Jump to content

Kinder im Elternschlafzimmer

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Inspiriert durch einen anderen Thread würde ich hier gerne mal eine Frage stellen die sich vor allem an die Paare hier richtet, aber auch der rest soll natürlich mitdiskutieren können, wenn er sich berufen fühlt seine/ihre Meinung zu dem Thema beizutragen.
Es kommt ja desöfteren vor das, wenn ein Paar ein Baby zusammengekriegt hat, der Säugling noch für eine gewisse Zeit des Nachts im Elternschlafzimmer bleibt. Natürlich kann sie wegen der geburt und wegen des Hormonhaushalts die erste Zeit sehr wahrscheinlich noch nicht wieder mit dem Beischlaf anfangen, bzw. sie hat verständlicherweise keine Lust darauf. Sollte es dann aber wiederlosgehen, ist es da als verwerflich zu betrachten Im Schlafzimmer wieder miteinander Sex zu haben während der oder die kleine Hosenscheisserin friedlich im selben Zimmer in ihrem Kinderbettchen schlummert?
Oder sollten sich die Elternpaare in enthaltsamkeit üben bis das Baby entgültig ins Kinderzimmer verfrachtet wird. Von Eltern zu eltern unterschiedlicher Zeitrahmen. Unserer war z.Bsp bis er ein jahr alt war Im Schlafzimmer.


TheCuriosity
Geschrieben



Kein Sex bis dat Kind ausgezogen ist! Sicher ist sicher

Ne, im Ernst, das muss jeder für sich selbst entscheiden.



Geschrieben



Das fällt mir auch immer wieder auf, das scheinbar durch eine Geburt sämtliche Bedürfnisse und Verhaltensweisen sich verändern.
Schläft das Baby mit im Zimmer, gibt es kein Sex da das kleine aufwachen könnte oder gar was mit bekommen könnte.
Und später wird nicht mehr zusammen geduscht oder im Wohnzimmer oder Küche Sex gemacht, da ja das Kind aus dem Kinderzimmer kommen könnte.

Rücksicht auf die Kinder finde ich schon ok, jedoch wenn es derart sämtliche Freuden beeinträchtigt bin ich mir ziemlich sicher das die Beziehung oder Ehe massiv leidet.



Geschrieben

Man muss an die Sache anders rangehen,wenn ich will das aus Schatz und Liebling ganz schnell Mama und Papa ,mit allen Konsequenzen,werden,dann drängt der ,dem der Sex zuviel wird darauf das Kind im Schlafzimmer zu lassen.Es ist ja solch schöne einfache Ausrede,besser als Kopfschmerzen.
(Allerdings frag ich mich auch,wo dann die vielen Kinder in unserer GroßelternGeneration herkamen,da gab es nur einen Schlafraum für alle)
Auch bei uns durften die Kinder MAL mit im Ehebett schlafen,als Belohnung wenn einer von uns Nachtschicht hatte.Oder auch wenn ein Kind krank war.
Aber das war die Ausnahme.
Wir selber sind ja nun auch schon die Alten und ich kenne eigentlich keine Familie wo der Sex unter dieser Situation ,Kinder im Schlafzimmer ,nicht gelitten hat.


Susi


Ballou1957
Geschrieben

Zuerst einmal muss man festhalten, dass es sich um eine Luxusfrage handelt:
temporäre Enthaltsamkeit während ein Kleinkind im Zimmer schläft, macht nur Sinn, wenn überhaupt die Chance besteht, dass das Kind mal in einem andern Zimmer schläft, sonst wird es eher zölibatär.

Neueste Berichterstattung über Wohnformen in USA nach der Hypothekenkrise zeigen den Trend zur fahrbahren Einraumwohnung, in der sich das gesamte Leben abspielen muss - also die Rückkehr zu einer Wohnform (4-5 Personen in einem Raum), die viele russische Familien gar nicht verlassen haben.

