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Borderline in der Partnerschaft oder Freundschaft


Bu****

Empfohlener Beitrag

Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Bei dem einen ist es größer, beim anderen kleiner. Ob man mit dem Päckchen des Partners nicht überfordert ist, muss man individuell entscheiden. Wahrscheinlich wäre es mir zu viel. Ich brauche Jemanden, der bei mir positive Gefühle erzeugt. Negativität hatte ich schon genug in der Vergangenheit.

Wäre nichts was abschreckt.
Warum auch.
Man kann das beste daraus machen.
Wer einen Menschen im schweren Zeiten nicht nimmt, der hat die Person auch zur Blütezeit nicht zu haben.
Wenn man Interesse an wem hat, dann mit allen drum und dran 🤷‍♂

Meine Erfahrung mit dem Thema hat mir gezeigt, dass es grundlegend zwei Arten von psychisch Kranken gibt:

Die einen sagen "ich bin psychisch krank und versuche damit zu leben." Das sind die, die offen damit umgehen, drüber reden, Hilfe suchen und sie annehmen.

Die anderen sagen "ich bin psychisch krank, also leb damit." Die nehmen ihre Erkrankung als Entschuldigung, Rechtfertigung und Schutzschild. Da kann man nur reißaus nehmen, wenn man nicht selber dran kaputt gehen will.

Ich glaube der Schlüssel ist Kommunikation und Offenheit. Das erlaubt dem Gegenüber, Dinge und Situationen zu verstehen, die dir selbst vielleicht noch gar nicht so bewusst sind. Voraussetzung dafür ist aber ein Partber, der sich darauf einlässt. Das ist keine Garantie für eine funktionierende Beziehung, aber Grundlage. Es gibt eben trotzdem viele Menschen, die damit auf Dauer nicht klar kommen.

Ich für meinen Teil habe damit genug Erfahrungen gesammelt und wäre daran fast zerbrochen. Ich würde mich nicht nochmal auf eine Beziehung mit einem psychisch kranken Menschen einlassen.

Der größte Trick ist sich bewusst zu sein, dass man als Partner keine medizinische Fachkraft ist, selbst dann nicht die Aufgabe hätte, da der Partner nicht der Patient ist. 
In jeder Partnerschaft ist man füreinander da, kümmert sich, gegenseitig! Das kann auch ein Partner mit einer bipolaren Störung! Niemand kann das IMMER! 
Jeder Mensch braucht zwischendurch mehr Zuspruch als der Partner. Jeder Mensch hat zwischendurch mehr Stress, ist weniger belastbar oder hat einfach nur das Bedürfnis nach Ruhe oder Unterstützung. 
Bei einem Menschen mit einer Erkrankung, Behinderung oder Störung weiß man das, ist eher in einer Habachtstellung und interpretiert jedes Verhalten eher in die Richtung der Erkrankung …

Wir haben beide Depressionen. Trotzdem kann man einfach mal einen schlechten Tag haben, ohne dass es daran liegt! Trotzdem kann man einfach mal scheiße drauf sein oder irgendetwas richtig doof finden! 
Und wenn einer in eine depressive Phase gerät, wissen wir, dass man fachliche Unterstützung benötigt, zusätzlich zu dem Füreinanderdasein! Es ist nicht immer einfach, aber eine gewisse Distanz zu der Erkrankung ist notwendig!

Wenn man die passenden Fachärzte, … hat, offen mit seiner Erkrankung umgeht, der Partner auf sich achtet und nicht in eine Co-Erkrankung gerät, spricht nach meinem Dafürhalten nichts dagegen eine Beziehung einzugehen, wenn man sich verliebt!

Ich habe übrigens schon mal sehr schlechte Erfahrungen mit einem Mann gemacht! Trotzdem würde mich das niemals davon abhalten, eine neue Beziehung einzugehen. Ich bin daran gewachsen, habe gelernt, welches meine „Anteile“ waren. 😉

Anonymes-Mitglied-1

Sorry.... renn weg. Die ziehen dich nur runter. Ausser du hast ein Heldsyndrom. Die sind unberechenbar.

vor 52 Minuten, schrieb AlexPorta82:

Meine Erfahrung mit dem Thema hat mir gezeigt, dass es grundlegend zwei Arten von psychisch Kranken gibt:

Die einen sagen "ich bin psychisch krank und versuche damit zu leben." Das sind die, die offen damit umgehen, drüber reden, Hilfe suchen und sie annehmen.

Die anderen sagen "ich bin psychisch krank, also leb damit." Die nehmen ihre Erkrankung als Entschuldigung, Rechtfertigung und Schutzschild. Da kann man nur reißaus nehmen, wenn man nicht selber dran kaputt gehen will.

Ich glaube der Schlüssel ist Kommunikation und Offenheit. Das erlaubt dem Gegenüber, Dinge und Situationen zu verstehen, die dir selbst vielleicht noch gar nicht so bewusst sind. Voraussetzung dafür ist aber ein Partber, der sich darauf einlässt. Das ist keine Garantie für eine funktionierende Beziehung, aber Grundlage. Es gibt eben trotzdem viele Menschen, die damit auf Dauer nicht klar kommen.

Ich für meinen Teil habe damit genug Erfahrungen gesammelt und wäre daran fast zerbrochen. Ich würde mich nicht nochmal auf eine Beziehung mit einem psychisch kranken Menschen einlassen.

Es gibt noch den dritten Fall. Die, die sich außergewöhnlich verhalten, sich aber für völlig "normal" halten.

Das sind die Schlimmsten, weil jegliche Selbstreflexion fehlt.

Und vielleicht noch einen vierten oder fünften oder sechsten Typ... Wer weiß 😉.

 

vor 6 Minuten, schrieb Luderwicht:

Der größte Trick ist sich bewusst zu sein, dass man als Partner keine medizinische Fachkraft ist, selbst dann nicht die Aufgabe hätte, da der Partner nicht der Patient ist. 
In jeder Partnerschaft ist man füreinander da, kümmert sich, gegenseitig! Das kann auch ein Partner mit einer bipolaren Störung! Niemand kann das IMMER! 
Jeder Mensch braucht zwischendurch mehr Zuspruch als der Partner. Jeder Mensch hat zwischendurch mehr Stress, ist weniger belastbar oder hat einfach nur das Bedürfnis nach Ruhe oder Unterstützung. 
Bei einem Menschen mit einer Erkrankung, Behinderung oder Störung weiß man das, ist eher in einer Habachtstellung und interpretiert jedes Verhalten eher in die Richtung der Erkrankung …

Wir haben beide Depressionen. Trotzdem kann man einfach mal einen schlechten Tag haben, ohne dass es daran liegt! Trotzdem kann man einfach mal scheiße drauf sein oder irgendetwas richtig doof finden! 
Und wenn einer in eine depressive Phase gerät, wissen wir, dass man fachliche Unterstützung benötigt, zusätzlich zu dem Füreinanderdasein! Es ist nicht immer einfach, aber eine gewisse Distanz zu der Erkrankung ist notwendig!

