Cr**** Geschrieben November 7, 2025 Ich habe mich nie besser gefühlt, vorgesorgt hatte ich mit Verhütungsspritzen...dieses An/Absetzen der Pille wg u.a. Urlaub usw. nervte einfach nur, Zack, alle 3 Monate den Keks und aus die Maus, seit den Spritzen war Schicht im Schacht, aber die Lust blieb, und seit vielen Jahren ist die WechselShow zu Ende, und es ist noch besser😁
Ha**** Geschrieben November 7, 2025 vor 3 Stunden, schrieb SuppenkOma: Du freust Dich darüber, dass Deine Frau sich einer Hormonbehandlung unterzieht? Dein Ernst? Die Nachteile einer solchen Therapie sind höher zu gewichten als die Vorteile. Wir sind nur so verzweifelt, dass wir keine andere Lösung sehen, wenn wir alle Symptome gleichzeitig haben. Allerdings steigt auch das Brustkrebsrisiko immens, was sowieso schon die am weitesten verbreitete Krebserkrankung bei Frauen ist. Aber wer braucht schon Brüste im Alter, wenn frau sowieso gegen was Jüngeres und Knackiges ausgetauscht wird? Solche Aussagen ärgern mich! Sie macht das mit vollem Risiko, weil sie vermutlich keine andere Lösung sieht. Aber Grund zur Freude ist das ganz sicher nicht. Mit meiner Aussage hatte ich nicht vor, jemanden zu ärgern. Dass die Nachteile einer Hormonbehandlung "höher zu gewichten sind, als die Vorteile", ist mir neu. Danke für den Hinweis. Allerdings scheint in der Medizin auch nicht alles so zu laufen, wie es geplant wird. Ein Beispiel: 2016 bekam meine Frau die Gebärmutter entfernt und es hieß, die Eierstöcke würden weiterhin Hormone produzieren. 2018 wurde empfohlen, die Schilddrüse zu entfernen und meine Frau konnte das nur verhindern durch eine komplette Umstellung ihres Speiseplans (Schlagwörter Hashimoto, glutenfrei, etc.). Im Sommer 2025 erfuhr sie dann, dass ihre Eierstöcke, die Östrogen produzieren sollten, vollständig fehlen. Einfach weg. Kein Östrogen. Postmenopause. Schlafstörungen, Hitzewallungen, Gefühlsschwankungen, erhöhte Reizbarkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, nächtliches Wasserlassen trotz Trinkplans, Hautprobleme, usw. usf. Für meine Frau ist es eine Erleichterung, dass sie weibliche Hormone bekommt. Und wenn es meiner Frau besser geht, dann freue ich mich darüber. Off the topic: Wir haben beide erhöhte Lipoprotein A-Werte. Im September hatte ich eine TIA. Vielleicht werde ich nicht mehr allzu lange fremd gehen. Möglicherweise ist dir das ein Trost. Jeder ist seines Glückes Schmied. 😊
Su**** Geschrieben November 7, 2025 Vor 3 Minuten , schrieb HammerHalle: Mit meiner Aussage hatte ich nicht vor, jemanden zu ärgern. Dass die Nachteile einer Hormonbehandlung "höher zu gewichten sind, als die Vorteile", ist mir neu. Danke für den Hinweis. Allerdings scheint in der Medizin auch nicht alles so zu laufen, wie es geplant wird. Ein Beispiel: 2016 bekam meine Frau die Gebärmutter entfernt und es hieß, die Eierstöcke würden weiterhin Hormone produzieren. 