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„Was wollen die verheirateten ?“


aligaycan

Empfohlener Beitrag

Ich finde wenn verheiratete Partner hier sex suchen ganz egal ob Frau oder Mann ist die Beziehung kaputt.
Fremdgehen tut man nicht bin einer heilen und intakten Partnerschaft.
Und mir kann niemand erzählen das man Liebe und sex trennen kann.
Entweder ich liebe meinen Partner dann brauche ich keine/n anderen oder ich liebe nicht .

1. Ist es kein Männerding, Frauen machen es genauso häufig.
2. "viele" suchen nach Abenteuer? Bezweifel ich.
3. Doppelmoral wäre es, wenn man aktiv mit dem Finger auf andere zeigt und Seitensprünge verurteilt...es dann aber selber praktiziert.
4. Das hat nichts mit der "heutigen Gesellschaft" zu tun, Seitensprünge und Betug gibt es schon ewig. Das ist kein Phänomen der aktuellen Zeit.
5. Suche nach Aufregung oder nach Neuem ist nur ein Teil. Häufig gibt es Einsamkeit und das Nichtvorhandensein von Sex.
6. Kommunikation ist ein wichtiger Baustein, aber nicht der einzig entscheidende. Wenn unterschiedliche Einstellungen aufeinander prallen, kann man es mit "darüber reden" auch nicht lösen.
Sorry, für mich ist das viel zu oberflächlich und einfach gedacht. Liest sich wie ein Artikel aus ´ner Boulevardzeitung. Und alleine habt ihr das auch nicht geschrieben, ein Großteil ist mit KI erstellt worden. Und sowas empfinde ich auch als Beschiss, weil ihr euch keine Mühe gegeben habt und so tut, als hättet ihr es geschrieben.

Anonymes-Mitglied-7
vor 10 Minuten, schrieb hausfrau73:

Ich finde wenn verheiratete Partner hier sex suchen ganz egal ob Frau oder Mann ist die Beziehung kaputt.
Fremdgehen tut man nicht bin einer heilen und intakten Partnerschaft.
Und mir kann niemand erzählen das man Liebe und sex trennen kann.
Entweder ich liebe meinen Partner dann brauche ich keine/n anderen oder ich liebe nicht .

Ja das stimmt und sollte so sein. Ich würde betrogen, leider.

Vor 19 Minuten , schrieb Mitsch8512:

Ist doch wie im realen Leben, gemeckert wird immer 😋.

Hehe, allerdings ist sie das☺️

Auch wieder wahr😅

Doppelmoral? Nehmen wir mal Restaurantgäste, da wollen die nicht vegetarisch und bestellen sich ein Steak und dann wollen sie aber was Vegetarisches wie Kartoffeln, Gemüse, Salat, etc. dabei haben. Oder überhaupt Restaurantbesuch, da haben die Leute eine tolle Frau, die gut kochen kann und dann wollen sie ins Restaurant! Meinst du diese Doppelmoral? Oder hat es gar nichts mit Doppelmoral zu tun? 

Und warum überhsupt monogam? Gehen wir mal weit zurück in der Vergangenheit, da lebten die Menschen ohne Eigentum in einer Gruppe und ernährten sich von Jagd und Sammeln.  Und da war alles für alle gleichermaßen da, die Stärkeren hatten Vorteile und die Schwächsten das Nachsehen. Und dann merkte man, wenn man die Pflanzen in der Nähe anbaut und die Tiere einsperrt, wird das mit der Nahrungssuche einfacher. Und dann gabe es Eigentum und wenn ein Mann sein Eigentum an seine Nachkommen wererben will, sollte er dafür sorgen, dass da kein Anderer was mit seiner Frau gemacht hat. Und dann kam die Kirche und hat die Moral als Machtinstrument für sich entdeckt. Monogam sein hatte Vorteile, wenn man z.B. an Geschlechtskrankheiten denkt, aber das Thema kann man heute gut in den Griff bekommen. Also warum monogam? Diese Frage haben wir, also meine Freubndin und ich uns gestellt und keine wirklich überzeugende Antwort gefunden. Das Ergebnis war dann eine offene Beziehung. Seit dem hatten wir viele tolle Erlebnisse. Mit anderen Paaren, die mit anderen Männern und ich mit anderen Frauen. Wir empfinden das als Bereicherung. Dazu ist sie deutlich Bi und ich auch ein wenig. Wie soll man das in einer monogamen Beziehung ausleben? Und warum sollte man das unterdrücken? Hetero, Homo oder Bi sind ganz normale Spielarten der Sexualität. 