Lösungsansätze bieten ethnisch angehauchte Holywood-Produktionen, wie "Der mit dem Wolf tanzt": unter mehreren Schichten Wildleder ausgeübt, funktioniert es sogar bei Anwesenheit erwachsener Kinder.

Jedoch empfiehlt sich eine gewisse Zurückhaltung in der Lautgebung: Tendenz geht in richtung schwäbischer Orgasmus: Sie, flüsternd: "Jetztetle!" - er erwidert: "Sodele!" und fertich.

Bleibt noch die frivole Variante: während das Kind im elterlichen Schlafzimmer schläft, treibt Papa es mit Muttern wild und ausgelassen auf der Waschmaschine, dem Küchentisch (ich empfehle ein rustikales Modell!) oder der Badewanne.

Das sorgt dann wiederum dafür, dass das Schlafzimmer nie kinderleer wird!


Geschrieben

wenn kinder schlafen, schlafen sie meistens tief und fest, vor allem im säuglings- und kleinkindalter. außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß ein paar, welches die lust ankommt, nicht auch mal in der lage sein sollte, leise das bett zu verlassen und das nächstgelegene sofa oder den teppich im kinderzimmer aufzusuchen.... oder darf sex nur im ehebett stattfinden????
und wenn eltern untereinander und mit ihren kindern einen offenen, liebevollen umgang pflegen, in dem nacktheit kein tabu ist, bekommt das kind m.e. auch keinen seelischen knacks, falls es mama und papa mal beim liebesspiel "erwischt". wenn man dann darauf vorbereitet ist, kindliche fragen auch kindgerecht zu beantworten, ist die situation sehr schnell entspannt - und manchmal auch saukomisch und noch jahrzehnte später immer wieder als anekdote gut, wie ich aus erfahrung weiß


Junikaefer
Geschrieben

ob die kleinen im selben Zimmer schlafen oder plötzlich in der Tür stehen weil sie schlecht geträumt haben.... ist doch eigentlich egal. Dann erklärt man einfach das Mama und Papa sich lieb haben. Schlimmer finde ich wenn ein Kind aufwacht und Angst hat und es ist keiner da......


blackbeard65
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe keine Kinder und somit auch kein Problem in dieser Hinsicht.

Jedoch aus meiner Sicht: Egal wie, wann und wo,.... Sex ist immer möglich wenn mann/frau will, ob ein Kind nebenan schläft oder auch die Eltern.

Ein Sprichwort besagt ja: "Wo ein Wille ist ist auch ein Gebüsch!"

Natürlich kann man nicht immer laut sein,... natürlich kann man nicht immer sponan sein, aber ist es nicht so: wenn man will findet man auch Mittel und Wege?

Und wenn man nicht will, dann wird es sowieso nichts!

Nur eines sollte man nicht machen: Nichts machen!! und sich frustrieren!!

Darin habe ich genug Erfahrung!! *lach

P.s.: Auch Kinder brauchen Nähe und Liebe - will damit nicht sagen dass man mit den Kindern Sex haben sollte - man sollte seinen Kindern nichts Verheimlichen aber auch nichts aufzwingen! Sie brauchen auch ihre Eltern wie die Eltern die Kinder brauchen!


bearbeitet von blackbeard65
Geschrieben

Kann ich aus eigener Erfahrung nicht mitreden, denn unsere Kinder schliefen von der ersten Nacht an im eigenen Zimmer bei geschlossener Tür.
1. Weil ich wenigstens im bett kinderfrei haben wollte.
2. Weil das Schlafzimmer für ein Kinderbett zu klein ist
3. Weil die Schlafzimmertür nachts offen ist und die Katzen im Kinderbett definitiv nichts zu suchen haben.
4. Weil ich nciht nur Mutter sondern immer noch Mensch bin.