2018 wurde empfohlen, die Schilddrüse zu entfernen und meine Frau konnte das nur verhindern durch eine komplette Umstellung ihres Speiseplans (Schlagwörter Hashimoto, glutenfrei, etc.). Im Sommer 2025 erfuhr sie dann, dass ihre Eierstöcke, die Östrogen produzieren sollten, vollständig fehlen. Einfach weg. Kein Östrogen. Postmenopause. Schlafstörungen, Hitzewallungen, Gefühlsschwankungen, erhöhte Reizbarkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, nächtliches Wasserlassen trotz Trinkplans, Hautprobleme, usw. usf. Für meine Frau ist es eine Erleichterung, dass sie weibliche Hormone bekommt. Und wenn es meiner Frau besser geht, dann freue ich mich darüber. Off the topic: Wir haben beide erhöhte Lipoprotein A-Werte. Im September hatte ich eine TIA. Vielleicht werde ich nicht mehr allzu lange fremd gehen. Möglicherweise ist dir das ein Trost. Jeder ist seines Glückes Schmied. 😊 Du musst mich nicht trösten, ich fand nur die Aussage nicht gut. Ich wünsche jedenfalls Deiner Frau alles Gute 🍀
En**** Geschrieben November 7, 2025 (bearbeitet) vor 38 Minuten, schrieb HammerHalle: Dass die Nachteile einer Hormonbehandlung "höher zu gewichten sind, als die Vorteile", ist mir neu. Man kann nur hoffen, daß deine Frau sich VORHER ausreichend informiert hat! Wenn man sich mit den Nebenwirkungen der Hormonersatztherapien auseinandersetzt, dann sollte man wirklich abwägen WAS einem wichtig ist im Bezug auf die eigene Gesundheit! Nebenwirkungen fangen bei Brustbeschwerden an, können bis hin zu psychischen Auswirkungen gehen. Das wäre noch die "harmlosen" Nebenwirkungen! Dann geht`s über zu einem erhöhten Risiko für Thrombosen und Schlaganfälle, ein erhöhtes Krebsrisiko usw. vor 38 Minuten, schrieb HammerHalle: Vielleicht werde ich nicht mehr allzu lange fremd gehen. Möglicherweise ist dir das ein Trost. Aber du gehst doch gar nicht fremd, sondern machst lt. eigener Aussage eine diskrete Sextherapie. (siehe dein Posting) vor 9 Stunden, schrieb HerbstKeuchen: Es ist einfach eine Veränderung und in unserern Zeiten mit mangelnder Bildung und mangelnder Resilienz ist das für manche Leute (Frauen) schon bedrohlich. Könntest du mir erklären, was mangelnde Bildung und mangelnde Resilienz mit dem Thema zu tun hat? vor 10 Stunden, schrieb johannes2: Wechseljahre ,da ist das Bluten endlich vorbei und man (Frau) ist dann frei Mit Verlaub ist solch eine Aussage typisch für viele Männer! Das Einzige was viele mit den Wechseljahren in Verbindung bringen ist das Ende der Periode. Einfach mal informieren bevor man solche Phrasen drischt. bearbeitet November 7, 2025 von Engelschen_72
La**** Geschrieben November 7, 2025 Vor 4 Stunden, schrieb SuppenkOma: Es liegt mir fern zu jammern, aber darüber aufzuklären, dass es doch eine Menge an sehr ätzenden Symptomen mit sich bringt und man obendrein dafür noch belächelt wird. Ich arbeite in einer Männerdomäne und vermutlich kannst Du Dir nicht vorstellen, wie charmant meine lieben Kollegen, Geschäftspartner, Chefs, eigentlich mein komplettes berufliches Umfeld mit diesen Themen umgeht. Es braucht schon ein ziemlich dickes Fell und viel Galgenhumor sich dem entgegenzustellen, wenn man vor lauter Hormonüberschwall am liebsten heulen würde. Ich werde mir noch ein T-Shirt besorgen "Sprich mich nicht an - ich bin in der Menopause!" Ich arbeite im Erziehungsbereich, einer klaren Frauendomäne, in der man als Mann gesagt bekommt, dass man als Mann da nichts zu suchen hat. Und nun?
