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Kinderwunsch bei Männern


Tr****

Empfohlener Beitrag

Das Untenstehende sollte man auch nicht außer Acht lassen:

So hat eine Studie in Israel gezeigt, dass das Risiko eines Kindes, an Schizophrenie zu erkranken, mit dem Alter des Vaters steigt. Ist dieser bei der Geburt 40 Jahre alt, ist das Risiko doppelt so hoch wie bei einem zehn Jahre jüngeren Mann. Studien in Schweden, Japan und den USA haben diesen Zusammenhang bestätigt; ähnliche Befunde gibt es für den Autismus. Und vor einigen Wochen veröffentlichte die Fachzeitschrift „Archives of General Psychiatry“ eine Untersuchung, die einen solchen Zusammenhang auch für manisch-depressive Störungen zeigt.



©tagesspiegel

Das soll nicht heißen, das es dir ebenso ergehen wird. Aber, es ist halt ein Risiko.


Trestertester, das klang schon so, als sei es dir sehr ernst mit dem Wunsch. Aber - dir fehlt einfach die Frau. Also solltest du zuerst jemanden finden, eine stabile Beziehung aufbauen und mit dieser Frau gemeinsam klären, ob ihr noch Kinder möchtet. Allerdings wird dann deine Suche anders aussehen müssen, als wenn das kein Thema mehr wäre, denn die Frau sollte ja maximal 40 sein.

Natürlich steigt rein statistisch mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit irgendeines Defektes. Das sagt aber gar nichts über den Einzelfall. Beispielsweise ist die Gefahr eines Kindes mit Trisomie 21 (Mongolismus) bei einer 40-jährigen Mutter sehr viel größer als bei jungen Frauen. Dennoch hatte mein Frauenarzt nur Fälle von jungen Müttern mit diesem Gendefekt. Würden wirklich nur diejenigen Kinder bekommen, die den Kleinen optimale (genetische, wirtschaftliche, emotionale) Bedingungen bieten können, hätten wir bald kaum noch Kinder.

Wenn du also die Frau findest, mit der es passt und die ebenfalls einen Kinderwunsch hegt, warum nicht! All die Promis, die sehr spät nochmals Vater geworden sind, behaupten ja, ein Kind in dem Alter wäre ein ganz besonderes Glück.


Also ich konnte nie verstehen, wieso Menschen heutzutage überhaupt freiwillig Kinder wollen. Der Kinderwunsch muss wohl irgendwie in den Genen liegen, denn wenn man es sich richtig überlegt, gibt es keinen vernünftigen Grund, heutzutage überhaupt Kinder in die Welt zu setzen.
Das Leben ist schon ohne Kinder schwer genug, und daran, wie die Welt in 20-30 Jahren aussehen wird, will ich gar nicht denken. Und der Grund allen Übels ist die Überbevölkerung dieses Planeten. Es ist einfach naiv zu glauben, dass hier und dort ein paar Solarzellen und Windräder die Klimakatastrophe und andere Zerstörungen unserer Lebensgrundlage noch stoppen könnten. Unsere Erde ist für sieben Milliarden Menschen einfach zu klein. Das Boot ist schon lange zu voll und kurz vorn Sinken.
Mein persönlicher Verzicht auf Kinder wird die Welt zwar auch nicht mehr retten, aber wenigstens erspare ich meinen ungeborenen Kindern damit eine Existenz am Abgrund.

Heutzutage muss niemand mehr Kinder bekommen, und Verhütungsmittel sind auch in den ärmsten Ländern zu bekommen. Nur ein weltumfassende Geburtenregelung, die von allen Menschen freiwillig und mit Überzeugung getragen wird, kann uns vor dem Schlimmsten bewahren. Die chinesische Ein-Kind-Politik ist ein guter Ansatz, der aber leider wegen der fehlenden Einsicht der Bevölkerung nicht wirklich greift.