Wenn man die passenden Fachärzte, … hat, offen mit seiner Erkrankung umgeht, der Partner auf sich achtet und nicht in eine Co-Erkrankung gerät, spricht nach meinem Dafürhalten nichts dagegen eine Beziehung einzugehen, wenn man sich verliebt!

Ich habe übrigens schon mal sehr schlechte Erfahrungen mit einem Mann gemacht! Trotzdem würde mich das niemals davon abhalten, eine neue Beziehung einzugehen. Ich bin daran gewachsen, habe gelernt, welches meine „Anteile“ waren. 😉

Ich glaube gar nicht so sehr an psychische Erkrankungen.

Also doch, schon, natürlich, weil gewisse körperliche Missstände, psychische "Erkrankungen" auslösen können.

Es ist aber nicht so messbar. Oder es wird nicht gemessen.

Früher gab es mal die Hysterie. Das Wort kommt aus dem Fremdwort für Gebärmutter. Die glaubten, dass die Gebärmutter wandert und Symptome auslöst. Therapie war ein Orgasmus 🤣.

Es ist nicht messbar. Es ist erwiesen, dass bei depressiven Menschen das Serotonin fehlt, aber nicht, was zuerst kommt. Vielleicht gibt es ja gute Gründe um unglücklich zu sein. Hilft dann mehr Serotonin, um glücklicher mit der unglücklichen Situation zu sein? Vielleicht ist es auch einfach nur das Umfeld, das Unglück verursacht. Ist es dann eine Krankheit? Wurde man krank gemacht? Oder sind es nur Glaubenssätze? Sind Gedanken einfach Krankheit? 

Jeder Mensch wächst anders auf und jede Erfahrung, sei sie noch so klein, beeinflusst die Denkweise und die Emotionen.

Der kleine König, der gelernt hat, dass alle ihm seine Wünsche erfüllen, ist er Narzisst oder nur durch die Erfahrungen geprägt. Wann ist es "krank".

Wir Menschen eignen uns Verhaltensweisen und Techniken an, um mit der Situation umzugehen. Irgendwie. Sei es, Leute immer weg zu schieben, aus Angst sie zu verlieren oder zu klammern. (Übertriebene Eifersucht). Es gibt immer mehr als eine Möglichkeit, um mit Erfahrungen und Emotionen umzugehen. 

Therapien sind gut und schön, aber nicht das Allheilmittel. Erstens gibt es Wartezeiten bis zu 3 Jahren, dann muss noch irgendwie die Chemie stimmen. Dann muss man bereit dafür sein..

Therapie ist eigentlich nur "Hilfe zur Selbsthilfe". Anregung der Selbstreflexion. Die wedeln nicht mit dem Zauberstab und machen alles heile. 

Die Menschen mit den wirklich problematischen Störungen gehen eher nicht in Therapie. Narzissten, Soziopathen, Psychopathen.

Heutzutage gibt es immer noch die Tiefenpsychologie nach Freud. Würde auch von der Krankenkasse bezahlt.

Da gibt es nur ein riesiges Problem. Es gibt nach Freud "Abwehrmechanismen". Die mag es sicherlich auch geben. Z.B. bei Narzissten, die nicht sehen wollen, dass sie anderen schaden.

Dennoch ist die Psychologie bzw. Psychiatrie immer noch in den Kinderschuhen und noch lange nicht so weit echte Aussagen zu treffen. 

In der Medizin ist deutlich einfacher. Es gibt da auch zig Möglichkeiten, aber sie sind in messbar! Z.B. durch Blutabnahme.

Das hast Du in der Psychologie nicht. Man hat einen Arzt, der bestimmte Aussagen interpretiert. Man hat Fragebögen, die vom Betroffenen interpretiert und ausgefüllt werden.

Natürlich ist jegliches Verhalten, das von der Norm abweicht erstmal befremdlich.

Aber was ist die Norm? Wann ist etwas unheilbar krank? 

 

  • Moderator
Am 23.1.2026 at 08:58, schrieb Lars83:

Der Gang zum Doc wäre hier der richtige Weg. ☝️😉

Da war er ja schon, sonst hätte er die Diagnosen nicht erwähnt im EP. ;)

Am 23.1.2026 at 09:03, schrieb Blue-Ganja:

Is Poppen.de die richtige Plattform für sowas,lass Dich behandeln,das hilft 😊

Wir befinden uns hier im Bereich der eigene Körper. Und ja, man kann sich hier wunderbar mit Menschen darüber austauschen. Und der TE ist  mit diesen Diagnosen in Behandlung. ;)

vor 3 Stunden, schrieb Enja781:

Wann ist etwas unheilbar krank?

Auf  psychische Krankheiten bezogen, würde ich sagen, alles was sich nicht auflösen lässt.

Wird man auf der Arbeit schwer gemobbt und fällt irgendwann völlig ausgebrannt ins tiefste Loch, kann man es mit Therapie und Arbeitswechsel wahrscheinlich wieder heilen...obwohl man fragen muss, warum man dem negativen Umfeld nicht gewachsen war...manche stellen erst dann während der Therapie fest, dass ja irgendwann vor langer Zeit mal etwas schlimmes geschehen ist, das man in die hinterste Schublade im Hirn verfrachtet hat. Dann wird es mit der Heilung wieder schwieriger. 

Ich rechne für mich nicht mit Heilung, weil meine drei Hauptthemen sich höchstwahrscheinlich nicht auflösen lassen. 

Andererseits habe ich das Glück, dass ich zu meinen Depressionen und Angststörungen stehe und dementsprechend daran arbeiten kann. 

Ich habe aber einen engen Verwandten, auf den wahrscheinlich viele Diagnosen passen, die ich ergoogelt habe und um die es zum Teil auch in diesem Thema geht...aber er kann oder will es nicht wahrhaben...nach einer Entgiftung (Alkohol) bekam er mal etwas schriftlich wegen Persönlichkeitsstörung...das landeten direkt im Müll...wütend zerrissen hat er es.

Und das wiederum ist eines meiner drei größten Probleme...ich hänge voll in einer Co-Abhängigkeit fest🤷🏼‍♂️

vor 5 Stunden, schrieb Enja781:

Ich glaube gar nicht so sehr an psychische Erkrankungen.

Also doch, schon, natürlich, weil gewisse körperliche Missstände, psychische "Erkrankungen" auslösen können.

Es ist aber nicht so messbar. Oder es wird nicht gemessen.

