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Borderline in der Partnerschaft oder Freundschaft


Bu****

Empfohlener Beitrag

Am 27.1.2026 at 10:16, schrieb Luderwicht:

Irgendwie finde ich deine Beschreibungen herzallerliebst 😉

Natürlich wäre es schön, wenn der Mensch an sich das so einfach könnte. Autosuggestion und zupp hat man keine negativen Gedanken mehr oder entwickelt sie erst gar nicht! 
Allerdings geht es hier eigentlich um Erkrankungen und Störungen, die sich nicht entwickeln würden, könnte man das so einfach!

Ich hätte lieber keine Depressionen! Unabhängig von den Symptomen, die die Krankheit immer wieder mitbringt, fühle ich mich gesellschaftlich oft nutzlos, weil ich nicht arbeitsfähig bin, habe aus dem Grund hohe finanzielle Einbußen, zum einen, weil ich eben Erwerbsminderungsrente beziehe und kein echtes Einkommen habe, und weil man durch eine psychische Erkrankung oft nicht funktioniert und sich „fehlerhaft“ verhält. ADHS macht es nicht einfacher 🙄

Die Krankheit bringt mit sich, nicht gut darin zu sein, positiv zu denken und zu fühlen! Das funktioniert selbst in der Phase einer leichten Depression nicht! 
Jeder Mensch mit einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung kämpft jeden Tag, das Leben ist in den meisten Aspekten immer oder zumindest häufig eingeschränkt und anstrengend. 
Man geht nicht einfach einkaufen, je nach Erkrankung und momentanem Grad begleiten einen Habachtgefühle, eine innere Unruhe und Anspannung. Die „lächerlichsten“ Situationen sind eine Herausforderung und kraftaufwendig! 
Ich gehe nie gerne raus, aber wenn es doof läuft, kann ich es gar nicht, aus Angst, dass sich Menschen mir gegenüber doof verhalten, obwohl ich einfach nur ganz normale Sachen mache. Aber weiß man‘s? Idioten gibt es überall! Die Angst ist vollkommen unbegründet und hätte ich die Depression nicht, würde ich mich nicht so fühlen. Wenn ich raus gehe, dann immer „trotzdem“! Wie gesagt, die Grade sind unterschiedlich, aber vorhanden ist es immer! Wäre ich in der Lage dieses Fühlen und Denken zu verhindern - glaube mir - nichts lieber als das! 
Gedankenspiele oder Duftkerzen helfen da nicht!

Damit möchte ich nur sagen, dass derartige Krankheiten einfach überhaupt nichts mit maleinenschlechtenTaghaben zu tun haben und daher unbedingt behandelt werden sollten, um sich etwas Lebensqualität zu erschaffen. 

Ich muss nochmal schreiben. Ich meine das natürlich absolut nicht böse und solche Erkrankungen, Gefühle, die nicht kontrollierbar erscheinen sind eine Herausforderung! Für sich selbst und für Andere.

Es hört sich aber immer so an, als wäre man dem ausgeliefert und hilflos gegenüber. Das ist man aber nicht!!

Natürlich soll jeder für sich entscheiden, wie er damit umgeht!

Ich betone nochmal, dass es mir um den TE geht! Eine Diagnose bedeutet nicht, für immer so bleiben zu müssen! Natürlich ist das schwierig und scheiße anstrengend und vermutlich mit vielen Tränen und Frustration verbunden, aber es IST möglich!

Zitat von Dir:

'Wäre ich in der Lage dieses Fühlen und Denken zu verhindern - glaube mir - nichts lieber als das! 

Gedankenspiele oder Duftkerzen helfen da nicht!"

Scheinbar bist Du nicht in der Lage, aber nur, weil Du das nicht kannst oder möchtest, heißt das nicht, dass es niemand kann oder es wirkungslos ist.

Kann es sein, dass Dir eingeredet wurde, dass alles unheilbar ist? Dass Du alles aushalten musst? Was glaubst Du, wie viel Einfluss diese Suggestionen auf Dich haben, oder haben würden?

Es ist ja oft, dass Erinnerungen hochkommen und msm sich denkt "ob je, war ich da scheiße". Andere Menschen würden das gar nicht sehen. Die würden sich einfach im Recht fühlen. Das heißt ja, dass Du schin deutlich mehr reflektiert, als  Andere.

Vermutlich erlaubst Du Anderen Fehler zu machen, nur Dir nicht. In Bezug auf Andere sind Fehler normal. In Bezug auf Dich ist es Scheitern! Warum? 

Warum liebst Du Dich nicht? Oder ist die Krankheit zu bequem? 

Ich werte das alles nicht! Es gibt ausreichend Gründe um krank zu sein und es zu bleiben. Aber ist das wirklich die Lösung?

 

 

 

Am 26.1.2026 at 22:55, schrieb Mitsch8512:

Nlp kann gut sein, sinnvoller für einen längerfristigen Effekt ist es aber, erstmal seine Vergangenheit aufzuräumen bevor man Nlp betreibt.
Es nützt keine Neu Programmierung wenn das "alte" System immer noch fehlerhaft läuft 🤷.

Ich mag NLP sehr. Das muss natürlich nicht für jeden hilfreich sein.

Man kann das fehlerhafte System umprogrammieren, statt das fehlerhafte System zu verstärken!

NLP geht zum Beispiel von Persönlichkeitsanteilen aus und dass alles eine positive Absicht hat. Diese Ansicht besteht auch weiterhin, selbst wenn das Verhalten nicht mehr zum Erfolg führt. (Z.B. sich im Laden auf den Boden werfen und den Lolli fordern). Mit sowas hören wir normalerweise auf, besonders, wenn niemand mehr da ist, der den Lolli kaufen muss.

Es ist mir zu anstrengend, das jetzt alles aufzudröseln bzw. zu tippen.

Es muss auch alles nicht stimmen! Ebensowenig wie Psychoanalyse oder aus Zeitdruck erstellte Diagnosen.

Jeder muss für sich finden, was ihn/ihr gut tut. Aber "es ist eben wegen der Krankheit so" ist eigentlich nichts, was gut tut.

 

Am 26.1.2026 at 22:24, schrieb Luderwicht:

Es gibt Krankheiten, die nicht heilbar, aber behandelbar sind. Immerhin!

Die Depression habe ich nun einmal. Genau wie Asthma und ADHS! 
Die Depression ist momentan nicht behandlungsbedürftig, aber vorhanden! Aufgrund der Weltlage ist es aber für die meisten Menschen schwierig, nicht in Angst zu geraten. 
Dadurch, dass mich die Depression schon so lange begleitet, ich mein Leben relativ gut einrichten konnte, kann ich sie gut händeln. Heißt, dass ich sie schneller bemerke, gute Notfallmedikamente habe, damit sie sich nicht unbedingt manifestiert, nicht in Panik verfalle, weil ich weiß, dass die Phase auch wieder vorbei geht und ich von meinem Mann, meiner Familie und Freunden gehalten werde. 
Heilbar ist es - noch - nicht 🤷🏼‍♀️

 

Am 27.1.2026 at 10:16, schrieb Luderwicht:

Irgendwie finde ich deine Beschreibungen herzallerliebst 😉

Natürlich wäre es schön, wenn der Mensch an sich das so einfach könnte. Autosuggestion und zupp hat man keine negativen Gedanken mehr oder entwickelt sie erst gar nicht! 
Allerdings geht es hier eigentlich um Erkrankungen und Störungen, die sich nicht entwickeln würden, könnte man das so einfach!

Ich hätte lieber keine Depressionen! Unabhängig von den Symptomen, die die Krankheit immer wieder mitbringt, fühle ich mich gesellschaftlich oft nutzlos, weil ich nicht arbeitsfähig bin, habe aus dem Grund hohe finanzielle Einbußen, zum einen, weil ich eben Erwerbsminderungsrente beziehe und kein echtes Einkommen habe, und weil man durch eine psychische Erkrankung oft nicht funktioniert und sich „fehlerhaft“ verhält. ADHS macht es nicht einfacher 🙄

Die Krankheit bringt mit sich, nicht gut darin zu sein, positiv zu denken und zu fühlen! Das funktioniert selbst in der Phase einer leichten Depression nicht! 
Jeder Mensch mit einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung kämpft jeden Tag, das Leben ist in den meisten Aspekten immer oder zumindest häufig eingeschränkt und anstrengend. 
Man geht nicht einfach einkaufen, je nach Erkrankung und momentanem Grad begleiten einen Habachtgefühle, eine innere Unruhe und Anspannung. Die „lächerlichsten“ Situationen sind eine Herausforderung und kraftaufwendig! 
Ich gehe nie gerne raus, aber wenn es doof läuft, kann ich es gar nicht, aus Angst, dass sich Menschen mir gegenüber doof verhalten, obwohl ich einfach nur ganz normale Sachen mache. Aber weiß man‘s? Idioten gibt es überall! Die Angst ist vollkommen unbegründet und hätte ich die Depression nicht, würde ich mich nicht so fühlen. Wenn ich raus gehe, dann immer „trotzdem“! Wie gesagt, die Grade sind unterschiedlich, aber vorhanden ist es immer! Wäre ich in der Lage dieses Fühlen und Denken zu verhindern - glaube mir - nichts lieber als das! 
Gedankenspiele oder Duftkerzen helfen da nicht!

Damit möchte ich nur sagen, dass derartige Krankheiten einfach überhaupt nichts mit maleinenschlechtenTaghaben zu tun haben und daher unbedingt behandelt werden sollten, um sich etwas Lebensqualität zu erschaffen. 

Es ist ziemlich krass, was Du da sagst.