Su**** Geschrieben November 7, 2025 Vor 1 Minute , schrieb Lachenbringtmehr: Ich arbeite im Erziehungsbereich, einer klaren Frauendomäne, in der man als Mann gesagt bekommt, dass man als Mann da nichts zu suchen hat. Und nun? Haben wir scheinbar mehr Gemeinsamkeiten als gedacht 😉
Dies ist ein beliebter Beitrag. An**** Geschrieben November 7, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Vor 5 Stunden, schrieb SuppenkOma: Danke Dir! 🫶 Es hilft ja nichts und ich finde es schon wichtig, dass auch die Männer mal mitbekommen (insbesondere die ganzen untervögelten Beaker hier), dass diese ganzen Symptome (vor allem auf einmal und von jetzt auf gleich zumindest bei mir) so überhaupt nicht lustig sind. Ich dachte erst, ich sei krank, Fieber oder sowas, bis mir dann die Phasen der Wechseljahre eröffnet wurden. Da biste mitten im Meeting und Dir laufen die Schweißperlen an der Stirn herunter und während Du einen technischen Sachverhalt (den Du normalerweise im Schlaf runterbeten kannst) erklären willst, fallen Dir plötzlich die ganzen Begriffe nicht mehr ein und Du kommst ins Stottern. Alle starren Dich an, weil sie diese Aussetzer von Dir so gar nicht kennen. Das passiert mir ständig. Ich hab mir deshalb angewöhnt, es offen auszusprechen, das schockiert im ersten Moment die Männlichkeit, aber sie können es dann doch mit Humor nehmen. Das ist mir allemal lieber als mitleidig wie eine Gestörte betrachtet zu werden. Es ist, wie es ist, so what. Keine Ahnung wie lange es andauern wird, ich versuche meinen Humor nicht zu verlieren. 😉 Genau diese Einstellung von dir meine ich! Beneidenswert! 🤗🤗🤗 (wenn auch mehr als bedauerlich um die Tatsache, dass… 😔) Obwohl ich in meiner Apo-Zeit schon einiges mitbekommen habe, war das natürlich nur oberflächlich… Wenn ich mir hier die Kommentare der „Betroffenen“ durchlesen, muss selbst ich mir eingestehen, dass ich zu diesem Thema selbst als Frau mit einem gewissen medizinischen Wissen VIEL zu wenig weiß… Was sehr schade ist… Man sieht ja auch aufgrund der Reaktionen, warum wohl vermutlich viele darauf „verzichten“ darüber zu reden, und stattdessen ihre jeweilige einzelne Situation für sich zu behalten, so gut es geht… nachvollziehbar und dennoch einfach nur traurig… Ich kann mir vorstellen, wenn eine Frau quasi keine Ahnung davon hat, was sie da irgendwann erwartet, wie zum Beispiel ich, kann das definitiv erschreckend sein, wenn dann irgendwann klar ist, jetzt geht es los… Daher finde ich es wirklich so „toll“ von allen, die hier ihre persönliche Erfahrung dazu teilen und einfach nur schade, wenn dies von manchen bagatellisiert wird… Sowas kann ich einfach nicht verstehen… wie heißt dieser Spruch? Urteile über niemanden, in dessen Schuhe du nicht gelaufen bist… Ich finde, Gefühle eines Individuums sollen und dürfen sein! Die eine kommt besser damit zurecht, die andere weniger… Ich bin ja auch grundsätzlich der Meinung, dass man immer das Beste aus der Situation machen sollte… Allerdings, wenn diese Situation eben begleitet ist mit derart heftigen Symptomen, wie sie hier zum Teil beschrieben sind, da fehlen mir einfach nur die Worte, wenn es heißt, sinngemäß „stell dich nicht so an“ oder „du musst du halt durch“… es bricht sich doch wirklich niemand einen Zacken aus der Krone, einfach mal zuzuhören und nicht zu urteilen… Einfach mal zu akzeptieren und zu glauben, ohne den Menschen dafür negatives zuzuschreiben… Wie die Kommentare in diesem Beitrag zeigen, herrscht hier definitiv ein riesengroßes Aufklärung Thema! Erschreckend irgendwie… 😖😔
My**** Geschrieben November 7, 2025 Schlafstörungen, oft das Gefühl, krank zu werden, Gelenkschmerzen, Gefühlsroulette, nachts viel Pipi machen, weniger Energie, schnell erschöpft... Das einzig Gute daran ist, dass die Blutung weg ist. Aber die verlor ich schon durch die HET.