Und lettztlich hatte unser Schöpfer dazu eine deutliche Meinung die er in seinen acht "Am liebsten wäre mirs" uns kund getan hat.

Hier noch mal Kapitel 8:

"Am liebsten wäre mir, wenn ihr anderen nicht antätet, was sie auch euch nicht antun sollen, sofern ihr auf, äh, Sachen steht, für die reichlich Leder/Gleitmittel/Las Vegas nötig sind. Sollte euer Partner darauf stehen (entsprechend ALWM 4), lasst es krachen, macht Fotos, und um Himmels willen benutzt ein Kondom! Echt jetzt, es ist nur ein Stück Gummi. Wenn Ich nicht gewollt hätte, dass es sich gut anfühlt, wenn ihr es miteinander treibt, hätte ich Dornen oder so etwas eingebaut."

Er ist der Schöpfer und wir sollten nicht anzweifeln, wie er es uns kund getan hat!

Vor 19 Minuten , schrieb Sternchen76:

Auch wieder wahr😅

Kann der Mensch ohne? Glaube auf irgend eine Art und Weise muss er es machen. Egal bei was oder um was es sich da dreht.

Die Suche nach einem zusätzlichen Sexpartner findet man wohl bei beiden Geschlechtern.
Bei diesen SEitensprüngen haben die Verursacher die GEsundheit des anderen nicht im Blick. Dieses Verhalten macht doch was mit den Betrogenen, geht an deren Substanz. Diese bekommen das doch früher o. später heraus, wenn es verheimlicht wird.
Das der Partner in diese Erfahrungen mit einbezogen werden möchte, bezweifele ich.
Ehrlich ist es, wenn sowas nicht heimlich geschieht. So hat der Betrogene wenigstens die Möglichkeit das Weite aus dieser BEziehung zu suchen.
Ob das gelingt ist fraglich, weil man ja ganz schwer eigenen, neuen, dazu bezahlbaren Wohnraum findet. Hinzu kommt, dass derjenige vor den Kopf gestoßen ist, wenn es aufgedeckt ist. Da hat man erstmal mit dem Verarbeiten zu tun. Dann noch neuen Lebensraum finden - ganz schwer.
Selbst die weg von der Beziehung wollen, können das wegen der Wohnungssituationen gar nicht.
Man hört das auch oft von Gewalt betroffenen (s. Frauenhäuser)

vor einer Stunde, schrieb Gospodin1:

Tolles Zitat, es fehlt nur die Quellenangaben.
Kann man so machen.

Ist kein Zitat, den Text haben sie mit KI erstellen lassen.

Am besten macht doch jeder was er will nach eigenem Gutdünken und lebt mit den Konsequenzen! Wie auch immer diese dann aussehen!

Wir sind hier alle erwachsen, hoffentlich geschäftsfähig und selbstverantwortlich!

Die Meinung anderer Menschen zu unserer Sexualität ist uns vollkommen gleichgültig. Wir besprechen das untereinander, finden Lösungen und bessern bei Bedarf nach!

