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DOMausHamm

Eine dominierte Frau ist eine glückliche Frau

Empfohlener Beitrag

DOMausHamm
Geschrieben

Hallo Leute,
was sagt ihr dazu?

Aus meiner Erfahrung ist das wirklich so. Wenn erstmal die Tabus geklärt sind und eine Session vorbei ist, dann schwebt die Sub im 7. Himmel und is froh und stolz ihre Fantasien endlich erlebt zu haben.

DG Karsten


Geschrieben

nur ist halt nicht jede Frau eine Sub


Geschrieben

Na erstma einen Dom zu finden,den man sich wirklich hingeben möchte,is leider auch sehr schwierig


Geschrieben

da stimme ich Only_lickle zu es ist sehr schwer, den Richtigen zu finden, der die Hingebung verdient


Geschrieben

Man muss schon die Neigung dazu haben. Ich habe sie nicht, und bei Schmerzen kann ich keine Lust empfinden.


Geschrieben

Es geht nicht um Schmerzen, sondern um Hingebung, Vertrauen, sich fallen lassen können. Wirkliche Schmerzen mag ich auch nicht.


Geschrieben

Im Profil des TE steht SadoMaso und süßer Schmerz. Jeder wie er mag. Aber eine dominierte Frau ist nicht grundsätzlich glücklich, es gibt nunmal auch andere.


SinnlicheXXL
Geschrieben

Ich habe absolut kein Problem mit totaler Hingabe und Vertrauen, aber dominiert werden möchte ich nur gelegentlich. Um glücklich zu sein, brauche ich das wahrlich nicht! Mir ist es wesentlich lieber, wenn es keine festgelegten Rollen gibt und ich kann auch nicht verstehen, dass ein Dom nicht ab und zu einfach mal schwach und passiv sein möchte.


Geschrieben

In Wirklichkeit ist es doch andersrum:

Wenn man drauf steht, im Subspace zu schweben, dann ist das so toll, daß man das öfter möchte. Und da hat man sich seinen Dom drauf trainiert, daß er mit den eigenen Grenzen spielt und sie nicht überschreitet.

In Wirklichkeit bekommt also der Sub was er will, und der Dom hat die Arbeit, die Aufsichtspflicht und nur vergleichsweise wenig Vergnügen. Naja, genug, aber er darf eben nicht schweben...

Und als Dom würde man auch gerne sich fallen lassen können. Die meisten tun es nicht aus einem von zwei Gründen:

1) Sie sind zwar vertrauenswürdige Menschen, aber keine vertrauensvollen. Sie können sich eben bei anderen nicht so gut fallen lassen, weil sie anderen menschen nicht so sehr vertrauen können wie sich selbst.

2) Sie hätten zwar gerne Vertrauen, aber ihr Sub hat mangelndes Selbstvertrauen und traut sich das nicht zu, mal die Rollen zu wechseln. Du stehst als Dom also da und sobald Du die Augen schließt hat Dein gegenüber Angst, das wäre jetzt ein schlechtes Zeichen...


Geschrieben

Natürlich gibt es auch Andere und es gibt verschiedene Abstufungen, es lebe die Vielfalt.

Auch ein dominanter Mensch sollte in der Lage sein, zu seinen Schwächen zu stehen, sonst wird er unglaubwürdig.


FunPaar3053
Geschrieben

Bist du dir da wirklich sicher, Herr Te?
Wenn Mann sich mal die Zeit nimmt und hinter die Kulisse, einer devoten masohistisch veranlagten Frau, schaut und die Gründe des Warums kennt.
Meistens sind es frühkindliche Mißbrauchsgeschichten, Wofür Sie sich bestrafen läßt. Da stehen Selbstvorwürfe und Selbsthass im Vordergrund.
Die ständige Suche nach Vergebung, das man das Geschehende, zugelassen hat.
Meinst Du, das solch ein Mensch, glücklich ist?

Und um Prügel vorzubeugen. Jaaaaaaaaaaaaa es soll auch Frauen geben, die das aus Freiwilligkeit herraus tun. Dies ist jedoch, in der Unterzahl.


