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Die Poetenecke


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Nabend liebe Gemeinde

ich dachte mir (und das ist schonmal selten, dass das Io mal nachdenkt am Abend ), hier in diesem Forum fehlt vielleicht noch eine Gedichte Ecke.
Nachdem das große, allwissende -Inhaltsverzeichnis keinen solchen Thread findet, bin ich mal so frei und den ersten Stein zu werfen

Bin mal gespannt, was die Gemeinde dazu sagt ;o)

Schatten ziehen über die Wälder herein, ich stehe hier – ganz allein.
Hab mich verloren, dabei hatten wir es uns doch geschworen.
Ich bin einsam, ohne dich. Wo bist du?
Was soll ich noch ohne dich?
Siehst du mich noch?
Was ist geschehen, warum überhaupt ließ ich dich gehen?
Wieso kam es soweit? Waren wir von Anfang an alleine zu zweit?
Wieso konnten wir es nicht bemerken? Wieso ließen wir unsere Liebe sterben?
Ich lauf kopflos weiter, tiefer in den Wald.
Es ist kalt hier draußen, kalt ohne dich.
Meine Sinne schwinden mir, ich sinke zu Boden nieder.
Meine Gedanken drehen sich um dich, immer wieder.
Ich schließe meine Augen.. gebe auf. Es bringt doch nichts.
Langsam erlischt mein Licht.
Am Ende bleibt der Todesengel, und dieser zeigt mir das nichts, das in meine Seele dringt




In diesem Sinne eines der neueren Werke meinerseits.






Grüße,



Io



Geschrieben

oder
""wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein""


Geschrieben

oder
""wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein""



Ja, das sowieso Aber mir ging es in dem Thread mehr um Gedichte und eventuell Songtexte, wenn wir hier Musiker haben ;-D

Und wenn wir grad dabei sind, noch was älteres.. Dürfte jetzt zwei Jahre alt sein oder so:

Mit jedem neuen Tag – schwindet meine Kraft
Mit jedem neuen Tag – werde ich zu Boden gerafft
Mit jedem neuen Tag – möchte ich loslassen
Mit jedem neuen Tag – fange ich an, mich mehr zu hassen
Mit jedem neuen Tag – bin ich näher am Abgrund
Mit jedem neuen Tag – suche ich nach dem warum
Mit jedem neuen Tag – leide ich tausend Qualen
Mit jedem neuen Tag – stellt mir das Leben tausend neue Fragen
Mit jedem neuen Tag – muss ich mein Schicksal ertragen
Mit jedem neuen Tag – frage ich mich: warum ließ ich dich gehen?
Mit jedem neuen Tag – hoffe ich auf den Aufprall
Mit jedem neuen Tag – kann ich nicht mehr in den Spiegel sehen
Mit jedem neuen Tag – begreife ich dass ich endlos tief fall’
Mit jedem neuen Tag – will ich wieder bei dir sein
Mit jedem neuen Tag – fühle ich mich mehr und mehr verlassen und allein
Mit jedem neuen Tag – lass ich alles hinter mir
Mit jedem neuen Tag – sehe ich den Abgrund unter mir
Mit diesem letzten Tag – springe ich in die Tiefe
Ich weiß – nun endet mein endloser Fall
Ich weiß – gleich sind meine Qualen beendet
Ich weiß – nun ist es vorbei
Ich weiß – gleich endet es, und wir sind wieder allein
Mein letzter Gedanke dreht sich nur um dich
Mein letzter Gedanke sagt mir:

[CENTER]Ich liebe noch immer nur DICH![/CENTER]


Geschrieben

Ich blase auf meine Backen,
ja, ich glaube, ich muss kacken !!!


  • 3 Jahre später...
Geschrieben

Oh, je, 2007 war ick auch schon hierzu Gange,

dat ist ja den lange Schlange.


