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MotionPur

Verurteilung wegen "Fremdgehen"

Empfohlener Beitrag

MotionPur
Geschrieben

Ich finde meine sexuelle Erfüllung nicht in meiner Ehe. Was tun ? Gedanken abschalten? Hab ich versucht. Treue als höchstest Gut werten. Hab ich versucht. Die eigene Frau in den Bereich der sexuellen Erfüllung zuleiten. Hab ich versucht.

Der Ratlose >>> Michael


sleeping_beasty
Geschrieben

mal mit ihr reden und gemeinsam eine Loesung suchen?
auch wenn die eventuell in einer "offenen" Beziehung liegt...
nicht fremdgehen, sondern erstmal schauen, ob sich etwas findet, mit dem beide umgehen koennen...


Geschrieben

Hallo Michael,

eine schwierige Situation. Ich will gleich einfügen, dass ich zunächst vom fremdgehen nicht viel halte. Erfordert ein so intensives umdenken, eine permanente Unehrlichkeit, unterdrücken von Gedanken und Emotionen, dass ich als (fremdgehende) Frau damit nicht klar kommen würde. Verstehe auch ehrlich gesagt nicht, wie die Männer das schaffen.

Nun liegt es vielleicht nahe zur Trennung zu raten, wenn alle Versuche der Veränderung gescheitert sind.
Aber rechne doch mal. Du bist 45. Was schätzt Du ungefähr, wieviele Jahre Du noch leben wirst? Und wie viel Jahre davon potent? Und dann? Ist der Preis, die Beziehung auf´s Spiel zu setzen, nicht ein wenig zu hoch?
Kann man da denn wirklich nichts dran drehen, dass Deine Frau aufgeschlossener wird? War Euer beider Begierde und Lust denn früher anders?


Geschrieben (bearbeitet)

Hi Micha, so bin ich auch hier hineingekommen, siehe mein Beitrag:
Gemeinsame Fantasien ausleben. Da gibt es ja evtl. Parallelen.

Stimme Laylady zu, es ist evtl. noch nicht aller Tage Abend...

Kannst mich gerne mal per PN anschreiben, dann kann ich Dir mehr, gerade auch über die Fortschritte mit meiner Frau erzählen, die weder ich, noch sie selber, jemals erwartet haben. Ich hätte sie wirklich fast verlassen, da ich damit nicht mehr leben konnte.

Komischerweise können viele Frauen ihre eigene Sexualität, ihre eigenen Vorlieben, ohne entsprechend erfahrenen und geschickt vorgehenden Partner gar nicht erst entdecken und geniessen, so dieser Grundstein in frühester Jugend nicht schon gelegt wurde. Das hat viele Gründe, die ich hier unmöglich alle aufzählen kann. Hinterher sind sie zwar überrascht und dankbar, weil es ja so geil war und sie so heftig noch nie "gekommen" ist, aber wenn man bedenkt, um welchen Preis wir dahin kamen, da die Beziehung deswegen ganz massiv auf der Kippe stand.

Es gibt aber kein allg. gültiges Rezept, das ist schon mal klar.
Wir kennen die vielen Rahmenbedingungen bei Euch ja nicht, die aber wichtig sind, damit eine Frau sich überhaupt jemals fallen lassen kann, sich dem Thema gegenüber öffnen und sich selbst erleben kann und will.....

Ich könnte mittlerweile eine Doktorarbeit darüber schreiben, da ich mich nun seit knapp 3 Jahren mit diesem Thema sehr intensiv auseinandergesetzt und meine Frau nicht aufgegeben habe. Und ich habe meine Frau mittlerweile mit "im Boot" und wir entdecken jetzt erstmal ihre eigene Sexualität, von der sie keine Ahnung hatte. Mit Ende 40!!!
Sie wusste nur, sie kann rein körperlich zwar Sex haben, wusste mit sich und dem Körper des Mannes aber rein gar nichts anzufangen. Orgasmen, ja soll es geben, aber wie ich dahin komme...

