Jump to content

Das Jungrind Teil 5


Ol****

Empfohlener Beitrag

Der Text ist zu heiß

Um weiterlesen zu können benötigst Du einen Account.
Jetzt kostenlos registrieren!

Jetzt registrieren

Ich hing noch eine ganze Weile in dem Besamungsfixationsautomaten fest, bis endlich ein Bursche kam und mich befreite.

Es stellte sich heraus, dass er gerade am selbigen Tag im Begriff war, das Kantersche Anwesen zu verlassen. Er führte mich in seine Wohnung im Gesindehaus neben den Jungrinderstallungen, die jetzt von mir bezogen werden solle. So habe es Herr Kanter angeordnet. 

Der Bursche erschien mir kaum älter als ich selbst und er wirkte recht feminin. 

Aus seinen, wie beiläufig hingestreuten Bemerkungen über den Grund seines Aufenthaltes auf dem Besamungshof, -der übrigens angeblich drei Monate gewährt habe-, erkannte ich im Stillen, dass er wohl mein Vorgänger in der gleichen Lage und Position wie ich jetzt, gewesen war. 

Ich erschrak, ob der Gefahr, drei Monate auf diesem Hof festsitzen zu müssen.

Nachdem er seine Sachen gepackt hatte und gegangen war, ohne sich von mir einen Hinweis darüber, ob es ihm hier gut oder schlecht ergangen war, entlocken zu lassen, räumte ich meine Kleider in den recht spärlichen Kleiderschrank ein.

Man konnte Herrn Kanter nicht vorwerfen, seine Bediensteten in übermäßigem Luxus zu beherbergen. Einerseits fand ich das ja auch gut, denn jeder soll doch seinem Rang gemäß eingestuft werden, das ist doch nur natürlich.

Dann legte ich mich auf das schmale Bett und schlummerte ein.

Ich weiß nicht, wie viel Zeit verging, es müssen aber Stunden gewesen sein, bis mich mein Vater weckte, der nach ausgiebigen Beratung- und Planungsgesprächen mit Herrn Kanter noch mal bei mir hereinschaute, um mich mental auf meine künftigen Aufgaben einzustimmen.

Herr Kanter halte bereits sehr viel von mir, eröffnete mir Vater mit einem freundlichen, aufmunternden Gesicht, wie ich es mir zugewandt, schon lange nicht mehr so gesehen hatte. 

Ich sei mit einem großen, natürlichen Talent für die Besamungstechnik ausgestattet, habe Herr Kanter meinem Vater gesagt und es wäre ein Verlust, wenn  man mich nicht in diesen Fachbereich tiefer einführen würde. 

Herr Kanter habe Vater erklärt, ein von ihm geschulter Jungbauer könne auf seinem heimischen Hof die entscheidenden Weichen für ein Fortkommen und ein Wachstum desselben stellen.

Vater war so begeistert davon, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben für ihn nützlich sein könnte, dass ich kaum wagte, auf mein bald beginnendes Studium hinzuweisen. 

Als ich es dann doch zaghaft tat, forderte er mich auf, zunächst einmal ein Urlaubssemester zu beantragen, mit dem vorgeschobenen Grund, ich würde auf dem Hof gebraucht, weil er krank sei.

Ich wusste gar nicht, ob es möglich ist, als erstes Semester ein Urlaubssemester zu machen.


Bevor Vater ging, drehte er sich an der Tür noch einmal mit einem bedeutungsschwangeren Blick zu mir um und sagte, er habe ja gesehen, als er zufällig zum Anschauungsunterricht hinzukam, dass ich bereit und Willens sei, mich in die prekärsten Situationen zu begeben, was aber sicher auch nötig sei, soviel habe Herr Kanter ihm zu verstehen gegeben.

Wenn schon unser Jungrind sich bockig zeige, sei es wenigsten notwendig, dass ich, als die dem Jungerind zugeordnete Person, in allem fügsam sei und Herrn Kanter nicht noch mehr Schwierigkeiten bereite.

