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Borderline in der Partnerschaft oder Freundschaft


Bu****

Empfohlener Beitrag

Am 27.1.2026 at 10:16, schrieb Luderwicht:

Irgendwie finde ich deine Beschreibungen herzallerliebst 😉

Natürlich wäre es schön, wenn der Mensch an sich das so einfach könnte. Autosuggestion und zupp hat man keine negativen Gedanken mehr oder entwickelt sie erst gar nicht! 
Allerdings geht es hier eigentlich um Erkrankungen und Störungen, die sich nicht entwickeln würden, könnte man das so einfach!

Ich hätte lieber keine Depressionen! Unabhängig von den Symptomen, die die Krankheit immer wieder mitbringt, fühle ich mich gesellschaftlich oft nutzlos, weil ich nicht arbeitsfähig bin, habe aus dem Grund hohe finanzielle Einbußen, zum einen, weil ich eben Erwerbsminderungsrente beziehe und kein echtes Einkommen habe, und weil man durch eine psychische Erkrankung oft nicht funktioniert und sich „fehlerhaft“ verhält. ADHS macht es nicht einfacher 🙄

Die Krankheit bringt mit sich, nicht gut darin zu sein, positiv zu denken und zu fühlen! Das funktioniert selbst in der Phase einer leichten Depression nicht! 
Jeder Mensch mit einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung kämpft jeden Tag, das Leben ist in den meisten Aspekten immer oder zumindest häufig eingeschränkt und anstrengend. 
Man geht nicht einfach einkaufen, je nach Erkrankung und momentanem Grad begleiten einen Habachtgefühle, eine innere Unruhe und Anspannung. Die „lächerlichsten“ Situationen sind eine Herausforderung und kraftaufwendig! 
Ich gehe nie gerne raus, aber wenn es doof läuft, kann ich es gar nicht, aus Angst, dass sich Menschen mir gegenüber doof verhalten, obwohl ich einfach nur ganz normale Sachen mache. Aber weiß man‘s? Idioten gibt es überall! Die Angst ist vollkommen unbegründet und hätte ich die Depression nicht, würde ich mich nicht so fühlen. Wenn ich raus gehe, dann immer „trotzdem“! Wie gesagt, die Grade sind unterschiedlich, aber vorhanden ist es immer! Wäre ich in der Lage dieses Fühlen und Denken zu verhindern - glaube mir - nichts lieber als das! 
Gedankenspiele oder Duftkerzen helfen da nicht!

Damit möchte ich nur sagen, dass derartige Krankheiten einfach überhaupt nichts mit maleinenschlechtenTaghaben zu tun haben und daher unbedingt behandelt werden sollten, um sich etwas Lebensqualität zu erschaffen. 

Ich muss nochmal schreiben. Ich meine das natürlich absolut nicht böse und solche Erkrankungen, Gefühle, die nicht kontrollierbar erscheinen sind eine Herausforderung! Für sich selbst und für Andere.

Es hört sich aber immer so an, als wäre man dem ausgeliefert und hilflos gegenüber. Das ist man aber nicht!!

Natürlich soll jeder für sich entscheiden, wie er damit umgeht!

Ich betone nochmal, dass es mir um den TE geht! Eine Diagnose bedeutet nicht, für immer so bleiben zu müssen! Natürlich ist das schwierig und scheiße anstrengend und vermutlich mit vielen Tränen und Frustration verbunden, aber es IST möglich!

Zitat von Dir:

'Wäre ich in der Lage dieses Fühlen und Denken zu verhindern - glaube mir - nichts lieber als das! 

Gedankenspiele oder Duftkerzen helfen da nicht!"

Scheinbar bist Du nicht in der Lage, aber nur, weil Du das nicht kannst oder möchtest, heißt das nicht, dass es niemand kann oder es wirkungslos ist.

Kann es sein, dass Dir eingeredet wurde, dass alles unheilbar ist? Dass Du alles aushalten musst? Was glaubst Du, wie viel Einfluss diese Suggestionen auf Dich haben, oder haben würden?

Es ist ja oft, dass Erinnerungen hochkommen und msm sich denkt "ob je, war ich da scheiße". Andere Menschen würden das gar nicht sehen. Die würden sich einfach im Recht fühlen. Das heißt ja, dass Du schin deutlich mehr reflektiert, als  Andere.

Vermutlich erlaubst Du Anderen Fehler zu machen, nur Dir nicht. In Bezug auf Andere sind Fehler normal. In Bezug auf Dich ist es Scheitern! Warum? 

