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Vertrautheit ist der Killer der Lust? Wie man den Partner wieder 'fremd' macht...


CAT-IS-BACK

Empfohlener Beitrag

Denke nicht Vertrautheit. Eher der Alltag ist oft der Killer der Lust…also die alltäglichen Belanglosigkeiten wer die Spülmaschine ausräumt, wer die Zahnpastatube schon wieder aufgelassen hat,…diese Dinge die Nerven (den einen das, den anderen was anderes, aber jeder hat sowas)…
Bewusster Abstand oder getrennte Erlebnisse? Brauche ich nicht, aber jeder ist anders…das bewusste Daten des Partners finde ich wichtig. Sich so auf den anderen einzulassen als wäre es ein Date am Anfang…also Handy stumm (nur als Beispiel)…

Am 12.4.2026 at 10:06, schrieb CAT-IS-BACK:

Es ist vertraut,,,,,,aber genau das scheint oft die Spannung zu killen.

Konnte und kann ich so überhaupt nicht feststellen. Leben und natürlich auch Liebesleben ist das, was die Beteiligten daraus machen. Nunja, es sollten vorzugsweise Menschen in Partnerschaft sein, die dafür gegenseitig geeignet sind quasi :) .

Am 12.4.2026 at 10:06, schrieb CAT-IS-BACK:

fehlt?Oder gibt es wirklich Wege, sich gegenseitig wieder neu zu machen?

Ja, diese gibt es tatsächlich. Ein Ortswechsel, ist ein sehr guter Anreiz für neue sexuelle Aktivitäten, allein unter sich um eben neues zu entfachen.

Am 12.4.2026 at 10:06, schrieb CAT-IS-BACK:

machen?Funktionieren Dinge wie Rollenspiele, bewusster Abstand oder getrennte Erlebnisse tatsächlich?

Rollenspiel ist stark abhängig von den Personen selbst. Schwierig.

Abstand kann definitiv, ebenso wie getrennte Erlebnisse, auch kontraproduktiv sein.

Das sollte vorher sehr gut abgesprochen sein.

Allg3mein in Beziehungen ist es einfach wichtig eine gewisse Kommunikation zu führen. Bedürfnisse, Wünsche und Aktivitäten klar besprechen und auch durchführen. Allein das reden klärt ober hilft nicht.

Man was du alles so feststellst....

Wie lange war deine längste Beziehung? 

Meine Ehe hielt 21 Jahre , tolle Jahre , glückliche Jahre , innige Jahre , mit allen Höhen und Tiefen. Auch wenn der Sex nicht mehr so oft wie in der Anfangszeit war , war er wenn wir Sex hatten , mit völliger Verbundenheit.  Es muss nicht immer etwas neues her, damit es spannend bleibt. 

Warum das bei anderen anders ist , interessiert mich nicht. 

(bearbeitet)

Es gibt Paare die bis ins hohe Alter nicht nur lieben, sondern immer noch verliebt sind. Dazu benötigt es aber viel Arbeit und das man Nichts als gegeben betrachtet. 
 

Ich schätze das es bei Paaren bei denen es nicht so ist, daran liegen könnte das ihnen die nötige Dankbarkeit fehlt und sie Vieles als normal/gegeben ansehen. 
 

Teilweise liegt es auch daran das Viele zu wenig miteinander reden, mehr aneinander vorbei und sich so entfremden. 
 

Nicht selten sehen Einige erst was sie an ihrer Partnerin oder Ihren Partner hatten, wenn sie sie/ihn nicht mehr haben. 

Einige halten mich ab und zu für verrückt, da ich meiner Partnerin oft zeige und sage wie sehr ich sie liebe. Nach dem Motte, „dass weis Sie doch“. Ich handhabe es anders, daher behandele ich sie oft so, wie ich sie behandelt habe, als wir frisch verliebt waren. Sie sagt dann zwar oft das ich verrückt wäre, doch wenn sie mich dabei anlächelt, mich dann küsst, ist alles gut. 

bearbeitet von HansDampf77

Wenn die Liebe nicht stark genug ist , dann schläft alles noch schneller ein und es ist schnell vorbei .
Große Liebe und heißer Sex , hält die Beziehung sehr lange in Schwung . Immer wieder was Neues einbringen, dann funktioniert es sehr lange , aber auch nicht ewig

Vertrautheit ist für uns eher ein Synonym für Geborgenheit als für Langeweile.

