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Dein eigener Club ... Ideen Konzepte und Geschäftsmodelle


MILF-Naturblond

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Das Konzept "Club" ist betriebswirtschaftlich gesehen ein maues Geschäft, weil: es ist "Vollgastronomie" im Sinne des Gaststättengesetzes und das macht die Einrichtung und den Betrieb enorm teuer: es gibt 10.000 Vorschriften über Brandschutz, Hygiene, Be- und Entlüftung, Lärmschutz usw usw - und deren Einhaltung wird von den Behörden auch überwacht - "sich drücken" kann man sich nicht. Die Neueinrichtung eines Clubs verschlingt hunderttausende - und die sieht man nicht mehr wieder. Ökonomisch ausgedrückt: man verdient nicht mal seine Abschreibungen. Das sehen viele Betreiber nicht, weil sie von Betriebswirtschaft keinen blassen Schimmer haben. Das ist ein generelles Problem der Gastronomie - in bankerkreisen gibt es einen schönen Spruch: "Ein Hotel lohnt sich erst nach der 3. Insolvenz!" - und das trifft auch für die Clubs zu. Als ich mit meiner Ex in der Swingerszene unterwegs gewesen war - so 2000 - 2005 rum - waren wir häufiger im seinerzeit hoch angesehenen "Casa Blanca" in Menden/NRW gewesen, was ein reiner Paareclub gewesen war. Der Laden war jedes WE proppenvoll - aber trotzdem hatten die Betreiber innerhalb von wenigen Jahren 3 Pleiten hinter sich gebracht. Sowas kann funzen - ich war selbst früher als RA auf der Insolvenzschiene tätig gewesen. Aber man braucht eiserne Nerven dafür und es kann immer auch schiefgehen und bei so manchen Oberschlauen, die sich mit der Insolvenzordnung sanieren wollen, klicken dann auch mal die Handschellen ...

Überhaupt scheint mir dieses Konzept "Club" ein wenig überlebt zu sein. Noch in meiner Zeit hat es mich genervt, daß man kaum noch zum Sex kam in den Clubs, das "Gedönse" von Buffet, Shows und Schaulaufen der McFit-Paare sich immer mehr in den Vordergrund schob. Daß die Swingerszene stark angewachsen ist, eine offen nichtmonogam gelebte Sexualität immer beliebter wird, nahezu "gesellschaftlich anerkannt" ist - das hat auch seine Nachteile: die Szene ist 1 bissl spiessig geworden. Aber das ist jetzt durchaus subjektiv von mir.

Was ich aber "objektiv" registriert habe, daß ein neuer Typ von "Locations" auf der Matte erschienen ist, den ich "Pornokino 2.0" nenne und ab 2007 im damals ersten "Siwa-Erotic-Kino" in Rohr, später auch in Laucha und seit neuestem in Kranichfeld (sämtlich Thüringen) kennen und lieben gelernt habe. Diese "PKs" haben nichts mehr mit den trashigen Schmuddelläden hinterm Bahnhof zu tun, sondern haben 1 Top-Ambiente, mit allem, was man braucht - was aber weggefallen ist: das ganze "Gedönse" von Buffet, Shows etc. Es gibt Flaschengetränke aus dem Kühlschrank, ein bischen Knabberzeux und das wars. Mit diesem "Club-light" erspart sich der Betreiber nämlich die Vollgastronomie und die damit verbundenen Auflagen und Investitionen und auch der Betrieb ist wesentlich günstiger - mit dem "Pornokino 2.0" kann man wirklich Geld verdienen, meiner Einschätzung nach. Wie sowas aussieht, kann man sich gerade am "Siwa" mal ergooglen.

Und dieses Konzept kommt auch an bei denjenigen aus der Swingerszene, die noch wirklich Sex haben wollen anstatt endlos am Tresen über Niveaucreme und Badelatschen-im-Club herumzulabern - was jetzt freilich bewußt polemisch formuliert ist. Zudem ist der Eintritt für so ein "Pornokino 2.0" natürlich auch wesentlich günstiger, als im Club, die finanzielle Hemmschwelle für den Besuch ist dadurch stark gesunken. Eben weil man nur kleines Geld am Eingang bezahlt hat, ist auch die Erwartungshaltung geringer, das Klima wesentlich entspannter.

Dieses Konzept hat auch den Charme der Flexibilität - es kann sich viel besser an die sehr schnellebige Szene anpassen, als ein Club mit seinen hohen Investitionen.