Selbstverständlich muss man an einer Beziehung arbeiten, nicht nur in einer Partnerschaft! 
Auch innerhalb der Familie, unter Freunden, am Arbeitsplatz, … sollten sich alle miteinander so verhalten, dass es menschlich für alle Beteiligten passt! Und auch dabei gilt, mit den Konsequenzen leben zu müssen 🤷🏼‍♀️

Übrigens gilt das mehr oder weniger für jeden Lebensbereich. Es ist eine individuelle Entscheidung, ob man sich vegetarisch ernähren möchte oder nicht, ob ich Bioprodukte kaufe oder nicht, oder Fairtrade, heimische Produkte oder selbst anbaue und Alpakas halte, um meine Pullover zu klöppeln. 
Eine wichtige Voraussetzung ist das Wissen, dass meine Grenzen die Grenzen der anderen sind!

Wenn Paare ihre Beziehung nicht öffnen und dann einer der beiden fremd geht, .. 

So viele Berufe hängen davon ab 😉

Thera.peuten, Anwälte, Richter, Geschenkeindustrie, Taschentuchhersteller,  Umzugsfirmen, Friseure, Floristen, Juweliere, …

 

vor 11 Minuten, schrieb MeerVerrueckt:

Ist kein Zitat, den Text haben sie mit KI erstellen lassen.

Dann schöner, von KI erstellter Text.🤷🏾

vor 21 Stunden, schrieb aligaycan:

Was Denkt İhr Darüber? 