Ich überlegte kurz, ob ich Vater verständlich machen könnte, wie sehr ich zwischen willentlicher Fügsamkeit und Furcht in dieser Sache schwankte, aber ich schwieg, denn ich wollte Vater keine Sorgen bereiten, er hatte doch schon genug Sorgen wegen unseres Jungrinds.

Was hätte Vater wohl gesagt, wenn er gesehen hätte, wie Herr Kanter sich vor mir vorhin beim Anschauungsunterricht entblößte? Wahrscheinlich hätte er auch dies entweder übersehen oder für notwendig gehalten.

Und dann erwähnte Vater noch wie beiläufig, bevor er zur Tür hinausschlüpfte, Herr Kanter habe ihm leider auch sagen müssen, manche Jungrinder seien innerlich  derart gegen die Bullenbesamung eingestellt, dass man zur Peitsche greifen müsse, um mit schwersten Hieben diese festsitzende Bullenverweigerung aus ihnen herauszutreiben.

Bis jetzt hoffe Herr Kanter aber noch, diese Gefügigmachungsstrategie nicht anwenden zu müssen.

Als Vater dann endlich gegangen war, spürte ich eine intensive Anspannung in mir, als ich das Wort "Gefügigmachungsstrategie" leise vor mich her sagte. Ich musste an Herrn Kanters übermächtige Erscheinung denken und das ließ mich ganz überwältigt zurück auf das Bett sinken. 

Meine Erregung spannte bereits meinen engen kleinen Slip und ich wollte gerade eine Hand hineingleiten lassen, um von der Situation zu profitieren, da ging die Tür auf und Vater schaute nochmal herein, mit der Bemerkung:

"Übrigens, sollst du dir was Hübsches anziehen und um Acht zum Abendessen mit Herrn Kanter und dessen Sohn im Haupthaus erscheinen.

Ich erwarte von dir vollen Einsatz, im Dienste deiner Familie, in deren Namen ich hiermit an dich appelliere. 

Ich will es mal so sagen: Wenn du mir mit deiner ganze Art, auch schon viel Kummer bereitet hast, wie du dich gibst und wie du dich kleidest und all das, was nun einmal wirklich nicht dem Verhalten eines vernünftigen Jungbauern entspricht, dann erwarte ich aber jetzt von dir, wenn deine Erscheinung und dein Verhalten anzukommen scheinen, bei deinem Lehrherren, dies zum Wohle und Fortbestand unseres Hofes einzusetzen.

Es geht jetzt nicht um dich und deine Befindlichkeiten, die sind jetzt sekundär.
Ich erwarte von dir, dass du auch mal die Zähne zusammenbeißt, wenn es nötig wird, weil dein Lehrherr strenge, vielleicht auch zu streng erscheinende Forderungen an dich heranträgt.

Lehrherren mögen oft streng und hart erscheinen, aber letztlich wollen sie nur das Beste aus ihren Zöglingen herausholen.

In diesem Sinne, tschüss und viel Erfolg."


Dabei schaute mich Vater gar nicht an und mir kam es so vor, als könne er es jetzt nicht über sich bringen, weil er seine sämtlichen Überzeugungen im Begriff war zu verraten. Dann war er endgültig draußen, ohne eine Antwort von mir abzuwarten.


Der Gedanke, plötzlich funktionieren zu müssen, im Auftrag der Familie, sozusagen, wollte mir jetzt gar nicht recht behagen. Alles was ich je getan hatte, hatte ich nie aus Berechnung gemacht. Ich folgte immer meinen Gefühlen, sonst nichts.

Dann aber sagte mir eine innere Stimme, wie aus einem Anfall aufkeimenden männlichen Trotzes heraus : 

Du ziehst dich jetzt sofort wie ein anständiger Jungbauer an und gehst hinüber und dort wirst du dich derartig mannhaft benehmen, dass jegliche, eventuell geplanten Übergriffe auf dich, schon im Keim erstickt werden.

Ich spürte plötzlich die Selbstsicherheit eines Burschen in mir, der einen Klaps auf den Hintern, mit einem derben Faustschlag erwidert und nicht wie ich, dadurch Gefahr läuft, gefügig gemacht zu werden.