Se**** Geschrieben November 7, 2025 (bearbeitet) Ich persönlich bin den Wechseljahren einer Frau nicht negativ gestimmt. Wechseljahre und später: Für mich persönlich: Optimales Alter und man kann Sex noch besser/freier genießen. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt AO, sondern man muss z.B. beim Heavy-Pettingnicht mehr so aufpassen, dass man z.B.Ejakulat an sei en Fingern hat bzw. in einer festen, monogame Beziehung kann man das Kondom weglassen und die Frau erspart sich die Nebenwirkungen der (Micro-) Pille. ( Nochmal Papa zu werden will ich nicht). Schade allerdings, dass es für die Frau diese Zeit mit nicht so schönen Nebenwirkung belastet sein kann. Jede Frau, die negative Folgen verspürt, sei von mir extra gedrückt.🍀 bearbeitet November 7, 2025 von SensualMarc
My**** Geschrieben November 7, 2025 Wenn Männer da durch müßten, würden sie keine 60 werden. Oder es gäbe wahrscheinlich viel mehr Öffentlichkeit.
Gelöschter Benutzer Geschrieben November 7, 2025 vor 23 Stunden, schrieb anne-007: "Betroffene" Männer in diese sehr sensible und vielschichtige Thematik einzuladen, finde ich sehr mutig. Was sind "betroffene" Männer?? Männer, die der Einblick „Frau zu sein“ interessiert. Das kann mich als Mann auch interessieren, obwohl die Partnerin keine Probleme hat, oder auch Mann Single ist oder oder oder… Ich finde ein Interesse am Menschsein durchaus legitim, unabhängig vom Geschlecht oder sozialer Konstellation.🤷🏻
Su**** Geschrieben November 7, 2025 Vor 1 Stunde, schrieb NoSavePoint: Männer, die der Einblick „Frau zu sein“ interessiert. Das kann mich als Mann auch interessieren, obwohl die Partnerin keine Probleme hat, oder auch Mann Single ist oder oder oder… Ich finde ein Interesse am Menschsein durchaus legitim, unabhängig vom Geschlecht oder sozialer Konstellation.🤷🏻 Das finde ich auch und ich bin dankbar für alle Männer hier im Forum, die sich empathisch und respektvoll mit diesem Thema beschäftigen und auseinander setzen wollen. Natürlich sind wir Frauen nicht krank, auch wenn es sich teilweise so anfühlt, und wir werden es garantiert auch überleben, zumindest die meisten von uns. Aber ein wenig Verständnis für Frauen, die damit unfreiwillig ein Thema haben, wäre schon ganz schön.
an**** Geschrieben November 7, 2025 vor einer Stunde, schrieb NoSavePoint: Männer, die der Einblick „Frau zu sein“ interessiert. Das kann mich als Mann auch interessieren, obwohl die Partnerin keine Probleme hat, oder auch Mann Single ist oder oder oder… Ich finde ein Interesse am Menschsein durchaus legitim, unabhängig vom Geschlecht oder sozialer Konstellation.🤷🏻 Absolut! Das setzt sowohl echtes menschliches Interesse als auch ein differenziertes Denkvermögen voraus. Und genau da setzen meine Zweifel an, ob das Forum hier der richtige Rahmen dafür ist. Immerhin ist das hier eine "knallharte Sexplattform"
Ge**** Geschrieben November 7, 2025 vor 14 Minuten, schrieb anne-007: Immerhin ist das hier eine "knallharte Sexplattform" genau deshalb darf ja auch mal knallhart gesagt werden, wie sich manche Frau in einem völlig natürlichen Lebensabschnitt fühlen kann. Ich kenne auch kotzenswürdige Kommentare von Kollegen im Stil von "die soll sich nicht so haben, dafür gibts doch sicher was von Ratiopharm" . Naja, wenn sie das Zeug schlucken will, dann soll sie es meiner Meinung nach für sich tun, damit es ihr besser geht und nicht für ihn. Meine hat "natürliche" Therapien versucht, die nicht halfen, und gegen viele andere Pillen hat sie eben eine Ablehnung, spätenstens wenn sie den Beipackzettel liest. Was ich in meinem Beitrag über die Symptome meiner Partnerin vergass, sind die Schmerzen und die Überempfindlichkeit ihrer Brüste, die sie zeitweise, manchmal auch tagelang stundenweise hatte. Das war für sie sehr unangenehm, weil egal welcher BH schmerzte, und ohne BH ging auch nicht, weil das Eigengewicht der Brüste bei jeder Bewegung schmerzhaft war.
