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harz2000

Generation Porno

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Generation Porno

Ein Blick in die bunten Hochglanzmagazine genügt: Sex sells! Und nicht nur das. Wo früher ein wenig nackte Haut und ein zu großzügig ausgefallenes Dekollete für Aufregung und Erregung sorgten, springen einem heutzutage mindestens zwei schlagkräftige Argumente ins Gesicht. Mit Speck fängt man Mäuse und wenn es sein muss auch in Doppel D. Ein Ende auf diesem Weg, nicht in Sicht.
Mit einem Schmunzeln betrachtet man sich die Pornofilme der 80er Jahre. Zwei Akteure, wovon niemand im Intimbereich einem Vorzeigeskin aus Meck-Pom auch nur entfernt ähnelt, tummeln sich laut stöhnend vor der Kamera. Eine Nahaufnahme der Action damals noch Fehlanzeige. Die Praktiken beschränken sich auf vaginalen Geschlechtsverkehr und ein orales Vergnügen zum Dessert. Was hat sich seitdem nicht alles verändert: Gangbang zum Frühstück oder gar davor. Darf es etwas mehr sein? Aber gern! Die Frau als devoter Lustdiener in den Hirnen der männlichen Gesellschaft. So muss der Sex sein und nicht anders! Der Porno im Kopf auf dem Weg in die Betten der Nation. Die Partnerin degradiert zur Stute und wenn der mentale Porno nicht Realität wird, bleibt erst das Sexleben auf der Strecke und später die Beziehung. Ein Mann und zwei Frauen klappt vielleicht auf DVD, aber im realen Leben sieht es doch etwas anders aus. Den meisten Herren der Schöpfung geht im ehelichen Bett schon nach wenigen Minuten der Saft aus. Nirgendwo ist die Differenz zwischen empfundener Länge und tatsächlichen Vergnügen größer.
Die Normalität aus den Augen verloren, das Extreme wird zum Alltag. Erster Sex mit 11, Gruppensex mit 15 und der erste Privatporno mit 16, so berichtete ein großes deutsches Magazin. Eine Spirale des Wahnsinns.
Sexuelle Praktiken werden immer gewagter. Ein Label überragt das nächste. Nur nicht stehen bleiben. Moderne Märchen von heute, für den Mann von gestern. Filme in brillanter Bildqualität und auf einem erschreckend niedrigen Niveau.


Geschrieben

quellenangabe?


Geschrieben

ersrechend find ich das alles nicht was du da beschreibst, erschreckend find ich nur das die kleinbürgerlichen spieser und ihre fantasien so erfolglos sellen.
Wer machten wirklich was geh mal in die amateurporn foren wieviel leute da drin sind und am besten sellt ugly.
wobei ugly der ganz normale mensch ist im mittleren alter mit falten und übergewicht.
warum ist das so?
weil die leute sehen wollen was bei anderen geht ,was sie aus hochglanzpornos ,ist für die nicht ereichbar?

Wir haben die pille und der gummy ist auch überall zu haben , da frag ich mich schon warum sollen wir unser wünsche nicht ausleben.
Sexuelle enthaltsamkeit ist doch nicht der freibrief zum guten menschen, sexuelle offenheit ist natürlich für die pornoindustrie und das rotlichtgewerbe geschäftsschädigent.
Was den preisverfall sowohl beim porno erklärt.
Was vor 20 jahren noch ein haufen gelt gekostet hat kriegste heut für lau aus dem internet!!!
Aber wenn du poppen willst muste immer noch einen partner suchen , und nicht werbung oder sonst was konsumieren.


Geschrieben

Für welche Passage?


für den ganzen text dort oben...und wenn er nicht einheitlich, dann eben für jeden abschnitt


linguafabulosa
Geschrieben

@Harz2000: ampaarbln vermisst bei dem Text in eurem Eröffnungsposting die Quellenangabe um deren Ergänzung ich hiermit auch bitte, falls ihr den Text nicht selbst verfasst habt.
Danke
Lingua - Team poppen.de


bull_y
Geschrieben (bearbeitet)

Also das Thema würde unter anderem von Arte (Sendung: Generation Porno *** edit by Mod ***) und SternTV *** edit by Mod *** behandelt!
Warscheinlich wurde das dann von weiteren Zeitrschriften aufgenommen...
Einerseits steht ein Stück Realität dahinter, anderer Seits wird es auch etwas gepuscht und ist nicht zu verallgemeinern...

