Jump to content

Amour fou, obsessive Liebe


se****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ich denke auch das das mein Weg wäre, bin gespannt was die andren dazu noch so schreiben :-)

Geschrieben
So blind war ich noch nie, gesunde Grenzen haben schon ihren Vorteil. Ich geben mein Leben nicht wegen einer Person auf!
Geschrieben
Also ich nenne das dann eher toxisch und ja da erlebt man die Hölle auf Erden !! Zumindest war es bei mir so und ich möchte das nie wieder erleben . Ich hatte damals eine harte Zeit .

Geschrieben
Ich denke ich mache gerade genau diese Erfahrung. Aus einer geplant einmaligen Sache, wurde sehr tiefe Zuneigung und große Anziehungskraft, die ich nicht habe kommen sehen. Ich weiß, dass diese Intensität meinem normalen Leben schadet und doch ist es wie eine Sucht. Nur eben nach einem Menschen. Ich suche noch nach einer Lösung. 🤷
Geschrieben
Gerade eben, schrieb Tinchenmaus86:

Also ich nenne das dann eher toxisch und ja da erlebt man die Hölle auf Erden !! Zumindest war es bei mir so und ich möchte das nie wieder erleben . Ich hatte damals eine harte Zeit .
 

Das tut mir leid, zum Glück hast du es überstanden!

vor 1 Minute, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ich denke ich mache gerade genau diese Erfahrung. Aus einer geplant einmaligen Sache, wurde sehr tiefe Zuneigung und große Anziehungskraft, die ich nicht habe kommen sehen. Ich weiß, dass diese Intensität meinem normalen Leben schadet und doch ist es wie eine Sucht. Nur eben nach einem Menschen. Ich suche noch nach einer Lösung. 🤷

Dann hoffe ich das du sie eventuell hier findest!

Geschrieben
Vor 1 Minute , schrieb sexation:

Dann hoffe ich das du sie eventuell hier findest!

Alles gut . Leider weiß man vorher nicht das es sowas ist und da war ich ja noch jung 😀

Geschrieben
vor 9 Minuten, schrieb sexation:

Hallo ihr lieben,

 

wer von euch hat schon mal eine oder mehrere Erfahrungen mit dieser Form einer Beziehung gemacht? Ich habe so etwas schon einmal erlabt und glaubt mir es war nicht sehr schön ... wie seit ihr damit umgegangen? Und was habt ihr dabei empfunden?

 

Als eine Amour fou ([amurˈ fu:]; französisch aus amour = Liebe von lateinisch amor; fou = närrisch, verrückt) bezeichnet man eine Liebesbeziehung, die aufgrund ihrer Intensität als „obsessiv“ empfunden wird. Noch schwerer als die Gefühlsheftigkeit an sich wiegt jedoch, dass die Beteiligten sich in besonderen Lebensumständen befinden, in denen sie durch ein Ausleben ihrer Gefühle Schaden entweder selbst erleiden oder für andere anrichten würden, wobei dieses Moment der Gefährlichkeit bzw. Ungebührlichkeit die Liebesraserei wiederum noch verstärkt. Der Duden definiert Amour fou als bildungssprachlich für eine „verhängnisvolle leidenschaftliche, rasende Liebe“.

omg. Lerne dich selbst kennen und setze deine Standards. Und vor allem google toxische Beziehung, Liebessucht, Pluspol/Minuspol. Gibt so viel Input im Netz. arbeite an dir und suche dir nicht toxische Partner. Das kann kein Happy End ergeben. Finger weg. Und Selbstkastaiung zeigt nur noch mehr auf eigene Baustellen in der eigenen Psyche. Dringend daran arbeiten. Du bist IMMER selbst Regisseur. Such dir bewusster aus wen du liebst und distanziere dich von toxischen Menschen. Wenn du der toxische Mensch bist, erkennen deine trigger. 

Geschrieben

Liebe kann man sich in der Regel nicht bewußt AUSSUCHEN ....

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb sexation:

Liebe kann man sich in der Regel nicht bewußt AUSSUCHEN ....

Aber man kann erkennen, ob man noch ein Leben außerhalb der Beziehung hat, oder ob man schon sehr viel aufgegeben hat für die Beziehung.

Die Bezeichnung "toxisch" ist für mich zu sehr ein Mode-Wort und wird auch viel zu schnell verwendet. Ein Sammelbegriff der nicht das ausdrückt, wo es wirklich klemmt.

Geschrieben
Gerade eben, schrieb rostockerleben:

Aber man kann erkennen, ob man noch ein Leben außerhalb der Beziehung hat, oder ob man schon sehr viel aufgegeben hat für die Beziehung.

Die Bezeichnung "toxisch" ist für mich zu sehr ein Mode-Wort und wird auch viel zu schnell verwendet. Ein Sammelbegriff der nicht das ausdrückt, wo es wirklich klemmt.

Da gehe ich schon eher mit!

Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ich denke ich mache gerade genau diese Erfahrung. Aus einer geplant einmaligen Sache, wurde sehr tiefe Zuneigung und große Anziehungskraft, die ich nicht habe kommen sehen. Ich weiß, dass diese Intensität meinem normalen Leben schadet und doch ist es wie eine Sucht. Nur eben nach einem Menschen. Ich suche noch nach einer Lösung. 🤷

Die Lösung wird dir nicht gefallen, denn sie lautet kalter Entzug... Was schadet, ist normalerweise keine Liebe, mach dir das bewusst. Liebe beflügelt dich und macht dich glücklich.