Gelöschter Benutzer Geschrieben November 7, 2025 vor 27 Minuten, schrieb anne-007: Absolut! Das setzt sowohl echtes menschliches Interesse als auch ein differenziertes Denkvermögen voraus. Und genau da setzen meine Zweifel an, ob das Forum hier der richtige Rahmen dafür ist. Immerhin ist das hier eine "knallharte Sexplattform" Ach ja… da war ja was😁
Gelöschter Benutzer Geschrieben November 8, 2025 Zitat K.i.Z.: Scheiss auf Blond und Brünett ich will weiße Haare, sie ist perfekt sie kriegt keine Tage…“ (aus „Der Schöne und das Biest“) Nein Spaß ich hab selber keine eigenen Erfahrungen zu dem Thema, aber wie so oft kann man auch hier nichts pauschalisieren. Ich kenne Frauen die nach der Menopause einen krassen Libidoschub hatten, aber auch Frauen die danach so drauf waren dass sie keine Lust mehr darauf hatten. Meine Mum zum Beispiel hat kurz bevor sich dann das Bluten entgültig eingestellt hat, so heftige Blutungen bekommen dass sie zum Teil Eiseninfusionen, Bluttransfusionen und schlussendlich die Pille kriegen musste um nicht zu verbluten. Unter den Umständen war sie dann sehr froh darüber dass dann alles durch war…
En**** Geschrieben November 8, 2025 Autor vor 19 Stunden, schrieb Craysie: Ich habe mich nie besser gefühlt, vorgesorgt hatte ich mit Verhütungsspritzen...dieses An/Absetzen der Pille wg u.a. Urlaub usw. nervte einfach nur, Zack, alle 3 Monate den Keks und aus die Maus, seit den Spritzen war Schicht im Schacht, aber die Lust blieb, und seit vielen Jahren ist die WechselShow zu Ende, und es ist noch besser😁 Meine Mutter hat das auch so gemacht. Über viele, viele Jahre. Deswegen hatte ich auch die 3 Monatsspritze versucht. Allerdings hatte ich dann dauerhaft Zwischenblutungen. 😂. Also, war für mich auch nicht erfolgreich. Nach einem Jahr wollte die Ärztin nicht mehr spritzen, weil die Spritze als Nebenwirkung die Knochen entkalkt, also zur Osteoporose führt. Und oh Wunder, meine Mutter hatte das. Wie sieht das bei Dir aus? Am 6.11.2025 at 20:07, schrieb Engelschen_72: Ich freue mich wirklich für jede Frau die KEINERLEI Probleme mit den Begleiterscheinungen der Wechseljahre hat. Sich aber hinzustellen und zu sagen, daß man sich da einfach nicht so reinsteigern solle, ist mehr wie daneben. Scheinbar blenden solche Sprücheklopfer komplett aus, daß die Wechseljahre bei jeder Frau anders ablaufen. Bei der Einen ohne jegliche Symptome, bei der anderen dafür mit allem was es da so gibt (Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Haarausfall usw. usw.) Manchmal ist`s vielleicht angebrachter "... einfach mal die Fresse zu halten". Frei nach Nuhr. Erschreckend finde ich es, wenn