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Schreibfehler
Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden, schrieb MILF-Naturblond:

genau darum geht es (mir) ... wenn wir alle so verschieden wären, warum sind denn dann gefühlt alle Clubs irgendwie gleich ?

Gerade deswegen! Es ist kaum möglich die verschiedenen Vorlieben der Gäste individuell zu bedienen. Ergo, Clubs suchen den kleinsten gemeinsamen Nenner. Das heißt dann eben Bar, Jacuzzi, Spielwiese. Dazu kommt noch ein Darkroom und ein Sèparèe. Soweit der Platz vorhanden ist, gibt es inzwischen auch BDSM Eckchen. SOG sei dank. :-) Nun wollen wir Gäste aber auch Abwechslung haben, da wir uns inzwischen schnell an das Gebotene gewöhnen. Da stößt der Betreiber jedoch schnell an Grenzen. Ketten wie EGO 24 haben es da schon leichter. Dadurch dass ein großer Teil ihres Umsatzes durch den Shop gemacht wird, ergeben sich Möglichkeiten der Quersubventionierung. Auch kann ich hier schneller mal auf Trends reagieren und entsprechende Partys anbieten.

Ein Beispiel wie es noch gehen kann ist die Berliner BDSM-Lounge. Ok, auch hier erweist sich ein Shop *** als hilfreich. Doch getragen wird die Location von einem Verein ***. Wahrscheinlich klappt es nur deshalb so gut, weil die Mitglieder doch eine ganze Menge Engagement mit einbringen. Da der Betreiber des Shops auch "BDSM Möbel" herstellt, werden neue Modelle hier auch gerne angetestet. Das sorgt schon mal für Abwechslung. 

So eine Vereinslösung mit Offenheit für Nichtmitglieder könnte ich mir durchaus auch im Swingerbereich vorstellen. Mitglieder müssten sich zwar zusammenraufen, doch könnten so auch neue Ideen auf den Tisch kommen.

bearbeitet von MOD-Meier-zwo
fremdwerbung entfernt
Geschrieben

Die "Vereinslösung" habe ich seinerzeit auch 1 paarmal angewandt, um die Auflagen des Gaststättengesetzes für meine Mandanten umgehen zu können - weil diese Lösung aber auch bei den Behörden bekannt ist, wird auch dort genauer nachgeguckt, ob das auch wirklich ein Verein ist, oder nur vorgeschoben … also auch so ne Sache. Die ganzen "Lohnsteuerhilfevereine" sind ja auch keine "echten" Vereine sondern werden von Buchhaltern und Steuerfachangestellten ohne Steuerberaterzulassung "betrieben", eben um sich die Zulassung zur Steuerberatung "zu ersparen". Ein paar Steuerberater "a.D.", die auch niemals mehr in der BRD irgendeine Zulassung bekommen, nutzen diese Gesetzeslücke auch nolens volens ...

Die Norddeutsche EGO-Kette ist mir nur aus guten Besprechungen der Locations im Netz bekannt. "Persönlich" kenne ich jedoch zwei "Dolly-Buster"-Kinos: das in Ulm, das mich mal über eine entsetzliche Reha-Kur gerettet hatte (dort im PK habe ich sehr gerne die WEs verbracht) und das in Leipzig, daß erst unlängst aufgemacht hat. Das Franchise-System reduziert zwar die Rohmarge der Betreiber, aber sorgt andererseits auch für geregelte Verhältnisse von der Einrichtung über's Sortiment bis hin zu Hygiene, so daß den Betreibern solcher Läden als Franchisenehmern oft mehr netto vom brutto bleibt, als den "freelancern", die so vor sich hin krautern. Denn bei EGO oder Dolly Buster gibt es eine Fachkompetenz, die der "freelancer" regelmässig nicht hat und sich auch nicht "einkaufen" kann. Es ist dasselbe Prinzip wie in der Systemgastronomie: egal wo man ist: man weiß, was einen erwartet, wenn man in so einen Laden kommt und wie "es schmeckt". Beide "Dolly Busters" sind für meinen Geschmack sehr gut, für mein Schlechtwetterhobby "nackt im Pornokino" ideal und ich fühle mich dort sehr wohl. 12 € Eintritt sind für das gebotene "reel" und seinen Mampf, seine Getränke kann man sich selbst mitbringen.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es eben nicht - auch nicht im "erotic-bizz" !