Geschrieben
vor 22 Minuten, schrieb sexation:

Hallo ihr lieben,

 

wer von euch hat schon mal eine oder mehrere Erfahrungen mit dieser Form einer Beziehung gemacht? Ich habe so etwas schon einmal erlabt und glaubt mir es war nicht sehr schön ... wie seit ihr damit umgegangen? Und was habt ihr dabei empfunden?

 

Als eine Amour fou ([amurˈ fu:]; französisch aus amour = Liebe von lateinisch amor; fou = närrisch, verrückt) bezeichnet man eine Liebesbeziehung, die aufgrund ihrer Intensität als „obsessiv“ empfunden wird. Noch schwerer als die Gefühlsheftigkeit an sich wiegt jedoch, dass die Beteiligten sich in besonderen Lebensumständen befinden, in denen sie durch ein Ausleben ihrer Gefühle Schaden entweder selbst erleiden oder für andere anrichten würden, wobei dieses Moment der Gefährlichkeit bzw. Ungebührlichkeit die Liebesraserei wiederum noch verstärkt. Der Duden definiert Amour fou als bildungssprachlich für eine „verhängnisvolle leidenschaftliche, rasende Liebe“.

🥴

ich verstehe nur bahnhof

Geschrieben
vor 33 Minuten, schrieb rostockerleben:

Die Bezeichnung "toxisch" ist für mich zu sehr ein Mode-Wort und wird auch viel zu schnell verwendet. Ein Sammelbegriff der nicht das ausdrückt, wo es wirklich klemmt.

Stimmt schon, der Begriff wird manchmal inflationär verwendet. Ich meide ihn meistens auch weil es schnell etwas albern wirkt, alles mögliche nach oberflächlicher Betrachtung als toxisch zu bezeichnen nur weil's nicht gut ist. Aber in diesem speziellen Zusammenhang fand ich es jetzt ganz passend.

Geschrieben
Yenna schreibt "kalter Entzug". Und nur so ist es einigermaßen möglich wieder nach vorne zu sehen.
Ich habe vor ca 13 Jahren, zwei Jahre lang solch eine "Beziehung" gehabt.
Wir waren süchtig aufeinander und kaum etwas war wichtiger als unser Beisammensein, ich habe wahnsinnige Orgasmen erlebt und mich fast darin verloren.
Es war sehr schwer mich zu trennen, danach war nichts mehr so wie es war.
Wir haben uns noch zwei Jahre lang gemailt, bis irgendwann meine letzte Mail zurück kam, Adresse unbekannt.
Er hat das einzig Richtige getan, ich habe mich nicht getraut die letzte Verbindung zu ihm zu kappen.
Bis heute habe ich ihn nicht vergessen.
Vor knapp vier Jahren ist mir ein Mann begegnet bei dem es ähnlich war, das erste reale Treffen war wie Magie, diese unglaubliche Anziehungskraft die zwischen zwei Menschen sein kann ist kaum zu beschreiben. Er wusste nicht wie ihm geschah, ich schon...
Damals befand ich mich Privat in einer sehr schwierigen Situation, wir haben uns mehrmals getroffen, aber irgendwann habe ich kalte Füße bekommen, die Sucht nach unserer Nähe hat mir Angst gemacht. Denn nochmal konnte ich das nicht, sonst hätte ich mich verloren.🤷‍♀️
Geschrieben
Ich habe schon intensiv geliebt in meinem Leben, aber noch nie so, dass ich mir oder jemand anderen damit geschadet habe. Ich wusste immer wann und wie ich die Reissleine ziehen muss, wenn es toxisch wird.
Geschrieben
Oder: Wie werde ich sie wieder los in 10 Tagen.
Geschrieben

Nun, zumindest wird es in so einer Beziehung nicht langweilig. *g*

Und im Zenit kam idR der Knall. Kaputt.

Geschrieben

Ich hatte bisher nur einmal mit einer Co-Abhängigkeit gepaart mit krankhafter Eiversucht zu tun. Als ich es erkannte, war es für mich zum Glück noch nicht zu spät. "Kalter Entzug" war die Lösung. 

Geschrieben
vor 25 Minuten, schrieb Yenna:

Stimmt schon, der Begriff wird manchmal inflationär verwendet. Ich meide ihn meistens auch weil es schnell etwas albern wirkt, alles mögliche nach oberflächlicher Betrachtung als toxisch zu bezeichnen nur weil's nicht gut ist. Aber in diesem speziellen Zusammenhang fand ich es jetzt ganz passend.

Aber nur weil man nach jemandem verrückt ist und die gesamte Freizeit zusammen verbringt, bedeutet es nicht automatisch, dass einem diese Beziehung nicht gut tut. Daher empfinde ich eben häufig, dass die Bezeichnung "giftig" es falsch beschreibt und viel zu fahrlässig damit umgegangen wird. Sieht man auch wieder, sofort kommen Hobbypsychologen um die Ecke und urteilen, ohne irgendwelche Hintergründe zu kennen. Und das trifft eben auch auf diese Beziehungsform zu, sie kann von einfach "verrückt nach Dir" bist "ich kündige meinen Job für Dich" reichen. Und da ist eben "giftig" viel zu oberflächlich und auch viel zu schnell geurteilt.

×
×
  • Neu erstellen...