Auf welche falschen Wege war ich doch geraten. Hätte ich nicht Interesse an Mädchen entwickeln müssen, in meinem Alter, in dem viele Jungmänner schon konkrete Heiratsabsichten hegen? Bei mir lief doch da irgendetwas falsch, gegen das ich mich hätte aufbäumen müssen. 

Damit war jetzt Schluss, deswegen beschloss ich, ein Zeichen zu setzen an diesem alles entscheidenden Abend, das einen Umbruch in meiner ganzen Existenz bewirken sollte.

 Ich würde studieren und ein angesehener Wissenschaftler werden, und keine Transe, die in einer Hinterzimmerwohnung in irgendeinem Berliner Straßenstrichviertel haust, weil sie vor lauter Gefühlsaufwallungen nie in der Lage war, ihr Hirn nutzbringend einzusetzen. Basta!

Festen Schrittes ging ich auf den Kleiderschrank zu, um Sachen herauszusuchen, die eines stahlharten Burschen würdig sind. 

Aber ich musste feststellen, dass ich überwiegend recht feminine, vielleicht sogar weibisch aufreizende Kleidungsstücke mitgebracht hatte.

Ehrlich gesagt, besaß ich ja auch nicht viel anderes.

Also musste ich notgedrungen das am wenigsten weibische Spitzenhöschen heraussuchen, das ich dabei hatte. Ich wählte ein schwarzes, weil Pink oder Rot für mich keine männlichen Farben sein konnten.

Es war allerdings im Schritt offen, was meine momentan, sich in mir zu festigen versuchende Männlichkeit, zu kränken geeignet war. 

Da ich keine feisten Burschenkniestrümpfe mitgebracht hatte, zog ich schwarze Nylonstrümpfe an, denn ohne Strümpfe unter den Damenjeans, machte ich mir Sorgen, meine empfindliche Blase zu verkühlen, wenn ich nachher über den Hof zum Haupthaus gehen müsste.

Weil solche Nylons eventuell rutschen könnten, musste ich natürlich Strapshalter tragen. So ergab eins das andere.

Dann zog ich die Damenjeans darüber, die meine Beine nicht direkt wie Männerbeine erscheinen ließen, aber die ihnen immerhin eine gewisse herbe Note gaben.

An den Füßen passten dazu wirklich nur meine beigen Cowgirlstifel mit Fransen oben dran. So genau kann doch auch ein Mann nicht zwischen Cowgirl- und Cowboy stiefeln unterscheiden, dachte ich mir, um mich zu beruhigen.

Und oben? Was sollte ich oben tragen, um zur Übergriffigkeit neigende Herren in die Schranken zu weisen?

Ich hatte ein bunt kariertes Herrenhemd dabei, aus dem Schrank meiner Schwester, das ich für den Fall, den Stall ausmisten zu müssen, mitnahm.

Da das derbe Hemd an meinen empfindlichen Nippeln ziemlich scheuerte, war ich gezungen, darunter einen meiner Push-up-BHs zu tragen.

Was könnte denn sonst alles geschehen, wenn meine Nippel deratig gereizt würden, während des Abendessens mit Herrn Kanter? 

Dann könnte ich doch meine männliche Abwehrhaltung ihm gegenüber sicher nicht aufrechterhalten. Womöglich würde der Mann in mir recht schnell einknicken.

Jetzt war ich aber dahingehend konsequent, dass ich lediglich die oberen drei Knöpfe aufließ, nicht wie üblich die oberen sechs.

Ja, Herrschaften, Einblicke wird es keine geben, sagte ich mir schon etwas stolz, weil ich fühlte, ich könnte durchaus ein Mann sein, der auch von seiner kampferprobten Schwester einen gewissen Respekt erhalten könnte.

Mir wurde schlagartig klar, dass unsere geschlechtliche Orientierung nichts als eine Willensfrage ist. 

Die Formel die ich spontan aufstellte, lautete:

Ein fester, unerschütterlicher, standhafter Wille bedeutet, wir haben es mit einem Mann zu tun.

Ein flatterhafter, schwankender, zur Gefügigkeit und Hingabe neigender Wille, ist Kennzeichen für eine Frau.