Wenn mal nachts einer der beiden rauskommt, dann darf er 5 Minuten kuschlen und wird dann wieder in sein bett gebracht.
Unsere Kinder leiden darunter überhaupt nicht.
Aber die Nachbarn, denn deren Kinder kommen mit 8 und 10 immer noch jede Nacht im Elternbett angekrochen... nein Danke!
Sex? Bei denen nur tagsüber, wenn die Kinder nicht da sind.
Denn in diesem Alter müssen die Kids das echt nicht mitkriegen und dann überall rumtratschen

der weibliche Part


Geschrieben

Wir (das Wir gibt's nicht mehr) haben das Kind immer im Kinderzimmer gehabt.
Da die Räume nah waren und wir in dieser Phase keinen wirklich tiefen Schlaf hatten, gab es kaum Risiken etwas zu verpassen. Die Türen blieben auf.

Ich sehe das Problem eher in den eigenen, und für mich sehr verständlichen Hemmungen der Eltern es in Gegenwart des Kindes zu tun.
Allerdings kommt außer zärtlichem Mama-Papa-Sex (der sehr schön sein kann - hat mancher der Swinger-Olympioniken hier vielleicht schon vergssen) nichts in Frage für mich - man stelle sich vor, das Kleinkind liegt auf dem Rücken und hört Geräusche, die es nicht einordnen kann, Seufzen, Stöhnen, Schreien usw.

In einer Phase, in der das Grundvertrauen in die Welt und die Eltern aufgebaut werden soll, stelle ich mir das problematisch vor.
Stellt euch vor, ihr seid auf dem Rücken liegend auf eine Pritsche gebunden und hört Geräusche, die euch Angst machen - so funktionieren Horrorfilme.

Deshalb - da niemand weiß, was das Baby fühlt - Kuschelsex mit Rücksicht ja - alles andere später auf der Waschmaschine im Bad...


Geschrieben

Da stimme ich dir voll zu.

Oder noch weiter: Müssen Kleinkinder wirklich schon über Dinge wie Fesseln und Dildos bescheid wissen?
Eher nicht!
Kleine Kinder lernen durch Nachmachen- Klein Mopsi versucht bei nächster Gelegenheit mal, ob die Nachbarstochter auch blasen will..... neeeeeee danke.
peinlich genug, wenn man im Kindergarten von der Erzieherin angesprochen wird: "Ihr Sohn hat heute was erzählt. Haben daraus geschlossen, dass Ihr Mann sterilisiert ist"
Müssen die Zwerge dann auch noch das elterliche Sexleben weiterplaudern?

Sex in gegenwart der Kinder (im selben Raum) - bei uns ein absolutes NO GO!
Und Sex mit anderen Menschen, wenn die Kinder in der Wohnung sind, gibt es hier auch nicht.
Mit 7 und 9 haben die andere Dinge zu verarbeiten.
Es hat eben einen Grund, warum zwischen Kinderzimmer und Schlafzimmer zwei Flure, ein Wohnzimmer und drei Türen liegen

der weibliche Part


Geschrieben

Wo ein Wille da ein Weg.
Also unser Sex mußte nicht leiden und meine Kinder haben es gut überstanden .
Man sollte seine Phantasie gebrauchen ,dann klappt es trotz Kind mit dem Sex.
Auch mal im Ehebett,Sofa u.s.w.
Klar und eigentlich für mich selbstredend ist es das ein Kind natürlich nicht von Peischenhiebe oder das gestöhne einer fremden Frau geweckt werden sollte.
Auch das summen eines Vibrators halt ich für keine geeignete einschlafhilfe.


Geschrieben

Eine Freundin von mir ist vor 3,5 Jahren Mutter geworden. Seitdem schläft die Kleine ununterbrochen mit im Ehebett (nicht im extra Bett oder im Kinderzimmer).

Ich habe öfter überlegt, wann und wie die beiden Sex haben. Also habe ich nachgefragt und sie meinte, die Antwort sei ganz einfach - es gibt kein Sexleben mehr.

Ich selber habe keine Kinder und kann das vielleicht auch deswegen nicht nachvollziehen. Ist es so, dass sich nach der Geburt all die körperlichen Bedürfnisses komplett verändern?


