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[..zeitarbeitsfirmen sind jobkiller..]

?  

139 Stimmen

  1. 1. ?

    • Ich habe Erfahrungen
    • Jobkiller
    • Ich habe keine Erfahrungen
    • Kein Jobkiller


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Mal wieder ein Ding aus dem Leben. Diesmal als Umfrage und mit der Bitte um Schliessung meiner "Nichtumfrage".

Ich habe meinen Betreff in einem anderen Thema als Einleitung gelesen und heute von Kollegen über einen gestrigen Beitrag im Fernsehen über Zeitarbeit erfahren.

Mich würden jetzt und später eure Meinungen und Erfahrungen diesbezüglich (Zeitarbeit) interessieren.

Und lasst euch bitte nicht von dem Smilie in die Irre führen; der kann beide Meinungen vertreten


Geschrieben

Diese hier.. oben, die vier Felder zum ankreuzen


Geschrieben

ich denke bei seriösen zeitarbeitsfirmen kann man durchaus den absprung aus der arbeitslosigkeit schaffen. viele personalchefs sind nur "zu faul" um selbst neue mitarbeiter zu suchen.

wiederum...ich war selbst mal für kurze zeit über eine zeitarbeitsfirma beschäftigt. da ich in der personalabteilung war, hatte ich einblick in die akten der mitarbeiter. in meiner stand, dass die firma die mich beschäftigte 18€ stundenlohn für mich zahlt. ich bekam 6,80€. hätte mich die firma direkt eingestellt, hätt sie noch was sparen können. ich wär auch mit 12€ zufrieden gewesen.


Geschrieben

Na mein Lohn war 5,00 Euro und es herrschte nur Druck .Die einzigste die verdient hat war meine Chefin


Geschrieben



(Und was für eine Differenzierte... )

Tja, siehste mal; ich hab mich ins Zeug gelegt

Hallo Aumann, vergesse dabei nicht die Lohnnebenkosten, den Urlaub und die Krankheitstage und was sonst noch so anfällt.

Hallo hexexxl, das ist hart und unverständlich und für mich z.T. vergleichbar mit dem was ich von meinen Kollegen gehört habe.


Geschrieben

Ich war froh überhaupt wieder arbeiten zu können.Als Frau mit Kindern sind die Arbeitszeiten meistens ausschlaggebend um solche jobs anzunehmen ,Dies wurd da auch sehr ausgenutzt.


Geschrieben

So liest sich das auf alle Fälle!


Geschrieben

Hallo Aumann, vergesse dabei nicht die Lohnnebenkosten, den Urlaub und die Krankheitstage und was sonst noch so anfällt.



ok, ich hab 100 stunden im monat gearbeitet, also teilzeit und bekam brutto 680€. die zeitarbeitsfirma bekam dagegen 1800€. das ist fast das 3fache. würde man die mitarbeiter bei den "preisen" direkt einstellen, hätten sie auch keinen verlust. trotz urlaub, kranktage und lohnnebenkosten.


Geschrieben

@Luftzug
Mit der Umfrage komme ich auch nicht klar.
Eine Tätigkeit, von der kein Mensch leben kann, ist für mich kein Job. Wenn ehemals gute Jobs in solche Sklaventätigkeiten umgewandelt werden, dann wurden ja Jobs gekillt, obwohl angebliche Jobs entstanden sind.
Ein zweiter Punkt ist der mit der Erfahrung. Bin selber nicht betroffen, aber erlebe ne Menge sehr mieser Entwicklungen in dieser Richtung. Habe ich nun Erfahrung oder keine?

Ich finde die Umfrage also somit auch nicht differenziert, sondern viel mehr difficult.


Geschrieben

auman, ich breche keine Lanze... rechne wenn du magst auf dein Beispiel von 12€ 70-85% Lohnnebenkosten und die weiteren Beispiele von mir mit einer Summe X. Deine Arbeitsstelle hätte weitmehr Kosten als die 18€. (Ohne weitere Beispiele)

PaanTau, nenne Beispiele von denen man nicht leben kann! hexexxl nannte eins!


Myrff
Geschrieben (bearbeitet)

Warum ausgerechnet Leihfirmen?