Ich betone nochmal, dass es mir nicht darum geht, jeden "Kranken" als "unfähig" darzustellen. Aber nicht jeder Kranke ist der Krankheit ausgeliefert. (Zumindest bei Neurosen)

Was machen denn Therapien oder The***uten? Sagen die ",okay, dann haben sie Depressionen, machen Sie 3 Wochen mal nix, dann geht es Ihnen besser"?

Sind Medikamente ähnlich zu bewerten? Es muss damit ja besser gehen. Reicht das, um den Anforderungen gerecht zu werden?

Einerseits sahst Du, wie gut es Dir geht, andererseits wie schlecht es Dir geht. 

Natürlich hilft kein "mit geht es jetzt gut"! 

Aber statt sich selbst immer zu sagen "ich kann das nicht" , "ich schaffe das nicht", ",ich bin überfordert", wäre es nicht hilfreicher sich zu sagen "ich probiere das mal" - "ich schaffe das schon"?

Du sagst, dass positives Denken nicht reicht. Aber die negativen Gedanken reichen, um Depressionen zu erhalten! Warum nicht ändern? Das ist Aufgabe der Therapie. Dafür gibt es Techniken. Das hilft natürlich auch nicht, wenn man dafür nicht bereit ist.

Eine Krankheit hat auch sehr viel positives. Man kann sich ausruhen und msl Kraft tanken. Wo geht alle Kraft hin? Negatives Denken braucht auch viel Kraft.

Warum nicht einfach debjfn " ich kann dass", statt ",ich schaffe das nicht". Warum eine Menge ab Misserfolgen sammeln, statt Erfolgen?

Es ist eine Entscheidung!

Ich muss nicht 5 Stunden putzen! Warum nicht 5 Minuten? Kurzer Zeitraum, überschaubar, Erfolg ersichtlich. Aber natürlich ist das einfacher, wenn es Andere machen. 

Es gibt auch einen sogenannten "Krankheitsgewinn". Man hat keine Verpflichtungen mehr und vor allem muss man keine Verantwortung mehr übernehmen. Das machen ggf. Andere.

 

Man muss schon bereit sein, etwas an der "Krankheit" zu verändern. Natürlich ist das anstrengend!!!! Es ist viel leichter krank zu bleiben! Besonders, wenn man Menschen hat, die sich darauf einstellen.

 

Jetzt stell Dir mal eine junge alleinerziehende Mutter mit Depressionen vor. Es ist schon Vorteilhaft ein Kind am Leben zu erhalten. Das heißt, sie muss raus und einkaufen gehen. Sie muss putzen und kochen. Da spielt es keine Rolle, dass sie "mal" nicht kann. Die macht es trotzdem, weil sie muss! Selbst wenn sie Grippe hat.

Die Motivation ist eine Andere! Sie kann nicht einfach damit aufhören, auch wenn es übermäßig belastend ist. Also in gewisser Weise denkt sie positiv. Sie muss, ohne Wahl! Und sie kann! 

Ohne Verpflichtung für Andere darf man auch mal einfach nicht können.  Sind die einen Depressionen weniger schlimm, als die Anderen, oder besteht da nur mehr Motivation trotzdem zu funktionieren?

Wieso können einige depressive noch "funktionieren" und Andere nicht??

Vermutlich weil man doch davon ausgeht es "irgendwie" zu schaffen und es keine Wahl gibt.

Also innerhalb der Wahllosigkeit, MUSS es funktionieren. Es ist einfach zu vermeiden und Grübde dafur zu finden..

Es ist verdammt schwer, sich dem entgegen zu stellen und etwas TROTZDEM zu tun!

Aber es ist möglich.

 

 

 

 

vor 4 Stunden, schrieb Enja781:

Warum nicht einfach debjfn " ich kann dass", statt ",ich schaffe das nicht". Warum eine Menge ab Misserfolgen sammeln, statt Erfolgen?

Weil nicht jeder die Persönlichkeit dazu hat. Ich habe keine Depressionen, jedoch bin ich seit meinem 30igsten Lebensjahr Rentnerin, was eine Menge aussagt. Wenn ich zur Kur oder zur Behandlung bin, gibt es da schon zu hauf Unterschiede, denn ich sehe in jedem "Problem" Positives, was sich in der Annahme der Situation zeigt. Viele können nicht einfach auf "positiv" umschalten und dass dann einfach vom Gegenüber zu fordern, ist schon "dreist", da man nicht in dem Menschen steckt und denkt, wie man selbst lebst, so müssen auch andere handeln.

vor 9 Stunden, schrieb Enja781:

Aber statt sich selbst immer zu sagen "ich kann das nicht" , "ich schaffe das nicht", ",ich bin überfordert", wäre es nicht hilfreicher sich zu sagen "ich probiere das mal" - "ich schaffe das schon"?

Du sagst, dass positives Denken nicht reicht. Aber die negativen Gedanken reichen, um Depressionen zu erhalten! Warum nicht ändern? Das ist Aufgabe der Therapie. Dafür gibt es Techniken. Das hilft natürlich auch nicht, wenn man dafür nicht bereit ist.

Eine Krankheit hat auch sehr viel positives. Man kann sich ausruhen und msl Kraft tanken. Wo geht alle Kraft hin? Negatives Denken braucht auch viel Kraft.

Warum nicht einfach debjfn " ich kann dass", statt ",ich schaffe das nicht". Warum eine Menge ab Misserfolgen sammeln, statt Erfolgen?

@Luderwicht  hat schon sehr gut erklärt, warum es "manchmal" nicht funktioniert. 

 

vor 9 Stunden, schrieb Enja781:

Es ist eine Entscheidung!

Puuuhhh...selbst wenn es bei manchen manchmal so zu scheinen mag, kann kein Außenstehender beurteilen, wie die betroffenen Menschen in dem Moment fühlen und warum sie komplett blockiert und ausgebremst sind. 

 

vor 9 Stunden, schrieb Enja781:

Jetzt stell Dir mal eine junge alleinerziehende Mutter mit Depressionen vor. Es ist schon Vorteilhaft ein Kind am Leben zu erhalten. Das heißt, sie muss raus und einkaufen gehen. Sie muss putzen und kochen. Da spielt es keine Rolle, dass sie "mal" nicht kann. Die macht es trotzdem, weil sie muss! Selbst wenn sie Grippe hat.

Und ich versichere dir, dass es manche Mutter, egal ob alleinerziehend oder verpartnert, eben nicht schafft (zumindest nicht zu jedem Zeitpunkt!).

vor 9 Stunden, schrieb Enja781:

Und sie kann! 

Das trifft eben nicht immer zu.

 

vor 10 Stunden, schrieb Enja781:

Wieso können einige depressive noch "funktionieren" und Andere nicht??

Weil wir nicht alle das gleiche erleben und/oder erlebten...und ebenso nicht immer in der gleichen Phase stecken. (Auch depressive Menschen sind nicht alle aus einem Guss)

 

vor 10 Stunden, schrieb Enja781:

Aber es ist möglich.

Leider nicht immer.

vor 10 Stunden, schrieb Enja781:

 

Es ist ziemlich krass, was Du da sagst.

Ich betone nochmal, dass es mir nicht darum geht, jeden "Kranken" als "unfähig" darzustellen. Aber nicht jeder Kranke ist der Krankheit ausgeliefert. (Zumindest bei Neurosen)

Was machen denn Therapien oder The***uten? Sagen die ",okay, dann haben sie Depressionen, machen Sie 3 Wochen mal nix, dann geht es Ihnen besser"?

Sind Medikamente ähnlich zu bewerten? Es muss damit ja besser gehen. Reicht das, um den Anforderungen gerecht zu werden?

Einerseits sahst Du, wie gut es Dir geht, andererseits wie schlecht es Dir geht. 

Natürlich hilft kein "mit geht es jetzt gut"! 

Aber statt sich selbst immer zu sagen "ich kann das nicht" , "ich schaffe das nicht", ",ich bin überfordert", wäre es nicht hilfreicher sich zu sagen "ich probiere das mal" - "ich schaffe das schon"?

Du sagst, dass positives Denken nicht reicht. Aber die negativen Gedanken reichen, um Depressionen zu erhalten! Warum nicht ändern? Das ist Aufgabe der Therapie. Dafür gibt es Techniken. Das hilft natürlich auch nicht, wenn man dafür nicht bereit ist.

Eine Krankheit hat auch sehr viel positives. Man kann sich ausruhen und msl Kraft tanken. Wo geht alle Kraft hin? Negatives Denken braucht auch viel Kraft.

Warum nicht einfach debjfn " ich kann dass", statt ",ich schaffe das nicht". Warum eine Menge ab Misserfolgen sammeln, statt Erfolgen?

Es ist eine Entscheidung!

Ich muss nicht 5 Stunden putzen! Warum nicht 5 Minuten? Kurzer Zeitraum, überschaubar, Erfolg ersichtlich. Aber natürlich ist das einfacher, wenn es Andere machen. 

Es gibt auch einen sogenannten "Krankheitsgewinn". Man hat keine Verpflichtungen mehr und vor allem muss man keine Verantwortung mehr übernehmen. Das machen ggf. Andere.

 

Man muss schon bereit sein, etwas an der "Krankheit" zu verändern. Natürlich ist das anstrengend!!!! Es ist viel leichter krank zu bleiben! Besonders, wenn man Menschen hat, die sich darauf einstellen.

 

Jetzt stell Dir mal eine junge alleinerziehende Mutter mit Depressionen vor. Es ist schon Vorteilhaft ein Kind am Leben zu erhalten. Das heißt, sie muss raus und einkaufen gehen. Sie muss putzen und kochen. Da spielt es keine Rolle, dass sie "mal" nicht kann. Die macht es trotzdem, weil sie muss! Selbst wenn sie Grippe hat.

