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Pflegeberuf - anderes Sexverhalten?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hallo.

Ich arbeite seit 30 Jahren als Krankenpfleger.  Analsex mag ich sehr. Genauso am Po berührt und geleckt zu werden. Egal ob von der Frau oder Mann. Seit einiger Zeit schon stelle ich aber fest, das ich diese Spielarten bei anderen mittlerweile ablehne. Ich mag auch keine Bilder von anderen vom Anus sehen oder wie sie sich dort befriedigen. Frage mich ob das an meinem Beruf liegt weil ich täglich bei anderen mit der Pflege oder Wundversorgung zu tun habe? Wem geht es ähnlich?

Geschrieben

Jemand der beim Restaurant zur goldenen Möve (McDonald) arbeitet, hat auch kaum Bock auf deren Burger. Wäre also nur logisch.
Gruß Julian
PS: sagten zumindestens alle mit denen ich gesprochen habe...

Geschrieben

Mir ist durch den Beruf schon so einiges vergangen. 😅

Geschrieben

Zur goldenen Möwe...noch nie gehört. Gefällt mir! 😂

Ich komme auch aus der Pflege und kann mit Analsex gar nichts anfangen. Muss ständig an Einläufe,Klistiere,Anatomie usw denken. Von daher kann ich mir auch sehr gut vorstellen,dass es einen Zusammenhang gibt. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und jeder tickt anders ☺

Kurviggeil666
Geschrieben

Der Beruf verändert auch die eigene Sichtweise, ich kann auf ganz viel nicht mehr durch die Pflege. Der Blick auf mein Gegenüber ist ein ganz anderer geworden..

Geschrieben

Ich bin viel empfindlicher was Hygiene angeht...ich will keine Ausscheidungen in meiner Sexualität haben...und auch keine Nadeln....die ja auch immer wieder SM Thema sind.

Geschrieben

Ich bin Krankenschwester. Das hat viel geändert

Geschrieben

Ich glaube nicht das der Beruf (25 Jahre dabei) bei mir was in der Sexualität verändert hat.
Außer:
Ich sehe die Schicksale und bekenne mich zusätzliche Lebenslust zu haben, so lange es mir möglich ist.

Geschrieben

Der Beruf macht sensibel für die Körperpflege des Gegenüber.
Wer da unerklärliche Lücken offenbart, ist sofort raus.

Geschrieben

Ja der Beruf bedingt eine Nähe die man nicht immer haben möchte! Bei mir Ist es aber eher dass ich Lust auf aussergewöhniice Dinge habe ! Auf der einen Seite finde ich große Brüste und ärsche geil!! Auf der anderen Seite machen mich perfekte Körper an!! Kv lehne ich ab. Ns macht mich geil !

Geschrieben

Ich bin auch seit 30 Jahren in der Pflege.
Das ist für mich ganz klar aich der Grund, warum anal, Natursekt oder solche Dinge für mich ein No Go sind.
Ich bringe da viel zu viel unangenehme Alltäglichkeiten aus der Pflege mit in Verbindung.
Geht einfach nicht für mich.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb latino_21x6:

Der Beruf macht sensibel für die Körperpflege des Gegenüber.

Aber sowas von! Ich bin da auch sehr penibel, mir entgeht nicht die geringste Kleinigkeit. 

Bestimmten Praktiken wie NS oder gar KV kann ich nichts abgewinnen. Erinnert mich nur an Arbeit, ist für mich im Zusammenhang mit Sex einfach nur eklig.

Geschrieben

Ich bin nicht im Pflegeberuf , möchte aber trotzdem keine Bilder vom Anus fremder Männer sehen . 

Geschrieben

Meine Süße arbeitet noch nicht ein Jahr in der Altenpflege und hat sich schon um gefühlsmäßig 180° gedreht.

Ich bin der Meinung, dass Menschen in der Altenpflege anders/intensiver beansprucht werden als in der Krankenpflege (Krankenhäuser).

In der Alterspflege werden alle öfters mit dem Tod konfrontiert.. im Krankenhaus werden viele geheilt entlassen und Tot wird (hoffentlich) selten einer rausgefahrn!

Er_ist_wieder_da
Geschrieben

Natürlich liegt das an dir und deinem Beruf. Woran denn sonst?

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Blow66:

Hallo.

Ich arbeite seit 30 Jahren als Krankenpfleger.  Analsex mag ich sehr. Genauso am Po berührt und geleckt zu werden. Egal ob von der Frau oder Mann. Seit einiger Zeit schon stelle ich aber fest, das ich diese Spielarten bei anderen mittlerweile ablehne. Ich mag auch keine Bilder von anderen vom Anus sehen oder wie sie sich dort befriedigen. Frage mich ob das an meinem Beruf liegt weil ich täglich bei anderen mit der Pflege oder Wundversorgung zu tun habe? Wem geht es ähnlich?