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb MILF-Naturblond:

dann möchte ich mal mit meinen "wünschen Anfragen = wie ich mir einen Club vorstelle = wie ich "alles besser" machen würde

Na ja, du bist ja Cluberfahren....

Ich denke, dass wichtig ist neue Gäste anzulocken. Nicht nur aus anderen Clubs abzuwerben sondern den Neulingen Spaß daran zu vermitteln.

Club ist jetzt nicht unbedingt mein Thema, aber wenn ich einen Club als Neuling besuchen würde, dann wären mir andere Punkte wichtiger als Dir.

Punkt 1 finde ich gut. Diese "Cluboutfits" müssen nicht sein. In sowas würde ich mich auch sehr unwohl fühlen.

Was ich mir wünschen würde - um mal aus Neugierde reinschnuppern zu gehen - wären abgetrennte Bereiche und eine Art Disco Ambiente. Auch gerne mit lauter Musik und tanzen in "normalem" Discooutfit. Sich also ungezwungen kennenlernen zu können. Dieser Bereich sollte für mich auch frei von sexuellen Handlungen sein. Ich bin zwar verhältnismäßig offen, aber ich möchte einfach nicht alles sehen! Ich würde mich bei lauter nackten und fickende und onanierenden Menschen um mich herum sehr unwohl fühlen. -> Also mag ich Deinen Punkt 14 auch nicht so sehr.

Dafür könnte es dann z.B. im Obergeschoss spezielle Räume geben, also so dass sich jeder 1. dahin zurückziehen kann und 2. sich entscheiden kann, was er sich angucken möchte und was nicht und woran er teilnehmen möchte oder nicht und wen er daran teilhaben lassen möchte und wen nicht.

Deine Abneigung zu Punkt 8 kann ich nicht verstehen. Wenn jemand eh nicht mit Dir spielen möchte kann es doch auch egal sein, ob Du Zutritt bekommst oder nicht. Ich fände es gut, wenn man sich privat zurückziehen könnte, ohne dass sich x verschiedene Personen einzumischen versuchen.

Auch da gäbe es ggf. die Möglichkeit durch ein Fenster oder diese Spionspiegel (ich weiß nicht wie die heißen. Die aus den Krimis. Im Verhörraum Spiegel, im Nebenraum durchsichtig)

Da kann man sich beobachten lassen, oder die Vorhänge schließen, wenn man lieber für sich sein will -> nur so ne Idee ;)

Dafür braucht man aber viele Räume. Themenräume sind dann sicher auch spannend. Also eine Ausstattung, die das Paar zu Hause nicht hat.

 

Punkt 12. Wenn sich ein Club mit einer  Disco verbinden ließe würde ich die Preisgestaltung daran anpassen. Was kostet Disco heutzutage? 15 Euro? + Getränke. 

Frauen sollten meiner Meinung nach etwas günstiger wegkommen, als in ähnlichen Lokalitäten. Also sagen wir Frauen 10/15 Euro und Freigetränke und Männer 30 Euro und für Getränke zahlen.

Damit hättest Du ggf. mehr Leute im Club, die eben statt in der Disco im Swingerclub feiern gehen. Die Räume voneinander zu trennen kann dann eben auch sehr sinnvoll sein. Fickpflicht/Fickrecht gibt es eh nie, aber so ist es nicht allzu teuer, man kann trotzdem auch feiern und dabei Spaß haben und wenn man dann jemanden findet, mit dem man gerne intimer werden möchte, kann man sich zurückziehen. In so einen Club würde ich durchaus mal gehen.

Das war jetzt meine Meinung als 1. Neuling und ohne irgendwelche Ambitionen zum swingen zu haben.

 

 

Geschrieben

 

Am 6.10.2018 at 09:48, schrieb MILF-Naturblond:

wie sieht eure Idee, das neue Konzepte oder sensationelle Geschäftsidee aus .. ?

egal ob nun hochgradig spezialisierte chirugen oder veranstalter ganz "gewöhnlicher" parties - die richtig guten haben gar keine eigene lokalität. statt sich um die reinigung oder behördliche auflagen mieten diese sich irgendwo ein und konzentrieren sich auf das WESENTLICHE. genau DESHALB sind sie besser. um kontakt zur zielgruppe zu halten, benötigen sie keine feste adresse sondern nutzen soziale netzwerke. das ganze wirkt dann auch beim publikum. schon die "nicht-routine" (komm´ ich diese woche nicht, komm ich eben nächste) sogt dafür, dass ein event eben ein event bleibt.