Geschrieben (bearbeitet)

Also bis jetzt bin ich mit den Antworten in diesem thread sehr zufrieden. Ich bin zwar nicht mit allen einer Meinung, aber wenigstens wird hier ausnahmslos gut argumentiert. In einem anderen Thread wurde ich als schäbig bezeichnet.
Generell sehe ich das auch so, wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Wir haben unseren Kleinen Anfangs Schlafzimmer behalten, da er sehr stark mit den Drei-Monats-Kulliken zu tun hatte und sehr viele Bauchkrämpfe bekam. In der Zeit war sowieso nicht an Sex zu denken und wegen der VIELEN schlaflosen Nächte hatten wir auch gar kein Verlangen danach. Desweiteren hat meine Frau ihn im schlafzimmer behalten wollen wegen des Stillens. War praktisch. der kliene wird wach, Mama auch, ein Handgriff und der kleine konnte im Bett gestillt werden.
Irgendwann wars dann halt wieder soweit, das Mama und Papa wieder lust bekamen.
Wilder Hemmungsloser Sex ging sowieso nicht. Erst mal, WIR WAREN LEISE!!!!!!! Wenn ich bedenke wie Laut unsere Nachbarn beim Liebesspiel sind, was unser kleiner mittlerweile bestimmt auch schon mitbekommen hat. Frau Nachbarin brüllt nämlich das ganze Haus dabei zusammen.
Und wenn der kleine dann mal wach wurde, haben wir sowieso SOFORT aufgehört.
Naja und ne besonders erotische Atmosphäre verbreitet ein Kind im Schlafzimmer auch nicht unbedingt. Mittlerweile ist der kleine sowieso nicht mehr im Schlafzimmer und wir gehen auf die scheidung zu. Das Thema sex hat sich in unserer Wohnung sowieso erst mal erledigt.


@sexperience77
das ist von Frau zu Frau unterschiedlich.
Also ich gebe zu das sich meine Frau zu einem absoluten Sexmuffel entwickelt hatte nach der Geburt. Kann ich aber auch gut verstehen. Scheiden-und Dammriss gleichzeitig. Der kleine kam halt auf absolut natürlichem Wege zur welt und nicht per Kaiserschnitt. Meine Schwester ist vierfache Mutter und erzählte mir wieder andere Sachen. Es war von Kind zu Kind anders bei ihr. Bei einem Bekannten päärchen (die Frau ölag mit meiner Frau im Krankenhaus damals im selben Zimmer und wir haben den Kontakt beibehalten) gings schon nach wenigen Wochen wieder zur sache.
Das was du über deine Bekannten erzählst finde ich sehr bedenklich, und nicht nur wegen dem Mangelndem Sexleben. Ab einem Gewissen Alter gehört ein Kind nicht mehr ins Ehebett. Das das MAL vorkommt ist in ordnung, aber jede Nacht Nein. Ein Kind brauch auch Grenzen und regeln während der Erziehung, und die scheinen da nicht gegeben zu sein. Villeicht kann SIE das Kind noch nicht abnabeln. Wenn das so weitergeht , wird das Kind den Eltern gewaltig auf der Nase rumtanzen später, wenn es das jetzt schon nicht längst tut. ICh als Mann wäre da schon längst auf die Barrikaden gegangen


bearbeitet von Juggalo75
Geschrieben

Ist es so, dass sich nach der Geburt all die körperlichen Bedürfnisses komplett verändern?



Kommt immer drauf an....
Auf die Frau
Auf den Mann
Wie ging Mann mit der Schwangerschaft um?
Wie war die Geburt?
usw...
Es gibt hundertundeinen Grund, warum das Sexleben sich hinterher ändert.
Und ebensoviele, warum es gleich bleibt oder gar besser wird.
Bei uns wurde mit jedem Jahr der Beziehung das Sexleben intensiver, trotz Kinder.
Das Einzige, was etwas störend war, war der Milchfluß bei dem Kleinen.
Denn mit vollen und spritzenden Brüsten sext man eben doch ein bisschen anders.
Wasserbett ok - aber Milchbett?:=))

Wir hatten immer Sex, nur eben nicht, wenn die Kinder im gleichen Raum waren.


