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Erfahrungen mit diabetischer Impotenz

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Vielleicht gibt es ja noch mehr Leute hier, die ähnliche Probleme haben. Ich (der männliche Teil von uns) habe seit ca 5 Jahren Diabetes und als Folgekrankheit davon eine Neuropathie. Eine Nervenkrankheit die einige Nerven absterben lässt und dabei auch dem besten Stück schaden kann, so wie bei mir geschehen. Das heißt im Klartext, was in meinem Kopf entsteht an geilen Gedanken, kommt nicht mehr unten an. Daher meine Frage: Gibt es noch mehr Männer mit diesem Problem und wie geht ihr damit um? Danke für eure Meinungen und vielleicht Ideen dazu


bearbeitet von Gert50
Buffy74
Geschrieben (bearbeitet)

Mein Mann hat ähnliche Probleme, einer der Gründe, warum ich seit über zwei Jahren nicht mehr mit ihm schlafe.
Zum Schluss passierte es immer häufiger, dass ER gar nicht erst richtig hart wurde und somit kein Geschlechtsakt möglich war, natürlich zu meinem Leidwesen (fragt sich nur, warum ich dann von ihm nicht wieder schwanger geworden bin).
Diabetis kann zu Impotenz führen, jedoch nicht zu Unfruchtbarkeit, wurde uns damals vom Urologen gesagt.
Trotzdem bleibt dabei natürlich die Lust auf der Strecke und der Frust steigt immer weiter an.
Es gibt pflanzliche Tabletten (eine Art Viagra), die sollte mein Mann drei Monate als Kur sozusagen nehmen (muss man selbst zahlen) und damit sollte das Thema erledigt sein. Das ging dann auch eine ganze Weile gut, aber irgendwann fing er wieder an zu schwächeln und so habe ich dann aufgegeben zu "betteln".


bearbeitet von LilianAngel
Rayn25
Geschrieben

Von sowas habe ich noch nicht gehört gut ich bin auch erst 27.Resultiert diese Krankheit aus der Einnahme der Medi´s oder ist es eine direkte Folgeerscheinung?


Buffy74
Geschrieben (bearbeitet)

Ich würde sagen, es ist eine Folgeerscheinung, die nicht resultiert aus den Zuckertabletten, mit denen mein Mann glücklicherweise noch zurecht kommt, also er muss bislang nicht spritzen, hat Diabetis Typ 2 (Alterszucker) und mit nur 38 Jahren hatte man es damals bei ihm festgestellt. Unter Neuropathie leidet mein Mann bislang allerdings nicht, wurde jedenfalls noch nicht darauf untersucht.


bearbeitet von LilianAngel
Rayn25
Geschrieben

Also ist es eine richtige Folgekrankheit resultierend aus der Diabetis? Das ist schon ganz schön hart,zumal man bei der Diabetis immer auf sein Insulinhaushalt achten muss,egal was man Isst.


Geschrieben (bearbeitet)

Es ist keine Folge der Medis, richtig. Die Neuropathie ist eine Folge von Diabetes. Das Nervensystem wird dabei angegriffen, Nerven sterben ab. Die Krankheit ist nicht heilbar. Das Schlimme ist dabei, dass man im Kopf geil wie Nachbars Lumpi ist, aber eben Schwierigkeiten hat einen steifen Penis zu bekommen. Wenn man dabei Unlust hätte, dann wäre es für den Mann eher ertragbar: Aber wollen und nicht können ist sehr unangenehm. Man kann den verlauf der Krankheit verzögern indem man seinen Zuckerhaushalt richtig einstellt: Dazu gehört ein enormes Paket an Selbstdisziplin. Ich spritze seit 5 Jahren udn habe den Zucker langsam im Griff, jedoch wußte ich 3 - 4 Jahre nicht, dass ich Diabetes habe. Also rechtzeitig zum Dok gehen Männers.


bearbeitet von Gert50
Rayn25
Geschrieben

Ja das mit dem wollen und nicht können ,dass kann ich mir schon gut vorstellen,dass das nicht angenehm ist.Und wie ist das mit dem Samenerguss,der funktioniert dann auch nicht mehr?Das die Nervenstränge absterben und keine Verhärtung mehr zustande kommt leuchtet mir ein,aber der Samenerguss muss doch noch möglich sein,oder?