 

vor 3 Stunden, schrieb MILF-Naturblond:

soweit erst mal .. es sind zwar keine 95 Thesen geworden

aber immerhin schon mal eine menge substanz, um damit evl. selbst mal was zu organisieren?

Geschrieben

Ich habe mir einfach meine Wohnung entsprechend eingerichtet. 

Jeder der zu mir nach Hause kommt weiß so gleich bescheid worum es geht. 

Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb MILF-Naturblond:

 

  1. ich brauche kein Buffet. um was zu Essen gehen wir in ein Restaurant. Das treibt nur unnötig die Kosten der Clubs in die Höhe.
  2. ich hasse förmlich die Beschreibung "Ausgewogenes Verhältnis",

Es gibt leider Gäste die fressen sich im Club voll. Sparen sie sich das Essen zu Hause. Ohne Buffet würden sie gar nicht in DEN Club gehen.

 

Es heißt zwar immer "ausgewogenes Verhältnis" Dann müssten die Paare von 21 - 22 Uhr Einlass haben und danach die Solo-Herren. dann könnte das Verhältnis "Paare : Soloherren" geregelt werden. Aber mit den Soloherren ist nun mal das Meiste verdient. Deshalb alles rein an Solo-Männer.

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Es gab mal vor zig Monaten das Thema hier Clubs und Buffet. Da ging eine Solo-Dame nur zum fressen hin. Am Ficken hatte sie kein Interesse. Die Damen zahlten ja keinen Eintritt. Als auch für die Damen Eintrittsgeld verlangt wurde war Diejenige die erste die sich darüber aufregte. Könne sie ja gleich sonst irgendwo zum Essen hingehen.

 

-------------------------------------------------------

Es ist auch nicht überall gestattet einen Club zu eröffnen. Manche Städte oder Landkreise erteilen dafür keine Genehmigungen! Also was hilft es wenn man einiges anders machen würde wenn man nicht mal die Möglichkeit hat einen Club zu eröffnen.

 

Geschrieben

@milfblond

Einige wenige deiner Punkte würden wir unterschreiben, die meisten jedoch sind ja nix neues, da inzwischen die Clubwelt in etwa so aufgestellt ist wie von dir skizziert.
Das ist jedoch nicht unseres

Wir würden eher zu dem von @Nikele genannten Konzept PK 2.0 tendieren. 
Es muss kein Buffet geben, jeder kann sich am Kühlschrank mit Getränken versorgen, Kleinigkeiten zum Essen (Fingerfood) ist ausreichend, einige Plätze wo man sich setzen und auch mal unterhalten kann und Räumlichkeiten fürs ungezwungene sexeln. Kosten dafür moderat und ausgewähltes "klassisches" Swingerpublikum.

Es hätte in Stuttgart die Option gegeben einen Club in diese Richtung zu betreiben nur hat der ehemalige Besitzer es am Anfang versäumt auf genau diese Zielgruppe zu setzen. Als er es dann versuchte, hatte die Stadt Stuttgart die Auflagen für Solche Etbalissements erhöht und er konnte es finanziell nicht mehr stemmen. 

Andererseits hat die Stadt Stuttgart seinen Club nach qm in denen gevögelt wurde abgerechnet (Ficksteuer sozusagen). Als einmal ein Gast auf der homepage postete das er es geil fand eine Dame am Tresen geleckt zu haben, schlug einige Tage später das Ordnungsamt bei ihm auf und hat im die Bar auch noch abgerechnet. Schliesslich wären dort sexuelle Handlungen vorgenommen worden und das hätte er unterbinden müssen.
Soviel also zu Eurem Punkt, warum darf ich am Tresen nicht vögeln.
Eigentlich eine Frechheit vom Ordnungsamt, wenn sie keinen Clubbetrieb wollen, dürfen sie auch keinen genehmigen.
 