Für uns ist der Sex miteinander intensiv und „wissend“! Es ist uns nichts mehr peinlich voreinander! Wir kennen jede Stelle unserer Körper voneinander. Und wir kennen unsere gegenseitigen Grenzen, wodurch wir bei Bedarf gemeinsam darüber hinaus gehen können!

Ich glaub auch nicht, dass Vertrautheit das große Problem ist. Eher im Gegenteil. Eigentlich macht Vertrautheit Sex erst interessant.

Was anderes sind Alltag, evtl. auch Langeweile- v.a. die eigene.

Häufig sind's auch Zwänge denen man unterliegt, v.a. im finanziellen, beruflichen Bereich, Mangel an gemeinsamer Freizeit. Oder manchmal sogar die fehlende Lust, gemeinsam Freizeit zu verbringen, was teilweise soga in ne Art Flucht davor ausartet.

Sich wieder mal Zeit füreinander zu nehmen, Sex auch nicht irgendwie als sowas wie Porno Konsum anzusehn.

 

Ich bezweifle, dass da Dinge wie Swingerclubs, Reizwäsche, irgendwelche komischen Rollenspielchen, oder auch sowas wie offene Beziehungen oft wirklich hilfreich sind.

Ausser man ist halt der Typ dafür, der z.b. auch sonst irgendwelchen Dingen am Hany hinterhher jagd, oder der z.b. auf sowas wie Escape Room, Team Building oder evtl. auch auf Karneval abfährt.

 

Ich glaube, es geht oft auch irgendwie "alltäglicher"- ohne alltäglich zu sein, jedenfalls gemeinsam dinge zu haben- oder zu finden, die eben beiden Spaß machen.

Sport, Kultur, Konzerte, Musik, Reisen- da reicht evtl. manchmal schon ein Wochenende raus aus dem Trott, ganz einfach- aber öfter mal weg vom Trott, sich Zeit füreinander nehmen.

Am 12.4.2026 at 10:06, schrieb CAT-IS-BACK:

bewusster Abstand oder getrennte Erlebnisse

Haben das nicht eigentlich die meisten Paare ohnehin?

8 und mehr Stunden im "Job", der zwar vielen Spaß macht und trotzdem beneidet man diejenigen, die nix tun.

Evtl. ein oder 2 Stunden zur oder von der Arbeit zurück, evtl. noch Kumpels/Mädels, Hobbys, restliche Familie, Haustiere.

Und so richtig verbringt man ja beim schlafen auch nicht wirklich Zeit miteinander.

Bewusster Abstand zueinander ist sicherlich nicht schlecht, aber nicht selten besteht die Gefahr, dass es halt irgendwann mal auch wieder nicht mehr so richtig zueinander passt.

Wo der Eine Abstand möchte, möchte der andere evtl. irgendwann mal mehr Nähe und umgekehrt.

 

Häufig ist's ja auch grade das, was Beziehungen scheitern lässt, dass einem der eigene Partner plötzlich fremd ist, dass man sich evtl. auch unterschiedlich weiter entwickelt, oder auch vielleicht nur glaubt, dass man zwingend wieder mal was anderes braucht möchte.

Da ist die Balance zu halten, nicht langweilig zu sein, neugierig zu bleiben, sich gemeinsam weiter zu entwickeln, heutzutage mit all den Möglichkeiten und Optionen einfach eine ziemliche Herausforderung, mit der man umgehen und wohl auch irgendwie leben muss.

Am 12.4.2026 at 10:06, schrieb CAT-IS-BACK:

aber genau das scheint oft die Spannung zu killen.

aus welchem Forschungsergebnis ist dass denn

Einfach mal eine generelle Frage. Studierst du das Leben der Menschen? Deine Threads fangen fast immer mit * mir ist aufgefallen *. Wie nah kommt man Menschen, bzw wie viele Menschen bedarf es um immer zu dieser *mir ist aufgefallen* These zu kommen? 

