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KarlaLangenfeld

Vergangenheit....

Empfohlener Beitrag

KarlaLangenfeld
Geschrieben

Jeder hat seine Geschichte und seine Erfahrungen und seine Erlebnisse. Doch manche sind schwer wiegend und manche nicht zu glauben.

Wie wichtig ist für euch die Vergangenheit eines Menschen den ihr kennen lernt, und wo es vielleicht sogar auf eine Partnerschaft zu steuert?

Es könnte eine Vergewaltigung oder sogar ein Mord sein für den derjenige seine Strafe abgesessen hat. Ein Bankraub oder ähnliches.

Heute führt er ein Leben wie jeder andere ist rechtschaffen und möchte an der Vergangenheit weder gemessen werden noch aufgewogen werden.

Tja und nun erfahrt ihr davon ....durch ihm weil es ihm auf der Seele brennt!:worried:

Wie verhaltet ihr euch  in so einen Fall....? Wir haben dieses Thema gerade im Freundeskreis.....!

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Jojo111111
Geschrieben (bearbeitet)

Kommt darauf an was er getan hat ! Es macht schon ein Unterschied ob Menschen zu schaden kamen oder nur materielles !l

bearbeitet von MOD-Minu
Suche entfernt
paar13349
Geschrieben
Day kann man hier net sagen ,kommt darauf an wie nah man sich mittlerweile steht pauschal was dazu schreiben ist verwerflich
Geschrieben
Jeder hat eine zweite Chance verdient. Ich glaube bei Vergewaltigung oder Kinderschänder, würde ich ganz genau drauf schauen, und könnte ich glaub ich nicht. Mich interessiert die Vergangenheit meines gegenüber sehr, auf die tiefe kommt es an, FL +, Beziehung...
warmesommerhaut
Geschrieben
Wichtig ist doch, wie es jetzt ist und wohin der Mensch möchte. Alles andere ist egal. Ich halte nichts vom rum kramen in der Vergangenheit. Sowas macht auf Dauer nur krank. Wenn, dann wäre es wichtig zu wissen, wie es wieso, weshalb, warum zu dem Vorfall kam. Dann kann man es verstehen und besser verarbeiten - meine Meinung!
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Passionata2012
Geschrieben
Gute Frage...wir hatten das "Problem" gerade bei einer Einstellung...war eine Anzeige wegen Vergewaltigung, die aber dann eingestellt wurde..war auch schon 10 Jahre her, trotzdem hat's irgendwie einen bitteren Beigeschmack...und die betreffende Person würde nicht genommen. Wenn Gefühle dabei eine Rolle spielen, finde ich es noch schwieriger...ich würde wohl differenzieren...wie schon geschrieben wurde, je nach Delikt, wie lange her, etc
Derausdemnix
Geschrieben
Ich denke nicht es pauschal beantworten zu können...ein Bankraub ist doch etwas völlig anderes als eine Vergewaltigung oder ein Mord...was und wie ist es damals geschehen... natürlich möchte niemand an seiner Vergangenheit gemessen werden, sondern als der Mensch den sein weg aus ihm gemacht hat und der vor uns steht...ich Stelle es mir nur sehr schwer vor, dieses Wissen in der Partnerschaft auszublenden...das braucht sehr viel Zeit...auch weiss ich nicht ob es gut ist den Freundeskreis direkt mit einzubeziehen??
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Tobi0815
Geschrieben

Die Vergangenheit eines Menschen ist immens wichtig, denn man ist das Produkt seiner Erfahrungen und Erlebnisse. Gerade wenn es auf etwas Ernstes hinsteuert, möchte ich die Vergangenheit meiner Partnerin kennen, denn das hilft sie im Jetzt zu verstehen.

Wie ich mich in so einem Fall entscheiden würde? Keine Ahnung. Da gibt es keine Pauschalantwort, das ist abhängig vom Sachverhalt. Du lässt da recht viel Spielraum für Interpretation...