Wenn man es recht besah, war es so simpel. Wie hatte ich nur immer so falsch liegen können? Man muss sich an einfache Regeln halten im Leben, dann gibt es auch keine Irritationen. 

Dadurch kommen Charakterschwächen wie Geschlechtsdysphorien und so ein Kram, gar nicht erst auf.

Nun, in gewisser Weise maskulin gekleidet, trat ich in einer Haltung, wie ich sie in  John Wayne Western gesehen hatte, vor den Spiegel, um meine Außenwirkung zu überprüfen.

Gut, mich selbst hätte ich so, wie ich nun aussah, fast einschüchtern können, aber ob das ein richtiger Mann, wie Herr Kanter auch so empfinden würde, wusste ich jetzt nicht.

Ich würde auf jeden Fall kein Make-up auftragen, da war ich mir sicher. Das wollte ich mir nicht gestatten, denn  ich hatte noch nie einen Burschen mit geschminktem Gesicht gesehen. 

Allerdings konnte ich es nicht ertragen, wenn meine Augen so ausdrucksschwach wirkten, deswegen sparte ich letztlich nicht mit Lidschatten, Eyeliner und Mascara.

Meine Nase sollte freilich auch nicht glänzen, was eine Prise Puder erforderlich machte. Da Puder, ohne eine Schicht Primer, nicht gut hält, musste ich auch zu diesem greifen. Und die Wangen brauchten freilich etwas Rouche, es gibt auch selten blasse Cowboys.

Und meine Haare? Wohin mit dieser viel zu langen blonden Mähne?
Ich band sie zu einem Pferdeschwanz straff zusammen, um zu wirken, wie ein langhaariger Cowboy, der sich die Haare sicherheitshalber beim Rodeo vor dem Bullenreiten zusammenbindet.

Dann setzte ich einen durchbohrenden Blick auf und knurrte mit einer tiefgestellte
James Bond artigen Stimme in den Spiegel:

"Mein Name ist Gruber, Nicky Gruber."

Eigentlich heiße ich ja Nikodemus Gruber, aber alle nennen mich schon immer Nicky, weil es besser zu mir passt.


Ich musste selbst laut lachen, als ich mich so im Spiegel sah und band mir schleunigst wieder die Haare auf und schüttelte sie, damit sie, wie ich es mochte, neckisch fielen. 

Es gab ja auch viele männliche Rockstars mit langen Haaren, die eine Menge Groupies hatten, also konnte doch auch ich sie länger tragen, ohne gleich als weibisch verschrien zu sein. Haare allein sind kein Indiz für eine Geschlechtszugehörigkeit.

Dann schaute ich auf die Uhr. Fünf vor Acht, wie immer hatte ich zu lange vor dem Spiegel verbracht. Das war eine Schwäche von  mir.

Ich musste sofort zum Haupthaus hinübereilen, aber nicht ohne vorher noch drei weitere Knöpfe meines Hemdes zu öffnen, weil ich mir etwas eingeschnürt vorkam.

Ich brauchte einfach mehr Luft, das war alles, schließlich war ich aufgeregt und leicht verängstigt, vor dem, was da kommen sollte.

Dass mein Dekollete jetzt freilich für unzüchtige Blicke offenlag, musste ich in meiner Not billigend in Kauf nehmen.

Als mir Herr Kanters Sohn die Haustür öffnete, erblickte ich einen schlanken, eher schmächtigen Mann im mittleren Alter, in einer Art Priesterkutte.

Wie ich später erfuhr, war er nur zu Besuch bei seinem Vater, um sich dessen Segen für seine baldige Weihe zum Priester einzuholen.

Nachdem er mich von oben bis unten eher abschätzig gemustert hatte, als gäbe es eine billig zurechtgemachte Person mit niederen Absichten zu sehen, ließ er mich einfach stehen und ich hörte ihn noch rufen:

"Vater, da ist so eine Person. Keine Ahnung, wer das ist."

Dann kam Herr Kanter den langen, breiten Flur herbei, auf mich zu, und je näher er kam, um so mehr hellte sich sein gewöhnlich finsterer Blick auf, aber mit einer Beimengung von Genugtuung, wie sie Schurken oft im Gesicht haben, wenn sie durch listige Winkelzüge, ahnungslose, objekthafte Untergebene so weit gebracht haben, sich zu verhalten, wie es ihnen in die verderbten Karten spielt.

