfohlener Beitrag

Habe das über ein Jahr gehabt, möchte die Erfahrung auch nicht missen.

Ich bin der Meinung, dass ein Mensch mehrere Menschen lieben kann u d nicht dafür geboren ist, ein Leben lang nur einer Person treu zu sein bzw das Leben mit nur einer Person zu verbringen, wir sind ja keine Pinguine.Zumal wenn man sich mal intensiver damt Beschäftigt,findet man raus,dass das menschliche Gehirn in der Tiefe immer noch die Jäger&Sammler Mentalität inne hat.Ist wissenschaftlich bewiesen

Also ich führe sowas und es geht ohne Probleme. Wenn man mit allen Parteien redet und ehrlich ist sind Eifersucht und alles weitere kein Problem. Kommt halt immer mit auf die Umstände an. Wo ein Wille da ist auch ein Weg. Lebe so schon über 2 Jahre

Ich kann eine Affäre mit viel Herz, sehr gut von meinem normalen Leben trennen. Leidenschaft entwickelt sich bei mir erst wenn ich jemanden mag und vertraue. Eifersüchtig auf die Ehefrau bin ich nicht, sie ist Bestandteil seines Lebens. Natürlich ist Zeitmangel das allergrößte Problem, wenn Beide verpartnwrt sind und arbeiten. Aber wenn es keine Sehnsucht für mich gibt, gibts auch keine Treffen. Es soll sich für mich lohnen😁

Seit einem Jahr lebe ich auch so und deine genannten Punkte sind durchaus mögliche Probleme, die auftauchen können. Wenn man aber immer ein gemeinsames Team ist, geht alles. Kommunikation und Vertrauen sind dabei sehr wichtig!

Ich finde das es fast Natürlich ist das man mehrere Personen in Seinem Leben liebt. Bloß man Liebt auf eine andere Weise.Ich glaub in einer Beziehung ist die Eifersucht die vieles kaputt macht

Definitiv pro poly alles andere ist zu langweilig und pure Einschränkung. Wer das nicht will gut zu schön aber das ist nichts für mich

vor 5 Minuten, schrieb Kurvenwunder:

Ich lebe seit Jahren poly, weil Monogamie nicht zu mir passt, und weil ich vieles, was bei "Monos" beobachte, schräg und widersprüchlich finde. Aber letzteres wäre ein anderes Thema. 🙂

Pro Poly:

  • Mehr Liebe (ja, man kann auf jeden Fall mehrere Menschen tief lieben.) 🙂
  • Mehr Sex (je mehr Sex ich habe, desto mehr möchte ich... Problem ist hier eher der Zeitfaktor)
  • Vielfalt
  • Ehrlichkeit und Transparenz (= die Basis von allem)
  • Kein Perfektionsanspruch, Akzeptanz (ich muss nicht DEN EINEN perfekten Partner FÜR IMMER finden, der all meinen Bedürfnisse erfüllt)
  • Freiheit und Freiwilligkeit
  • Viel Kommunikation (was eine Partnerschaft festigt und Intimität erzeugt)
  • Explizite Vereinbarungen und Regeln (= nicht nur implizite Annahmen, was okay ist und was nicht, wie es häufig in monogamen Beziehungen praktiziert wird)
  • Häufig besondere Langlebigkeit der Beziehungen ("ich verlasse dich für wen anderes" oder Seitensprünge fallen als Grund ja schon mal weg, eine Beziehung zu beenden)
  • Wachstumspotenzial! (reichlich!)

Contra Poly:

  • Eifersucht (ja, auch Polies sind eifersüchtig 😉)
  • Zeit- und Energiemangel (ich bin z.B. ein introvertierter Mensch und brauche viel Zeit/Raum für mich)
  • Kleiner Dating-Pool / Schwierigkeiten, geeignete Partner zu finden. Nicht jeder kommt mit der Konstellation klar. Es ist super einfach, jemanden zum Vögeln zu finden... herausfordernder ist, jemanden zu finden, der Poly wirklich schnallt, sich emotional voll einlassen kann/will (und einen nicht nur als exotische Erfahrung/Spaßprogramm betrachtet, bis er den Mono-Partner fürs Leben findet 🙄). Und ein paar weitere Ansprüche hat frau ja vielleicht auch noch.
  • Größeres Risiko sexuell übertragbarer Krankheiten (wenn man sich nicht adäquat schützt... viele Polies, die ich kenne, sind, was das Thema angeht, eher übersensibilisiert und rennen ständig zum Test)
  • Falsche Beweggründe, diesen Lebensstil zu wählen (z.B. um das Sexleben "wieder in Schwung zu bringen" oder ähnliches)
  • Komplexität. Es kann anstrengend sein, alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Außerdem: es gibt nicht DIE Art, Poly zu leben, sondern ein ganzes Kaleidoskop an Ausdrucksformen, auch wenn alles mehr oder weniger auf den gleichen Grundwerten basiert. Entsprechend ist die Herausforderung, auf einen Nenner zu kommen oder Leute zu finden, deren Bedürfnisse den eigenen eher ähnlich sind.
  • Hierarchien. Es ist nicht immer einfach, diese zu vermeiden. Meist hat man einfach einen Primärpartner, weitere kommen dazu. Man will aber allen gerecht werden und ihnen auf keinen Fall das Gefühl geben, "Nr. 2" bzw. weniger wichtig zu sein.
  • Ein gewisser Druck, Partner zu verheimlichen (seien wir ehrlich... die Elterngeneration hat da schon etwas Berührungsängste)
  • Privatsphäre ist nicht so unkompliziert zu haben, wenn einer oder mehrere der Beteiligten schon Partner hat, mit dem/denen sie leben

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.  Ich danke dir dafür.

