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Narzisstische Gewalt nimmt spürbar zu


Empfohlener Beitrag

vor 12 Stunden, schrieb Analddin:

Und nur weil immer mehr Frauen scheiße sind, lasse ich mir doch nicht die Chance auf eine gute entgehen

Alle auf der falschen Seite, sprach der Geisterfahrer. Oder, alle doof ausser Mutti. - Es gibt immer zwei Seiten der Medaille. 

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Michaela4711:

Dieser Kontext fehlt mir beim TE. Manchmal stecken die Narzissten auch in der selbstverliebten Opferrolle. 

Ach weißt Du, das ist wieder diese Laienpsychologie. (Was ich auch tue 🤣).

Für mich geht es erstmal darum ein Problem ernst zu nehmen und eben nicht direkt alles mögliche zu unterstellen. Wir haben minimale Informationen! Wir haben aber zumindest, dass es dem TE nicht gut geht!

Es ist dabei völlig egal, wie ein Anderer das interpretiert und ob es ihm/Ihr damit gut oder schlecht gehen würde!

Man kann natürliche gerne "Tipps" geben, aber mit Diagnosen wäre ich sehr vorsichtig. 

Ich finde es falsch uns fahrlässig jedem irgendeine Krankheit zu unterstellen. Die Aussage, dass Verhaltensweisen möglicherweise "krankhafte" Verhaltensweisen sind, ist eigentlich auch nicht Okay. Das ist auch keine Diagnose! Es könnte aber dabei helfen damit umzugehen. 

Eigentlich wollen Menschen irgendwie das Gleiche. Überwiegend, : Liebe, Anerkennung, gemocht werden. Wir sind soziale Wesen. Und irgendwo ging etwas schief und es wurde etwas "falsches" (nennen wir es "nicht hilfreich) gelernt. Und dann verhält man sich so, wie man eigentlich nicht ist und bekommt das, was man eigentlich nicht will. Aber zu zeigen, was man will bedeutet auch verletzlich zu sein. Oder Andere zu verletzen. Es ist alles schwierig. 

Ich würde aber erstmal immer von pathologischen Diagnosen absehen!

Ich weiß nicht, ob man jedem "helfen" kann oder "muss". Vielleicht sind narzisstische Menschen mit sich auch total glücklich. Welches Recht hätte ich, das infrage zu stellen oder ändern zu wollen? 

(Auch @Immersion, weil Psychologie gerade im einem anderen Thread das Thema ist) 

 

bearbeitet von Enja781
vor 3 Minuten, schrieb Enja781:

Ach weißt Du, das ist wieder diese Laienpsychologie. (Was ich auch tue 🤣).

Du meinst jetzt deine Ausarbeitung? Ich beschränke mich da mehr auf meine persönliche Erfahrung. Diagnostik überlasse ich den Profis?

 

 

vor 7 Minuten, schrieb Michaela4711:

Alle auf der falschen Seite, sprach der Geisterfahrer. Oder, alle doof ausser Mutti. - Es gibt immer zwei Seiten der Medaille. 

Sogar eine 3. 

Unzweifelhaft der Rand kann auch Informationen enthalten......Küsschen 

(bearbeitet)
vor 9 Minuten, schrieb Enja781:

Wir haben minimale Informationen! Wir haben aber zumindest, dass es dem TE nicht gut geht

Genau, minimale Infos und einenTE der die Schuld für seinen Zustand bei anderen sucht. Das ganze maximal unkonkret. Eigentlich gibt es gar keine Diskussionsgrundlage.

Ausser, vielleicht der Stress mit der Vermieterin.

bearbeitet von Michaela4711
vor 3 Minuten, schrieb Michaela4711:

Du meinst jetzt deine Ausarbeitung? Ich beschränke mich da mehr auf meine persönliche Erfahrung. Diagnostik überlasse ich den Profis?