Diese weit zurückliegende Ursache herauszufinden hat mich sicher einige Jahre meines Lebens gekostet, so anstrengend war das. Schlimm, aber mittlerweile kann ich sagen, daß sich etwas bewegt, und wir sehr wohl vorankommen, wovon meine Frau am Meisten profitiert. Das war das Ziel. Mir ging es hauptsächlich darum, daß sie endlich ihre eigenen Fähigkeiten kennenlernt, ihre Vorlieben entdeckt und daraus auch Fantasien entwickeln kann, die sie erregen. Denn daraus entsteht dann auch der Wunsch nach Sex....und "der geile Teufelskreis" schliesst sich, der sich bei so vielen Menschen (Hallo Poppen-Gemeinde) nahezu von selbst entwickelt hat
Eigentlich ganz einfach, sollte man meinen.
Meine Frau nun endlich auch in dieser Hinsicht gänzlich kennen lernen zu dürfen macht mich zur Zeit richtig glücklich und ist ein schönes Gefühl, wenn man bedenkt, wo wir mal waren.


LG
Seutschnut


bearbeitet von seutschnut002
Schlüppadieb
Geschrieben


Fremdgehen sollte nicht die Flucht, sondern nur die Konsequenz sein.

Sich einfach nur in das Fremdgehen zu flüchten, ohne die Ursachen zu kennen, dürfte eher weiteren Konfliktstoff mit sich bringen.

Wenn alle Diskussionen nicht zum Ziel führen, weil sich kein gemeinsamer sexueller Nenner finden lässt, ist aber auch nicht auszuschließen, das sich ein Kompromiss erzielen lässt, das Du ggf. eigene sexuelle Wege mit ihrem Wissen gehst, denn, sich sexuell zurück zu ziehen ( aus welchen Gründen auch immer ) bedeutet ja nicht automatisch, diesen Rückzug auch vom Partner zu erzwingen, aber dafür sollte klar sein, was die Gründe sind.


Geschrieben

Die alleralleralleraller wenigsten Frauen (Männer sicher auch) lassen sich darauf ein, daß sich der Partner das, was sie ihnen selber vorenthalten, bei anderen Partnern/innen holt. Das ist Egoismus pur. Entweder ich, oder niemand, Du hast gefälligst mit mir glücklich zu sein, ich will das so.

Scheint aber weit verbreitet zu sein.
LG Seutschnut


Ninas-Sexworld
Geschrieben

Männer schaffen es (Frauen auch), wenn sie in der Lage sind, Sex und Beziehung zu trennen.

Wenn Sex das einzige Problem ist, würde ich auf keinen Fall die anderen Grundsäulen einer Beziehung aufs Spiel setzen. Weder mit 18 noch mit 80, das Alter und die voraussichtliche Lebenserwartung in diese Überlegung einzubeziehen, finde ich irgendwie schon fast berechnend.

Sexuelle Befriedigung ist sicherlich wichtig und können eine Beziehung auch direkt oder indirekt beeinflussen.

Die Frage ist, ob "Fremdgehen" zu verurteilen ist, wenn es der Beziehung nützt?

Ich denke es steht außer Frage, dass man den nötigen Respekt gegenüber seinem Partner aufbringt und ihn nicht mit dieser Tatsache demütigt oder unter Druck setzt.

DAS ist etwas, was Männer schwieriger schaffen als Frauen

Ich halte gar nichts davon a) seinen Partner "umzudrehen" oder b) ihn davon in Kenntnis zu setzen, dass man "alternativen" notfalls alleine sucht.

Studien besagen, dass das Verhältnis von Mann und Frau im Punkt "Fremdgehen" eigentlich gleich sein sollen.

Was meine Auffassung bestätigt, dass Mann und Frau für eine monogame Beziehung von ihrem Naturell her nicht vorgesehen sind.

Es gibt sehr, sehr viele Männer, die ihre Frau lieben, ehren, für sie und die Familie sorgen, sehr viel Zeit miteinander verbringen - aber trotzdem Sex außerhalb der Beziehung pflegen.

Wer wegen einem Fick seine Beziehung achtlos weg wirft, ist nicht nur ausgesprochen dumm, sondern auch menschlich ein ziemliches....

Nina


Schlüppadieb
Geschrieben (bearbeitet)


@Seutschnut, da mag ich Dir gar nicht mal widersprechen, denn irgendwie erwarten die Frauen da ein kollektives Mitleiden der Männer

Ich wollte eher darauf hinaus, das es die Situation nicht einfacher macht, wenn Frau mangels Kommunikation vom Fremdgehen eher zufällig erfährt.

