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Offene Beziehung, Poly,...warum denn doch heimlich?


Im****

Empfohlener Beitrag

Hey :) ich habe einfach gar keine Berührungspunkte damit und kann daher nur mein Gefühl wieder geben.
Ich denke mal, dass dieses feste Paar, was poly lebt das so vereinbart hat, da sie ja ihr Leben zusammen hat und der eigene Wohnraum Tabu ist 🤷um vielleicht die letzte Zone zu beschützen? Ich denke das ist ne Neigungs und Gefühlssache.
Aber nur mein Gefühl.

Liebe Grüße :)

Die, die ich kenne, die eine offene Beziehung hatten, langweilten sich in ihrer Beziehung, wollten Abwechslung und letztlich war der zusätzliche "Partner" nur Erfüllungsgehilfe. Natürlich sollten die externen Spielchen nie zuhause stattfinden, da war ja der "safe place". Ich kenne ein Paar, da wollte sie die Beziehung öffnen, er stimmte zu, sie hat nun viel Sex, er guckt doof in die Röhre, weil er feststellen muss, dass seine Frau sehr viel leichter Sexpartner ohne Verpflichtung findet.

Einzige Ausnahme, die ich sehe und akzeptieren würde, wäre eine Bi-Neigung meines Partners. 

Wer mich diesbezüglich ein wenig "verfolgt", wird verstehen, dass ich selbstredend zu dieser Thematik was zu sagen habe.(A)
Unser enges Polykül (manche bezeichnen es als Nest, Heimathafen, enger Kreis what ever u want ) besteht aus 3 erwachsenen Menschen, 2 Männer und 1 Frau. Kern des Kerns ist ein Ehepaar, dass schon vor der Hochzeit vor über 15 Jahren für sich entschieden hat, dass das nicht die endgültige und monogame Form der Partnerschaft ist bzw. sein wird. Um es nicht zu lange werden zu lassen, kürze ich mal die Vergangenheit ab und lande direkt in der Gegenwart. Durch Zufälle im Leben lernten wir uns kennen und lieben, also "Kernfrau" und ich. Es folgten umfangreiche Gespräche, auch mit "Kernmann". Die Gespräche gingen selbstredend weit über das Stammtischmaß hinaus. Das vorläufige Ende vom Lied war, dass Kernfamilie ihren ebensmittelpunkt hierher verlegte. aus 250 km Pendelei wurden 5 km Nähe. Es gab eine Reihe Fügungen, die das ermöglichten. 2 Jobs, Haus, 2 Kinder und die entsprechenden Schulen, Sportvereine etc. Das ist sicher nicht die Normalität und keine Blaupause für andere Menschen(gruppen).
Der wirkliche Kern, dass diese Konstellation funktioniert, ist neben Kommunikationsfähigkeit, auch über jeden querliegenden Furz, tatsächlich die Fähigkeit, mehrere Menschen tief zu lieben. Das ist kein Erstaz, das ist kein Höher, Schneller, Weiter oder Mehr, Mehr, Mehr. Es ist bei uns einfach gelebte Realität. Ich weiß, wie ich auch immer wieder betone, dass das kein Modell für "Jedermann" ist, es ist auch nichts, was man mal eben ausprobieren könnte/sollte/müsste. Es ist natürlich ein Modell, was gerne mal als großes Schild für andere Zielrichtungen hochgehalten wird. In derTat ist es aber etwas, was für die Beteiligten, die ehrlich, offen und mit ganzem Herzen dahinter stehen, kommunikativ sehr forderndes Modell ist, aber emotional eine ungeheuere Bandbreite bereit hält (für uns jedenfalls.
Weil auch diese Frage oft kommt; Wir stellen uns nicht in die Öffentlichkeit und provozieren. Wir leben einfach unaufgeregt. Ich hole schon auch mal die Kinder von der Schule oder vom Sport ab, Stehe beim Spiel an der Außenlinie und feuer an. Wir Männer machen gemeinsam den Garten oder hacken Holz, wir gehen alle gemeinsam essen oder quasi auch über Kreuz.....ach es gibt so viele Dinge, die für uns Step by Step immer mehr Normalität bedeuten und das in einer ländlich geprägten Umgebung.