Beispielsweise Jemand hat wegen Mord gesessen...ist erst mal nur ein Fakt, ich kenne die Geschichte aber nicht...was war das Motiv...Affekthandlung? War es evtl. doch Notwehr?

Wenn mir die Person dann selbst davon erzählt, zeugt das auf jeden Fall von Größe und auch das sollte beachtet werden...

Allerdings: Bei Vergewaltigung ist eine Grenze überschritten. Ganz klar.

Karin247
Geschrieben

Ja..jeder hat eine zweite Chance verdient, aber das kann man trotzdem nicht so pauschal händeln. 

Ein Kinderschänder wäre für mich raus, egal wie lange er eine Strafe abgesessen hat, egal welche Therapien er gemacht hat. Will ich absolut nichts mit zu tun haben. 

Ein Vergewaltiger nicht unbedingt - kommt tatsächlich auf die Umstände der Tat an. Ein wirklich heimtückischer Überfall oder eher so, das Sex "aus dem Ruder gelaufen ist" oder Aussage gegen Aussage steht oder er nicht auf das Stopp reagiert hat. Hat er dann gelernt durch Therapie etc seine Impulskontrolle in den Griff zu bekommen. ....wäre immer noch ein komisches Gefühl und ich wäre sehr aufmerksam, aber die Chance würde ich geben. 

Genauso bei Mord - auch da gibt es Unterschiede. Aus Lust am Töten?... ganz klar für mich raus. Aber da gibt es wahrscheinlich unendlich viele Geschichten und die würde ich mir zumindest anhören - ausschlaggebend wäre für mich, das derjenige von sich aus diese Vergangenheit nach einer gewissen Zeit erzählt und ich nicht "hintenrum" erfahre, das er ein Mörder ist. 

Bankraub, Steuerbetrug etc.. finde ich weniger schwierig, aber auch da kommt es auf die individuelle Geschichte an. Ist er authentisch, steht zu seiner Schuld und hat bewiesen, das er ein neues "unschuldiges" Leben führen kann, dann würde ich das unter "Schnee von gestern" abhaken. 

Aber noch mal: das kann man nicht pauschal beantworten, das ist jedes Mal eine individuelle Lebensgeschichte und die muss man sich anhören. 

