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Work-Life-Balance: Zuviel Arbeitszeit schädlich für's Privatleben?


ol****

Empfohlener Beitrag

Zu viel Arbeit schadet allem im Leben s i es einen selbst gesundheitlich oder auch zwischen menschlich und natürlich der bez irgentwann

Ich bin im Handwerk tätig und habe gelegentlich auch Tage mit über 10 Std auf dem Tacho. Allerdings finde ich, dass die meisten Flirts usw fast eh immer am Wochenende statt finden.

Wenn man schon in einer Beziehung ist entsteht für die andere Person irgendwann der Eindruck das die Person nicht ganz ehrlich sein könnte - wieso ist er zb noch nicht zu Hause?

Und letzteres ist es gesundheitlich nicht gerade fördernd..
Ich persönlich finde 6-10 std am Tag sind okay, alles was darüber geht sollte nicht dauerhaft sein!

Schichten arbeiten und Wochenende arbeiten , da ist es schwierig Beziehung oder Partner/in zu finden.
Na klar findet man auch Zeit , aber schwierig ein treffen zu finden.

Also ich arbeite im dreischichtbetrieb und das mittlerweile schon ca 25 Jahre, dennoch habe ich über die Jahre viele Leute kennengelernt und lerne auch heute noch viele Leute kennen, sogar unabhängig vom Internet... kaum zu glauben, aber wahr.. und vorallem lernt man immer dann leute kennen, wenn man am wenigsten damit rechnen...

Och, in der Konstellation Rentner und Berufstätiger biste froh, wenn er zur Arbeit muss... vollkommenundschuldigguggtundpfeifffffft 

Ja, logisch. Wenn man arbeitet, wenn die Meisten frei haben, erschwert das jedes Treffen. Na und? Muss man eben dafür Sorgen, dass man die Schwierigkeiten wert ist.

Nein, wir arbeiten, als Selbstständige, mindestens 10 Stunden täglich, oft auch zusätzlich am Wochenende und haben nicht das Gefühl, dass wir irgendwas verpassen oder zu wenig Zeit füreinander haben. Wir gehen aus, treffen regelmäßig unsere Freunde, haben unseren Sport, gehen ins Kino oder ins Theater, gehen abends gerne aus zum Essen. Wir haben es nie anders gelebt und es macht uns noch genauso viel Freude, wie vor dreißig Jahren.
Aber heute zählt ja die „Work-Life-Balance“, möglichst wenig arbeiten und viel Freizeit und dennoch von jeder Kleinigkeit überfordert zu sein. War nie unser Leben, wird es nie sein und wir können dieses Gelaber auch nicht mehr hören.

Anonymes-Mitglied-1

Ich arbeite als Frau seit langen Jahren im Wechselschichtdienst und habe eine vierstellige Anzahl von Überstunden. Und habe trotzdem Zeit für Hobbies, Sport, Freunde und Dating und Beziehungen gehabt. Und habe sie auch immer noch.

Mit Ausnahme von ausgebeuteten Arbeitssklaven in anderen Teilen der Welt haben wir hier ausreichend Zeit. Man muss sie sich nur auch für Dinge nehmen wollen!! Vielleicht einfach mal die Verantwortung für die eigenen Priorisierungen übernehmen.

Mir ist eine 57 Stunden Woche nicht fremd und das über langen Zeitraum. Daher kann ich das eindeutig mit ja beantworten 

Wieso muss man die Arbeit als Begründung hernehmen, dass man Niemanden kennenlernen könnte. Schon bei dem neumodischen Namen "Work-Life Balance" bekomme ich Würgereiz. 

Eigentlich ist es doch nur eine Frage der Lebensorganisation, schliesslich hat der Tag noch mehr Stunden, und Freizeiten.

vor 9 Stunden, schrieb olching284997:

man fast keine Zeit hat, um jemanden kennenzulernen oder ausgiebig zu flirten?

Die Zeit hätte man wohl schon oder könnte sie sich nehmen. Ich konnte aber feststellen, dass ich dazu gar keine Lust mehr hatte und ich lieber meine Ruhe haben wollte. 

Anonymes-Mitglied-2

Schichtdienst ist super. Man kann sich dann Treffen,wenn andere arbeiten. Keine Menschenmassen am Wochenende muss man ertragen. In der Woche gute Dates haben, relaxen und Zeit genießen. Da viele flexible Arbeitszeiten haben, fällt es gar nicht mehr so auf.

vor 9 Minuten, schrieb Craysie:

Wieso muss man die Arbeit als Begründung hernehmen, dass man Niemanden kennenlernen könnte. Schon bei dem neumodischen Namen "Work-Life Balance" bekomme ich Würgereiz. 

