Dies ist ein beliebter Beitrag. CAT-IS-BACK Geschrieben am Mittwoch um 17:54 Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich habe mich neulich gefragt, wie sehr unsere Vorstellung von Scham und Privatsphäre eigentlich von unserer heutigen Kultur geprägt ist. Wenn man mal in der Geschichte zurückreist, sieht man verrückte Dinge: Im Mittelalter oder der Renaissance war es in vielen Schichten völlig normal, dass die ganze Familie (und manchmal sogar Gäste) in einem einzigen großen Raum oder Bett schliefen.....Intimität fand also oft gar nicht im Geheimen statt.Auch das gemeinsame Baden in öffentlichen Badehäusern war völlig normal, während man heute oft schon peinlich berührt ist, wenn der Partner die Klotür offen lässt. Mich würde interessieren: Wo fängt bei euch heute Scham an und wo hört sie auf? Gibt es Dinge im Bett oder im Alltag, die für viele als Tabu gelten, die ihr aber völlig entspannt seht? Oder andersherum: Was ist euch heute beim Thema Intimität so richtig heilig und privat, wo ihr absolute Privatsphäre braucht? Wie sehr glaubt ihr, blockiert uns die moderne .....Scham, im Vergleich zu früher?Und wer mit dem Thema nichts anfangen kann oder es langweilig findet, darf natürlich gerne weiterscrollen. Sonst gibt's am Ende noch eine Portion scharfen Senf von mir zurück.
Anonymes-Mitglied-1 Geschrieben am Mittwoch um 23:29 Scham ist wie ein roter Faden, der sich durch einen Charakter zieht. Das fängt in privaten Umfeld an und hört mit den Bildern, die hier gepostet werden auf . Und diese sind hier zunehmend erschreckend und so drastisch, dass man sich vorstellen kann, dass Privat kaum noch in irgendeiner Form Scham besteht .
Rohr-Wolf Geschrieben am Mittwoch um 23:31 Ich gehe ganzjährig schwimmen, im Winter ist am See nichts los, da gehe ich nackt schwimmen. Man kann ohne Probleme pro Grad Wassertemperatur eine Minute im Wasser bleiben. Dann gibt's neugierige die Stellen sich dann ans Ufer und quatschen einen voll. Wenn ich dann aus dem Wasser komme zucken die erst mal zusammen. Mir ist das inzwischen egal. Wenn ich zuerst da bin geht's nach meinen Spielregeln...
Su**** Geschrieben am Mittwoch um 23:32 (bearbeitet) Mir ist so gut wie gar nichts mehr peinlich und mir ist nichts Menschliches fremd! Im privaten Bereich halte ich sehr viel von Intimsphäre, wie sich die genau gestaltet, hängt vom Personenkreis ab. Mit meiner Tochter teile ich ganz andere Dinge, als mit einem Liebhaber oder meiner besten Freundin oder guten Freunden und Arbeitskolleg*innen vor 22 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1: Scham ist wie ein roter Faden, der sich durch einen Charakter zieht. Das fängt in privaten Umfeld an und hört mit den Bildern, die hier gepostet werden auf . Und diese sind hier zunehmend erschreckend und so drastisch, dass man sich vorstellen kann, dass Privat kaum noch in irgendeiner Form Scham besteht . Scham ist ein menschliches Gefühl, kein Charakterzug und besagt rein gar nichts über den Charakter eines Menschen vor 20 Minuten, schrieb Rohr-Wolf: Ich gehe ganzjährig schwimmen, im Winter ist am See nichts los, da gehe ich nackt schwimmen. Man kann ohne Probleme pro Grad Wassertemperatur eine Minute im Wasser bleiben. Dann gibt's neugierige die Stellen sich dann ans Ufer und quatschen einen voll. Wenn ich dann aus dem Wasser komme zucken die erst mal zusammen. Mir ist das inzwischen egal. Wenn ich zuerst da bin geht's nach meinen Spielregeln... Ich auch in 10 Grad schwimme ich locker noch ne halbe Stunde! Im Sommer schwimme ich ebenfalls nackt, allerdings dann ausschließlich im FKK Bereich, weil viel mehr Menschen unterwegs sind, als im Herbst und Winter morgens um 7 🥶 vor 25 Minuten, schrieb Tommy_Suedhessen: Fuß Geruch und strenger Atem Hast Du und schämst Dich deshalb oder beschämt Dich bei anderen ? bearbeitet am Mittwoch um 23:52 von Supernova_69
Nb**** Geschrieben am Mittwoch um 23:41 Das kommt auf die gesellschaftliche Akzeptanz an. Wenn heute jeder draußen nackt am fluß baden würde,was niemand tut, wird das als normal gelten ohne scham. Die Gesellschaft bestimmt es.