Ist ein Leben ohne Kinder wirklich so schlimm wie manche unfreiwillig Kinderlose tun?
Es sind doch eh nur egoistische Gründe, weshalb die Leute Kinder wollen. Wer im Alter nicht allein sein will, kann sich auch ehrenamtlich engagieren und anderen Menschen helfen, so weit es seine Kräfte zulassen. Wer was zum Schmusen und Spielen sucht, kann sich auch ein Haustier zulegen.
Und wer glaubt, sich durch Kinder unsterblich zu machen, weil die Gene weiter existieren (lol), der kann auch in die Kirche gehen und sich was vom ewigen Leben erzählen lassen.


Das Leben ist schon ohne Kinder schwer genug, und daran, wie die Welt in 20-30 Jahren aussehen wird, will ich gar nicht denken.


Ist jetzt zwar bissel Offtopic , aber ...

Ich hatte vor einigen Wochen ein langes Gespräch mit meinem Dad , wo es auch um meinen unerfüllten Kinderwunsch von damals ging . Ich nannte ihm die Gründe , warum ich ihn und meine Mutter nicht zu Oma und Opa machen werde und er hat sie verstanden .
Und dein obiger Satz ... diesen hat er dann auch gesagt .
Man sollte sich 3 mal überlegen , ob man in DIESE Welt noch Kinder setzt !


@ Trestertester
warum bewertest du Dein anliegen nach den Kriterien was andere von Dir denken oder sagen könnten?

Kann dir das nicht egal sein?
Wenn sich die Situation ergibt, dass Du Vater wirst, so ist dem so.
Steh dazu ganz egal was andere Denken oder sagen!

Ich stelle immer öfter fest, dass viele Mitmenschen sich ständig gedanken machen " Was könnten die anderen denken? "
Die anderen Menschen können sich gar kein richtiges Urteil erlauben, da sie sich überhaupt nicht in Deiner Situation befinden.
Also lass die Außeneinwirkungen weg und zieh dein Ding ungeachtet anderer Meinungen durch.
Sei ein Mann und kein Befehlsempfänger
Gruß
Reviergeier


wenn du die passende frau findest und eine gute beziehung aufbauen kannst,
dann mach sie, wenn die frau der selben meinung ist, mit einem kind perfekt.


nachdem ich mir den thread durchgelesen habe, möchte ich folgende frage stellen:
"wieso sind soviele der meinung, dass man ab 35 zu alt für kinder ist?"

die natur gibt uns frauen die möglichkeit bis zu den wechseljahren schwanger zu werden.
männer sind bis ins hohe alter zeugungsfähig. wieso soll man dann ab 35/40 zu alt für kinder sein? die natur hat einen grund dafür!

als es noch keine oder so gut wie keine verhütung gab, brachten frauen 10 und mehr kinder zur welt. was glaubt ihr wie alt sie beim letzten kind waren??? die meisten über 40, meine oma sogar ende 40. alle kinder waren gesund, obwohl die medizin heute viel besser und fortschrittlicher ist.

krankheiten, vor allem erbkrankheiten gibts überall und sind in den genen verankert, nicht im alter.

nur um der allgemeinen gesellschaft zu gefallen, sollen ältere keine kinder bekommen?
für mich ist das schmarrn, vielleicht weil ich selbst gern individuell lebe und ich auf gesellschaftliche meinungen nix gebe.
"lass die leute reden..."

meine eltern haben auch verstanden, wieso ich sie nicht zu oma und opa machen werde.

viele grüße annett


"wieso sind soviele der meinung, dass man ab 35 zu alt für kinder ist?"


Ich bin auch dieser Meinung .
Ich persönlich ( nur meine eigene , bescheidene Meinung ) finde alles was über 35 Jahre alt ist , zu alt für`s ERSTE Kind !
Warum ?
Weil`s halt meine Einstellung ist .
Ich werde oft gefragt , warum ich keine Kids mehr will . Ich werde 38 , finde das einfach schlichtweg zu alt , für`s erste Kind !