Sorry für den langen Text, mir war gerade so ;)

vor 6 Minuten, schrieb Tantramann1959:

Sorry für den langen Text, mir war gerade so ;)

Du beschreibst das immer so schön, lieben Dank dafür.

Aber  - Dich/Euch nicht gemeint - offene Beziehung ist hier häufig eher die Erklärung, warum man Sex mit Hinz und Kunz will, denn polyamor ist mehr als eine offene Beziehung, in der man gern fremdvögeln will. 

vor 7 Stunden, schrieb Imperatorin:

Der Sexpartner (C) betritt niemals die Wohnung oder das Haus des Paares, ganz oft weiß diese Seite noch nicht mal wo diese wohnen.

War bei mir immer umgekehrt. Kannte nicht nur die Adresse, wir trafen uns auch dort und alle Beteiligten waren informiert oder gar anwesend 🍀

Anonymes-Mitglied-1

Ist ganz einfach, ich als B möchte C nicht meiner Wohnung haben. Sex mit C findet an aufregenden Plätzen statt. So, wie ich es mit A nie bekomme.

Anonymes-Mitglied-2
vor 8 Stunden, schrieb Imperatorin:

Warum ist das so?

Weil es gezielt ein Aspekt meiner Sexualität ist, den ich NICHT mit meinem Partner teilen möchte, sondern für mich alleine haben will. Ich will den außergewöhnlichen Charakter solcher Affären, den Abstand zum Alltag und allen damit verbundenen Aspekten, auskosten. 

Und er sieht das ganz genauso. 

Umgekehrt habe ich auch überhaupt keine Lust, mich mit den Damen, die er sich für seine Abenteuer sucht, auseinanderzusetzen. Nur weil er die gut findet, muss ich doch nicht meine knappe Freizeit mit denen verbringen. 

vor 8 Stunden, schrieb Imperatorin:

Warum geben Menschen dem Partner einen Freibrief, wenn sie es augenscheinlich dann doch nicht so befürworten?

Wenn deine Vorstellung so begrenzt ist, dass die nur dieser eine Grund einfällt, auf dem du den gesamten Thread aufgebaut hast, weshalb man sich gegen völlige Offenheit entdcheidet (Nachwuchs der im Elternhaus lebt wäre ja auch sehr naheliegend), dann solltest du vielleicht einfach nicht von dir auf andere schließen. 

Ich rate mal wieder ins Blaue und ziehe den Vergleich einer Sexarbeiterin oder Pornodarstellerin, die berufliches und privates strickt trennt: Das gemeinsame Heim ist ein intimer Ort der i.d.R. in der Beziehung zu zweit aufgebaut wurde. Sex wird als reines "Hobby/Spassfaktor" gesehen, allerdings möchte das Paar sich die Intimität der gemeinsamen Wohnung wahren.

Weitere Theorie: Die offene Beziehung ist einfach gelogen um die moralische Bedenken des Dritten runterzuschrauben und die Chance auf das klassische Fremd gehen zu erhöhen.

Anonymes-Mitglied-3

Das sind doch keine Beziehungen, meiner Meinung nach. Offene Beziehung, ich lach mich tot