Die einzige Bemerkung, die er machte, als er mich musterte, war: "Aha!"

Sah er nicht, dass hier eine respektabler und untadeliger Bursche vor ihm stand, der unmöglich eine Lehre in der Besamungstechnik bei ihm zu absolvieren geeignet war, weil seine ganze vernunftsgesteuerte Ausstrahlung, schon den künftigen erfolgsverwöhnten Wissenschaftler erahnen lässt?

Dann nahm er mich press an seine linke Seite, legte mir seinen Arm um die Schulter und führte mich den Flur hinunter, an dessen einer Wand lauter großformatige Bilder hingen. 

Schon kam ich mir vor, als würde mit mir etwas gemacht und ich sei nicht der Herr der Lage. 

Eine innere Stimme riet mir, den ersten Augenblick des Zusammentreffens mit Herrn Kanter an diesem Abend, für eine komplett neue Weichenstellung in unserer Beziehung zu nutzen. Die Stimme war der Meinung, genau jetzt mit einer markigen Männerstimme meine neue Geisteshaltung kundzutun, um nur ja nicht in das übliche Fahrwasser zu geraten.

Leider versagte meine äußere Stimme, weil ich einen mächtigen Klos im Hals verspürte. Wie immer überließ ich nassforsch auftretenden Herren das Momentum des Agierens und ich begab mich selbst in eine Geistes- und Gefühlshaltung die nur ein abwartendes Reagieren erlaubt.

Herr Kanter lenkte nun, meinen inneren Kampf natürlich nicht bemerkend, meine ungeteilte Aufmerksamkeit auf die Bilder an der Wand, die er mir zu präsentieren gedachte, um mir seine herausragende Stellung auf dem weitläufigen Feld der Besamungstechnik vor Augen zu führen.

Es waren alles gerahmte Fotos, auf denen Herr Kanter mit jeweils einem Bullen zu sehen war. Am Anfang, auf dem ersten Bild, sah man den jungen Herrn Kanter mit einem recht schmächtigen Bullen. Herr Kanter erinnerte auf diesem Bild sehr an seinen schmalen Sohn. Unten auf dem Rahmen des Bildes stand: Erster Preis beim diesjährigen Besamungsausscheid.

Und so ging es Bild um Bild weiter. Immer der erste Preis.
Aber auf jedem weiteren Bild, wurden sowohl die Bullen kräftiger und mächtiger, als auch Herr Kanter selbst. 

Ich war sehr beeindruckt von dieser Entwicklung und genau wie mich die mächtigen Bullen mit ihren gewaltigen, muskelbepackten Körpern und ihren imposanten gehörnten Häuptern und ihren immer ausgeprägter werdenden Besamungsqualtäten, mehr ansprachen, als die kleineren auf den vorherigen Bildern, so beeindruckte mich auch Herr Kanter, durch seine mehr und mehr ausladende, und reifer sowie maskuliner und männlicher werdende  Figur und seine mehr und mehr despotisch wirkende Gestalt, von Bild zu Bild mehr. 

Auf dem letzten Bild war er praktisch das Gegenteil von mir.
Ein Mann auf dem berghohen Zenit des Mannseins, während meine Männlichkeit kaum mehr eine kleine Erhebung in einer Ebene war. Absolute Macht, traf hier auf eine nahezu vollkommene Ohnmacht.

Und deswegen ließ ich mich von Herrn Kanter willig den Flur hinunterschieben und ich lauschte seinen mit Stolz gesprochenen Ausführungen, über seine Heldentaten auf dem Gebiet der Besamungswissenschaft. 

Ich hätte mich wohl auch kaum befreien können, denn sein Griff war so energisch und er ließ mir so wenig Freiraum, dass an einen Ausbruch aus demselben, durch ein so schwaches und hilfloses Persönchen wie mich, doch gar nicht zu denken war.
Somit sehe ich mich noch heute, für alles Weitere, das geschah, als vollkommen schuldlos.