Die Motivation ist eine Andere! Sie kann nicht einfach damit aufhören, auch wenn es übermäßig belastend ist. Also in gewisser Weise denkt sie positiv. Sie muss, ohne Wahl! Und sie kann! 

Ohne Verpflichtung für Andere darf man auch mal einfach nicht können.  Sind die einen Depressionen weniger schlimm, als die Anderen, oder besteht da nur mehr Motivation trotzdem zu funktionieren?

Wieso können einige depressive noch "funktionieren" und Andere nicht??

Vermutlich weil man doch davon ausgeht es "irgendwie" zu schaffen und es keine Wahl gibt.

Also innerhalb der Wahllosigkeit, MUSS es funktionieren. Es ist einfach zu vermeiden und Grübde dafur zu finden..

Es ist verdammt schwer, sich dem entgegen zu stellen und etwas TROTZDEM zu tun!

Aber es ist möglich.

 

 

 

 

Du erkennst nicht, was Depression bedeutet! 
Depressionen haben unterschiedliche Phasen und Schweregrade. 
Ich setzte mich nicht hin um jammere, weil ich irgendwas nicht kann oder will. Ich weiß ob meiner Grenzen! Wenn ich eine gute Phase habe, kann ich aber nicht immer an oder über diese Grenze gehen, weil dann irgendwann schneller der Punkt erreicht ist, an dem kaum noch etwas geht. Das führt zu ungesundem Frust und möglicherweise in eine schwerere Phase. Wenn ich das doch weiß, weil ich mittlerweile meine Abläufe kenne, wäre es unschlau, sich permanent zu überfordern. Es macht es auch schwieriger, aus so einer Phase wieder herauszukommen. „Ich habe versagt! Ich weiß ja, dass ich zu blöd bin! Bin ja selbst schuld! …“

Die Gefühlswelt von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen ist nicht vergleichbar mit der von Menschen, die nicht darunter leiden! 
Es gibt Menschen, die haben einmal eine Depression, die wird behandelt und taucht nie wieder auf! Das ist allerdings die Ausnahme! 
In einer Therapie wird gearbeitet! Und ich kann dir vergewissern, dass es sehr viel zehrender ist, als es sich jemand vorstellen kann, der noch nie eine Therapie gemacht hat! Ich denke, dass das einer der Gründe ist, warum sich viele Menschen nicht in eine benötigte Therapie begeben. Unbewusst weiß jeder in einer behandlungsbedürftigen Situation, was auf einen zukommt. 
Später möchte ich noch etwas weiter schreiben. Aber jetzt gehe ich mit einer Freundin essen 🤗

(bearbeitet)

@Bolero2000, @Luderwicht

Es tut mir sehr leid. Ich will keine Krankenheiten klein reden! Darum ging es mir nie!

Eigentlich ging es mir um Hoffnung! Das war der Grund, warum ich das alles überhaupt geschrieben habe!

Wenn man das Gefühl hat, mit Depressionen (und Borderline, wie im EP) nicht liebebswert zu sein, hat das was von Hoffnungslosigkeit.

Was aber, wenn sich jemand eine Partnerschaft wünscht und alle antworten, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht geeignet sind?!?

Das wollte ich so nicht stehen lassen! 

Daher habe ich aufgedröselt, welchen Einfluss Diagnosen und die dazu gehörigen Suggestionen und integrierten Grundannahmen die "Erkrankung" beeinflussen. 

Es wird einfach behauptet, dass etwas so oder so IST, weil die meisten Erkrankten so oder so reagieren. Aber das ist doch kein festgeschriebenes Gesetz! Dafür sind Therapien da, um etwas zu verändern. Wenn es nicht änderbar wäre, bräuchte man auch keine Therapien! Die gehen also davon aus, dass es hilfreich sein kann und man etwas "ändern" könnte. 

Wenn man also etwas ändern könnte (nicht muss!), ist die Frage nach der Beziehungsfähigkeit hinfällig, weil man sich trotzdem "angemessen" verhalten könnte, wenn man es gelernt hat.

Da würde ja z.B. Kommunikation und ein verständnisvoller Partner helfen, der, ähnlich wie in einer Therapie, andere Verhaltensweisen vorschlägt.

Das kommt natürlich jetzt auf die Krankheit an. Hier im Thread haben wir Depressionen und Borderline. 

Ich will wirklich NUR sagen, dass Menschen mit psychischen "Erkrankungen" auch lernen können und auch liebenswert sein können. 

Ihr macht, als Betroffene, meine Argumentation kaputt....

Ihr besteht darauf, wie schwer es ist. 

Dann ist es wiederum kein Wunder, dass sich "niemand" darauf einlassen möchte. Aber erstens sehe ich das nicht so und zweitens will ich so etwas dem TE nicht sagen.

Ich will Hoffnung schenken, wenn ich sage, dass es veränderbar ist. Ich will damit nicht Menschen schlecht machen, die es nicht ändern können oder wollen! Oder die, die einfach die Hoffnung verloren haben.

Ich will Mut machen, es zu versuchen! Ja, ich will positives Denken. Natürlich ist das damit nicht getan, aber es ist ein Anfang!

Wir sind die Summe aller Suggestionen.

Ich wollte vorgestern Amerikaner backen. (Test für Valentinstag 🤣) "Heimlich". Ich habe das Rezept aus dem Backbuch abgeschrieben und immer darauf geachtet, dass er nicht sieht, was rauskommen soll. Dabei habe ich vergessen die 2 Eier aufzuschreiben und natürlich nicht in den Teig gegeben! Ich hab's verkackt! 

Ich bin sooo schlecht! 

Nächstes Mal, also zum echten Valentinstag, mache ich das besser!

Das richtige Rezept, mit Zuckerguss in verschiedenen rosatönen und Herzchen und Zuckerstreuseln.

Ich kann mir jetzt ewig vorwerfen, wie "scheiße" ich war, dass ich die Eier vergessen habe, oder es als Lernerfahrung nehmen. Wenn ich daran gewöhnt bin, dass mir gesagt wird "Du kannst ja gar nichts" und ich mir deswegen auch sage, dass ich gar nichts kann, bin ich natürlich dazu geneigt, das zu übernehmen. 

Aber ist es nicht normal, dass man Fehler macht? Macht nicht jeder mal Fehler? Warum bin nur ich scheiße, wenn ich einen Fehler mache und finde das für Andere normal?

Das ist die depressive Denkweise. Für alle Fehler der Andern hat man Verständnis, nur für Eigene nicht. Manchmal noch schlimmer, man gibt sich selbst sogar die Schuld für Fehler der Anderen! 

Aber ist das korrekt? Ist das logisch? Ist das gesund?

Das nennt sich "Realitätscheck". Innerhalb der Erkrankung bezieht man vielleicht alles auf sich und ist sehr viel gemeiner zu sich selbst, als es Andere wären oder man selbst zu Anderen wäre. Warum sollte man mit sich weniger wohlwollend umgehen? Warum erlaubt man sich selbst keine Fehler und verzeiht sich niemals? Ist nicht die Erkenntnis, der erste Schritt zur Besserung? Warum sehen manche Menschen Fehler als Chance daraus zu lernen und Andere als Bestätigung für absolute Unfähigkeit?

Natürlich ist es da einfacher, nichts mehr zu tun. Dann kann man auch keine Fehler machen. Dafür macht man den Fehler nichts zu tun! Es nichtmal mehr zu versuchen! Sich selbst die Chance zu verweigern, Erfolgserlebnisse zu haben?

Auch die Bitte um Hilfe ist Selbstfürsorge. Aber gerade Depressive müssen alles immer alleine schaffen, um sich dann schlecht zu fühlen, wenn es nicht geht. Etwas, das vielleicht für niemanden geht! JEDER braucht Hilfe! Jeder hat Fragen! Jeder braucht Erklärungen! Man muss nicht alles können! Man muss nicht alles wissen! 

Depressionen kommen überwiegend bei intelligentere Menschen vor. Weil sie zu viel denken. Nichts gegen denken!

Sie denken an Andere, an Erwartungen, an Ethik und Moral. Sie wollen niemanden verletzen, aber wurden oft sehr verletzt. Sie versuchen "normal" zu sein, sind es aber nicht. Weil die "Norm" nicht erstrebenswert ist.

Als depressiver Mensch achtet man auf Andere, weil man weiß, wie es sich anfühlt zutiefst verletzt zu werden. Dadurch werden auch manchmal nicht genug Grenzen gesetzt. Man hat es ja verdient so behandelt zu werden. Man ist ja einfach scheiße. 

Das sehe ich natürlich auch im Forum. Die, die "bösartige" Kommentare schreiben sind nicht depressiv und wenig empathisch und vermutlich auch wenig intelligent. Die ziehen sich ihren Selbstwert daraus, Andere zu erniedrigen, um sich groß zu fühlen. Daran könnte man sicher auch was ändern, aber diese Leute haben keinen Leidensdruck. Solche psychischen Störung sind nicht änderbar, weil kein Grund besteht.

Aber es besteht ein Grund, etwas in der eigenen Einstellung zu ändern, um nicht mehr Opfer der Welt oder Erkrankung zu sein. Es besteht immer Hoffnung auch einen passenden Partner zu finden.

Es muss nicht von heute auf morgen sein! Aber es besteht die Möglichkeit Schritt für Schritt etwas zu verändern und glücklicher zu werden. 

Wenn man es sich zugestehen möchte.

Herzlichste Grüße 

 

bearbeitet von Enja781
Anonymes-Mitglied-2
vor einer Stunde, schrieb Enja781:

Ich will keine Krankenheiten klein reden

Ihr macht, als Betroffene, meine Argumentation kaputt....

Ihr besteht darauf, wie schwer es ist. 