Meine Meinung dazu: Ich sehe das nicht so schlimm. Viel schlimmer war es doch früher, wo ga nicht aufgeklärt wurde- und man seine ersten Erfahungen erst nach der Hochzeit sammeln konnte. In anderen Zeiten und Kulturkreisen wurde/wird man mit 14 verheiratet usw...
Zudem ist es doch so, das andere Studien belegen, das Jugendliche sich eigentlich einen richtigen Partner wünschen, der sie liebt und bei dem sie sich geborgen fühlen.

Klar gibt es auch die Welt, von der Arte, SternTV und Co berichten, aber daran hat mehr die Gesellschaftsstrucktur und die Erziehung schuld! Sprich Soziale Umfeld ist entscheidend
Wie Jugend mit dem Thema umgeht- Was die leichte Beschaffung von Pronos usw. übers Internet angeht: Ja es ist Problematisch und auch in diesem Fall ist es Aufgabe der Ältern sich damit auseinander zu setzen und den Zugang für ihre Kinder zu unterbinden! (Filter, oder den PC an öffentlichen platz... usw.)
Mit 15/16 finde ich es aber ganz normal nen Porno gesehen zu haben...

Das einzige Problem ist bei Pornos, das sie oft ein falsches Bild vermitteln- und Jugendliche dadurch eher eine verzerrte Vorstellung von Sexualität haben...


bearbeitet von CaraVirt
Fremdlinks entfernt
Geschrieben

für den ganzen text dort oben...und wenn er nicht einheitlich, dann eben für jeden abschnitt



Der Text ist selbst verfasst. Die Quelle für das Szenario der 11 bis 16 jährigen ist ein Bericht im Stern, wie oben schon richtig erwähnt wurde.


Geschrieben

Ich verstehe nicht, warum ihr den jungen Leuten den Spaß nicht gönnt, den ihr doch für Euch in Anspruch nehmt. Das Leben ist hart genug geworden, gönnt ihnen doch das schönste Vergnügen der Welt, dass noch dazu umsonst zu haben ist.


Geschrieben

Der Text ist selbst verfasst. Die Quelle für das Szenario der 11 bis 16 jährigen ist ein Bericht im Stern, wie oben schon richtig erwähnt wurde.




Aber da ich erfahrung mit vielen jugendlichen habe, kann ich euch versichern, so schlimm ist es mit der Jugend nicht .
Es sind einzelfälle, die man gerne nutzt um eine ganze Generation vorzuführen.

Gehe ich mal von meiner Jugendzeit aus, da war "damals" in den 80ern.
Wir waren damals die "0Bockgeneration" immer nur am Rumhängen und die alten sagten, dass sie viel mehr geleistet hätten.
Sex hatte ich damals auch schon Regelmassig und ältere fanden es unmöglich.
Wenn man mal in den WDR Archiven stöbert, findet man auch Berichte über die verrotteten Jugendliche von damals.

Kurz die Jugend von heute ist immer die schlechteste, faulste und breiteste aller Zeiten.

ganz egal wann heute ist


Geschrieben

meine jugend habe ich in den 60er und 70ern verbracht. was meint ihr was man da alles über hippies, gammler und das leben in der freien liebe gelästert hat.
jede jugend ist anders als ihre eltern. gut so


Geschrieben

Und ich gehöre zu den 68ern. Wir habens auch ganz gut getrieben. Und hatten noch dazu doppeltes Glück: es gab schon die Pille und noch nich Aids. Was für Superzeiten.