MannohneSusi
Geschrieben (bearbeitet)

....jedoch wußte ich 3 - 4 Jahre nicht, dass ich Diabetes habe. Also rechtzeitig zum Dok gehen Männers.



Und warum bist Du dann zum Medizinmann gegangen?

Wie merkt man, dass man Diabetes hat?



Der Mann


bearbeitet von MannohneSusi
Schreibfehler beseitigt..
Geschrieben

Ich habe damals rasant abgenommen, sehr viel Durst. So fing das an. Das waren die Alarmzeichen die ich sehr lange ignoriert habe: beruflich bedingt meint man keine Zeit für den Dok zu haben. Tja, dann wars zu spät. Man sieht sie nicht man spürt sie nicht aber sie ist da. Eine hundsgemeine Krankheit.


MannohneSusi
Geschrieben

Gert, deswegen meine Frage!

Vielleicht liest das ja Jemand, dem es auch so geht!

Dann brauche ich erst mal keine Befürchtungen zu haben.

Wobei, ein paar Kilo wären ja nicht schlecht....



Der Mann


Buffy74
Geschrieben (bearbeitet)

Samenerguss ist möglich, aber natürlich nur, wenn er auch vernünftig hart und erregt ist.
Mein Mann hat es nicht gemerkt, auch keinen Gewichtsverlust oder viel Durst oder sonstige Hinweise, aber er hatte früher immer Ausschlag auf der Eichel (auch eine Folge der Zuckererkrankung) und wollte sich deswegen beschneiden lassen.
Durch Zufall ist es dann bei der Blutuntersuchung aufgefallen, dass er Alterszucker hat.
Kann also gut sein, dass er es auch schon ein paar Jahre vorher hatte.
Seine Ernährung stellt er trotzdem nach wie vor nicht wirklich um, er meint, dafür nehme er ja die Tabletten als Ausgleich sozusagen...naja ist sein Leben und seine Gesundheit, die Tablettendosierung nimmt jedenfalls hin und wieder zu, aber noch kommt er ohne Spritzen damit klar, er würde auch nicht spritzen wollen.


bearbeitet von LilianAngel
ella1963
Geschrieben

Und warum bist Du dann zum Medizinmann gegangen?

Wie merkt man, dass man Diabetes hat?



Der Mann


Wenn Du viel Durst hast viel schwitzt oft zur Toilette mußt.Am besten zum Hausarzt gehen und ein Check machen lassen mit Blutabnahme.Dann kann der Arzt das sehen.Würde ich auch raten wenn man keine Beschwerden hat man merkt es nicht immer das ist die Heimtücke beim Diabetes.

Lg Ella


Geschrieben (bearbeitet)

Na er scheint das ja auf die leichte Schulter zu nehmen Leiden musst Du drunter. Der Samenerguss bei mir geht in die Harnröhre. Durch die Schädigung der Nerven schliesst die nicht richtig. Daher geht alles dorthin: man ist orgasmusfähig (sehr schwer zu erregen) aber der Erguss geht daneben. Man kann seien Diabestes nicht mit Tabletten oder Insulin vwegdrücken, man kann sie nur im Griff behalten wenn man sich mit seiner Ernährung und seinem Verhalten (Regelmäßig Bewegung extrem wichtig - auch Sex:-))peinlichst genau auf die Krankheit einstellt. Weitere Folgeerkrankungen sind diabetische Blutungen in den Augen was zu Blindheit führen kann udn viele andere unschöne Dinge die ich nicht weiter beschreiben möchte hier im Forum. Tests machen auch die Apotheken kostenlos. Ein Piekser ins Ohr und 5 Sekunden später hast Du das Ergebnis.


bearbeitet von Gert50
Buffy74
Geschrieben

Er muss ja eh alle drei Monate zum großen Blutbild, von daher bleibt das schon unter Kontrolle. Cholesterintabletten muss er auch nehmen, lebt aber auch nicht danach, von wegen fettarm und so, nee dafür isst er viel zu gerne Sauce.
Sein Erguss wurde damals nie "fehlgeleitet", von daher denke ich, dass er diese Nervenkrankheit (noch) nicht hat.
Zum Augenarzt geht er auch immer und seine Füße lässt er auch regelmäßig im Rahmen der Untersuchung nachschauen.
Regelmäßige Bewegung - was'n das? Macht der nicht, nie nicht!!


