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Sexuelle Unzufriedenheit ansprechen oder aushalten?


Empfohlener Beitrag

Es ist eher verletzend, nicht darüber zu sprechen. Schweigen ist der Tod für eine Beziehung.

vor 58 Minuten, schrieb Recke66:

Hab es getan. Zack, Ehe aus.

Es wird sicher nicht nur an einer Sache gelegen haben. 

Die Frage ist doch nicht, darüber sprechen ja oder nein. 

Für mich ist es eine Tatsache, dass in den meisten Paaren erst viel zu spät richtig tiefer gehend kommuniziert wird. Und zwar dann, wenn sich gegenseitig bereits für kompromissunfähig hält. 

Dei Frage ist also nicht ob, sondern wann soll ich anfangen, über sexuelle Unzufriedenheit zu sprechen ?  Sofort natürlich. Natürlich gibt es viele Menschen, die alles genau mit ihrer Sensibilität und Erfahrung erspüren. Ich denke aber, sich gegenseitig das Interesse an der Zufriedenheit des anderen zu zeigen, kann nicht falsch sein. Sich dabei lernfähig und kompromissbereit zu zeigen, auch nicht. 

HansDampf77

Kommt darauf an, weshalb es nicht (mehr) gut im Bett läuft. 
 

Wenn es für mich nachvollziehbare Gründe dafür gibt, die sich nicht mal eben abstellen lassen, würde ich es nicht immer ansprechen oder nur sehr vorsichtig, um die Frau nicht zu verletzen. 
 

Wenn Frauen willens sind die Gründe, für nicht mehr so guten Sex, abzustellen, kann ich geduldig und verständnisvoll sein. 
 

Doch verdrängen Frauen es, obwohl sie an der Situation was ändern könnten, würde ich das nicht all zu lange mitmachen. 

vor 5 Stunden, schrieb Alpha-Frau:

Es ist eher verletzend, nicht darüber zu sprechen. Schweigen ist der Tod für eine Beziehung.

Natürlich sollte man darüber sprechen, doch Probleme nicht zerreden und ggf. auch Verständnis für die/den Partner/in haben. 
 

Z.B. wenn eine Depression vorliegt, man Medikamente nimmt, kann es schon Auswirkungen auf Sex haben. Natürlich sollte die/der Betroffene sich helfen lassen wollen, doch wenn das der Fall ist, ist Verständnis besser, als Druck auszuüben. 
 

Bei einer Bekannten von mir, schwindelte die Lust auf Sex fast vollständig, als sie in die Wechseljahre kam. Ihr Mann hatte vollstes Verständnis für sie, hat sie nicht bedrängt, war für sie da, worüber diese Frau sehr dankbar ist. Nach 1-2 Jahren kam die Lust bei dieser Frau wieder und hat wieder ausgiebig Sex mit ihren Mann. 
Kenne aber auch Paare, bei denen Männer dann kein Verständnis für ihre Frauen hatten, deswegen viel genölt haben, was nicht selten dazu führte das Frauen dann gar keine Lust mehr auf Sex mit ihrem Mann hatten. 

Vor 1 Stunde, schrieb HansDampf77:

Kommt darauf an, weshalb es nicht (mehr) gut im Bett läuft. 
 

Wenn es für mich nachvollziehbare Gründe dafür gibt, die sich nicht mal eben abstellen lassen, würde ich es nicht immer ansprechen oder nur sehr vorsichtig, um die Frau nicht zu verletzen. 
 

Wenn Frauen willens sind die Gründe, für nicht mehr so guten Sex, abzustellen, kann ich geduldig und verständnisvoll sein. 
 

Doch verdrängen Frauen es, obwohl sie an der Situation was ändern könnten, würde ich das nicht all zu lange mitmachen. 

Natürlich sollte man darüber sprechen, doch Probleme nicht zerreden und ggf. auch Verständnis für die/den Partner/in haben. 
 

