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Beziehung/Treue


Odin-69

Empfohlener Beitrag

Vielleicht ist eine Beziehung einfach nur etwas längst überflüssiges was in der heutigen Zeit kein Mensch mehr wirklich braucht.

Bequemlichkeit vielleicht, grundsätzlich sehe ich eher die Kommunikation als Hauptproblem, was natürlich auch mit Bequemlichkeit zu tun haben kann. Es gibt aber unzählige Ursachen, pauschal lässt sich da schwer eine Antwort finden.

Bequemlichkeit ist eher der Grund eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Die Bequemlichkeit der bezahlten Miete, die Bequemlichkeit der bezahlten Rechnungen, die Bequemlichkeit einen warmen Teller vor die Nase gesetzt zu bekommen. Beziehungskiller sind ein Wandel des Zusammenlebens: Man lebt nicht mehr ergänzend und aufbauend, sondern destruktiv gegeneinander!

vor 1 Stunde, schrieb Odin-69:

Die unbequeme Wahrheit über Beziehungen

Die meisten Beziehungen scheitern nicht an einem Seitensprung. Sie scheitern lange vorher – in der Langeweile.

Am Anfang ist der Partner das Spannendste auf der Welt. Man schreibt sich rund um die Uhr, kann die Finger nicht voneinander lassen und hat ständig Lust aufeinander. Doch irgendwann wird aus Leidenschaft Gewohnheit. Der Alltag übernimmt das Kommando. Man lebt zusammen, aber man erlebt nichts mehr zusammen.

Man küsst sich im Vorbeigehen, schläft nebeneinander ein und nennt das Nähe. Tatsächlich ist es oft nur Routine.

Der größte Feind einer Beziehung ist nicht der attraktive Kollege, die hübsche Nachbarin oder die neue Bekanntschaft im Fitnessstudio. Der größte Feind ist Bequemlichkeit. Sobald beide glauben, sie müssten sich nicht mehr bemühen, beginnt die Beziehung langsam zu sterben.

Sex? Wird zur Nebensache. Aus Leidenschaft werden Ausreden. „Keine Zeit“, „zu müde“, „morgen vielleicht“. Wochen werden zu Monaten. Und irgendwann wundern sich beide, warum die Anziehung verschwunden ist.

Dabei verschwindet die Lust nicht einfach. Sie sucht sich oft nur einen anderen Ort.

Der Reiz des Fremden ist kein Zufall. Ein neuer Mensch sieht dich mit neugierigen Augen an. Er flirtet, hört zu, macht Komplimente und gibt dir das Gefühl, begehrt zu werden. Genau das, was in vielen langjährigen Beziehungen irgendwann verloren geht.

Die bittere Wahrheit ist: Viele wünschen sich keinen neuen Partner – sie wünschen sich das Gefühl zurück, das sie am Anfang hatten. Doch anstatt ihre Beziehung zu verändern, suchen manche dieses Gefühl bei jemand anderem.

Wer glaubt, Liebe allein halte eine Beziehung am Leben, macht sich etwas vor. Liebe ohne Aufmerksamkeit verkümmert. Liebe ohne Leidenschaft wird Freundschaft. Und Liebe ohne gegenseitige Anziehung wird irgendwann nur noch eine Wohngemeinschaft mit gemeinsamen Rechnungen.

Treue beginnt nicht erst dort, wo man "Nein" zum Fremdgehen sagt. Treue beginnt dort, wo zwei Menschen jeden Tag entscheiden, füreinander interessant, begehrenswert und lebendig zu bleiben. Wer aufhört, den eigenen Partner zu erobern, sollte sich nicht wundern, wenn irgendwann jemand anderes damit anfängt.

Wie seht ihr das? Ist Bequemlichkeit tatsächlich der größte Feind einer Beziehung oder gibt es aus eurer Sicht andere Gründe, warum Beziehungen scheitern?

Ich tu mir etwas schwer mit der Sichtweise, dass vorher diese "Langeweile" bereits als scheitern bezeichnet wird. Ich würde es eher als Problem bezeichnen, dass man mit Lösungsansätzen beseitigt. Erst wenn es zum Seitensprung kommt oder sich einer trennt könnte man wohl eher vom Scheitern sprechen.