 

 

Aber Du hast den Begriff "Narzissmus" benutzt. Das war der Grund meines Beitrages. 

vor 2 Minuten, schrieb Enja781:

Aber Du hast den Begriff "Narzissmus" benutzt. Das war der Grund meines Beitrages. 

Ja, weil der Begriff die Überschrift des Themas ist. Ich halte dieses Wort in erster Linie für einen inflationären Modebegriff. Sozusagen nachhaltig inflationär. 

vor 2 Minuten, schrieb Michaela4711:

Genau, minimale Infos und ein TE der die Schuld für seinen Zustand bei anderen sucht. 

Finde ich erstmal auch völlig okay! Natürlich macht Verhalten von Anderem Gefühle! Natürlich hat man nicht alles in der Hand. Man kann niemals so sein, dass es Allem gefällt! 

Was genau regt Dich daran auf?

Wo bist Du ausgestiegen? Wo bist Du involviert und emotional? Wo versuchst Du Dich zu rechtfertigen?

Ich will Dich nicht angreifen!!! Wirklich nicht! Ich habe ein ganz komisches Gefühl, was ich jetzt eigentlich auch nicht äußern möchte, weil ich natürlich völlig falsch liegen kann und selbst wenn ich richtig läge, Dich "outen" würde, was völlig falsch wäre. Das macht es schwer zu antworten.

Wenn jemand den Fehler bei Andern sucht, ist das eben so, es ist aber die Entscheidung jeden Einzelnen, wir man damit umgehen möchte. Wenn man selbst dazu neigt, sich selbst die Schuld zuschieben zu lassen und das Glück von Anderen abhängig zu machen neigt man vielleicht dazu mehr ", mitzumachen", als man möchte.

vor 17 Minuten, schrieb Enja781:

Was genau regt Dich daran auf?

Gar nichts. Wie kommst Du darauf?

 

vor 19 Minuten, schrieb Enja781:

Ich will Dich nicht angreifen!!! Wirklich nicht! Ich habe ein ganz komisches Gefühl, was ich jetzt eigentlich auch nicht äußern möchte, weil ich natürlich völlig falsch liegen kann und selbst wenn ich richtig läge, Dich "outen" würde, was völlig falsch wäre. Das macht es schwer zu antworten.

Lass deine. Gefühlen ruhig freien Lauf. Mal schauen welch neue Erkenntnisse da auf mich zukommen.

Allerdings fehlt mir hier so ein bisschen die Sachebene im Thema. 

vor 49 Minuten, schrieb Enja781:

Ich würde aber erstmal immer von pathologischen Diagnosen absehen!

Ich mag da aus überschaubarem Interesse an diesem Thread etwas übersehen haben (was auch an der bereits ins übliche Muster abgedrifteten Dynamik liegt) - aber ganz spontan fällt mir dazu ein, dass das Stichwort "Narzissmus" keineswegs zwingend eine pathologische Ausprägung bedeutet. Es gibt auch lediglich narzisstische Persönlichkeitszüge oder -Typen, bei denen die Ausprägung mehr oder weniger nah an der Schwelle zum Krankhaften liegt.

Ich bin mit dem Begriff generell vorsichtig und verwende ihn ebenfalls eher zur Charakterisierung eines Verhaltens als zur Pathologisierung einer Person. Im Übrigen habe ich auch zunehmend den Eindruck habe, dass diese Merkmale gerne mit dem Hang, anderen diese Merkmale zuzuschreiben, einhergehen. Ob nun unbewusst oder ganz bewusst, um nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung - wenn ich selbst überall Narzissten diagnostiziere, achtet ihr weniger auf mich und überseht, dass ich selbst gar nicht so anders bin". Aber das nur am Rande.

vor 3 Stunden, schrieb Michaela4711:

Ich halte dieses Wort in erster Linie für einen inflationären Modebegriff. Sozusagen nachhaltig inflationär. 

