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Cellerpaar

Bankenkrise

Empfohlener Beitrag

Cellerpaar
Geschrieben

Wir haben einen interessanten Beitrag gefunden

eine talkrunde gestern abend mit u.a.Eichel, Kopper, zeigt die problematiik des ganzen. es geht um sehr viel geld und keiner der verantwortlichen sei es bei den banken, in der wirtschaft und der politik hat nur im ansatz ein unrechtbewusstsein. das schlimme dabei ist, das diese herrschaften durch ihre position und einkommen in jedem fall auf der sicheren seite sind und die betroffenen in der masse am anderen ende der kapitalseite stehen.
das unverfrorenste und frechste überhautp was diese eliten sagen, der anleger ist ja sle bst schuld wenn er solche zitterpapiere käuft. wer z.b. aktien kauft weiss das die mal rauf und mal runter gehen. bei geldanlagen auf basis von zertifkaten hat gefälligst der anleger auch das kleingedruckte zu lesen.
die arroganz dieses elite pöppels bei banken politk und wirtschaft ist genauso schockierend wie der einbruch dieses finanzsystems. man weiss es zwar, aber da das system bis jetzt einigermassen funktionierte hat man es geduldet.



Wir haben den Beitrag selbst auch im Fernsehn verfolgt und fanden es mehr als Peinlich das den Kleinanlegern die Schuld zugeschoben wurde.

Haben wir als Kleinanleger nicht das Recht und die Bank die Pflicht uns so zu beraten das wir unser Geld sicher Anlegen können, ohne das wir ein Wirtschaftsstudium haben müssen um die Risiken zu erkennen die uns von der Bank verschwiegen werden ??

Gruss aus Celle


setzer
Geschrieben

Die Bankberater haben meist keine Ahnung, was sie da verkaufen (müssen), Hauptsache die Bank macht Profit. Und bei denen herrscht doch die Devise: auf die kleine Leute ist geschissen.
Siehe die Volksbanken – haben 500 Millionen versemmelt, meist von kleinen Bauern und Privatpersonen, da hat kaum einer ein Wort darüber verloren.

Fazit: die KfW hätte das Geld auch mir überweisen können.


Geschrieben

Also, das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderer. Leider sind jetzt die scheinbar soliden Bankaktien zu Zockerpapieren verkommen.


setzer
Geschrieben

Die hätten mal alle auf den alten Kostolani hören sollen.


Cellerpaar
Geschrieben

Risiko hat man da immer. Wenn nicht in Gold investieren



Klar ist immer ein Risiko vorhanden. Aber es kann doch nicht sein das auf der einen Seite von uns gefordert wird etwas für die Rente zu tun, aber auf der anderen Seite unser Geld, das wir dafür auf die Seite legen, von den Banken in unsichere Spekulationen gesteckt wird.

Und in Gold investieren heisst zur Zeit, auch Verluste hinnehmen.

Punkt 1) Gold bringt keine Zinsen, daher verliert der Anleger auf Dauer ein Teil seines Geldes.

Punkt 2) Der Goldpreis fällt seit 3 Wochen, also verliert der Anleger auch wieder Geld.

Nur sollte man sich jetzt mal Fragen: Warum fällt der Goldpreis ??

Denn bisher war es immer so: Unsichere Wirtschaft = Goldpreis steigt.

Nur ist es dieses mal genau andersrum.

Gruss aus Celle


Geschrieben (bearbeitet)

falsche anlageberatung ist in Deutschland Schadensersatzpflichtig wenn nicht auf Risiken hingewiesen wurde.

Das man als durchschnittlicher anlagerberater die US-Immobilienkrise vorhersehen musste, glaube ich nicht.

Denke das Basel 2 das ganze etwas gefördert hat, das Banken immer bis bis an Limit mit Krediten um sich schmeißen und dann solche sich selbstverstäreken Kreisläufe ermöglichen wie bei Immobilienkrise.

Denke der staat sollte sich jetzt Gedanken machen, wie vermieden werden kann das einige Investmentbanker auf Kosten der Volkswirtschaft zocken.

Hoffentlich holen sie sich da gute Experten.

Rücklagen für die Rente verlangt ja keiner in Aktien, schon gar nicht kurzfristig, in ein paar Jahren werden die Kurse sicherlich wieder neue Rekorde schaffen, aber die wirschft ist nun mal zyklisch.

Das Gold in schlechten Zeit steigt wissen halt alle, wenn es jetzt fällt zeigt es das viele glauben das es gar nicht so schlimmt wird.

Aktien bringen übrigens auch keine Zinsen.

Allerdings stellen Aktien und Gold ja Sachanlagen dar, die theoretisch recht gut Inflationen ausgleichen können, das tun minimal Zinsen halt nicht.


bearbeitet von sinful2008
setzer
Geschrieben

Die BaFin sollte sich mal die Banken genauer ansehen und ihre Geschäfte überprüfen, da würde manchem die Augen überlaufen.