 

 

MILF-Naturblond
Geschrieben
Am 7.10.2018 at 09:48, schrieb hg68668:

Ich würde ein Mittelding zwischen Swingerclub und Pornokino versuchen. Ungezwungener und spontaner als diese anmelderei zu einem Themenabend im Club. Es geht doch um das eine. 

anmelden mag ich auch nicht ... Themenabende finde ich Klasse ... eine HÜ Party ist nun mal etwas anderes als ein BI oder Pärchen Abend ... und Lack und Leder passen nicht immer zu Faschingskostümen

Am 7.10.2018 at 09:49, schrieb NikiLE:

Überhaupt scheint mir dieses Konzept "Club" ein wenig überlebt zu sein. Noch in meiner Zeit hat es mich genervt, daß man kaum noch zum Sex kam in den Clubs, das "Gedönse" von Buffet, Shows und Schaulaufen der McFit-Paare sich immer mehr in den Vordergrund schob. Daß die Swingerszene stark angewachsen ist, eine offen nichtmonogam gelebte Sexualität immer beliebter wird, nahezu "gesellschaftlich anerkannt" ist - das hat auch seine Nachteile: die Szene ist 1 bissl spiessig geworden. Aber das ist jetzt durchaus subjektiv von mir

ob es "frühere" anders war kann ich nicht  beurteilen. aber dieses "schaut her wie sexy ich mich fühle" Leute (Damen) haben wir auch oft erleben müssen. die fühlen ich schon frivol, weil sie halterlose Strümpfe tragen und meiste treten sie dann als eine Gruppe von 3-6 Zicken auf  ...

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Was ich aber "objektiv" registriert habe, daß ein neuer Typ von "Locations" auf der Matte erschienen ist, den ich "Pornokino 2.0" nenne und ab 2007 im damals ersten "Siwa-Erotic-Kino" in Rohr, später auch in Laucha und seit neuestem in Kranichfeld (sämtlich Thüringen) kennen und lieben gelernt habe. Diese "PKs" haben nichts mehr mit den trashigen Schmuddelläden hinterm Bahnhof zu tun, sondern haben 1 Top-Ambiente, mit allem, was man braucht - was aber weggefallen ist: das ganze "Gedönse" von Buffet, Shows etc. Es gibt Flaschengetränke aus dem Kühlschrank, ein bischen Knabberzeux und das wars. Mit diesem "Club-light" erspart sich der Betreiber nämlich die Vollgastronomie und die damit verbundenen Auflagen und Investitionen und auch der Betrieb ist wesentlich günstiger - mit dem "Pornokino 2.0" kann man wirklich Geld verdienen, meiner Einschätzung nach. Wie sowas aussieht, kann man sich gerade am "Siwa" mal ergooglen.

also wenn dass ist das beschreiben e 5.0 ...

1.0 waren die Kleinen Raucherkino,

2,0 die großen Bahnhofskinos,

3.0 die versifften Kabinen-Kinos (die den Ruf der Kino ruiniert haben)

4.0  waren die "Laufkinos" mit viele offenen Räumen

5.0 ... ?? sind das die sterilen Handfrauen-Kino's ?

die Billig-Variante mit Dosengetränken gefällt mir gar nicht. ein Club Besuch ist für uns ein Event , wie Musical oder Oper und dafür machen wir uns fein und geben auch gerne etwas aus, wenn die Atmosphäre und das "Ambiente" stimmt.

die Variante Dosenbier ist wohl her was für Laufkundschaft im Bahnhofsviertel, die sich eine Nutte nicht leisten können.

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Und dieses Konzept kommt auch an bei denjenigen aus der Swingerszene, die noch wirklich Sex haben wollen anstatt endlos am Tresen über Niveaucreme und Badelatschen-im-Club herumzulabern - was jetzt freilich bewußt polemisch formuliert ist. Zudem ist der Eintritt für so ein "Pornokino 2.0" natürlich auch wesentlich günstiger, als im Club, die finanzielle Hemmschwelle für den Besuch ist dadurch stark gesunken. Eben weil man nur kleines Geld am Eingang bezahlt hat, ist auch die Erwartungshaltung geringer, das Klima wesentlich entspannter.

aus meiner Sicht ist der Eintritt in den Kinos ein teil vom Problem. da geht man(n) mal schnell vorbei ohne sich auch nur im geringsten vorzubereiten. das heiß ungeduscht, in Arbeitskleidung um mal schnell zu wixen.

da ich Familie mit Kinder habe ist für ein ein Clubbesuch etwas besonders. und ich möchte gern Menschen um mich haben, die da auch würdigen

was Billigt wird wird nicht geschätzt !