Daher favorisiere ich mehr den Weg der Kommunikation, ggf. auch mit der Forderung, das die eigenen Bedürfnisse nicht auf der Strecke bleiben dürfen, weil man keinen Konsens zueinander findet.

Gut, ich gebe zu, das es mir schwer fällt, mir vorzustellen, über die Bedürfnisse meines Partners
entscheiden zu wollen.

Ich halte gar nichts davon a) seinen Partner "umzudrehen" oder b) ihn davon in Kenntnis zu setzen, dass man "alternativen" notfalls alleine sucht.



Nina Dein Beitrag las ich erst, als ich meinen schon abgeschickt hatte, daher der Nachtrag.

Kurz auf Deinen Punkt b). Da mag ich Dir nicht widersprechen, es darf aber umgekehrt nicht dazu führen, eigen auferlegte Einschränkungen kompromisslos auch dem anderen aufzuzwängen und den Partner mit der Moral- und Verständniskeule zum Zölibat zu zwingen.


bearbeitet von Prickel
Geschrieben (bearbeitet)



Gut, ich gebe zu, das es mir schwer fällt, mir vorzustellen, über die Bedürfnisse meines Partners
entscheiden zu wollen.

Kurz auf Deinen Punkt b). Da mag ich Dir nicht widersprechen, es darf aber umgekehrt nicht dazu führen, eigen auferlegte Einschränkungen kompromisslos auch dem anderen aufzuzwängen und den Partner mit der Moral- und Verständniskeule zum Zölibat zu zwingen.



Frauen können das und tun es. Fertig, wem es nicht passt, kann ja gehen, egal ob man sie liebt, ob man Kinder, Häuser, Verpflichtungen ohne Ende hat, Hauptsache sie setzt ihren Kopf durch. Glaubt mir ich kenne diese grausamen, völlig unnötigen Diskussionen zu genüge...

Das Ziel der Diskussionen, und das habe ich in meinem Beitrag vergessen, muss an erster Stelle sein, daß der/die Partner/in endlich, endlich, und nochmal endlich anerkennt und akzeptiert, daß jeder Mensch nun mal bestimmte Vorlieben hat, auf die er/sie steht, und die für ein erfülltes Sexualleben erlebt werden wollen/müssen. Dies unter allen Umständen zu verhindern hat die Konsequenz ihn/sie auf Dauer unglücklich und unzufrieden zu machen. Fertig, aus. Da ist die Bibel.

Wer, der behauptet seinen Partner zu lieben, kann das wirklich wollen????????

Mann/Frau kann sich darüber auch schlau machen, das ist kein Geheimnis und dank Google leicht herauszufinden.

Stimme Nina in Punkto Monogamie zu, wir sind nie im Leben dafür geeignet nur einen Menschen bis an unser Lebensende lieben zu müssen/dürfen/können.

Geschweige denn bedeutet es, daß wir ein erfülltes Sexualleben haben werden, nur weil wir jemanden lieben...
LG
Seutschnut


bearbeitet von seutschnut002
sleeping_beasty
Geschrieben

Wenn jemand keinen Sex mehr mit dem Partner will, aber ihm auch nicht erlaubt, sich den anderweitig zu holen, ist das ja wohl keine Beziehung!
Sicher gibt es die vielfaeltigsten Gruende, warum ein Partner sich verweigert (oder nicht mehr in der Lage ist).
Aber in einer vollwertigen Partnerschaft sollten beide gemeinsam nach einer Loesung suchen.

Meine alte Nachbarin ist Diabetikerin und ihre Medizin unterdrueckt ihre Libido. Solange ihr Mann noch lebte, hat sie sich gelegentlich von ihrem Arzt lustfoerdernde Mittelchen verschreiben lassen und die beiden hatten ein heisses Wochenende. Sicher nicht so ideal wie ihr Mann sich das gewuenscht haette, aber besser als gar nix - fuer beide!


Ninas-Sexworld
Geschrieben

@seutschnut002
Veto!

Liebe und Beziehung sind nicht das gleiche (für mich jedenfalls), man kann jemand ein Leben lang lieben, ohne ein Leben lang eingesperrt zu sein.

Sex ist ein Trieb den wir durch Erziehung, Gesetz, Gesellschaft und Moral kontrollieren, ob man seine Sexualität nur in einer Beziehung ausleben möchte oder nicht, ist jedem ganz individuell überlassen.