Geschrieben

Die BaFin sollte sich mal die Banken genauer ansehen und ihre Geschäfte überprüfen, da würde manchem die Augen überlaufen.



Warum?

Bankenkrise entstand eigentlich nur durch die Überlegung verbindliche Richtlinien für die maximale Verschduldung von Banken zuzulassen, fallen wie in den Usa die Immobilienpreise, steigen die vorher noch gut bewertetet Hausbesitzer im Rating ab und plötzlich braucht die Bank mehr eigenen Kapital und muss eigentlich mehr Zinsen verlangen.

Das ganze hat eigentlich keinen wirklichen Dämpfenden Fator im System, wie es sonst eigentlich in der VWL ist.


Cellerpaar
Geschrieben

Sparen Sparen Sparen wie der Schwabe



Und wie willst du das Geld sparen ??

Unter dem Kopfkissen ?? Bringt nichts das es durch die Infaltion in 10 Jahren nur noch die hälfte an Wert hat.

Auf dem Sparbuch ?? Bringt auch nichts. 1,5 % Zinsen stehen über 3 % Inflation gegenüber.

Gruss aus Celle


setzer
Geschrieben

Die beste Geldanlage ist die Immobilie.


Geschrieben

@ setzer

Du weißt schon das die Bankenkrise , durch eine Immobilienkrise ausgelöst wurde?

Weil in Amiland die Preise dramtisch gesunken sind!


sweetdream510
Geschrieben

Besser 1,5% Zinsen,als Minus beim Börsengeschäft........oder?

Da es ja wohl so aussieht,das Geldanlageberater entweder keine Ahnung oder nur Profitgier haben,braucht sich doch keiner wundern,das der Ottonormalverbraucher sein Geld in den Sparstrumpf steckt.
Wer hat denn den Weitblick,wenn er nicht gerade Bänker o.ä. ist?
Selbst,wenn man sich das Kleingedruckte genau durchliest (siehe z.B.auch bei Versicherungen)...wer versteht den ganzen Kram?

Sicher ist nur wieder mal...der kleine Mann steht hilflos daneben und muss zusehen....


LG von Frau sweetdream


sweetdream510
Geschrieben (bearbeitet)

Was man macht,ist ja schon fast egal. Börse,Immobilien....wo ist mein Geld noch sicher?

Oder anders gefragt...wo bekomme ich noch sichere Rendite?
Heut morgen erzählt mir jemand:"Ich hab meine Bundesschatzbriefe....gibt nicht viel,aber es ist sicher." Hat der Mann Recht?


bearbeitet von sweetdream510
setzer
Geschrieben

@ setzer

Du weißt schon das die Bankenkrise , durch eine Immobilienkrise ausgelöst wurde?

Weil in Amiland die Preise dramtisch gesunken sind!



Ja, weil sie mit Hypotheken um sich geschmissen haben.


Geschrieben

.

Auf dem Sparbuch ?? ..... 1,5 % Zinsen



es gibt bei verschiedenen banken verschiedene verzinsungen auf dem sparbuch....von 3,5 -4,5 zinsen ab dem 1ten €, ich glaube, in der heutigen zeit muss man nicht nur auf strompreise sondern auch auf bankpreise achten


Geschrieben

Aber auch weil die Preise für Immobilien eingebrochen sind, daher sind Immobilien langfristig sicher, aber das sind große Fonds und aktien auch.

@ sweetdreams

bei 1,5% wird Dein Geld entwertet, weil die Preise steigen.

Sicher ist Tagelsgeld Bundesanleihen, nur sind die Renditen verhältnismäßig gering.

Bei hohen Rediten ist das Risiko immer höher, dafür bekommt der Anleger ja halt ne Risikoprämie.


Cellerpaar
Geschrieben (bearbeitet)

Ich hab meine Bundesschatzbriefe....gibt nicht viel,aber es ist sicher." Hat der Mann recht?



Wenn man ein wenig googelt. Dann stellt man fest, der Mann hat Recht. Aber, im Schnitt 4Prozent Zinsen nenne ich nun auch nicht so schlecht.

Bundesschatzbriefe sind aber nur solang sicher, solang der Staat nicht Pleite macht.

es gibt bei verschiedenen banken verschiedene verzinsungen auf dem sparbuch....von 3,5 -4,5 zinsen ab dem 1ten €,


Sparbuch = 1,5 % die von euch angesprochenen 3,5 - 4,5 % sind Tagesgeld- oder Festgeldkonten und keine Sparbücher.


Gruss aus Celle


bearbeitet von Cellerpaar
sweetdream510
Geschrieben

@sinful....mir ist das durchaus bewusst. Ich wiederhole nur das,was ich tagtäglich z.B. von meinen Patienten höre. Unsicherheit möchte keiner,der monatl. seine 2,50€ zur Seite legen kann.