Und ja, genau so etwas Suche ich schon sehr lange. Gelange aber immer an die, die warten bis die "Mono" Liebe auftaucht. 

Polyamor (ohne "r" übrigens ... sonst hat es so etwas bewaffnetes) - die Lebenslüge bindungsunfähiger Menschen - und Lieblingsausrede affairensuchender Ehemänner ...

Brauchen wir nicht - den Fokus auf unsere Liebe des Lebens zu legen bereitet uns wesentlich mehr Freude ...

Softe-Harte-Hand

Polyamore kann ich mir nicht vorstellen echte tiefe Liebe mit mehr als einer Person zu teilen .... Sex ist das eine aber liebe ?? Aber vielleicht zeigt mir jemand das ich mich irre

Na ja...wenn man mehrere Kinder hat ist man irgendwie auch polyamor....aber ich wollte das nicht in einer Beziehung....ich teile ungern...und wenn will ich nicht dabei sein. Ich würde sehr leiden.
Ich glaube nicht das solche Konstellationen ohne Einfersucht und Konflikte einhergehen.
Einer bleibt immer auf der Strecke. Und ehrlich....man muss ja sowieso viel reden in einer Beziehung....ich hätte auf noch mehr Gespräche mit mehreren keine Lust.

Liegt ausserhalb meiner Vorstellungskraft, eben wegen dein von Dir aufgezählten Probleme die in einer monogamen Beziehung oft schon nicht laufen und es eine Schieflage gibt, wie sollte das denn bitte mit noch mehr Teilnehmern werden?
Da ist schon sehr viel Disziplin und Aufmerksamkeit von allen Beteiligten gefordert.
Und das habe ich noch bei keiner polygamen odwr polyamoren Beziehung gesehen.
Es gibt genug die es von sich behaupten, aber der Schein trügt bisher immer.
Meistens meldet sich derjenige - in der Natur der Sache liegend - auf dessen "Rücken" diese Freiheit ausgelebt wird ja nicht zu Wort und man hört immer nur den nutzniessenden Teil über dieses Beziehungsgeflecht reden und dass dieser es toll findet wundert sicher nicht.

Vielen Dank für diese interessanten Beiträge!

Ich kann Euch in vielen Punkten nur beipflichten und denke auch, dass gerade in Konstellationen die +2 Personen umfassen viel mehr klare Kommunikation gefragt ist. Damit sind jetzt aber nicht nur Worte gemeint, schließlich kann auch eine besondere Form der Widmung ein starkes Statement sein. Im Begriff ist das Wesen der Beziehung ja schon eingeschrieben. Polyarmor - es geht also um Liebe und das bedeutet für mich das es in erster Linie dass, mein Interesse nicht nur das körperliche umfasst sondern eben auch den Geist.

Nein,will und kann ich mir nicht vorstellen. Wenn ich liebe,dann nur eine Person.

Mir fehlt wohl das Monogam-Gen.
Monogamie ist für mich eher besitzergreifend und egoistisch.
Allerdings ist es wohl der Grund warum ich Single bin (was ich allerdings nicht negativ sehe).
Auch mir ist das Thema Eifersucht nicht fremd.
Offenheit und Ehrlichkeit ist ja grundsätzlich eine gute Basis für jede Beziehung.

TylerDurdon42

Geht seit einiger zeitganz gut. Nach 14 Jahren Ehe bringt das bei totaler Ehrlichkeit auch frischen Wind in die ganze Angelegenheit. Ist aber fuer die meisten Menschen meiner Meinung nach nicht praktikabel da die egoproblematik viel zu hoch bewertet wird. Es waren bis jetzt einige sehr spannende Erkenntnisse dabei.

Für mich liegt das außerhalb meiner Vorstellungskraft. 

Ich kann viele Menschen lieb haben, wirklich lieben kann ich nur einen.

vor 16 Minuten, schrieb Cunnilingus069:

... wegen dein von Dir aufgezählten Probleme die in einer monogamen Beziehung oft schon nicht laufen und es eine Schieflage gibt, wie sollte das denn bitte mit noch mehr Teilnehmern werden?
Da ist schon sehr viel Disziplin und Aufmerksamkeit von allen Beteiligten gefordert.
Meistens meldet sich derjenige - in der Natur der Sache liegend - auf dessen "Rücken" diese Freiheit ausgelebt wird ja nicht zu Wort und man hört immer nur den nutzniessenden Teil über dieses Beziehungsgeflecht reden und dass dieser es toll findet wundert sicher nicht.

Wenn es in der Beziehung eine Schieflage gibt, sollte man einen Teufel tun und andere Personen dazuholen. Es funktioniert nur bei einer stabilen Ausgangslage. Das wird ständig falsch verstanden... Poly ist kein Pflaster, um eine kaputte Beziehung zu reparieren. Es ist eine Neigung und ein Lebensstil, der auf klaren, ethischen Grundsätzen basiert.

Ein Ungleichgewicht - der eine "darf", der andere nicht - ist unethisch und widerspricht völlig den Poly-Werten. Was Leute nicht davon abhält, zu versuchen, ihren Partnern den Wunsch nach einseitiger Öffnung aufzudrücken. Das kann nur katastrophal enden.

Es gibt tatsächlich die Konstellation Mono-Poly zusammen. Also einer hat zusätzliche Partner, der andere bleibt freiwillig monogam, auch wenn er andere daten könnte. Und ja, Leute können damit glücklich sein (alle Beteiligten). Das erfordert aber ein enorm hohes Maß an Kompromissfähigkeit, Verhandlung, Aufmerksamkeit, Berücksichtigung der Bedürfnisse.... Einfacher ist es definitiv, wenn sich gleich + gleich gesellt.

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