Deine Argumentation ist irgendwie ein Schlag für Betroffene. Es liegt nicht am nicht wollen und deine Argumentation klingt nach -> einfach positiv denken dann wird das schon. Das ist erstens vollkommer Unsinn und zweitens sehr übergriffig. Betroffene wissen wie es ist weil sie eben betroffen sind und somit ist auch die Aussage daß sie deine Argumentation kaputt machen würden mehr wie übergriffig.Du willst angeblich nichts klein reden aber tust es fortlaufend!Es ist nicht schlimm wenn man keine Ahnung von diesen Erkrankungen hat aber dann sollte man lieber nicht solche Äußerungen treffen!

vor 1 Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-2:

Deine Argumentation ist irgendwie ein Schlag für Betroffene. Es liegt nicht am nicht wollen und deine Argumentation klingt nach -> einfach positiv denken dann wird das schon. Das ist erstens vollkommer Unsinn und zweitens sehr übergriffig. Betroffene wissen wie es ist weil sie eben betroffen sind und somit ist auch die Aussage daß sie deine Argumentation kaputt machen würden mehr wie übergriffig.Du willst angeblich nichts klein reden aber tust es fortlaufend!Es ist nicht schlimm wenn man keine Ahnung von diesen Erkrankungen hat aber dann sollte man lieber nicht solche Äußerungen treffen!

Na ja, ich behaupte, dass ich - als Betroffene mit Studiumhintergrund sehr wohl eine "gewisse Ahnung" habe.

Aber eigentlich zeigst Du mir genau, worum es geht.

Ich bin depressiv, seit ich 10 bin. Da wollte ich mich das erste Mal umbringen. Ich hatte Klinikaufenthalte und zig Therapien. Ich denke also, dass ich das schon nachvollziehen kann. 

Zudem habe ich Wissen zu den Krankheiten und the***utischen Techniken (die gelehrt werden).

 

Es geht mir aber um den umgekehrten Fall! 

Mir geht es darum, dass man hilflos GEMACHT wird. Wieso versteht mich keiner?!?

Es geht mir auch nicht darum, dass man "einfach" mal eben positiv denkt. Aber was ist die Alternative? Man bleibt im Negativen. Ja, manchmal mag das auch angenehm sein, aber will man das wirklich?!?

So ziemlich alle Therapieformen (die mir bekannt sind) zielen darauf ab, umzudenken. Sich selbst zu verzeihen, Fehler nicht als so schlimm zu sehen, zu lernen, Verhaltensakternativen zu entwickeln o.ä.

Die The***uten wedeln nicht mit dem Zauberstab, das ist Arbeit! Das ist Selbsterkenntnis! Hilfe zur Selbsthilfe. Und was macht ein The***ut. Natürlich will er, dass der Klient sich selbst so positiv und wertvoll sieht, wie er ist und nicht immer falsch negativ! Das übertrieben Negative ist das Falsche! Wenn es denn wenigstens minimal  positiver ginge...

Ich weiß noch, vor Jahren, mit Kind im Haushalt hatte ich die Küche geputzt und dort stand ein Glas Orangensaft. Genau, als ich fertig war, habe ich aus Versehen mit dem Ärmel, das Glas von der Anrichte geworfen. Alles wieder nass, klebrig, voller Scherben. 

Und ich so zu mir "ich hasse mich" - "ich kann gar nichts". Obwohl das jedem passieren kann! Gut, da war ich schon etwas tranierter, obwohl deutlich jünger und ich habe direkt interveniert. ",was heißt 'gar nichts'". "Warum dürfen andere Fehler machen, nur ich nicht?". Warum sind Andere trotzdem liebenswert, nur ich nicht? Warum liebe ich mich nicht? Ist es wichtig, was Andre sagen? Usw. Es gibt viele Fragen, die man sich da stellen kann. Es ist völlig in Ordnung einen Fehler zu machen, auch wenn es jetzt sehr ärgerlich war und ich nochmal putzen musste. Ist das ein Grund jemanden (mich) zu hassen?

 

Natürlich war das verdammt ärgerlich. Aber welche Möglichkeiten habe ich?!?. Ich kann daraus lernen und das Glas in Zukunft näher an die Wand stellen. Ich kann mich für immer hassen. Ich kann mich weigern, je wieder zu putzen, weil ich doch eh gar nichts kann. 

Ich kann mich entscheiden, wie ich mich fühlen möchte und ob oder was ich daraus lernen möchte! Das machen The***uten! Dabei helfen The***uten!

Natürlich ist das alles Arbeit! Immer und immer wieder und jeden Tag aufs Neue, aber es ist nicht unmöglich!

Wenn Betroffene mir sagen, wie schwer alles ist, kann ich das voll und ganz verstehen! Aber welche Alternativen gibt es denn?

Ich hatte damals (mit 20 Jahren ) 3 gesehen..

1. Aufgeben und mich umbringen.

2. Aufgeben und einfach nichts tun und ewig leiden

3. Aufstehen und kämpfen. 

Ich habe mich für Punkt 3 entschieden!

Ich kann nichts dafür was mir passiert ist und wie ich groß geworden bin. Ich kann aber etwas dafür, wie ich JETZT damit umgehe!

Wenn ich davon ausgegangen wäre, dass nichts änderbar ist, hätte ich mich wahrscheinlich damals schon umgebracht. Ich bin halt doch ein bisschen (zu sehr) die Kämpferin/Kriegerin.

Ich glaube daran (Erfahrung), dass Depressionen eher so eine erlernte Hilflosigkeit ist. Man hat einfach nichts selbst in der Hand. Man ist den Umständen ausgeliefert. (Eltern, Partner, Umfeld). Es ist die Hoffnungslosigkeit, die so eine "Krankheit" aufrecht erhält. Die Hoffnungslosigkeit, jemals glücklich sein zu können. Warum soll man den ganzen Scheiß dann auch noch aushalten? Wäre Suizid nicht leichter? Das erspart viele Jahre Leid. 

Und ich sage, dass man etwas ändern kann!!!! Man kann mehr oder weniger glücklich werden! Man kann Gedanken und damit Gefühle verändern! 

Man kann einen Partner finden! Man kann Hoffnung schöpfen! Man kann sogar einigermaßen glücklich sein!

Natürlich muss man jeden Tag am diesen bösen Gedanken arbeiten. Aber es ist möglich! Ja, das weiß ich! Man kann sogar (manchmal) echt glücklich sein und sich nur ganz wenig hassen oder sogar lieben!

Es sollte nicht respektlos sein! Dennoch weiß ich, aus Erfahrung und dem Wissen heraus, wovon ich rede.

Natürlich ist das nicht für jeden passend und so war es auch gar nicht gemeint!

Es ging mir um den TE und darum, dass es möglich ist! (Im Gegensatz zu quasi Allem, die sagen, dass es nicht möglich ist)

Und genau um diese Suggestion ging es mir. Das kommt ja irgendwoher, dass es "angeblich" unmöglich ist...

 

 

 

 

 

 

 

Anonymes-Mitglied-2
vor 52 Minuten, schrieb Enja781:

Ich glaube daran (Erfahrung), dass Depressionen eher so eine erlernte Hilflosigkeit ist. 

Egal ob eigene Erfahrungen oder nicht finde ich solche Aussagen vollkommen daneben weil die eigene Erfahrung nicht für jeden Menschen gilt.Vielleicht solltest du Arzt werden!Endlich die Lösung was eine Depression eigentlich ist.Solche Aussagen sind irgendwie ziemlich fahrlässig!

vor 26 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-2:

Egal ob eigene Erfahrungen oder nicht finde ich solche Aussagen vollkommen daneben weil die eigene Erfahrung nicht für jeden Menschen gilt.Vielleicht solltest du Arzt werden!Endlich die Lösung was eine Depression eigentlich ist.Solche Aussagen sind irgendwie ziemlich fahrlässig!

Okay, Du willst mich nicht verstehen und nicht hinterfragen. Das zeigt schon deutlich, dass Du anonym schreibst.

 

Anonymes-Mitglied-2
vor 17 Minuten, schrieb Enja781:

Das zeigt schon deutlich, dass Du anonym schreibst.

Ich schreibe anonym weil es erlaubt ist und es Gründe für mich gibt.Aber das ist hier nicht das Thema. 

(bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb Enja781:

Es geht mir auch nicht darum, dass man "einfach" mal eben positiv denkt. Aber was ist die Alternative? Man bleibt im Negativen. Ja, manchmal mag das auch angenehm sein, aber will man das wirklich?!?

Natürlich möchte das niemand. Negativ zu denken, ist anstrengend. Körperlich und psychisch. Für viele ist das tgl. Überleben schon schwer genug. 

Es ist aber verdammt schwer, Vehaltens- und Denkweisen zu ändern. Das passiert nicht von heute auf morgen. Es gibt sicher Patienten und Patientinnen, denen das beinah spielend gelingt. Aber es gibt auch, bei denen das selbst mit jahrelanger Therapie nicht gelingt. Und nicht weil sie nicht wollen, sondern oft nicht können. Medikamente schön und gut, aber das reicht allein nicht( zumindest meine Meinung)

Und ja, die Mithilfe des Patienten ist während der Therapie für den Erfolg entscheidend. Stichwort: Verhaltenstherapie. 

bearbeitet von PhotographyLover
vor 5 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-2:

Deine Argumentation ist irgendwie ein Schlag für Betroffene. Es liegt nicht am nicht wollen und deine Argumentation klingt nach -> einfach positiv denken dann wird das schon. Das ist erstens vollkommer Unsinn und zweitens sehr übergriffig. 

👍

Anonymes-Mitglied-2
vor einer Stunde, schrieb PhotographyLover:

Es gibt sicher Patienten und Patientinnen, denen das beinah spielend gelingt. Aber es gibt auch, bei denen das selbst mit jahrelanger Therapie nicht gelingt. Und nicht weil sie nicht wollen, sondern oft nicht können.