Eigentlich ist es doch nur eine Frage der Lebensorganisation, schliesslich hat der Tag noch mehr Stunden, und Freizeiten.

4 Uhr aufstehen, 18 Uhr zu Hause. Das als Single. Samstags wird natürlich auch gearbeitet da klingelt der Wecker auch um 4. Da ist nicht großartig noch was mit abends raus gehen. Die einzige Gelegenheit ist dann, sich Sonntags bei schönem Wetter, mit dem Motorrad, an die Tanke zu stellen. Da kommt man mit anderen auf 2 Rädern schnell in's Gespräch.......Eine andere Möglichkeit ist ein Portal für Onlinedating. So ganz ohne Grund bin ich ja hier nicht gelandet. 

vor 1 Minute, schrieb 2_Meter_Typ:

4 Uhr aufstehen, 18 Uhr zu Hause. Das als Single. Samstags wird natürlich auch gearbeitet da klingelt der Wecker auch um 4. Da ist nicht großartig noch was mit abends raus gehen. Die einzige Gelegenheit ist dann, sich Sonntags bei schönem Wetter, mit dem Motorrad, an die Tanke zu stellen. Da kommt man mit anderen auf 2 Rädern schnell in's Gespräch.......Eine andere Möglichkeit ist ein Portal für Onlinedating. So ganz ohne Grund bin ich ja hier nicht gelandet. 

Ich drücke dir in jedem Fall die Daumen, aber vll läuft sie dir, grins, fährt dir mal über den Weg😉, und nicht über deinen Fuß.

Anonymes-Mitglied-3

Früher, nach dem Krieg, gab es zu wenige Männer in DE. Heutzutage treiben sich Millionen Single Weiblein und Männlein herum und wieder passt was nicht und gibt wieder zig mundgerecht servierte Arugmente dafür. 

Woran das wohl liegt?

:green_heart:

Vor 44 Minuten , schrieb Funbird1980:

Also ich arbeite im dreischichtbetrieb und das mittlerweile schon ca 25 Jahre, dennoch habe ich über die Jahre viele Leute kennengelernt und lerne auch heute noch viele Leute kennen, sogar unabhängig vom Internet... kaum zu glauben, aber wahr.. und vorallem lernt man immer dann leute kennen, wenn man am wenigsten damit rechnen...

Dreischichtbetrieb bedeutet allerdings auch eine Arbeitszeit von "nur" 8 Stunden. Das sind 4 Stunden Freizeit mehr als unsereins...

Vor 48 Minuten , schrieb GeMeinSam:

Nein, wir arbeiten, als Selbstständige, mindestens 10 Stunden täglich, oft auch zusätzlich am Wochenende und haben nicht das Gefühl, dass wir irgendwas verpassen oder zu wenig Zeit füreinander haben. Wir gehen aus, treffen regelmäßig unsere Freunde, haben unseren Sport, gehen ins Kino oder ins Theater, gehen abends gerne aus zum Essen. Wir haben es nie anders gelebt und es macht uns noch genauso viel Freude, wie vor dreißig Jahren.
Aber heute zählt ja die „Work-Life-Balance“, möglichst wenig arbeiten und viel Freizeit und dennoch von jeder Kleinigkeit überfordert zu sein. War nie unser Leben, wird es nie sein und wir können dieses Gelaber auch nicht mehr hören.

Es wird sich nicht über zuviel Arbeitszeit beschwert, sondern der geringe Freiraum für private Dinge beklagt. Rechnet auf die 12 Stunden Arbeitszeit noch Arbeitsweg von 3 bis 4 Stunden (hin und zurück) darauf, sowie eine ausreichende Vorlaufzeit vor dem Gang Richtung Arbeit, dann...
Anders ausgedrückt: Zwischen abendlicher Heimkunft und morgendlichem Aufstehen liegen in der Regel 6,5 Stunden. Ach ja, ausreichend Schlaf pro Nacht sollte man ja auch noch bekommen...
(Wochenarbeitszeit: 60 bis 72 Stunden + 15 bis 24 Stunden Fahrzeit je Woche)

Über viele Jahre war ich die ganze Woche beruflich unterwegs. Montags weg, freitags heim. Das hat die Beziehung durchaus strapaziert. Und das Aufwachsen meines Sohnes konnte ich nur am Wochenende und in den Urlaubszeiten erleben. Aus heutiger Sicht würde ich das nicht mehr machen, das etwas Mehr an Geld ist das nicht wert.

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