Schwere Antwort, aber es bekräftigt meine Abneigung sich in Abhängigkeit von Pflegern, Krankenschwestern und anderen begeben zu müssen die BERUF und PRIVAT nicht im Kopf trennen können.

Alleine schon der Gedanke deines ersten Satzes und deinen Zweifeln zeigt es auf das du im Beruf keinerlei Proffesionalität vorweisen kannst.

Sorry für die ehrlichen Worte und ich bekomme dafür wahrscheinlich einen Shitstorm, aber wer seine Arbeit ins Privatleben einfliessen lässt, der wird niemals glücklich.

Geschrieben

Warum hältst du dann dein Arsch in die Kamera

Geschrieben

Immerhin hast Du Freude, Deinen Penis in Gurken zu stecken, die in Sofaritzen eingeklemmt sind.

Insofern weißt Du Dir anderweitig zu helfen.

Läuft!

Geschrieben

@berlin_er44

Die Stärke empathisch zu sein bringt oft auch die Schwäche mit sich nicht abschalten zu können. Jede Medaille hat zwei Seiten. Ob das jetzt direkt unprofessionell ist? Na ich weiß nich...

Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb L-lucky:

Ich bin der Meinung, dass Menschen in der Altenpflege anders/intensiver beansprucht werden als in der Krankenpflege

Anders mag stimmen aber intensiver? Da muss ich dir widersprechen. Im Krankenhaus gibt es so viele Tätigkeiten, die in der Altenpflege eben nicht anfallen. Die Anzahl der alten Patienten hat sich über die Jahre ständig erhöht, so dass die Pflege einen großen Raum einnimmt. Und ja, die meisten verlassen das Krankenhaus gesund oder zumindest lebend. 

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb NobodysWife:

@berlin_er44

Die Stärke empathisch zu sein bringt oft auch die Schwäche mit sich nicht abschalten zu können. Jede Medaille hat zwei Seiten. Ob das jetzt direkt unprofessionell ist? Na ich weiß nich...

Da gebe ich dir Recht, aber Beruf und Privat sind eben zwei paar Schuhe. Ich möchte wenn es dann mal soweit ist keinen Krankenpfleger der auf Arschlecken steht und sich Gedanken darum macht wie jetzt meiner ausschaut. Man muß Dinge ausblenden können. Sonst würde es auch keine Menschen in Pflegeberufen und Krankenhäusern, Arztpraxen usw geben die eine feste Beziehung haben.

 

Geschrieben
vor 16 Minuten, schrieb berlin_er44:

im Beruf keinerlei Proffesionalität vorweisen kannst.

Das ist ne steile These! Nach 45 Jahren kann ich nicht von mangelnder Professionalität sprechen, obwohl ich auch derartige Abneigungen habe.

Geschrieben
vor 18 Minuten, schrieb berlin_er44:

Schwere Antwort, aber es bekräftigt meine Abneigung sich in Abhängigkeit von Pflegern, Krankenschwestern und anderen begeben zu müssen die BERUF und PRIVAT nicht im Kopf trennen können.

Alleine schon der Gedanke deines ersten Satzes und deinen Zweifeln zeigt es auf das du im Beruf keinerlei Proffesionalität vorweisen kannst.

Sorry für die ehrlichen Worte und ich bekomme dafür wahrscheinlich einen Shitstorm, aber wer seine Arbeit ins Privatleben einfliessen lässt, der wird niemals glücklich.

Ich weiß ja nicht, ob ich so von mir abgespalten sein möchte, dass mich mein Berufsleben überhaupt nicht im Privatem tangiert und beeinflusst.  Als Architekt gehe ich auch durch die Straßen und schaue mir die Gebäude an, meist mit dem beruflichen Blick, das macht mich nicht unglücklich. Meine Frau ist Krankenpflegerin, sie hat eine Distanz zu ihrem Beruf, ihre Empathiefähigkeit macht sie aber zu einer Person, die sich gut in andere Menschen einfühlen kann. Dadurch nimmt sie aber Themen mit nach Hause. Da bin ich froh, dass sie kein Klotz ist. Unter anderem hat sie das Wissen um Hygiene, Bakterien, Viren. Auch in unserer Sexualität spielt das eine Rolle, Fantasien verändern sich, auch bei mir.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden, schrieb Miezie110:

Anders mag stimmen aber intensiver? Da muss ich dir widersprechen. Im Krankenhaus gibt es so viele Tätigkeiten, die in der Altenpflege eben nicht anfallen. Die Anzahl der alten Patienten hat sich über die Jahre ständig erhöht, so dass die Pflege einen großen Raum einnimmt. Und ja, die meisten verlassen das Krankenhaus gesund oder zumindest lebend. 

***

Gefragt war hier nach der emotionalen Auswirkung... und meine Meinung ist.. dass sich ein Mensch mehr verändert wenn er öfter mit dem Tod in Kontakt kommt als die, die den Tod öfter von Hinten sehen! ;)

bearbeitet von MOD-Sunshine
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