Anonymes-Mitglied-4

Es gibt Grenzen und die sollten eingehalten werden. Und das zu Hause ist eine private Grenze, AUCH wenn die Ehe offen ist.
Ohne Regeln funktioniert auch so eine offene Ehe nicht.
Was ist daran verwerflich sein Privatleben zu schützen, es könnten ja auch noch Kinder zu Hause wohnen.
Ich bin die Affäre eines Mannes der eine offene Ehe führt.
Wir verbringen auch ein Wochenende zu dritt miteinander, aber ohne Sex und nicht in ihrem zu Hause.
Ich möchte keine Beziehung mehr und sie haben weder Sex noch Nähe mehr miteinander.
Somit geben wir uns das was uns fehlt, ohne das er alles aufgeben muß. Sie sind schon lange verheiratet und auch wenn keine Erotik mehr vorhanden ist, lieben sie sich auf eine andere Art und Weise wie wir es tun.
Wir haben ein sehr harmonisches Miteinander zu dritt.
JA, das gibt es!
Warum muß man also ständig alles klein umd mies reden weil man es für sich selbst nie wählen würde?

Kann ich nicht bestätigen, mein Sexpartner war nicht heimlich, wurde nie versteckt, aber das liegt wohl an unserer partnerschaftlichen Kommunikation und dem Verständnis für eine offene Beziehung im letzten Abschnitt unseres Lebens und unserer Ehe. Dies bedeutet aber nicht täglicher Wechsel des Sexpartners, sondern dieser muss zu unserem Leben passen. Ehrliches Verhalten und Kommunikation in der Partnerschaft - ob dies jetzt unglaublich offen ist, weiss ich nicht. Ich habe ein hohes Anspruchsdenken, und die Öffnung unserer Ehe hat uns mehr denn je zusammengeschweißt.

Anonymes-Mitglied-5

Das erste Mal, dass ich tatsächlich mal was als Anonym poste. Es gibt super viele Gründe. Bei uns ist das so, dass meine Frau als Überlebende einen sicheren Safespace braucht. was absolut nicht passieren darf, dass das Haus aus einem unbedachten Vorgang zu etwas Ekligem wird. Daher muss sich ein Partner von ihr oder eben eine Partnerin meinerseits erst als langfristige stabile Konstante herausstellen, bis der Safespace geöffnet werden kann. Ich denke, dass es auch andere Themen gibt, die ein ähnliches Sicherheitsgefühl bei Paaren begünstigen.

Es muss nicht alles einen Sinn ergeben.

Zum Einen das Einverständnis zu geben bedeutet noch lange nicht, sich auch mit etwas, was Du als ähnlich und nur konsequent betrachtest, immer noch wohl zu fühlen.

Nur darauf kommt es an: Was sich für die Beteiligten richtig anfühlt.

Also es gibt doch viele Gründe wieso man sich al Ehepaar nicht in seiner Wohnung mit einem Sexdate treffen möchte. Kinder könnten im Haushalt leben, Sicherheitsaspekte(stalking und co) und vielleicht ist man ja auch offen aber möchte einfach nicht das das Sexerlebnis ins intime Umfeld kommt. Wenn man jetzt richtubg Polybeziehungen geht sieht das doch eh ganz anders aus. Ich habe es auch schon erlebt das man die 3 Partei mit nach Hause gebracht hat. Am Ende entscheiden das die die Ihre beziehung öffnen und das ganze vermutlich auch mit Regeln und einem gemeinsamen Nenner. Wie das dann Aussieht ist bei jedem anders.

Also bei uns ist es so,das wir verheiratet sind und eine offene sexuelle Ehe führen. Entweder laden wir uns Typ C gemeinsam ein,oder es darf derjenige Typ C auch gerne alleine daheim treffen. Das einzige Tabu ist bei uns das Ehebett. Wegen Intimsphäre. Ansonsten darf überall in der Wohnung gevögelt werden. 😊

(bearbeitet)
vor 11 Stunden, schrieb Imperatorin:

versuche aber zu verstehen.

These Nr1:  Diese Heimlichkeit ist vielleicht die Abgrenzung zum gemeinsamen Swingen. Jede Schublade braucht hier ja eine eigene Bezeichnung.

These Nr2:  Partner A weiß noch gar nicht, dass Partner B die Beziehung geöffnet hat und mit C Spaß hat. Das wäre jetzt typisch für poppen.de.

