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Ihr Wunsch das ich ihr Dom bin...


Se****

Empfohlener Beitrag

Ich beschäftige mich gerade intensiver mit dem Thema D/s und würde mich über Erfahrungen von Menschen freuen, die eine solche Dynamik tatsächlich leben.

Eine Frau, mit der ich schon länger eine Affäre habe und zu der viel Vertrauen besteht, hat mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, ihr Dom zu sein.

Wir haben bei unseren Treffen bereits erste Erfahrungen mit eher softem BDSM gesammelt. Nach jedem Treffen sprechen wir sehr offen darüber, was uns gefallen hat, wie wir bestimmte Situationen empfunden haben und was wir beim nächsten Mal vielleicht anders machen möchten.

In einem dieser Gespräche habe ich ihr gesagt, dass ich mich bisher bewusst etwas zurückhalte, weil ich sie nicht überfordern möchte.

Ihre Antwort war ziemlich eindeutig:

„Dann halt dich nicht mehr zurück.“

Und genau damit beginnt für mich eigentlich die interessante Frage. Denn ihr geht es offensichtlich nicht einfach darum, dass unsere Treffen etwas härter werden. Sie möchte eine D/s-Dynamik zwischen uns entwickeln und mir dabei bewusst mehr Führung und Kontrolle überlassen.

Sie hat beispielsweise davon gesprochen, dass meine Führung bereits vor einem Treffen beginnen könnte: Ich entscheide, was sie trägt, gebe ihr Vorgaben, wie sie auf mich wartet oder wie sie sich mir gegenüber verhält. Also nicht nur einzelne sexuelle Praktiken, sondern das Gefühl, dass sie sich mir bewusst unterordnet und ich diesen Rahmen vorgebe.

Die Vorstellung reizt mich sehr. Eine grundsätzlich bestimmende und führende Art bringe ich mit. Was mir fehlt, ist die Erfahrung, wie man daraus eine funktionierende Dom/Sub-Dynamik entwickelt.

Deshalb interessieren mich besonders eure Erfahrungen:

Wie habt ihr mit D/s angefangen? Wie sah eure Dynamik ganz am Anfang aus und wie hat sie sich mit der Zeit entwickelt?

Welche ersten Regeln, Aufgaben, Rituale oder Privilegien haben bei euch funktioniert? Wie viel Führung findet bei euch nur während eines Treffens statt und wie viel bereits davor oder im Alltag? Wie steigert man eine solche Dynamik sinnvoll, ohne daraus einfach eine immer längere Liste von Befehlen zu machen?

Auch die Sprache interessiert mich sehr. Muss ein Dom zwangsläufig in klaren Befehlen sprechen: „Du machst jetzt …“, „Du wirst …“, „Ich erwarte von dir …“?

Oder kann gerade eine ruhige, höfliche und selbstverständliche Art genauso dominant sein? Letzteres würde deutlich mehr meinem Naturell entsprechen. Ich möchte keine künstliche Rolle spielen oder plötzlich einen auf „harter Herr“ machen. Mich reizt viel mehr eine Dynamik, in der sie irgendwann schon an meiner Art zu sprechen merkt: Das war gerade keine Frage.

Und vielleicht die wichtigste Frage an die erfahrenen Doms und Subs hier:

Woran merkt man, dass man die Dynamik weiter vertiefen kann? Was bedeutet „mehr Kontrolle abgeben“ in einer funktionierenden D/s-Beziehung überhaupt konkret? Und welche Fehler habt ihr gerade am Anfang gemacht?

Ihr „Halt dich nicht mehr zurück“ reizt mich enorm. Gleichzeitig möchte ich daraus nicht den falschen Schluss ziehen, dass ein guter Dom einfach immer mehr verlangt. Ich möchte verstehen, wie man Führung, Vertrauen, Gehorsam und Kontrollabgabe Schritt für Schritt aufbaut.

