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Rollenspiele.


Ki****

Empfohlener Beitrag

Ich finde Rollenspiele auch total aufregend und Spannend wenn man denn für alles Seiten offen ist. Ich selbst habe da schon eher die aussergew Phantasien und da sind auch schon verbotene dabei. Möchte diese jetzt nicht ausschreiben/sprechen. Auf jedenfall bereichern Rollenspiele das Sexleben man muß sich einfach nur drauf einlassen, davon abgesehen ist das ganze Leben doch ein Spiel 😉

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Jo, Rollenspiele sind schon was Feines, wenn die Beteiligten sich wirklich darauf einlassen und ernsthaft in ihrer Rolle bleiben.
Ich habe mal im SC ein Ehepaar kennengelernt. Wir haben am Tresen gesessen und über Rollenspiele geplaudert. Ich habe erzählt, dass ich gerne mal ein Graf wäre, der sich auf seinem Schloss schamlos an seinem leibeigenen Personal vergeht.
Einige Wochen später kam von den Beiden, per E-Mail eine Einladung zu diesem Rollenspiel bei denen Zuhause. Als ich am Freitag-Nachmittag bei denen ankam, standen die in hochwertiger Dienstbotenkleidung an der Haustüre und empfingen mich als Herren Grafen. Verabredet war ein Rollenspiel am Freitagabend. Tatsächlich gefahren bin ich am Montagmorgen, von denen aus, direkt zur Arbeit. Keiner von uns hat seine Rolle in den drei Tagen auch nur für eine Sekunde verlassen. Ich kann heute sagen, das WE war, sexuell gesehen, das schönste in meinem Leben.

Ich kann damit nichts anfangen. Ich komme mir dabei unecht und "albern" vor. Liegt vielleicht an meiner Asperger Diagnose.

Wenn ich eine Rolle spielen will, dann gehe ich einfach rüber zur örtlichen Laienspielgruppe. Ich war noch nie bei der örtlichen Laienspielgruppe. 

Ich mag Authentizität und bin selbst auch immer authentisch. Ich kann mit RSP nicht viel anfangen, wobei man hier Vielen begegnet, die versuchen eine Rolle zu spielen (das meintest Du aber nicht). Ich bin schon genügend damit ausgelastet, die Rollen hier zu enttarnen, mehr brauche ich davon nicht.

Aber wenn andere Freude daran haben und damit ihr Leben bereichern können, warum nicht?

Ich find's eher irgendwie putzig, amüsant, etwas lächerlich- ich kann da nix für.

Ich müsste immer laut los brüllen und käm aus dem lachen nicht mehr raus, wenn ne Frau als Kranke Schwester auf mich zukommt, oder als pöhses Mädchen, oder als Schlumpfine oder was weiß ich.

Nix gegen Angelina Jolie im Lara Croft Outfit, aber wenn schon, dann bitte das Original!

Rollenspiele können sehr spannend und auch anregend sein. Ich mag sie sehr. Gerne auch mit etwas längeren Sätzen über mehrere Tage. Ich liebe es.

Spielt ihr das am Computer mit VR-Brille? Oder warum sind diese Rollenspiele für Dich nicht in der Realität? Das klingt komisch...
Nein, ich muss mich nicht künstlich verstellen um gewisse Dinge zu tun. Entweder ich kann das und habe Spaß, oder nicht.

Ich kenne sie einfach nicht, bin wohl sehr klassisch veranlagt. Inwieweit ich meine Rolle als Mann spiele und "sie" die als Frau...? Und sich beide voll und ganz da hineinbegeben? Interessanter Gedanke, Danke für die Anregung!

Das Rollenspiel "Elektriker im Haus der Kundin wundert sich über Stroh am Einsatzort" würd ich wohl gern mal nachspielen.

Kein Reiz 🤷‍♂
Könnte Sie nicht ernst nehmen, würde mich aber über ihren Humor freuen 🤷‍♂

vor 19 Stunden, schrieb ChrisSpeester30:

Zu Dingen die in der normalen Welt Tabu sind und über die man auch nicht redet.

WEnn man nicht über seine sexuellen Wünsche und Neigungen redet macht man grundsätzlich etwas falsch

Ich muss nicht in eine Rolle schlüpfen um meinem Gegenüber mitzuteilen was und wie ich es mag 

Ich kann mit RSP auch nicht viel anfangen. Natürlich würde es mich interessieren wie es abläuft aber wenn ich diese Erfahrung nicht mache, ist es auch kein großer Verlust.

(bearbeitet)

Wenn Rollenspiele einer Person, bzw. einem Paar helfen positiv aus sich herauszukommen, zusammen in neue Welten einzutauchen, sich Dinge als eine in Anführungzeichen "andere Person" zu trauen also Sex insgesamt für beide besser/ fesselnder/stimulierender/abwechslungsreicher zu machen, dann ist sehr gut.
🤔Was sind die Grenzen beim Sex? (Dann natürlich auch bei Rollenspielen, wenn man diese mag)
Wenn sich ein Partner unwohl bei mir etwas fühlt.
Und von absolute Tabus hält man natürlich genug Sicherheitsabstand bzw. kommt man nicht mal in die Nähe davon.
Und natürlich gesetzlich nicht erlaubtes.
Ein Saveword beim gemeinsamen Sex) zu haben ist auch ganz gut (nicht wegen evtl. Grenzüberschreitumgen. Die Grenzen werden immer akzeptiert). Der Körper einer eines Menschen ist jeden Tag anders und dann kann bei einem plötzlich auftretenden unangenehmen Gefühl der Sex (ohne großarige Kommunikation) unterbrochen werden.

Also ein Rollenspiel steht jetzt nicht auf meiner  absoluten Tabu-Liste. Wenn meiner Partnerin das gefällt, dann könnte man das tun.

Ich mein, ich bin ja immer die selbe Person mit den selben Grundwerten, Einstellungen, wäre halt dann nur von der Wahrnehmung eine andere Person/ ein anderer Charakter.

Alles was die gemeinsame Sexualität besser macht, das gemeinsame Begehren stärkt ist in meinen Augen  komplett als positiv anzusehen.

bearbeitet von SensualMarc

Vor vielen Jahren gab es Leute, bei denen ich sagte, dass sie immer nur sich selbst spielen.

In dem Zusammenhang war es kein Kompliment.

Als das sehe ich es immer noch nicht - vielleicht noch weniger als damals.

Bei Rollenspielen sehe ich zwei Arten:

Die Variante, in der man jemanden spielt, der nichts oder kaum noch etwas mit einem selbst zu tun hat. Das kann interessant sein; eine Herausforderung, in die Rolle hineinzufinden und sie glaubhaft auszufüllen.

Die andere Variante ist die, in der man einen Teil von sich nimmt, der sonst untergeordnet ist und ihn ans Tageslicht bringt. Das ist dann Ausleben. Und das können durchaus verschiedene Facetten und Rollen sein.

Bei beiden Varianten ergänzt man etwas, was man sonst eigentlich nicht ist. Wie sehr es "Vortäuschen" ist, hängt davon ab, wie viel da ergänzt wird - und wie sehr man in der Lage ist, auch das in der Situation zu verinnerlichen.

Was ich hier sehe, sind wieder viele Leute, die den Unterschied dazwischen, eine Maske aufzusetzen und sie abzunehmen nicht verstehen.

Im sexuellen Kontext... doch, da gab es das schon. Aber nicht mit einer Rollenvorgabe oder einer Absprache. Es hat sich aus der Situation organisch ergeben.

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