ku**** Geschrieben am Freitag um 14:49 Ja, habe auch mal in Schicht gearbeitet. Geht massiv an die Chancen eine Beziehung zu finden. Also, am besten Stunden reduzieren, bis die Balance endlich wieder stimmig ist.
ol**** Geschrieben am Freitag um 15:05 Autor Vor 1 Stunde, schrieb Funbird1980: Das mag sein, aber auch bei mir kommen mal 10 Stunden Schichten zu stande... ganz nebenbei, selbst 12 Stunden Schichten hat man auch nicht immer, wenn dann würde ich mich mal mit dem Arbeitszeitgesetz auseinander setzen und mit meinem chef reden... In systemrelevanten Berufen ist das auch rechtlich zulässig
Ge**** Geschrieben am Freitag um 15:26 Vor 1 Stunde, schrieb olching284997: Es wird sich nicht über zuviel Arbeitszeit beschwert, sondern der geringe Freiraum für private Dinge beklagt. Rechnet auf die 12 Stunden Arbeitszeit noch Arbeitsweg von 3 bis 4 Stunden (hin und zurück) darauf, sowie eine ausreichende Vorlaufzeit vor dem Gang Richtung Arbeit, dann... Anders ausgedrückt: Zwischen abendlicher Heimkunft und morgendlichem Aufstehen liegen in der Regel 6,5 Stunden. Ach ja, ausreichend Schlaf pro Nacht sollte man ja auch noch bekommen... (Wochenarbeitszeit: 60 bis 72 Stunden + 15 bis 24 Stunden Fahrzeit je Woche) Ach so, sorry, ich vergaß unsere jeweiligen Fahrzeiten! Also: Aufstehen ist jeweils um 4 Uhr morgens, Mo.- So. Um 4.30 Uhr geht es 1 Stunde zusammen mit Hund zum Joggen oder Fahrrad fahren, täglich, auch am Wochenende. 5.40 Uhr duschen, anziehen, fertig machen für den Tag 6.15 Uhr Kaffee, Morgenzeitungen 7.00 Uhr Abfahrt in die Firma 7.30 Uhr bis +/- 18 Uhr Arbeit Einmal die Woche Wocheneinkauf. Ab 19 Uhr Freizeit für Freunde, Familie, Sport, Unternehmungen Ab 24 Uhr Bett, theoretisch, gelingt uns selten. Oft Geschäftstermine außerhalb mit vielen hunderten an Km im Auto oder im Flieger. Oft auch mal über mehrere Wochen „getrennt“ mit Flügen/Fahrten am Wochenende. Gelitten hat unsere Beziehung nie darunter, Zeit für uns und auch Eigenzeit haben wir immer gefunden. Über Schlafmangel können wir auch nicht klagen, aber da hat jeder Mensch andere Bedürfnisse, wir brauchen eben weniger Stunden. Neue Menschen lernen wir ständig kennen, auch da mangelt es nicht. Unsere Arbeit macht uns Freude und 4-6 Stunden Paarzeit am Tag ist auch vollkommen ausreichend. Weder unsere Kinder noch unser Hund haben sich jemals beschwert über zu wenig Zeit. Beide haben wir unseren Sport, er seinen Mannschaftssport mit Liga, ich mein Pferd und auch viele Turniere in der Saison. Auch das bekommen wir gut unter in unserer Eigenzeit. Den einzigen, durchaus verzichtbaren, Luxus, den wir uns gönnen, ist seit 12 Jahren unsere Haushälterin. Okay, wir können mal ein paar Stunden weg am Tag, aber dann sind es Aufgaben wie unsere beiden Elternpaare, die wir unterstützen und das bedeutet dann „Nacharbeit“ am Wochenende. Urlaub machen wir je nach Projektstatus, sind somit darin ungebunden was Firmenvorgaben und anderes angeht, das schafft genug Freiraum für uns. Als Selbstständiger hat man andere Verpflichtungen und andere Freiheiten, trotzdem sind sie nicht besser oder schlechter als bei jeder anderen Berufstätigkeit auch.
Ki**** Geschrieben am Freitag um 15:27 Arbeite seit 38 Jahren in der Gastronomie 😁... Und immer noch gerne 😉... Und hatte tolle Partnerschaften.. Freizeit sinnvoll nutzen! 🤓🤗 Work life balance - nervt mich auch 🙈..
ca**** Geschrieben am Freitag um 15:48 Ich habe mal eine Weile in der Werbebranche gearbeitet und hatte eine 70 Std-Woche. Morgens um 7 aus dem Haus, Abends open end, meistens erst um 22 Uhr zu Hause und am WE hatte der Chef auch noch Wünsche. Ich hab unfassbar viel verdient aber die Lebensqualität war völlig fürn Arsch und ich hatte nicht mal Zeit, das Geld überhaupt auszugeben. Für Freunde und Hobbies auch nicht und ich hatte eine innige Beziehung mit meinem Kopfkissen. Never again. Jetzt verdiene ich deutlich weniger aber ich bin genügsam und habe Zeit wofür ich auch immer Lust habe
Kr**** Geschrieben am Freitag um 15:57 Ich Arbeite von März bis ende September durchschnittlich 11 stunden . Und in der Winterzeit dann nur 7 . Es gleicht sich alles aus .