Ganz direkt ausgedrückt: wenn ich mit jemandem ficke, dann reagiere ich mich ganz egoistisch, rein sexuell, körperlich ab. Nicht mehr und nicht weniger.

Dass Frauen grundsätzlich ihren Partner "knechten" und sich sexuell verweigern, stimme ich Dir ganz klar nicht zu!

Du wirst auch endlich, endlich und noch mal endlich einsehen müssen, dass Du Dir vorher überlegen kannst, ob Du Dich mit einer Partnerin einlassen möchtest, die Dich nicht teilen möchte und die auch u.U. diverse Praktiken nicht praktizieren möchte. Nur mit dem Schwanz zu denken ist da sicherlich ein Problem...

Es ist oft eine Eigenschaft von Männern, Frauen nicht als gleichberechtigt anzusehen, die dann zur sexuellen Gleichgültigkeit führen

Selbst wenn Du ein schlechtes Erlebnis hattest, muss Du das nicht grundsätzlich auf alles übertragen

@Prickel
Ich denke, dass sehr viele Frauen wissen, dass ihr Partner fremd geht - umgekehrt ist das eher weniger der Fall, die meisten Männer können sich das von ihrem braven (Haus-)Frauchen nicht vorstellen

Diese Frauen wollen das aber nicht wissen, weder wann, noch warum, noch wo und auch nicht mit wem.

Die Zahl der Beziehung mit "Fremdgehen unter Aufsicht" ist relativ gering - funktioniert aber manchmal, kenn ich persönlich einige wenige - schlimm wird es erst dann, wenn man um sein Gewissen zu beruhigen, den Partner dazu zwingt dem beizuwohnen.

Von letzterem sind besonders Paar Treffen oft sehr geprägt.

Sicherlich gibt es auch Fälle von krankhafter Eifersucht, die weit über den von Dir erwähnten Umkehrschluss gehen.

Wenn es soweit geht, sollte man sich die Frage nach einer Auflösung der Beziehung ernsthaft stellen.

Nicht Ziel sondern Sinn der Diskussion sollte der sein, dass man selber weiß was man tut, weiß was man verantworten kann und auch weiß, was man dem Partner damit antut.

Nina


Geschrieben (bearbeitet)

Wer hat denn von grundsätzlich knechten geredet, oh man, ich schrieb nur, Frauen können das und tun es, mehr nicht. Dabei geht es nicht darum, daß es alle Frauen grundsätzlich tun, wie kann man dies daraus nur entnehmen. Aber das läuft genauso so bei den Frauen, die dem Thema Sex gegenüber wenig aufgeschlossen sind, ohne die Gründe zu nennen. Das Du nicht gehörst liegt auf der Hand. Frag doch bitte die ganzen Männer mal, die sich bei Dir und anderen Frauen hier wegen Sex melden, ES IST SO. Wie gesagt, klar gibt es viele Ursachen, die wir aber nicht kennen.

Sorry, daß Du nichts verstanden hast, und schlimmer, daß nun gerade so eine aufgeschlossene, ich sage mal geile Frau, wie Du, für die "Zurückgebliebenen" Partei ergreift. Ist schon merkwürdig.

Sicher gibt es auch Männer, die ihren Frauen beim Sex nicht entgegen kommen, aber darum geht es in diesem Beitrag ja nicht.

LG Seutschnut


bearbeitet von seutschnut002
cuddly_witch
Geschrieben

hmm, war zwar noch nicht soo oft in meinem Leben, weil ich die Männer nicht wie Unterwäsche wechsel, aber wenn es nicht mehr passt und man hat alles versucht, um eine Lösung zu finden, mit der beide leben können, dann trennt man sich ?


Ninas-Sexworld
Geschrieben

Wer hat denn von grundsätzlich knechten geredet

Eine Interpretation.

oh man, ich schrieb nur, Frauen können das und tun es, mehr nicht.

Dein Nachsatz dazu:

Fertig, wem es nicht passt, kann ja gehen, egal ob man sie liebt, ob man Kinder, Häuser, Verpflichtungen ohne Ende hat, Hauptsache sie setzt ihren Kopf durch. Glaubt mir ich kenne diese grausamen, völlig unnötigen Diskussionen zu genüge...