Geschrieben (bearbeitet)

Och da gibts doch Lösungen. Auch außerhalb des Sex. Schafft euch einen Hund an, der zwingt ihn dazu mindestes zwei oder dreimal mit ihm täglich rauszugehen. Aber andere Frage: Was machst Du nun? Auf Sex verzichten oder ihn betrügen?


bearbeitet von Gert50
Cunnix
Geschrieben (bearbeitet)

...Also rechtzeitig zum Dok gehen Männers.



Stimmt, man(n) sollte sich ab dem 40. Lebensjahr alle zwei Jahre durchchecken lassen!


bearbeitet von Cunnix
Rayn25
Geschrieben

Oh das hört sich nicht gut an.Ich meine man kann ja mal Schlemmen und das macht jeder gerne.Aber man sollte sich wenigstens viel bewegen.Bewegung ist gesund und tut gut.


SinnlicheXXL
Geschrieben (bearbeitet)

Also soweit ich weiß - gibt es verschiedene Arten Diabetes nachzuweisen. Mit dem Piekser im Ohr oder an der Fingerspitze wird der aktuelle Blutzuckerspiegel gemessen, der natürlich auch davon abhängig ist, was man vorher gegessen hat.

Dann gibt es Teststreifen, die man nur in den Urin halten muss, die aber vglw. unzuverlässig sind.

Die anderern Tests muss ein Arzt durchführen: Bei der Nüchternuntersuchung wird das Blut untersucht und wenn der Blutzucker über 200mg/dl Blut liegt, müssen weitere Tests gemacht werden.

Wie den Glucosetoleranztest. Dabei muss man eine Glucoselösung trinken und je nachdem wie schnell der Zucker abgebaut wird, hat man eben Diabetes oder nicht.

Der HbAIc-Wert (der im Blut gemessen wird) gibt Aufschluss darüber, ob man die letzten 3 Monate zu hohe Blutzuckerwerte hatte.

Leider beschränken sich die Folgen nicht nur auf die Potenz, sondern ein zu hoher Blutzuckerspiegel führt langfristig zu einem Absterben der Zehen oder zu Nierenversagen.

Ich kenne etliche Diabetiker (meist Typ1) und diejenigen, die sich streng an die Ernährungsregeln halten und sehr gewissenhaft auf ihren Blutzuckerspiegel achten, halten sich die Folgeerscheinungen in Grenzen.


bearbeitet von SinnlicheXXL
Buffy74
Geschrieben

@Gert50: Einen Hund will er nicht.
Wie lange ich ihn schon betrüge...schon einige Jahre, mal mehr und mal weniger regelmäßig, was aber nichts mit seinem Alterszucker zu tun hat.


Geschrieben (bearbeitet)



Leider beschränken sich die Folgen nicht nur auf die Potenz, sondern ein zu hoher Blutzuckerspiegel führt langfristig zu einem Absterben der Zehen oder zu Nierenversagen.

Ich kenne etliche Diabetiker (meist Typ1) und diejenigen, die sich streng an die Ernährungsregeln halten und sehr gewissenhaft auf ihren Blutzuckerspiegel achten, halten sich die Folgeerscheinungen in Grenzen.