Genau dazu würden mich eure persönlichen Erfahrungen interessieren.

Was möchtest du mehr. Sie fleht dich buchstäblich an und so wie du schreibst bist du dir deiner Verantwortung bewusst und kannst sie erfüllen.
Zuerst finde heraus was ihre Grenzen sind und was überhaupt nicht geht. An die Grenzen kannst du dich herantasten sogar verschieben. Red Flags zu überschreiten ist ein Vertrauensbruch. Glaub mir wenn sie die Kontrolle abgeben kann, sie ihre Grenzen spürt und von dir danach aufgefangen wird. Nichts ist intensiver und ihr werdet enger verbunden. Aber ein Safeword ist wichtig fasst du es mal nicht checkst.
Ich hoffe ich habe geholfen

Kann mir ich Obelixmax nur zustimmen!
Was deine Frage zu deinem dominanten Auftreten betrifft
Dominanz muss nicht laut und herrschend praktiziert werden man kann definitiv auch mit leisen Tönen dominant sein.
Denn vergiss nie letztendlich hat in einer D/s Beziehung der/die Sub die macht, denn nur sie entscheidet wie weit es geht. Ich denke ihr seit auf einen guten Weg, wichtig sind offene Gespräche und klare Absprachen
Vielleicht konnte ich weiterhelfen
Viel Spaß auf eurer Reise

(bearbeitet)
vor 4 Stunden, schrieb Aries557:

Denn vergiss nie letztendlich hat in einer D/s Beziehung der/die Sub die Macht, denn nur sie entscheidet wie weit es geht.

Nein, zwei Erwachsene entscheiden sich einvernehmlich dafür, dass sich einer unterordnet und einer dominiert. Das hat mit Macht nichts zu tun, die Partner sind gleichberechtigt.

vor 13 Stunden, schrieb Sean_Archer:

Auch die Sprache interessiert mich sehr. Muss ein Dom zwangsläufig in klaren Befehlen sprechen:

Schon, also nicht: "Wenn es dir Recht ist, dann mache jetzt bitte deine Beine breit."

Sondern klare Anweisungen. Die Sub soll keine Entscheidungen treffen: "Mach deine Beine breit." Wenn sie es nicht sofort macht, mit dem Rohrstock nachhelfen.

Ich pflege aber trotzdem eine höfliche und selten ordinäre Ausdrucksweise. Sage z. B. "Bitte kniee dich hier hin". Dann erkläre ich ihr genau, warum sie jetzt zwei Ohrfeigen von mir bekommt.

Schlägst du sie? Für den Anfang könnt ihr ein schönes Spanking versuchen. Du legst sie übers Knie und verhaust ihr mit der flachen Hand 20-30 Minuten den Popo. Nicht zu feste, sondern gleichmäßig. Bei empfindlicher Haut darf sie ihr Höschen anbehalten. Den Schlag etwas variieren. Mal von oben, mal von unten, mal etwas seitlich ansetzen. Danach darf sie dir zum Dank deine Füße küssen.

Erzähle gerne, ob und wie heiß sie danach war. 👋

p. s. geknebelt oder/und Hände auf den Rücken gebunden, erhöht das Gefühl des Ausgeliefertseins. Aber muss nicht alles gleich beim ersten Mal sein.