Geschrieben (bearbeitet)

einmal geteilt
nichts mehr abzuziehen
manche worte, sobald gesagt
können nicht zurückgenommen werden
er spaziert alleine
gedanken die er einfach denken muss
die zukunft steigt auf
doch in der vergangenheit versinkt er langsam

nichtsmann
hättest etwas sein können, nichtsmann...

sie glaubte einst
jede geschichte die er zu erzählen hatte
doch eines tages stutzte sie
nahm die andere seite
leeres starren
aus jeder ecke einer geteilten gefängniszelle
einer entflieht einfach
einer nimmt einen anderen weg
und er der vergisst
ist bestimmt sich zu erinnern

nichtsmann
hättest etwas sein können, nichtsmann...

sie wird ihn nicht wollen
sie wird ihn nicht nähren
nachdem er entflossen ist
der sonne entgegen
brenne! brenne! brenne nichtsmann!

nichtsmann
hättest etwas sein können, nichtsmann...


e. vedder


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

e. vedder



doch nicht etwa eddie?!
hört sich für mich vielmehr nach mr. google translater an


Geschrieben

Die Dichter, die Dichter,
kriegen was auf die Lichter. (Werner Brösel)


Geschrieben

was schaust du so, du kleiner Wicht
siehst du denn Muddis Alter nicht
nein, nein o wehhh da gibt es Grenzen
sich zu bespaßen mit zu wenig Lenzen

des Nachtens du willst Kissen wühlen
mit Wonne und Genuss an Nippeln spielen
was tun um sie frech zu umgarnen
davor lässt selten jemand warnen

versuchts mit Trick und schönen Worten
wo er lieben könnt an süßen Orten
die Frau bleibt still es bleibt die Not
das war der letzten Mail ihr Tod


Geschrieben (bearbeitet)

doch nicht etwa eddie?!
hört sich für mich vielmehr nach mr. google translater an



nee das war der vin translater und ich freue mich, das es jemand erkannt hat!!!
du hast meinen tag gerettet

auf englisch klingt es natürlich besser und lyrischer


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Und kommt auch die Dunkelheit schneller.
Dann denk` dran, es wird wieder heller
Schau aus nach dem Licht,
ganz weg ist es nich.


Geschrieben (bearbeitet)

Hüterin Deiner Leidenschaft

Ich bin die Hexe Deiner Sehnsüchte,
die Hüterin des Feuers Deiner Leidenschaft,
der dunkle Schatten Deiner heimlichen Gelüste,
ich lege eine Spur der Erregung über Deinen Körper.
die sich wie Feuer durch Deine Adern frisst.

Ziehe mit meinen Meergrünen Fingernägeln magische Linien,
von Pore zu Pore die jeglicher Vorstellung,
von Sinnlichkeit Leben verleiht.
Ich lass Dich in die Kristallkugel sehen,
mit dem Facettenschliff kaskadischer Lüste.

Dein himmlisches Verlangen
wird unter meinen Reizen,
zum Fluch zügelloser Begierde.
Deine Hingabe wird sich hoffnungslos meiner Macht unterwerfen
und dann ... werde ich Dich,
nach der kaum mehr zu erwartenden Erlösung,
endgültig zu Grunde richten,
bis in den blauen Augen Deines Gesichtes,
nur noch schamlose, teuflische Animalie glitzert.

Erst jetzt will ich Dich
über den Rand der Klippen stürzen sehen,
in unvorstellbare Abgründe von Tabulosigkeit
und dort ... dort will ich alles von Dir,
bis zur völligen Erschöpfung
und ich werde erst dann genug haben,
wenn ich den Tod der Nacht in Deinen Augen schimmern seh'.


bearbeitet von BlackSoul43
Geschrieben

Blicke, die sagen es geht nicht mehr...
Gedanken, die nicht mehr wissen wohin...
Tränen der Verzweiflung in den Augen...
zittern, obwohl ich nicht friere...
Erinnerungen, die weh tun...
Liebe, die einfach gegangen ist...
Worte, die nichts mehr sagen...
Verzweiflung.. zu stark um sie zu bekämpfen...
Traurigkeit, die man nicht beschreiben kann....
ein letzter Blick..umdrehen.. und gehen...
und wissen, dass es für immer vorbei ist...