Gibt doch genug andere Firmen, die Hungerlöhne zahlen.
Zum Beispiel bei den privaten Postbetrieben.

Da sind die Bedingungen und die Bezahlung zum Teil erheblich schlechter als bei Leihfirmen.


bearbeitet von Myrff
Ein Buchstabe zuviel *schreck*
Geschrieben

gut. würde ich 1200€ im monat bekommen, kostet das den arbeitgeber 1500€ bleiben immer noch 300€ für urlaub, krank, klospühlung und das darauffolgende händewaschen . Strom braucht er sowieso, ob nun eine mehr oder weniger am schreibtisch sitzt. ok, der pc wäre aus würde ich nicht da sitzen .


Geschrieben

zeitarbeitsfirmen sind im eigentlichem sinn bestimmt keine jobkiller , sie vermitteln ja arbeit .
es kann sogar sein das sie für mehr jobs sorgen da ein arbeitgeber zu spitzenzeiten mehr leute einstellt , er wird sie ja leicht wieder los .

aber ................

zeitarbeitsfirmen sind einfach die moderne art der sklaverei .
ich wohne in einer kleinstadt mit 26.000 einwohner und wir haben , sage und schreibe , elf zeitarbeitsfirmen .

ich denke jeder kann sich vorstellen das es da einen erbitterten konkurenzkampf gibt .
und wie wird ein solcher konkurenzkampf ausgetragen ?
klar , ich biete meine ware billiger an , die ware ist hier der mensch .

außerdem sind diese sklaventreiber natürlich dafür verantwortlich das es bei uns für den "einfachen" arbeiter kaum noch festeinstellungen gibt , warum soll ein arbeitgeber menschen fest einstellen wenn er jederzeit neue sklaven ordern kann .

dies ist natürlich gift für den binnenmarkt da kein mensch mehr für seine zukunft eine plannungssicherheit hat .
wurde früher ein kredit für ein neues auto oder eine neue couchgarnitur aufgenommen ist das heute kaum noch möglich da niemand weiß wie lange sein "beschäftigungsverhältnis läuft .

in den meißten fällen auch nicht länger als 12 monate denn dies ist der zeitraum für den der staat im falle einer einstellung zuschüße gewehrt .

die zuschüße sehen so aus das erst einmal 2000 euro vermittlungsprämie gezahlt werden , dann werden für 12 monate die beiträge für arbeitslosen- , renten- , kranken- und pflegeversicherung übernommen .

nach diesen 12 monaten sind alle möglichen gelder kassiert und der mitarbeiter "darf" sich wieder 12 monate erholen , denn danach gibt es wieder zuschüße zu kassieren .

in unserer gegend sieht es so aus das es große firmen gibt in denen die belegschaft aus bis zu 80 % aus zeitarbeitern bestehen .

klar müßen andere firmen da nachziehen um konkurenzfähig zu bleiben .

alle freuen sich über die geniale idee der zeitarbeit , die politik gaukelt uns eine niedrige arbeitslosenquote vor , die arbeitgeber verfügen über billige arbeitnehmer , nur einer bleibt auf der strecke , der mensch der von seiner arbeit nicht mehr leben kann .

aber wenn interessiert das schon wenn politik und wirtschaft zufrieden sind .


Geschrieben


PaanTau, nenne Beispiele von denen man nicht leben kann! hexexxl nannte eins!



WAAAAAAS?????


Geschrieben

Wenn ich dir antworten darf Myrff

Aufgrund des Beitrages im Fernsehen.

Ich unterstreiche deine Meinung.

Schmuselöwe, ich weiss nicht wo du wohnst und das was du schreibst hört sich sehr drastisch an (die Anzahl von ZA Firmen).

Es gibt hingegen Tariflöhne die eingehalten werden müssen, wenn man sich ihnen anschliesst. Scheinbar, aufgrund der starken Frequentierung an ZA Firmen, ist es dort wo du wohnst, nicht so?!

Bezuschusst werden alle möglichen Situationen und die müssen nicht mal von der Dauer abhängig sein.