OFF TOPIC

Also ich konnte nie verstehen, wieso Menschen heutzutage überhaupt freiwillig Kinder wollen. Der Kinderwunsch muss wohl irgendwie in den Genen liegen, denn wenn man es sich richtig überlegt, gibt es keinen vernünftigen Grund, heutzutage überhaupt Kinder in die Welt zu setzen.



Hast du schon einmal daran gedacht, wer deine zukünftige Rente finanziert?

OFF TOPIC ENDE


Hast du schon einmal daran gedacht, wer deine zukünftige Rente finanziert?


Soll DAS ein Grund FÜR Kinder sein ?


(bearbeitet)

Soll DAS ein Grund FÜR Kinder sein ?



Für mich ist das kein Grund. Aber, wenn man keine Kinder in die Welt setzt, gibt es bald keine Einzahler für die Rente mehr. Wer keine Kinder will, gesundheitliche Probleme ausgenommen, möchte scheinbar niemanden haben, der seine Rente finanziert.

Die arbeitende Bevölkerung finanziert die Rente der Alten. Wer selbst nichts dafür tun will, der sollte Rentenabschläge in Kauf nehmen.


bearbeitet von Cunnix

@ Trestertester
warum bewertest du Dein anliegen nach den Kriterien was andere von Dir denken oder sagen könnten?



Ich denke nicht, dass er das tut. dann bräuchte man hier ja überhaupt keine Frage zu stellen bzw. niemals diskutieren. Eine entscheidung muss jeder selbst treffen, egal worum es geht. Aber sich mal eine andere Sichtweise und Meinung anzuhören, kann doch nur bereichernd sein.




Soll DAS ein Grund FÜR Kinder sein ?



Für den einzelnen sicher nicht, aber insgesamt für das Land ist es schon wichtig, weil das rentensystem (noch) auf dem Generationenvertrag beruht.

Meine entscheidung für Kinder war sicher keine Kopf- sondern eine gefühlsentscheidung.

Dass man in die "heuitge zeit" keine Kinder setzen solle, ist ein uraltes Argument. Lest mal Geschichtsbücher, uns ging es - bis auf die Wirtschaftswunderjahre - noch nie so gut wie heute.


...Dass man in die "heuitge zeit" keine Kinder setzen solle, ist ein uraltes Argument.



Meiner Meinung nach, ein vorgeschobenes Argument!


Also ich konnte nie verstehen, wieso Menschen heutzutage überhaupt freiwillig Kinder wollen. Der Kinderwunsch muss wohl irgendwie in den Genen liegen, denn wenn man es sich richtig überlegt, gibt es keinen vernünftigen Grund, heutzutage überhaupt Kinder in die Welt zu setzen.
Es sind doch eh nur egoistische Gründe, weshalb die Leute Kinder wollen. .


Vernünftige Gründe gibt es nicht - aber ist es nicht auch gut, dass sich nicht alle Menschen so weit von der Natur entfernt haben und dennoch Kinder in die Welt setzen? Schau dir doch mal die Tierwelt an: Lebenszweck ist letztlich die Arterhalt und Produktion genetischer Vielfalt. Es gibt genug Tierarten, die sterben, sobald sie für Nachkommen gesorgt haben.

Glücklicherweise ist das bei uns Menschen nicht so und natürlich gab es schon rosigere Zeiten um Kinder in die Welt zu setzen, aber doch auch viel, viel schlimmere. Schau dir doch mal an, unter welchen Umständen in Kriegs- Pest- oder Notzeiten Unmengen von Kindern geboren wurden. Wie unglaublich gut geht es uns Deutschen doch im Vergleich zu schätzungsweise 90% der Welt. Wir brauchen hier nicht weniger, sondern deutlich mehr Nachwuchs, denn sonst erübrigt sich die Diskussion "Wie lange willst du leben?" schnell. Wenn niemand mehr da ist um für all die Alten zu sorgen, bekommen wir bald gewaltige Probleme. Global gesehen stimmt es natürlich - da wäre Geburtenkontrolle extrem wichtig!