Ich habe auch seit etwa einem Jahr den Eindruck, Narzissmus sei in der Mode der hässliche Cousin der Neurodiversität. Aber nicht, weil die sich in ihrer Natur besonders ähnlich seien, sondern weil das eine zunehmend positiv besetzt und entpathologisiert wird - mitunter geradezu zum Ideal und zur Rechtfertigung aller möglichen Verhaltensweisen herangezogen wird. Verbunden mit einer sich ausweitenden Selbstzuschreibung und Selbstdiagnose (Falls/soweit mich das selbst betrifft, werde ich den Teufel tun und das dann auch noch als Monstranz vor mir her tragen).
Während das andere als Fremdzuschreibung und -abwertung ebenso immer weiter um sich greift.

In a nutshell: "Ich bin neurodivers - ich kann nichts dafür und das ist gut so. Aber Du ... Du bist narzisstisch."

Das soll jetzt nicht aufgewogen, gegeneinander ausgespielt werden - es soll nur zeigen: es ist nur die eine Seite einer Medaille von in Mode gekommener Hoppypsychologie, mit der praktisch alles erklärt wird.

Und noch mal: Bei beidem wird gerne übersehen, dass es einen lediglich auffälligen und einen bereits pathologischen Bereich gibt.

Nur dass es - beides - in Mode ist und sich neuerdings jeder zum Experten berufen fühlt - bedeutet auch wieder nicht, dass eine entsprechende Charakterisierung von Eigenschaften und Merkmalen zwingend unzutreffend sein muss. Nur die schwarz-weiß-Malerei in Extremen taugt nichts.

Hab ich schon fast 20 Jahre hinter mir. Irgendwann wirst du es erspüren, wenn du wieder so eine Narzisstentante vor dir hast und entsprechend sinnvoll rechtzeitig die Flucht ergreifen.
Mach einen Wochenend-Kurs Radical Honesty/Radikale Ehrlichkeit nach Brad Blanton, als Abkürzung. Damit lernst u.a. dich besser abzugrenzen, einfach dadurch, dass du auf eine bestimmte Weise ehrlich bist. Hab ich auch so gemacht.

Tröste Dich,Du bist nicht die einzige Person in diesem Universum die einem Narzisten( ich bin die Sonne und ihr müsst um mich herum tanzen sonst bin ich beleidigt Menschen)

Eine Trennung hinterlässt natürlich Spuren, es sei denn man hat sowieso schon zuvor damit abgeschlossen.
Ich sehen einen Partner..ob in einer Beziehung oder auch außerhalb, immer als gleichwertig an. Unabhängig von der Gesellschaft oder was andere davon halten. Ebenso auch dann, sollte sie mir Sub/devot sein und ich ihr Dom.
So kann es eine "programmierte Gehorsamkeit" so bei mir nicht geben.
Ich mit gutem Gewissen sagen das ich keine schlechten Absichten hege, beachte Limits und handle mit Empathie.

HansDampf77

Das Andere Dich nicht gut behandelt haben, sollte Dich nicht verunsichern, bzw. nur dazu führen das Du die Fehler bei Dir suchst. 
 

Natürlich sollte man eine gesunde Selbstreflexion haben, aber wie gesagt, eine gesunde. 
 

Es gibt leider viele schreckliche Menschen, aber auch viele tolle Menschen! Wenn Du an einen guten Mensch gerätst, wird er schon versuchen rauszufindende was Du möchtest und Dich auch animieren das Du deine Wünsche äusserst. 
 

Wenn Du sehr unter deiner Situation leidest, kaum mehr jemanden an Dich (menschlich) rann lässt, Dich immer weiter verkriechst, solltest Du darüber mal mit einem Profi sprechen. Und halte Dich von Menschen fern, denen deine Wünsche nicht interessieren! 

Am 4.4.2026 at 12:42, schrieb Analddin:

Dazu antworte ich ganz einfach mit meiner These:
„Heutzutage wird Feminismus mit Empowerment verwechselt.“

Es ist nicht das Gleiche, doch grundsätzlich beides nichts Schlechtes. 