Hier ist eine detaillierte Analyse sowie die wissenschaftliche Einordnung und teilweise Widerlegung der beiden Hauptthesen (Biologie/Evolution vs. Kultur/Sesshaftwerdung) zur Entstehung von Untreue.
These 1: Die biologisch-evolutionäre These
Die These besagt: Der Mensch ist von Natur aus nicht monogam; Untreue war evolutionär vorteilhaft (für Männer zur maximalen Gen-Streuung, für Frauen zur Ressourcenbeschaffung und genetischen Aufwertung der Nachkommen).
Erklärung und Stärken der These:
Die evolutionäre Psychologie stützt diese These durch Vergleiche mit unseren nächsten Verwandten. Schimpansen und Bonobos leben promiskuitiv. Zudem zeigt die menschliche Anatomie (z. B. der moderate Größenunterschied zwischen Mann und Frau, der sogenannte Sexualdimorphismus), dass wir evolutionär irgendwo zwischen extrem polygam (wie Gorillas) und strikt monogam (wie Gibbons) angesiedelt sind. Die Tatsache, dass das Verlangen nach sexueller Abwechslung (der „Coolidge-Effekt“) kulturübergreifend existiert, stützt die Annahme eines biologischen Fundaments.
Widerlegung und kritische Einschränkungen (Das Gegenargument):
 * Der naturalistische Fehlschluss: Nur weil ein Verhalten in der Steinzeit evolutionäre Vorteile bot, bedeutet das nicht, dass es heute zwingend, unvermeidlich oder moralisch gut ist. Der Mensch besitzt einen hochentwickelten präfrontalen Kortex, der Impulskontrolle und ethisches Handeln ermöglicht. Biologie ist kein Schicksal.
 * Der extrem hohe Pflegeaufwand für Menschenkinder: Im Gegensatz zu vielen Tieren werden Menschenbabys extrem unselbstständig geboren. Um ihr Überleben in der Frühzeit zu sichern, war ein intensives, kooperatives "Parenting" (meist durch ein Paar plus das soziale Umfeld) zwingend nötig. Eine rein promiskuitive Lebensweise hätte das Überleben der Nachkommen massiv gefährdet. Die Evolution hat beim Menschen daher stark auf Paarbindung selektiert – unterstützt durch Hormone wie Oxytocin und Vasopressin, die tiefe Bindungen und Treue auf neurochemischer Ebene fördern.
 * Gefahr der ideologischen Vereinnahmung: Evolutionäre Argumente wurden in der Vergangenheit oft missbraucht, um tradierte Geschlechterrollen pseudowissenschaftlich zu zementieren (nach dem Motto: „Männer müssen streuen, Frauen müssen nestbauen“). Die moderne Evolutionsbiologie zeigt jedoch, dass auch Frauen in prä-historischen Gesellschaften von wechselnden Partnern profitierten (Schutz vor Infantizid, breiteres Unterstützungsnetzwerk).
These 2: Die kulturhistorische These (Neolithische Revolution)
Die These besagt: Exklusive Treue und damit das Konzept des "Fremdgehens" wurden erst mit der Einführung von Ackerbau, Privatbesitz und Patriarchat vor ca. 10.000 Jahren erfunden, um die Vaterschaft für das Erbe zu sichern.
Erklärung und Stärken der These:
Mit dem Ende des Jäger-und-Sammler-Daseins entstand ein völlig neues Wirtschaftssystem. Land konnte besessen, verteidigt und vererbt werden. Da die matrilineare Linie (Mutter-Kind) immer eindeutig ist, die patrilineare (Vater-Kind) jedoch nicht, mussten Gesellschaften Wege finden, die Vaterschaft zweifelsfrei zu klären. Strenge Eheregeln und die drakonische Bestrafung von Ehebruch (oft extrem einseitig zulasten der Frau) sind historisch unbestreitbar eng mit dem Konzept von Privateigentum verknüpft.
Widerlegung und kritische Einschränkungen (Das Gegenargument):
 * Eifersucht ist älter als der Ackerbau: Einige populärwissenschaftliche Theorien (wie das bekannte Buch „Sex at Dawn“) romantisieren frühe Jäger-Sammler-Gesellschaften als sexuell völlig freie, eifersuchtslose Utopien. Das wird von der Mainstream-Anthropologie stark zurückgewiesen. Eifersucht und das Bewachen des eigenen Partners ("Mate-Guarding") lassen sich kulturübergreifend auch in indigenen, nicht-sesshaften Kulturen nachweisen. Es ist eine tief verwurzelte, universelle menschliche Emotion, die den Verlust eines wichtigen Bindungspartners verhindern soll.
 * Soziale Allianzen: Auch vor der Erfindung von Ackerbau und Landbesitz war die Ehe (in Form von festen, oft monogamen Paarbindungen) entscheidend – nicht für das Vererben von Grundstücken, sondern um Allianzen zwischen verschiedenen Stämmen zu schmieden, Inzest zu vermeiden und den Frieden zu wahren. Ein Bruch dieser Bindung durch Fremdgehen gefährdete das Überleben der gesamten Gruppe, weshalb es auch in vor-agrarischen Gesellschaften geächtet gewesen sein dürfte.
Fazit der Analyse
Die Wahrheit liegt in der Mitte, in einem Konzept, das Wissenschaftler oft als „Serielle Monogamie mit heimlichen Seitensprüngen“ bezeichnen.
Der Mensch hat einerseits einen biologischen Drang zu tiefer, exklusiver Paarbindung, der für das Aufziehen der Nachkommen essenziell ist. Andererseits existiert evolutionär auch ein Restbedürfnis nach genetischer und sexueller Vielfalt. Kultur und Moral (die ab der Neolithischen Revolution rechtlich in Gesetze gegossen wurden) versuchen seit Jahrtausenden, diesen inneren biologischen Konflikt zu regulieren.
 

Kurz gesagt: Der Mensch ist und war, so wie 95% aller Tierarten, nie Monogam! 

Wie versuchen moderne Gesellschaften im 21. Jahrhundert, diesen Widerspruch zu lösen (beispielsweise durch Konzepte wie ethische Nicht-Monogamie/Polyamorie) und wie sind die neurochemischen Vorgänge (Dopamin vs. Oxytocin) bei Treue und Untreue?