These Nr3:  Man muss nicht unbedingt die Beziehungskisten Fremder verstehen, besser man konzentriert sich auf die eigene.

bearbeitet von lazy_crazy

Was heisst heimlich bei dir? Der A wird nicht dabei sein, wenn der B es mit XYZ macht. Aber er weiss davon. Also nichts heimliches.

Ansonsten darf überall in der Wohnung gevögelt werden.....und da findet sich bestimmt was.........bett ist ja auch überbewertet

Dass A und B einer offenen Beziehung zugestimmt haben und diese leben, bedeutet nicht zwingend, dass sie alles wissen und teilen wollen.

Bei vielen offenen bei Beziehungen, von den ich weiß, gut das Ehebett / Schlafzimmer, manchmal auch die Wohnung als Tabu und exklusiver Raum für das Paar. Die Eignung vor allem, wenn es Kinder gibt.

Ich habe schon erlebt, dass es durchaus gemeinsame Treffen und Aktivitäten mit C (D, E etc.) gibt. Genauso aber auch, dass ein Partner sagt "Ich will nicht wissen was du mit wem genau machst".

Ich denke, jedes Paar, welches seine Beziehung öffnet, hat dafür seine eigenen Gründe und muss seine eigenen Wege dafür finden. Nur weil es bei A+B so is, muss es bei X+Y nicht genauso sein.

(bearbeitet)
vor 11 Stunden, schrieb Imperatorin:

Auslöser meiner Frage ist ein anderer Threat gewesen.
Ich möchte das ganze jetzt auch nicht auf irgendwelche Geschlechter reduzieren.
Wenn zwei Menschen (A+B) die sich lieben eventuell verheiratet sind, zusammenleben, glücklich sind entscheiden ihre Beziehung zu öffnen, läuft das ganze, soweit ich hier mitbekommen habe, ja trotzdem alles heimlich ab.
Der Sexpartner (C) betritt niemals die Wohnung oder das Haus des Paares, ganz oft weiß diese Seite noch nicht mal wo diese wohnen.

Warum ist das so?
Wenn ihr jetzt sagt, das hätte irgendetwas mit Respekt dem Partner gegenüber zu tun, suggeriert es mir persönlich, dass ihr dann doch wisst, dass es falsch ist was ihr tut und der Partner keinesfalls eifersuchtsfrei ist.

Wenn der Partner doch so unglaublich offen ist, warum sagt man dann nicht:
"Hey, "C" möchte auch mal einen Tapetenwechsel und am Wochenende wollen wir mal hier bei und die Wände zum Wackeln bringen Ehebett, du warst schon lange nicht mehr mit deiner Freunden feiern, mach dir doch mal wieder eine schöne Party-Nacht und bringe am Morgen Brötchen mit, dann können wir noch schön zu dritt frühstücken?

Ich frage hier jetzt ganz bewusst nicht die Menschen, die sich gerne mal zu dritt oder noch mehr amüsieren. Ich frage die Menschen die angeblich eine so unglaublich offene Beziehung haben?
Warum geben Menschen dem Partner einen Freibrief, wenn sie es augenscheinlich dann doch nicht so befürworten?

Ich bin ja ein Verfechter von Monogamie, versuche aber zu verstehen.

