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Wenn die Meta mit dem Konsens ...


glaubensfrage

Empfohlener Beitrag

glaubensfrage
Geschrieben

'Ich will, was ich nicht will', das sind Spiele im Metakonsensbereich. Für die einen ein NogGo, für die anderen besonders reizvoll. 

Schlichte Frage: wie steht ihr zu solchen Spielen, die den Zwang als Inhalt haben und bei denen man sich nah am Abgrund bewegt. Vllt hat ja auch der ein oder andere Erfahrungen zum Austausch im Angebot.

Geschrieben

Ich finde es mega.das gerade nicht wollen und es doch tun müssen ist der reiz

Geschrieben

Gar nix. Mein nein und meine Grenzen sind nicht verhandelbar

Geschrieben

Meiner Meinung nach sollte der Metakonsensbereich nur dann in Betracht gezogen werden, wenn die Grundlage in der Beziehung zwischen Dom und Sub ,sehr sehr stabil und von höchster Vertrautheit ist.

Geschrieben

Ja, ich finde es auch besonders reizvoll. Und schrecklich entlarvend, wenn man auf die Frage, ob man etwas NICHT will, nicht mit "Ja" antworten kann. Man fühlt sich von sich selbst besiegt.

Geschrieben

Sie sind wunderbar intensiv...spannend und sehr erotisch.....wenn man sie mit jemandem macht dem man zu 100% vertraut....

Geschrieben

Zwang nein Motivation um andere Dinge zu tuhen die man eigentlich nicht möchte. Ja

glaubensfrage
Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb Mindgame83:

wenn man auf die Frage, ob man etwas NICHT will, nicht mit "Ja" antworten kann.

Ich finde ja, das ist das plöde an der Sache. Man will das in dem Moment ja wirklich nicht, muss sich aber unter Umständen dazu zwingen lassen, damit man loslassen kann bzw an das bevorzugte Gefühl zu gelangt.

böses_Mädchen781
Geschrieben
vor 11 Stunden, schrieb glaubensfrage:

'Ich will, was ich nicht will', das sind Spiele im Metakonsensbereich. Für die einen ein NogGo, für die anderen besonders reizvoll. 

Schlichte Frage: wie steht ihr zu solchen Spielen, die den Zwang als Inhalt haben und bei denen man sich nah am Abgrund bewegt. Vllt hat ja auch der ein oder andere Erfahrungen zum Austausch im Angebot.

Als Phantasie sehr reizvoll. Real nicht!.

Ich möchte meine Sicherheit, dass ich immer und zu jederzeit abbrechen kann (egal, was es ist!). Das Spiel mit dem Zwang kann sehr reizvoll sein, wenn ich es nicht als ultimativen Zwang empfinde, sondern nur als solchen, bei dem ich gerade kurzzeitig einwillige. Und wenn ich nicht mehr will auch "stop" bzw. "safeword" sagen kann. Wobei ich eh nicht so "krass" spiele und vermutlich auch nicht spielen würde. Ein Klaps auf die Finger des Dom sollte reichen, dass er mal ein bisschen sanfter ist ;). Ein "Lass das Du Arsch", macht es wohl noch etwas deutlicher.

Ich finde auch, dass ein: "Das mag ich nicht" - "das möchte ich nicht" - "das mag ich nicht" reichen sollte.

 

Das war Du da meist ist sicher mit sehr, sehr viel Vorsicht zu genießen und man sollte sich schon sehr genau kennen. Das ist ja der Punkt, warum BDSM oft so missverstanden wird. Es klingt immer nach. "Ich vergewaltige mal eben eine Frau und es ist mir egal, wie es ihr damit geht". das ist schon sehr grenzwertig, da man da eben doch sehr schnell in den strafbaren Breich abrutschen kann.