Früher gab es mal die Hysterie. Das Wort kommt aus dem Fremdwort für Gebärmutter. Die glaubten, dass die Gebärmutter wandert und Symptome auslöst. Therapie war ein Orgasmus 🤣.

Es ist nicht messbar. Es ist erwiesen, dass bei depressiven Menschen das Serotonin fehlt, aber nicht, was zuerst kommt. Vielleicht gibt es ja gute Gründe um unglücklich zu sein. Hilft dann mehr Serotonin, um glücklicher mit der unglücklichen Situation zu sein? Vielleicht ist es auch einfach nur das Umfeld, das Unglück verursacht. Ist es dann eine Krankheit? Wurde man krank gemacht? Oder sind es nur Glaubenssätze? Sind Gedanken einfach Krankheit? 

Jeder Mensch wächst anders auf und jede Erfahrung, sei sie noch so klein, beeinflusst die Denkweise und die Emotionen.

Der kleine König, der gelernt hat, dass alle ihm seine Wünsche erfüllen, ist er Narzisst oder nur durch die Erfahrungen geprägt. Wann ist es "krank".

Wir Menschen eignen uns Verhaltensweisen und Techniken an, um mit der Situation umzugehen. Irgendwie. Sei es, Leute immer weg zu schieben, aus Angst sie zu verlieren oder zu klammern. (Übertriebene Eifersucht). Es gibt immer mehr als eine Möglichkeit, um mit Erfahrungen und Emotionen umzugehen. 

Therapien sind gut und schön, aber nicht das Allheilmittel. Erstens gibt es Wartezeiten bis zu 3 Jahren, dann muss noch irgendwie die Chemie stimmen. Dann muss man bereit dafür sein..

Therapie ist eigentlich nur "Hilfe zur Selbsthilfe". Anregung der Selbstreflexion. Die wedeln nicht mit dem Zauberstab und machen alles heile. 

Die Menschen mit den wirklich problematischen Störungen gehen eher nicht in Therapie. Narzissten, Soziopathen, Psychopathen.

Heutzutage gibt es immer noch die Tiefenpsychologie nach Freud. Würde auch von der Krankenkasse bezahlt.

Da gibt es nur ein riesiges Problem. Es gibt nach Freud "Abwehrmechanismen". Die mag es sicherlich auch geben. Z.B. bei Narzissten, die nicht sehen wollen, dass sie anderen schaden.

Dennoch ist die Psychologie bzw. Psychiatrie immer noch in den Kinderschuhen und noch lange nicht so weit echte Aussagen zu treffen. 

In der Medizin ist deutlich einfacher. Es gibt da auch zig Möglichkeiten, aber sie sind in messbar! Z.B. durch Blutabnahme.

Das hast Du in der Psychologie nicht. Man hat einen Arzt, der bestimmte Aussagen interpretiert. Man hat Fragebögen, die vom Betroffenen interpretiert und ausgefüllt werden.

Natürlich ist jegliches Verhalten, das von der Norm abweicht erstmal befremdlich.

Aber was ist die Norm? Wann ist etwas unheilbar krank? 

 

Ich denke, dass es einen fließenden Unterschied zwischen Erkrankungen und Störungen gibt, der mir jetzt aber zu aufwendig ist, ihn zu umreißen.

Bei mir liegt ADHS vor, ich war also mein Leben lang „falsch“. Dass sich bei mir eine Depression entwickelt hat, wundert mich insofern nicht. Das kann ich im Nachhinein betrachten und verstehen! 
Andere entwickeln keine Depression, bei mir liegt die Veranlagung in der Familie. Ebenso ADHS.

Es ist sehr schwierig, Therapiestunden zu bekommen. (Das ist mit anderen Fachärzten genauso.) Daher hole ich mir lieber heute einen Termin für in 14 Monaten, als gar keinen zu haben. 

Ob es psychische bzw. psychosomatische Erkrankungen gibt, ist keine Glaubensfrage!  Zum Glück wird auch fleißig geforscht, wie was und warum! Aber man kann ja schlecht auf die große Antwort warten und bis dahin nix tun! Und nicht optimal geholfen ist immer noch besser, als keine Hilfe! Der erste und mMn wichtigste Schritt ist ernstgenommen zu werden, gesehen zu werden. (Gilt auch für andere Fachrichtungen!)
Für meine Behandlung ist es mir übrigens egal, ob zuerst die Henne oder das Ei war! 

Ich war vor 26 Jahren ganz tief unten! Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man sich noch nicht so gefühlt - oder eben nicht gefühlt - hat! Ich weiß, dass es psychische Erkrankungen gibt und auch, dass es eine gute medizinische Versorgung gibt. Aber eben viel zu wenig und noch nicht ausgereift! Und auch hier: gilt für alle Fachrichtungen! Mehr zu thematisieren wäre Politik 🤷🏼‍♀️ Das möchte ich jetzt nicht!

 

Mein Bruder hat Borderline und ADHS. Er ist in Therapie und ist außerdem medikamentös eingestellt. Das funktioniert. Allerdings war die Zeit vor seiner Diagnose vor allem für ihn selbst belastend. Er wollte sich mehrfach umbringen. Deshalb würde ich sagen, das ich als seine Schwester Verständnis habe. In Partnerschaft aber muss man viel aushalten können und die gute Zeiten in Liebe wertschätzen.

Vor 9 Stunden, schrieb Enja781:

Ich glaube gar nicht so sehr an psychische Erkrankungen.

Also doch, schon, natürlich, weil gewisse körperliche Missstände, psychische "Erkrankungen" auslösen können.

Es ist aber nicht so messbar. Oder es wird nicht gemessen.

Früher gab es mal die Hysterie. Das Wort kommt aus dem Fremdwort für Gebärmutter. Die glaubten, dass die Gebärmutter wandert und Symptome auslöst. Therapie war ein Orgasmus 🤣.

Es ist nicht messbar. Es ist erwiesen, dass bei depressiven Menschen das Serotonin fehlt, aber nicht, was zuerst kommt. Vielleicht gibt es ja gute Gründe um unglücklich zu sein. Hilft dann mehr Serotonin, um glücklicher mit der unglücklichen Situation zu sein? Vielleicht ist es auch einfach nur das Umfeld, das Unglück verursacht. Ist es dann eine Krankheit? Wurde man krank gemacht? Oder sind es nur Glaubenssätze? Sind Gedanken einfach Krankheit? 

Jeder Mensch wächst anders auf und jede Erfahrung, sei sie noch so klein, beeinflusst die Denkweise und die Emotionen.

Der kleine König, der gelernt hat, dass alle ihm seine Wünsche erfüllen, ist er Narzisst oder nur durch die Erfahrungen geprägt. Wann ist es "krank".