Geschrieben

Also da ´kann ich nur von mir sprechen und ich persönlich hatte nie davor probleme und auch nie danach.
Ich finde es persönlich sogar als Bestrafung an ,wenn ich kein Sex mehr bekämme.
Ich weiß aber ,das einige Frauen irgendwie vom Kopf her Probleme haben Mutter und Frau sein zu trennen.
So nach den Motto eine Mutter macht das nicht.
Aber denke das ist echt ein Problem das im Kopf stattfindet.
Auch körperliche Ursachen sind eigentlich selten ,zumindest in meinen Bekanntenkreis.
Meist sind die körperliche Ursachen auch oft seelische.
Glaube das liegt bei einigen Frauen noch an der Erziehung.
Aber dafür muß man wohl mehr ins Psychische reingehen.


Geschrieben


(Allerdings frag ich mich auch,wo dann die vielen Kinder in unserer GroßelternGeneration herkamen,da gab es nur einen Schlafraum für alle)
Susi


ich denke mal das in früheren zeiten sex noch etwas war das zum normalen leben dazu gehörte und den kindern zu dieser zeit ohnehin auf schritt und tritt begegnete (hunde , pferde , kühe usw.) .
es war ein normaler bestandteil des lebens .

heute hat sex einen anderen stellenwert da er durch die medien ständig präsent ist und ein kind ziemlich genau weiß was es dort zu gesicht bekommt wenn es denn dazu kommt und da der sex heute einen anderen stellenwert besitzt bin ich dagegen das kinder ihn unbedingt mitbekommen müßen .

ich selbst bin dreifacher vater und wir haben es so gehalten das die kinder als säuglinge durchaus mit im schlafzimmer waren (meine frau hat gestillt und es war einfach bequemmer für sie) .
trotzdem gab es sex da ich davon ausgehe das diese geräusche für ein einige wochen altes kleinkind einfach ein geräusch unter vielen ist .

als die kinder älter waren haben wir versucht ihnen beizubringen das sie bei geschloßener schlafzimmertür nicht einfach ins schlafzimmer zu stürmen haben (wir haben ihnen erklärt das sie es bestimmt auch nicht toll fänden wenn sie schlafen und wir laut schreiend in die kinderzimmer stürmen ).
zusätzlich haben wir bei längeren aktivitäten die schlafzimmertür aber auch noch abgeschloßen .

waren wir an den wochenenden schon wach mußte meißt einer mal auf die toilette , danach blieb die schlafzimmertür einen spalt breit offen und dies war das zeichen für die kinder das sie die elterlichen betten stürmen konnten .

das alles hat zwar nicht immer aber oft geklappt .


Geschrieben

Schlimmer wird's eh, wenn die älter werden - wenn man gerade den schönsten Morgensex hat, und einer ohne Anzuklopfen die Tür aufmacht, um zu fragen, ob er vor dem Frühstück an den PC darf -

  • </p><p>
  • obwohl er weiß, dass PC vor dem Frühstück ein No Go (Anglizismus!) ist
  • obwohl er weiß, dass Störungen vor dem Aufstehen nicht erlaubt sind
  • und obwohl er weiß, dass man 1. klopfen und 2. auf's "Herein!" warten soll

Aber - es sind Kinder, und wir lieben sie dennoch, immer und unbedingt...


Geschrieben (bearbeitet)

Kommt immer drauf an....
Auf die Frau
Auf den Mann
Wie ging Mann mit der Schwangerschaft um?
Wie war die Geburt?



Sie hatte einen geplanten Kaiserschnitt. Körperliche Ursachen für das Nichtverlangen nach Sex schließe ich einfach mal aus (das hätte sie mir sicher auch erzählt).