👌👌👌👌

vor 8 Stunden, schrieb Enja781:

@Bolero2000, @Luderwicht

Es tut mir sehr leid. Ich will keine Krankenheiten klein reden! Darum ging es mir nie!

Eigentlich ging es mir um Hoffnung! Das war der Grund, warum ich das alles überhaupt geschrieben habe!

Wenn man das Gefühl hat, mit Depressionen (und Borderline, wie im EP) nicht liebebswert zu sein, hat das was von Hoffnungslosigkeit.

Was aber, wenn sich jemand eine Partnerschaft wünscht und alle antworten, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht geeignet sind?!?

Das wollte ich so nicht stehen lassen! 

Daher habe ich aufgedröselt, welchen Einfluss Diagnosen und die dazu gehörigen Suggestionen und integrierten Grundannahmen die "Erkrankung" beeinflussen. 

Es wird einfach behauptet, dass etwas so oder so IST, weil die meisten Erkrankten so oder so reagieren. Aber das ist doch kein festgeschriebenes Gesetz! Dafür sind Therapien da, um etwas zu verändern. Wenn es nicht änderbar wäre, bräuchte man auch keine Therapien! Die gehen also davon aus, dass es hilfreich sein kann und man etwas "ändern" könnte. 

Wenn man also etwas ändern könnte (nicht muss!), ist die Frage nach der Beziehungsfähigkeit hinfällig, weil man sich trotzdem "angemessen" verhalten könnte, wenn man es gelernt hat.

Da würde ja z.B. Kommunikation und ein verständnisvoller Partner helfen, der, ähnlich wie in einer Therapie, andere Verhaltensweisen vorschlägt.

Das kommt natürlich jetzt auf die Krankheit an. Hier im Thread haben wir Depressionen und Borderline. 

Ich will wirklich NUR sagen, dass Menschen mit psychischen "Erkrankungen" auch lernen können und auch liebenswert sein können. 

Ihr macht, als Betroffene, meine Argumentation kaputt....

Ihr besteht darauf, wie schwer es ist. 

Dann ist es wiederum kein Wunder, dass sich "niemand" darauf einlassen möchte. Aber erstens sehe ich das nicht so und zweitens will ich so etwas dem TE nicht sagen.

Ich will Hoffnung schenken, wenn ich sage, dass es veränderbar ist. Ich will damit nicht Menschen schlecht machen, die es nicht ändern können oder wollen! Oder die, die einfach die Hoffnung verloren haben.

Ich will Mut machen, es zu versuchen! Ja, ich will positives Denken. Natürlich ist das damit nicht getan, aber es ist ein Anfang!

Wir sind die Summe aller Suggestionen.

Ich wollte vorgestern Amerikaner backen. (Test für Valentinstag 🤣) "Heimlich". Ich habe das Rezept aus dem Backbuch abgeschrieben und immer darauf geachtet, dass er nicht sieht, was rauskommen soll. Dabei habe ich vergessen die 2 Eier aufzuschreiben und natürlich nicht in den Teig gegeben! Ich hab's verkackt! 

Ich bin sooo schlecht! 

Nächstes Mal, also zum echten Valentinstag, mache ich das besser!

Das richtige Rezept, mit Zuckerguss in verschiedenen rosatönen und Herzchen und Zuckerstreuseln.

Ich kann mir jetzt ewig vorwerfen, wie "scheiße" ich war, dass ich die Eier vergessen habe, oder es als Lernerfahrung nehmen. Wenn ich daran gewöhnt bin, dass mir gesagt wird "Du kannst ja gar nichts" und ich mir deswegen auch sage, dass ich gar nichts kann, bin ich natürlich dazu geneigt, das zu übernehmen. 

Aber ist es nicht normal, dass man Fehler macht? Macht nicht jeder mal Fehler? Warum bin nur ich scheiße, wenn ich einen Fehler mache und finde das für Andere normal?

Das ist die depressive Denkweise. Für alle Fehler der Andern hat man Verständnis, nur für Eigene nicht. Manchmal noch schlimmer, man gibt sich selbst sogar die Schuld für Fehler der Anderen! 

Aber ist das korrekt? Ist das logisch? Ist das gesund?

Das nennt sich "Realitätscheck". Innerhalb der Erkrankung bezieht man vielleicht alles auf sich und ist sehr viel gemeiner zu sich selbst, als es Andere wären oder man selbst zu Anderen wäre. Warum sollte man mit sich weniger wohlwollend umgehen? Warum erlaubt man sich selbst keine Fehler und verzeiht sich niemals? Ist nicht die Erkenntnis, der erste Schritt zur Besserung? Warum sehen manche Menschen Fehler als Chance daraus zu lernen und Andere als Bestätigung für absolute Unfähigkeit?

Natürlich ist es da einfacher, nichts mehr zu tun. Dann kann man auch keine Fehler machen. Dafür macht man den Fehler nichts zu tun! Es nichtmal mehr zu versuchen! Sich selbst die Chance zu verweigern, Erfolgserlebnisse zu haben?

Auch die Bitte um Hilfe ist Selbstfürsorge. Aber gerade Depressive müssen alles immer alleine schaffen, um sich dann schlecht zu fühlen, wenn es nicht geht. Etwas, das vielleicht für niemanden geht! JEDER braucht Hilfe! Jeder hat Fragen! Jeder braucht Erklärungen! Man muss nicht alles können! Man muss nicht alles wissen! 

Depressionen kommen überwiegend bei intelligentere Menschen vor. Weil sie zu viel denken. Nichts gegen denken!

Sie denken an Andere, an Erwartungen, an Ethik und Moral. Sie wollen niemanden verletzen, aber wurden oft sehr verletzt. Sie versuchen "normal" zu sein, sind es aber nicht. Weil die "Norm" nicht erstrebenswert ist.

Als depressiver Mensch achtet man auf Andere, weil man weiß, wie es sich anfühlt zutiefst verletzt zu werden. Dadurch werden auch manchmal nicht genug Grenzen gesetzt. Man hat es ja verdient so behandelt zu werden. Man ist ja einfach scheiße. 

Das sehe ich natürlich auch im Forum. Die, die "bösartige" Kommentare schreiben sind nicht depressiv und wenig empathisch und vermutlich auch wenig intelligent. Die ziehen sich ihren Selbstwert daraus, Andere zu erniedrigen, um sich groß zu fühlen. Daran könnte man sicher auch was ändern, aber diese Leute haben keinen Leidensdruck. Solche psychischen Störung sind nicht änderbar, weil kein Grund besteht.

Aber es besteht ein Grund, etwas in der eigenen Einstellung zu ändern, um nicht mehr Opfer der Welt oder Erkrankung zu sein. Es besteht immer Hoffnung auch einen passenden Partner zu finden.

Es muss nicht von heute auf morgen sein! Aber es besteht die Möglichkeit Schritt für Schritt etwas zu verändern und glücklicher zu werden. 

Wenn man es sich zugestehen möchte.

Herzlichste Grüße 

 

Offenbar haben Menschen mit einem höheren IQ nicht öfter Depressionen, sie sind nur eher in der Lage zu verstehen, dass sie ein Problem haben, Hilfe brauchen und sich auch Hilfe zu organisieren und ihre Probleme zu erläutern und zu lösen. 
 

Was ich schwierig finde bei deinen Beiträgen ist das Gefühl, dass Menschen mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen sich nicht besser fühlen wollten. Oder aus Bequemlichkeit heraus nicht aktiv werden. Aber das fühlt sich für mich gemein an 😉 Ich weiß, dass du das nicht so meinst!

Ich rede sehr SEHR offen mit unserer Freundin über Borderline. Es ist mega spannend und ich darf sie alles fragen und ihr auch (fast) alles sagen. 
Es gibt verschiedene Borderlinetypen und das Thema wird noch nicht so lange erforscht. 
Wenn ich sie frage, warum sie sich in bestimmten Situationen verhält wie sie sich verhält, kann sie mir ehrlich antworten, weil sie weiß, dass ich sie nicht dafür ver- oder beurteile. Dazu kommt natürlich noch ihr PTBS, wobei die Übergänge oft fließend sind.
Menschen sind ihr zu viel, zu anstrengend, sie ist sich selbst zu anstrengend! Sie ist nie zufrieden mit sich oder dem Umfeld, weil sie gelernt hat, dass sie nicht reicht, dass sie nie genug ist. 
Alle Gefühle sind ungefiltert und fühlen sich „original“ an, selbst nach Jahrzehnten! Es entwickelt sich nicht zu einer Geschichte aus der Vergangenheit. 
Geräusche aus der Nachbarwohnung sind wie ein persönlicher „Angriff“, obwohl sie intellektuell weiß, dass das nicht so ist! 
Ich habe das Gefühl, dass sie keine Filter hat. Sie macht viel Therapie, arbeitet sehr an sich. Aber man kann nicht immer arbeiten, jeder Mensch braucht Pausen. Da man jedoch nicht aus seiner Haut kann, also immer bei sich dran ist, ist es zumindest schwierig mit Pausen. 
Es gibt noch viele weitere Aspekte. Was ich damit sagen möchte ist, dass die Störung wenig Raum für Hoffnung gibt, dass es irgendwann wirklich leicht wird! Vielleicht leichter! 
Sie hatte Beziehungen! Doch aus der Angst nicht gut genug zu sein, hat sie sich sehr fragwürdige Männer ausgesucht und sich nicht geben können, wie sie ist. 
Sie ist wirklich toll, super hilfsbereit, zuverlässig, intelligent, kreativ, aber eben unzufrieden. 
Mehrere hier haben beschrieben, dass sie keinen Borderliner als Partner haben könnten. Ich glaube, dass es eigentlich nicht so eine Gewichtung haben sollte, aber es ist natürlich wirklich herausfordernd. Sind andere Themen jedoch auch 🤷🏼‍♀️

Scheidungskinder, Kinder von Helikoptereltern oder mit anderen Geschichten sind auch oft schwierig, haben ihre Eigenarten. 
Demnach dürfte man gar keine Beziehungen eingehen. 
Selbstläufer sind Beziehungen eben nie!

vor 9 Stunden, schrieb Enja781:

Es tut mir sehr leid. Ich will keine Krankenheiten klein reden! Darum ging es mir nie!