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Dieses Konzept hat auch den Charme der Flexibilität - es kann sich viel besser an die sehr schnellebige Szene anpassen, als ein Club mit seinen hohen Investitionen.

ich denke Flexibilität wird viel besser durch phantasievolle Motto-Partys erreicht als durch billige Umgebung

 

MILF-Naturblond
Geschrieben
Am 7.10.2018 at 10:14, schrieb TomTom030:

Gerade deswegen! Es ist kaum möglich die verschiedenen Vorlieben der Gäste individuell zu bedienen. Ergo, Clubs suchen den kleinsten gemeinsamen Nenner.

warum erinnert mich das jetzt an die sterbenden Volksparteien ... ok ..

wer es allen Recht machen will verlieht alle Kunden

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Ein Beispiel wie es noch gehen kann ist die Berliner BDSM-Lounge. Ok, auch hier erweist sich ein Shop *** als hilfreich. Doch getragen wird die Location von einem Verein ***. Wahrscheinlich klappt es nur deshalb so gut, weil die Mitglieder doch eine ganze Menge Engagement mit einbringen. Da der Betreiber des Shops auch "BDSM Möbel" herstellt, werden neue Modelle hier auch gerne angetestet. Das sorgt schon mal für Abwechslung. 

So eine Vereinslösung mit Offenheit für Nichtmitglieder könnte ich mir durchaus auch im Swingerbereich vorstellen. Mitglieder müssten sich zwar zusammenraufen, doch könnten so auch neue Ideen auf den Tisch kommen.

ein Verein ist im schlimmsten Fall auch wie eine Familie mit Leuten, die ich alle kennen .. gruselige Vorstellung

 

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Am 7.10.2018 at 12:30, schrieb böses_Mädchen123:

Punkt 1 finde ich gut. Diese "Cluboutfits" müssen nicht sein. In sowas würde ich mich auch sehr unwohl fühlen.

ih mag das auch nicht  so .. daher bevorzugen wir auch die typische frivole Bar

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Was ich mir wünschen würde - um mal aus Neugierde reinschnuppern zu gehen - wären abgetrennte Bereiche und eine Art Disco Ambiente. Auch gerne mit lauter Musik und tanzen in "normalem" Discooutfit. Sich also ungezwungen kennenlernen zu können. Dieser Bereich sollte für mich auch frei von sexuellen Handlungen sein. Ich bin zwar verhältnismäßig offen, aber ich möchte einfach nicht alles sehen! Ich würde mich bei lauter nackten und fickende und onanierenden Menschen um mich herum sehr unwohl fühlen. -> Also mag ich Deinen Punkt 14 auch nicht so sehr.

Dafür könnte es dann z.B. im Obergeschoss spezielle Räume geben, also so dass sich jeder 1. dahin zurückziehen kann und 2. sich entscheiden kann, was er sich angucken möchte und was nicht und woran er teilnehmen möchte oder nicht und wen er daran teilhaben lassen möchte und wen nicht.

lach so wie im Dorf auf den Schützenfest ... nur dass man(n) nicht Gras oder Auto verscheiden muss um ihr das Höschen auszuziehen ...

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Punkt 12. Wenn sich ein Club mit einer  Disco verbinden ließe würde ich die Preisgestaltung daran anpassen. Was kostet Disco heutzutage? 15 Euro? + Getränke.

da sind wir bei Preisen vom Kino ... und auch mit der Kundschaft

Am 7.10.2018 at 13:42, schrieb Thorshammer59:

egal ob nun hochgradig spezialisierte chirugen oder veranstalter ganz "gewöhnlicher" parties - die richtig guten haben gar keine eigene lokalität.

du hast absolut recht . das ist mir noch gar nicht so aufgefallen ...

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb MILF-Naturblond:

du hast absolut recht . das ist mir noch gar nicht so aufgefallen ...

nimm opern-, oder theaterbühnen: die machen ihr eigenes programm. llyod webber macht stücke und zieht damit ohne eigene bühne durch die ganze welt. anstatt seine kraft auf all mögliche materiellen rahmenbedingungen zu verschwenden, konzentriert er sich nur auf die qualität der story, der darsteller, choreographie, bübnenbild etc. genau deshalb ist er erfolgreich.

MILF-Naturblond
Geschrieben

hmmm .. ist da wirklich die Zukunft ? ... wird es noch mehr "Wanderevents" geben, die von Location zu Location ziehen und Programm-Partys feiern ?

zugegeben, ich war auch schon auf vielen solchen Partys, die nicht von der Location organisier wurden ...

 

dann Frage ich anderes herum, wo ist das Erfolgskonzept, dass die 1-2-3 Hundert Leute zusammen bekommen und sonst ist der Laden leer ...