Dass man Kinder nicht aus egoistischen Gründen bekommen hat, merkt man spätestens dann, wenn die lieben Kleinen auf der Welt sind. Dann sind nämlich so egoistische Wünsche, wie nachts durchschlafen, tun und lassen wozu man Lust hat, Geld scheffeln und sich dafür was gönnen, sehr schnell vorbei! Meinst du ernsthaft, ich würde für mich dauernd Fischstäbchen kochen, mein Geld in hochgradig schwachsinnige Pokemonkarten investieren oder meine Wochenende in irgendwelchen Zoos oder Kinderfreizeiteinrichtungen verbringen wollen? Für ein Kind gibt man viel auf und ob die sich im Alter wirklich um ihre alten Eltern kümmern wollen/können, ist noch fraglich. Andererseits gehören Kinder einfach zum Leben dazu!


(bearbeitet)


Es sind doch eh nur egoistische Gründe, weshalb die Leute Kinder wollen. Wer im Alter nicht allein sein will, kann sich auch ehrenamtlich engagieren und anderen Menschen helfen, so weit es seine Kräfte zulassen.



wer rechnet damit, das die kinder ihren weg nicht gehen - nur weil man se bei sich haben will??



Wer was zum Schmusen und Spielen sucht, kann sich auch ein Haustier zulegen.


hatte ich vor der schwangerschaft - während der schwangerschaft - und auch jetze


Und wer glaubt, sich durch Kinder unsterblich zu machen, weil die Gene weiter existieren (lol), der kann auch in die Kirche gehen und sich was vom ewigen Leben erzählen lassen.



glaubst du den blödsinn den du schreibst....eigentlich selbst??


Andererseits gehören Kinder einfach zum Leben dazu!
Mit Zitat antworten


das nun wieder auch nicht


bearbeitet von Gelöschter Benutzer

Ach ja, das Rententotschlagargument mal wieder. Es ist doch nunmal Fakt, dass man für das Geld das Kinder kosten, sehr komfortabel für sein Alter selbst vorsorgen kann. Kinderlose sind deshalb auch im Alter besser dran als Leute mit Kindern.


Ach ja, das Rententotschlagargument mal wieder. Es ist doch nunmal Fakt, dass man für das Geld das Kinder kosten, ......



Das Rentenargument gilt für den Staat, nicht für den einzelnen. denn da profitiert der Kinderlose mehr als der, der Kinder hat.

Kinderwunsch lässt sich nicht "vernüftig" begründen, aber seit Adam und Eva (symbolisch) gibt es ihn, auch im tierreich. sonst wäre das Leben auf der Erde schon ausgestorben.

Und wer gegen Kinder argumentiert, sollte doch die anderen wenigstens "in ruhe" ihre Kinder bekommen lassen. Wenn NIEMAND mehr Kinder bekäme, wäre Deutschland in ein paar Jahrzehnten ein Riesen-Altenheim - und niemand da, der pflegt, kocht, backt, getreide anbaut, Rollatoren produziert, ein Geschäft aufmacht, einen Film dreht, Musik macht..... schöne neue Welt!


(bearbeitet)

Mit dem "Kinder gehören einfach zum Leben dazu" meinte ich nicht zwingend für jeden Menschen und ich kann mir ein Leben ohne Kinder auch sehr gut vorstellen. Aber stell dir vor, niemand würde mehr Kinder bekommen... dann wäre die Menschheit nach 70-90 Jahren ausgelöscht. Meine Kinder gehören nicht mir, sondern sich selbst und der ganzen Gesellschaft. Ich habe lediglich die Verantwortung und Fürsorge für sie übernommen!

Manchmal ist es durchaus auch einfach sinnvoll, naturgemäß biologisch zu handeln. Lebewesen pflanzen sich fort- Punkt

. Kinderlose sind deshalb auch im Alter besser dran als Leute mit Kindern.


