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Schamgefühle im Wandel: Was uns heute peinlich ist.......und was früher völlig normal war 😉


CAT-IS-BACK

Empfohlener Beitrag

Anonymes-Mitglied-3
vor 15 Stunden, schrieb CAT-IS-BACK:

Was ist euch heute beim Thema Intimität so richtig heilig und privat, wo ihr absolute Privatsphäre braucht?

Blähungen

Anonymes-Mitglied-3
vor 9 Minuten, schrieb EndlessSky8:

Selbst Hunden ist es manchmal unangenehm, wenn dabei jemand zusieht

Hunde sind in dieser Situation verletzlich und achten darauf, ob ihre Bezugsperson Sicherheit vermittelt. Es ist keine Scham, es ist das Bedürfnis nach geschützter Umgebung.
 

Ich glaube nur an den Versuch einer Anerziehung. Es gibt doch auch Probleme damit, was wir zu wissen glauben. Vieles hängt mit den fehlenden oder vorhandenen Überlieferungen zusammen, deren Gehalt sich nicht beweisen lässt. Viel zu viele Menschen stützen sich dennoch ohne jegliche Analyse drauf. Oft wird nicht einmal bedacht, dass die meisten Überlieferungen sich auf privilegierte Bevölkerungsschichten beziehen.
Es ging uns also besser, als es uns schlechter ging? Gibt es "die heutige Kultur "?
Bezüglich der Scham sehe ich keine Tendenz. Es gibt unabhängig vom Elternhaus solche und solche. Gerade Schamgefühle wandeln sehr stark während einem Menschenleben.

Also wir sind da eher offener aber bei uns sind die Tabus so gesehen eher vor der Familie sich zu entblößen also FKK, wahrscheinlich weil wir so erzogen wurden. Aber mit Bekannten oder Freunden ist das dann wieder kein Problem 😉
Wenn die da kein Scham haben🤪

vor 4 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-2:

Früher hatte man auch mehr Respekt,Niveau,ohne grosse Angst !!Heute denken es gibt einen SBladen,besonders diese Anonymität im Netz !!!

... schreibt ein anonymer zum Thema Scham. 

Vor 12 Minuten , schrieb :

Hunde sind in dieser Situation verletzlich und achten darauf, ob ihre Bezugsperson Sicherheit vermittelt. Es ist keine Scham, es ist das Bedürfnis nach geschützter Umgebung.
 

Vielen Dank für den belehrenden Hinweis, dass es sich nicht um Scham handelt. Vielleicht schrieb ich deshalb auch selbst, dass es sich nicht um Scham handelt...

 

Schwer zu sagen, es gibt viel, was sich verändert hat und bestimmt noch verändern wird, und da brauchst du gar nicht ins Mittelalter zu gehen.

Mir fällt sofort die Kleidung ein, die doch sehr freizügig geworden ist. Überhaupt das Aussehen, das in meinen Augen mittlerweile über dem Charakter steht.

Die allgemeine Moral des Betrugs, z. B. des Fremdgehens, hat früher noch, mir fallen die Schauspieler und Politiker ein, ihre Karriere kosten können.

Die Gesetze, die sich alle geändert haben, z. B. der Abtreibungsparagraph. Die Meinungen waren damals gespalten, Frauen an den Pranger gestellt und viel darüber diskutiert. Heute habe ich das Gefühl, alle sind dafür.

Öffentliche Intimität ist doch heute schwer zu haben, denn die Gefahr, von Kameras gefilmt zu werden, und das Internet machen das doch sehr schwer. Selbst im Fernsehen kann man zusehen. Opa hat noch seinen Schatz, die Bilder mit leichtbekleideten Frauen, gehütet und vor Oma versteckt. Heute muss man nur eine Zeitung aufschlagen. 

Für mich gibt es einiges, was sich zum Positiven verändert hat, aber leider auch viel zum Negativen. Von der Welt, in der wir alle einfach nur Menschen sind und nicht TS, TV. DWT oder was immer sind wir noch weit entfernt.

 

Scham ist für mich etwas Persönliches, eine eigene Einstellung. Auch wenn man sich an Regeln und Gesetze hält, kann ich mich für Dinge schämen oder es ist mir unangenehm, mit jemandem darüber zu reden.

 

Anonymes-Mitglied-4

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Mir war die Meinung anderer schon immer vollkommen egal. Ich habe meine Moral und mit der komme ich gut klar. Grundsätzlich ist es bei mir so, dass ich jetzt viel freier bin.

KarlaLangenfeld

Na dann...

Anstand ein Wort was gern zerrissen und belächelt wird.

Ich schliesse beim Toilettengang die Tür.

Ich kratze mich nicht öffentlich am Arsch.

Meine Kleidung ist bedeckt weil es mir entspricht.