Warum liebst Du Dich nicht? Oder ist die Krankheit zu bequem? 

Ich werte das alles nicht! Es gibt ausreichend Gründe um krank zu sein und es zu bleiben. Aber ist das wirklich die Lösung?

 

 

 

Am 26.1.2026 at 22:55, schrieb Mitsch8512:

Nlp kann gut sein, sinnvoller für einen längerfristigen Effekt ist es aber, erstmal seine Vergangenheit aufzuräumen bevor man Nlp betreibt.
Es nützt keine Neu Programmierung wenn das "alte" System immer noch fehlerhaft läuft 🤷.

Ich mag NLP sehr. Das muss natürlich nicht für jeden hilfreich sein.

Man kann das fehlerhafte System umprogrammieren, statt das fehlerhafte System zu verstärken!

NLP geht zum Beispiel von Persönlichkeitsanteilen aus und dass alles eine positive Absicht hat. Diese Ansicht besteht auch weiterhin, selbst wenn das Verhalten nicht mehr zum Erfolg führt. (Z.B. sich im Laden auf den Boden werfen und den Lolli fordern). Mit sowas hören wir normalerweise auf, besonders, wenn niemand mehr da ist, der den Lolli kaufen muss.

Es ist mir zu anstrengend, das jetzt alles aufzudröseln bzw. zu tippen.

Es muss auch alles nicht stimmen! Ebensowenig wie Psychoanalyse oder aus Zeitdruck erstellte Diagnosen.

Jeder muss für sich finden, was ihn/ihr gut tut. Aber "es ist eben wegen der Krankheit so" ist eigentlich nichts, was gut tut.

 

Am 26.1.2026 at 22:24, schrieb Luderwicht:

Es gibt Krankheiten, die nicht heilbar, aber behandelbar sind. Immerhin!

Die Depression habe ich nun einmal. Genau wie Asthma und ADHS! 
Die Depression ist momentan nicht behandlungsbedürftig, aber vorhanden! Aufgrund der Weltlage ist es aber für die meisten Menschen schwierig, nicht in Angst zu geraten. 
Dadurch, dass mich die Depression schon so lange begleitet, ich mein Leben relativ gut einrichten konnte, kann ich sie gut händeln. Heißt, dass ich sie schneller bemerke, gute Notfallmedikamente habe, damit sie sich nicht unbedingt manifestiert, nicht in Panik verfalle, weil ich weiß, dass die Phase auch wieder vorbei geht und ich von meinem Mann, meiner Familie und Freunden gehalten werde. 
Heilbar ist es - noch - nicht 🤷🏼‍♀️

 

Am 27.1.2026 at 10:16, schrieb Luderwicht:

Irgendwie finde ich deine Beschreibungen herzallerliebst 😉

Natürlich wäre es schön, wenn der Mensch an sich das so einfach könnte. Autosuggestion und zupp hat man keine negativen Gedanken mehr oder entwickelt sie erst gar nicht! 
Allerdings geht es hier eigentlich um Erkrankungen und Störungen, die sich nicht entwickeln würden, könnte man das so einfach!

Ich hätte lieber keine Depressionen! Unabhängig von den Symptomen, die die Krankheit immer wieder mitbringt, fühle ich mich gesellschaftlich oft nutzlos, weil ich nicht arbeitsfähig bin, habe aus dem Grund hohe finanzielle Einbußen, zum einen, weil ich eben Erwerbsminderungsrente beziehe und kein echtes Einkommen habe, und weil man durch eine psychische Erkrankung oft nicht funktioniert und sich „fehlerhaft“ verhält. ADHS macht es nicht einfacher 🙄

Die Krankheit bringt mit sich, nicht gut darin zu sein, positiv zu denken und zu fühlen! Das funktioniert selbst in der Phase einer leichten Depression nicht! 
Jeder Mensch mit einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung kämpft jeden Tag, das Leben ist in den meisten Aspekten immer oder zumindest häufig eingeschränkt und anstrengend. 
Man geht nicht einfach einkaufen, je nach Erkrankung und momentanem Grad begleiten einen Habachtgefühle, eine innere Unruhe und Anspannung. Die „lächerlichsten“ Situationen sind eine Herausforderung und kraftaufwendig! 
Ich gehe nie gerne raus, aber wenn es doof läuft, kann ich es gar nicht, aus Angst, dass sich Menschen mir gegenüber doof verhalten, obwohl ich einfach nur ganz normale Sachen mache. Aber weiß man‘s? Idioten gibt es überall! Die Angst ist vollkommen unbegründet und hätte ich die Depression nicht, würde ich mich nicht so fühlen. Wenn ich raus gehe, dann immer „trotzdem“! Wie gesagt, die Grade sind unterschiedlich, aber vorhanden ist es immer! Wäre ich in der Lage dieses Fühlen und Denken zu verhindern - glaube mir - nichts lieber als das! 
Gedankenspiele oder Duftkerzen helfen da nicht!