Mi**** Geschrieben am Mittwoch um 23:44 Ich war als Kind und Jugendlicher immer mit einem sehr starken Schamgefühl ausgestattet. Dann hat mich ein Nachbar mal mit zu seiner Eishockey-Hobbybmannschaft mitgenommen. Da haben Männer und Frauen sich dermaßen locker und ungezwungen umgezogen und geduscht, dass ich umgehend alle vorherigen Schamgefühle zurückgelassen habe.
Su**** Geschrieben am Mittwoch um 23:53 vor 7 Minuten, schrieb Mick79MA: Ich war als Kind und Jugendlicher immer mit einem sehr starken Schamgefühl ausgestattet. Dann hat mich ein Nachbar mal mit zu seiner Eishockey-Hobbybmannschaft mitgenommen. Da haben Männer und Frauen sich dermaßen locker und ungezwungen umgezogen und geduscht, dass ich umgehend alle vorherigen Schamgefühle zurückgelassen habe. Da kannst Du echt mal sehen, was uns für ein Stuss vermittelt wird und wie befreiend es sein kann, anerzogene und falsche Scham abzulegen… freut mich voll vor 11 Minuten, schrieb Nbcclub: Das kommt auf die gesellschaftliche Akzeptanz an. Wenn heute jeder draußen nackt am fluß baden würde,was niemand tut, wird das als normal gelten ohne scham. Die Gesellschaft bestimmt es. Bei mir bestimmt die Gesellschaft rein gar nichts mehr. Gottseidank
Wa**** Geschrieben gestern um 00:30 Also all das was ich "früher" als absolute Privatsphäre brauchte und als heilig sowie unantastbar angesehen habe, sehe ich auch heute in der sog. "moderne" als absolute Privatsphäre die mir heilig sowie unantastbar ist. Da hat sich bei mir zeitlebens nix geändert.
Se**** Geschrieben gestern um 00:42 (bearbeitet) Ich denke, es ist ganz normal als junger Mensch Schamgefühl zu haben. Man ist ja üblicherweise noch sehr unsicher, wegen der fehlenden Erfahrung. Je älter ich werde, desto ruhiger, entspannter bin ich mit mir selbst und erhabener. bearbeitet gestern um 00:45 von SensualMarc
ma**** Geschrieben gestern um 00:50 (bearbeitet) Beim Beischlaf das Licht anzulassen geht garnicht 😁😉 Weniger darüber nachdenken, was andere von dir halten könnten. So verpasst man sein Leben oder zumindest einen Teil davon 😁 Wer sich damit schwer anfreunden kann, sollte einfach mal reflektieren, wer Diejenigen sind, die dazu herangezogen werden... Im übertragenen Sinne - Schneider nach Zahn-OP fragen...😁 Edit: Die Reflektion aber bitte nur einmal zur allgemeinen Erkenntnis - dann bitte das Ego wieder verlassen.... bearbeitet gestern um 00:53 von maximus-mma-spirit
sinep25 Geschrieben gestern um 02:06 Mit dem verändertem Sschamgefühl,welches früher viel toleranter und freizügiger und offener war hat sich viel verändert,indem in der heutigen Zeit leider vieles rauher,intoleranter und prüder geworden ist.🤨 Schade leider🫤
Anonymes-Mitglied-2 Geschrieben gestern um 04:30 Früher hatte man auch mehr Respekt,Niveau,ohne grosse Angst !!Heute denken es gibt einen SBladen,besonders diese Anonymität im Netz !!!
Me**** Geschrieben gestern um 05:28 Manche Dinge waren früher einfach so, weil es keine Alternative gab. Warum haben Menschen wohl in einem Raum geschlafen? Weil Wohnraum knapp war. Man musste aus der Not eine Tugend machen. Ebenso war es bei den Badehäusern. Wobei es dort eine Geschlechtertrennung gab. Ich glaube damals saßen die Leute auch nicht zusammen auf dem Klo. Irgendwie passt das nicht so wirklich zusammen. Jeder hat doch so seine Einstellungen zum Leben, zum Zusammenleben. Das hat nichts mit "früher war alles besser" zu tun. Meine Patenkinder baden heute genauso zusammen in der Wanne, wie mein Bruder und ich damals. Die moderne Scham?? Sowas gibt es nicht, dass ist in meinen Augen Quatsch. Schlimmer ist eher, dass die Menschen immer weniger Grenzen akzeptieren. Wie neulich, als wieder so ein TYP meinte, FKK und Sex gehören zusammen.
kl**** Geschrieben gestern um 06:26 Die Not von Menschen, die mit x Personen in einem Zimmer schlafen müssen, auf den Gesichtspunkt "Scham" zu reduzieren, ist schon großes Kino. Dann kann man auch sagen: Schaut einmal, welch schönes Schamverständnis Straßenhuren haben, die zeigen jedem bereitwillig und ohne falsche Scham ihren Körper.