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Brockenhexxe
Geschrieben
Schwierige Frage. Das kann man nicht einfach so beantworten. Wer sich an Kindern vergangen hat, bekommt keine Chance! Bei Vergewaltigung eher auch nicht. Bei Mord kommt es auf die Umstände an. War es einfach die reine Mordlust oder zum Schutz einer anderen Person oder um sich selbst zu schützen oder oder oder...
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Geschrieben
Wissen möchte ich es schon..., je nach dem was ist, müsste ich es spontan entscheiden...wie Mord und Vergewaltigung welche schon schlimme Sachen sind. Ich selbst würde aber nicht die große Üanik bekommen wenn er sagt er wäre schon mal fremdgegangen.
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LaPerla
Geschrieben
Ich würde auf jeden Fall zuhören...
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Herzenslust01
Geschrieben
Die Vwrgangenheit eines Menschen prögt sein weiteres Leben, und manchmal auch das seiner Mitmenschen. Ist ein Mensch kriminell geworden, so hab ich immer gesgat, dass jeder Mensch eine 2. Chance verdients hat, wenn er aus seinen Fehlern und der daraus resultierenden Strafe gelernt hat. Aber leider ist dem nicht so bei einigen. Ich selbst wurde mit so einem Menschen konfrontiert als mir meine Tochter vor 4 Jahren solchen vorstellte. Sie erzählte mir, dass er eine kriminelle Vergangenheit hat, seine Strafe abgesessen hat und sich geänder habe. Er selbst suchre das Gespräch mit mir und beteuerte mir, dass das alles Geschichte sei und sowas nie mehr vorkomme. Ich galubte ihm und wünschte meiner Tochter von Herzen, dass er sie nie betrügen und ihr Vertrauen niemals missbrauchen sollte. Aber, es kam anders. Als er nach einer gewissen Zeit bei ihr einzog begann das Dilemma. Erst flatterten rechnungen und Mahnungen in den Briefkasten von seinen Gläbigern, die er nicht weiter nach Verbüssung seiner Strafe und seiner Bewährung bedient hat. Nach weiteren Wochen kamen Mahnungen und Mahnbescheide an meine Tochter mit ihren Namen versehen. Es stellte sich heraus, dass er in ihrem Namen dinge im Internet bestellt hatt, die er nie bezahlt. Er bekam Geld von seinen Eltern, um sich ein Auto zu kaufen. Das kaufte er in ihrem Namen und bezahlte es nicht vollständig. Das Auto wurde auf ihren Namen zugelassen, was sie nicht wusste. Die Stuern dafür waren auf ihren namen fällig, die nie bezahlt wurden, ebenso die Versicherung dafür. Dann kamen noch 3 rechnungen für Handyverträge, ebenfalls auf ihren Namen. Dann ging sie zur Polizei. Leider wars da zu spät. Überall srand ihr Name drauf und sie hatte auf diese ganzen Mahnbescheide nie reagiert, weil sie in bestimmten dingen sehr naiv ist. Nun hat sie eine Prvatinsolvenz anmelden müssen wegen so einem Typen. Sie bekommt durch den Eintrag in der Schufa keine neue Wohnung. Hat dadurch viele Unannehmlichkeiten. dieser Typ gibt ihr nicht mal das Geld, das sie monatlich für diese Insolvenz abstottert. Da frag ich mich dann schon, was es für Menschen gibt. Und meine Tochter, besonders aber mein Enkelchen, leidern darunter und sie tun mir unendlich leid. Manchmal bin ich dann selbst traurig, weil ich ihr nicht wirklich helfen kann. Ich fühle mich oft machtlos und sehr wutig. Ich wünsche diesem Menschen die Kretze an den Hintern und kurze Arme, dass er sich nicht kratzen kann.
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GentlemanJo
Geschrieben (bearbeitet)

Pauschal kann ich das nicht beantworten. Ich glaube zum einen an eine zweite Chance im Leben, zum anderen bin ich wählerisch bei der Auswahl der Mensch, die ich in meiner Nähe haben möchte. Es kommt dann darauf an wie man persönlich zu der Person steht. Und es kommt auch auf das Verbrechen an. Einen Vergewaltiger würde ich im Freundeskreis zum Beispiel sehr wahrscheinlich niemals dulden. Zu so jemanden habe ich kein Vertrauen.

bearbeitet von GentlemanJo
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Herzenslust01
Geschrieben
ich hab wohl zu schnell getippt, dadurch sind paar Fehler in dem Text.
Maria2466
Geschrieben
Einen x-beliebigen Menschen oder einen Partner in spe? Niemand weiß alles über mich
Strahlende
Geschrieben

Jeder hat zwar zweite Chance verdient... aber, nein ein Mörder (man gibt ja schon als Mörder wenn man sich wehrt ect) und Vergewaltiger bekäme diese von mir nicht. Jemand der eine Bank überfällt...tja warum hat er das getan. Aber ich denke generell Menschen die Verbrechen getan haben haetten es bei mir schwer.

Mein Bauchgefühl  ist ziemlich gut, das entscheidet am Ende. Aber ich kann durchaus auch Kopf Mensch sein. 

rolleken6
Geschrieben

Sehe ich auch so, kommt auf den Einzelfall an. Überfälle, Bankraub, Steuerbetrug, also Dinge, wo niemand körperlich zu Schaden gekommen ist, finde ich nicht so dramatisch. Die Strafe wurde abgesessen und gut.

Handelt es sich um Körperverletzung oder Mord würde ich mir zumindest die Geschichte erstmal anhören. Bei vorsätzlicher Vergewaltigung oder Kindesmisshandlung bin ich raus. 

Dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Wichtig finde ich, es seinem Partner zu erzählen, immerhin geht es um schwerwiegende Dinge. 