Wir waren noch nicht an dem letzten Bild angelangt, da bemerkte ich durch die offene Tür am Ende des Flures ein großes Bett in dem angrenzenden Raum und an jenem Bett lehnte eine furchterregende, rabenschwarze, lange Lederpeitsche.

Da entfuhr es mir, wohl aus plötzlich aufwallender Furcht heraus, ganz gegen meinen Willen:

"Herr Kanter, ich wollte eigentlich nur meine Teilnahme am heutigen Abendessen absagen, weil ich mich wirklich nicht gut fühle heute Abend. Ich danke Ihnen für die interessanten Ausführungen und möchte mich hiermit verabschieden."

Dadurch wurde sein Griff fester, wie durch eine eiserne Schraubzwinge und er donnerte: "Gut, dann schicke ich jetzt noch einen Bediensteten zu deinem Vater, mit der Nachricht, dass deine Lehre hiermit abgebrochen wird."

In dem Augenblick wünschte ich mir kurz Kräfte wie ein ganz normaler junger Mann in meinem Alter, um mich zu befreien und den Mut eines richtigen Mannes, um diesem   Zwingherren und meinem Vater zu Hause, eine komplette Absage zu erteilen.

Dann fiel mein Blick erneut auf die Peitsche und ich wünschte mir, wie aus heiterem Himmel, sie möge auf meinen ungezogenen entblößten Hintern herabknallen, geführt von einem wutentbrannten Herrn Kanter, der unbedingt seine Gefügigmachungsstrategie zur Anwendung bringen will, noch vor der unweigerlich folgen müssenden, erfolgreichen Besamung.

Ein Kennzeichen einer weiblichen Seele ist die Unentschlossenheit zwischen Hingabe und Verweigerung. Ja, meist ist, wie in meinem Fall, die sich halb verweigernde Hingabe und das sich in den Willen eines despotischen Herrn fast zwanghaft einfügen Müssende, das Erregendste für mich.

Deswegen war wohl in diesem Moment mein Höschen durch und durch feucht.

Wie, als hätte Herr Kanter das ganze Ausmaß meiner, in diesem Augenblick vorhandenen Schwäche erkannt, ließ er seine linke Hand über meine Schulter in mein Hemd und in meinen BH rutschen, bis sie meine linke Brust in Gänze umfasste, wodurch ihm die Steifheit meiner, durch die Umstände erregten Nippel, natürlich bewusst wurde.

Der Triumph in seinem Blick, den er mir dann zuwarf, war der Triumph des Zuchtbullenherrn, der wieder einmal von der Richtigkeit seines  Wissens über Jungrinder, eine überzeugende Rückmeldung erhielt.

Rückblickend könnte ich natürlich behaupten, ich wäre rundweg das Opfer in jener Szene gewesen. Ich muss aber einräumen, dass ich Herrn Kanter durch die, unzweifelhaft seinen Zugriffen und Handlungen zustimmenden Reaktionen, meines aufgewühlten Körpers, Rückmeldungen gab, die ihm grünes Licht für ein weiteres Voranschreiten auf seinem bisher eingeschlagen Weg gaben.

Zu allem Überfluss fiel nun mein, automatisch sich suchend nach unten wendender Blick, auf die extreme Ausbeulung in Herrn Kanters Herrencorthose. 

Fast schien der Reißverschluss dem Druck und Ansturm aus deren Innern nicht standzuhalten. 

Natürlich trat mir jetzt das Bild vor Augen, das sich mir heute Nachmittag, als ich hilflos in den Besamungsfixationsatomaten gefesselt war und Herr Kanter sich unten entblößt hatte, geboten worden war.

Diese Erinnerungsbilder und die sich jetzt erahnen lassenden Möglichkeiten auf eine lustvolle weitere Gestaltung des Abends, ließen mich in den Knien etwas einsinken, wie es für Frauen typisch ist, die die Führung dem Manne gänzlich zu übergeben bereit sind.

Ohne Zögern lenkte mich darauf Herr Kanter auf die offenstehende Schlafzimmertür zu, denn auch ihm schien es an der Zeit zu sein, endlich ernsthafte Taten folgen zu lassen, wie sie nur resolute Herren zu bewerkstelligen in der Lage sind.