Davon gehe ich auch nicht aus, aber obwohl du scheinbar selbst schwer betroffen warst, kannst du dich etwas schwieriger in andere hineinfühlen. 

Ein Studiumshintergrund sehe ich als weniger wichtig an, weil ich schon viele Fachleute erlebt habe und einige von denen vielleicht lieber irgendwelche Maschinen oder Computer bedienen sollten, anstatt mit psychisch kranken Menschen zu arbeiten...das sind zum Glück nicht alle, aber ein Studium sagt nur etwas über das erlernte aus und nichts über die Gabe sich in andere hineinfühlen zu können. 

vor 5 Stunden, schrieb Enja781:

Ich bin depressiv, seit ich 10 bin. Da wollte ich mich das erste Mal umbringen. Ich hatte Klinikaufenthalte und zig Therapien. Ich denke also, dass ich das schon nachvollziehen kann. 

Es ist natürlich immer dramatisch und traurig, dass so junge Menschen schon schlimme Dinge erlebt haben, aber auf der anderen Seite freue ich mich für dich und andere junge Menschen, dass es noch früh erkannt und behandelt wird und/oder wurde.🙏🍀

Aber nun nimm jemanden mit deinem erlebten und ohne frühe Hilfe...stattdessen wurde viele Jahre oder gar Jahrzehnte verdrängt. 

Aber es drückt und drückt und irgendwann ist es zuviel und der große Zusammenbruch folgt und dann kommt alles raus. 

Dann beginnt die Therapie von vorne, obwohl man eigentlich schon am Ende ist.

Es gibt noch viele Beispiele für Menschen, die nicht mehr gesund werden können.

Aber trotzdem helfen ambulante und stationäre Therapien, um für den Moment wieder leben zu können...obwohl selbst das nicht immer hilft.

Wenn ich nur von mir ausgehe...und ich kenne andere denen es schlechter geht...ich werde meine psychischen Gebrechen nicht komplett heilen können, weil sich bestimmte Dinge nicht auflösen lassen...aber ich kämpfe trotzdem mit viel Therapie um mein Leben...um trotz meiner Depressionen irgendwie leben und auch immer wieder Spaß und Freude haben zu können. 

Lerne ich eine tolle Frau kennen, werde ich es früher oder später ansprechen, damit sie für sich entscheiden kann ob sie sich trotzdem auf mich einlässt...denn wenn erneut gewisse Dinge in meinem engsten familiären Umfeld geschehen, ist es möglich, dass ich wieder tief abrutsche...die Frau sollte schon wissen, dass es dann eine schwere Zeit werden kann.

Ich habe es schon erlebt, dass eine Frau die ich mochte, meine Telefonnummer für ein Treffen wollte und nachdem ich ihr von den Depressionen erzählte, war es das...es tat weh, aber wenn sie selbst nicht stabil dafür ist, bringt die Beziehung nichts und sie schützte sich zu recht. 

Anonymes-Mitglied-2
vor 2 Stunden, schrieb Luderwicht:

Was ich schwierig finde bei deinen Beiträgen ist das Gefühl, dass Menschen mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen sich nicht besser fühlen wollten. Oder aus Bequemlichkeit heraus nicht aktiv werden.

Genau so lesen sich die Beiträge auch für mich.

vor 2 Stunden, schrieb Luderwicht:

Aber das fühlt sich für mich gemein an

Ein Schlag ins Gesicht von den Erkrankten und zudem sind die hier getätigten Äußerungen übergriffig.Da hilft auch nicht wenn es vielleicht gar nicht so gemeint war.Toll wenn man als selbst Betroffener einen für sich guten Umgang mit der Erkrankung gefunden hat aber das heißt eben nicht daß das bei allen Menschen so funktioniert!Sie müssen halt nur mal positiv denken.Genauso liest sich das alles. 

Ich erkenne Erkrankte im engsten Umfeld die so sehr sie auch wollen Tage haben an denen gar nichts mehr geht.Und mit gar nichts ist auch wirklich gar nichts gemeint!

vor 7 Stunden, schrieb Enja781:

Okay, Du willst mich nicht verstehen und nicht hinterfragen. Das zeigt schon deutlich, dass Du anonym schreibst.

Es ist erschreckend daß dir bei diesem sensiblen Thema nichts anderes einfällt wie dich auf das anonyme posten zu stürzen.Auf meine Argumente gehst du nicht ein weil du dich damit nicht auseinander setzen willst?Dir haben mehrere Menschen hier erklärt wie deine Postings ankommen aber statt diese Aussagen mal zu verstehen und dein eigenes handeln zu hinterfragen haust du um dich.

(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Anonymes-Mitglied-2:

aber statt diese Aussagen mal zu verstehen und dein eigenes handeln zu hinterfragen haust du um dich

Wenn man Aussagen nicht verstehen beziehungsweise fühlen kann, lässt es sich nicht einfach so ändern. 

Ich glaube dass @Enja781 es gut meint, aber nur schwer aus ihrer Sichtweise ausbrechen kann.

Für viele nicht Betroffene ist es schwer psychische Krankheiten nachzuempfinden, weil es einfach nicht greifbar oder immer sichtbar ist...eine klaffende Wunde kann man leicht verstehen, aber eine brennende Seele eben meistens eher nicht. 

Und Menschen die selbst betroffen sind oder waren und damit leben können oder tatsächlich wieder "normal" sind, können teilweise nicht verstehen, warum es bei anderen eben anders läuft...sie würden den anderen wahrscheinlich gerne auf ihren eigenen Weg bringen (so schätze ich @Enja781 ein...kann mich natürlich auch täuschen), aber diser Weg passt halt leider nicht für jeden...zu unterschiedlich sind Leben und erlebtes...ebenfalls bringt ein Thera-peut eventuell jemanden auf einen guten Weg und der nächste Patient bricht schon zitternd und weinend zusammen, wenn es Richtung Termin bei diesem geht.

bearbeitet von Bolero2000
vor 2 Stunden, schrieb Bolero2000:

diser

Irgendwann geht mein neues Handy fliegen🤓

@Bolero2000

vor 16 Stunden, schrieb Luderwicht:

Was ich schwierig finde bei deinen Beiträgen ist das Gefühl, dass Menschen mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen sich nicht besser fühlen wollten. Oder aus Bequemlichkeit heraus nicht aktiv werden. Aber das fühlt sich für mich gemein an 😉 Ich weiß, dass du das nicht so meinst!

Danke, dass Du es mir erklärst. Eigentlich wollte ich alles Andere als das sagen und natürlich nicht gemein sein!

Es ist schwer, die passenden Worte zu finden, auch wenn ich mich wirklich bemühe, auszudrücken, was ich wirklich meine, gibt es natürlich an jeder Stelle Raum für Missverständnisse.

Ich habe natürlich nicht beachtet, dass jeder bestimmte Aussagen auch durch einen eigenen Filter sieht. So ist es nicht verwunderlich, wenn Betroffene meine Aussagen, als Angriff sehen. 

Jedem Betroffenen wurde sicher schonmal der gute Ratschlag gegeben "denk doch mal positiv". Oder gesagt "Du hast es doch gut", "stell Dich nicht so an". Das sind Schläge. Ratschläge sind auch Schläge. 

Aber so meinte ich das doch gar nicht!  Es geht mir doch nicht darum jemanden geringschätzig zu behandeln!

Aber, wenn man davon ausgeht, dass es nie besser oder wenigstens erträglich werden kann, gibt man sich doch nur der Hilflosigkeit und der Hoffnungslosigkeit hin. Wenn man doch "einfach" nur glauben könnte, dass es möglich ist, vielleicht irgendwann. Je häufiger gesagt wird, oder man sich selbst sagt, dass es nicht möglich ist, desto schwieriger wird es. 

Ich will wirklich niemanden klein reden, aber mir ist jetzt klar, warum das so ankommt. Ich glaube, dass ich dagegen auch nichts gut kann, so sehr ich auch erkläre. Egal, was ich sage, irgendjemand wird das für sich so interpretieren, wie es in sein persönliches Muster passt.

Meine Intention war Hoffnung zu machen, dass man etwas ändern KANN! Manchmal sind das nur Kleinigkeiten, in der Wortwahl bzw. Denkweise. Man muss doch "nur" darauf achten.

Z.B. "Alle hassen mich" - "Wer sind Alle?". Und auf einmal sind es nicht mehr Alle, sondern nur Arbeitskollege X. Dauerhaft zu denken "Alle hassen mich" ist doch sehr viel schädlicher, als nur zu denken "X hasst mich". Dann kann man sich noch fragen, wie sich das äußert und dann kommt vielleicht etwas völlig anderes raus. Vielleicht kann man sogar noch "X" fragen und schon ist wieder alles anders.

Wir interpretieren ununterbrochen und depressive Menschen, oftmals sehr viel negativer, als nötig. Oder man bezieht Dinge auf sich, die nicht so gemeint sind. Z.B. Person läuft an einer Gruppe Menschen vorbei und alle lachen. Ein depressiver Mensch denkt vielleicht, dass alle über ihn lachen und speichert es als negative Erfahrungen und Bestätigung der negativen Selbstsicht ab. Aber vielleicht war das nur Zufall und alle haben über einen Witz gelacht, während die Person an der Gruppe vorbei lief. Welche Interpretation ist jetzt förderlicher?