Geschrieben

ich schließe mich hexexxl´s meinung an. unsere gesellschaft neigt zu verallgemeinerungen. die medien dramatisien einzelfälle, auf der jagd nach hohen einschaltquoten.

in erster linie sollte hier die produktion solcher pornos kritisiert werden. es ist unsere generation die solche filme auf den markt bringt und mama und papa machen es möglich, dass jugendliche diese filme sehen können, weil sie im wohnzimmerschrank stehen. ein 11-jähriger bekommt keine pornos ausgehändigt. den pc bekommt die jugend auch meist von mama und papa geschenkt und nicht selten sind die eltern froh, dass ruhe herrscht, wenn sich der sprössling alleine beschäfgt. es liegt an uns, was wir unsren kindern ermöglichen und was nicht.


Ballou1957
Geschrieben

Wenn eine 13-jährige voll Stolz erzählt, dass sie jetzt endlich in den Kreis der "Bitches" aufgenommen wurde, nachdem sie in der großen Pause drei Typen der Oberstufe, die ausgelost worden waren, einen geblasen hat - ohne Gummi und mit Schlucken - dann zweifle ich an, dass dies ein Stück auf dem Weg zu sexueller Befreiung darstellt - zumal die Aktion per Handy gefilmt und dokumentiert wird, um den Nachweis zu erbringen.
Zwar gehören Grenzeerfahrungen mit Überschreiten der eigenen Würde sicherlich auch zum Heranwachsen dazu - aber manches, das über Pornos als lustvoll vermittelt wird - ist es in der Tat nicht oder nur unter Rahmenbedingungen wo Vertrauen, Loslassen und Intimität gegeben sind.
Derartige Filmdokumente, über MMS und Netz verbreitet, dienen ganz sicher nicht dem Heranwachsen eines sexuellen Selbstbewußtseins und einer unverklemmten Herangehensweise an die eigenen Sexualität.

Ich kann Tatso daher nur zustimmen (mit der Einrschränkung, dass eine Kochshow notfalls noch Ideen für die Zubereitung eines genußvollen Essens vermitteln kann, was ich bei Pornos nicht sehe)


SinnlicheXXL
Geschrieben

..., warum ihr den jungen Leuten den Spaß nicht gönnt, den ihr doch für Euch in Anspruch nehmt. , gönnt ihnen doch das schönste Vergnügen der Welt, dass noch dazu umsonst zu haben ist.


Das eben bezweifle ich - ich weiß nicht, ob es für diese Jugendlichen wirklich das schönste Vergnügen der Welt ist! Wer sich permanent Hardcore-Pornos reinzieht wird Probleme mit normaler Sexualität bekommen, denn da ist es ja nicht so, dass Frauen immer willig, Männer allzeit bereit sind und dass das alles so einfach geht. Und leider sind Pornos meist sehr gefühllos und kalt. Wer also versucht, mit einem Mädchen das erste Mal in Pornomanier durchzuziehen, wird ihr vermutlich einfach nur weh tun!

Gestern habe ich einen Bericht über diese 15-jährige englische Mutter und ihre diversen in Frage kommenden Schwängerer gesehen. Der 13-jährige, der bisher als Vater gehandelt wird, sieht aus, als hätte er eben erst lesen gelernt. Was ist denn das für eine Basis fürs Leben, wenn man in diesem Alter schon eigene Kinder hat? Auch für das Baby sind das alles andere als optimale Voraussetzungen.

In einer 5. Klasse (Alter 10-12) hatte ein Großteil bereits Hardcore-Pornos gesehen, ich denke nicht, dass man das in dem Alter wirklich verstehen kann. Auch für Sex bedarf es einer gewissen Reife und wenn in manchen Ländern schon Kinder verheiratet werden aus lauter Panik, die Mädchen könnten evtl. vorher entjungfert werden, macht das die Sache nicht besser.


Ballou1957
Geschrieben

@tatso

Genau da liegt ja das Problem: nichts wirkt hemmender als das Gefühl der Scham für die Verletzung der persönlichen Würde durch einen selbst. Von aussen ist es eine Bedrohung - schlimm genug, aber man kann sich dagegen wappnen - von innen ist es das Gefühl des eigenen Versagens und der Unfähigkeit, sich selbst zu schützen - und das Ergebnis ist eine neue Verklemmtheit.