Wir Menschen eignen uns Verhaltensweisen und Techniken an, um mit der Situation umzugehen. Irgendwie. Sei es, Leute immer weg zu schieben, aus Angst sie zu verlieren oder zu klammern. (Übertriebene Eifersucht). Es gibt immer mehr als eine Möglichkeit, um mit Erfahrungen und Emotionen umzugehen. 

Therapien sind gut und schön, aber nicht das Allheilmittel. Erstens gibt es Wartezeiten bis zu 3 Jahren, dann muss noch irgendwie die Chemie stimmen. Dann muss man bereit dafür sein..

Therapie ist eigentlich nur "Hilfe zur Selbsthilfe". Anregung der Selbstreflexion. Die wedeln nicht mit dem Zauberstab und machen alles heile. 

Die Menschen mit den wirklich problematischen Störungen gehen eher nicht in Therapie. Narzissten, Soziopathen, Psychopathen.

Heutzutage gibt es immer noch die Tiefenpsychologie nach Freud. Würde auch von der Krankenkasse bezahlt.

Da gibt es nur ein riesiges Problem. Es gibt nach Freud "Abwehrmechanismen". Die mag es sicherlich auch geben. Z.B. bei Narzissten, die nicht sehen wollen, dass sie anderen schaden.

Dennoch ist die Psychologie bzw. Psychiatrie immer noch in den Kinderschuhen und noch lange nicht so weit echte Aussagen zu treffen. 

In der Medizin ist deutlich einfacher. Es gibt da auch zig Möglichkeiten, aber sie sind in messbar! Z.B. durch Blutabnahme.

Das hast Du in der Psychologie nicht. Man hat einen Arzt, der bestimmte Aussagen interpretiert. Man hat Fragebögen, die vom Betroffenen interpretiert und ausgefüllt werden.

Natürlich ist jegliches Verhalten, das von der Norm abweicht erstmal befremdlich.

Aber was ist die Norm? Wann ist etwas unheilbar krank? 

 

Die Tiefenpsychologie nach Freud ist aber definitiv erfolgreich. Kennst du dich dahingehend aus?

Es gibt noch viel mehr problematische Erkrankungen was die Psyche betrifft, unabhängig von den dir genannten.
Du hast schon einerseits recht bezüglich desssen der Gedanken, Denkweisen, Erziehungsform etc.

Allerdings gibt es diese tatsächlich, sogar Bildlich nachweisbar, nicht bei allen aber bei ein paar. Nachweisbar in der hinsicht das durch Ausschlusskriterien nur noch die Option auf die oder die Erkrankung zu trifft. MRT Scans oder PE Tomograohien zeigen es auf.

Ich habe bei mir jemanden im Haus der Schizophrenie hat, ein Herzensguter Mensch. Nutzt er seine Tabletten nicht, hört er Stimmen, sieht Dinge die nicht da sind.
Problematisch ist solch ein Zustand ebenso, wie die von dir genannten Persönlichkeitsstörungen, denn das sind all diese Erkrankungen.

Ausgelöst entweder durch genetischer Veranlagung, biologischen Faktoren und prägenden Umwelteinflüssen, insbesondere in Kindheit und Jugend. Belastende Kindheitserfahrungen, Traumata, Vernachlässigung, Misshandlung oder ungünstige Erziehungsstile, Drogen.

Ohne eine Therapie, weiß niemand mit solchen Erkrankungen umzugehen und dort lernen die meisten überhaupt erst die "Selbsthilfe".
Natürlich wedelt da keiner mit dem Zauberstab wie du sagst, was sie aber tun, sie zeigen einem Wege auf das Krankheitsbild zu stabilisieren um ein "normales" Leben führen zu können. Soweit wie möglich natürlich. Medikamente sind gut, können dementsprechend auch von Nutzen sein, können aber letztlich auch Krank machen.
Bei Adhs das Mittel Ritalin zb.

Anregung und Selbstreflexion, wie soll das jemand in einem psychotischen Zustand hinbekommen? War jetzt nur ein Beispiel.

Definitiv hast du recht damit das die Psychologie noch in den Kinderschuhen ist, letztlich weiß man aber schon mal so viel das man jemanden dadurch helfen kann.

Was ist Norm, ein schreckliches Wort.. Letztlich gibt es diese aber und es macht einen Unterschied ob man Krank ist und anderen zur Last fällt dadurch, oder eben nicht.

vor 35 Minuten, schrieb Mitsch8512:

 

Die Tiefenpsychologie nach Freud ist aber definitiv erfolgreich. Kennst du dich dahingehend aus?

Es gibt noch viel mehr problematische Erkrankungen was die Psyche betrifft, unabhängig von den dir genannten.
Du hast schon einerseits recht bezüglich desssen der Gedanken, Denkweisen, Erziehungsform etc.

Allerdings gibt es diese tatsächlich, sogar Bildlich nachweisbar, nicht bei allen aber bei ein paar. Nachweisbar in der hinsicht das durch Ausschlusskriterien nur noch die Option auf die oder die Erkrankung zu trifft. MRT Scans oder PE Tomograohien zeigen es auf.

Ich habe bei mir jemanden im Haus der Schizophrenie hat, ein Herzensguter Mensch. Nutzt er seine Tabletten nicht, hört er Stimmen, sieht Dinge die nicht da sind.
Problematisch ist solch ein Zustand ebenso, wie die von dir genannten Persönlichkeitsstörungen, denn das sind all diese Erkrankungen.

Ausgelöst entweder durch genetischer Veranlagung, biologischen Faktoren und prägenden Umwelteinflüssen, insbesondere in Kindheit und Jugend. Belastende Kindheitserfahrungen, Traumata, Vernachlässigung, Misshandlung oder ungünstige Erziehungsstile, Drogen.

Ohne eine Therapie, weiß niemand mit solchen Erkrankungen umzugehen und dort lernen die meisten überhaupt erst die "Selbsthilfe".
Natürlich wedelt da keiner mit dem Zauberstab wie du sagst, was sie aber tun, sie zeigen einem Wege auf das Krankheitsbild zu stabilisieren um ein "normales" Leben führen zu können. Soweit wie möglich natürlich. Medikamente sind gut, können dementsprechend auch von Nutzen sein, können aber letztlich auch Krank machen.
Bei Adhs das Mittel Ritalin zb.

Anregung und Selbstreflexion, wie soll das jemand in einem psychotischen Zustand hinbekommen? War jetzt nur ein Beispiel.

Definitiv hast du recht damit das die Psychologie noch in den Kinderschuhen ist, letztlich weiß man aber schon mal so viel das man jemanden dadurch helfen kann.

Was ist Norm, ein schreckliches Wort.. Letztlich gibt es diese aber und es macht einen Unterschied ob man Krank ist und anderen zur Last fällt dadurch, oder eben nicht.
 