Aber eigentlich ging es ja um die Machenschaften der Banken.


Geschrieben

@ sweatdream

Sparbuch hat eigentlich keine wirklichen Vorteilge gegenüber Tagesgeld.

Daher wenn alles auf ein vernünftiges Tagesgeldkonto, da gibts bis zu 5% derzeit und es kann nichts passieren, da Einlagen bis mindestens 20 000€ gedeckt sind. denke das dürfte reichen.


Geschrieben

Irgendwann haben alle Banker mal was von Finanzierungsregel, optimalem Verschuldunggrad und Leverage-Effekt gehört. Aber bei so viel Geld hat halt einfach die Gier um sich gegriffen.

Hier sind einfach auf verantwortungsloseste Art und Weise Gelder verschleudert worden. Wie kann ich denn 110%-Kredite vergeben? Bau ein Haus für 100.000. Ich gebe dir 110.000 und dann verkaufst du für 120.000? Und das an Menschen mit nur geringstem Einkommen. Klingt hirnrissig, war doch aber leider so. Dass das irgendwann schief geht, war doch abzusehen. Die gleiche Masche hat man nach der Wende auch schon in den neuen Bundesländern versucht. Da sind nur nicht so viele darauf reingefallen.


Geschrieben

Irgendwann haben alle Banker mal was von Finanzierungsregel, optimalem Verschuldunggrad und Leverage-Effekt gehört.



Nicht irgendwann, in Europa wurden in Glauben dem Markt was gutes zun tun mit Basel 2 Richtlinien festgelegt inwieweit sich Banken verschulden sollten.

Allerdings wurde es in der Praxis halt nicht als höchstgrenze umgesetzt, sondern man versucht meist genau dorthin bzw. nen Tick drunter zu sein.

schließlich meinte die Eu ja, dann könne nichts passieren.

Warum 110% Kedite?

Weil Häuser an sich recht gute Sicherheiten bieten und zusätzlich ja meist der Kunde selber mit seinem Einkommen haftet, dadurch bekommt man nen gutes Ranking und die Bank brauch den kredit nur zu einem geringem Teil mit Eigenkapital absichern.

Steigen die Preis und das Haus ist plötzlich 120 K wert, dann gibt man dem Kunden gerne noch weiter 10 k, dann die Rücklagen sind ja eh gemacht wurden.

Problematisch nur wenn das Haus statt 120 k plötzlich nur 90 k wert ist und das halt nicht nur bei einem sondern bei tausenden Kunden. Die gebildeten Rücklagen sind zu niedrig und plötzlich brauch die Bank Kapital.

Dummerweise brauch das die anderen Banken auch gerade, weil sie dasselbe Problem haben....


Geschrieben

Welches Eigenkapital? Das war doch gerade das Problem an der Sache. Die Häuser sind doch meisst zu 100% fremdfinanziert gewesen. Selbst wenn ich nur mit einer Ausfallquote von 30 % rechne, dann muss die Wertsteigerung der Grundstücke fast 57 % betragen, damit es sich für mich als Bank lohnt (wegen 110%-Kredit). Und die tatsächliche Ausfallquote muss wesentlich höher gewesen sein.


Geschrieben

@ sboy

es geht um das Eigenkapital der Bank selber.

Sie selber muss ihre Krdeitgeschäfte absichern, abhängig vom Ausfallrisiko.

ein totales Ausfallrisiko beim Hauskauf ist aber nicht gegeben, denn das Haus bleibt ja bestehen und ist relativ wertkonstant (anders als bei Auos oder konsumkrediten).

Kann der Kunde nach 10 Jahren nicht mehr zahlen, versteigert man halt das Haus und hofft das da genug übrig bleibt. Bis dahin hat der Kunde fleißig Zinsen gezahlt, die bezogen auf das für die Bank nötige Eigenkapital eine guten Rendite darstellte.


Geschrieben

..Haben wir als Kleinanleger nicht das Recht und die Bank die Pflicht uns so zu beraten

Hey ihr, meine mir nicht kompatiblen Genossen.

Das ist ein spekulatives Geschäft und darauf, auf euch wird spekuliert.
Was glaubt ihr denn? Dass das auf die Gewinnmaximierung der Anleger abzielt?

Euer Recht liegt darin, dass ihr herausfinden könnt wann ihr aufhört für euch zu spekulieren.

Alles andere ist Spekulation.


Geschrieben




Sparbuch = 1,5 % die von euch angesprochenen 3,5 - 4,5 % sind Tagesgeld- oder Festgeldkonten und keine Sparbücher.


Gruss aus Celle


komisch, bei mir isses ein grünes..da steht sparbuch drauf..und von meiner haus und hofbank..isses auch ein sparbuch, jedoch in den orangen farben der bank..und ich hab garantiert für 1euro50ig nix anderes, da ich das ja abgesclossen habe:-)...aber..ihr habt ja wie immmmmer so recht..und andere keine ahnung


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