Das hat auch nichts damit zu tun, Jugendlichen und Heranwachsenden, nicht ihren Spaß und das Entdecken ihrer Sexualität zu gönnen. Die Frage ist nur, was das Nachleben von Pornos damit zu tun hat (da eben nicht nur sexuelle Praktiken vermittelt werden sondern auch ein Wertebild von Frauen und Männern)


Geschrieben

das tragische daran ist das diese kids ihrer verklemmtheit, mit der brechtstange entgegen gehen.


Geschrieben

Zu den Werten. Vorab, ich weiß es nicht. Aber wieviel gewaltsam zu Tode gekommenen Menschen hat ein Kind bis zu seinem 14. Geburtstag im Fernsehen gesehen? Und wieviel Geschlechtsakte?

Das sind die Werte.


karniggel
Geschrieben

Warum wird sich eigentlich immer an Einzelfällen so aufgegeilt ??

@Ballou

Bist du der Meinung das dein Satz

Wenn eine 13-jährige voll Stolz erzählt, dass sie jetzt endlich in den Kreis der "Bitches" aufgenommen wurde, nachdem sie in der großen Pause drei Typen der Oberstufe, die ausgelost worden waren, einen geblasen hat - ohne Gummi und mit Schlucken - dann zweifle ich an, dass dies ein Stück auf dem Weg zu sexueller Befreiung darstellt -



dem Normalfall entspricht ???

Wir hatten damals in der 8 ten Klasse ein Mädel die mit jedem Jungen aus den beiden 9 ten Klassen in der Kiste war.

Also solche Ausnahmen gab es schon immer und wird es immer geben.

Ein Dorf weiter mussten 26 Jungs zu einem Vaterschaftstest, weil das Mädel (13 jahre) nicht genau sagen konnte wer der Vater ihres Kindes sein könnte.

Die beiden Sachen haben sich 1989 zugetragen.

War jetzt also die Jugend von damals schon so auf Sex fixiert ??

Und das hier sollte man sich auch mal zu Gemüte führen

Quelle: Stern

Verantwortungsvoller Umgang mit Sex
Schmidt sieht das ähnlich: "Es sind etwa 10 von 1000 Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren, die pro Jahr schwanger werden. Es gibt nur ganz, ganz wenige, die jünger als 14 sind", berichtet der Professor vom Institut für Sexualforschung der Universität Hamburg. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ist die Zahl der Geburten bei Mädchen die 15 Jahre und jünger sind, relativ stabil: 496 dieser Fälle zählten die Statistiker im Jahr 2004, 1994 waren es 435. Auch das Alter, in dem Teenager das erste Mal miteinander schlafen, sei seit den 70er Jahren recht konstant geblieben, meint Wissenschaftler Schmidt. "In den 70er Jahren gab es einen tiefen Einschnitt. Seither herrscht eine viel liberalere Haltung in Deutschland." Das habe sehr viel dazu beigetragen, dass Teenager oft sehr verantwortungsvoll mit dem Thema Sex umgehen.


Geschrieben

Gestern habe ich einen Bericht über diese 15-jährige englische Mutter und ihre diversen in Frage kommenden Schwängerer gesehen. Der 13-jährige, der bisher als Vater gehandelt wird, sieht aus, als hätte er eben erst lesen gelernt.

und

In einer 5. Klasse (Alter 10-12) hatte ein Großteil bereits Hardcore-Pornos gesehen.



mit diesem bericht wird man seit tagen in sämtlichen zeitungen und tv-programmen konfrontiert. x-mal, bis zum erbrechen. unsre medien eben.

wer macht es diesen kindern möglich pornos anzuschaun? wohl kaum die dame hinterm tresen die sie verkauft. wir sind es. unsre generation und nicht die ach so böse jugend von heute.


SinnlicheXXL
Geschrieben

Es stimmt, dass es immer frühreife Jugendliche gab und auch, dass derartiges heutzutage durch die Vielzahl der Medien ausgeschlachtet wird.