Da hast du recht - ist bisher in der Tat leider so. Finde ich auch richtig klasse, dass meine Kinder für deine Rente aufkommen müssen.


bearbeitet von Telefongeliebte
(bearbeitet)

Da hast du recht - ist bisher in der Tat leider so. Finde ich auch richtig klasse, dass meine Kinder für deine Rente aufkommen müssen.


Find ich auch richtig klasse
Aber im Ernst, ich geh mal sehr davon aus, dass es in 20-30 Jahren es eh nur noch Rente auf Hartz4-Niveau geben wird, falls die Welt aufgrund der drängenden globalen Probleme nicht sowieso bis dahin in Chaos und Anarchie versunken ist.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer

nachdem ich mir den thread durchgelesen habe, möchte ich folgende frage stellen:
"wieso sind soviele der meinung, dass man ab 35 zu alt für kinder ist?"



Das is die "magische" Altergrenze,die sich halt viele Frauen stecken..auch bei mir is die 35 das Alter wo ich mit dem Kinder kriegen aufhören würde,wenn ich noch weitere Kinder bekommen täte (was nicht der Fall sein wird)

Mal überschlagen...35/36 Kind is da...Einschulung man is selber 41/42..die Pupertät (mal grob angefangen mit 12) wäre ich 47/48...dann kommt hoffentlich der Schulabschluß,die Lehre,vlt sogar ein Studium..also ich wäre quasi erst Mitte Ende 50 wenn ich mein Kind soweit auf den "geraden" Weg aufziehen kann...Älter kann ich mich einfach net mehr den ganzen Anforderungen stellen...meine persönliche Meinung Mit 60 möchte ich kein Kind mehr groß erziehen sondern meine Kinder "nur" noch in ihrem Leben begleiten und dran teilhaben..

Hört sich vlt dumm an aber umso älter sie werden..umso kleiner wird doch der Druck auf den SChultern wegen der Verantwortung..natürlich hab ich als Mutter bzw als Elternteil immer meine Verantwortung dem Kind gegenüber aber einem bestimmten Alter werden von den Kindern Entscheidungen getroffen..man als Elternteil fungiert dann eher als Seelentröster,guter Freund,Zuhörer..lächel..


(bearbeitet)

ich brauche kinder wegen meiner rente?
kein kind muss MEINE rente zahlen!
die erarbeite ich mir selbst und die höhe davon hängt von MEINEM einkommen ab und nicht von der arbeit meines/eines kindes!
mal abgesehen davon, dass man gezwungen wird in die rentenkasse einzuzahlen.


aber wir sind momentan eigentlich völlig off topic.
hier gehts nicht um kinder bekommen oder nicht bekommen.


@ only
natürlich ist es ansichtssache, dennoch hat die natur einen grund, wieso wir bis zu den wechseljahren kinder bekommen können.
wenn ich mir so meine mutter und meinen vater anschaue, dann hoffe ich, dass ich in dem alter auch noch so fit bin. mobilität am alter festzumachen ist meiner meinung nach veraltet. schau dir doch mal die ü50 generation an. also ich habe keine angst vorm älter werden...hauptsache man bleibt gesund.
mit mehr lebenserfahrung ist man doch viel ausgeglichener und kann ganz anders auf kinder eingehen. vielleicht ist man da auch nicht so schnell genervt, da man eine ganz andere grundlage hat.

also ich würde ein spätes kinderkriegen nicht verurteilen wollen. und wegen dem alter schon gleich gar nicht.
vielleicht hat man viel weniger druck auf den schultern, weil man selbst schon etwas erreicht hat, also fester im leben steht, als mit 20, wo man sich mit der eigenen person/zukunft noch viel mehr befassen muss.

viele grüße annett


bearbeitet von abenteuer30

@ only
natürlich ist es ansichtssache, dennoch hat die natur einen grund, wieso wir bis zu den wechseljahren kinder bekommen können.