solche Sprüche ausgerechnet von Frauen kommen. Ich habe mich nie in irgendwas reingesteigert, sehe die Wechseljahre als ein ganz normales Prozedere des Frau-seins an, aber habe trotzdem mit Symptomen zu kämpfen gehabt die wirklich die Hölle waren. Aber mei... weniger anstellen, dann klappt et schon. Na ja, es ist etwas Natürliches und JEDE Frau muss da durch, wenn sie lang genug lebt. Ich bin mir sehr bewusst darüber, dass das auch viele negative Symptome beinhalten kann. Darauf freue ich mich natürlich nicht und ich werde schauen, wie ich mir da Linderung verschaffen kann. Mir ging es bei dem Thema aber besonders darum, dass sich viele Frauen nicht mehr als "Frau" fühlen. So sieht man es auch oft in Filmen oder Serien und das finde ich schade. Zusätzlich zu allen anderen Symptomen, kommt auch noch das dazu. Muss DAS wirklich sein! Ich weiß so grob, was mich da erwarten könnte. Ich freue mich trotzdem darauf. Je schneller es beginnt, desto schneller ist es (hoffentlich) auch wieder vorbei. Ja natürlich ist es völlig unangebracht zu sagen, dass man sich nicht reinsteigern sollte! Auch ein Grund, warum ich das im öffentlichen Forum gepostet habe und nicht im Frauenforum. Auch, wenn da, wie immer und wie bei jedem Thema, dumme Kommentare kommen, kann man nur Verständnis bewirken, wenn man darüber spricht!!! Also auch Männer lesen können, wie es Frauen damit geht und was sie brauchen und was sie sich wünschen und dass sie sich nicht anstellen. Und auch, dass sie trotzdem noch eine Frau sind.
En**** Geschrieben November 8, 2025 vor 46 Minuten, schrieb Enja781: Na ja, es ist etwas Natürliches und JEDE Frau muss da durch, wenn sie lang genug lebt. Schrieb ich irgendwo, daß die Wechseljahre nichts Natürliches seien? Nö!
En**** Geschrieben November 8, 2025 Autor vor 20 Minuten, schrieb Engelschen_72: Schrieb ich irgendwo, daß die Wechseljahre nichts Natürliches seien? Nö! Nein, im Gegenteil. Ich habe Dir mir zugestimmt. Spannend was Du rausgelesen hast :)
25**** Geschrieben November 8, 2025 Nun ja, ich weiß nicht ob das für alle gilt? Bei uns jedenfalls war das Klimakterium der absolute Sex-Killer. Für meine Frau ist es das bis heute. Keine Lust, kein Bock, zu viel Anstrengung. Für mich war es ein Schritt Freiheit, da mir gesagt wurde: "wenn du das brauchst dann hol es dir wo anders". Ich habe seitdem meinen Horizont erweitert und finde es schön so.
En**** Geschrieben November 8, 2025 vor 8 Minuten, schrieb Enja781: Spannend was Du rausgelesen hast :) Wenn du deinen Satz mit naja beginnst und dann erklärst, daß es etwas Natürliches sei, dann liest sich das so wie beschrieben. Ohne irgendwas rauszulesen.