 

Ein großes Problem vieler Beziehungen ist ganz klar die fehlende Kommunikation von entweder einem Partner oder beiden Partnern. 

Anonymes-Mitglied-1

Bequemlichkeit? Hmm, ne, ich finde fehlende Wertschätzung und nicht in der Lage sein, zu kommunizieren, sind da viel gefährlicher.

Ein ausgeglichenes Maß der beidseitigen Ergänzung in allen Facetten ist der Schlüssel. Geriet diese Balance ausser Gleichgewicht, scheitert die Beziehung, weil „Mann“ „Sie“ nicht braucht!

Nur kurz in den EP reingelesen... Die meisten Beziehungen scheitern früher oder später an Vertrauensbruch. Der sicherlich nicht nur beim Fremdgehen stattfindet. Schon sich dem sichergeglaubten Partner gegenüber gehen zu lassen ist ein Vertrauensbruch.

vor 11 Minuten, schrieb mann_sucht90:

Vielleicht ist eine Beziehung einfach nur etwas längst überflüssiges was in der heutigen Zeit kein Mensch mehr wirklich braucht.

Und wie stellst du dir dann Betreuung des Nachwuchses vor?

Entweder stirbt die Menscheit aus, oder die Frauen machen alles alleine?

Sehr kurz und egoistisch gedacht. 

(bearbeitet)

Ein Beziehung ist nun mal kein selbstläufer, man muss schon was dafür tun... nicht nur Bequemlichkeit ist gift für eine Beziehung, sondern wenn ständige nur gefordert wird ohne etwas dafür zu tun... zu einer Beziehung gehören immer zwei und das sollte man sich immer vor Augen halten, zusammen kommunizieren ist das wichtigste in jeder Beziehung... man kann nicht erwarten das alles perfekt läuft, wenn man selber nichts dafür tut... und das ist der größte killer für jede Beziehung,  wenn man diese Beziehung dann für eine Selbstverständlichkeit hält... eine Beziehung heist auch immer zusammen daran arbeiten.

bearbeitet von Funbird1980

Eine gute Beziehung ist halt manchmal langweilig...Die meisten sind nicht emotional reif genug das auszuhalten.

Konkurrenz schläft nicht 🤔 , darum an der Beziehung und an sich selber arbeiten !

Du hast es voll auf den Punkt gebracht, aber auch die Kommunikation ist ein Thema geworden.. so ist es in meiner Beziehung

(bearbeitet)

Beziehungsweise...

Gründe für das Scheitern einer Beziehung sind gewiss so vielschichtig wie Individuell...

Beweggründe des Handelns oder ausbleibenden Handelns beiderseits mögen auf Bequemlichkeit fußen oder einem unbewussten Muster folgen... Der im EP anschaulich beschriebene Werdegang ist letztendlich ein Muster, welches sicherlich nicht selten vergleichbar zugrunde liegen mag... Beziehung bedeutet Beziehungsarbeit - sonst scheitert beziehungsweise vergeht sie mit der Zeit... Wenn es allerdings schon an der verbalen wie nonverbalen Kommunikation hapert, ist ein Scheitern über kurz oder lang geradezu absehbar...

bearbeitet von Highlander4u

Es ist doch die Aufgabe eines Paares die Leidenschaft bei zu behalten. Man muss halt was dafür tun und dich nicht darauf ausruhen was man hat. Geht die Leidenschaft und das Feuer verloren das sind beide Schuld. Genauso ist es das wen das sexuelle auf der Strecke bleibt. Trotzdem ist es dan keine Rechtfertigung und legitimiert das Fremdvögeln nicht. Sondern dan braucht es Kommunikation und den will etwas zu ändern und dazu gehören auch 2. Zudem hat nie die betroge Person Schuld der der betrügt ist zu 100% schuld den er oder sie hat sich bewusst dafür entschieden und ist den weg gegangen den sowas passiert nicht ausversehen. Statt nein zu sagen und dran zu arbeiten und was zu verändern hat man zum Betrug ja gesagt....und das ist nicht die Schuld des anderen.