1. Der neurochemische Konflikt im Gehirn: Dopamin vs. Oxytocin

Unser Gehirn steuert Bindung und sexuelles Verlangen über verschiedene, manchmal direkt konkurrierende Botenstoff-Systeme:

  • Dopamin (Der Belohnungs- und Neuheits-Neurotransmitter): Dieses System ist extrem aktiv, wenn wir jemanden neu kennenlernen. Es treibt das Verlangen nach Abwechslung, Eroberung und dem Unbekannten an. Es ist der biologische Motor hinter dem Rausch der Verliebtheit und auch dem Reiz eines Seitensprungs.
  • Oxytocin und Vasopressin (Die Bindungshormone): Diese Hormone werden bei Körperkontakt, nach dem Sex und durch gemeinsam verbrachte Zeit ausgeschüttet. Sie fördern tiefes Vertrauen, emotionale Sicherheit, Empathie und langfristige Paarbindung.
  • Der biologische Widerspruch: Im Laufe einer monogamen Langzeitbeziehung sinkt der Dopaminspiegel bezüglich des Partners naturgemäß ab, während das Oxytocin hoch bleibt. Der Reiz des Neuen verspricht einen massiven, kurzfristigen Dopamin-Kick, der mit dem tiefen Oxytocin-Bedürfnis nach Sicherheit in Konflikt gerät.

2. Moderne gesellschaftliche Lösungsansätze im 21. Jahrhundert

Heute versuchen immer mehr Menschen, diesen evolutionären und kulturellen Widerspruch transparent zu lösen, anstatt ihn durch heimliches Fremdgehen (den klassischen Regelbruch) auszuleben. Hierbei rücken Konzepte der Ethischen Nicht-Monogamie (ENM) oder Polyamorie in den Fokus der soziologischen Forschung:

  • Anstatt Monogamie als unausgesprochenen, zwingenden Standard vorauszusetzen, wird Exklusivität hier bewusst verhandelt.
  • Empirische Studien zeigen zunehmend, dass solche Beziehungsmodelle nicht zwingend instabiler sind als klassische monogame Ehen, solange sie auf radikaler Ehrlichkeit, klaren Absprachen und Konsens basieren.
  • Diese Modelle versuchen, den historischen Besitzanspruch an den Partner zu dekonstruieren und erkennen an, dass emotionale Bindung (Oxytocin-System) nicht zwingend an sexuelle Exklusivität geknüpft sein muss.

Wir schauen uns beide Aspekte nun im Detail an. Wie von dir gewünscht, halte ich die Analyse strikt faktenbasiert, wissenschaftlich fundiert und frei von einseitigen oder romantisierenden Narrativen.

Wir beginnen mit der neurobiologischen Ebene in unserem Kopf und gehen danach nahtlos zur modernen soziologischen Lebensrealität über.

Teil 1: Die Neurobiologie – Das Gehirn zwischen Abenteuer und Sicherheit

Die Frage, warum Menschen trotz fester Bindungen fremdgehen, lässt sich zu einem großen Teil in der Neurochemie unseres Gehirns beantworten. Es gibt hier drei maßgebliche neurologische Treiber, die oft miteinander in Konflikt geraten:

1. Das Dopamin-System (Lust, Belohnung und Neuheit)

Dopamin ist der Neurotransmitter, der für Motivation, Belohnung und das Streben nach Neuem zuständig ist.

Wenn wir eine neue Person kennenlernen, die wir attraktiv finden, schüttet das Gehirn massive Mengen an Dopamin aus. Dies erzeugt den „Rausch“ der Verliebtheit und eine extrem hohe sexuelle Erregung.

Der Coolidge-Effekt: Dieses in der Biologie bekannte Phänomen beschreibt, dass das sexuelle Verlangen bei fast allen Säugetieren (inklusive dem Menschen) nachlässt, wenn der Partner immer derselbe bleibt, aber sofort wieder ansteigt, wenn ein neuer potenzieller Partner auftaucht. Das Dopaminsystem habituiert (gewöhnt sich) an das Bekannte. Fremdgehen ist aus rein neurobiologischer Sicht oft der Versuch des Gehirns, sich einen neuen, massiven Dopamin-Kick zu holen.