Am 4.4.2026 at 07:08, schrieb Analddin:

Aus diesem Grund (und dem aktuellen gesellschaftlichen Diskurs) trau ich mich kaum noch klar und direkt zu sagen was ich will und brauche ?

Und das ist der Fehler, der einen  ( wenn man es nicht macht)  an Idioten bindet, die es nicht wert sind. Es ist ein schwere Lernprozess, den man eigentlich bis mitte Zwanzig vollzogen haben sollte. Je länger man alles hinnimmt, desto verfahrener wird das Leben 

  • 3 Wochen später...

Was haben alle mit diesen Narzisten? Gefühlt jede zweite Frau meint einen Narzisten als Ex gehabt zu haben. Haben die alle den gleichen gedatet oder wie kann das sein? So viele gibt es von denen doch garnicht. Ist scheinbar grad ein Musthave unter den Frauen dieser Narzist

vor 4 Stunden, schrieb DomJuan:

Was haben alle mit diesen Narzisten? Gefühlt jede zweite Frau meint einen Narzisten als Ex gehabt zu haben. Haben die alle den gleichen gedatet oder wie kann das sein? So viele gibt es von denen doch garnicht. Ist scheinbar grad ein Musthave unter den Frauen dieser Narzist


Oh, auch viele Männer meinen das.
Da nehmen die Geschlechter sich nichts. Zum Sexismus light ist das Thema ungeeignet.

Es soll wohl Studien geben, die aussagen, dass narzisstische Persönlichkeitszüge weit verbreitet sind und um die 67-69 % (irgendwas Ende 60) der Menschen im mittleren Bereich des Spektrums liegen sollen. 
Wie die Quote auf der Plattform wohl ist?

Vielleicht muss man ja selber Narzisst:in sein, um eine:n Narzisst:in sicher zu erkennen. *zwinkersmiley*

vor 2 Stunden, schrieb Leise_statt_Laut:

Vielleicht muss man ja selber Narzisst:in sein, um eine:n Narzisst:in sicher zu erkennen.

Oder depressiv 🤔

Ich habe mehrere Jahre gebraucht, um zu erkennen, dass mein (Ex-)Mann Narzisst ist.

Da ich unter Depressionen leide, passte das natürlich wunderbar zusammen 😩 Wie zwei Puzzleteile!

Unsere gemeinsamen Kinder haben das als Erwachsene in Thera.pien sehr gut aufgearbeitet und haben mittlerweile ein gutes Verhältnis zu ihm. 
Insgesam waren das aber schon schwere Zeiten - damals 😎

vor 5 Stunden, schrieb Luderwicht:

Oder depressiv 🤔

Ich habe mehrere Jahre gebraucht, um zu erkennen, dass mein (Ex-)Mann Narzisst ist.

Da ich unter Depressionen leide, passte das natürlich wunderbar zusammen 😩 Wie zwei Puzzleteile!

Unsere gemeinsamen Kinder haben das als Erwachsene in Thera.pien sehr gut aufgearbeitet und haben mittlerweile ein gutes Verhältnis zu ihm. 
Insgesam waren das aber schon schwere Zeiten - damals 😎

Guten Morgen,
danke für soviel Offenheit. Ich glaube Dir absolut, dass das passte und schwierige Jahre waren. 
Wie hast Du Dich daraus gelöst? 
 

vor 16 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Guten Morgen,
danke für soviel Offenheit. Ich glaube Dir absolut, dass das passte und schwierige Jahre waren. 
Wie hast Du Dich daraus gelöst? 
 

