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Verständnis Frage Begriff Devot

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Geschrieben

Hallö,

vorweg:  nein ... ich schreibe das hier nicht weil ich auf mehr Profil Aufrufe hoffe, ich bin nur gerade etwas unschlüssig, weiß auch gar nicht ob das hier rein gehört...

Ich möchte gern mal wissen wie ihr den Begriff Devot für euch definiert und das ganze beim Sex umsetzt?

Ich assoziiere dieses Wort für mich mit totaler Unterwürfigkeit / sich dominieren lassen laut Beschreibung auf div. Seiten trifft das wohl zu.

Jetzt ist das aber z.B. überhaupt nicht mein Fall. Sondern eher öfter mal der Partnerin die Führung zu überlassen, nicht aus Faulheit ... ich gebe auch zurück ,  eher um abzugeben (bin beruflich sehr stark eingespannt) 

Jetzt stell ich mir die Frage: ist das noch devotes Verhalten ?

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Geschrieben
Das nicht
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Konfruitius
Geschrieben
Devot = Unterwürfig, von "sich jemanden oder etwas unterwerfen". Ist doch im Grunde selbsterklärend, oder?
Truemmerpaula49
Geschrieben (bearbeitet)

:thumbsup:

 

bearbeitet von Truemmerpaula49
Geschrieben

Ich würde mal behaupten, dass dies dann eher eine Mischung ist. Devot sein ist, meiner Meinung nach, eher ein zeitlicher Begriff, der in gewissen Situationen genutzt werden kann. Bedeutet, dass man sich unterordnet, aber dies nicht als Beschreibung für das Allgemeinverhalten dienlich ist. Man kann natürlich Tendenzen aufweisen, indem man sich öfter unterordnet als man sich überordnet, aber dies ist auch nicht wirklich ein Lebensstil. Fazit: Man kann nur in bestimmten Zeiträumen devot sein, weshalb ich da MaleSub39 definitiv zustimmen möchte, da sich die sexuellen Präferenzen oft ändern können.

vor 1 Minute, schrieb MaleSub39:

Relativ. Tipp 1. Es gibt keine Schubladen Du versuchst gerade dich selbst einzusortieren in etwas das keine Schubladen hat und kennt. Tipp 2. Alles ist RELATIV .. definitionen auf irgendwelchen Seiten oder Büchern sind individuelle Ansichten. Tipp 3. Sieh SM / BDSM / D/s als eine 1qm große schwarze Fläche in die du deinen Neigungen entsprechend Stecknadeln steckst. Die Möglichkeiten sind beinahe unendlich und die Moglichkeiten an Variationen noch mehr. Definiere es als DU.. was du brauchst, willst und wie DU es lebst und erlebst. Und nichts anderes. Halbgötter auf schwarzen Wolken werden .. auch nix anderes als Schubladendenken .. versuchen zu definieren .. weil du das möchtest und das fühlst und das willst. bist du... Aha ... Viele Leute switchen .. recht oft.. je nach Lebensumständen, Alltag.. was auch immer ... es gibt keine Schubladen.

 

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nein. liest sich so als wärst du einfach ganz " normal "

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Sehe ich auch so, wie @WeiblicherMensch 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb ukey01:

Jetzt stell ich mir die Frage: ist das noch devotes Verhalten ?

wieder ein Grundsatzthema. Hatten wir doch eben schon.

Devotion (englisch) bedeutet "Hingabe!. Devotion (deutsch) die Unterwerfung.

Da der Begriff BDSM aus dem englischen kommt orientiere ich mich mehr am englischen. Hingabe! Die immer freiwillig ist, nie erzwungen werden kann und wenn versucht wird etwas zu  erzwingen wird es strafbar!

Viele Menschen haben eine Art "Kontrollzwang" und Schwierigkeiten sich fallen zu lassen. Viele Menschen mit schlechten Erfahrungen geben die Kontrolle auch nicht ab, da sie immer auf sich aufpassen (müssen). Somit ist die Unterwerfung in den Punkten sowieso völlig fehl am Platz. Wer würde das (freiwillig) tun?

Ne, ne, das ist schon die Hingabe. Das Vertrauen, dass man dem Anderen entgegenbringt in dem Wissen, dass nichts schlimmes passieren wird. Man nimmt den Raum in Anspruch der einem gegeben wird, sich wirklich mal fallen zu lassen /sich hinzugeben. In tiefstem Vertrauen (und wehe es wird missbraucht!). Unterwerfung hört sich für mich zu passiv an. Zu aktiv vom dominanten Part. Willen durchsetzen, gegen den Willen des Anderen!  Aber das macht wohl kaum jemand mit. NUR mit Hingabe und dem passenden Vertrauen und dann ist es keine Unterwerfung mehr.