Geschrieben

Meistens sind es frühkindliche Mißbrauchsgeschichten, Wofür Sie sich bestrafen läßt. Da stehen Selbstvorwürfe und Selbsthass im Vordergrund.
Die ständige Suche nach Vergebung, das man das Geschehende, zugelassen hat.
Meinst Du, das solch ein Mensch, glücklich ist?



OMG lasst das bloss keinen lesen..*koppschüddel*..genau wahrscheinlich sind diese Frauen auch alle vergewaltigt worden und alles menschenmögliche womit sie nicht zum Psychater gehen sondern sich nen Dom suchen

Gott bewahre..es kann kaum möglich sein das diese Subs einfach wirklich nur Spass am Schmerz haben *Ironieschild such*


Geschrieben

Meistens sind es frühkindliche Mißbrauchsgeschichten, Wofür Sie sich bestrafen läßt. Da stehen Selbstvorwürfe und Selbsthass im Vordergrund.



Oh je.

Ich würde das gerne als Küchenpsycholgie abtun, wenn ich nicht genug "echte" Psychologen kennen würde, die genau das glauben.

Es deckt sich zumindest nicht mit meinen Erfahrungen.


Geschrieben (bearbeitet)


Wenn man drauf steht, im Subspace zu schweben, dann ist das so toll, daß man das öfter möchte. Und da hat man sich seinen Dom drauf trainiert, daß er mit den eigenen Grenzen spielt und sie nicht überschreitet.


Jep. Aber genau darum geht es ja, sub gibt den Rahmen vor, in dem gespielt wird. So können auch kontrollfreakige Subs abtauchen.

Auf den Punkt bringt es "subdominante"



Und als Dom würde man auch gerne sich fallen lassen können. Die meisten tun es nicht aus einem von zwei Gründen:

1) Sie sind zwar vertrauenswürdige Menschen, aber keine vertrauensvollen. Sie können sich eben bei anderen nicht so gut fallen lassen, weil sie anderen menschen nicht so sehr vertrauen können wie sich selbst.

Das ist manchmal nur eine Frage der Zeit....



2) Sie hätten zwar gerne Vertrauen, aber ihr Sub hat mangelndes Selbstvertrauen und traut sich das nicht zu, mal die Rollen zu wechseln. Du stehst als Dom also da und sobald Du die Augen schließt hat Dein gegenüber Angst, das wäre jetzt ein schlechtes Zeichen...

Da hilft es manchmal, sub so richtig rattig zu machen, dann macht er/sie alles, was Top will, verwöhnt nach strich und faden, mit viel gefühl,hemmungslos und vorauseilendem Gehorsam...


bearbeitet von RosaDorn
FunPaar3053
Geschrieben

Ei, was freu ich mich.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, das ein Meinung/Aussage so schön kommentiert werden.

"Nein, wir fragen nicht, ob Derjenige der solche Äußerungen verfasst, diverse Erfahrungen gemacht hat oder ob Er jemanden kennt, der solchen Hintergrund besitzt."

Es gibt zwischen Schwarz und Weiß, viele Kontraste aber diese zählen nicht........

Sicherlich ist meine These etwas provokant aber Wir haben Menschen kennengelernt, die genau das wiederspiegeln.

Und was die Küche betrifft....in jener wird bei uns nur gekocht.

Na, ehhh wurscht und bitte zurück zum Thema.

Hochachtungsvoll
Funpaar


Geschrieben

und was sagt der Einzelfall über die Allgemeinheit aus?

recht wenig. Ich kenne Frauen, die vergewaltigt wurden sind und nicht auf BDSM stehen, sondern auf normalen Sex -> heißt das dann, das alle Blümchensexfans ähnliches hinter sich haben?

Umkehrschlüsse zudem immer gewagt. Jemand der traumatische Erfahrungen hat und mit sich selbst nicht im reinen ist, mag eventuell eher zu BDSM neigen. Aber umgedreht muss nicht jeder BDSM Fan solche Vorgeschichte haben.

Wenn man die Besucheranzahl hier in HH auf der Extravaganza sieht, dann würde mich es scon überraschend, wenn das alles traumatisiert Menschen waren.


FunPaar3053
Geschrieben

Text des Threaderstellers
Eine dominierte Frau ist eine glückliche Frau
Hallo Leute,
was sagt ihr dazu?