Aber natürlich birgt die ständige Dauerberieselung mit Sex auch Gefahren. Ich kann mich noch daran erinnern, wie meine Mutter sich aufregte, als im Tatort mal ein nackter Busen zu sehen war - heutzutage gibt es schon im Nachmittagsprogramm pornografische Themen. Dies führt jedoch nicht dazu, dass Menschen besseren oder mehr Sex hätten, sondern eher zu einer gewissen Abstumpfung.

Laut Untersuchungen des Familienministeriums erleben weiterhin die meisten Jugendlichen ihr erstes Mal mit 17. Gleichzeitig gibt es aber auch diese pornografische Jugend und das sehe ich als gesellschaftliches Problem. Denn meist kommen diese nicht aus einem behüteten Elternhaus, sondern sind emotional vernachlässigt. In der Mehrzahl aus schwierigen sozialen Schichten, teilweise aber auch aus wohlhabenderen Familien, wo aber niemand Zeit für die Kinder hat. Sie suchen Zuwendung und bekommen Hardcore. Angesichts der Prognosen für die Wirtschaft wird sich das Problem sicher verschärfen.

Ähem - ich hatte nirgendwo die Schuld bei den Jugendlichen gesehen!


Ballou1957
Geschrieben

@die Zugereisten

Du hast vollkommen recht, was die Neugierde angeht und auch ihre Berechtigung und ich hatte es schon gesagt: ich gönne es ihnen so herzhaft, wie ich es uns auch gegönnt habe.
Aber es ist leider nicht so, wie Du sagst, dass es ein paar Einzelfälle sind. Was ich beschrieben habe, ist existierender reeller Druck in einem Gymnasium einer schwäbischen Kleinstadt, der auf vielen der Mädels lastet: dazugehören oder nicht! Und es sind gerade diejenigen, die sich weniger attraktiv fühlen, die am ehesten den Schritt wagen, um dadurch endlich auch mal im Zentrum zu stehen. Und gerade weil wir uns erinnern, wissen wir doch auch, was Gruppenzwang in diesem Alter bedeutet. Ich denke, es ist ein Unterschied, ob ich aus Neugierde Petting -auch mit mehreren- betreibe oder ob ich in 15min in einer Klokabine kniend schnell mal drei Schwänze lutsche, ohne dass ich dabei selbst in irgendeiner Weise befriedigt werde. Was ich aus Neugierde und Lust auch an Grenzüberschreitungen getan habe, kann ich abhaken - was als letztlich fremdbestimmtes Handeln und anschließend veröffentlichter Akt stattgefunden hat, wird für viele zur Selbstdemütigung, vor der sie sich künftig durch Verklemmtheit zu schützen suchen.

Im vorliegenden Fall ist das Ganze durch ein kontrolliertes Handy an der ganzen Schule bei Lehrern und Eltern publik geworden. Stell Dir mal den Spießrutenlauf vor, den insgesamt 7 "aufgeflogene" Mädels anschließend durchmachen mußten. Die Jungs blieben unsichtbar - sie hatten ja gefilmt. Das gibt prägende Erinnerungen - und bei allen Schandtaten, derer ich mich erinnere, fällt mir nichts ein, das auch nur annähernd in diese Richtung ging. Und ich war kein Kind von Traurigkeit.


SinnlicheXXL
Geschrieben

@Ballou, das ist ja eine üble Geschichte, die armen Mädchen!

Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit einen sehr ähnlichen Thread aufgemacht. Da kamen dann immer wieder Äußerungen nach dem Motto: "Und, hat es uns was geschadet?" Als ich darauf hinwies, dass man im Nachhinein schlimme Erfahrungen gerne damit abtut: Wir haben es ja überlebt, so schlimm war es doch gar nicht! und nicht berücksichtigt, welchen Schaden man seiner Psyche evtl. zugefügt hat, meldeten sich einige Frauen, die das ebenfalls so sahen.

Die betroffenen Mädchen werden entweder traumatisiert in Zukunft vielleicht gar keinen Spaß mehr an Oralsex haben oder aber als Flittchen gehandelt und behandelt werden. Einige werden das Ganze auch unbeschadet überstehen, aber nur die, die psychisch stabil sind und von ihren Eltern entsprechend unterstützt werden.