Das ist m.E. schon ein sehr "knechtendes" Verhalten gegenüber dem anderen Partner was Du da beschreibst.

Dabei geht es nicht darum, daß es alle Frauen grundsätzlich tun, wie kann man dies daraus nur entnehmen.

Habe ich nicht entnommen, sondern auf den "Fall" der sich "verweigernden" Frauen bezogen - hiermit klargestellt.

Aber das läuft genauso so bei den Frauen, die dem Thema Sex gegenüber wenig aufgeschlossen sind, ohne die Gründe zu nennen. Das Du nicht gehörst liegt auf der Hand. Frag doch bitte die ganzen Männer mal, die sich bei Dir und anderen Frauen hier wegen Sex melden, ES IST SO. Wie gesagt, klar gibt es viele Ursachen, die wir aber nicht kennen.

Ich muss Dich bitter enttäuschen

Fast niemand redet schlecht über seine Partnerin, ganz im Gegenteil, daher kann ich Deine Ansichten zu Deinem persönlichen Erlebnis halt nicht teilen.

Sorry, daß Du nichts verstanden hast, und schlimmer, daß nun gerade so eine aufgeschlossene, ich sage mal geile Frau, wie Du, für die "Zurückgebliebenen" Partei ergreift. Ist schon merkwürdig.

Also zuerst brauchst Du Dich nicht mit "Sorry" entschuldigen, weil ich eine andere Ansicht/Meinung habe

Als nächstes finde ich es sehr vermessen, die Gefühle, Wertvorstellungen und wegen meiner auch Moral anderer Menschen als "zurückgeblieben" zu bezeichnen

Ganz offen gesagt, würdest Du mir das als mein Partner genauso rüber bringen, hätte ich auch keine Lust mehr auf Sex mit Dir, bzw. würde Dich sofort vor die Tür setzen!

Bemerke den Unterschied:

Meine sexuelle Aufgeschlossenheit hat nichts, aber auch gar nichts mit Partnerschaft zu tun.

Eine Partnerschaft umfasst für mich weit mehr Dinge, als nur der sexuelle Akt.

Wenn diese Dinge nicht mehr stimmen, dann ist auch mit der sexuellen Aufgeschlossenheit vorbei.

Sicher gibt es auch Männer, die ihren Frauen beim Sex nicht entgegen kommen, aber darum geht es in diesem Beitrag ja nicht.

Es geht allgemein um Sex und Beziehung, ich würde sagen, dabei spielt das Geschlecht eine untergeordnete Rolle.

Männer und Frauen ticken nun mal anders, das sollte man als erstes akzeptieren.

Ebenso sollte Mann sich dessen bewusst werden, dass Frau über Jahrtausende so erzogen und in eine Moral- und Wertevorstellung gepresst wurde.

Nina


LieBär-1966
Geschrieben

Wenn jemand keinen Sex mehr mit dem Partner will, aber ihm auch nicht erlaubt, sich den anderweitig zu holen, ist das ja wohl keine Beziehung!


Einspruch!
Ich hatte mit meiner Frau in den letzten drei Jahren kaum Sex. und das lag nicht daran dass sie Diabetikerin war (das hab ich noch nie gehört dass man von Insulinen Probleme mit der Libido bekommt) Das lag mehr an Metastasen, die sie einerseits körperlich einschränkten, bzw. die darauf eingesetzten Medikamente, die sie sehr einschränkten, so dass es selbst mit Gleitmitteln eigentlich nur noch schmerzhaft für sie war. Fazit: kein gemeinsamer Sex, aber auch kein Sex mit anderen für mich. Sie hätte es vielleicht sogar zugelassen, aber es hätte ihr zu sehr weh getan. Das habe ich ihr nicht antun können. Und da ist die Liebe mal größer als die Lust am Sex.

Sicher gibt es die vielfaeltigsten Gruende, warum ein Partner sich verweigert (oder nicht mehr in der Lage ist).
Aber in einer vollwertigen Partnerschaft sollten beide gemeinsam nach einer Loesung suchen.