Geschrieben (bearbeitet)

Sobald Du beginnst, Gespenster zu sehen
Und spärlich bekleidet spazieren zu gehen,
Von Türmen zu sinken,
Im Bad zu ertrinken,
Sobald Du Dich duzt mit Dämonen und Drachen,
Empfiehlt es sich, schleunigst aufzuwachen!


Gute Nacht und süße Träume :-)


bearbeitet von Celina76
  • 4 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

hi bin der porco wer hat lusst eine affare


Hier bist du ja genau richtig.
Herr Fahrer, bitte einmal den Forenbus stoppen.
Da muss noch jemand unbedingt mit


bearbeitet von Luka_43
Geschrieben

Hier bist du ja genau richtig.
Herr Fahrer, bitte einmal den Forenbus stoppen.
Da muss noch jemand unbedingt mit



dann steig ich aus


Geschrieben

Sage ich. Ich liebe Dich
sagst Du gleich: Du hast nen Stich
Männer denken nur an Sex
das weiss ich noch von meinem EX
Mann, o Mann, ich weiss nicht mehr
Du hast`s einfach, ich habs schwer

von MIKE WAHLHALLA


Geschrieben

17 Zoll groß, Welt der Chatter, kleiner Raum voll Internetter, männlich, weiblich, manchmal bi, offen, ehrlich , wünscht man sie. Es wird gelogen, wird geblockt, blonder Engel lüstern lockt, rote Hexe , Zickenkrieg, Cyberpseudomännersieg! SMS, ,ich möchte dich sehn,, ,willst du denn auch mit mir gehen?,, sag bist du blond? Oder braun?,, ,stehst du auf Jungs , oder Fraun?,. Abgebrochen, ohne gleichen, eine Antwort muss doch reichen, wieder da im Chatterroom, so ein Internetterboom. Schock beim ersten echten Treffen, schon hört man die andern kläffen, ,haben wir doch gleich gewusst,, und mir bleibt der Cyberfrust. Vom anonymen Webgelüge, bleiben halt nur Cyberflüge, rosarot im feuchten Traum, willkommen zurück, im Chatterraum. Was dort zählt ist nicht die Wahrheit, Phantasie und offene Klarheit, ist der schöne Typ von gestern, heute nur ein Grund zum lästern , Träume nur, auf siebzehn Zoll, denn alleine das, ist toll. Der Rest ist was er eben ist, ein riesengroßer Haufen Mist. .


Geschrieben

Ich würde dir gerne blonde Zöpfe
ins Haar flechten
und am Zerkauen des Grashalmes
bemerken,
dass du verstehst
warum wir im Sonnenlicht baden
mit roten Strümpfen an den Füßen
und Pudelmützen auf dem Kopf.

Nebenbei können wir uns fischstumm
unterhalten über die Welt
oder Gott.
Uns vielleicht beim Schlüpferwerfen
gelbe Punkte an die Backen
kleben.
Ich würde wissen, dass du verstehst

ich liebe.

und es verwirrt mich,
dieses Lieben dazwischen,
den Zeitungen die ich gestern las,
dem Dax und dem Börsenwirrwarr
Dem Himmelfahrtskommando Afghanistan.

Schussschulvertraut.

Fliegende Schlüpfer verwirren mich weniger
als der leere Kühlschrank meiner Nachbarin.
Im Gedanklichen Spiel, mit dem Spiel
hinterm Vorhang.
Aus den 70 zigern, schon vor meiner Geburt
beerbt. Schriftgenau. Für die Zeit der Trauer.