Da plötzlich vernahm ich die Worte vom anderen Ende des Flures:

"Das Essen ist feltig, Hell Kantel."

Das war die Stimme des chinesischen Kochs, namens Chop Sing.

Obwohl Herr Kanter normalerweise nicht geneigt war, sich von wem auch immer Vorschriften machen zu lassen, war er im Falle seines Kochs recht gnädig. 

Irgendwie respektierte er diesen Mann, der augenscheinlich ein Eunuch war, auf eine besondere Weise, deswegen entgegnete er sofort mit gedämpfter, nahezu gnädiger Stimme:

"Ja, danke Chop Sing, wir kommen sofort."

Das bedeutete für mich, dass ich das Essen in gespannter, feuchter Erregung einnehmen musste mit der sehnsüchtigen Erwartung auf das, was danach womöglich folgen sollte.

Während ich höflich speiste, vornehm tuend, wünschte ich Herrn Kanters Sohn und Chop Sing zum Teufel, damit ich mich auf dem Tisch Herrn Kanter hingeben könnte.

Meine inneren Bilder waren so intensiv, dass ich fürchtete, sie werden auf meiner Stirn im Breitbandformat ausgestrahlt und alle sehen, was ich mir wünsche.

Herr Kanter führte mit seinem Sohn eine rege Konversation über dessen Plan, Priester zu werden und seine eigene Unzufriedenheit mit dem seiner Meinung nach törichten Entschluss, seines offenbar missratenen Sohnes.

Diese Gespräche ließen mich bedauernd vermuten, er habe alles vergessen, was sich zwischen uns eben im Flur abgespielt hatte und er dächte auch nicht daran, irgendwelche Taten nach dem Essen folgen zu lassen.

Beim Fortschreiten des Essens, erwachte ich langsam aus meiner, durch starke Erregung hervorgerufenen sexuellen Anspannung und Aufnahmebereitschaft, sodass ich mich soweit sortieren konnte und meine Vernunft wieder die Oberhand gewinnen konnte. Wie hatte ich nur in diese unsägliche Brünstigkeit verfallen können?

Es hatte da eine innere Feminisierung in mir stattgefunden, die ein nahezu erschreckendes Ausmaß annahm.

Jetzt fielen mir meine ganzen guten Vorsätze, die ich gehabt hatte bevor ich herüberkam, wieder ein. Hatte ich nicht als ein Mann auftreten und agieren wollen, dem eine wissenschaftliche Karriere lacht, weil er ein Ausbund an reinster, nüchterner Vernunft ist?

Schnell, solange diese Aufwallung männlicher Stärke in mir vorhielt, stand ich vom Tisch auf und sagte, für meine Verhältnisse recht resolut:

"Ich danke für die Speisen und Tränke und möchte mich nun zurückziehen, 
um morgen früh ausgeruht in meinen ersten Lehrtag starten zu können."


Mir wurde nicht widersprochen. Herr Kanter gab meinem Antrag statt, womöglich weil er selbst einsah, dass es heute Abend unmöglich war, seinen Sohn abzuschütteln, um freie Bahn zu bekommen. Ja, Söhne können auch 
Anstandswauwaus sein, besonders, wenn sie Priester werden wollen.


Als ich später im Bett lag, verfiel ich schnell in einen traumreichen Schlaf.

Unter anderem erinnere ich mich an einen aufwühlenden Traum, in dem ich auf wilder Flucht durch ein schauerliches Labyrinth eilte, mit einem wutschnaupenden Minotaurus, der die Gesichtszüge von Herrn Kanter trug, direkt auf den Fersen.
Gerade als er mich einholte und packte und über mich kam, erwachte ich schwer atmend.

Ich konnte mir keine Rechenschaft darüber geben, ob ich froh war, ihm durch mein Erwachen entkommen zu sein oder ob ich es zutiefst bedauerte.

Wie immer, waren meine Gefühle gemischt, aber mein Höschen war sehr feucht.

Fortsetzung folgt.


 

×
×
  • Neu erstellen...