Aus meiner Erfahrung ist das wirklich so. Wenn erstmal die Tabus geklärt sind und eine Session vorbei ist, dann schwebt die Sub im 7. Himmel und is froh und stolz ihre Fantasien endlich erlebt zu haben.


Und jetzt deine Frage carpe_noche_hh

und was sagt der Einzelfall über die Allgemeinheit aus?



Genau, nähmlich nix!

Es tut mir außerorentlich leid, das ich es gewagt, eine gegenteilige Meinung, zuhaben.

Ich verneige mich und Tschüß


Geschrieben (bearbeitet)

Glaubt mir, auch ich habe die Erfahrung mit in ihrer Jugend/Kindheit mißbrauchten Frauen gemacht. Oder um mal zu zitieren: als ich mal ganz unschuldig nach meiner Hausnummer fragte ("Der wievielte bin ich denn?"; jaja der Spruch ist für die meisten Menschen so ein Abtörner wie "War ich gut?"; aber ich bin halt neugierig), da bekam ich als Antwort: "Nur die Freiwilligen? Oder muss ich meinen Vater mitzählen."

Ich bin ziemlich stolz auf mich, daß ich nicht sofort kotzen musste - aber ich glaube jeder versteht, daß ich in dem Augenblick (und auch eine Weile danach) keine Lust mehr auf Sex hatte.

Aber ich würde mich hüten, dann mit "meistens" zu argumentieren. Ich mag nun mal SM und Bondage-Sex, kommuniziere das auch frei und unbefangen; da ist es doch so, daß die meisten meiner Liebhaberinnen oder Partnerinnen ebenfalls drauf stehen - denn die, die nicht drauf stehen lassen mich lieber stehen. (Oh, Wortwitzle)

Und wenn ich meinen persönlichen Kreis an Freundinnen durchhöre, dann mache ich leider die Erfahrungen, daß die meisten Frauen die ich kenne schon mal Opfer sexueller Gewalt wurden. Aber anstatt zu denken, daß das der Normalfall ist glaube ich eher daran, daß gerade solche Frauen mich lieber kennenlernen; wahrscheinlich wirke ich ziemlich vertrauenerweckend. Zumindest behaupten diese Frauen das.

Ich werde also den Teufel tun und meine persönlichen Erfahrungen verallgemeinern. Lieber glaube ich den Expertenschätzungen, daß "nur" ein Drittel aller Frauen mal Opfer sexueller Gewalt wurden statt der neunzig Prozent die sich aus meiner Erfahrung ableitet.

Und genau so folgere ich aus der Tatsache, daß die Frauen mit denen ich Sex hatte fast alle auf Bondage-, SM- und Analsex standen, nicht, daß dies auf die Allgemeinheit der Frauen zutrifft.

Also:

Auch ich kenne "jemanden", der sowohl Opfer von sexueller Gewalt wurde, als auch auf SM oder Bondage steht. Ich sehe bloß keinen generellen kausalen Zusammenhang. Vor allem keinen, den ich mit "meistens" betiteln würde.

Es kann natürlich sein, daß ich das nur so sehen möchte, weil ich mir selbst nicht eingestehen möchte, daß es diesen Zusammenhang gibt und ich ihn quasi gnadenlos ausnutze. Sozusagen als Seelentröster, der sich mit Sex bezahlen lässt. Ich bin der letzte, der behauptet, seine Motive gnadenlos objektiv beurteilen zu können.

Aber um so zu argumentieren muss man schon auf einem ziemlich hohen philosophisch oder psychologischem Level argumentieren - und zwar auf einem Level, auf dem man immer Recht hat. Psychoanalytisch nach Freud und "Egoismus im weiteren Sinne".

Ergänzung:

Text des Threaderstellers
Aus meiner Erfahrung ist das wirklich so. Wenn erstmal die Tabus geklärt sind und eine Session vorbei ist, dann schwebt die Sub im 7. Himmel und is froh und stolz ihre Fantasien endlich erlebt zu haben.



Dieser Verallgemeinerung habe ich weiter oben ebenso widersprochen.

