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Borderline in der Partnerschaft oder Freundschaft


Bu****

Empfohlener Beitrag

vor 16 Minuten, schrieb Frau_Schlaflos:

Menschen haben hier nur ihr Erleben und ihre Wahrnehmung geschildert. Vor allem wenn man nicht vom Fach ist, kann man das Verhalten von Borderline Patienten nur schwer einordnen, verstehen und akzeptieren. Hinzu kommt, dass die Erkrankten selbst, oft keine Krankheitseinsicht haben.

Das ändert jedoch nichts daran, dass auch nicht Betroffene, offen sprechen dürfen, was sie durchmachen. Für einen Betroffenen fühlt sich das möglicherweise aggressiv an, ja. 

Es braucht nicht nur Verständnis für Betroffene, sondern auch für Menschen, die Erfahrungen mit den Betroffenen haben. 

 

Bemerkenswert finde ich, dass gerade der Threadersteller selbst Menschen, die damit Erfahrungen gesammelt haben (was auf die meisten hier zutrifft), ihnen diese kein bisschen abspricht, sondern im Gegenteil differenziert und souverän damit umgeht.

vor 2 Stunden, schrieb Bubatzbuddy:

 

Schön gesagt , Ich beschäftige mich sehr viel mit der menschlichen psyche und das was du da beschreibst hört sich eher als Selbstschutz an , Weil man es selbst nicht war haben will , Nur leider wenn man nicht an sich arbeitet ändert sich nichts , Im gegenteil. Ich wünsch dir viel glück.

So ist es. Sie weiß und merkt es, aber sie will sich nicht helfen lassen. Dann sei sie ja "Verrückte" die zum Psychologen gehen muss. So denkt sie. Leider leiden meine Kinder unter ihr. Darum muss ich mich leider gerichtlich mit ihr Streiten, damit die Kinder da rauskommen. So lange sie sich nicht helfen lässt. 

Vor 37 Minuten , schrieb Frau_Schlaflos:

Menschen haben hier nur ihr Erleben und ihre Wahrnehmung geschildert. Vor allem wenn man nicht vom Fach ist, kann man das Verhalten von Borderline Patienten nur schwer einordnen, verstehen und akzeptieren. Hinzu kommt, dass die Erkrankten selbst, oft keine Krankheitseinsicht haben.

Das ändert jedoch nichts daran, dass auch nicht Betroffene, offen sprechen dürfen, was sie durchmachen. Für einen Betroffenen fühlt sich das möglicherweise aggressiv an, ja. 

Es braucht nicht nur Verständnis für Betroffene, sondern auch für Menschen, die Erfahrungen mit den Betroffenen haben. 

 

Zur Eingangsfrage:

Ein psychisch kranker Partner wird unterstützt und begleitet. Für den Fall der Borderline Diagnose wäre eine Therapie zwingend erforderlich. 

Ich gebe dir absolut Recht, aber einige der Kommentare hier kommen weder von Betroffenen, noch denen mit Erfahrung mit Betroffenen.
Und ja, ich hab absolut Verständnis für beide Seiten, aber dann sollte man eigene Erfahrungen ggf nich so global formulieren, um eben nicht auch noch Vorurteile zu schüren.

Auch wenn mich manche verurteilen, aber nein ich würde keine Beziehung eingehen wollen.

Ich weiß das sich niemand eine psychische Krankheit aussucht , aber in meinem Leben gab es schon einige Tiefen und ich würde es  nicht schaffen, dem " kranken" Partner gerecht zu werden. Ich könnte ihn nicht so unterstützen wie er es brauchen würde , so drücke ich es mal aus. 

 

vor 3 Minuten, schrieb Rosenrot707:

Auch wenn mich manche verurteilen, aber nein ich würde keine Beziehung eingehen wollen.