Das Lustige ist, dass man oft den negativen Gedanken mehr Wahrheitsgehalt gibt, statt den Positiven, obwohl Beide wahr sein könnten.

Das Eine ist nicht weniger wahr, als das Andere. Gefühle entstehen aus Gedanken.

 Ich weiß nun, dass das wieder böse ist und jetzt ist es mir egal, wie das ankommt, weil meine Worte eh interpretiert werden. Positiv, als auch negativ.

Es gibt Menschen, die eher positiv denken und solche, die eher negativ denken. Wozu man tendiert, ist die Summe der Erfahrung und Suggestionen. Und natürlich der Selbstsuggestionen, weil man das für wahr hält. Aber ist es wirklich wahr? Was ist eigentlich Wahrheit? 

Als ich damals, vor etwa 10 Jahren bei poppen gelandet bin, hatte ich recht schnell mein erstes Date. Ich fühlte mich "alt, fett und hässlich". Ich wollte sowas wie eine F+. Ich hatte also ein Date und dann echt Angst abgelehnt zu werden. Die Möglichkeit ist immer gegeben. Und während ich mich auf das Date vorbereitete, fragte ich mich, wie ich sein muss, um nicht abgelehnt zu werden. Größer, kleiner, dicker, dünner, blonde Haare, schwarze Haare, lange Haare, kurze Haare, blaue Augen, braune Augen, größere Brüste, kleinere Brüste usw.

Und mir fiel auf, dass ich das nicht weiß. Geschmäcker sind verschieden und es gibt auch für alles jemanden, der genau das mag und jemanden der das nicht mag. Sagt es etwas über mich aus? Bin ich aus Grund X weniger liebenswert? Ist jemand, der nicht meinem Typ entspricht, nicht liebenswert? 

Und so ging ich fast ganz entspannt in das Date, weil es nichts über mich aussagt, was ein Einzelner denkt. Wichtig ist doch, was ICH über mich (und über Andere) denke! 

Und das ist eigentlich die Grundlage vieler psychischen Erkrankungen. 

Das Selbstbild, das was eingeredet wurde, das was man sich selbst einredet ist essentiell! Wahr? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht! 

Daher geht es sehr oft um den Realitätscheck, statt nur um Grundannahmen und Gefühle.

Ich halte meine Argumentation nicht für falsch, auch wenn es Menschen geben mag, die das anders sehen.

Wenn alles so hoffnungslos und unmöglich wäre, bräuchte man keine The***uten und Therapien oder gar Forschungen. 

Wenn alles so hoffnungslos wäre, gäbe es keinen Grund mehr zu kämpfen.

Axiom aus dem NLP "Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern so, wie wir sind!". 

Oder nimm einfach Zeugenaussagen. Ein Verbrechen vor 50 Zeugen wird 50 verschiedene Täterbeschreibungen hervorbringen. Für den Einen ist dunkelhaarig böse und blond gut, also war der Täter dunkelhaarig. Das sind Muster, die unbewusst ablaufen. Dafür kann man nichts! Aber man kann, ganz rein theoretisch, etwas daran ändern!

Das soll nicht heißen, dass das jeder muss! Oder jemand unfähig ist, der es nicht kann. Aber es besteht diese Möglichkeit! Und diese Möglichkeit gibt Hoffnung! Verdammte scheiße!

Warum begeht nicht jeder depressive Suizid, obwohl das Leben doch so sinnlos ist?!? Vielleicht weil es Menschen gibt, die trotz Erkrankung noch hoffen oder das Leben lebenswert finden? 

In einer Serie hörte ich mal den Spruch, dass Überlebende von Selbstmord in dem Moment des Tuns merkten, dass alle Probleme irgendwie lösbar gewesen wären. Aber diese Entscheidung zu springen, nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. In dem Moment, in dem wahrhaft aufgegeben wurde, wurde erkannt, dass es "falsch" war. In dem Moment war man vielleicht froh über die zweite Chance. 

Ich bleibe dabei, dass es Änderbar ist, wenn man bereit ist, etwas zu ändern!

Das tun ja die Meisten. Sie überleben trotzdem. Ich glaube aber auch, dass man trotzdem noch glücklich(er) werden kann.

Ansonsten hätte das ganze Leben keinen Sinn, wenn man einfach nur leidet und aushält. Man kann es ändern, in die eine oder andere Richtung. Ich würde eher die gute Version wählen. Ich wählte die gute Version. Wenn man es nicht ändern könnte, wären meine gesamten Grundannahmen falsch und ich hätte mich vielleicht schon mit 10 umbringen sollen. Ist es aber das, was man einem Kind sagen möchte? Warum darf man einem Kind sagen, dass es besser werden kann, aber einem Erwachsenen nicht? 

Soll ich ernsthaft depressiven Menschen sagen, dass das nun so ist und sie ewig damit leben müssen?!? Ist das nicht viel "gemeiner", als zu sagen, dass man etwas ändern kann?

Wenn ihr daraus macht, dass Ihr (Du und anonym) Euch noch  uhnfähiger fühlt, ist das weder meine Intention, noch meine Schuld. Das ist Eure Denkweise und dafür kann ich nichts. 

Ich würde gerne den Zauberstab schwingen und alle "heile" machen. Das kann ich aber nicht.

Ich kann aber auch nicht zulassen, dass gesagt wird, dass man nichts ändern kann! Das ist nicht die WAHRHEIT!

 

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Wenn alles so hoffnungslos und unmöglich wäre, bräuchte man keine The***uten und Therapien oder gar Forschungen. 

Wenn alles so hoffnungslos wäre, gäbe es keinen Grund mehr zu kämpfen.

Moin, das versuchte ich dir zu erklären...viele Menschen mit psychischen Krankheiten werden nicht mehr gesund...es wird bei aller Arbeit immer etwas bleiben. 

Aber die Arbeit kann sich trotzdem lohnen, weil man trotz Krankheit auch schöne Momente erleben kann und die Therapie einen auch mal für längere Zeit aus dem tiefsten Loch holen kann...obwohl es leider auch Menschen gibt, die selbst das nicht schaffen können...und ich werde mich hüten, denen erzählen zu wollen, dass es bei mir doch auch klappt und es deshalb bei Ihnen auch klappen wird...natürlich versuche ich anderen zuzusprechen, aber auf keinen Fall spreche ich ihnen ihre Empfindungen ab.

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Warum darf man einem Kind sagen, dass es besser werden kann, aber einem Erwachsenen nicht? 

Wer hat denn hier behauptet, dass es nicht besser werden kann?

Ging es dir nicht darum, dass man gesund werden kann?

Und genau das wird definitiv nicht jeder psychisch kranke Mensch erleben!

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Ich wählte die gute Version

Ich freue mich nach wie vor sehr für dich, dass für dich gewählt wurde...denn als Kind kannst du nicht alles erkannt und in die Wege geleitet haben...viele andere erleben von klein auf ständig scheiße und irgendwann ist der Scheißhaufen ein riesiger Berg aus Scheiße und diesen schafft man nicht komplett weggeräumt. 

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Ich würde gerne den Zauberstab schwingen und alle "heile" machen

Das glaube ich dir🤗

Donnerstag um 08:10, schrieb Enja781:

Ich mag NLP sehr. Das muss natürlich nicht für jeden hilfreich sein.

Man kann das fehlerhafte System umprogrammieren, statt das fehlerhafte System zu verstärken!

NLP geht zum Beispiel von Persönlichkeitsanteilen aus und dass alles eine positive Absicht hat. Diese Ansicht besteht auch weiterhin, selbst wenn das Verhalten nicht mehr zum Erfolg führt. (Z.B. sich im Laden auf den Boden werfen und den Lolli fordern). Mit sowas hören wir normalerweise auf, besonders, wenn niemand mehr da ist, der den Lolli kaufen muss.

Es ist mir zu anstrengend, das jetzt alles aufzudröseln bzw. zu tippen.

Es muss auch alles nicht stimmen! Ebensowenig wie Psychoanalyse oder aus Zeitdruck erstellte Diagnosen.

Jeder muss für sich finden, was ihn/ihr gut tut. Aber "es ist eben wegen der Krankheit so" ist eigentlich nichts, was gut tut.

 

Jeder ist ja anders im Bezug auf das was hilft/helfen kann.
Das man ein fehlerhaftes System umprogrammieren kann ist mir vollkommen bewusst, nur hat man den Grund warum, nicht erfahren wenn man nicht Tiefenpsychologisch bis in die Kindheit zurück geht, Rückführungen betreibt.
Auch das kann, muss aber nicht helfen. Die Jahrzehnte in denen das angewendet wurde, hat definitiv erfolgreich gezeigt das sobald man den Ursprung erkennt, sich die meisten Probleme von alleine lösen und sogar ohne Medikamente.
Verstärken würde man das fehlerhafte System indem man es versucht zu überschreiben, neu zu programmieren. Die Verbindung von beiden empfinde ich als extrem vielversprechend, alleine für sich ist aufgrund der Jahre einfach die Tiefenpsychologie. Aber in 20j sieht das auch wieder anders aus.
Deswegen sagte ich ja, es wird langsam zu lang. Zumindest für hier, diesen Thread.

