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soziale Isolation

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Das Wort und die Bedeutung denke ich kennt ein Jeder, nur wer kennt Wege daraus?


Geschrieben

Soziales Netz aufbauen durch Besuch von Veranstaltungen wo man Leute kennenlernen kann
-Kurse in der VHS
-Tanzkurse
-Sportvereine
-etc.

Und hilfreich ist natürlich auch eine Psychotherapie wenn du sehr darunter leidest.


MannohneSusi
Geschrieben

Wenn man die Wege hinein kennt, wäre es besser.
Damit man diese Wege meiden kann!

Wobei der einfachste Weg erst mal vor die Tür führen sollte, egal wohin!
Kneipe, Theater, Ausstellungen oder vielleicht auch eine Wandergruppe, egal!

Nur raus ins Leben gehen!



Der Mann


Geschrieben

Ja, ganz einfach: PC aus, Tür auf, raus gehen.

Aber ernsthaft: Was da so lapidar zusammengefasst ist, ist im grunde die Quintessenz. hast du Arbeitskollegen, mit denen du dich privat treffen magst? Hast du Hobbies? Geh in einen Verein, einen Kursus etc. Es gibt so viele möglichkeiten.


Geschrieben

Alles schön und gut,Hobbies,Vereine und Kurse kosten ja auch etwas.
Frage ist,kann die TE sich sowas leisten oder nicht?

Es ist einfach für Außenstehende,den Rat zu geben,:"raus egal wohin".
Ich wüsste nicht,was man ohne Finanzen großartig unternehmen kann,da bleibt nur wenig zur Auswahl spatzieren gehen ist irgendwann auch langweilig,es sei denn man muss wegen dem Hund.


MannohneSusi
Geschrieben

Und wenn die finanziellen Mittel sehr beschränkt sein sollten, gibt es auch noch Möglichkeiten!
Viele soziale Einrichtungen freuen sich immer über Hilfe, auch da lassen sich Kontakte knüpfen.
Wenn das nicht Dein Ding sein sollte, frage im nächsten Tierheim, da suchen sie meistens Menschen, die mal eine Runde mit den Hunden drehen! Und wenn Du dann dahin gehst, wo auch andere Hundebesitzer sind, kannst Du schon mal ein paar unverbindliche Gespräche mit anderen Menschen führen. So dürfte langsam die Hemmschwelle sinken, denn manche Menschen sind nun mal etwas schüchterner als Andere.


Der Mann


Geschrieben (bearbeitet)

Wenn die soziale Isolation durch Depression oder sonstige psychische Probleme zustandekam, dann ist der allererste Schritt ein Termin beim Psychotherapeuten.


bearbeitet von Dreamseller
Geschrieben


Viele soziale Einrichtungen freuen sich immer über Hilfe, ...

frage im nächsten Tierheim, da suchen sie meistens Menschen, die mal eine Runde mit den Hunden drehen!



ganz genau! Es gibt genug Möglichkeiten, selbst ohne Geld.

Frag dich, was du gerne machst oder besonders gut kannst.

Selbst diese Seite bietet die Möglichkeit, sich zu treffen, z.b. bei Stammtischen


Geschrieben

Wenn man die Wege hinein kennt, wäre es besser.



jahrelange Arbeitslosigkeit, womit die Frage von Mandarina zwecks der Kollegen auch beantwortet wäre

Und wenn die finanziellen Mittel sehr beschränkt sein sollten, gibt es auch noch Möglichkeiten!
Viele soziale Einrichtungen freuen sich immer über Hilfe, auch da lassen sich Kontakte knüpfen.
Der Mann



vielen Dank für diese Idee :-)


Geschrieben

jahrelange Arbeitslosigkeit,



du bist noch jung, und da würde ich dir erstmal raten, der Arbeitsagentur kräftig auf die Füße zu treten und Weiterbildungskurse beantragen.

(ich war vor vielen jahren auch mal arbeitslos, und weiss, dass man sich selbst kümmern muss. mit den neuesten Bestimmungen kenne ich mich allerdings nicht aus.)

Wenn du hartz IV bekommst, sieh zu, dass du wenigstens einen 1 Euro Job bekommst.

Ansonsten: am besten soziales Engagement (das manchmal sogar in eine Beschäftigung, ein praktikum u.ä. münden kann), zumindest macht es sich auch gut im Lebenslauf - und man bekommt Kontakte!


Geschrieben

Punkt 1)
Bei Poppen.de abmelden...