Ich weiß das sich niemand eine psychische Krankheit aussucht , aber in meinem Leben gab es schon einige Tiefen und ich würde es  nicht schaffen, dem " kranken" Partner gerecht zu werden. Ich könnte ihn nicht so unterstützen wie er es brauchen würde , so drücke ich es mal aus. 

 

Ich hatte vor einigen Jahren mal eine Frau häufiger in der Stadt getroffen und ab und zu mal ein paar Worte mit ihr gewechselt. 

Irgendwann trafen wir uns nach längerer Zeit mal wieder und unterhielten uns gut...auf ihre Frage, ob ich noch Sport mache, wich ich zunächst aus und nachdem sie meinte, wir müssen uns mal auf einen Kaffee treffen und ich ihr meine Telefonnummer gab (sie fragte danach), fragte sie erneut nach meinem Sport und nun antwortete ich ehrlich, dass ich derzeit etwas raus bin, weil ich mit Depressionen zu tun habe...sie kannte sich damit aus, weil sie selbst schon betroffen war. 

Aber gemeldet hat sie sich nicht, obwohl das Treffen ihre Idee war und sie meine Nummer wollte...als ich sie dann nach einiger Wartezeit anschrieb, antwortete sie, dass sie häufiger mal an mich dachte und sich sehr über unser zusammentreffen gefreut hat, aber sie hat so viel um die Ohren und vielleicht trifft man sich ja so mal wieder. 

Ich bin mir sicher, dass die Depressionen der Grund war und es fühlte sich scheiße an...aber ich kann nicht sauer auf sie sein, weil sie sich selbst schützen will.

Ich finde es absolut nicht verurteilungswürdig...obwohl ich den Schaden habe.🤷🏼‍♂️

Ich sags jetzt mal knallhart: Es ist für beide Seiten kein einfaches Los.
Den meisten ist es einfach zu viel Drama um nichts und das kann ich auch verstehen wenn man mit der Materie unterm Strich nichts zu tun hat.
Ich könnte jetzt als Laie wunderbare Tips und Tricks aus dem Hut zaubern gewisse Sachen zu umgehen oder was der/die optimale Partner(in) für eine(n) Borderliner(in) wäre, da ich diverse kenne, ich empfehle aber dennoch in der Hinsicht mehr eine Therapie bei einem Spezialisten. Selbst wenn er einen nicht "heilen" kann hat man zumindest eine Diagnose mit der man arbeiten kann und dementsprechend seine Bedürfnisse an Lebensgefährten besser veräußern kann, Triggerpunkte besser abstecken kann, etc.
Zur Ursprünglichen Frage: Ich würde es generell nicht ausschließen eine Beziehung mit einer Borderlinerin bzw. bipolaren Dame zu führen aber das würde sehr viel Vorgespräche und defintiv einer Probezeit bedürfen. Wenn ich jemanden mag oder sogar liebe findet sich zu 99% immer ein Weg wie man das irgendwie auf die Reihe kriegt. Nicht aufgeben! ;)

vor 2 Minuten, schrieb Bolero2000:

Ich finde es absolut nicht verurteilungswürdig...

Schön das du es richtig  verstanden hast was ich geschrieben habe. Danke 🌹

(bearbeitet)

*** 

vor 19 Stunden, schrieb Rosenrot707:

Schön das du es richtig  verstanden hast was ich geschrieben habe. Danke 🌹

😊

bearbeitet von Pop-MOD-Sunshine
Reaktion auf entfernten Beitrag

Ja wäre ein Problem käme für mich nicht in Frage, möchte ja einen Partner keinen Patienten

Bitte den/die Person sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Die die es nicht tun, sind die falschen und gehören nicht in dein Leben. LG

Ich habe internem Freundeskreis Borderliner es ist oftmals eine Herausforderung.
Nun sind mir beide mit der Zeit ans Herz gewachsen auch wenn es ist nicht leicht ist sind es tolle Menschen.Manchmal gibt es auch Unstimmigkeiten und ich geh etwas auf Distanz.
Sie sind beide in Therapie mit mehr oder weinger Erfolg.
Auch wenn manchmal nachts im drei das Telephon klingelt weil sie jemand brauchen.
Beide haben mehr Menschlichkeit im kleinen Finger als viele Normale im ganzen Körper.