4sarasvati
Geschrieben

Das einzige Problem ist bei Pornos, das sie oft ein falsches Bild vermitteln- und Jugendliche dadurch eher eine verzerrte Vorstellung von Sexualität haben...


Es ist nicht ganz das einzige Problem - bei labilen Naturen kann der superleicht erreichbare Porno die Flucht vor Problemen schon sehr erleichtern und eine Sucht anbahnen und (Entwicklungs-)Probleme zementieren. Der Kern des Problems ist nicht neu, das Gewand schon.

Dass es Kinder gibt, die unter "sexueller Verwahrlosung" (nicht zu wenig Sex, sondern zu wenig Pädagogik ) leiden, ist meiner Meinung nach schon eine Sache, die man ungeschönt aussprechen sollte (deutlich, aber trotzdem nicht überzogen). Ob es das früher genauso oder weniger gab, finde ich dabei gar nicht so relevant. Auch "nur" eine Minderheit, die abstürzt, ist es wert, drüber nachzudenken, wie die Gesellschaft damit umgehen möchte.

Allgemeinen Druck "gut im Bett" zu sein finde ich jedenfalls genauso destruktiv wie früher den Druck, bis zu Ehe jungfräulich zu bleiben. Ist ja beides genussfeindlich.


pp6m
Geschrieben (bearbeitet)

Generation Porno
...



Wann beginnt die Generation denn?

Ab der Höhlenmalerei?

Jedes Zeitalter angefangen von der Höhlenmalerei über Buchdruck, Fotografie, Film, Comic, Video, DVD, Internet bis zu den Handy hat ihr Medium das zur Darstellung sexueller Handlungen herangezogen wird. Zeitgleich mit Warnern die das jeweilige Medium als Verrohung der Sitten anprangern.

Die Menschen (geschlechtsunspezifisch) sind nun mal visuell orientiert.
Und wenn es kommerziell wird, wird versucht die Abstumpfung der Konsumenten dadurch zu umgehen, in dem ständig Steigerungen eingebaut werden die die Nachfrage aufrecht erhalten.

Auch ein noch so guter Jugendschutz wird es nie schaffen ausnahmslos alles von jugendlichen fern zu halten. (Wo es im Internet einen Jugendschutz gibt ist mir bisher verborgen geblieben)

Meiner Meinung nach, sollte man daher zum richtigen Zeitpunkt versuchen, die Jugendlichen sachlich und kritisch darüber zu informieren das es das gibt, es meilenweit von dem zukünftigen sexuellen Leben entfernt ist, meist mit wirtschaftliche Interessen verbunden ist und welche physischen wie psychischen Folgen ein ungezügeltes ausleben jeder Fantasie für sie haben könnte.

Auch diese, mit dem hässlichen Ausdruck versehene, "Schulmatratzen" gab es schon zu meiner Zeit und vermutlich auch schon früher. Allerdings hab ich mich später gefragt ob das einfach nur die freizügige Erziehung war oder schlimmer das es Missbrauchopfer waren.
In der heutigen Zeit kommt vielleicht noch dazu, dass in den dämlichen Nachmittagsshows der privaten, in der Hauptsache die Auswüchse der Gesellschaft gezeigt werden und das Publikum gröhlt wenn eine geistig minderbemittelte sich nicht mehr daran erinnern kann wer alles als Vater in frage kommt.
Ohne einer kritischen Aufklärung wird uU. manch jugendlicher dies als Normalsituation ansehen bzw glauben das er mit diesem Verhalten in der Wertigkeit bei den anderen steigt.

Die Problematik ist da, allerdings lasse ich mich nicht von Berichten in Hochglanzmagazinen beeindrucken die selber keine Gelegenheit auslassen mit nackter Haut auf der Titelseite zu verkaufen (oder in Fernsehsendungen betroffen über Alkoholmissbrauch berichten und anschließend für eine Werbepause unterbrechen in der dann Alkohol beworben wird)


bearbeitet von pp6m
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