Für mich würde sowas offenes eh nie in frage kommen, entweder ganz oder garnicht... ich kann es aber auch ein bisschen nachvollziehen, wenn man die Beziehung oder ehe öffnet, das man doch noch gewisse Grenzen wahren will bzw sollte, das die eigene wohnung da tabu ist, das hat glaube ich weniger mit der Partnerin bzw dem Partner zutun, sondern die eigene Wohnung ist doch schon etwas sehr persönliches und vorallem das eigene Ehebett, sehen viele dann wahrscheinlich erst recht als etwas sehr persönliches, was wirklich nur dem Paar selber vorbehalten ist und auch bleiben sollte... von daher kann man da schon solche Grenzen nachvollziehen... un wenn eine Beziehung wirklich beidseitig geöffnet wurde dann gibt es da auch keine heimlichkeiten, heimlichkeiten entstehen oft erst dann, wenn eine seite es nicht aus Überzeugung macht, sondern es wirklich nur toleriert wird, und möglichst wenig davon wissen will, was der Partner oder Partnerin abseits der Beziehung treibt... aber für mich persönlich wäre sowas wie eine offene Beziehung nicht denkbar, da würde ich erst garkeine Beziehung eingehen...

bearbeitet von Funbird1980
Vor 7 Stunden, schrieb Tantramann1959:

Wer mich diesbezüglich ein wenig "verfolgt", wird verstehen, dass ich selbstredend zu dieser Thematik was zu sagen habe.
Unser enges Polykül (manche bezeichnen es als Nest, Heimathafen, enger Kreis what ever u want ) besteht aus 3 erwachsenen Menschen, 2 Männer und 1 Frau. Kern des Kerns ist ein Ehepaar, dass schon vor der Hochzeit vor über 15 Jahren für sich entschieden hat, dass das nicht die endgültige und monogame Form der Partnerschaft ist bzw. sein wird. Um es nicht zu lange werden zu lassen, kürze ich mal die Vergangenheit ab und lande direkt in der Gegenwart. Durch Zufälle im Leben lernten wir uns kennen und lieben, also "Kernfrau" und ich. Es folgten umfangreiche Gespräche, auch mit "Kernmann". Die Gespräche gingen selbstredend weit über das Stammtischmaß hinaus. Das vorläufige Ende vom Lied war, dass Kernfamilie ihren ebensmittelpunkt hierher verlegte. aus 250 km Pendelei wurden 5 km Nähe. Es gab eine Reihe Fügungen, die das ermöglichten. 2 Jobs, Haus, 2 Kinder und die entsprechenden Schulen, Sportvereine etc. Das ist sicher nicht die Normalität und keine Blaupause für andere Menschen(gruppen).
Der wirkliche Kern, dass diese Konstellation funktioniert, ist neben Kommunikationsfähigkeit, auch über jeden querliegenden Furz, tatsächlich die Fähigkeit, mehrere Menschen tief zu lieben. Das ist kein Erstaz, das ist kein Höher, Schneller, Weiter oder Mehr, Mehr, Mehr. Es ist bei uns einfach gelebte Realität. Ich weiß, wie ich auch immer wieder betone, dass das kein Modell für "Jedermann" ist, es ist auch nichts, was man mal eben ausprobieren könnte/sollte/müsste. Es ist natürlich ein Modell, was gerne mal als großes Schild für andere Zielrichtungen hochgehalten wird. In derTat ist es aber etwas, was für die Beteiligten, die ehrlich, offen und mit ganzem Herzen dahinter stehen, kommunikativ sehr forderndes Modell ist, aber emotional eine ungeheuere Bandbreite bereit hält (für uns jedenfalls.
Weil auch diese Frage oft kommt; Wir stellen uns nicht in die Öffentlichkeit und provozieren. Wir leben einfach unaufgeregt. Ich hole schon auch mal die Kinder von der Schule oder vom Sport ab, Stehe beim Spiel an der Außenlinie und feuer an. Wir Männer machen gemeinsam den Garten oder hacken Holz, wir gehen alle gemeinsam essen oder quasi auch über Kreuz.....ach es gibt so viele Dinge, die für uns Step by Step immer mehr Normalität bedeuten und das in einer ländlich geprägten Umgebung.

Sorry für den langen Text, mir war gerade so 

Und genauso hört sich das für mich irgendwie auch richtig an. Du bist ein guter Freund der Familie, nach außen hin vielleicht der beste Freund des Mannes, mit einem Plus, was man der direkten Umwelt natürlich nicht unbedingt unter die Nase halten muss. Das ist für mich eine offene und polygame Beziehung, also was das Paar angeht.

