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Hat die gesellschaftliche Stellung was mit dem bevorzugten Sex zu tun?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Denkt ihr das die gesellschaftliche Stellung einer Person Auswirkung auf das Sexleben hat bzw das man daran möglicherweise erkennt welche Rolle jemand beim Sex gerne übernimmt?
Oft wird ja dargestellt das der Vorstandsvorsitzender einer großen einflussreichen Firma gerne von Dominas gedemütigt wird, oder emanzipierte Frauen die es lieben beim Sex kontroliert zu werden...


Geschrieben

denke das ist quer durch alle Schichten bunt gemischt ...
oder bin ich nicht emanzipiert wenn ich nicht kontrolliert werden will ?


Geschrieben

Völliger Quatsch


Geschrieben

Völliger Quatsch



Etoileduciel
Geschrieben

Naja, es gibt schon Wissenschaftler die da einen Zusammenhang sehen (oder sehen wollen). Angeblich bevorzugen Menschen die viel Verantwortung im Job tragen und Mitarbeiter führen müssen, die devote Seite. Sozusagen als Kontrastprogramm.

Ob´s stimmt ist fraglich. Man kann so was immer in zwei Richtungen argumentieren. Und keine der beiden lässt sich wirklich wiederlegen.

Ich meine der Mobschwinger in der Burgerbude wird dadurch ja auch nicht zum Dom vor dem Herren.


Geschrieben

das liegt am inneren schweinehund


karambesi
Geschrieben

Na logisch.
Missionare, Reiter, Hündchen

Guck mal bei Kamasutra nach.


Geschrieben

totaler Blödsinn


Geschrieben

.
Oft wird ja dargestellt das der Vorstandsvorsitzender einer großen einflussreichen Firma gerne von Dominas gedemütigt wird, oder emanzipierte Frauen die es lieben beim Sex kontroliert zu werden...



Es wurde ja auch dargstellt von u.a. Krankenkassen, dass BDSM, hier insbesondere S/m eine Krankheit mit ICD ist. Die AOK hat auf Betreiben einiger Verbände dies zumindest von ihrer homepage genommen.

Es wurde auch dargestellt, dass Homosexualität eine Krankheit ist. Zum Glück ist die Zeit vorbei.

Und es wurde dargestellt, dass Transgender und viele andere Orientierungen unnormal sind.

BDSM in all seinen Facetten und Ausprägungen ist eine sexuelle Orientierung. Man hat sie oder nicht.

Ich halte es genauso für Mumpitz wie die These, dass die submissiven Menschen aus schlechten Erfahrungen heraus diese Neigung entwickelt hätten.

Nur weil es Übereinstimmungen der Leute innerhalb dieser 'Gruppe ' zu geben scheint, begründet sich ein e solche Unterstellung nicht.

Es gibt auch 'ne Menge Übereinstimmungen wenn man Einbrecher miteinander vergleicht...

Halkyonia


gruenerWombat
Geschrieben

Es gibt viele Begabungen, die sowohl veranlagungs- als auch erziehungs- oder sonstwie umweltbedingt sind, oder bei denen eine konkrete Ursache schwer auszumachen ist. Von daher halte ich solche Fragestellungen, soweit sie nicht auf Stigmatisierung abzielen, nicht von vornherein für totalen Blödsinn, wohl aber die Einstufung einer sexuellen Orientierung als Krankheit, wenn sie niemanden schadet.

(Schließlich fragt auch niemand, ob Christentum heilbar ist, obwohl die Geschichte mit der jungfräulichen Mutter erwiesenermaßen Blödsinn und das krampfhafte Festhalten daran nicht wirklich rational begründbar ist.)


Etoileduciel
Geschrieben

Schließlich fragt auch niemand, ob Christentum heilbar ist, obwohl die Geschichte mit der jungfräulichen Mutter erwiesenermaßen Blödsinn und das krampfhafte Festhalten daran nicht wirklich rational begründbar ist.

Deswegen nennt man es ja Glauben und nicht Wissen. Aber jedem das Seine.......


gruenerWombat
Geschrieben

'man' nennt es Glauben; die, die daran glauben, bzw. dafür eintreten, nennen es nur allzu oft Wahrheit (siehe z.B. "Unfehlbarkeit", "Inquisition" oder gar "Chicago-Erklärung zur Irrtumslosigkeit der Bibel").