Gelöschter Benutzer Geschrieben November 8, 2025 vor einer Stunde, schrieb Enja781: Mir ging es bei dem Thema aber besonders darum, dass sich viele Frauen nicht mehr als "Frau" fühlen. Ich glaube, man muss sich auf die Veränderungen erst mental einstellen. Nicht mehr schwanger werden zu können, ist für viele Frauen eine einschneidende Veränderung und wird als Verlust wahrgenommen. Ich hab mich vor 7 Jahren bei der Geburt meiner Jüngsten sterilisieren lassen. Diese Entscheidung war sehr lange und reiflich überlegt und rational völlig fein für mich. Emotional musste ich das danach trotzdem erst verarbeiten. Das war gar nicht ohne und ging mit einigen Selbstzweifeln und Tränen einher. Aber mein "Verlust" war eine bewusste, freiwillige Entscheidung. Wieviel schlimmer muss das sein, wenn es eben nicht freiwillig geschieht, in einer Phase, in der die Hormone die Psyche völlig aus dem Gleichgewicht bringen? Dennoch glaube ich, dass man sich auch während der Wechseljahre und auch danach sehr weiblich und als richtige Frau fühlen kann. Eben genau deshalb, weil es ein natürlicher Prozess ist, auch die körperlichen und emotionalen Herausforderungen: Genau das macht unsere Weiblichkeit doch aus! Im Moment plane ich, mich und die fortschreitenden Veränderungen in dieser Phase intensiv wahrzunehmen, meine Bedürfnisse ernst zu nehmen und auch nicht kleinreden zu lassen. Ich denke, sowohl meine Töchter, als auch mein Sohn werden danach wissen, was auf eine Frau in den Wechseljahren zukommt und dass das zum Frausein dazu gehört. 😅 Mir hilft es übrigens sehr, mich mit anderen Frauen darüber auszutauschen. Anfang Oktober war ich in Griechenland und kam dort zufällig mit einer Griechin darüber ins Gespräch. Nach einer Weile gesellten sich noch eine Spanierin und eine Irin dazu und wir alle konnten über ähnliche Erfahrungen berichten. Es tat gut zu hören, dass das nicht nur meine persönliche Attitüde ist, sondern ganz normale Prozesse, die Frauen auf der ganzen Welt ähnlich wahrnehmen. Keine von uns ist allein damit! Das sollten wir uns einfach immer wieder bewusst machen. Insofern auch danke für diesen Thread!
Dies ist ein beliebter Beitrag. Su**** Geschrieben November 8, 2025 Dies ist ein beliebter Beitrag. Vor 42 Minuten , schrieb FellatiaMcSuccle: Ich glaube, man muss sich auf die Veränderungen erst mental einstellen. Nicht mehr schwanger werden zu können, ist für viele Frauen eine einschneidende Veränderung und wird als Verlust wahrgenommen. Ich hab mich vor 7 Jahren bei der Geburt meiner Jüngsten sterilisieren lassen. Diese Entscheidung war sehr lange und reiflich überlegt und rational völlig fein für mich. Emotional musste ich das danach trotzdem erst verarbeiten. Das war gar nicht ohne und ging mit einigen Selbstzweifeln und Tränen einher. Aber mein "Verlust" war eine bewusste, freiwillige Entscheidung. Wieviel schlimmer muss das sein, wenn es eben nicht freiwillig geschieht, in einer Phase, in der die Hormone die Psyche völlig aus dem Gleichgewicht bringen? Dennoch glaube ich, dass man sich auch während der Wechseljahre und auch danach sehr weiblich und als richtige Frau fühlen kann. Eben genau deshalb, weil es ein natürlicher Prozess ist, auch die körperlichen und emotionalen Herausforderungen: Genau das macht unsere Weiblichkeit doch aus! Im Moment plane ich, mich und die fortschreitenden Veränderungen in dieser Phase intensiv wahrzunehmen, meine Bedürfnisse ernst zu nehmen und auch nicht kleinreden zu lassen. Ich denke, sowohl meine Töchter, als auch mein Sohn werden danach wissen, was auf eine Frau in den Wechseljahren zukommt und dass das zum Frausein dazu gehört. 