Jeder Mensch hat natürlich Themen, die er für sich behält und auch behalten darf, wenn sie die Partnerschaft nicht betreffen.

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Desbasstscho
Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb KarlaLangenfeld:

...........Es könnte eine Vergewaltigung oder sogar ein Mord sein für den derjenige seine Strafe abgesessen hat...........

...........Heute führt er ein Leben wie jeder andere ist rechtschaffen und möchte an der Vergangenheit weder gemessen werden noch aufgewogen werden.......

Ob das damalige Opfer auch die Vergangenheit vergessen möchte?

Ein sehr spannendes Thema und es hat mich eben echt zum Nachdenken gebracht. Ich finde es sehr schön, dass hier alle möglichen Themen diskutiert werden.

Ich denke, man kann es nicht pauschalisieren und es ist ein Unterschied, ob jemand vor 20 Jahren ein Auto geklaut hat oder einen anderen Menschen vergewaltigt oder umgebracht hat. Und dem Mordopfer wird es herzlich egal sein, ob die Strafe abgesessen wurde und der Mörder rehabilitiert werden möchte. Es gibt Dinge, die sind in meinen Augen unentschuldbar, z.B. Sexualverbrechen an Kindern. Und da wäre ich auch raus, da braucht mir niemand kommen mit "Fehler gemacht" oder "Jugendsünde" oder "zweite Chance verdient" oder ähnlichem.

Was ich aber immer und auf jeden Fall machen würde, ich würde mir die Geschichte anhören, das wieso, weshalb, warum usw.

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Wolfwalk
Geschrieben

Das ist extrem schwer zu bewerten! Wie nah stehe ich zu diesem Menschen? Was hat er getan? Hätte ich das jemals erwartet und kann ich persönlich damit umgehen?

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rainbow_1954
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb KarlaLangenfeld:

Wie wichtig ist für euch die Vergangenheit eines Menschen den ihr kennen lernt, und wo es vielleicht sogar auf eine Partnerschaft zu steuert!

Mit ganz wenigen Ausnahmen eigentlich unwichtig.

Mord, körperliche und seelische Misshandlung in jeder denkkbar möglichen Form, Vergewaltigung und ganz besonders Sex mit Kindern gehören grundsätzlich mit zu den Punkten, mit denen ich ein großes Problem habe. Das käme dann grundsätzlich nicht in Frage.

Bei allem Anderen spielt die Einstellung der betreffenden Person zu seinem/seinen Problemen eine große Rolle. Stelle ich fest, dass sich die Person selbst um eine Verbesserung ihrer Situation bemüht, also aktiv daran arbeitet, ist das für mich überhaupt kein Problem. Das unterstütze ich dann auch im Rahmen meiner Möglichkeiten. Schließlich ist meine eigene Vergangenheit auch nicht immer fehlerfrei gewesen.

Stelle ich dagegen fest, dass keine Eigenleistung zur Verbesserung der Situation erbracht wird, sondern die Person den von ihr zu erbringenden Beitrag von ihren Mitmenschen erwartet,  dann kann sie daa ohne mich tun. Weil ich genau an diesem Punkt aussteige.

Letztendlich ist Jeder für sein Glück selbst verantwortlich.

bearbeitet von rainbow_1954
Wort gelöscht
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Geschrieben

Jeder Mensch hat eine 2. Chance verdient.

Aber Mord ist schon was anderes, da es vorsätzlich war, im Gegensatz zu Totschlag, der auch durch ein Unfall passieren kann.

Schwierig, was dazu zu sagen, wenn man nichts näheres weiß. Aber bitte behalte die Einzelheiten für dich, so etwas gehört nicht ins öffentliche Forum.

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Affairedecoeur
Geschrieben
Ich hätte in Bezug auf Gewaltdelikte jedweder Art und Abhängigkeiten (Drogen/Alk/etc. aufgrund eines Abhängigen im engsten Familienumfeld) zugegebenermaßen arge Probleme, und würde da sicher dankend abwinken, ansonsten seh ich das auch so, das man durchaus zweite Chancen geben darf/sollte.....
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