Z.B. wenn eine Depression vorliegt, man Medikamente nimmt, kann es schon Auswirkungen auf Sex haben. Natürlich sollte die/der Betroffene sich helfen lassen wollen, doch wenn das der Fall ist, ist Verständnis besser, als Druck auszuüben. 
 

Bei einer Bekannten von mir, schwindelte die Lust auf Sex fast vollständig, als sie in die Wechseljahre kam. Ihr Mann hatte vollstes Verständnis für sie, hat sie nicht bedrängt, war für sie da, worüber diese Frau sehr dankbar ist. Nach 1-2 Jahren kam die Lust bei dieser Frau wieder und hat wieder ausgiebig Sex mit ihren Mann. 
Kenne aber auch Paare, bei denen Männer dann kein Verständnis für ihre Frauen hatten, deswegen viel genölt haben, was nicht selten dazu führte das Frauen dann gar keine Lust mehr auf Sex mit ihrem Mann hatten. 

Deshalb ist es gut, die Sexualität auszulagern. Ich habe schon viele Paare kennen gelernt, die das auch so umgesetzt haben.

Ich finde, dies ist ein guter Weg für alles Beteiligten.

HansDampf77
vor 32 Minuten, schrieb Alpha-Frau:

 

Deshalb ist es gut, die Sexualität auszulagern. Ich habe schon viele Paare kennen gelernt, die das auch so umgesetzt haben.

Ich finde, dies ist ein guter Weg für alles Beteiligten.

Wenn es für Beide ok ist, ist das eine Möglichkeit. 
 

Doch falls meine Partnerin z.B. gesundheitliche Probleme hätte, deswegen kein/wenig Sex mit mir möchte, wollte ich den Sex, zumindest erstmal, nicht auslagern. 
 

Ich habe zwar gerne Sex. Doch Sex ist auch nicht so wichtig, als das ich, meiner Partnerin zu Liebe, nicht mal etwas zurücktreten könnte. Da müsste die Flaute echt schon sehr lange sein, bevor ich mir darüber Gedanken machen würde, da ich kein Interesse habe, mit anderen Frauen Sex zu haben. 
 

Vor 13 Minuten , schrieb HansDampf77:

Wenn es für Beide ok ist, ist das eine Möglichkeit. 
 

Doch falls meine Partnerin z.B. gesundheitliche Probleme hätte, deswegen kein/wenig Sex mit mir möchte, wollte ich den Sex, zumindest erstmal, nicht auslagern. 
 

Ich habe zwar gerne Sex. Doch Sex ist auch nicht so wichtig, als das ich, meiner Partnerin zu Liebe, nicht mal etwas zurücktreten könnte. Da müsste die Flaute echt schon sehr lange sein, bevor ich mir darüber Gedanken machen würde, da ich kein Interesse habe, mit anderen Frauen Sex zu haben. 
 

Menschen sind unterschiedlich in ihren Bedürfnissen.
Es gibt nicht die LÖSUNG.

HansDampf77
vor 1 Minute, schrieb Alpha-Frau:

 

Menschen sind unterschiedlich in ihren Bedürfnissen.
Es gibt nicht die LÖSUNG.

Richtig, bei ihren Bedürfnissen und wie sie damit umgehen. Wie gesagt, wenn Beide einen für Beide guten Weg finden, ist es ja gut. 
 

Wenn ich jetzt z.B. ins Gefängnis müsste, kann ich mir nicht vorstellen was mit Männern zu haben, so gerne ich auch Sex hätte. Andere Männer handhaben es anders… 

vor 3 Stunden, schrieb HansDampf77:

Natürlich sollte man darüber sprechen, doch Probleme nicht zerreden und ggf. auch Verständnis für die/den Partner/in haben. 

Ich finde, du zerredest das Thema bereits, indem du von der Tatsache, dass man in einer vertrauensvollen Beziehung Wünsche oder Herausforderungen ansprechen darf,  zu einer Diskussion über das  "Zerreden" von Themen und dem "Druckausüben" auf den/die Partner/in wechselst.

