Ich bereue nichts. Nicht die falschen Abzweigungen, nicht die Gespräche, bei denen ich geschwiegen habe. Nicht mal die Entscheidungen, bei denen ich wusste: Das wird wehtun. Denn genau da hab ich gelernt. Über mich, über andere. Ich hab mich oft selbst hinterfragt, manchmal zu viel gezweifelt. Hab gehofft, gebrannt, verloren und weitergemacht. Ich habe Menschen gehen lassen, die ich halten wollte. Ich bin Wege gegangen, bei denen ich nicht wusste, ob ich am Ende noch ganz bei mir bin. Aber ich bin nicht stehen geblieben. Heute laufe ich auf meinen eigenen Beinen. Niemand hat mir zu sagen, wie ich zu laufen habe. Nicht nach allem, was ich getragen habe. Ich muss nicht zurückblicken, um zu wissen, wie weit ich gekommen bin. Und ich brauche keine Erlaubnis, um weiterzugehen. Bin keine Straße auf der jeder ein Stück gehen kann sondern ein Ort den nur der erreichen kann, der ihn wirklich verdient hat. Ich habe keine 90-60-90, aber ich bin ich, esse gern habe Kurven, habe Narben. Einige lieben mich, einige mögen mich und andere hassen mich, hab gutes und auch schlechtes getan, ich geh oft ohne Schminke und manchmal bekomm ich meine Haare nicht hin, bin direkt, verrückt und lache gern, manchmal aber auch weinen. Wenn ich liebe dann mit ganzem Herzen. Ich bin eben wie ich bin. Geht’s dir auch so? Lass uns weiter gehen. Ohne Kompass.
Aber mit Rückgrat. 💋