Geschrieben

ganz genau! Es gibt genug Möglichkeiten, selbst ohne Geld.


eben,
wäre uns auch neu das kontaktfreudigkeit (und deren erfolg) vom geldbeutel abhängt!


Geschrieben (bearbeitet)

Da bleibt garantiert niemand isoliert!



Das relativiert sich beispielsweise für einen fast Gehörlosen auch erheblich
(womit ich aber nicht in Frage stellen will, dass reale Kontakte über P.de machbar sind).


bearbeitet von kuschelmut
Geschrieben

Das relativiert sich für einen fast Gehörlosen auch erheblich



Davon hat die TE nichts geschrieben. Und ich meine es durchaus ernst: ich habe in ihrem Profil gesehen, dass sie nicht weit weg von duisburg wohnt.


Geschrieben

Davon hat die TE nichts geschrieben.


Nein, das habe ich geschrieben und ich weiss, wovon ich rede...


Geschrieben

@kuschelmut

Was soll das? Willst du die TE als "gehörlos" outen? Für sie scheint es aber nicht das vorrangige Problem zu sein.


Geschrieben (bearbeitet)

Nein, will ich nicht; das ist mein Problem.
Ich wollte lediglich andeuten, dass die hier gegebenen Tipps, die alle grundsätzlich richtig sind, nicht für jeden taugen.
Ich war vor kurzem auf einem sehr netten Treffen von P.-Mit-und-ohne-Gliedern und habe einfach mal wieder gesehen, wie begrenzt meine Möglichkeiten mittlerweile sind.
Meine Familie besteht seit mindestens vier Generationen aus Tauben-Züchtern...


bearbeitet von kuschelmut
Geschrieben

Oh, sorry, ich hab dich ganz falsch verstanden!


Geschrieben

Ich weiss, keiner versteht mich...
Ich schieb mal noch ein "beispielsweise" nach, damit es klarer wird.
Was ich sagen wollte: irgendein "Handicap" wird die TE auch haben, sonst wäre sie nicht in der Situation, hier zu fragen.


Geschrieben (bearbeitet)

werne->duisburg,luftlinie ca.75km. nicht weit entfernt.ist gut. @mandarina

kuschel:jepp,aber du schreibst es ja.meist liegt es an einem selbst.

um das zu ändern bedarf es aber keiner dritten,dazu braucht man nur an sich selbst arbeiten.

es zwingt einen ja niemand auf dem weg zu bleiben den man gerade geht!


bearbeitet von xsuessespaarx
Geschrieben


Ich war vor kurzem auf einem sehr netten Treffen von P.-Mit-und-ohne-Gliedern und habe einfach mal wieder gesehen, wie begrenzt meine Möglichkeiten mittlerweile sind.
.



Aber deshalb alles meiden ist auch nicht der richtige Weg.

Susi


Geschrieben (bearbeitet)

werne-&gtduisburg,luftlinie ca.75km. nicht weit entfernt.ist gut. @mandarina



relativ gesehen, wenn man bedenkt, dass wir von NRW z.b. schon nach Berlin geflogen sind, und die KDSse in ganz D stattfinden.


um das zu ändern bedarf es aber keiner dritten,dazu braucht man nur an sich selbst arbeiten.


sonst hätte sie hier nicht gefragt. Manchmal ist ein Rat von dritten ganz hilfreich.


irgendein "Handicap" wird die TE auch haben, sonst wäre sie nicht in der Situation, hier zu fragen.



Muss nicht sein. Wenn mal lange arbeitslos ist, kann man leicht in eine isolation geraten, auch ohne Handicap.


bearbeitet von Mandarina7
Geschrieben (bearbeitet)

Muss nicht sein. Wenn mal lange arbeitslos ist, kann man leicht in eine isolation geraten, auch ohne Handicap.



Ich meinte jetzt kein abbes Bein oder sowas. Auch -beispielsweise- Minderwertigkeitsgefühle aufgrund von Arbeitslosigkeit können ein Handicap sein auf dem Weg zurück in die Gesellschaft.


Aber deshalb alles meiden ist auch nicht der richtige Weg.

Susi


Jepp, nochmals danke !

Allerdings ist die jahrelange Erfahrung, dass man nicht mehr "normal" kommunikationsfähig ist, auf Dauer schon ermüdend.


bearbeitet von kuschelmut
Geschrieben

Das hat sie ja geschrieben. Deshalb sollten wir Ihr hier ein paar Wege aufzeigen, sie ist ja nicht die einzige, in der situation.

Es gibt auch soziale Einrichtungen, die Frühstückstreffen für Arbeitslose o.ä. anbieten. Einfach mal danach erkundigen!


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