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Dialektik der Beziehungen


Se****

Empfohlener Beitrag

"Aus dem Unwesentlichen ins Wesen des Lebens geht die Reise,
aus dem Geschwätz ins Unsagbare,
aus dem Scheinbaren ins Eigentliche.
Und jeder muss seinen eigenen Weg finden."

vor einer Stunde, schrieb Wolfwalk:

...Da wären wir bei Deiner Kernfrage:

"Wenn ich die Maßstäbe einiger Foristinnen hier an meine Frau anlegen würde, müsste ich mich eigentlich in unser beider Interesse sofort scheiden lassen."

Hat Sie Dich aus Mitleid genommen? ...

Ich glaub, er meint das eher umgekehrt... er ist ja derjenige mit den mehrfachen akademischen Abschlüssen. Und da er der Meinung ist, "dass keine Beziehung funktioniert, deren Grundlage eine zu große (sic!) Übereinstimmung (...), weil sie dadurch automatisch gähnend langweilig wird... ähem... denk ich mir meinen Teil :coffee_happy:

vor 3 Minuten, schrieb Bicolour:

Ich glaub, er meint das eher umgekehrt... er ist ja derjenige mit den mehrfachen akademischen Abschlüssen. Und da er der Meinung ist, "dass keine Beziehung funktioniert, deren Grundlage eine zu große (sic!) Übereinstimmung (...), weil sie dadurch automatisch gähnend langweilig wird... ähem... denk ich mir meinen Teil :coffee_happy:

Ich denke mir auch meinen Teil...meistens....ist halt nicht immer soo schlüssig, was man meint und was man schreibt...*grins*

vor 10 Stunden, schrieb SexPaarDDorf:

Ich glaube eigentlich, dass keine Beziehung funktioniert, deren Grundlage eine zu große Übereinstimmung z.B. sexueller Vorlieben beinhaltet, weil sie dadurch automatisch gähnend langweilig wird.

Wie kann denn etwas (gähnend) langweilig werden, was zwei Leute gemeinsam gerne machen? Und eine Entwicklung in andere Richtungen schliesst das meiner Meinung nach nicht aus.

vor 10 Stunden, schrieb SexPaarDDorf:

die Maßstäbe einiger Foristinnen

Was genau meinst du damit? Und warum ziehst du Vergleiche mit dem, was andere sich wünschen, und deiner Frau?

vor 10 Stunden, schrieb SexPaarDDorf:

Hat sich hier schonmal jemand „glücklich getippt“

Ja.

(bearbeitet)

Fùr mich sagen Worte durchaus etwas über den Autor aus. Was genau, das stellt sich oftmals erst im Verlauf der Konversation dar.

Kommunikation vergleiche ich mit dem Bau eines Hauses. Dir ersten gewechselten Worte sind der Grundstein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Erst im weiteren Verlauf ist zu erkennen in welche Richtung es gehen wird. Erst im weiteren Verlauf ist zu erkennen ob der Rohbau dem eigenen Gefallen entspricht und ob man gewillt ist den Bau zu vollenden und irgendwann Gardinen ans Fenster zu hängen.

Gemeinsamkeiten in einer Beziehung sind für mich mittlerweile unabdingbar. Ich hatte beides: den Gleichklang aber auch (zu Beginn) spannende Unterschiedlichkeit.

Sind die Unterschiede zu groß, dann kann es schnell anstrengend werden. Viel zu oft muss sich einer zurücknehmen und viel zu oft leidet darunter die eigene Zufriedenheit.

Gerade im sexuellen Bereich bin ich nicht mehr bereit Kompromisse einzugehen. Ein Mann, der mit meiner Neigung nichts anzufangen weiß, kommt als Partner für mich nicht mehr in Frage. Zuviel meiner Persönlichkeit müsste ich hinten anstellen.

Lieber TE, letztendlich spielt es gar keine Rolle ob und wie groß Gemeinsamkeiten oder Unterschiede sind, es ist einzig entscheidend wie die beteiligten Personen damit umgehen. Sich als Außenstehender darüber Gedanken zu machen kann vielleicht spannend sein...mehr aber auch nicht.

P.S.: Ja, ich habe mich hier "glücklich getippt".

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
(bearbeitet)

Am geschriebenen/gesprochenem Wort konnte ich/mein jeweiliges Gegenüber festmachen, ob es bei uns sprachlich Gemeinsamkeiten gibt und falls man diesbezüglich zu unterschiedlich tickte, war ein weiterer Kontakt oft sinnlos. Denn es entstanden zu viele Missverständnisse und Spannungen, was für beide Seiten oft nur unnötig anstrengend war.