 

ich habe das sogar schon mal in Hamburg so erlebt, dass ein Partyveranstalter ein super Tolle Party in einem Club organisiert hatte und es war voll. nach 2-3-4 mal wollte der Betreiber vom Club die Party-Ideee Kopieren und das war ein Flop

 

warum ???

 

 

Geschrieben
vor 12 Stunden, schrieb MILF-Naturblond:

ein Verein ist im schlimmsten Fall auch wie eine Familie mit Leuten, die ich alle kennen .. gruselige Vorstellung

 

Das verstehst Du falsch. Es gibt einen Trägerverein der sich um alles kümmert. "Normale" Gäste können eine Tagesmitgliedschaft erwerben/abschließen. Stammgäste kennt man natürlich ...

MILF-Naturblond
Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb TomTom030:

Das verstehst Du falsch. Es gibt einen Trägerverein der sich um alles kümmert. "Normale" Gäste können eine Tagesmitgliedschaft erwerben/abschließen. Stammgäste kennt man natürlich ...

ich kenne solche "Vereins-Clubs" ... grauenhaft .. alle kenne sich und als Neuteig außen vor

Geschrieben
Am 7.10.2018 at 19:46, schrieb PaarHNS:

Eigentlich eine Frechheit vom Ordnungsamt, wenn sie keinen Clubbetrieb wollen, dürfen sie auch keinen genehmigen.

Da wird erstmal genehmigt, damit man später unter Vorwand wiederkommen darf.  Wer weiss, wie weit Hausdamen gehen, um Auflagen zu verhindern ...

Geschrieben
Am 6.10.2018 at 14:58, schrieb BlackAmericanDick:

pretty easy...meist sind die locations fern ab vom schuss (ob gewollt oder nicht erstmal wayne)...die einrichtung meist billig und lame...die themenabende ebenso und das clientel naja....hab mir da aus den USA anregungen geholt da es hier einige clubs gibt (als tourist unmöglich rauszufinden als einheimischer easy :) )würde das hier in etwa so umsetzen dann wäre es akzeptabel..wie wo was genau bleibt mein secret den man weiss ja nie

die Clubs in den USA unterscheiden sich kaum von denen in Deutschland und ja ich war 20 Jahre dort unterwegs.

BlackAmericanDick
Geschrieben
vor 9 Minuten, schrieb winternick:

die Clubs in den USA unterscheiden sich kaum von denen in Deutschland und ja ich war 20 Jahre dort unterwegs.

tun sie gewaltig :) ich war letztes jahr erst in einem in meiner heimatstadt atlanta :)

Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Room237:

Wer weiss, wie weit Hausdamen gehen, um Auflagen zu verhindern ...

Hausdamen ist nichts anderes als Prostitution und hat in einem Swingerclub nix zu suchen.

Zumindest nicht in unserem Konzept.

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb BlackAmericanDick:

tun sie gewaltig :) ich war letztes jahr erst in einem in meiner heimatstadt atlanta :)

in welchem ? Atlanta war ich oft
Das Gates tu Hell ist toll
im prinzip sind sie nun mal nicht anders als viele viele hier, natürlich gibt es Unterschiede aber die haste auch in den USA
dort gibt e snichts was es hier nicht gibt, im Gegenteil
In D. ist es viel einfacher so einen Club aufzuziehen

Geschrieben
Am 6.10.2018 at 09:48, schrieb MILF-Naturblond:

....wie sieht eure Idee, das neue Konzepte oder sensationelle Geschäftsidee aus .. ?

Du fragst hier nach einer sehr teuren Dienstleistung...

Daher fehlen mir im Moment jegliche Ideen :-)

BlackAmericanDick
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb winternick:

in welchem ? Atlanta war ich oft
Das Gates tu Hell ist toll
im prinzip sind sie nun mal nicht anders als viele viele hier, natürlich gibt es Unterschiede aber die haste auch in den USA
dort gibt e snichts was es hier nicht gibt, im Gegenteil
In D. ist es viel einfacher so einen Club aufzuziehen

T***ze z.b auch wenn überwiegend meine leute dort sind (Black Americans) trotzdem ein gaaaan anderes level wie jeder club hier

Geschrieben

Bevor man einen Swingerclub machen will sollte man doch wissen was ein Swingerclub ist !

Ein Swingerclub ist ein Bordell ,die Konsessin ist eine Bordellkonsession mit oder ohne Gewerbsmäsige Prostituierte !