Mich verwirrt dieses Lieben
zwischen Himmel und Abgrund
und lege uns dazwischen.
Vielleicht wartet er dann mit dem Einsturz
aus Wolkenbruch
das giftig regnet für Ratten
die immer erst Eine opfern.

Es ist schlauer nur eine Leiche zu haben.

Ich hänge Gott mal nen Zettel ans Brett:
Noah auferstehn lassen.
Für den Bau der Arche.
Ne Mail an den WWF dürfte reichen,
vom Regenwald wird wohl genug übrig sein.

Mich verwirrt das Dazwischenlieben.
Es erinnert mich an Löwenzahn
der aus gebrochenem Asphalt schießt,
wenn er Glück hat schießt der Unkrautvernichter daneben.
Wenn nicht, stirbt er auf der Straße.

Und wer ist dann der Held?

Ich liebe dich
mit roten Socken und gelben Punkten auf den Backen.
Dem Sonnenbad über der Pudelmütze
und flechte dir
blonde Zöpfe ins Haar.

Am zerkauten Grashalm
verstehe ich
die Liebe zwischen uns und der Welt.


Geschrieben

Gebunden an Pflanze und Herz,
geschunden nur durch eigenen Schmerz,
auferlegt ist Vielen diese Bürde,
leben mit Stolz und Würde,
leben, wenn es sterben heisst,
Sterben leben, denn du weisst,
in dir und mir und vielen Anderen,
werden diese Seelen weiter wandern.
Und ist auch diese Welt nicht mehr,
es ist dein und deren liebendes Heer,
das Kindsein und ihr Schwimmen im Meer,
vielleicht nicht mehr auf dieser Erde,
auf dass die neue Welt lebend besser werde.


Geschrieben

Es ist Zeit

tick-tack sprechen sandige Uhren
ihr letztes Gebet nach dem Frühstück.

Hinter mir an der Kasse steht ein singender Schwarzer
und kauft Bier. Drängt sich vor, kommt zurück
und hat was zu sagen.

Über eine Frau, die 3 Kinder hat, die ihr ganzes Leben lang
für ihren saufenden Mann gearbeitet hat.
den sie eben rausgeschmissen hat und der sein Freund ist.
Er sieht mich an und sagt:
Korrekt! und ich frage: Was? Und er mich:
Sister! Wo ist Gott?

Ich dreh mich zur Kassiererin und sage:
"Sister" nimmt die Mentos, und gehe schulterzuckend
und auf halbem Weg zur Tür, schon schmunzelnd aus dem Laden.
Kurz darauf stehe ich lachend vor einem rotem Ampelmännchen
mit der Frage: Bist du Gott?
Es wird grün.

Beim Verteilen meiner Flyer dann fällt mir ein,
ich sollte mal wieder was schreiben,
vielleicht über betrunkene Schwarze,
die von ihrer Frau so liebevoll sprechen, um
am Ende den Schmerz in die Becksflasche zu stecken.
Ich könne genauso gut selbst n Bier aufmachen
und mich für heute gut stellen lassen
mit den Uhren.
Nach dem Frühstück noch n Gebet sprechen
bevor ich wieder da rausgehe
und die Bühne Leben ihre Vorhänge öffnet.

Vielleicht geh ich auch einfach zu Penny,
stell mich hinter dich an die Kasse
und frag dich: Wo ist Gott?

Und dann bist es vielleicht du, der an der Ampel
ein Zeichen sieht.


Geschrieben

Die guten gewinnen normalerweise, außer wenn das Böse die Überhand behält


Geschrieben

Leere Gläser

Wenn du das was du Leben nennst,
Nachts aus leeren Gläsern trinkst.
Und das,
was am Tage

- über deine gemalten Augäpfel-

durch die Reste des Verstandes sickert
aus dem Hinterhalt verlierst,
wird die Wirklichkeit
zum vergänglichen Muss.

Hinter der Leere,
kommt fühlbare Welt.


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