Ich denke solche Spiele, wie Du sie beschreibst, kann man nur machen, wenn man sich extrem gut kennt und auch ernst von "Spass" unterscheiden kann. Am Ende sollte es ja gut sein und kein Trauma. Ich denke, da stimmst Du mir zu, oder?

glaubensfrage
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb böses_Mädchen781:

Am Ende sollte es ja gut sein und kein Trauma. Ich denke, da stimmst Du mir zu, oder?

Sicher, danach mit einem Trauma jahrelang rumrennen ist nicht das Ziel, weil dann spielt man solche Spiele ja nicht mehr. 

Was den das unterscheiden vom Spaß und ernst angeht ... da sehe ich es persönlich so, das ja gerade bei dem einen der Spaß anfängt, wo er bei dem anderen aufhört und der ernst anfängt. Das erhöhte Risiko, das es am Ende nicht für alle Beteiligten alles gut ist und damit meine ich auch den Atktiven, dessen sollte man sich bewusst sein und auch damit nach Möglichkeit umgehen können.

böses_Mädchen781
Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Minuten, schrieb glaubensfrage:

Sicher, danach mit einem Trauma jahrelang rumrennen ist nicht das Ziel, weil dann spielt man solche Spiele ja nicht mehr. 

Was den das unterscheiden vom Spaß und ernst angeht ... da sehe ich es persönlich so, das ja gerade bei dem einen der Spaß anfängt, wo er bei dem anderen aufhört und der ernst anfängt. Das erhöhte Risiko, das es am Ende nicht für alle Beteiligten alles gut ist und damit meine ich auch den Atktiven, dessen sollte man sich bewusst sein und auch damit nach Möglichkeit umgehen können.

Also man geht man ganz bewußt an die Sache, indem man sagt. "Vielleicht wird es hinterher gut sein, vielleicht auch nur eine Vergwaltigung? Egal, schauen wir mal?"

bearbeitet von böses_Mädchen781
glaubensfrage
Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Minuten, schrieb böses_Mädchen781:

Egal

Wo liest du das egal? Ich schrieb von einem bewussten Risiko, das man eingeht. Wenn sich das nach 'Egal' liest ... Man nimmt es in kauf, egal ist das nicht. Und man muss auch nicht gleich ne Vergewaltigung konstruieren, sondern es kann auch schlicht ein Absturz sein, den man nicht erotisiert bekommt.

bearbeitet von glaubensfrage
böses_Mädchen781
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb glaubensfrage:

Wo liest du das egal? Ich schrieb von einem bewussten Risiko, das man eingeht. Wenn sich das nach 'Egal' liest ... Man nimmt es in kauf, egal ist das nicht. Und man muss auch nicht gleich ne Vergewaltigung konstruieren, sondern es kann auch schlicht ein Absturz sein, den man nicht erotisiert bekommt.

Wie würdest Du es denn formulieren, wenn man es in Kauf nimmt. Nicht als "egal"?

glaubensfrage
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb böses_Mädchen781:

Nicht als "egal"?

Richtig. Egal ist für mich was anderes, als sich eines Risikos bewusst zu sein.

böses_Mädchen781
Geschrieben
Gerade eben, schrieb glaubensfrage:

Richtig. Egal ist für mich was anderes, als sich eines Risikos bewusst zu sein.

Aber, wenn man sich des Risikos bewußt ist und es trotzdem eingeht, ist dann was anderes als "egal"?

glaubensfrage
Geschrieben
Gerade eben, schrieb böses_Mädchen781:

Aber, wenn man sich des Risikos bewußt ist und es trotzdem eingeht, ist dann was anderes als "egal"?

Ja. Wenn man sich des Risikos bewusst ist, dann schreit zb hinterher keiner 'Vergewaltigung'.

böses_Mädchen781
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb glaubensfrage:

Ja. Wenn man sich des Risikos bewusst ist, dann schreit zb hinterher keiner 'Vergewaltigung'.

Ja, dann war es freiwillig, obwohl es eigentlich eine war.

glaubensfrage
Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Minuten, schrieb böses_Mädchen781:

Ja, dann war es freiwillig, obwohl es eigentlich eine war.