Wer es nicht glaubt schaut enfach mal im Handelsregister nach wie die Swingerclubs eingetragen sind oder am Baurechtsamt welche baurechtlichen Zuordnung sie haben !

Es gibt solche Betriebe Gewerblich Konsessioniert oder als Verein mit Duldung eines Bordellbetriebes !!

 

Wer einen Swingerclub macht wird ergo Bordellbetreiber ,wer will das sein ,wer kann das ?

Zu einem Bordell gehören Prostituierte ,was sind Prostituierte ?

Prostituierte sind Personen die sich um einen Geldlichen oder Geldwerten Vorteil eindeutig Präsentieren !

im Swingerclub sind dies also alle die einen ermäsigten Eintrittspreis bezahlen die sind alle Eintrittspreiße die geringer sind wie der Männer Einrittspreis !

 

Das ist der Klassische Swingerclub ein Bordell in dem Frauen und Biologische Paare aus Mann und Frau für ihre Anwesenheit in Cluboutfit einen Rabatt bekommen und dafür ein allinclusiv und all you can  bekommen !

Kalkulativ sieht das so aus das wenn man anmeldelisten hochrechnet pro Person je nach Club und Wochentag 8 -42 euro pro Person Umsatz gemacht werden ,im schnitt meist so um die 20 euro .

Dafür gibt's Warmgehaltenes Kantinenessen , Disco ,mini Sauna ,mini wirlpool ,Disco und Flatrate saufen mit billigen gesöffen was dann als gehobener Standart und Hohes Niveau angepriesen wird !

Nur mal für die Niveauvollen :

-gehobener Standart ist mehrgängiges Menü alla Kart , aus Frischen Zutaten zubereitet und auf Bestellung am Tisch serviert und angerichtet ,sowohl die Speisen als auch die getränke wenn ganze Flaschen Wein bestellt werden und nicht Glas weise !

-Niveau bedeutet Wasserwaage ,Wasserspiegel ,ist eine Relative Füllstandsangabe oder wird i gesellschaftlichen wie politischen Dialog als worthülse benutzt wenn man nicht weis was man meint oder es nicht Sagen will ! (Lesen Sacken lassen und nachdenken wie offt ihr schon mit dem Wörtchen "Niveau"verarscht wurdet )

 

Leicht zu erkennen das ich mich wohl schon etwas intensiver mit dem Thema befasst habe und es sehr nüchtern von der Betriebswirtschaftlichen Seite auseinander genommen habe und die Clubs nicht nur von ausen sondern auch von innen kenne !

Was sind Swingerclubs heute ?

Die meiste sind Flatrate Disco mit der Möglichkeit zu ficken in dem sich Paare und Frauen einen billigen Lenz machen den die Männer zahlen sollen ,das hat aber mit Swingen nichts zu tun !

 

Mein Konzept ist ganz einfach , ein Lokal Ab 18 , an der Tür muss geklingelt werden ,der eintritt und eine Verzehrkarte erworben werden , drin gibt es eine Theke mit Garderobe wo Jacke Mantel abgegeben werden kann und Getränke bestellt werden ,drin gibt's  Raucher Nichtraucher Bereich ,Tanzfläche Sitzgruppen alles verwinkelt und unübersichtlich !

Jeder der in sauberen Klamotten kommt und sich benimmt ist willkommen jeder zahlt das selbe ob es Mann ,Frau paar ,tv ts  hetro bi lesb homo ist scheisegal ,deren Sache  ,der Club ist zum Treffen quatschen lachen rauchen trinken tanzen fummeln wichsen blasen ficken da und wem es zu dreckig oder zu wenig geboten ist soll sich zum Teufel scheren !

Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb BlackAmericanDick:

T***ze z.b auch wenn überwiegend meine leute dort sind (Black Americans) trotzdem ein gaaaan anderes level wie jeder club hier

ui jetzt wirst du rassistisch

Deine Leute ...und Bingo wieder einer im absoluten Abseits

Geschrieben

Mein Konzept bräuchte'n bisschen Zeit denn der Schwerpunkt ist einfach das Verhältnis von Männern und Frauen, ihr wißt schon was ich meine... Deswegen würde für mich nur ein Päärchenclub interessant sein weil ich mich nicht auf ausgleichen von Männern und Frauen einlassen muß, ganz wichtig wäre Werbung in jeglicher Form... Partymottos, Büffet, Musik usw. sollten qualitativ hoch sein...

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