Wenn jemand fragt, ob er seinen Chef um eine Gehaltserhöhung bitten sollte, antwortest du dann auch: "Kann man machen, aber du solltest ihn auf keinen Fall beleidigen oder gar verprügeln"? Ich verstehe nicht, wie man von der grundsätzlichen Gesprächsbereitschaft, die in jeder guten Beziehung vorhanden sein dürfte, direkt auf den Warnhinweis kommt, dass man sich anständig mit seiner Partnerin und seinem Partner auseinandersetzen sollte.
 

Zitieren

Z.B. wenn eine Depression vorliegt, man Medikamente nimmt, kann es schon Auswirkungen auf Sex haben. Natürlich sollte die/der Betroffene sich helfen lassen wollen, doch wenn das der Fall ist, ist Verständnis besser, als Druck auszuüben. 

Ich verstehe durchaus, was du meinst, und an sich ist das auch okay so, aber Erkrankungen und Medikamente sind nur seltenere Spezialfälle, wenn es darum geht, ob beide Teile eines Paares immer noch zufrieden mit ihrem Sexualleben sind. Viel öfter hat es andere Gründe, und meistens sind es die Männer, die ihre Unzufriedenheit kundtun, und meistens sind es auch diese Männer, die einen eigenen Anteil an der Situation haben, weil sie selbst dafür sorgen, dass die Frauen an ihren Seiten keine Lust mehr auf Sex mit ihnen haben.

Ansprechen ist sinnvoll - in jedem Fall und auch bei Erkrankungen und entsprechnd länger vorliegender Veränderung des Sexlebens. Und eine Reaktion der angesprochenen Person ist ebenso sinnvoll. In einer Beziehung können sich beide erklären und beschreiben, was sie warum so denken, spüren, fühlen und erleben. Wenn sie das nicht gut schaffen, ist das das größere Beziehungsproblem als dass nur einer von beiden sexuelle Defizite hätte.

Am 2.2.2026 at 08:50, schrieb Gelöschtes Profil:

Wenn man im Bett nicht (mehr) glücklich ist:

Sollte man das immer offen ansprechen, auch auf die Gefahr hin, den Partner zu verletzen – oder gibt es Situationen, in denen Schweigen sinnvoller ist?



Womit denn verletzen? Man kann auch gewalt- und verletzungsfreies Kommunizieren erlernen. Natürlich kann das gegenüber trotzdem Traurigkeit oder so empfinden, aber es ist machbar.
Vielleicht sollte man, lieber gelöschter TE, erst einmal sich selber prüfen, warum man unzufrieden ist, denn oft ist man sich bei der Suche nach einem Warum viel näher als beim Gegenüber, dem man allerlei unterstellen will.

Anonymes-Mitglied-10

Klar sofort ansprechen, falls nicht , Fremdgehen

vor 12 Stunden, schrieb LacusLenitatis:

Ich verstehe nicht, wie man von der grundsätzlichen Gesprächsbereitschaft, die in jeder guten Beziehung vorhanden sein dürfte, direkt auf den Warnhinweis kommt, dass man sich anständig mit seiner Partnerin und seinem Partner auseinandersetzen sollte.
 



Du referierst hier so oft so gekonnt und fast schon technisch seziert, aber dafür fehlt Dir die Fantasie?

Vermutlich werden Dir zigtausende Menschen aus entsprechenden Fachkreisen bestätigen, wie beschissen viele Menschen miteinander kommunizieren und damit mehr kaputtmachen als mit dem Thema, um das es eigentlich gehen sollte.

Hans zerredet das Thema also bereits? Immer wieder faszinierend, wie Du andere Kommentare abwertest, um in Anschluss selber zu zerreden.

Lieber @HansDampf77, Du siehst es richtig, finde ich.

 

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