Es gibt verschiedene Abschnitte im Leben, erste Liebe, vielleicht Hochzeit, Kinder, Alltagstrott, man streitet sich, meistens wegen der Kinder. Man geht sich auf die Nerven, möchte ausbrechen aus dem Alltag. Viele machen das auch, egal ob Mann oder Frau. Dann Vögel man sich das Hirn raus für eine gewisse Zeit, bis man feststellt, dass es auch nicht die Erfüllung ist. Für mich gab es dann nur eine Lösung, Single sein und das Leben genießen.

Genauer wäre das nicht auszudrücken. Gut geschrieben und in meinen Augen auch zutreffend. Versteht wahrscheinlich auch jemand, der selbst in dieser Situation war/ist.

vor 2 Stunden, schrieb Odin-69:

Wie seht ihr das? Ist Bequemlichkeit tatsächlich der größte Feind einer Beziehung oder gibt es aus eurer Sicht andere Gründe, warum Beziehungen scheitern?

Die meisten Beziehungen die ich im Laufe meines Lebens so kennenlernen durfte scheiterten am mangelnden Sex, fehlende Wertschätzung und finanzieller Sorgen

Dahr Augen auf bei der Partnerwahl und gleich zu Anfang auch sicherstellen das Sex im Leben beider den gleichen Stellenwert hat 

Gründe gibt es viele, aber dein genanntes ist definitiv eines davon.

Sehe es ähnlich, allerdings, ist es wie im restlichen Leben auch, stetige Arbeit. Es sollte nichts einschlafen und beiderseits kann man dahingehend viel tun um keine Gewohnheit aufkommen zu lassen.

Arbeit nicht in dem Sinne, aber es erfordert ein ständiges bemühen. Was ich persönlich gut finde.

Bequemlichkeit ist der Killer von so einigem: Beziehung, Gesundheit, Freundeskreis, ...

Vor 29 Minuten , schrieb Königslöwe:

Und wie stellst du dir dann Betreuung des Nachwuchses vor?

Entweder stirbt die Menscheit aus, oder die Frauen machen alles alleine?

Sehr kurz und egoistisch gedacht. 

Es sind eigentlich nur 1-2 Jahre für die "Brutpflege". Am Anfang ist die biologische Anziehung relativ stark, lässt aber schnell nach. Die langfristige "Paar mit Kindern-Familie" ist eine eher moderne (und ich würde sagen unnatürliche) Erfindung. In den hunderttausenden Jahren vorher sind Kinder in Gruppen von 20-50 Menschen aufgewachsen. Dass das nicht mehr so läuft ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die nicht alle gut finden ;)

 

Super geschrieben! 👍😃

 

Mmmmh, ich weiß aber nicht, ob man es so pauschal einfach nur auf die Bequemlichkeit schieben kann... 🤔

 

Vielmehr denke ich, daß es ein Mix aus vielem ist, der für eine Beziehung zur Gefahr werden kann...

Das Leben verändert sich ja im Lauf der Zeit auch immer wieder und stellt dadurch das Paar immer wieder vor neue Herausforderungen.

 

Anfangs ist man nur zu zweit, lebt vielleicht noch in getrennten Wohnungen.

Dann zieht man irgendwann zusammen, was aus zwei Haushalten einen macht und somit die Situation schon verändert!

Wenn dann Kinder aus der Beziehung entstehen, verändert das erneut sehr vieles.

Auch berufliche Veränderungen oder alternde Eltern, nach denen man mehr schauen und die man dann vielleicht auch pflegen muß, nehmen viel Platz und Kraft in Anspruch.

Da bleibt für die Zweisamkeit mit dem/der  Partner/in dann oft nur noch selten und wenig Zeit und Energie, geschweige denn Lust übrig... 😬🤷‍♂️

 

Natürlich kann man "theoretisch" leicht sagen, daß man eben nicht "bequem" sein darf und an der Beziehung arbeiten muß und eben auch die Paarzeit an die veränderten Lebenssituationen anpassen und sich dafür ganz bewusst Auszeiten "freischaufeln" muß.

Aber das ist eher leicht "dahergesagt" oder geschrieben und in der Umsetzung/Praxis aber sicherlich oftmals eher schwierig. 😬🤷‍♂️😕

 

 

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