Sp**** Geschrieben gestern um 06:46 Warum nannte man es 'finsteres Mittelalter'? Weil es nur kleine Fenster und kaum Licht in den ollen Behausungen gab! Das wirkt bis in die heutige Zeit nach. Erkennbar daran, wenn beim Sex plötzlich das Licht angeht und die Akteure geschockt das Weitersexeln vergessen 😄
Ro**** Geschrieben vor 23 Stunden (bearbeitet) Es gibt Dinge, Situationen die ich nicht mit anderen teile , das aber nicht aus Scham sonder weil es meine Intimsphäre betrifft. Sitze ich auf dem Clo und der Partner kommt ins Bad , dann ist das für mich kein Problem , trotzdem gehe ich lieber alleine aufs Clo. Ob Dinge die für mich normal aber für andere tabu sind , weiß ich nicht. bearbeitet vor 22 Stunden von Rosenrot707
Ro**** Geschrieben vor 22 Stunden Denke nicht das es früher zu heute ist. Denke der Unterschied macht eher die Kultur, das Land der Kontinent wo man herkommt bzw aufwächst. In einigen Ländern ist es normal mit der ganzen Familie in einem Raum zu schlafen, ja nicht in einem Bett aber auf dem Boden. Denke wir Europäer besonders wir Deutschen sind verwöhnt. Was mussten wir bisher in unserem Leben aushalten oder ertragen an "Missständen?" IRONIE AN Ja während Corona gab es weniger KLOPAPIER IRONIE AUS.
An**** Geschrieben vor 22 Stunden Es ist wohl eher umgedreht. Sachen die mir/uns früher peinlich waren, sind heute normal 🤷♀️.
In**** Geschrieben vor 22 Stunden Scham und Peinlichkeit unterliegen einem ständigen historischen Wandel. Was heute als tabu oder hochgradig intim gilt, war in früheren Jahrzehnten oder Jahrhunderten oft völlig normaler Alltag. Das obliegt aber wohl dem ständigen Wandel der Zeit und hat mit der Industrialisierung angefangen. Vieles war früher einfach nicht anders möglich durch die Lebensweise.
Wi**** Geschrieben vor 22 Stunden Ich glaube im Net und auch in den Medien wird vieles dramatisiert In der realen Welt interessiert es kaum jemanden ob ich nackt oder bekleidet am Strand liege oder nackt schwimmen gehe Natürlich lege ich mich nicht an den Familienstrand, immer abseits und jeder der dazu kommt hat die Wahl Abstand zu halten Wir duschen auch gemeinsam oder ich rasiere mich auch in Anwesenheit meines Partners unter der Dusche, da muss mir nichts peinlich sein Beim Toilettengang habe ich gerne meine Ruhe
rolleken6 Geschrieben vor 22 Stunden Ich wurde sehr konservativ erzogen, die Eltern nackt sehen war verpönt und schambehaftet. Von vielem habe befreit, in der Ehe war die Toilettentür nie verschlossen und auch Nacktheit innerhalb der Familie war nie ein Thema. Insgesamt bin ich wesentlich lockerer geworden, aber trotzdem nicht vollkommen schamlos. Es gibt, speziell im öffentlichen Bereich, Grenzen, die eingehalten werden.
Mi**** Geschrieben vor 21 Stunden vor 14 Stunden, schrieb CAT-IS-BACK: Ich habe mich neulich gefragt, wie sehr unsere Vorstellung von Scham und Privatsphäre eigentlich von unserer heutigen Kultur geprägt ist Du solltest dich mal etwas belesen, dann musst du dir nicht immer so merkwürdige Fragen stellen. Die Fähigkeit, Scham zu empfinden, ist angeboren, aber die konkreten Auslöser und Inhalte werden anerzogen und durch die Kultur geprägt. Du solltest also dein „früher“ und das jeweilige kulturelle Umfeld genauer definieren. vor 14 Stunden, schrieb CAT-IS-BACK: Sonst gibt's am Ende noch eine Portion scharfen Senf von mir zurück. Der Trend geht hier wirklich zur ständigen Wiederholung.
En**** Geschrieben vor 21 Stunden Das klingt irgendwie, als ob wir uns zurückentwickelt hätten, weil wir uns nicht mehr gegenseitig beim Kacken beobachten. Selbst Hunden ist es manchmal unangenehm, wenn dabei jemand zusieht und die haben garantiert noch nichts von menschlichem Benehmen und Scham-Grenzen einer modernen Gesellschaft gehört^^
Mi**** Geschrieben vor 21 Stunden vor 8 Stunden, schrieb SensualMarc: Ich denke, es ist ganz normal als junger Mensch Schamgefühl zu haben Normal ist für dich das, was dir anerzogen wurde. Ob das wirklich „ normal“ ist, hängt von der individuellen Einstellung der prägenden Personen ab. Das verwöhnte Einzelkind wir das Leben auf einem U Boot anders empfinden als ein Mensch der in beengten Verhältnissen aufgewachsen ist.
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