Ich bin so spießig das ich weder mit meinen besten Freunden noch Bekannten über Dinge, wie z.b Sex oder meine Partnerschaft rede, weder diese noch ich.

Ja, hier liest man sehr oft das viele Frauen keine Lust mehr auf Sex haben, Mann deswegen hier ist. Aber selten liest man warum das so ist.

 

vor 2 Stunden, schrieb Michaela4711:

Ich fürchte wirklich,  ich habe hier keine Fans.

Im Prinzip ist das die Frage in fast allen deinen Themen. Warum beschäftigt dich das so sehr? Suchst du hier ein Lösung für dein eigenes Problem?  

Wenn reine Neugier die Triebfeder der Beziehung ist wird das eh nichts.

In einer wirklich gefestigten Beziehung auf Augenhöhe kann man allerdings gemeinsam Abwechslung suchen. 

Der körperliche Spaß bleibt aber immer nur das Sahnehäubchen der mentalen Verbindung.

Ich glaube, du interpretierst da ein bisschen viel in meine Frage rein .Ich hab den Thread nicht gestartet, um meine eigenen Probleme zu lösen, sondern weil ich das Thema generell spannend finde.....das betrifft ja ziemlich viele Beziehungen irgendwann.Und klar: Neugier allein trägt keine Beziehung, da sind wir uns einig. Aber genau deshalb fand ich die Frage interessant wie sich Dynamiken über Zeit verändern und was Menschen daraus machen.Am Ende geht’s ja nicht um Problem oder nicht, sondern eher darum, wie unterschiedlich Leute damit umgehen 🙂

Ich kenne Langeweile auch nach vielen Jahren nicht. Kommt wohl immer darauf an was beide Partner bereit sind zu tun. Mein Eindruck ist dass die Langeweileprobleme hausgemacht sind. Der Partner wird nicht mehr als Partner bzw sexuelles Wesen gesehen weil er wie selbstverständlich ja immer da ist. Es erfordert ein wenig Mühe sich für den Partner auch sexuell spannend zu halten, dazu sind die Meisten halt einfach zu faul. Es ist kein Naturgesetz dass die Lust weniger wird und/oder das Vertraute langweilig wird, das liegt an Jedem selbst. Rumjammern und einfache Lösungen außerhalb der Partnerschaft suchen ist ja so viel einfacher als sich mit dem vertrauten Menschen auseinanderzusetzen und neue Impulse zu gerieren.

Ich glaube überhaupt nicht, dass es die Vertrautheit ist, sondern eher, dass man sich vom Alltag dominieren lässt, ohne ihm bewusste Pausen zu verpassen, ihm zu entfliehen, bewusst schöne Zeit zu zweit zu schaffen. 

Probleme entstehen, wenn man auf die Vertrautheit vertraut und sie für immer selbstverständlicher hält, je länger die Beziehung dauert. Dann wird aus Vertrautheit Entfremdung. Der größte Fehler, der begangen wird, ist die Frage "ist was ?" nachlässig zu beantworten und selbst zu spät (oder gar nicht) zurückzufragen "was ist dir denn aufgefallen? Fehlt dir etwas ? " 

Zu spät ist halt zu spät. Man kann die Uhr nicht mehr zurückdrehen, wenn die Langeweile tief drinnen angekommen ist, und keiner dem Partner noch zutraut, das Ruder rumzureissen. 

Vertrautheit und Vertrauen wollen nicht nur verdient und unterhalten werden, hin und wieder tut eine Erneuerung echt gut. Ein neues Bekenntnis zueinander. Unabhängig von Sex. Es ist ja so leicht, als Vorspiel, während und/oder nach dem Sex "ich liebe dich" zu sagen. Vertrautheit ist nicht der Killer der Lust. Lustlos Sex zu haben, die Lust nicht anzufachen, nur auf Sex Lust zu haben ohne gemeinsam zu streiten, zu lachen, ...  das killt die Libido.