Mit Gewalt kann man ne Menge erreichen. Aber niemls Vertrauen geschenkt bekommen. Und das ist in meinen Augen das größe Geschenk, dass ein Dom bekommen kann. Nicht die Unterwürfigkeit, nicht alles zu tun, was er will, sondern voll und ganz zu vertrauen! Und das muss man(n) sich verdienen.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
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Devot kommt von Devotion "Hingabe".
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Geschrieben
Gerade eben, schrieb Maurice491:

Devot kommt von Devotion "Hingabe".

Gibst Du aber Devotion ein udn nimmst das deutsche Wort, dann ist es "Unterwerfung". Ich mag das englische aber lieber.

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zweigernmehr
Geschrieben
Ja / Nein / doch / vielleicht - - - - Bei zuviel Gedanken darüber läufst Du geradewegs in den Verlust des eigenem Ichs.
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vor 6 Minuten, schrieb zweigernmehr:

Ja / Nein / doch / vielleicht - - - - Bei zuviel Gedanken darüber läufst Du geradewegs in den Verlust des eigenem Ichs.

Das seh ich anders.

Ich glaube je mehr man weiß und je weniger sich man bestimmten Dogmen unterordnet, desto mehr bleibt man man selbst.

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Ich unterwerfe mich nicht und finde auch keinen Reiz dabei, wenn sich mir jemand unterwirft.
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Taschenkanone
Geschrieben
Viele bezeichnen sich schon als devot, nur weil sie langweilig auf die knie fallen und bückstück spielen^^
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Geschrieben
Ich seh das wie du ukey
Pentagramm01
Geschrieben
Es gibt auch Frauen für die ist "devot" die "Käferstellung". Also aufm Rücken liegen und den anderen alles machen lassen. Es gibt nix langweiligeres...
Kasseler61
Geschrieben
Du bist ganz normal in deinen Verhalten, weder devot noch sonst irgendetwas
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Makromaus
Geschrieben

Bei mir ist das devot sein sehr stark abhängig von dem der versucht mich zu dominieren.

In wie weit mein Vertrauen dem Dom gegenüber ist spielt bei mir auch eine Rolle.

Wenn mein Gegenüber nicht dominant genug ist dann dreht sich das ganze auch sehr schnell bei mir.

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vidiviciveni
Geschrieben
vor 33 Minuten, schrieb böses_Mädchen123:

wieder ein Grundsatzthema. Hatten wir doch eben schon.

Devotion (englisch) bedeutet "Hingabe!. Devotion (deutsch) die Unterwerfung.

Da der Begriff BDSM aus dem englischen kommt orientiere ich mich mehr am englischen. Hingabe! Die immer freiwillig ist, nie erzwungen werden kann und wenn versucht wird etwas zu  erzwingen wird es strafbar!

Viele Menschen haben eine Art "Kontrollzwang" und Schwierigkeiten sich fallen zu lassen. Viele Menschen mit schlechten Erfahrungen geben die Kontrolle auch nicht ab, da sie immer auf sich aufpassen (müssen). Somit ist die Unterwerfung in den Punkten sowieso völlig fehl am Platz. Wer würde das (freiwillig) tun?

Ne, ne, das ist schon die Hingabe. Das Vertrauen, dass man dem Anderen entgegenbringt in dem Wissen, dass nichts schlimmes passieren wird. Man nimmt den Raum in Anspruch der einem gegeben wird, sich wirklich mal fallen zu lassen /sich hinzugeben. In tiefstem Vertrauen (und wehe es wird missbraucht!). Unterwerfung hört sich für mich zu passiv an. Zu aktiv vom dominanten Part. Willen durchsetzen, gegen den Willen des Anderen!  Aber das macht wohl kaum jemand mit. NUR mit Hingabe und dem passenden Vertrauen und dann ist keine Unterwerfung mehr.

Mit Gewalt kann man ne Menge erreichen. Aber niemls Vertrauen geschenkt bekommen. Und das ist in meinen Augen das größe Geschenk, dass ein Dom bekommen kann. Nicht die Unterwürfigkeit, nicht alles zu tun, was er will, sondern voll und ganz zu vertrauen! Und das muss man(n) sich verdienen.

Perfekt formuliert. So sehe ich das auch.

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Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb Pentagramm01:

Es gibt auch Frauen für die ist "devot" die "Käferstellung". Also aufm Rücken liegen und den anderen alles machen lassen. Es gibt nix langweiligeres...

Ne, ne, das ist der Seestern ;)

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Geschrieben

Ja ... ich habe mir wohl die deutsche Übersetzung des Wortes zu sehr eingeprägt. 

Mir ist dieser Begriff geläufig gewesen aber im Kontext der Seite hier , wird er doch sehr häufig verwendet. Weshalb mir wohl dieser Gedanke kam

 

Sunflower77
Geschrieben

Das Wort Hingabe passt am besten.

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