bearbeitet von Windgust

Respekt für die offenen Worte an den Thread-Eröffner. Tatsächlich kann ich vieles davon nachvollziehen, da mir quasi etwas ähnliches passiert ist bzw die Situation ähnlich ist. Seit einiger Zeit habe ich mit einer Arbeitskollegin eine Affäre, wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat für zwei oder drei Nächte (anders lässt es sich beruflich bei uns leider nicht organisieren) und haben in dieser Zeit richtig viel Spaß miteinander. Zwangsläufig spricht man dann natürlich auch irgendwann mal über Fantasien und Vorlieben, möchte wissen was den anderen so gefällt und interessiert. Ich habe ihr dann gestanden, dass mich Natursekt Spiele mit ihr furchtbar reizen würden, und erstaunlicherweise war sie überhaupt nicht so abgeneigt, im Gegenteil sogar sehr neugierig. Im Gegenzug gestand sie mir , sie würde es total geil finden wenn sie mal so richtig benutzt und dominiert würde, und ich solle mich nicht so sehr zurückhalten und sie einfach so benutzen wie ich es möchte. Das musste ich erst mal sacken lassen, aber der Gedanke daran hat mich dann auch nicht mehr losgelassen. Mittlerweile gibt es jetzt, ich weiß nicht ob man das so sagen kann, bei jedem Treffen eine Steigerung und wir probieren immer mal wieder was neues aus und lassen neue Elemente und Dynamik in unsere Liebesspiele mit einfließen, auch wenn wir es trotz allem sachte angehen lassen . Keine Ahnung wohin es uns bringen wird oder wie es weitergeht, aber wir sind gespannt und es wird sicherlich auch nicht langweilig werden, da bin ich mir ziemlich sicher. 

Am 18.9.2026 at 08:33, schrieb Sean_Archer:

Auch die Sprache interessiert mich sehr. Muss ein Dom zwangsläufig in klaren Befehlen sprechen: „Du machst jetzt …“, „Du wirst …“, „Ich erwarte von dir …“?

Klare Antwort auf diese Frage, nein das muss ein Dom nicht. Und wenn so etwas nicht in deinem Naturell ist, dann lasse Dir bitte nicht von traditionellen BDSMlern einreden dass es so sein muss. 

Muss es nämlich nicht. 

Am 18.9.2026 at 08:33, schrieb Sean_Archer:

Oder kann gerade eine ruhige, höfliche und selbstverständliche Art genauso dominant sein? Letzteres würde deutlich mehr meinem Naturell entsprechen. Ich möchte keine künstliche Rolle spielen oder plötzlich einen auf „harter Herr“ machen. Mich reizt viel mehr eine Dynamik, in der sie irgendwann schon an meiner Art zu sprechen merkt: Das war gerade keine Frage.

Aus meiner Sicht ist genau das die feinere Art, noch dazu lässt es Dir viel mehr Spielraum Dich selbst zu entfalten. Noch dazu glaube ich zu wissen dass es bei den Meisten auch besser ankommt. 

Am 18.9.2026 at 08:33, schrieb Sean_Archer:

Woran merkt man, dass man die Dynamik weiter vertiefen kann?

Gute Frage, schwierige Antwort. Ich würde sagen passt die Chemie, fühlst Du keine Diskrepanzen oder große Disharmonien ist das eine gute Basis weiter zu machen. 

Am 18.9.2026 at 08:33, schrieb Sean_Archer:

Was bedeutet „mehr Kontrolle abgeben“ in einer funktionierenden D/s-Beziehung überhaupt konkret?

Für Dich bedeutet das 2 Dinge. Mehr Spielraum bei gleichzeitig mehr Verantwortung. 

Am 18.9.2026 at 08:33, schrieb Sean_Archer:

Und welche Fehler habt ihr gerade am Anfang gemacht?

Falsche Zurückhaltung und Dinge zu hinterfragen Die Sie schon klar gestellt hat, nach dem Motto soll ich wirklich so weit gehen waren meine größten Fehler. 

Am 18.9.2026 at 08:33, schrieb Sean_Archer:

Ihr „Halt dich nicht mehr zurück“ reizt mich enorm. Gleichzeitig möchte ich daraus nicht den falschen Schluss ziehen, dass ein guter Dom einfach immer mehr verlangt.

Es sind zwei Dinge Die Du trennen musst; - immer mehr verlangen; - schneller, höher, weiter stößt eh irgendwann meist nach unerwartet kurzer Zeit an natürliche Grenzen. 

Stattdessen kann man tiefer gehen und das geht quasi endlos. 

 

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