Ganz genau, da ist auch das größte Problem, die Folgeschäden..ein konstant zu hoher BZ führ auch zu Gehirnschäden. Wobei ein zu niedriger BZ gefährlicher ist da man schnell ins Koma fallen kann. Daher immer ein Traubenzucker dabei haben. Die Folgeschäden kann man auch großtmöglich verhindern. Wegen Durchblutungsstörungen kann es oft zu einer offenen Wunde kommen die durch den Zucker sehr schlecht heilt. Daher immer darauf achten ..keine zu festen Schuhe...zu enge Kleidung..ganz wichtig viel trinken (wasser,tee)..keine zu süßhaltigen Getränke. Und natürlich ganz wichtig auf die Ernährung achten. Wenn der BZ stabil ist halten sich die Folgeschäden meist in grenzen.
Allerdings kenne ich mich nicht aus mit Diabetikern Typ 2 die noch so jung sind :-(...meistens haben jüngere den Typ1 wo eben ein vollkommener Insulinmangel besteht und immer gespritzt werden muss. Beim Typ 2 kann man das lange mit Oralen Diabetiker medikamenten im Griff behalten.
Wie sich das auf das Sexualleben auswirkt weiß ich leider nicht..
Aber ich wünsche Dir das Du das in Griff kriegst..

lg Sun


bearbeitet von Sunshine_68
nick999999
Geschrieben

Ein tipp an die Diabetiker

Letztes JAhr auf Kur weurde mir eine Essenumstellungs empfohlen, mit der auch diabethiker ihre Medikammente reduzieren können.

Googeld einfach mal nach Logi Kost.


Buffy74
Geschrieben

Meine Mutter ist 60 und hat auch Alterszucker seit Anfang/Mitte 40. Sie lebt weitestgehend danach und musste noch nie spritzen, es geht also auch nur mit Medis.
Und ich habe eine Tante, die schon seit Jahren eine leichte Form von Alterszucker hat, jedoch bislang ohne Medis klarkommt, hat nur ihre Ernährung umgestellt.

Wie gesagt, außer des zeitweisen Ausbleibens seiner Erektion hat mein Mann bislang keinerlei Probleme.


Geschrieben (bearbeitet)

Meine Güte, ihr postet ja schneller als ich schreiben kann:-) Schön, das hätte ich nicht gedacht. Das mit der Untersuchung des Zuckers ist natürlich besser beim Dok. Der HbA1c Wert ist der Langzeitwert des Blutzuckers. Wenn er so bei 6,1 liegt (Kommt auf die Labormethode an) ist er ok. Als meine Diabetes erkannt wurde lag er bei 12,4. Das entsprach einen durchschnittlichen Zukcerwert von weit über 300. Nun habe ich mit 7,6 zwar immer noch einen zu hohen Wert aber er nähert sich langsam. Geduld muss man eben haben. Danke Allen für die Posts bisher.

Ja @LilianAngel es liegt einfach an der Disziplin. Leider hab ich das damals verpasst. Heute bin ich da schlauer. Vielleicht meldet sich ja auch noch jemand hier mit dem gleichen Problem (Oder sind alle Männer hier potente Hengste :-)) Mich würde interessieren wie in Eurer Partnerschaft damit umgegangen wird.

Es kann doch nicht sein, dass man damit resignieren muss. Ich jedenfalls möchte auch mit dem Handicap mein Sexleben auskosten.


bearbeitet von Gert50
Buffy74
Geschrieben (bearbeitet)

@Gert50: 12,4 ist ja heftig!!
8,1 hatte mein Mann Anfang des Jahres, eigentlich im Spritzbereich (und das mit 47 Jahren), aber nun hat er weitere Tabletten mit dazubekommen (also zwei verschiedene Sorten) und es soll sich wieder einspielen, aber über 7 ist der Wert eigentlich immer bei ihm, kein Wunder, wenn man nicht danach lebt. Hinzu kommt bei ihm ja auch noch, dass er nie Lust auf Sex hatte, er hingegen schob es immer auf sein Alter.


bearbeitet von LilianAngel
Geschrieben

@LilianAngel So wie sich das liest, scheint es deinem Mann aber egal zu sein. Das hast Du nicht verdient. Aus diesem grund sind wir jetzt hier bei Poppen.de gelandet. Es ist nur verdammt schwer die Spinner von den ernst gemeinten Nachrichten und Kontaktanfragen zu trennen.


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