vor 22 Minuten, schrieb Cleo91:

Nur mal so nebenbei: Wenn wir offensichtlich unpassende (weil beleidigende) Beiträge auch noch vollständig zitieren, machen wir unseren Mods noch mehr Arbeit. Wenn wir auf grob unsinnige, menschenverachtende Inhalte stoßen sollten, könnten wir sie auch einfach melden und deren Sinnhaftigkeit auf abstrakter Ebene (und ohne Zitat) diskutieren. 😇

Die Moderatoren sind nicht immer direkt zur Stelle und das verachtende Geschreibsel steht dann erstmal eine Weile da.

Und ich weiss, dass es viele Betroffene schwer trifft und manche lesen auch hier mit...darum sollen diese direkt mitbekommen, dass sie nicht alleine und schutzlos sind.

Für mich ist eine psychische Erkrankung kein generelles Ausschlusskriterium. Es hängt von der jeweiligen Erkrankung und deren Auswirkung ab. Grundvoraussetzung ist, dass die Frau ihre psychische Erkrankung behandeln lässt, denn sonst hätte eine Beziehung für mich keinen Sinn.

vor einer Stunde, schrieb Bolero2000:

Die Moderatoren sind nicht immer direkt zur Stelle und das verachtende Geschreibsel steht dann erstmal eine Weile da.

Und ich weiss, dass es viele Betroffene schwer trifft und manche lesen auch hier mit...darum sollen diese direkt mitbekommen, dass sie nicht alleine und schutzlos sind.

Das kann ich komplett verstehen und es war auch ein Punkt, der mich beschäftigt hat. Schöne Denkweise. 🫶🏻

vor 39 Minuten, schrieb Cleo91:

. Schöne Denkweise.

So richtig bewusst ist es mir erst seit ich mehrmals in einer psychosomatischen Klinik war.

Dort habe ich von vielen gehört, dass sie unter diversen Sprüchen leiden.

Also,.. Ich für mich persönlich, bedarf nie wieder eine Partnerin mit Borderline, definitiv nicht. Es war die Hölle und wenn keinerlei Einsicht über die Erkrankung vorhanden ist, ist alles vergebene Mühe.

Habe selbst auch Erkrankungen, es liegt an jedem selbst ob man dann nen Psychologen und eventuell Medikamente in Anspruch nimmt oder nicht. Eine unbehandelte Borderline Störung oder Bipolar, ist schon arg..

Letztlich muss es jeder für sich wissen, falls du dahingehend noch nichts unternommen hast, such dir nen Psychologen, gegebenenfalls einen Psyichater. Alleine diese beiden Dinge können gut helfen.

Wenn man krank ist, ist man dadurch ja kein schlechter Mensch, wichtig ist nur, das man sich damit auseinandersetzt und wege zur Behandlung findet.


vor 24 Minuten, schrieb Bolero2000:

So richtig bewusst ist es mir erst seit ich mehrmals in einer psychosomatischen Klinik war.

Dort habe ich von vielen gehört, dass sie unter diversen Sprüchen leiden.

Wie hat sich denn der Klinikaufenthalt insgesamt für dich angefühlt? Meine allerliebste Nachbarin war kürzlich in einer Tagesklinik und kam mit ganz gemischten, aber doch überwiegend positiven Eindrücken zurück.

Danke für diesen Hinweis. Werde künftig bei mir selbst noch mehr auf solche Aussagen achten.

Hab hier irgendwo ein Kommentar gelesen bezüglich das der TE anscheinend weniger "kiffen und raven" soll 😂..
Kp von wem es war...

WER AUCH IMMER DAS WAR..