Witzig ist mMn, dass kaum jemand der Norm entsprechen möchte, die allermeisten Menschen als individuelle Persönlichkeiten wahrgenommen werden wollen! Und dann entspricht jemand nicht der Norm, ist es auch wieder nicht richtig 😅

Vor 18 Minuten , schrieb Luderwicht:

Witzig ist mMn, dass kaum jemand der Norm entsprechen möchte, die allermeisten Menschen als individuelle Persönlichkeiten wahrgenommen werden wollen! Und dann entspricht jemand nicht der Norm, ist es auch wieder nicht richtig 😅

Vollkommen richtig und absolut paradox.

Eine Norm weckt vertrauen 😁, alles was davon abweicht, löst Unbehagen aus.

vor 33 Minuten, schrieb Mitsch8512:

 

Vollkommen richtig und absolut paradox.

Eine Norm weckt vertrauen 😁, alles was davon abweicht, löst Unbehagen aus.

Das passt schon!

Für mich war nicht-normal immer normal!

Mit „normal“ bin ich direkt überfordert  

Kommt bei mir auf das "normal" an😁
Aber ja, kann mir vorstellen was gemeint ist.

Ich kann dir nur alles gute sowie viel Kraft mit auf dem Weg geben so das du f dich die innere Ruhe findest.

Aber was deine Frage anbetrifft " Nein..ich würde mit keinem psychisch kranken eine Beziehung eingehen.klingt hart anders hingegen ist es wenn man schon  in einer Beziehung lebt und sich dann dieses Krankheitsbild zeigt,selbst dann wüste ich nicht ob ich damit leben wollen würde,so ehrlich muss ich dann schon sein.

(bearbeitet)

 

 

vor 14 Stunden, schrieb Mitsch8512:

 

Die Tiefenpsychologie nach Freud ist aber definitiv erfolgreich. Kennst du dich dahingehend aus?

Es gibt noch viel mehr problematische Erkrankungen was die Psyche betrifft, unabhängig von den dir genannten.
Du hast schon einerseits recht bezüglich desssen der Gedanken, Denkweisen, Erziehungsform etc.

Allerdings gibt es diese tatsächlich, sogar Bildlich nachweisbar, nicht bei allen aber bei ein paar. Nachweisbar in der hinsicht das durch Ausschlusskriterien nur noch die Option auf die oder die Erkrankung zu trifft. MRT Scans oder PE Tomograohien zeigen es auf.

Ich habe bei mir jemanden im Haus der Schizophrenie hat, ein Herzensguter Mensch. Nutzt er seine Tabletten nicht, hört er Stimmen, sieht Dinge die nicht da sind.
Problematisch ist solch ein Zustand ebenso, wie die von dir genannten Persönlichkeitsstörungen, denn das sind all diese Erkrankungen.

Ausgelöst entweder durch genetischer Veranlagung, biologischen Faktoren und prägenden Umwelteinflüssen, insbesondere in Kindheit und Jugend. Belastende Kindheitserfahrungen, Traumata, Vernachlässigung, Misshandlung oder ungünstige Erziehungsstile, Drogen.

Ohne eine Therapie, weiß niemand mit solchen Erkrankungen umzugehen und dort lernen die meisten überhaupt erst die "Selbsthilfe".
Natürlich wedelt da keiner mit dem Zauberstab wie du sagst, was sie aber tun, sie zeigen einem Wege auf das Krankheitsbild zu stabilisieren um ein "normales" Leben führen zu können. Soweit wie möglich natürlich. Medikamente sind gut, können dementsprechend auch von Nutzen sein, können aber letztlich auch Krank machen.
Bei Adhs das Mittel Ritalin zb.

Anregung und Selbstreflexion, wie soll das jemand in einem psychotischen Zustand hinbekommen? War jetzt nur ein Beispiel.

Definitiv hast du recht damit das die Psychologie noch in den Kinderschuhen ist, letztlich weiß man aber schon mal so viel das man jemanden dadurch helfen kann.

Was ist Norm, ein schreckliches Wort.. Letztlich gibt es diese aber und es macht einen Unterschied ob man Krank ist und anderen zur Last fällt dadurch, oder eben nicht.
 

Danke für die Antwort.

Ich mag an der Tiefenpsychologie nicht, dass es die Abwehrmechanismen gibt. Ein The***ut könnte also nur anhand seiner Erfahrung und Interpretation der Aussagen eine Borderline Persönlichkeitsstörung diagnostizieren. Gut und schön. Und wenn die betroffene Person dann sagt, dass Symptom XYZ nicht zutrifft, kann der The***ut das auf Abwehrmechanismen schieben. Es besteht also jederzeit die Möglichkeit jemanden "krank" zu diagnostizieren, weil die Meinung des Betroffenen nicht zählt. 

Natürlich gibt es auch gute und schlechte The***uten. Aber das weiß man vorher auch nicht. The***uten sind eben auch nur Menschen, die auch persönliche Erfahrungen haben und natürlich muss alles interpretiert werden.

Es ist aber schwer eine "Norm" zu finden. Na ja, eine "Norm" bedeutet, dass mehr als 50% etwas bestimmtes tun. Z.B. Soziale Netzwerke nutzen. Bin ich jetzt "krank" weil ich das (außer poppen.de nicht tue? Oder ist die "Norm" krank? 

Die Tiefenpsychologie sind die Anfänge. Es gab danach viel, viel mehr gute Ansätze. Welche, die wesentlich erfolgsversprechender sind. Die werden aber nicht von den Krankenkassen bezahlt. 

Ich sprach jetzt auch mehr von Neurosen und weniger von Psychosen. Psychosen sind wirklich bedenklich und messbar und mit Medikamenten behandelbar. Das sind quasi körperliche Erkrankungen, die sich auf der Verhaltenseben und emotionalen Ebene äußern. 

Aber! Man braucht eine Diagnose für eine Therapie. (Damit es bezahlt wird). Man muss eine ernstzunehmende Erkrankung haben. Also wird natürlich notwendigerweise mit Diagnosen um sich geworfen. 

Und die zweifel ich an. Natürlich nicht alle! Aber es ist eben nicht alles wirklich gesichert. Es ist ein Zusammenspiel von vielen verschiedenen Faktoren und Irrtümer sind sehr wahrscheinlich.

Borderline ist ein Grenzfall. Deswegen heißt es übersetzt auch "Grenze". Die Grenze zwischen Neurose und Psychose. Das Leitsymptom ist, dass man (ab und an?) kein Ich Gefühl hat. Man fühlt sich von sich selbst abgegrenzt und als Beobachter. Das ist der psychotische Aspekt.

Verlustängste gibt es bei vielen Menschen und vielen "Erkrankungen". Das alleine reicht aber nicht für eine gesicherte Diagnose. Und je nachdem wie fähig der Arzt ist, wird es mehr oder weniger diagnostiziert.