Ins Wasser gehen, gegen einen Brückenpfeiler rasen oder ihn verlassen und überleben! Die Entscheidung war in dem Moment gar nicht so einfach zu treffen! Zum Glück habe ich mich richtig entschieden, weil mir klar geworden ist, dass ich nicht nicht mehr leben wollte. Ich konnte mit ihm nicht mehr leben. Dann habe ich gekämpft! Ich habe ihn verlassen und die Kinder nicht mitgenommen, da ich viel zu krank war. Nach drei Jahren haben wir meinen Sohn zu uns geholt, ein paar Jahre später auch meine Töchter. Die beiden wollten erst in ihrem Umfeld bleiben. 
Im Nachhinein kommen mir die Jahre richtig surreal vor 🤔

Mein Ex-Mann wollte sich bis zum Schluss nicht trennen und mich durch irgendwelche „Tricks“ an sich binden. Das Sinnigste waren natürlich erst einmal die Kinder. Dann kam WassagendieLeute, das Geld, kirchlich geheiratet zu haben, … „Jemand anderes wird dich sowieso nicht ertragen!“ „Du wirst die Kinder nie wieder sehen!“ Er wollte das alleinige Sorgerecht beantragen. 
 

Ich habe mir jede Hilfe geholt, die ich bekommen konnte. Anwältin, Pfarrer seiner Gemeinde, mein Bruder, mein Vater, mein jetziger Mann (Wir haben uns dann in einer psychosomatischen Klinik kennengelernt!), SkM 🤔🤫 und der Richter am Familiengericht (Amtsgericht) war am Wohl der Kinder interessiert, also ging viel über Gutachten.

Eigentlich war Alles sehr schwierig und aufreibend. Das kann ich gar nicht wiedergeben.

vor 1 Minute, schrieb Luderwicht:

Ins Wasser gehen, gegen einen Brückenpfeiler rasen oder ihn verlassen und überleben! Die Entscheidung war in dem Moment gar nicht so einfach zu treffen! Zum Glück habe ich mich richtig entschieden, weil mir klar geworden ist, dass ich nicht nicht mehr leben wollte. Ich konnte mit ihm nicht mehr leben. Dann habe ich gekämpft! Ich habe ihn verlassen und die Kinder nicht mitgenommen, da ich viel zu krank war. Nach drei Jahren haben wir meinen Sohn zu uns geholt, ein paar Jahre später auch meine Töchter. Die beiden wollten erst in ihrem Umfeld bleiben. 
Im Nachhinein kommen mir die Jahre richtig surreal vor 🤔

Mein Ex-Mann wollte sich bis zum Schluss nicht trennen und mich durch irgendwelche „Tricks“ an sich binden. Das Sinnigste waren natürlich erst einmal die Kinder. Dann kam WassagendieLeute, das Geld, kirchlich geheiratet zu haben, … „Jemand anderes wird dich sowieso nicht ertragen!“ „Du wirst die Kinder nie wieder sehen!“ Er wollte das alleinige Sorgerecht beantragen. 
 

Ich habe mir jede Hilfe geholt, die ich bekommen konnte. Anwältin, Pfarrer seiner Gemeinde, mein Bruder, mein Vater, mein jetziger Mann (Wir haben uns dann in einer psychosomatischen Klinik kennengelernt!), SkM 🤔🤫 und der Richter am Familiengericht (Amtsgericht) war am Wohl der Kinder interessiert, also ging viel über Gutachten.

Eigentlich war Alles sehr schwierig und aufreibend. Das kann ich gar nicht wiedergeben.

Das klingt extrem schwer und ist wohl nicht mal annähernd nachvollziehbar, wenn man sowas nicht selber erlebt hat. Der Gedanke, dem ein Ende durch Suizid zu setzen, offenbart den Schmerz und die Verzweiflung so sehr.

In Dir war aber eine starke Stimme und Du hast es rausgeschafft und den Mut und Kraft gehabt, Dir selber zu helfen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es klingt nach langen und sehr vielen Kämpfen.
Dieser Ex hat aufgefahren, was typisch für Narzissten ist. 

Die Kinder sind jetzt groß und Du hast jetzt den Richtigen an Deiner Seite und bist glücklich?