Das Schweben kommt ganz woanders her, hat nichts mit Stolz zu tun; und nur wer dieses Schweben erleben will, der wird dieses Schweben erleben. Wer daran keinen Spaß hat, hat auch keinen Spaß. Sich Auszuliefern ist bei weitem nicht der Wunsch jedes Menschen...


bearbeitet von Auchnichtanders
Geschrieben


Meistens sind es frühkindliche Mißbrauchsgeschichten, Wofür Sie sich bestrafen läßt. Da stehen Selbstvorwürfe und Selbsthass im Vordergrund.
Die ständige Suche nach Vergebung, das man das Geschehende, zugelassen hat.
Meinst Du, das solch ein Mensch, glücklich ist?



*lach* ich habe genau über die Ebene den Einstieg n BDSM gesucht und gefunden. Ach, was hatte ich alles für Erklärungen parat, warum ich das jetzt mache. Alles mögliche hatte Schuld, damit ich ent-schuldigt war....

Irgendwann mußte ich mir jedoch eingestehen - es macht mich schlichtweg geil. Ich werde rattig, scharf dabei, nass wie nur was. Um ein Wort zu verwenden, das ich erst jetzt in meinem Sprachgebrauch aufgenommen habe (danke nochmals dafür!): Ich bin verfickt.

Schwer, das -v.a. als damals noch junges Mädel - einzugestehen. Vor allem schwer, dabei nicht in oberflächliche Rollenklisches zu kippen.In einer Welt, in der erotische Darstellung in Plakatgröße selbstverständlich sind, Sex sells. In der ein oversexed-feeling zum Alltag gehört, ausgelebte Sexualität aber immer noch oftmals scheel angeguckt wird.

Würdest du einem Schwulen mti genauso viel chuzpe hinschmeissen, dass wohl eine pathologische Verdrängung für seine Art Sexualtiät vorliegt? Wenn ja, warum? Wenn nein - warum darf man sich diese Dreistigkeit im BDSM-Bereich erlauben, zu glauben, besser zu wissen als die Betroffenen?

Ich stelle nun die Antithese zu deiner obigen Behauptung: Es gibt soviele - wohl viel mehr - Mißbrauchsopfer bzw. Menschen die in ihrer Kindheit mißhandelt wurden, die dies nicht über ihre Sexualität subliminieren. Und genug Menschen, die solche Erlebnisse nicht hatten und trotzdem eine leiden-schaftliche Form der Lust leben. Das würde für mich eher dafür sprechen, dass man sowohl Läuse wie auch Flöhe habe kann. Man kann in der Kindheit Mißbrauchs/Mißhandlungserfahrungen gemacht haben UND Lust auf BDSM haben, die korrelation ist allerdings nur zufällig....


Geschrieben



Es tut mir außerorentlich leid, das ich es gewagt, eine gegenteilige Meinung, zuhaben.

Ich verneige mich und Tschüß



Mich stören andere Meinungen wenig, eher im Gegenteil. aber halt zu schreiben "meistens" sind traumatische Probleme oder ähnliches bei sub vorhanden, empfinde ich einfach als falsch.

Mehr nicht.


Geschrieben


Es tut mir außerorentlich leid, das ich es gewagt, eine gegenteilige Meinung, zuhaben.

Ich verneige mich und Tschüß



Warum denn, ist doch gut und schön, eine eigene Meinung zu haben. Und ein Meinunsaustausch kann ungemein befruchtend und den Horizont erweiternd sein - nur halt muß man dafür seine Meinung auch vertreten und nicht sich verstschüssen.

Können wir auf der Sachebene eine harten Diskurs führen und trotzdem auf der emotionalen Ebene uns alle Leib haben ? *peace*


Geschrieben


Können wir auf der Sachebene eine harten Diskurs führen und trotzdem auf der emotionalen Ebene uns alle Leib haben ? *peace*



Da ist aberjemand neu hier im Forum


Topbody
Geschrieben

Können wir auf der Sachebene eine harten Diskurs führen und trotzdem auf der emotionalen Ebene uns alle Leib haben ? *peace*


OT: Du bist noch nicht lange hier!?
DAS scheint im poppen.de-Forum fast eine Unmöglichkeit zu sein


Geschrieben

Da ist aberjemand neu hier im Forum


Jepp.Ist so. Gibt es hier irgendwo einen "How to use poppen.de" Faden?

Ich hätte ein paar Fragen an den Forumsknigge.

Sorry, fürs o.t.


Geschrieben

Öm, willst Du lernen, wie es sein sollte, oder wie es wirklich ist?

*g*


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