Beziehungen mit sexuellem Hintergrund sind für mich nur möglich, wenn es weitestgehend Gemeinsamkeiten gibt, langweilig wurde das nicht, im Gegenteil, es war oft möglich sich gemeinsam weiter zu entwickeln und zu verändern. Was dem gemeinsamen Sex eine besondere Spannung verliehen hat und die Verbindung auf emotionaler Ebene bei uns bestärkte.

Negative Erfahrungen machte ich in jungen Jahren, es war sexuell nicht (mehr) stimmig, weil wir von Anfang an zu unterschiedliche Vorlieben hatten oder uns voneinander weg entwickelt haben, was in beiden Fällen die Trennung zur Folge hatte.

bearbeitet von Myraja
Aber eine Frage stellt sich mir dennoch, wie anders als über das geschriebene Wort, sollte man anfänglich erfahren, ob der Autor/die Autorin für einen selbst passen könnte ? Zu Anfang ersetzt das geschriebene Wort doch das gesprochene
(bearbeitet)

Kommunikation ist vielschichtig. Achtlos in die Ecke geworfene Gegenstände können auch was aussagen. Ich hatte mal einen Mitbewohner, der fand es katastrophal, wenn ich im Kühlschrank Sachen "falsch" gestellt habe. Dadurch kann man auch etwas ausdrücken. Im Internet hat man nur das geschriebene Wort. Und die Bilder. Mit Bildern kann ich nicht kommunizieren, daher bleibt das geschriebene Wort.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
vor 17 Stunden, schrieb SexPaarDDorf:

Woher kommt eigentlich der Glaube, dass geschriebene Worte (dennotativ) etwas über den Autoren aussagen können?

 

vor 17 Stunden, schrieb SexPaarDDorf:

Wenn ich die Maßstäbe einiger Foristinnen hier an meine Frau anlegen würde, müsste ich mich eigentlich in unser beider Interesse sofort scheiden lassen.

Die Antwort liegt in Deiner Fragestellung, denn Glaube wird in der Kirche praktiziert. Und Allem, was man in der Kirche hört, kann man halt glauben oder nicht. Es kann so sein, muss es aber nicht. Dazwischen liegt eine Bandbreite.

vor 17 Stunden, schrieb SexPaarDDorf:

Nun sind wir aber schon so lange glücklich miteinander verheiratet, dass ich die Leitlinien der Leute online (die erstaunlicherweise fast alle Singles sind) mal vernachlässigen möchte und weiterhin verheiratet bleibe, obwohl die Vorlieben von mir und meiner Frau schon hier und dort ein wenig auseinandergehen (ein absolutes No-Go, wie ich hier erfahren habe). Ich empfinde diese Spannungen eigentlich eher als „Salz in meiner (unserer) Suppe“....

Ein Vergleich mit meiner Frau würde immer hinken.

vor 17 Stunden, schrieb SexPaarDDorf:

Deshalb mal meine ketzerische Frage:

Hat sich hier schonmal jemand „glücklich getippt“ oder geht Ihr nach wie vor alleine schlafen?

Ich gehe seit 20 Jahren alleine glücklich schlafen. Meine Frau hat ihr eigenes Schlafzimmer.

vor 17 Stunden, schrieb SexPaarDDorf:

Ich glaube eigentlich, dass keine Beziehung funktioniert, deren Grundlage eine zu große (sic!) Übereinstimmung z.B. sexueller Vorlieben beinhaltet, weil sie dadurch automatisch gähnend langweilig wird.

Womit wir wieder in der Kirche stehen.

vor 17 Stunden, schrieb SexPaarDDorf:

Und was machen kleine Kinder, wenn sie Langeweile haben?

Sie nölen rum.

(bearbeitet)

Vielleicht sollte man lieber Sex haben mehrere male oder vilt reicht auch nur einmal...und dann entscheiden ob man sich weiter kennenlernen sollte...dann entsteht kein thema ob man das oder das mag beim Sex...bzw beim ersten Date schon ne liste machen das mag ich und jetzt müssen wir schauen ob wir uns weiter treffen :)

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
vor 12 Minuten, schrieb Geheimnisvoller84:

Vielleicht sollte man lieber Sex haben mehrere male oder vilt reicht auch nur einmal...und dann entscheiden ob man sich weiter kennenlernen sollte...dann entsht kein thema ob man das oder das mag beim Sex...

Steile These 👍🏻😂

So muss man sich nicht immer verrückt machen oder sich trennen...so das man alles vorher schon weiß.

 

vor 20 Stunden, schrieb SexPaarDDorf:

Hat sich hier schonmal jemand „glücklich getippt“ oder geht Ihr nach wie vor alleine schlafen?
 

Um diese ketzerische Frage mal ganz offen zu beantworten...............: Ich habe mir einen Kater zugelegt. Der schläft jetzt immer mit mir im Bett. :)

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