Ich kann das teilweise im Kleinen nachvollziehen. Diese Extremerfahrungen sind mir persönlich aber unbekannt.
Einige  Male in meinem Leben stand ich Menschen gegenüber, die akut einen Suizid versuchen wollten oder vollendet hatten.
Zuzuschauen, wie jemand springt, nicht schön. In einem Fall waren die letzten Worte für die Eltern, ich sollte ihnen 2 Sparbücher geben. Über 60k €.  Kein Wort, warum er abschließen wollte.

(bearbeitet)
vor 11 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Einige  Male in meinem Leben stand ich Menschen gegenüber, die akut einen Suizid versuchen wollten oder vollendet hatten.

Das stelle ich mir sehr viel schlimmer vor, als selbst darüber nachzudenken bzw zu planen. Man ist vollkommen hilflos und kann den Menschen eben nicht immer aufhalten. Schreckliche Erfahrung!

Depressionen sind so letal wie Krebs. Und ich behaupte, dass Suizid keine echte Entscheidung ist, sondern dass es letztendlich die Folge der Krankheit ist. Es ist das Gefühl oder eher falsches „Wissen“, dass das Umfeld besser ohne einen klar kommt, dass man eher ein Problem darstellt. Und wenn man sich selbst nicht mehr liebt, kann man sich auch nicht vorstellen, dass man anderen Menschen wichtig sein kann. 

bearbeitet von Luderwicht
vor 5 Minuten, schrieb Luderwicht:

Das stelle ich mir sehr viel schlimmer vor, als selbst darüber nachzudenken bzw zu planen. Man ist vollkommen hilflos und kann den Menschen eben nicht immer aufhalten. Schreckliche Erfahrung!

Ja, war es. Danach fragte ich mich schon, ob ich hätte anders oder besser kommunizieren können, aber im Moment des Sprunges war alles an Hilfsmaßnahmen aufgestellt und es wurde in Kauf genommen, dass er springt, denn eigentlich hätte nichts mehr passieren können/sollen.
Die Feuerwehr hatte alles aufgebaut und zog ihr riesiges Luftkissen hervor. Es blieb aber an einem festen großen Stadt-Pflanzenkübel hängen, war nicht rechtzeitig draußen und der Mann fiel auf den Rand und weiter zu Boden, kopfüber. Er verstarb im Krankenhaus.

Wäre schön gewesen, wenn ich ihn vorher hätte überzeugen können, es nicht zu tun, aber leider nahm die Dynamik ihren Lauf.

vor 10 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Ja, war es. Danach fragte ich mich schon, ob ich hätte anders oder besser kommunizieren können, aber im Moment des Sprunges war alles an Hilfsmaßnahmen aufgestellt und es wurde in Kauf genommen, dass er springt, denn eigentlich hätte nichts mehr passieren können/sollen.
Die Feuerwehr hatte alles aufgebaut und zog ihr riesiges Luftkissen hervor. Es blieb aber an einem festen großen Stadt-Pflanzenkübel hängen, war nicht rechtzeitig draußen und der Mann fiel auf den Rand und weiter zu Boden, kopfüber. Er verstarb im Krankenhaus.

Wäre schön gewesen, wenn ich ihn vorher hätte überzeugen können, es nicht zu tun, aber leider nahm die Dynamik ihren Lauf.

Wenn man die Entscheidung getroffen hat, kann einen nichts mehr wirklich aufhalten. 
Mich hat gerettet, dass ich meinen Sohn im MaxiCosy immer bei  mir im Auto hatte. Ihm wollte ich nicht schaden!

Gerade eben, schrieb Luderwicht:

Wenn man die Entscheidung getroffen hat, kann einen nichts mehr wirklich aufhalten. 
Mich hat gerettet, dass ich meinen Sohn im MaxiCosy immer bei  mir im Auto hatte. Ihm wollte ich nicht schaden!

Das stimmt. Schön, dass Du hier und unter uns bist.

Ich würde sehr gerne weiter mit Dir schreiben, aber mich ruft der Tag.

Ich wünsche Dir ein schönes 1. Mai Wochenende.

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