Dass sich das Sexleben verändert, kann ich mir vorstellen. Dass es nicht mehr stattfindet, kann ich nicht nachvollziehen (wie auch - war ja nie in so einer Situation).

Vor der Geburt hat sie immer gesagt, es ist ihr so wichtig, dass die beiden weiterhin auch Paar bleiben und nicht nur Eltern sind. Sie hat vorher gesagt, die Kleine wird von Anfang an im Kinderzimmer schlafen usw.

Ich glaube, Hexe hat zumindest bei denen beiden den Punkt getroffen: Sie ist zur Zeit Mutter und keine Frau mit sexuellen Bedürfnissen. Schließt das eine das andere aus?

Mich schockt das immer ein wenig. Bei einem anderen Paar im Bekanntenkreis ist es genauso. Die Frau hat nach der Geburt überhaupt kein Verlangen mehr nach körperlicher Nähe und Sex. Und wir reden nicht von ein paar Wochen oder Monaten - ihr Kind ist über zwei Jahre alt (und schläft nicht im Elternschlafzimmer). Er ist unheimlich frustriert deswegen und weiß nicht mehr weiter. Alle Gespräche fruchten nicht.

Es tut gut, hier zu lesen, dass es auch andere Erfahrungen gibt. Ich hoffe, sollte ich mal Kinder haben, habe ich trotzdem weiterhin Lust auf Sex.


bearbeitet von Sexperience77
Geschrieben

@sexperience77

Dafür gibt es einfach kein Patentrezept.
ich kann dir nur sagen das ich genügend Menschen kenn wo nach der Geburt des kindes auch wieder ein Sexleben stattfand. BEi der schwangerschaft war es auch seltsam, meine Frau hatte anfangs gar keine Lust, aber ab dem fünften Monat musste ich mich stellenweise schon in deckung vor ihr bringen, da sie nicht genug bekam

Wenn du Kinder möchtest, kann ich dir das nur empfehlen. Die Geburt meines Sohnes war das beste und schönste das mir je passiert ist, und ich sag das als Vater.


Geschrieben

Wenn die Kinder geplant und gewünscht sind, ist es wohl eher der Fall, dass das Sexleben erhalten bleibt.
Bei "Unfall-Schwangerschaften" kommt die Nichtlust wohl wesentlich öfter vor.
Auch spielt der Mann eine wichtige Rolle.
Es gibt einige, die ihre Frau dann nur noch als "Milchquelle" sehen und da kann dann kaum Lust aufkommen.
Eigentlich soll man ja 6 Wochen nach der Geburt nicht.
Bei der Großen habe ich es 4 Wochen ausgehalten, bei dem Kleinen musste mein Mann nach zwei Wochen schon wieder ran.

Veränderung: sicher, immerhin hat man immer ein Ohr auf das Kind (egal in welchem Alter die sind).
Auch der Körper reagiert manchmal anders als vorher.
Da hilft eigentlich nur: testen und genießen.
Nicht mehr stattfinden: für mich eine Horrorvorstellung.
Hatte jetzt eine kleine OP und durfte 4 Wochen lang nicht - grausam!!!!(Und nicht ganz dran gehalten)


Ballou1957
Geschrieben

Ein ketzerischer Einwurf:

Meine Exfrau kam von einigen Gesprächen mit Nachbarinnen völlig geschockt zurück, da die Äusserungen knallhart gefallen waren "Bin froh, dass jetzt das Kind da ist - jetzt hab ich einen Grund, ihn abzublocken" - auf Nachfragen kam heraus, dass für sie Sex noch nie eine wirklich befriedigende Angelegenheit war bzw. schon bald im Alltag zur Last geworden war - da nicht offen gesprochen wurde innerhalb der Beziehung, wurden die Kinder zur Waffe, um sich zu entziehen.

Dass hormonelle Schwnkungen in der Schwangerschaft die Libido ebenso massiv beeinflussen wie die Elternrolle danach, ist ein Fakt - und es verlangt Offenheit und Vertrauen zueinander, um damit konstruktiv umzugehen. Aber wenn die Schieflage schon vorher gegeben ist, wird sich das nur noch verschlimmern.