Geschrieben

in erster linie ist es die eigene stellung ZUR gesellschaft, bzw. den darin gültigen konventionen, die den sex bestimmt.

die einen verhalten sich recht emanzipiert, pfeifen auf die konventionen, praktizieren was ihnen gefällt, einige outen sich und stehen sogar dazu.

die anderen orientieren sich an den geltenden maßstäben, meinen ihr verhalten wäre "normal", "richtig" oder "gut". praktiken jenseits dieser maßstäbe werden als "krank" "unnormal" oder "schlecht" interpretiert.

natürlich bestimmt auch die stellung in der gesellschaft den zwang, ihre moralischem und auch rechtlichen normen zu respektieren. zumindest tendenziell ist festzustellen, dass dieser zwang in höheren stellungen stärker ignoriert wird. verhaltensnormen gelten schließlich für diejenigen, für die sie gemacht werden und nicht für die, die sie erlassen.

eine andere gruppe, die sich weniger an gesellschaftliche konventionen als an eigenem wohlergehen ausrichtet, dürften die freidenker sein, eine eigenschaft, die sich jedoch nicht in einer bestimmten gesellschaftlichen stellung lokalisieren lässt.


Klausewitz1978
Geschrieben

Naja, es gibt schon Wissenschaftler die da einen Zusammenhang sehen (oder sehen wollen).


Bei einer "wissenschaftlichen" Studie kommt überraschenderweise überproportional oft das heraus, was der Auftraggeber/Sponsor gerne hätte. (Ich habe meine ersten Berufsjahre in der Forschung und Vorausentwicklung verbracht...)

Ansonsten stimme ich meinem Vorredner zu, daß da viele "softe" Faktoren wie Erziehung, Erfahrungen etc mit eingehen, die schwer zu recherchieren und zu quantifizieren sind. Aber daraus gleich so ein abstraktes Muster abzuleiten, halte ich für Alchemie!
Oder ich habe nur die sexuelle Gebrauchsanweisung für meinen Berufsstand noch nicht gelesen.


Geschrieben

Man sagt ja auch stille Wasser sind tief... Wirklich wissen kann man es eigentlich nie, sonst wäre einiges auf / in der Welt anders gelaufen.


Geschrieben

Absolutes Blödsinn


96angel
Geschrieben

Absoluter Käse,oder kannst du morgens fliegen nur weil du Abends gevögelt hast??


Geschrieben

Selbst wenn es so wäre, was bringt es wem, das zu wissen?


gruenerWombat
Geschrieben (bearbeitet)

Ich finde, uns selbst zu verstehen, ist nie verkehrt, auch ohne konkreten 'Nutzen'. Mir persönlich reicht es, wenn ein Thema interessant ist.


bearbeitet von gruenerWombat
Geschrieben

Die gesellschaftliche Stellung hat was damit zu tun MIT WEM man Sex hat!!!


Geschrieben

Das Einzige, was ich mir vorstellen kann, wäre Folgendes:


Je höher die gesellschaftliche Stellung (mit der ja auch
zu 99% ein höheres Einkommen einhergeht), desto größer
die Möglichkeit ausgefalleneren (auch kostspieligeren)
Sexpraktiken zugänglich zu werden...

Je mehr finanzielle Mittel, desto aussergewöhnlicher...

Ich spreche hier von extremen Fetischen, die nur in
"gewissen Kreisen" praktiziert werden...und ich spreche
hier von "möglich"...nicht von "zwingend vorausgesetzt"...



kleine-wuensche
Geschrieben

Gegenfrage: Beeinflusst der bevorzugte Sex die gesellschaftliche Stellung?


Geschrieben

Absoluter Käse


schaeferhund34
Geschrieben

also ich glaube umbedingt daran es liegt auch am charakter eines Menschen


karambesi
Geschrieben

Selbst wenn es so wäre, was bringt es wem, das zu wissen?


Da kann ich wirklich nur sagen:
so isses wirklich


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