2. Oxytocin und Vasopressin (Bindung und Vertrauen)

Diese beiden Hormone sind die Gegenspieler zum ständigen Streben nach Neuem. Sie sind der biologische „Klebstoff“ für Langzeitbeziehungen.

Oxytocin (oft als „Kuschelhormon“ bezeichnet) wird bei Hautkontakt, Orgasmen und emotionaler Nähe ausgeschüttet. Es senkt Stress und fördert tiefes Vertrauen.

Vasopressin ist besonders bei Männern stark an das Gefühl von Bindung und Beschützerinstinkt gekoppelt.

Der Konflikt: Nach der anfänglichen Verliebtheitsphase (ca. 6 bis 18 Monate) sinkt der Dopaminspiegel ab, während Oxytocin das Ruder übernimmt. Die Beziehung wird ruhiger und sicherer, aber oft weniger aufregend. Der Wunsch nach einem Seitensprung entsteht oft genau an der Schnittstelle, wo das Bedürfnis nach Sicherheit (Oxytocin) zwar erfüllt ist, das Gehirn aber nach der verlorenen Aufregung (Dopamin) hungert.

3. Die genetische Komponente (Das sogenannte "Untreue-Gen")

Es gibt keine genetische Ausrede für Fremdgehen, da unser präfrontaler Kortex uns Impulskontrolle ermöglicht. Dennoch zeigt die Wissenschaft, dass bestimmte genetische Veranlagungen das Risiko für Untreue erhöhen:

Menschen mit einer bestimmten Variante des DRD4-Gens (einem Dopamin-Rezeptor) benötigen stärkere Reize, um Befriedigung zu spüren. Sie neigen generell stärker zu Risikoverhalten (Glücksspiel, Extremsport) – und statistisch gesehen auch häufiger zu wechselnden Sexualpartnern und Untreue.

Teil 2: Die Soziologie – Moderne Beziehungsmodelle im 21. Jahrhundert

Während die Biologie uns diese inneren Konflikte beschert, reagiert die moderne Gesellschaft zunehmend mit neuen soziologischen Konzepten. Das klassische, seit der Neolithischen Revolution bestehende Modell der absoluten Exklusivität (Ehe als Besitz- und Absicherungsgemeinschaft) weicht langsam auf.

Der moderne Lösungsansatz für den biologischen Konflikt lautet oft Ethische Nicht-Monogamie (ENM) oder Polyamorie.

1. Die bewusste Entkopplung von Liebe und Exklusivität

Der soziologische Kern dieser neuen Modelle ist der Konsens. Während „Fremdgehen“ per Definition ein heimlicher Vertrauensbruch und eine Täuschung ist, basieren ENM und Polyamorie auf radikaler Transparenz.

Offene Beziehungen: Hier liegt der Fokus meist darauf, dass sexuelle Kontakte außerhalb der Hauptpartnerschaft erlaubt sind, die romantische Liebe aber exklusiv bleibt.

Polyamorie: Hier wird davon ausgegangen, dass man mehrere Menschen gleichzeitig tief und aufrichtig romantisch lieben kann, ohne dass eine Beziehung die andere entwertet.

2. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu nicht-monogamen Paaren

Soziologische und psychologische Studien der letzten Jahre (u.a. von Forscherinnen wie Dr. Terri Conley) räumen mit einigen Müthen auf:

Beziehungszufriedenheit: Paare in offenen oder polyamoren Konstellationen weisen im Durchschnitt dieselbe, teils sogar eine höhere Beziehungszufriedenheit auf wie streng monogame Paare.

Kommunikation: Da die Regeln der Exklusivität nicht als gesellschaftlicher Standard vorausgesetzt, sondern individuell ausgehandelt werden müssen, verfügen diese Paare oft über überdurchschnittlich gute Kommunikationsfähigkeiten.