Damit möchte ich nur sagen, dass derartige Krankheiten einfach überhaupt nichts mit maleinenschlechtenTaghaben zu tun haben und daher unbedingt behandelt werden sollten, um sich etwas Lebensqualität zu erschaffen. 

Es ist ziemlich krass, was Du da sagst.

Ich betone nochmal, dass es mir nicht darum geht, jeden "Kranken" als "unfähig" darzustellen. Aber nicht jeder Kranke ist der Krankheit ausgeliefert. (Zumindest bei Neurosen)

Was machen denn Therapien oder The***uten? Sagen die ",okay, dann haben sie Depressionen, machen Sie 3 Wochen mal nix, dann geht es Ihnen besser"?

Sind Medikamente ähnlich zu bewerten? Es muss damit ja besser gehen. Reicht das, um den Anforderungen gerecht zu werden?

Einerseits sahst Du, wie gut es Dir geht, andererseits wie schlecht es Dir geht. 

Natürlich hilft kein "mit geht es jetzt gut"! 

Aber statt sich selbst immer zu sagen "ich kann das nicht" , "ich schaffe das nicht", ",ich bin überfordert", wäre es nicht hilfreicher sich zu sagen "ich probiere das mal" - "ich schaffe das schon"?

Du sagst, dass positives Denken nicht reicht. Aber die negativen Gedanken reichen, um Depressionen zu erhalten! Warum nicht ändern? Das ist Aufgabe der Therapie. Dafür gibt es Techniken. Das hilft natürlich auch nicht, wenn man dafür nicht bereit ist.

Eine Krankheit hat auch sehr viel positives. Man kann sich ausruhen und msl Kraft tanken. Wo geht alle Kraft hin? Negatives Denken braucht auch viel Kraft.

Warum nicht einfach debjfn " ich kann dass", statt ",ich schaffe das nicht". Warum eine Menge ab Misserfolgen sammeln, statt Erfolgen?

Es ist eine Entscheidung!

Ich muss nicht 5 Stunden putzen! Warum nicht 5 Minuten? Kurzer Zeitraum, überschaubar, Erfolg ersichtlich. Aber natürlich ist das einfacher, wenn es Andere machen. 

Es gibt auch einen sogenannten "Krankheitsgewinn". Man hat keine Verpflichtungen mehr und vor allem muss man keine Verantwortung mehr übernehmen. Das machen ggf. Andere.

 

Man muss schon bereit sein, etwas an der "Krankheit" zu verändern. Natürlich ist das anstrengend!!!! Es ist viel leichter krank zu bleiben! Besonders, wenn man Menschen hat, die sich darauf einstellen.

 

Jetzt stell Dir mal eine junge alleinerziehende Mutter mit Depressionen vor. Es ist schon Vorteilhaft ein Kind am Leben zu erhalten. Das heißt, sie muss raus und einkaufen gehen. Sie muss putzen und kochen. Da spielt es keine Rolle, dass sie "mal" nicht kann. Die macht es trotzdem, weil sie muss! Selbst wenn sie Grippe hat.

Die Motivation ist eine Andere! Sie kann nicht einfach damit aufhören, auch wenn es übermäßig belastend ist. Also in gewisser Weise denkt sie positiv. Sie muss, ohne Wahl! Und sie kann! 

Ohne Verpflichtung für Andere darf man auch mal einfach nicht können.  Sind die einen Depressionen weniger schlimm, als die Anderen, oder besteht da nur mehr Motivation trotzdem zu funktionieren?

Wieso können einige depressive noch "funktionieren" und Andere nicht??

Vermutlich weil man doch davon ausgeht es "irgendwie" zu schaffen und es keine Wahl gibt.

Also innerhalb der Wahllosigkeit, MUSS es funktionieren. Es ist einfach zu vermeiden und Grübde dafur zu finden..

Es ist verdammt schwer, sich dem entgegen zu stellen und etwas TROTZDEM zu tun!

Aber es ist möglich.

 

 

 

 

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