Borderline entwickelt sich nicht durchs Kiffen oder Raven, wenn du eine Psychose hattest, schließe nicht von dir auf andere. Denn, Psychosen oder Neurosen können tatsächlich vom Kiffen oder Raven kommen, oft aber, hat man diese Erkrankung in sich und wird nur ausgelöst durch den Stoff.

Andere wiederum Kiffen oder Raven ihr ganzes Leben und nichts passiert 😉.

Setzt dich mal mit der ICD-10 auseinander 😂erklärt dir vielleicht einiges.

vor 7 Minuten, schrieb Cleo91:

Wie hat sich denn der Klinikaufenthalt insgesamt für dich angefühlt?

Bis auf den letzten Aufenthalt in 2024 holten mich meine Aufenthalte aus meinen tiefen Löchern heraus und ich ging jeweils gestärkter nach Hause. 

Nach meinem ersten Aufenthalt rechnete ich auch nicht damit, dass noch einige folgen werden...aber das geht leider nicht mit einmal pusten und einem Micky Maus Pflaster wieder weg...so ähnlich (leicht übertrieben) muss ich wohl gedacht haben. 

Darum verstehe ich auch Aussagen von verständnislosen etwas besser...ich sah während des ersten Aufenthaltes wahrscheinlich aus wie das Fragezeichenminion als eine Mitpatientin mir erzählte, dass sie im Vorjahr schon mal dort war.

Aber ich bin damit wohl nicht mehr ganz im Thema. 🥸

vor 9 Minuten, schrieb Bolero2000:

Bis auf den letzten Aufenthalt in 2024 holten mich meine Aufenthalte aus meinen tiefen Löchern heraus und ich ging jeweils gestärkter nach Hause. 

Nach meinem ersten Aufenthalt rechnete ich auch nicht damit, dass noch einige folgen werden...aber das geht leider nicht mit einmal pusten und einem Micky Maus Pflaster wieder weg...so ähnlich (leicht übertrieben) muss ich wohl gedacht haben. 

Darum verstehe ich auch Aussagen von verständnislosen etwas besser...ich sah während des ersten Aufenthaltes wahrscheinlich aus wie das Fragezeichenminion als eine Mitpatientin mir erzählte, dass sie im Vorjahr schon mal dort war.

Aber ich bin damit wohl nicht mehr ganz im Thema. 🥸

Freut mich aufrichtig, dass dir die (meisten) Aufenthalte wirklich geholfen haben. Man verliert das ja manchmal im Eifer des Gefechts aus den Augen, aber genau dafür sind sie da - ganz egal, wie lange es dauert.

Probleme, die nicht einfach so verschwinden: Fühle ich komplett. Mir selbst hilft es, mir vor Augen zu führen, dass auch körperliche Gebrechen (ein kaputtes Knie zum Beispiel) sich nicht einfach so in Luft auflösen. Manchmal dauert „Heilung“ einfach sehr lange und das nervt oft echt sehr und erfordert viele Opfer, lohnt sich aber trotzdem. Gut Ding braucht Weile. Ich drücke die Daumen, dass du auch zukünftig weiterhin so gut auf dich achten kannst. 🫶🏻

 

 

vor 9 Minuten, schrieb Cleo91:

Ich drücke die Daumen, dass du auch zukünftig weiterhin so gut auf dich achten kannst. 🫶🏻

Dankeschön...ich wünsche dir beste Gesundheit...weil auch die beste Krankheit nichts taugt🙏🍀😊

Bubatzbuddy,
Also ich persönlich würde dir ja raten das du dich erstmal um dich kümmerst, dich therapierst um dein gefühl für dich selbst wieder zu finden, anstatt dir aufzuhalsen - und dem Partner 😉 - das mit einer Beziehung vereinbaren zu können.

Freundschaft? Ja! Das kenne ich, damit komme ich klar.
Beziehung? Ich weiß nicht....keine Ahnung ob ich dem gewachsen wäre.

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