Genau "können" heißt ja nicht das ich bis zum bitteren Ende als Gebärmaschine zu Verfügung stehen muss

Ich schaue meine Eltern an..meine Mutter ist jetzt 57 und mein Vater 63 und die sind froh wenn sie die Enkelkinder nach dem Urlaub wieder abgeben können oder gar nach einem WE..gg..und da sprech ich net nur von meinen..meine Nichte ist schon 16 und die andere auch schon 13 und die strengen genauso an (wobei da ja jetzt die Pupertät ist)..also wie du siehst is es nicht nur eine Meinung,die ich mir selber gebildet hab..sondern auch noch eine Bestätigung aus meinem Umfeld


(bearbeitet)

Ganz ehrlich, ich habe mich mit 30 sterilisieren lassen weil meine Kindheit etwas war das ich niemals einem Kind zumuten wollte. Klar, es muß nicht so sein aber es hat mir gezeigt wieviel beim besten Willen schiefgehen kann und diese Verantwortung will und wollte ich nicht übernehmen..............

Natürlich kann man im Alter Kinder haben und es gibt genügend Beispiele das es funktionieren kann, aber..............

Hat schonmal jemand darüber nachgedacht wie ein Kind das älterwerden eines Menschen den es liebt erlebt?

Norm ist die Reihenfolge Kind, ***ie, Erwachsen, eigenes leben und Familie aufbauen und wenn man dann so um die 45-55 ist gehts mit dem Siechtum/Sterben der Eltern los, so ungefähr jedenfalls.........

Ich habe zwischen 10-12 das Sterben meines Opas miterleben müssen der durch Krebs zuhause verhungerte, habe mit 30 meine (leibliche)Mutter beerdigen müssen und mich bis 40 um mein Oma gekümmert die mit 90 verstarb. Heute mit 45 bin ich familientechnisch allein aber ich habe Dinge gesehen und erlebt die man mit dem Alter noch nicht wissen muß oder sollte und die sich massivst auf mein Leben und die Sicht aufs älterwerden ausgewirkt haben. Die Zeit die ich zum unbeschwerten eigenen Leben hatte war recht knapp und heute kann ich nicht mehr unbeschwert leben, man weiß einfach zuviel und leider leide ich nicht unter Alzheimer als das man das alles einfach vergessen könnte.......

Ich habe den Segen das Alters aus erster Hand erfahren...........

Btw; bei Freunden und Kollegen beginnt langsam das was ich schon seit Jahren hinter mir habe, aber sie haben eine eigene Familie/Leben die ihnen Kraft und Trost geben kann.....

Vielleicht sollte man das auch bedenken.


bearbeitet von Ferkel007
(bearbeitet)

kann man ein enkel/großelternverhältnis mit einem eltern/kindverhältnis vergleichen?
ich denke nicht.

ich stelle mir jetzt gerade ein ehepaar vor, dass zum ersten mal ein kind bekommt.
und dann großeltern, die ihre kinder schon versorgt haben und somit ihrer "pflicht" bereits nachgekommen sind. diese haben doch ein ganz anderes verhältnis zu ihrem enkel.
kann ich mir zumindest vorstellen.


ferkel, dass was dir zugestoßen ist, ist auf jeden fall tragisch. ich habe auch so einiges durch.
leider ist man auch als junger elternteil nicht davor gefeiht, schwer zu erkranken bzw. zu sterben.

gruß annett


bearbeitet von abenteuer30


kann man ein enkel/großelternverhältnis mit einem eltern/kindverhältnis vergleichen?



Wenn man ab dem 3Monat bei den Großeltern lebt sind sie die Eltern, der proforma Unterschied in der Benennug ist rein rhetorisch. Ich habe meine Oma "Mutti" genannt und sie ist es bis heute für mich sowie mein Opa sich wie mein Vater verhalten hat......

Buchstaben interressieren ein Kind nicht, Gefühle entscheiden die Sicht der Dinge........


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