Genau, jeder muss für sich finden was passt. Mehrere Wege aufzuzeigen ist immer besser als nur einen.

vor 19 Stunden, schrieb Bolero2000:

Aber die Arbeit kann sich trotzdem lohnen, weil man trotz Krankheit auch schöne Momente erleben kann und die Therapie einen auch mal für längere Zeit aus dem tiefsten Loch holen kann...obwohl es leider auch Menschen gibt, die selbst das nicht schaffen können...und ich werde mich hüten, denen erzählen zu wollen, dass es bei mir doch auch klappt und es deshalb bei Ihnen auch klappen wird...natürlich versuche ich anderen zuzusprechen, aber auf keinen Fall spreche ich ihnen ihre Empfindungen ab.

 

vor 19 Stunden, schrieb Bolero2000:

Wer hat denn hier behauptet, dass es nicht besser werden kann?

Ging es dir nicht darum, dass man gesund werden kann?

Und genau das wird definitiv nicht jeder psychisch kranke Mensch erleben!

Danke für die nette Diskussion.

Weißt Du, ich bin da in einem ganz großen Dilemma. Ich weiß einfach um die Macht der Suggestion und die wurde schon mehrfach bewiesen. (Placebo/Nocebo Effekt - Hypnose etc.)

Ich habe eben nochmal Depressionen gegoogelt. Ich kannte nur den ICD10 und im ICD11 ist explizit die Hoffnungslosigkeit eingefügt worden. Das, was ich schon seit vielen Jahren sage. 

Es ist sicher auch für gesunde Menschen völlig normal, Krisen zu haben. Sich mal unfähig und mal ungeliebt zu fühlen. Krisen zeigen eigentlich nur, dass irgendwas nicht stimmt. Irgendwo gibt es eine Diskrepanz zwischen dem, was was man hat, was man kann und dem was was man will oder nicht mehr will. Da läuft irgendwas schief. 

Wenn man aber gelernt hat, hilflos ausgeliefert zu sein und nichts tun zu können, manifestieren sich die negativen Gefühle. Man fühlt sich ausgeliefert. Der Welt, den Umständen, den Menschen... Hilflosigkeit und Machtlosigkeit. Dann tut man vielleicht auch nichts mehr dagegen bzw. dafür, dass sich etwas ändert und ergibt sich einfach. 

Diese Machtlosigkeit, diese Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit ist aber das Leitsymptom einer Depression. Natürlich kann man sich eine beschissene, andauernde Situation nicht einfach schön reden!!!!

Da ist es kein Wunder, wenn jemand dauerhaft in der Depression bleibt! 

Ich war als Kind depressiv, wie ich schon sagte und das lag an Umständen, aus denen ich nicht fliehen konnte. Ich hatte es versucht! Daher kamen dann die Suizidgedanken. Ich kam da anders irgendwie nicht raus. Es gab für mich keine Hoffnung mehr. Ich wollte doch nur, dass es endlich aufhört! Aber es hörte nicht auf. Irgendwann war ich alt genug, um zu Wissen, dass es aufhören kann. Mich würde keiner da rausholen, das muss ich alleine. Ich hatte aber Hoffnung. Die habe ich trotzdem nie aufgegeben. Ich habe dennoch einen sehr großen Kampfgeist und mir viel Wissen angeeignet, um zu verstehen und mir selbst gegenüber hilfreich zu sein.

Ich musste sehr, sehr viel alleine schaffen. Ja, hin und wieder habe ich auch das Gefühl es nicht zu schaffen. Dann weiß ich aber auch, dass das nur vorübergehend ist. 

Ich hatte Angst vor Beziehungen, weil ich sehr gut manipulierbar bin. Liebe gibt es nur für Gegenleistung. Und wenn ich eine Weile dafür "bezahlt" habe, habe ich mich getrennt, weil es mir zu teuer wurde und ich mich weder liebenswert, noch geliebt fühlte. 

Ich war gerne alleine (ohne Partner) Gerne, weil immer zu viel von mir erwartet wurde. Na ja, gefühlt ZU viel. 

Es ist Arbeit! Es ist schmerzhaft. Aber es ist NICHT hoffnungslos! Hoffnung und Möglichkeiten gibt es überall!

Mein Dilemma ist, dass mir geholfen hat, daran zu glauben  (Autosuggestion) dass ich es schaffen KANN! Ich hatte immer Hoffnung. Mal mehr oder weniger, aber ich habe nie wirklich aufgegeben. Ich lebe ja noch :). Ich hatte immer die Hoffnung, dass es, selbst für mich, auch irgendwann gut werden kann. Oder wenigstens erträglich. Aber Hoffnung!

Wenn ich jetzt sagen würde, dass es nicht möglich wäre, wäre das gegen meine Grundannahme, die mich am Leben erhält.

Ich habe mich gerade sehr in "alte" Gefühle fallen lassen, um das zu erklären. Das war nicht einfach für mich. Ich hab auch Tränen in den Augen. Aber alles, was ich geleistet habe, war ein riesen Erfolg! Ich bin nicht so schlecht, wie mir eingeredet wurde. Ich bin nicht so hilflos. Ich bin auch nicht schuldig. Wenn, dann ist man Opfer der Gegebenheiten, aber das ändert sich. Man muss aufhören "Opfer" zu sein, und anfangen für sich zu sorgen!

Es IST möglich trotz Allem glücklich zu werden! 

Ich kann Dir nicht zustimmen, weil das mein Weltbild ins Wanken bringt. 

Jeder hat die Möglichkeit etwas zu ändern!!! JEDER! Auch, wenn man das jetzt noch nicht sieht oder kann oder will, KANN ich DIR da einfach nicht zustimmen. Ich will die Hoffnung propagieren und nicht die Hoffnungslosigkeit!

 

 

 

Dieses Thema der "Heilung" kam jetzt nur aus Versehen auf. Natürlich würde ich niemandem, der krank ist, sagen: "Das wird schon". Aber hier ist es ein ganz anderer Kontext und ich werde für Aussagen verurteilt, die nicht im Zusammenhang stehen.

Wenn sich jemand fragt, ob er mit einer Störung auch beziehungsfähig sein kann, MUSS ich "JA" sagen. Ohne wenn und aber! Auch wenn da andere Stimmen (Forenuser) sagen, dass sie es nicht sind und alles so schwer ist, ist DAS und deren Grundannahme und weder mein Problem noch Problem des TE, noch DIE Wahrheit!

Zu sagen, dass etwas GEHT oder man etwas kann, heißt doch nicht, dass alle das können MÜSSEN. Aber zu denken, oder wenigstens in Erwägung zu ziehen, dass etwas GEHEN könnte, ist hilfreich! Natürlich kann und will das nicht jeder sehen und das ist Okay. Aber muss ich auf DIE Rücksicht nehmen, wenn ich vielleicht 20 Personen erreichen kann, die daraufhin auch an sich glauben und wieder zu hoffen anfangen? 

Oder die, die sich vielleicht doch mit einer kranken Person einlassen, weil sie AUCH glauben, dass es möglich ist, etwas zu verändern.

Ich werde mich wegen meiner Aussage nicht (mehr) schlecht fühlen, weil sie meine absolute Überzeugung ist, die keinen Schaden anrichtet (eher im Gegenteil)

Ich werde mich nicht schlecht fühlen, nur weil Andere das anders sehen. Ich werde mich nicht erniedriegt fühlen, nur, weil mir mangelnde Empathie unterstellt wurde.

Ich WEIß, das man etwas ändern kann. "KANN"! 

Ich werde in diesem Punkt nicht nachgeben! 

Wer so vehement verteidigt, dass es nicht änderbar ist, hat eigentlich schon aufgegeben. Schade, ist aber, im diesem Punkt, nicht mein Problem und nicht meine Schuld! Wer sich schlecht oder angegriffen und unfähig fühlt, weil ich sage, es wäre möglich, möchte gerne in dem Kreislauf bleiben. 

Und ja, DAS ist eine Entscheidung!

Ich entschuldige mich nicht mehr für meine positive Überzeugung! 

 

 

 

vor 11 Minuten, schrieb Enja781:

Ich werde mich wegen meiner Aussage nicht (mehr) schlecht fühlen, weil sie meine absolute Überzeugung ist, die keinen Schaden anrichtet (eher im Gegenteil)

Ich werde mich nicht schlecht fühlen, nur weil Andere das anders sehen. Ich werde mich nicht erniedriegt fühlen, nur, weil mir mangelnde Empathie unterstellt wurde.

Ich möchte auf keinen Fall, dass du dich schlecht fühlst und ich bin davon überzeugt, dass du positives vermitteln möchtest. 

Aber es geht dir doch um das gesund werden oder?

Und dazu sage ich ganz klar, nein, es kann nicht jede/r gesund werden. 

Für manche, wie auch für mich, wird oder wurde es besser...aber nicht gesund...es bleibt zu viel, als das ich mich als gesund einordnen könnte. Und ich arbeite seit 2017 sehr intensiv an mir.

Und ich habe während meiner Klinikaufenthalte Menschen kennengelernt, die viel zu tiefe Wunden haben, als dass diese sich jemals komplett verschließen könnten...die arbeiten aber trotzdem sehr an sich, um überhaupt ein einigermaßen erträgliches Leben führen zu können. 

Nochmal für das Verständnis...es geht ums gesund werden...nicht um eine Besserung. 

vor 21 Minuten, schrieb Enja781:

Wer so vehement verteidigt, dass es nicht änderbar ist, hat eigentlich schon aufgegeben. Schade, ist aber, im diesem Punkt, nicht mein Problem und nicht meine Schuld! Wer sich schlecht oder angegriffen und unfähig fühlt, weil ich sage, es wäre möglich, möchte gerne in dem Kreislauf bleiben. 

Und ja, DAS ist eine Entscheidung!

Nein!

Auch die kranken Menschen, deren Lebensgeschichte ich zu hören bekam, würden gerne "normal" funktionieren und gesund sein...aber wie gesagt, sind die Wunden dafür zu tief!

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