Hier stimm' ich wieder zu:
Meine Erfahrung mit Problemen in der Beziehung (und unbefriedigender Sex ist sicherlich ein großes Problem): man muss sich darüber austauschen, vielleicht sogar streiten, aber bitte mit Niveau und ohne gegenseitige Schuldzuweisungen. Bei dieser Kommunikation sind beide gefordert und müssen mitmachen. Die Ursachen suchen und ändern.
Wenn es körperlich nicht geht gibt es meist Hilfsmittel oder Techniken die es ermöglichen.
Wenn die Lust nicht da ist, dann kann man auch wieder die Lust erwecken. Aber wieder nur, wenn beide mitmachen.
Und wenn man es nicht alleine schafft, muss man sich eben Hilfe von außen holen, aber auch wieder zusammen. Alleine geht das nur in den seltensten Fällen.

Für mich ist eine Beziehung nicht dann am Ende wenn kein Sex mehr statt findet, sondern wenn die Kommunikation nicht mehr läuft.


Geschrieben

Einspruch!
Ich hatte mit meiner Frau in den letzten drei Jahren kaum Sex. [...]Das lag mehr an Metastasen, die sie einerseits körperlich einschränkten, bzw. die darauf eingesetzten Medikamente, die sie sehr einschränkten, so dass es selbst mit Gleitmitteln eigentlich nur noch schmerzhaft für sie war.



Bist du getrennt/ geschieden? Solltest du verwitwet sein, halte ich deinen Nick für äußerst makaber und geschmacklos.


sleeping_beasty
Geschrieben

...hatte mit meiner Frau in den letzten drei Jahren kaum Sex... Das lag mehr an Metastasen... so dass es selbst mit Gleitmitteln eigentlich nur noch schmerzhaft für sie war...

In wiefern widerspricht das meiner Aussage "Wenn jemand keinen Sex mehr mit dem Partner will..."
Wenn Deine Frau im Sterben lag, ist das ja wohl eine etwas andere Situation als die des TE!
Und offenbar war sie ja sogar bereit, andere Moeglichkeiten zu akzeptieren, auch wenn es ihr wehtat, Herr lustiger Witwer!


LieBär-1966
Geschrieben (bearbeitet)

Bist du getrennt/ geschieden? Solltest du verwitwet sein, halte ich deinen Nick für äußerst makaber und geschmacklos.


schön dass wir hier keine Vorurteile haben


In wiefern widerspricht das meiner Aussage "Wenn jemand keinen Sex mehr mit dem Partner will..."
Wenn Deine Frau im Sterben lag, ist das ja wohl eine etwas andere Situation als die des TE!


'will' und 'will'. Sie wollte schon, aber ob der Schmerzen wollte sie eben nicht (SM ist nun mal nicht für jeden).
Und Sterben passiert zwar ständig, aber das war schon bevor es so konkret für sie wurde.


bearbeitet von lustgerWitwer
Geschrieben



schön dass wir hier keine Vorurteile haben

...SM ist nun mal nicht für jeden...

Und Sterben passiert zwar ständig...



Jetzt bekommt das ganze aber für mich einen Beigeschmack, welcher mir heftige Übelkeit verursacht!

Bist Du nicht ganz bei klarem Verstand?!


Schlüppadieb
Geschrieben

[PR]nu mal wieder friedlich und ohne Beleidigungen

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Randal74
Geschrieben

Ist Fremdgehen moralisch vertretbar oder sogar erlaubt, wenn mein Partner MEINE sexuellen Bedürfnisse nicht befriedigt?

Das ist für mich absolut egozentrisch UND egoistisch. In einer Beziehung gibt doch nicht nur einer die Rahmenbedingungne vor, sondern beide. Und wenn das nicht bei beiden übereinstimmtund auch nur einer von beiden das nicht einhält, ist die Beziehung falsch.


Schlüppadieb
Geschrieben


das kann man aber kaum nur in eine Richtung sehen, oder ?

Wer hält sie denn dann nicht ein ? Der, der fremd geht oder der, der nicht fremd gehen läßt ?


Randal74
Geschrieben

Ist ja auch nicht in nur eine Richtung gemeint. Ist eher was Grundsätzliches....


Geschrieben

Du bist halt auch nur ein normaler Mann, dem irgendwann langweilig wird.
Und wenn die Frustration steigt und die Gedanken kreisen wird es nicht besser.

Ich weiß genau, dass ich für diese Worte hier zerrissen werde.

Viel Glück

Übrigens, Moral und Poppen.de!? Ist doch ein …! ;-)


Geschrieben

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okay... sorry, meine Worte waren wohl etwas zu heftig


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