Me**** Geschrieben am Freitag um 16:17 Was ist mit den Menschen die auf Montage sind? Oder im Ausland? Und wenn Du von 9-18 Uhr arbeitest, dazu noch die Fahrt hin und zurück...was bleibt dann vom Tag? Nein, Du hast einen Denkfehler. Es ist nur eine Frage, was man daraus macht, ganz einfach. Auf einmal wird alles zum Problem. Was früher funktioniert hat und in Summe sogar aufwendiger wahr, ist heute nicht mehr möglich? Naja, wenn ich Work-Life-Balance schon lesen, weiß ich aus welcher Ecke die Gedanken dazu kommen. *schüttel*
KÖ**** Geschrieben am Freitag um 16:49 Auch diese Arbeitgeber bekommen nun Probleme, Personal zu finden! Am Ende des Tages, möchte man immer noch Mensch sein.
ol**** Geschrieben am Freitag um 16:59 Autor Ich denke, es ist Zeit ein Fazit zu ziehen: Man erkennt viel Zustimmung meiner Ansicht - vermutlich von Menschen, die dieselben Erfahrungen gemacht haben... Allerdings gibt es auch eine starke ablehnende Haltung. Damit beschließe ich die aktuelle Diskussion.
He**** Geschrieben am Freitag um 17:40 Keine stark ablehnende Haltung. Einfach nur andere Ansichten zum Thema.
jo**** Geschrieben am Freitag um 17:43 Work Life Balance, ähhh? Immer wieder die Wohlstandsgesellschaftsproblemchen, wo gar keine sind. Meine Generation so jetzt langsam auf die....zig zu geht und grad in der Wendezeit mit vielen gesellschaftlichen Umbrüche konfrontiert war, war gut dran einen Job zu haben, zu arbeiten, dadurch seine Freizeitaktivitäten zu finanzieren, wenn es gut lief, kam Familie und und und dazu. Arbeitszeiten waren ( bei mir) definitiv mit Wochenenden und Bereitschaft wesentlich länger als heute und wir haben unser Leben gut gewuppt. Kommt mal in die Puschen und organisiert euch vernünftig, schmeißt das Schei... Handy in die Ecke und macht einfach mal.
La**** Geschrieben am Freitag um 17:55 Dieser Begriff wird inflationär von denen genutzt, die früher weniger (auch qualitativ) arbeiten mussten als es jene heute müssen. Studien sagen es klar: die Workload wird erheblich gesteigert, die Jugend von heute und morgen kann einem nur sehr leid tun. Wer das anders sieht, fragt sich, seine Eltern und seine Enkelkinder, wann sie in Rente gehen dürfen, wieviel sie bis dahin abtreten und wieviel sie erhalten werden - und das auf welchem Niveau an Lebensqualität. Die Balance fehlt mir persönlich übrigens, ich kenne nur die Workload.
Ma**** Geschrieben am Freitag um 18:18 12 Stunden ist schon viel. Aber man kann sich trotzdem die Zeit nehmen, wenn nicht, ist es wohl auch nicht so wichtig.
Se**** Geschrieben am Freitag um 21:04 So lange man nicht selbstständig ist, greift ja immer der (gewerkschaftliche/gesetzliche) Urlaubs- und Freizeitanspruch bzw. die Arbeitsgesetze. Auch die wöchentliche Maximalarbeitszeit ist da geregelt. Arbeitet man da mehrmals 12 Std pro Tag, bekommt man an einem anderen Tag halt komplett frei.
My**** Geschrieben am Samstag um 08:34 Ich finde in letzter Zeit immer öfter, das Arbeit die Lebenszeit verschwendet.
au**** Geschrieben am Samstag um 09:56 Ich bin nicht nur dieser Meinung, ich habe es am eigenen Laib gespürt.
Dr**** Geschrieben am Samstag um 14:11 Es ist definitiv nicht leicht, jemanden zu finden. Selbst wenn man seine Arbeitszeiten reduziert ist es schwer. Nicht jeder hat am Wochenende frei und arbeitet keine Schicht. Ich habe eine 6 Tage Woche und unter der Woche frei.
Ro**** Geschrieben am Samstag um 15:10 Mein Mann hat im 3 Schichtsystem gearbeitet ,jedes 2. Wochenende und Feiertage 12 Std Tages oder Nachtdienst. Wir haben uns trotzdem kennengelernt und viel Zeit miteinander verbracht , auch als Familie hat vieles gut funktioniert. Ich habe es 21 Jahre nicht anders gekannt und gut hinbekommen. Wer 12Std Dienst hat, hat danach auch Freizeit.
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