Ich will damit sagen, dass eine Erkrankung (gesichert oder nicht) kein Todesurteil ist. Man ist immer in der Lage an sich zu arbeiten und Gedanken und daraus resultierend auch Gefühle zu verändern. Und sei es nur ein ein winziges bisschen.

Ein eifersüchtiger Mensch muss nicht immer so bleiben, man kann es verändern, wenn man das möchte.

Übertriebene Eifersucht kann ein Symptom für viele "Krankheiten" sein. Es kann aber auch völlig normal sein, für das, was jemand erlebt hat. Nur weil jemand erlebt hat, dass "Alle" gehen, muss es keine Krankheit sein. Das kann man auch wieder umlernen.

Ich habe absolut nichts gegen Therapien! Im Gegenteil! Aber, wie gesagt, die wedeln nicht mit dem Zauberstab. Manchmal kann auch eine Aussage von einer wildfremden Person bei poppen helfen. Es kommt auf den Betroffenen an und wie reflektiert er ist.

Mir wurde immer attestiert, dass ich sehr reflektiert bin. Andererseits ist auch für Frage, ob man wirklich wissen muss, WOHER bestimmte Glaubenssätze kommen. Man kann diese auch einfach so verändern. Für gravierende Traumata gibt es auch spezielle Techniken/Therapien.

Ich steh sehr auf NLP (neurolinguistisches Programmieren). Das kann sehr manipulativ eingesetzt werden, so wie alles Andere auch. Aber was spricht dagegen zum Guten zu manipulieren? Jeder Mensch manipuliert dauerhaft sein Umfeld und das nicht immer wissentlich oder gar zum Guten. Kindererziehung ist auch nur Manipulation. Hoffentlich meist zum Guten.

Manchmal ist es einfach egal, wo etwas herkommt. Das steht im Gegensatz zur Tiefenpsychologie. 

Manchmal ist es doch auch egal, was die Norm sagt. Ich hatte nie viele Freunde. Unpraktisch, wenn man umziehen will 🤣. Für mich aber immer gut praktikabel, weil ich mich so nur auf ein paar wenige Menschen einlassen muss. Bin ich jetzt "krank" oder nicht? Wie viele Freunde muss haben? Kann es nicht auch "krank" sein, mehr als 10 Freunde zu brauchen? Was, aber, wenn das die Norm ist?

Ich hoffe, Du verstehst so langsam, worauf ich hinaus will.

Man braucht eine Diagnose und diese Diagnose gibt einen Stempel. Aber es ist nicht immer gesichert. Jeder Mensch hat irgendwelche Eigenarten. Jeder ist gerne mal alleine oder unter Leuten. Jeder ist mal faul oder sehr aktiv usw. Wo zieht man die Grenze? In der Norm. Aber ist die Norm gesund? Wer entscheidet das? Wie wird das festgestellt? Ist jemand, der als "krank" eingestuft wird, wirklich "krank"?

Welchen Einfluss hat eine Diagnose auf das Selbstbild und das zukünftige Verhalten? Kann eine Diagnose eine Symptomatik erzeugen? 

Es gab mal eine Studie in der Lehrern gesagt wurde, das bestimmte Schüler hochbegabt seien. Willkürlich ausgewählt. (Also ohne IQ Test und ohne Wahrheitsgehalt). Oh Wunder waren diese Schüler kurz über lang sehr, sehr gut.

Die Lehrer haben sich davon beeinflussen lassen und sind entsprechend auf diese Schüler eingegangen. Diese, eigentlich, durchschnittlichen Schüler wurden richtig gut.

Also wissen wir, dass Glaubenssätze einen großen Einfluss haben.

Man sieht ja auch hier, was an Emotionen ausgelöst wird, wenn von "Borderline" die Rede ist. Jeder hat da eine Diagnose und bestimmte Verhaltensweisen im Kopf und dadurch Gründe, um sich fernzuhalten. Aber ist das eine  "Borderline" genau wie das andere "Borderline"? Kann man nicht als liebender Partner Symptome abmildern?

 

 

 

bearbeitet von Enja781

Meine ex hatte Borderline. Zuspät erfahren, unerfahren gewesen, rosa rote Brille.
Sie hat mich kaputt gemacht. 5 Jahre, das war eine sehr anstrengende Zeit. Liebe ist echt scheisse in solchen Situationen.

vor 11 Minuten, schrieb Enja781:

 

 

Danke für die Antwort.

Ich mag an der Tiefenpsychologie nicht, dass es die Abwehrmechanismen gibt. Ein The***ut könnte also nur anhand seiner Erfahrung und Interpretation der Aussagen eine Borderline Persönlichkeitsstörung diagnostizieren. Gut und schön. Und wenn die betroffene Person dann sagt, dass Symptom XYZ nicht zutrifft, kann der The***ut das auf Abwehrmechanismen schieben. Es besteht also jederzeit die Möglichkeit jemanden "krank" zu diagnostizieren, weil die Meinung des Betroffenen nicht zählt. 

Natürlich gibt es auch gute und schlechte The***uten. Aber das weiß man vorher auch nicht. The***uten sind eben auch nur Menschen, die auch persönliche Erfahrungen haben und natürlich muss alles interpretiert werden.

Es ist aber schwer eine "Norm" zu finden. Na ja, eine "Norm" bedeutet, dass mehr als 50% etwas bestimmtes tun. Z.B. Soziale Netzwerke nutzen. Bin ich jetzt "krank" weil ich das (außer poppen.de nicht tue? Oder ist die "Norm" krank? 

Die Tiefenpsychologie sind die Anfänge. Es gab danach viel, viel mehr gute Ansätze. Welche, die sich wesentlich erfolgsversprechender sind. Die werden aber nicht von den Krankenkassen bezahlt. 

Ich sprach jetzt auch mehr von Neurosen und weniger von Psychosen. Psychosen sind wirklich bedenklich und messbar und mit Medikamenten behandelbar. Das sind quasi körperliche Erkrankungen, die sich auf der Verhaltenseben und emotionalen Ebene äußern. 

Aber! Man braucht eine Diagnose für eine Therapie. (Damit es bezahlt wird). Man muss eine ernstzunehmende Erkrankung haben. Also wird natürlich notwendigerweise mit Diagnosen um sich geworfen. 

Und die zweifel ich an. Natürlich nicht alle! Aber es ist eben nicht gesichert. Es ist ein Zusammenspiel von vielen verschiedenen Faktoren und Irrtümer sind sehr wahrscheinlich.

Borderline ist ein Grenzfall. Deswegen heißt es übersetzt auch "Grenze". Die Grenze zwischen Neurose und Psychose. Das Leitsymptom ist, dass man (ab und an?) kein Ich Gefühl hat. Man fühlt sich von sich selbst abgegrenzt und als Beobachter. Das ist der psychotische Aspekt.