Rückblickend auf meine über 20-jährige Beziehung würde ich sagen, vermutlich hat es sexuell einfach nie so richtig gepasst… anscheinend hatte er Vorlieben, denen ich phasenweise sogar gewillt war, nachzukommen… würde ich nie wieder machen. Falls ich jemals wieder eine Partnerschaft haben sollte, würde ich von vornherein viel mehr Wert darauf legen, dass es auch sexuell „passt“. Ich spekuliere mal, dass das vielen in „langen Beziehungen“ so gehen könnte, da ich niemanden kenne, die (auch) in Hinblick auf „sexuelle Vorlieben“ ihren Partner ausgewählt haben… und ja, ich habe mich im Bekanntenkreis dazu schon ausgetauscht… wenn auch nur ein überschaubarer „Befragungskreis“… wobei diese aber eher „aufgeschlossen“ waren/sind…
Ich würde viel eher behaupten wollen, dass ECHTE Vertrautheit es gar nicht „benötigt“, dass man sich „fremd machen“ muss… Es passt einfach. Und kann mir da beim besten Willen nicht vorstellen, wie man richtig guten - also „passenden“ - Sex als „langweilig“ empfinden kann….. 🤔🤷‍♀️

Vor 20 Stunden, schrieb LucaFucktoy:

Ich weiß genau was ihr meint..Sex mit Fremden reizt mich inzwischen sooo viele mehr als mit meinem Freund dass er mir fast schon leid tut, aber es ist halt nun mal spannender immer wieder von neuen Männern genommen zu werden. Die geben sich oft auch mehr Mühe zu performed weil sie wissen sie haben nur die eine Chance

Intressant, so hatte ich das noch nicht gesehen. Gebe mir eigentlich immer "Mühe", habe großen Spaß daran zu sehen wie/wenn Frau es genießen kann.

Ich denke nicht, dass Vertrauen oder "sich sehr gut kennen"'in einer längeren Beziehung pauschal   die Lust zerstört.

Wichtig find' ich, dass man sich im Leben als auch in der Sexualität (gehört ja auch  mit zum Leben) sich in eine gemeinsame Richtung bewegt und man sich gut findet.

Ich persönlich brauchte noch nie die  personelle Abwechslung.

Bei  bestehender gegenseitiger Sympathie ist es doch das Schönste und sicher nicht langweilig  gemeinsam Sexualität zu erleben. (ob nach 1 Woche, 1 Jahr oder 10 Jahren).

 

 

Tja das ist Segen und Fluch i einer Partnerschaft zugleich dennoch habe ich persönlich andere Erfahrungen machen dürfen so das die Spannung bleibt,dazu gibt es viele Varianten ob man sich feste Rituale schafft oder den Geist erweitert.

Nur höre oder lese ich oft das ein pat andere Vorstellung hat und man sich dann Dinge nicht mehr traut anzu sprechen es geschweige denn zu denken aber es gehört auch Mut dazu eine offene Kommunikation zu führen, man lebt nur einmal ,warum sich alles so schwer zu machen,Erklärungen finden wo es keine gibt.Beziehung heißt Arbeit,das Vertrauen kommt nicht von irgendwo her,selbst wenn Gedanken aufkommen die erritiert wirken und die Moral erscheint ist es doch wichtiger glücklich zu sein.Weniger Gedanken machen,denn wenn eine Basis besteht zeigt das nur noch mehr Vertrauen. 

Mut ist das Zauberwort

 

Vertrautheit macht es mir einfacher, Grenzen gemeinsam zu überschreiten und ist für mich Bestandteil einer Beziehung,

Meine Beziehungen sind nicht an der nicht mehr bestehenden Lust gescheitert.

 

Anonymes-Mitglied-1
Am 13.4.2026 at 13:12, schrieb DerLustvolle22:

Sehe ich anders je vertrauter um so besser

Ich bin auch heilfroh, endlich "angekommen" zu sein.

Keine großen (bösen) Überraschungen mehr austesten zu müssen. Manchmal gabs ja doch den berühmten Griff ins Clo ja auch :jumping: In jungen Jahren fand ich das natürlich auch spannend, aber mittlerweile ziehe ich vollen Genuss einfach vor. Vertrautheit, keiner muss dem anderen mehr was beweisen oder vormachen usw.usf.

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