Wann da eine Vergewaltigung stattgefundenen hat entscheidest nicht du, erst recht nicht, wenn man solche Spiele nicht spielt. Du bewegst dich gerade auf sehr dünnem Eis, meine Liebe. 

 

bearbeitet von glaubensfrage
böses_Mädchen781
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb glaubensfrage:

Wann eine Vergewaltigung stattgefundenen hat entscheidest nicht du, erst recht nicht, wenn man solche Spiele nicht spielt. Du bewegst dich gerade auf sehr dünnem Eis, meine Liebe.

Ne ne, das ist schon die Einschätzung der Beteiligten, das ist mir klar!

 

Also, wenn ich ein Mann wäre und sowas "mitspielen" sollte, wäre es mir zu riskant!.

Geschrieben

Ich mag es - aber nur, wenn vorher bis ins kleinste Detail abgesprochen wurde, was er gegen meinen Willen tun darf und was nicht. Ich stehe z.B. darauf, einfach so genommen zu werden, aber eben nicht immer.

glaubensfrage
Geschrieben
Gerade eben, schrieb böses_Mädchen781:

Also, wenn ich ein Mann wäre und sowas "mitspielen" sollte, wäre es mir zu riskant!.

Oh, schön, das auch mal das Risiko des Aktiven zur Sprache kommt und der muss bei solchen Spielen noch nicht mal männlich sein. ;)))

Gerade eben, schrieb FrechesGör:

aber nur, wenn vorher bis ins kleinste Detail abgesprochen wurde, was er gegen meinen Willen tun darf und was nicht

Was für eine Kopfgeburt. Abgesprochen und das ins kleinste Detail und sich dann selber vorkaukeln, dass das, was dann mit einem gemacht wird gegen den eigen Willen ist. Aber Wenn's für einen selber funzt, warum nicht. Hat nur nichts mit Metakonsens gemein.

Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb böses_Mädchen781:

Also, wenn ich ein Mann wäre und sowas "mitspielen" sollte, wäre es mir zu riskant!.

Ich mache es so, dass ich die generelle Bereitschaft dazu, mittels bestimmtem Schmuck signalisiere.

Habe ich Lust auf erzwungenen Oral Sex, sind es ganz bestimmte Ohrringe, will ich erzwungenen Verkehr, ist es ein bestimmtes Halsband.

Wann es geschieht, ist dann seine Sache. Es kann ihm aber passieren, dass ich den Schmuck wieder ablege, wenn er zu lange wartet.

vor 12 Minuten, schrieb glaubensfrage:

Hat nur nichts mit Metakonsens gemein.

Vielleicht solltest Du dann, eine eindeutigere Definition als die des Threaderstellers, nachliefern, damit Dir solche Mißverständnisse oder Fehleinschätzungen, zukünftig nicht mehr begegnen... ;-).

DerLustvolle22
Geschrieben

Sinnlos wen ich was nich will hole ich mit es nicht.

glaubensfrage
Geschrieben
vor 11 Minuten, schrieb FrechesGör:

Vielleicht solltest Du dann, eine eindeutigere Definition als die des Threaderstellers, nachliefern, damit Dir solche Mißverständnisse oder Fehleinschätzungen, zukünftig nicht mehr begegnen... ;-).

Ich bin die TE. Du weißt halt nicht, was 'ich will, was ich nicht will' wirklich bedeutet, also mit all seiner Konsequenz dahinter. Da iss nix mit Absprache bis ins kleinste Detail und er macht nur das, was ich wirklich will oder sonst nehm ich das Halsband ab. Einfach mal Metakonsens googeln?

Geschrieben

Ich kenn sogar eine Frau die sich wünscht, abends einmal vergewaltigt zu werden . Gibt es Frauen hier die das nachvollziehen können? Ich nicht wo ich diese Äußerung gehört habe .

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