3. Die modernen Herausforderungen

Diese Modelle sind jedoch keine utopische Lösung für alle Probleme. Sie bringen eigene, massive Herausforderungen mit sich:

Eifersucht: Auch in offenen Beziehungen existiert Eifersucht (ein evolutionärer Schutzmechanismus, siehe unsere vorherige Analyse). Die Beteiligten müssen aktiv lernen, damit umzugehen. Ein Konzept hierfür ist die Kompfersion (Mitfreude) – das bewusste Erlernen, sich darüber zu freuen, wenn der Partner mit jemand anderem glücklich ist.

Zeit und Ressourcen: Mehrere Beziehungen ehrlich und tiefgründig zu führen, erfordert ein immenses Maß an Zeitmanagement, emotionaler Arbeit und Konfliktfähigkeit.

Gesellschaftliches Stigma: Das System ist nach wie vor stark auf die monogame Zweierbeziehung (z. B. im Steuerrecht, Sorgerecht, Eherecht) ausgelegt. Abweichende Modelle werden gesellschaftlich oft noch als instabil oder unmoralisch abgewertet.

Zusammenfassend: Die Neurobiologie zeigt, dass der Wunsch nach anderen Partnern zutiefst menschlich und chemisch erklärbar ist. Die Soziologie zeigt, dass wir uns gerade in einer Epoche befinden, in der wir versuchen, diesen Drang nicht mehr nur durch heimliches Fremdgehen oder strikte Unterdrückung zu managen, sondern durch ehrliche, neue Beziehungsarchitekturen.

Ich verstehe die ganze Diskussion überhaupt nicht. Das ist ein ganz unnatürliches Verhalten. Kein Tier beanprucht ein anderes Tier nur für sich allein zu haben. Wenn zwei sich binden denk doch im Grunde jeder nur an sich selber und möchte eine Garantie. Die gibt es aber nicht im Leben. Das sollte man vorher wissen.

Anonymes-Mitglied-3

Man kann als Paar auch swinging gehen in Clubs und den einen Partner so verkaufen, als wäre das alles in Ordnung und es ist auch ne Art von fremdgehen, wenn der andere keine Interesse mehr hat und das nur ihr oder ihm ist sogar noch schmutziger aber das ist eben halt eine subjektive Meinung. Fremdgehen geht auf verschiedenen Arten. Man muss nicht verheiratet sein, ein Mann sein und eine andere Frau aufsuchen. Man kann auch weiblich sein und verheiratet sein. In der Ehe gibt es noch andere Möglichkeiten, das fremdgehen zu betiteln. Es gibt viele Formen vom fremdgehen, aber es wird immer der Mann, der außerhalb der Ehe etwas so angeprangert.

Vor 31 Minuten , schrieb thomas-8836:

Ich verstehe die ganze Diskussion überhaupt nicht. Das ist ein ganz unnatürliches Verhalten. Kein Tier beanprucht ein anderes Tier nur für sich allein zu haben. Wenn zwei sich binden denk doch im Grunde jeder nur an sich selber und möchte eine Garantie. Die gibt es aber nicht im Leben. Das sollte man vorher wissen.

Ich möchte mal behaupten, dass es nicht um Beanspruchung von dem Partner geht, sondern man trifft eine Entscheidung füreinander. Anderes mindset. 😉

Wir brauchen immer Abwechslung.
Finden Menschen gut. Gockeln gern rum.
Wenn da die Richtigen sich finden, warum nicht.
Wichtig wäre es aber,im Kopf frei zu sein, sich von Dingen zu lösen,die einen ggf. blockieren.