Hinzukommend sind Vermittlungen meist nicht staatlich subventioniert, sondern Bestandteil der Arbeitnehmerüberlassung.

aber wenn interessiert das schon wenn politik und wirtschaft zufrieden sind

Mich, "auch" wenn ich nur ein Mensch bin wie du und ich.

WAAAAAAS?????

.., nenne Beispiele von denen man nicht leben kann!..


Geschrieben

@ luftzug

natürlich wird es tariflöhne geben , aber soweit ich informiert bin wird zum beispiel ein gelernter dreher nicht als dreher eingestellt sondern als einfache hilfskraft , also zu einem sehr niedrigen lohn .
wer fragt schon danach ob er hinterher an einer drehbank steht und die selbe arbeit macht wie sein nachbar aber nur ein drittel dessen stundenlohn hat .

zumindest scheinen alle diese zeitarbeitsfirmen gut existieren zu können .


Geschrieben

Hm, wenn ´jemand einen Dreher als Dreher sucht und die ZA Firma einem Tarif beiwohnt, dann wird sie ihn als Dreher einstellen und nicht als Hilfsarbeiter.


Geschrieben

also ich kann darüber nun keine genauen auskünfte geben , könnte mir aber vorstellen das der fifige arbeitgeber eine hilfskraft verlangt die erfahrung als dreher hat und ihn dann , unter anderem , drehen läßt .


Geschrieben

Vermutungen lassen immer einen grossen Spielraum zu. Und nicht jeder gleicht dem anderen.. aber das gibt es bestimmt!


Myrff
Geschrieben

Es gibt auch 3 verschiedene Tarifverträge bei Leiharbeitsfirmen, die sich erheblich unterscheiden.

Wen es interessiert:

1) BZA

2) IGZ

3) Den christlichen

Kann man ergooglen


Geschrieben


zumindest scheinen alle diese zeitarbeitsfirmen gut existieren zu können .

Ja, scheinen sie...
Als Beispiel dazu eine Zeitarbeitsfirma, die an die Lohnsklaven zu Weihnachten großzügig die Werbepräsente (Kaffeetassen) der Kunden (Arbeitgeber) verteilte und sich selber ein verlängertes Wochenende auf einer bekannten Urlaubsinsel gönnte.

Für die anderen Beispiele kann der TE sich ja mal selber schlau machen, gibt ja genug mittlerweile in allen Medien und normalerweise auch im privaten Umfeld, wenn man nicht völlig den Kopf zu macht.
Den offiziellen Begriff "Aufstocker" dazu kann er sich ja auch mal verinnerlichen, das gibt dann zusätzlich Beispiele satt.

Gute Nacht und Tschöööö, mir gefällt der Ton hier nicht, aber das wird sich sicher bald zeigen, was TE beabsichtigt...


Geschrieben

mhhh ich kenne es nur von der anderen Seite - also aus Arbeitgebersicht. In meinem Betrieb hätte viele keinen festen Arbeitsplatz bekommen, weil sie aufgrund des Lebenslaufes etc. pp. bereits aus dem Raster gefallen wären. Durch die Bewährung als Leiharbeitnehmer wurden jedoch etliche dennoch zum festen Stamm. Eigentlich sogar mehr als wir fest unbedingt gebraucht hätte.

Zu arbeitstechnischen Stoßzeiten hätten wir nicht so viel Personal einstellen können ohne davon 99% hinterher wieder während der Probezeit zu entlassen.


Geschrieben

würde ich 1200€ im monat bekommen, kostet das den arbeitgeber 1500€



Es gibt mit Sicherheit auch bei den Zeitarbeitsfirmen bessere und schlechtere, wie im "normalen" Leben, da bin ich kein Fachmann.

Aber, ich bin im personalintensiven Handwerk, das ist im übrigen der größte Arbeitgeber in Deutschland. Und wenn ein Arbeitnehmer bei uns 1.200 Euro brutto verdient, kostet der den Betrieb etwa 2.500 Euro. Ich wüßte nicht, in welchem Gewerk in Deutschland ein Arbeitgeber mit 25% Nebenkosten einen Arbeitnehmer beschäftigen kann. Rechnen war schon immer eine schwierige Angelegenheit, oder war das nur ein Tippfehler?


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