😅 Mir hilft es übrigens sehr, mich mit anderen Frauen darüber auszutauschen. Anfang Oktober war ich in Griechenland und kam dort zufällig mit einer Griechin darüber ins Gespräch. Nach einer Weile gesellten sich noch eine Spanierin und eine Irin dazu und wir alle konnten über ähnliche Erfahrungen berichten. Es tat gut zu hören, dass das nicht nur meine persönliche Attitüde ist, sondern ganz normale Prozesse, die Frauen auf der ganzen Welt ähnlich wahrnehmen. Keine von uns ist allein damit! Das sollten wir uns einfach immer wieder bewusst machen. Insofern auch danke für diesen Thread! Damit hast Du absolut recht! Und keine von uns muss sich damit verstecken oder die Symptome schön oder klein reden. Natürlich ist es, wie es ist. Aber frau darf auch laut sagen, wenn sie das Scheiße findet. Nicht, um zu jammern, eher um darüber aufzuklären. Mir fehlt manchmal das Verständnis der Männer, die nur ihren Sexverlust bedauern, sich aber keinerlei Mühe machen, sich zumindest ein wenig in die Frau hineinzuversetzen, wie es sich anfühlt. Welche Frau fühlt sich noch attraktiv, wenn die Haare ausfallen, man Gewichtsschwankungen hat, ständig Hitze- und Kälteempfindungen hat, öfter aufs Töpfchen muss als üblich etc. Das macht ja auch was mit einem. Natürlich fühle ich mich auch weiterhin als Frau, aber stelle mir durchaus die Frage, womit wir diesen Scheiß nach jahrzehntelangen Schmerzen auch noch ertragen müssen. Ich finde, da wird einem als Frau durchaus viel aufgebürdet. Und dann noch von anderen Frauen zu hören, dass frau sich nicht so anstellen soll, macht es auch nicht besser. Ich habe auch ein paar Frauen, mit denen ich mich darüber austauschen kann und das tut verdammt gut, sich mal nicht wie ein Alien zu fühlen. Daher bin ich Dir auch dankbar für dieses Thema @Enja781 auch wenn ich es zugegebenermaßen auch ein wenig für Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung "missbraucht" habe. Aber so spurlos geht dieser Prozess eben nicht an uns vorbei und es ist viiiieel mehr als das Ende der Periode, was Männer mit Freiheit gleichsetzen (gut, manche Frauen auch).
Be**** Geschrieben November 8, 2025 Am 6.11.2025 at 22:42, schrieb SuppenkOma: Schön, wenn das bei Dir Linderung bringt, hat bei mir genau null Wirkung. Es ist eben so, dass nicht nur jede Frau diese Zeit anders durchlebt, sondern auch anders behandelt werden muss. Aber wenn frau so wie ich die A-Karte gezogen hat und alle Symptome gleichzeitig zusammenkommen, kannste Dich nur noch erschießen oder mit Galgenhumor dadurch kommen. Mir hilft nur das richtig üble Zeug und auch nur im Rahmen von ein wenig Linderung, aber nicht im Sinne von nicht mehr leiden müssen. Im Prinzip müsste man alle Symptome für sich behandeln, weil es in D kein Präparat für alles gibt. Dennoch ist alles gut, ich hab die letzten 50 Jahre als Frau überlebt und werde auch die noch verbleibenden Jahre überleben 💪 hab ich zumindest so beschlossen. Ja, stimmt. Jede Frau erlebt die WJ unterschiedlich. Manch glückliche Frau leidet unter keinen Symptomen. Hat aber dennoch einen Mangel. Die Folgen ohne entsprechenden Ausgleich werden sich erst Jahre später zeigen. Jeder Stoffwechsel reagiert anders. Ich spreche von Progesteron, DHEA, Pregnonolon, Testosteron. Die wichtigsten bioidentischen Hormone. Zunächst war es schwierig überhaupt eine Ärztin zu finden, die sich wirklich mit dem Thema auskennt und eine entsprechende Blutuntersuchung vornimmt. Anschließend werden aufgrund dieser Blutuntersuchung die entsprechende Hormone/Dosis ausgewählt und eingenommen. Weitere Kontrolluntersuchungen müssen folgen. Alles auf eigene Kosten. Und verschiedene Bücher zu diesem Thema habe ich mir gekauft. Ich möchte jedoch nicht aufdringlich erscheinen. Lediglich meine Erfahrungen schildern. Für mich sind die Hormone ein Segen...
Empfohlener Beitrag