Mein Schamgefühl ist vorhanden durch die Erziehung und für mich so etwas wie eine rote Ampel.

Menschen die auf dieses scheissen 

und denen ds Schamgefühl ab geht  zeigen in meinen Augen den eigenen Wert.

Wer an den Bäumen pisst zeigt gern die eigene Haltung.

 

 

irgendwannwieder

Bin froh, dass ich schon länger lockerer mit meinem Körper umgehe und die anerzogene Scham abgelegt habe.

Das erinnert mich an zwei Sachen, meine damalige Freundin hatte mich wenn damals telefoniert haben mit auf die Toilette genommen und ich durfte mir das urinieren in das Klo anhören. Für sie total normal für mich war voll unangenehm. Anderer Punkt, ich hab das Gefühl, dass es bei modernen Hotelzimmern mittlerweile wieder in eine andere Richtung geht, das Bad ist kein klar abgetrennter Raum sondern zum Teil nach oben offen mit getönten Scheiben und einer Rolltür. Also weniger Privatsphäre. Mit meiner anderen damaligen Freundin war es dann so, dass wir für bestimmte Sachen dann lieber die Toilette im Foyer benutzen

(bearbeitet)
vor 44 Minuten, schrieb KarlaLangenfeld:

Na dann...Anstand ein Wort was gern zerrissen und belächelt wird. ...Wer an den Bäumen pisst zeigt gern die eigene Haltung.

Es ist wohl mehr die 'Notdurft' - übrigens machen das die Fiffis auch 🤪

bearbeitet von Spicy_

hier ist die Scharm mit dem Toilettengang für fiele verbunden ich finde es gut das immer mehr nicht mehr getrennt sind und meinet wegen könnte man auf die Trennwände auch verzichten

Schon mal von dem Ursprung des "Geschäft-machens" gehört?
Im "alten Rom gab es öffentliche Toiletten, wi die Personen ohne Trennwände nebeneinander gesessen und Geschafte gemacht haben, da sie ja gerade die Zeit hatten. Dass sie dann zur Säberung ein und desselben an einem Holzstab bedestigten Schwamm genutzt haben, zeigt eher weniger die nicht vorhandene Scham sls vielmehr fehlendes Bewusstsein von Grundbegriffen der Hygiene
Außerdem würde heute niemandem mehr einfallen, was im antiken Griechenland vollkommen normal war: nackt Sport-Wettkampf zu betreiben. Ziel war damals eher den Körper zu sehen als sich sexuell erregen zu lassen.
Vieles, was für uns heute mit Scham behaftet ist, war es früher nicht. Ich denke, dass es v.a. daran liegt, dass wir heute schlicht mehr Möglichkeiten haben, uns abzugrenzen und für bestimmte Dinge zurück ziehen zu können.
In den Langhäusern der Bronze-und Steinzeit beherbergten gleich ganze Großfamilien oder kleinere Gemeinschaften. Da gab es schlicht keine Privatsphäre und man hatte beim Sex notgedrungen Zuhörer und -schauer.
In Gesellschaften mit wenig Schicki-Micki, als wir es haben (z. B. Ureinwohner in Urwalddörfern aber auch noch nicht von Missionaren veranderten afrikanischen Stammen) gibt/gab es weniger Scham, die sich auf Nacktheit bezieht. Kurz und gut...
Was uns heute unangenehm ist, ist entweder gesellschaftlich- religiös- kulturell bedingt und angezogen

Es wird hier immer wieder geschrieben, dass Kinder der Anblick kopulierender Menschen erspart werden solle, da sie dadurch Psychischen Schaden nehmen könnten. ich frage mich dabei immer, was denn mit den Kindern in Gemeinschaften ist /war, bei denen schlicht keine Privatsphäre möglich/bekannt ist.
Die laufen oder liefen ganz sicher nicht schwer traumatisiert durch die Gegend.
Da spielt eher das anerzogene Schamgefühl der Erwachsenen eine Rolle, die sich nicht trauen, dem Nachwuchs gegenüber offen zu erklären, was abläuft, da es ihnen unangenehm ist.
Nur um klar zu stellen:ich befurworte NICHT Kinder uneingeschränkt mit Sexualität zu konfrontieren (auch, weil es mich persönlich wahrscheinlich eher irritieren würde, wenn ich neugierige Zuschauer hätte, die womöglich noch Fragen stellen).
Aber ich glaube, dass sie dadurch keinen Schaden nehmen würden, wie zu befürchten scheinen.

DerLustvolle22

Ich schäme mich für do gut wie keine Dinge mir ist such eigentlich nix peinlich......unangenehm ja das trifft es eher. Nur weil ich bestimmte Dinge nicht in der Öffentlichkeit mache oder wen Besuch Freunde usw da sind heisst es es nicht das es mir peinlich ist oder ich mich schäme.

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