Verlustängste gibt es bei vielen Menschen und vielen "Erkrankungen". Das alleine reicht aber nicht für eine gesicherte Diagnose. Und je nachdem wie fähig der Arzt ist, wird es mehr oder weniger diagnostiziert.

Ich will damit sagen, dass eine Erkrankung (gesichert oder nicht) kein Todesurteil ist. Man ist immer in der Lage an sich zu arbeiten und Gedanken und daraus resultierend auch Gefühle zu verändern. Und seines nur ein einziges bisschen.

Ein eifersüchtiger Mensch muss nicht immer so bleiben, man kann es verändern, wenn man das möchte.

Übertriebene Eifersucht kann ein Symptom für viele "Krankheiten" sein. Es kann aber auch völlig normal sein, für das, was jemand erlebt hat. Nur weil jemand erlebt hat, dass "Alle" gehen, muss es keine Krankheit sein. Das kann man auch wieder umlernen.

Ich habe absolut nichts gegen Therapien! Aber, wie gesagt, die wedeln nicht mit dem Zauberstab. Manchmal kann auch eine Aussage von einer wildfremden Person bei poppen helfen. Es kommt auf den Betroffenen an, wie reflektiert er ist.

Mir wurde immer attestiert, dass ich sehr reflektiert bin. Anerdererseits ist sich für Frage, ob man wirklich wissen muss, WOHER bestimmte Glaubenssätze kommen. Man kann diese auch einfach so verändern. Für gravierende Traumata gibt es auch spezielle Techniken/Therapien..

Ich steh sehr auf NLP (neurolinguistisches Programmieren). Das kann sehr manipulativ eingesetzt werden, so wie alles Andere auch. Aber was spricht dagegen zum Guten zu manipulieren? Jeder Mensch manipuliert dauerhaft sein Umfeld und das nicht immer wissentlich oder gar zum Guten. Kindererziehung ist auch nur Manipulation. Hoffentlich meist zum Guten.

Manchmal ist es einfach egal, wo etwas herkommt. Das steht im Gegensatz zur Tiefenpsychologie. 

Manchmal ist es doch auch egal, was die Norm sagt. Ich hatte nie viele Freunde. Unpraktisch, wenn man umziehen will 🤣. Für mich aber immer gut praktikabel, weil ich mich so nur auf ein paar wenige Menschen einlassen muss. Bin ich jetzt "krank" oder nicht? Wie viele Freunde muss haben? Kann es nicht auch "krank" sein, mehr als 10 Freunde zu brauchen? Was, aber, wenn das die Norm ist?

Ich hoffe, Du verstehst so langsam, worauf ich hinaus will.

Man braucht eine Diagnose und diese Diagnose gibt einen Stempel. Aber es ist nicht immer gesichert. Jeder Mensch hat irgendwelche Eigenarten. Jeder ist gerne mal alleine oder unter Leuten. Jeder ist mal faul oder sehr aktiv usw. Wo zieht man die Grenze? In der Norm. Aber ist die Norm gesund? Wer entscheidet das? Wie wird das festgestellt? Ist jemand, der als "krank" eingestuft wird, wirklich "krank"?

Welchen Einfluss hat eine Diagnose auf das Selbstbild und das zukünftige Verhalten? Kann eine Diagnose eine Symptomatik erzeugen? 

Es gab mal eine Studie in der Lehrern gesagt wurde, das bestimmte Schüler hochbegabt seien. Willkürlich ausgewählt. (Also ohne IQ Test und ohne Wahrheitsgehalt). Oh Wunder waren diese Schüler kurz über lang sehr, sehr gut.

Die Lehrer haben sich davon beeinflussen lassen und sind entsprechend auf diese Schüler eingegangen. Die durchschnittlichen Schüler wurden richtig gut.

Also wissen wir, dass Glaubenssätze einen großen Einfluss haben.

Man sieht ja auch hier, was an Emotionen ausgelöst wird, wenn von "Borderline" die Rede ist. Jeder hat da eine Diagnose und bestimmte Verhaltensweisen im Kopf und dadurch Gründe, um sich fernzuhalten. Aber ist das Borderline genau wie das andere Borderline? Kann man nicht als liebender Partner Symptome abmildern?

 

 

Unsere Freundin hat die offizielle Diagnose „Borderline“ erst vor wenigen Jahren bekommen. Ich wusste das schon länger, aber hätte ihr das nie gesagt. Da sie keinen Partner hat, habe ich sie in dieser Rolle unterstützt. Ich war also dabei, als sie die Diagnose bekommen hat. Die ersten Tage waren für sie sehr hart! Aber sie hat sich dann darauf eingestellt und ist damit umgegangen. Und siehe da! Jetzt, nach wenigen Jahren und viel Therapie geht es ihr gut, sie hat die Störung gut im Griff und nur noch in Extremsituationen überhaupt nennenswerte Symptome. 
Es geht ihr so, WEIL sie die (richtige) Diagnose bekommen hat und dadurch damit umgehen konnte! Kein Gebastelt mehr an irgendwelchen Symptomen, die nicht so recht zusammenpassen wollten! 
Es geht bei psychischen/psychosomatischen Erkrankungen nicht um irgendwelche Eigenarten oder Ticks. Die hat jeder Mensch, auch die mit Erkrankungen. 
Mit den passenden Diagnosen und Behandlungen wird man überhaupt erst in die Lage versetzt, voll am Leben teilzunehmen. Menschen mit einer Angststörung, die nicht in der Lage sind die Wohnung zu verlassen, oder die nicht mit fremden Menschen kommunizieren können, können nicht einfach an sich arbeiten. Würden sie das können, wären sie nicht in der Situation. 
Es geht bei einer Depression nicht um Sichnichtwohlfühlen! Es ist eine letale Erkrankung mit einer Todesrate wie Krebs. 
Zuletzt: Es darf nicht die Aufgabe eines Partners sein, seinen Partner zu „behandeln“!  Das wäre für beide eine Zumutung und würde ein Beziehungsgefälle erzeugen, welches zwangsläufig zu einer ungesunden Abhängigkeit führen würde. 

vor 56 Minuten, schrieb Luderwicht:

Unsere Freundin hat die offizielle Diagnose „Borderline“ erst vor wenigen Jahren bekommen. Ich wusste das schon länger, aber hätte ihr das nie gesagt. Da sie keinen Partner hat, habe ich sie in dieser Rolle unterstützt. Ich war also dabei, als sie die Diagnose bekommen hat. Die ersten Tage waren für sie sehr hart! Aber sie hat sich dann darauf eingestellt und ist damit umgegangen. Und siehe da! Jetzt, nach wenigen Jahren und viel Therapie geht es ihr gut, sie hat die Störung gut im Griff und nur noch in Extremsituationen überhaupt nennenswerte Symptome. 
Es geht ihr so, WEIL sie die (richtige) Diagnose bekommen hat und dadurch damit umgehen konnte! Kein Gebastelt mehr an irgendwelchen Symptomen, die nicht so recht zusammenpassen wollten! 
Es geht bei psychischen/psychosomatischen Erkrankungen nicht um irgendwelche Eigenarten oder Ticks. Die hat jeder Mensch, auch die mit Erkrankungen. 
Mit den passenden Diagnosen und Behandlungen wird man überhaupt erst in die Lage versetzt, voll am Leben teilzunehmen. Menschen mit einer Angststörung, die nicht in der Lage sind die Wohnung zu verlassen, oder die nicht mit fremden Menschen kommunizieren können, können nicht einfach an sich arbeiten. Würden sie das können, wären sie nicht in der Situation. 
Es geht bei einer Depression nicht um Sichnichtwohlfühlen! Es ist eine letale Erkrankung mit einer Todesrate wie Krebs. 
Zuletzt: Es darf nicht die Aufgabe eines Partners sein, seinen Partner zu „behandeln“!  Das wäre für beide eine Zumutung und würde ein Beziehungsgefälle erzeugen, welches zwangsläufig zu einer ungesunden Abhängigkeit führen würde. 

Ich glaube, ich habe mich falsch ausgedrückt.

Das Thema ist auch sehr komplex. Natürlich gibt es "Störungen" im Verhalten, im persönlichen Erleben etc.

Und ich bin auch ganz gewiss nicht gegen Therapien!

Bestimmt erfüllen auch eine gewisse Anzahl an Menschen die erforderliche Menge an Symptomen, die für die Diagnose erforderlich ist .

Aber, wie Du sagst und damit hast Du mich bestätigt, kann man das mit Therapie und somit Selbstreflexion stark abmildern.

Es geht ihr gut, weil sie passende Hilfe bekommen hat! Borderline ist angeblich nicht heilbar. Obwohl sie also ihre Symptome im Griff hat, wird sie immer "Borderliner" sein. Sie wird ihr Selbstbild danach ausrichten. Ist das richtig?

So wie jeder Suchtkranke ohne seine Sucht auszuleben, süchtig ist. Das finde ich falsch. 

Die Frage ist, ob man für Hilfe bzw. Veränderung eine Diagnose oder Ruhe Therapie braucht. Nur weil man etwas mal WAR oder etwas mal erlebt hat, muss das nicht dauerhaft Einfluss haben.

Ein Partner "behandelt" den anderen Partner automatisch! Immer. Nicht the***utisch, aber Verhalten ist immer wechselseitig. Ich behandle meinen Partner auf eine gewisse Art und Weise. Ich weiß, dass er viel Zuspruch braucht. Mich belastet das nicht, 3 Mal mehr zu sagen, dass er XYZ toll gemacht hat und ich ihn liebe. Das ist natürlich keine Therapie und nicht damit vergleichbar, dennoch gibt es positive Gefühle und Vertrauen. Natürlich kann auch ein Partner viel beeinflussen. Im Prinzip beeinflusst das Umfeld IMMER. Eine Therapie kann das offen legen, ja, aber nicht Andere beeinflussen. Was spricht dagegen besonders liebevoll zu sein und 3 Mal mehr zu loben? Ja, ich weiß, die meisten Menschen sehen nur sich selbst oder nichtmal sich selbst. Da gibt es nur Gefühle, die zu Handlungen führen.

Es ist gut, sich selbst zu kennen. 

Da ist es doch egal, welchen Namen die "Störung" hat.

Jeder handelt und denkt und fühlt auf eine gewisse Art und Weise. Es ist aber nicht alles "krank".

 

vor 1 Stunde, schrieb Enja781:

So wie jeder Suchtkranke ohne seine Sucht auszuleben, süchtig ist. Das finde ich falsch. 

Wie ist das gemeint?

Ist ein Mensch welcher nicht mehr konsumiert nicht mehr süchtig?

Falls du es so meinst, könnte dieser Mensch auch mal wieder einen Schluck nehmen...als nicht Süchtiger kann man das. 

Am 22.1.2026 at 16:41, schrieb Bubatzbuddy:

ich weiß nicht ob der ein oder andere Auch dieses Problem hat,

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, das ein Großteil der Menschen mir einer diagnostizierten Borderline-Persönlichenkeitsstörung dazu neigt Beziehungen „mit 180 vor die Wand zu kacheln“ und  das Problem dahinter so zur selbsterfüllenden Prophezeiung macht. Eine gestörte ImpulsKontrolle und ein sich selbstverletzendes Verhaltensmuster lässt da tief grüßen. 
 

Zur Frage: Ich als „Außenstehende“ empfinde es persönlich als sehr anstrengend „damit“ umzugehen. Es frisst Energie. Mir hilft da allein nur das schaffen von Distanz , innerlich wie räumlich, Also ja, ist für mich ein Problem bzgl einer Partnerschaft und das auf mehreren Ebenen, um freundschaftlich verbunden sein/zu bleiben hingegen nicht unbedingt. 

Vor 3 Stunden, schrieb glaubensfrage:

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, das ein Großteil der Menschen mir einer diagnostizierten Borderline-Persönlichenkeitsstörung dazu neigt Beziehungen „mit 180 vor die Wand zu kacheln“ und  das Problem dahinter so zur selbsterfüllenden Prophezeiung macht. Eine gestörte ImpulsKontrolle und ein sich selbstverletzendes Verhaltensmuster lässt da tief grüßen. 
 

Zur Frage: Ich als „Außenstehende“ empfinde es persönlich als sehr anstrengend „damit“ umzugehen. Es frisst Energie. Mir hilft da allein nur das schaffen von Distanz , innerlich wie räumlich, Also ja, ist für mich ein Problem bzgl einer Partnerschaft und das auf mehreren Ebenen, um freundschaftlich verbunden sein/zu bleiben hingegen nicht unbedingt. 

Du bist nur ehrlich, das macht es für beiden Parteien in so einem Fall klar. Auch wenn es einer Seite nicht gefallen würde. Aber besser ein Schrecken mit Ende, als ein Schrecken ohne Ende!🤷‍♂️

vor 26 Minuten, schrieb Duplo-13:

 

Du bist nur ehrlich, das macht es für beiden Parteien in so einem Fall klar. Auch wenn es einer Seite nicht gefallen würde. Aber besser ein Schrecken mit Ende, als ein Schrecken ohne Ende!🤷‍♂️

Muss aber trotzdem nicht zwangsläufig das Ende von allem sein. 🤷‍♀️

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