Übrigens halte ich den letzten Beitrag für wichtig: Sex wegen der Anwesenheit des Kindes im Schlafzimmer auszuschließen ist eine Geschichte- aber das Kind bekommt während der Schwangerschaft schon so einiges mit - mal anders formuliert: so beängstigend unvertraut sind die Geräusche gar nicht, die da vielleicht im Schlafzimmer zu hören sind.


Geschrieben

Bei den meisten Paaren mit Kindern, die ich kenne, gibts einfach kein Sexleben mehr oder nur noch ganz selten, meistens hat ja die Frau keine Lust, bei mir hier ist es genau anders herum!
Und unsere knapp 4jährige Tochter ist von Anfang an pflegeleicht gewesen und schlief bzw. schläft immer in ihrem eigenen Bett im Kinderzimmer.

Trotzdem findet schon seit Jahren kein Sex mehr im Schlafzimmer statt, sondern -wenn überhaupt- nur noch abends für 10 Minuten auf dem Sofa im Wohnzimmer.
Da könnte sie jederzeit reinkommen, aber sie schläft eigentlich immer durch, von daher auch kein Thema bei uns.

Finde es halt nur traurig, wenn es ganz auf der Strecke bleibt...und Morgensex, was'n das, nie gehabt, jedenfalls nicht mit dem Mann!!!!

Im übrigen hatte ich nach meinem Wunsch-Kaiserschnitt schon nach sehr kurzer Zeit wieder Lust auf Sex (hab auch nicht gestillt), aber er hatte Angst, dass er was "kaputt machen" könnte, also gab es erstmal keinen Sex, ist also individuell verschieden.

Im Übrigen hätte ich keine Rücksicht darauf genommen, wenn das Baby mit im Elternschlafzimmer gut schläft, man kann sich auch ruhig verhalten und muss keine stundenlange Nummer schieben, man wird eh ruhiger, sobald Kinder mit im Haus sind.


Geschrieben

....l. Dann erklärt man einfach das Mama und Papa sich lieb haben. Schlimmer finde ich wenn ein Kind aufwacht und Angst hat und es ist keiner da......




dem stimme ich völlig zu!
ich kann hier nur meinen beitrag leisten hinsichtlich (entschuldigung ) "normalen" sexlebens; partnertausch, auffällige spielzeuge etc. kamen darin nicht vor.
nach wie vor bin ich davon überzeugt, daß es unserem kind nicht geschadet hat, daß es mama und papa manchmal in solchen situationen überrascht hat.
wir waren uns seinerzeit beide darin einig, daß das kind zu uns ins bett kommen durfte, wann immer es das bedürfnis danach verspürte. darüber kann man auch mit einem dreijährigen schon verhandeln, daß es das nicht ausnutzt.
ein kind ist nicht von natur aus tyrannisch veranlagt, glaube ich.
und wenn es das grundvertrauen hat, daß es sich bei schlechten träumen oder sonstigen ängsten zu den eltern flüchten kann - meinetwegen auch mal grundlos, nur weils schön ist - dann braucht man nicht zu fürchten, daß es seinen eltern auf der nase rumtanzt... denn dazu gehören auch immer welche, die sich auf der nase tanzen LASSEN.


Geschrieben

Hallo.

Bei uns haben die Kinder von der ersten Nacht im eigenen Bett und im eigenen Zimmer geschlafen.
Ausnahmen gab es nur bei Krankheit.

Ich kenne viele Paare wo die Kinder bis ca 12 Jahre mit im Ehebett geschlafen haben.
Die Kinder wurden mit Liebe überhäuft und verwöhnt.
Die Eltern haben ihre eigenen Bedürfnisse zurückgeschraubt und aus ihren Kindern sind verwöhnt junge Menschen geworden die heute noch glauben alle müssen nur für sie da sein.


×