Freies Ficken für alle 🫶

Was dahinter steckt? Zumindest kein Rückgrat, wenn einer von zwei nix weiß 🤷‍♂

Vor 2 Stunden, schrieb thomas-8836:

Ich verstehe die ganze Diskussion überhaupt nicht. Das ist ein ganz unnatürliches Verhalten. Kein Tier beanprucht ein anderes Tier nur für sich allein zu haben. Wenn zwei sich binden denk doch im Grunde jeder nur an sich selber und möchte eine Garantie. Die gibt es aber nicht im Leben. Das sollte man vorher wissen.

Wenn man so

Wenn man sowas vorher weiss warum heiratet man dann ?
Wenn eh hinterher gelogen und betrogen wird

vor 26 Minuten, schrieb CalamityJane:

Wenn eh hinterher gelogen und betrogen wird

Wieso nur hinterher? 

Wenn ich in einer Beziehung bin und das Abenteuer suche,sollte ich mich fragen'bin ich noch glücklich?fehlt mir etwas? Wenn ich nicht mir gegenüber ehrlich bin,bin ich es meinem Partner erst recht nicht...auch wenn Kinder im Spiel sind,kann man sich im Guten trennen und trotzdem ein guter Vater bzw.gute Mutter sein...aber sich und seinen Partner belügen,ist,meiner Meinung nach unterste Schublade und seien wir mal ehrlich,wir erwarten dasselbe auch vom Partner....keiner möchte betrogen,verarscht und belogen werden

Am 24.2.2026 at 23:12, schrieb aligaycan:

Die Doppelmoral in Beziehungen

In der heutigen Gesellschaft beobachten wir oft eine interessante, wenn nicht sogar verwirrende Dynamik in Beziehungen, insbesondere bei verheirateten Paaren. Viele Männer suchen nach Abenteuern außerhalb ihrer Ehe, während sie gleichzeitig die Sicherheit und Vertrautheit ihrer Partnerschaft bewahren wollen. Doch was steckt hinter diesem Verhalten?

Die Suche nach Aufregung

Für manche verheiratete Menschen kann das Verlangen nach neuen Erfahrungen und Aufregung eine Flucht vor dem Alltag sein. Sie fühlen sich in ihrer Routine gefangen und suchen nach Möglichkeiten, die Leidenschaft und den Reiz zurückzugewinnen, die sie in ihrer Beziehung vermissen. Dabei wird oft übersehen, dass diese Suche nach Abwechslung nicht nur die eigene Beziehung gefährden kann, sondern auch die Gefühle des Partners verletzt.

Doppelmoral und Geheimhaltung

Ein häufiges Phänomen ist die Doppelmoral, die viele Paare an den Tag legen. Während sie mit anderen Menschen flirten oder intime Beziehungen eingehen, scheuen sie sich oft, ihre Partnerin in diese neuen Erfahrungen einzubeziehen. Dies kann als unehrlich und respektlos empfunden werden. Es ist entscheidend, offen über Wünsche und Bedürfnisse zu kommunizieren, um Missverständnisse und Verletzungen zu vermeiden.

Die Bedeutung von Ehrlichkeit

Ehrlichkeit ist das Fundament jeder gesunden Beziehung. Wenn Partner ihre Wünsche und Sehnsüchte nicht offenbaren, entsteht ein Ungleichgewicht, das zu Misstrauen und Entfremdung führen kann. Anstatt sich hinter Geheimnissen zu verstecken, sollte darüber nachdenken, wie sie ihre Fantasien in einer Weise erkunden können, die für beide Seiten akzeptabel ist.

Fazit

Die Suche nach neuen Erfahrungen ist menschlich, doch sie sollte niemals auf Kosten der Gefühle eines anderen geschehen. Es ist wichtig, die eigene Beziehung zu reflektieren und Wege zu finden, um gemeinsam neue Abenteuer zu erleben, anstatt sich in die Arme anderer zu flüchten. Letztendlich ist die Kommunikation der Schlüssel zu einer erfüllenden und respektvollen Partnerschaft.

Was Denkt İhr Darüber? 

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