Mal schauen ob es hier noch mehr Antworten von Menschen gibt, die offene Beziehungen leben, vor dir waren wieder nur Menschen wie ich, die andere kennen und vermuten. Spekulieren kann ich auch alleine.

Vor 2 Stunden, schrieb RSSC666:

Ich rate mal wieder ins Blaue und ziehe den Vergleich einer Sexarbeiterin oder Pornodarstellerin, die berufliches und privates strickt trennt: Das gemeinsame Heim ist ein intimer Ort der i.d.R. in der Beziehung zu zweit aufgebaut wurde. Sex wird als reines "Hobby/Spassfaktor" gesehen, allerdings möchte das Paar sich die Intimität der gemeinsamen Wohnung wahren.

Weitere Theorie: Die offene Beziehung ist einfach gelogen um die moralische Bedenken des Dritten runterzuschrauben und die Chance auf das klassische Fremd gehen zu erhöhen.

Das ist schön dass du sagst Hobby und Spaßfaktor. Spielt man denn auch heimlich hinter dem Rücken des Partners Tennis? Irgendjemand erwähnte hier Kinder... Dürfen da denn generell keine Freunde zu Besuch kommen? Ich glaube in den wenigsten Haushalten gucken die Kinder den Eltern zu wenn diese ihre Zweisamkeit genießen. Was ist denn mit den Kindern von Person C? Die bekommt das ja auch in ganz vielen Fällen hin, die Kinder woanders unterzubringen oder das irgendwie zu managen.

Und die Person die hier so heimlich und anonym wieder nur rumstinkert. ...
Anonyme Meinungen interessieren mich so gar nicht....

Vor 1 Stunde, schrieb :

Es gibt Grenzen und die sollten eingehalten werden. Und das zu Hause ist eine private Grenze, AUCH wenn die Ehe offen ist.
Ohne Regeln funktioniert auch so eine offene Ehe nicht.
Was ist daran verwerflich sein Privatleben zu schützen, es könnten ja auch noch Kinder zu Hause wohnen.
Ich bin die Affäre eines Mannes der eine offene Ehe führt.
Wir verbringen auch ein Wochenende zu dritt miteinander, aber ohne Sex und nicht in ihrem zu Hause.
Ich möchte keine Beziehung mehr und sie haben weder Sex noch Nähe mehr miteinander.
Somit geben wir uns das was uns fehlt, ohne das er alles aufgeben muß. Sie sind schon lange verheiratet und auch wenn keine Erotik mehr vorhanden ist, lieben sie sich auf eine andere Art und Weise wie wir es tun.
Wir haben ein sehr harmonisches Miteinander zu dritt.
JA, das gibt es!
Warum muß man also ständig alles klein umd mies reden weil man es für sich selbst nie wählen würde?

Also ich habe lediglich nachgefragt, und du bist dann doch das Beispiel, was ich gesucht habe. Du kennst die Partnerin. Ich mache hier auch überhaupt nichts schlecht, keine Ahnung was ihr da alle schon wieder hineininterpretiert. Ich habe einfach nur nachgefragt. Nur weil ich erwähne, dass ich monogam bin, heißt es nicht dass ich irgendjemanden verurteile. Lügen und hintergehen verurteile ich. Bei euch ist doch anscheinend alles klar geregelt. Es geht mich überhaupt nichts an, wie fremde Menschen ihr Leben gestalten.

Ich kenne zwei Paare die eine offene Ehe führen.
Bei dem einen Paar ist es oberste Regel,den jeweiligen Sexpartner nicht nach Hause mitzunehmen. Das ist das Zuhause des Ehepaares,ihre "Bubble".
Dem anderen Paar ist es egal😏..
Woher ich das weiß? Weil diese Menschen zu meinem Freundeskreis gehören 😉

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